Spielberichte 2017/2018

8.Spieltag, Stadtliga 15.10.2017

VfB Zwenkau II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (46.min Patrick John), Michael Ziegenhorn (46.min Martin Leiding), Patrick Mayer, Thorben Slotosch (64.min Enrico Fischer)

 

Tore

1:0 Zwenkau 41.min, 1:1 Enrico Fischer 94.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Sonntag führte uns der Weg zum zweiten Aufsteiger nach Zwenkau. Aus dem Spiel gegen den anderen Aufsteiger Rotation sollten wir die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben. Duelle gegeneinander gab es zuletzt in der Stadtklasse.

Wir hatten gute Erinnerungen an faire Duelle. Aber was sich da auf Platz abspielte war unter der Gürtellinie und hat mit dem im Zwenkauer Spielbericht erwähnten Fußball pur nichts zu tun.

Wie sah die erste Hälfte aus? Die Eintracht war mehr oder weniger das spielbestimmende Team. Zwenkau wehrte sich nach Kräften. Trotzdem gelang es unseren Jungs gefährlich vor dem Zwenkauer Hüter aufzutauchen. Leider vergaben wir unsere Chancen viel zu einfach oder schossen dem Torwart in die Arme. Hier wären sicher ein oder zwei Tore möglich gewesen. Gegen die zeitweise überforderte Defensive der Gastgeber wäre die Führung absolut in Ordnung gegangen. Hier rächt es sich wieder. Da die Zwenkauer durch einen Elfmeter in Führung gehen. Leider konnte man von außen nicht entscheiden, ob er gerechtfertigt war. Aber der Schiedsrichter pfiff und es stand 1:0. Glücklicherweise blieb uns der zweite Schock erspart, als die Gastgeber nach einem guten Konter den Ball an die Latte knallten. Puh, das war knapp.

Zu Beginn der 2.Hälfte ist das Spiel ausgeglichen.Kleinere, aber nicht zwingende Chancen bringen keinen Erfolg. Zweimal Patrick John mit Kopfball und Fernschuss macht auf sich aufmerksam. Der sehr agile Ronny Jentzsch auf Zwenkauer Seite macht der Eintrachtabwehr immer wieder das Leben schwer. Mit zunehmender Spielzeit nimmt das Spiel an Härte zu. Es ist alles mit dabei unsportliches Verhalten, Rudelbildung und Foulspiele. So pusht sich das Spiel immer weiter hoch. Aber auch sportliche Höhepunkte gab es noch. Zwenkau vergab reihenweise Chancen die aus Kontern entstanden. Die Eintracht rackerte und arbeitete. Sebastian Neumann verließ bei eigenen Standards sein Tor. Die Dramatik erlebte ihren Höhepunkt als Enrico Fischer in der 94.min der berechtigten Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. Das war die richtige Antwort und so sollte sie immer aussehen.Nichts tut mehr weh als Gegentore.

 

Fazit

Zweimal wurde die Mannschaft bestraft, die ihre Chancen in den jeweiligen Halbzeit nicht genutzt haben. Hälfte eins die Eintracht und Hälfte zwei die Zwenkauer. So kann man doch von einem gerechten Unentschieden sprechen. Der sportliche Wettkampf sollte immer soweit gehen, dass man sich nach dem Spiel die Hände reichen kann. Leider war das heute nicht immer der Fall. Zurück zum sportlichen geht am kommenden Wochenende, wenn wir zu Gast bei LSV Südwest sind. Auf geht`s...

 

L.K.

2.Runde, Stadtpokal 08.10.2017

SG LVB vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Patrick John, Alexander Siegl (65.min Rouven Göttsches), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (88.min Thomas Müller), Martin Leiding (72.min Thorben Slotosch), Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Enrico Fischer, Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Max Taubert

 

Tore

0:1 Martin Leiding 51.min

 

Spielbericht

Das Spitzenduell des Stadtpokals der Stadt Leipzig fand an diesem Wochenende zweifellos an der Neuen Linie statt. Der Brand hat seine Spuren hinterlassen. Aber der Verein macht das Beste daraus und das nötigt uns Respekt ab. Vergangene Saison fand Paarung erst im Halbfinale statt und das Spiel gewann LVB verdient. Diese Saison sieht es da schon etwas anders aus. Das Spiel in Liga gewann die Eintracht knapp. Auch diesmal wollten wir den Sieg. Wir konnten kadermäßig fast aus dem Vollen schöpfen, dass wollten wir auch den Gegner spüren lassen.

Die erste Hälfte fand auf Augenhöhe statt. Wie sagt man so schön? Beide Mannschaften neutralisierten sich. Dabei wunderte man sich aber eher über die Spielanlage des Gastgebers. Viele lange Bälle und wenig spielerisches war zu sehen. Die Eintracht wartete ab und konnte sich gut auf den Gegner einstellen. Wenn es um Chancen ging, lag die Eintracht knapp in Führung. Vielversprechend war der Konter bei dem Patrick Mayer unseren Stürmer Ibo Ibojan einsetzte. Leider war sein Abschluss zu unplatziert und konnte so vom Torhüter abgewehrt werden. So durfte man auf die Ausrichtung in der 2.Hälfte gespannt sein. Denn einen Sieger musste es heute geben. Bewahrheitet sich die Prophezeihung, wer das erste Tor schießt gewinnt? Dies wurde beim Füllen der Getränkeflaschen prophezeit.

Aber wer dachte, dass die 2.Halbzeit mit einem Feuerwerk bedingt, sah sich getäuscht. Wie aus dem Nichts, dann die Eintrachtführung. Alexander Siegl schickt Christian Laubert mit einem feinen Steilpässchen über links. Dieser setzt bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball nach innen. Im Fünfer liegt Martin Leiding und bringt den Ball nach mehreren Versuchen im Tor unter. Dann das 2:0. Aber nein Fehlanzeige. Der Schiedsrichter pfeift vorher Foulspiel. Niemand weiß warum. Klar erhöht LVB nun den Druck. Sebastian Neumann und seine Abwehrrecken stehen nun unter diesem. Beide Mannschaften bringen frische Kräfte. Die Eintracht bleibt mit ihren Kontern immer gefährlich. LVB hat die größte Chance, als Sebastian Neumann bereits geschlagen ist, aber Lennart Raschke für seinen geschlagenen Torwart klärt. Weitere hochkarätige Chancen sind Mangelware. Diesmal hat erarbeitet sich der Gast das Glück und gelangt nicht unverdient in die 3.Runde.

 

Fazit

Schade, dass diese Ansetzung schon zu so einem frühen Zeitpunkt des Pokals stattfand. Schön war zu sehen, dass beide Mannschaften, trotz einer gewissen Brisanz, fair miteinander umgingen. Die Eintracht feiert und LVB ist traurig. Wir sehen uns im Rückspiel in der Liga. Dann werden die Karten wieder neu gemischt. Am kommenden Sonntag führt aber der Weg der Eintracht erstmal zum Aufsteiger nach Zwenkau. WIr erinnern uns an schöne Duelle, als beide Mannschaften noch Stadtklasse spielten. Auf geht`s...

 

L.K.

7.Spieltag, Stadtliga 30.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs SG Rotation II 3:2 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Kai Böttner, Enrico Fischer (46.min Martin Leiding), Ibo Ibojan, Patrick John, Rouven Göttsches (84.min Kenneth Reiß), Thomas Müller, Lennart Reschke, Martin Nahrendorf, Konrad Werner, Thorben Slotosch (76.min Felix Anders)

 

Tore

0:1 Rotation 24.min, 1:1 Martin Leiding 53.min, 2:1 Rouven Göttsches 78.min, 3:1 Felix Anders 83.min, 3:2 Rotation 89.min

 

Spielbericht

Den gestrigen Tag nennen ab sofort Joker-und Debütantentag. Debütanten, weil wir uns aufgrund von Ausfällen einiger Stammkräfte mit A-Jugendlichen verstärkten. Konrad Werner und Felix Anders.bekamen eine Chance sich zu beweisen. Zum ersten Einsatz kam auch Lennart Reschke bei unseren 1.Herren. Herzlich willkommen! Alle drei bekamen Bestnoten für ihr erstes Spiel und das verdient. Warum Joker? Dazu später mehr.

Leider gab es auch schlechte Nachrichten. EIn Spieler von Rotation verletzte sich schwer, so dass er mit dem Krankenwagen vom Spielfeld abgeholt werden musste. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Der Spielbeginn gestaltete sich ausgeglichen. Rotation mit der ersten Chance nach einer Ecke, als sich ein Kopfball senkte, aber glücklicherweise erst hinter dem Tor. Enrico Fischer wollte wenig später die passende Antwort geben, aber verfehlte leider das Tor. Die größten Chancen vergaben aber Rouven Göttsches als er am Torwart scheiterte und und wieder Enrico Fischer als er nach Rückgabe von der Grundlinie über den Ball schlug. Wenig später die bereits erwähnte schwere Verletzung des Spielers von Rotation und eine minutenlange Unterbrechung. Die Gäste zeigten sich weniger beeindruckt  Die Eintrachtbrachte nun fußballerisch nicht mehr viel auf den Rasen. Die Strafe folgte auf dem Fuße mit der Führung für Rotation. Die Antwort der Heimelf blieb aus. Spielertrainer Rouven Göttsches dann kurz vor dem Halbzeitpfiff allein vorm Torhüter, aber dieser lenkt den Ball um den langen Pfosten.

Mahnende Worte in der Pause. Aber es gebann wie in Hälfte eins. Rotation mit der ersten Chance. Sebastian Neumann wird überluptt, aber glücklicherweise senkt sich der Ball erst hinter dem Tor. Dann beginnt die Geschichte der bereits erwähnten Joker. Martin Leiding eingewechselt für Enrico Fischer erzielt das erlösende 1:1. Nun sieht vieles besser aus. Aber Vorsicht ist geboten. Nach zwei guten Chancen von Ibo Ibojan und einem Freistoss von Patrick John hat plötzlich Rotation wieder die Chance auf den Ausgleich. Der Ball wird in allergrößter Not auf der Linie geklärt. Mit Felix ANders wird der zweite Joker eingewechselt. Mit einer Einzelleistung und Lupfer über den Torwart erhöht er zum 3:1. Wer denkt das alle Messen gesungen sind sieht sich getäuscht. Die Jungs von Rotation stemmen sich gegen die Niederlage. Sebastian Neumann muss noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, bevor kurz vor Schluss der Anschlusstreffer fällt. Die drei Minuten Nachspielzeit werden noch etwas hektisch, aber die Eintracht bringt die Führung über die Zeit.

 

Fazit

AUfgrund der Steigerung in der 2.Hälfte geht der Sieg in Ordnung. Aber über ein Unentschieden hätte sich auch niemand beschweren können. Schön zu wissen, dass wir beim Nachwuchs aus dem Vollem schöpfen können. Konrad und Felix haben sich toll eingefügt. Am kommenden Feiertag geht`s gegen MoGoNo. Dort sind zwei gute Halbzeiten nötig um etwas mitzunehmen. Auf geht`s...

 

L.K.

6.Spieltag, Stadtliga 25.09.2017

KSC 1864 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (62.min Alex Siegl), Ibo Ibojan, Patrick John (46.min Christian Laubert), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Thorben Slotosch (70.min Thorben Slotosch)

Reserve: Rouven Göttsches, Philipp Engler

 

Tore

0:1 Ibo Ibojan 21.min, 0:2 Patrick John 24.min, 0:3 Enrico Fischer 27.min

 

Spielbericht

Nach dem Ausfall des Spieles am vergangenen Wochenende gegen MoGoNo ging es gegen den KSC frisch ans Werk. Viele gesundheitsbedingte Ausfälle bei der Eintracht meldeten sich rechtzeitig zum Wettkampfbetrieb zurück. Den weiterhin Verletzten wünschen wir gute Besserung und schnelle Rückkehr ins Team.

Die Eintracht befindet sich nach dem Saisonbeginn im Mittelfeld und der KSC am Ende der Tabelle. Eine Konstellation die vor dem Spiel nicht viel aussagt außer das alles möglich ist.

In welcher Richtung das Spiel gehen sollte zeigte die Eintracht von Beginn an. Fünf Minuten brauchte unsere Elf um auf Betriebstemperatur zu kommen. Kai Böttner und Enrico Fischer eröffneten das Chancenfestival auf das Tor des KSC. Bei der nächsten Chance erinnerte man sich an die Vorsaison, als Patrick John die Eintracht durch einen Freistoß zurück ins Spiel brachte. Mit ähnlicher Finesse war auch der gestrige Freistoß getreten, nur das er diesmal am rechten Pfosten landete. Die einzigste Chance zu Beginn für den KSC unterband der Schiedsrichter durch einen Abseitspfiff, Nächster Knaller dann durch Ibo Ibojan, den der gegnerische Torwart reflexartig mit einer Hand hält. In der 19,min muss Sebastian Neumann Kopf und Kragen vor einem heranstürmenden Gegenspieler riskieren und klärt die Situation. In den kommenden zehn Minuten fällt die Spielentscheidung. Hier glänzt zweimal Ibo Ibojan. EInmal als Vollstrecker und beim anderen Mal als Vorbereiter für Patrick John.  Das dritte Tor erzielt Enrico Fischer nach Flanke von links von Kai Böttner. Der Gastgeber macht viel zu wenig aus den kleinen sich ergebenden Chancen. Die beste Chance lassen sie aus bester Freistoßsituation liegen, als der Ball rechts oben am Knick vorbeirauscht. Enrico Fischer hat kurz vor der Pause die Chance zu erhöhen, aber der Ball wird auf der Linie geklärt.

Pause.

Zu Beginn der 2.Halbzeit gleich der erste verletzungsbedingte Wechsel. Patrick John (Diagnose ausgekugelter Ellenbogen) musste raus. Gute Besserung! Aber kein Qualitätsverlust bei den Einwechslungen der Eintracht. Die erste Chance hatte wieder die Eintracht. Leider schlägt Ibo Ibojan über den Ball. Dann hat der KSC zwei Großchancen um das Anschlusstor zu erzielen. Aber es ist wieder zu ungenau oder "Krake" Neumann kommt wie immer irgendwie an den Ball und verhindert schlimmeres. Die Eintracht spielt natürlich nun auf Konter. Aber der KSC kommt nochmal völlig frei zum Kopfball, der allerdings über das Tor geht. Danach ist wohl der Wille bei den Gastgebern endgültig gebrochen. Die Zuschauer sehen nun Chancen der Eintracht im Minutentakt. Gern hätte ich über weitere Tor berichtet, aber diese bleiben Fehlanzeige. Hier war viel, viel mehr möglich und fast jeder Einzelne hätte sich belohnen können bzw. müssen. Schade, dass dies verwehrt blieb. Kurz vor Schluss bleibt uns noch das Herz stehen, als Sebastian Neumann mit seinem Gegenspieler zusammenprallt und liegenbleibt. Glücklicherweise zeigte er keine Nachwirkungen und er konnte das Spiel beenden.

 

Fazit

Ein jederzeit, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg. Leider wurde es verpasst mehr Tore zu schiessen. Am kommenden Wochenende geht es gegen die Zweite von Rotation in Groitzsch. Dann müssen die Chancen genutzt werden, um siegreich zu sein. Auf geht`s

 

L.K.

4.Spieltag, Stadtliga 10.09.2017
BSG Chemie Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (0:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Philipp Engler (75.min Rouven Göttsches), Thomas Müller, Martin Nahrendorf (58.min Mathias Mock), Martin Leiding, Enrico Fischer, Florian Hildebrandt (7.min Patrick John), Michael Ziegenhorn, Christian Laubert
Tore

0:1 Thomas Müller (16.), 1:1 Chemie (56.), 2:1 Chemie (82.), 3:1 Chemie (89.)

 

Spielbericht

Die Schwere der Aufgabe war uns bewusst, was nicht unbedingt an Unterschieden im fußballerischen lag. Unsere Mannschaft trat deutlich grippegeschwächt gegen einen topfitten Gegner im Alfred-Kunze-Sportpark auf Platz 6 (!) an. Wir waren nicht in der Lage 11 gesunde Spieler in der Startelf aufzubieten. Allen Spielern großen Respekt, die sich trotzdem dieser Aufgabe stellten. Die Gastgeber wollten uns die Rahmenbedingungen so schwer wie möglich machen. Was ihnen gelang. Egal, das setzt zusätzliche Kräfte frei. Das festgelegte Spielfeld war eines Stadtligaspieles unwürdig. Vielleicht aber so gewollt. Anwesende Kinder hätten mit Eimerchen und Schaufel Spaß im Sand auf dem Spielfeld gehabt. Sehr schade, weil man auch der eigenen Mannschaft schadet, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Es war nicht lange gespielt, als die Eintracht einen weiteren Ausfall hinnehmen musste. Florian Hildebrands Oberschenkel machte zu und er musste früh ausgewechselt werden. Patrick John kam für ihn zum Einsatz. Chemie kam zu zwei kleineren Chancen die nichts einbrachten. So konnte sich die Abwehr finden und das machten sie gut. Praktisch mit der ersten Chance erzielte unsere Eintracht das Führungstor. Kai Böttner legte sich den Ball zurecht und beförderte ihn in den den Strafraum, wo Thomas Müller goldrichtig stand und den Ball im Tor unterbrachte. Die Chemiker erarbeiteten ihre Chancen aus dem Spiel, waren aber zumindest in der 1.Hälfte schwach in der Verwertung. WIr lauerten mit gefährlichen Standardsituationen. Leider konnte Patrick John keinen seiner zwei Kopfbälle im Tor unterbringen. So konnte die Gastelf die Führung in die Pause retten.

Die Gastgeber hatten sich wohl für die 2.Hälfte viel vorgenommen. Mehrfach zeigte Sebastian Neumann seine Klasse und die genervten Gastgeber fingen nun an Gründe zu suchen. Schimpften lautstark selbst über das eigene Geläuf und haderten mit der eigenen Chancenverwertung. Langsam ließen die Kräfte der Gäste nach. Auch von der Bank kamen teilweise erkrankte Spieler. Klar standen wir damit jetzt unter Druck. Leider fiel der Ausgleich viel zu früh und gab den Chemikern zusätzliche Motivation. Kurz vor dem Führungstreffer hatte Enrico Fischer die Gelegenheit unsere Elf in Führung zu bringen, aber er schoss den Ball über das Tor. Dann ging der Gastgeber in Führung. Kurz danach bediente Thomas Müller den eingewechselten Rouven Göttsches, der aber knapp rechts am Tor vorbeischoss. Leider sollte sich die verpasste Chance auf den Ausgleich rächen. Anstatt dessen schoss der Gastgeber das dritte Tor und machte den Sack zu. Unsere Kräfte waren am Schlusspfiff völlig aufgebraucht.

 

Fazit

Am Ende ein verdienter Sieg für die Chemiker. Wie sachon zu Beginn erwähnt Respekt an alle unseren Kranken die alles gegeben haben. Wer weiß wie es unter normalen Bedingungen ausgegangen wäre? Aber das gehört ins Reich der Spekulation. Als nächstes kommt der aktuelle Tabellenzweite nach Groitzsch. Hoffen wir, dass sich bis dahin einige Spieler erholt haben, Auf geht`s...

 

L.K.

Testspiel, 03.09.2017

SpVgg Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:1)

 

Kader

Sebastian Neumann (46. Max Taubert), Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Stefan Reichstein, Patrick John, Alex Siegl (46. Michael Ziegenhorn), Patrick Mayer, Christian Laubert, Thorben Slotosch (46. Rouven Göttsches)

 

Tore

0:1 Christian Laubert (33.), 1:1 SpVgg (37.), 2:1 SpVgg (60.)

 

Spielbericht

Da wir in der ersten Runde des Pokals noch nicht eingreifen mussten, vereinbarten wir mit SpVgg für den gestrigen Sonntag ein Freundschaftsspiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten das Spiel angehen wie ein Punktspiel. Anfängliches Angriffspressing zwang den Gegner zu vielen Fehlpässen. Leider waren die eigenen Ballbesitzphasen aber nicht von Erfolg gekrönt. Zu selten konnten wir uns gute Torgelegenheiten erarbeiten. Einzig Christian Laubert konnte mit einem satten Abschluss im 16er den Gästetorhüter überwinden.

Die zweite Halbzeit begann schwungvoll. Nun waren die Chancen da, aber deren Verwertung blieb aus. Entweder traf man den Pfosten, schlug ein Haken zu viel im 16er, konnte das 1v1 nicht für sich entscheiden oder traf das leere Tor nicht. In der 60. Minute erhöht SpVgg Leipzig auf 2:1.

 

Fazit

Insgesamt ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft. Am kommenden Sonntag geht es gegen Chemie II. Um dort zu bestehen muss jeder einzelne wieder dazu bereit sein an seine Leistungsgrenze zu gehen.

 

L.K.

3.Spieltag, Stadtliga 26.08.2017
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG LVB 3:2 (2:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Stefan Reichstein (77.min Philipp Engler), Patrick John, Rouven Göttsches (55.min Alex Siegl), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (83.min Enrico Fischer), Patrich Mayer
Reserve: Max Taubert, Kenneth Reiß
Tore
1:0 Kai Böttner (6.), 1:1 LVB (7.), 2:1 Rouven Göttsches (37.), 3:1 Martin Leiding (62.), 3:2 LVB (68.)
Spielbericht
Bekanntlich verschlägt es unsere Mannschaft zun den Heimspielen nach Groitzsch. Dort wurden wir gut aufgenommen und der gastgebende Verein stellt uns alles großzügig vieles zur Verfügung und erleichtert uns die Organisation rund um das Spiel. Vielen Dank!
Das Spiel muss unser Team natürlich selbst organisieren. Der Gegner war niemand anderes als die SG LVB. Nun hieß es für das Eintrachtteam die Niederlagenserien aus der vergangenen Saison vergessen zu machen. Aber einfach ist gegen dieses Team anders. Nach zwei Siegen zum Saisonstart konnte man mit großem Selbstvertrauen rechnen. Beide Teams gingen von Beginn an engagiert zur Sache. Rouven Göttsches setzt nach einigen Sekunden mit einem Fernschuss ein Achtungszeichen und zeigte die Richtung an, in die es gehen sollte. Mit der zweiten Aktion in Richtung LVB-Tor ging unser Team in Führung. Wieder beteiligt Rouven Göttsches der auf Kai Böttner ablegt und dessen Schuss sich über den Torwart ins Tor senkt. Klasse und nun in Ruhe das Spiel aufziehen. Denkste! Praktisch im Gegenzug erzielen die Gäste den Ausgleich. Entstanden aus einem Missverständnis zwischen Torwart und Abwehr, dass der gegnerische Stürmer clever ausnutzt. Die nächsten Minuten sind von viel Kampf ohne spielerische Höhepunkte geprägt. Beide Teams stehen sehr kompakt und lassen sich wenig Platz. In der 37.min geht es dann doch zügiger. Tino Peschik setzt Rouven Göttsches in Szene. Dieser legt den Ball am Torwart vorbei und als niemand mehr an den Torerfolg glaubt, schießt er den Ball praktisch von der Grundlinie ins Tor. Vor der Pause passiert nichts mehr.
Der Beginn der 2.Hälfte ähnelt der Mitte der 1.Hälfte. Wenig Bewegung und viel Kleinklein. Die Eintracht ist so Herr der Lage, weil LVB zu wenig einfällt. Eine geniale Idee hat dann später Kai Böttner, der den über rechts in Richtung gegnerischen Strafraum eilenden Martin Leiding sieht. Dieser nimmt den Ball so wie er kommt, Der Ball wickelt sich um den Fuß (Aussage des Spielers) und schlägt unhaltbar wenig später im Tor ein. Zwischen den Toren ist das Spiel ohne Höhepunkte. So kommt LVB zum Anschlusstreffer. Klar lecken sie nochmal Lunte. aber die Großchancen hat die Eintracht. Leider können aber weder Kai Böttner noch Martin Nahrendorf den Sack zu machen. Aber die Heimmannschaft bringt den knappen Vorsprung über die Runden und fährt den zweiten Sieg in Folge ein.
Fazit
Erstmal ist dieses Erfolgserlebnis für die Köpfe wichtig. Denn auch LVB ist schlagbar. Jetzt kann man auch von einem guten Saisonstart sprechen. Nächste Woche ist spielfrei in der Stadtliga. Aber wir sind nicht untätig und spielen ein Freundschaftsspiel gegen SpVgg Leipzig am Sonntag um 15 Uhr. Auf geht`s...
L.K.
2.Spieltag, Stadtliga 20.08.2017
SV Brehmer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig- Süd 0:2 (0:1)
 
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik Florian Hildebrand (31.min Patrick John), Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (71.min Enrico Fischer), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Alexander Siegl (60.min Christian Laubert), Martin Leiding
Reserve: Max Taubert, Mathias Mock
 
Tore
0:1 Rouven Göttsches (18.), 0:2 Rouven Göttsches (90+2.)
 
Spielbericht
Der Auftakt in die neue Spielzeit verlief für beide Teams am vergangenen Spieltag unterschiedlich. Während Brehmer mit einem Unentschieden startete, musste der letztjährige Vorjahreszweite mit der besten Abwehr bereits 3 Tore schlucken und verlor. Natürlich wollten es beide Mannschaften besser machen. Beim Rasenmäher der Gastgeber wurde der Rasen auf Heimhöhe gemäht, um es technisch besseren Mannschaften das Spielen zu erschweren. Aber hoch und weit bringt nicht immer Sicherheit.
 
Die Eintracht begann stark. Chance um Chance wurde erspielt. Bereits nach vier Minuten versuchte Kai Böttner den Ball in den Winkel zu zirkeln, aber verfehlte knapp das Tor. Dann hat Rouven Göttsches zweimal die Chance die Gäste in Führung zu bringen. Feine Vorarbeiten von Tino Peschik bringen ihn in hervorragende Positionen, aber leider verfehlt er das Tor knapp. Aber aller guten Dinge sind drei. Diesmal legt Alex Siegl auf den gut aufgelegten Rouven Göttsches auf. Diesmal belohnt sich unser Stürmer mit der verdienten Führung. Leider kann Ibo Ibojan nicht nachlegen und scheitert kurze Zeit später am Torhüter. Dann muss Florian Hildebrand den Platz verletzungsbedingt verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Für ihn kommt Patrick John. Der langer Verletzungspause langsam wieder Anschluss findet.In der Nachspielzeit findet auch der Gastgeber endlich statt. Der Schuss aus guter Position geht knapp über das Tor. Mit etwas mehr Genauigkeit hätte der Ball auch im Tor landen können. SO geht es aber mit der knappen Führung in die Pause.
Die 2.Hälfte begann wie die 1.Hälfte endete. Brehmer hatte die erste Chance, aber konnte daraus keinen Nutzen ziehen. Danach sah man ein schwaches Stadtligaspiel. Der Eintracht gelang es weiterhin die Angriffe der Gastgeber zu unterbinden. Während Brehmer nicht in der Lage war aus abwartenden Haltung der Eintracht Kapital zu schlagen. Zwar verstärkten die Scholz-Schützlinge zum Ende hin ihre Aktivitäten, aber die Kette der Gäste hielt fest zusammen und vieles weitgehend vor dem eigenen Strafraum klären. Wir hatten einfach vergessen den Sack zu zumachen. Eine Viertelstunde vor Schluss setzt Tino Peschik einen Freistoss knapp neben den linken Pfosten. In der 85.min besitzt Brehmer die beste Chance zum Ausgleich, aber Sebastian Neumann stemmt sich mit allen Körperteilen dagegen und verhindert den Ausgleich.Doch die Eintracht hat den längerem Atem. In der Nachspielzeit vergibt zwar Rouven Göttsches eine Chance, aber macht es beim zweiten Mal besser als er nach einem tollen Diagonalpass von Christian Laubert und Vorarbeit von Enrico Fischer das 2:0 erzielt.
Kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter ab und der erste Saisonsieg ist im bereits erwähnten Sack.
 
Fazit
In puncto Chancenverwertung hat die Eintracht Nachholbedarf. Spielerisch können wir an die vergangene Spielzeit anknüpfen. Das wird auch nötig sein. Der nächste Gegner heißt LVB und genau dort werden diese Attribute gefragt sein. Am kommenden Samstag ist um 14 Uhr Anstoss in Groitzsch. Auf geht`s...
 

L.K.

 1. Spieltag, Stadtliga 12.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lok Engelsdorf 2:3 (1:2)

 

Kader

Neumann - Laubert, Böhme, Hildebrand, Müller - Nahrendorf (63. Slotosch), Böttner, Ibojan, Reichstein (74. Mock), John (46. Leiding), Göttsches.

Reserve: Taubert, Reiß, Ince, Fischer.

 

Tore

0:1 Engelsdorf (3.), 0:2 Engelsdorf (28.), 1:2 Ibo Ibojan (29.), 2:2 Ibo Ibojan (55.), 2:3 Engelsdorf (80.)

 

Spielbericht

Einen echten Brocken zum Saisonauftakt hatte der SV Eintracht Leipzig-Süd mit dem Rekordaufsteiger SV Lok Engelsdorf vor der Brust. Die Elf um Kapitän Marco Weichert konnte in der Vorsaison 29 von 30 Partien gewinnen und kam mit einer entsprechend breiten Brust an die ELS-Wahl-Heimspielstätte nach Groitzsch. Auf dem Kunstrasen erwischten die Gäste einen Start nach Maß: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Gastgeber tankte sich ein Lok-Akteur über die rechte Seite durch und bediente den eingelaufenen Torjäger David Brandenburger, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und einschob - 0:1. Doch damit nicht genug: Die Eintracht fand gar nicht in die Begegnung und ließ in der Defensive immer wieder Unkonzentriertheiten zum Vorschein kommen, während man im Spiel nach vorne schlichtweg ideenlos agierte. Auch die besten Gelegenheiten von Göttsches und John brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz anders die Gäste, die konsequent in den Zweikämpfen und schnörkellos in der Offensive auftrat, jedoch einige gute Gelegenheiten ausließ. Erst in der 28. Spielminute war es erneut Brandenburger, der einem Rückpass von der Grundlinie in Mittelstürmer-Manier über die Linie drückte. Doch direkt im Gegenzug führte der pure Wille zum Anschlusstreffer: Nach unnachahmlichem Einsatz von Böttner an der Eckfahne fasste sich Ibo Ibojan ein Herz aus halblinker Position und schweißte das Leder an den linken Innenpfosten, sodass Lok-Keeper Fleischer keine Chance hatte. Bis zum Pausenpfiff egalisierten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld und rieben sich in zahlreichen leidenschaftlich geführten Zweikämpfen auf.

 

Reichstein hat den Führungstreffer auf dem Fuß

Im zweiten Abschnitt kamen die ELS-Kicker wacher aus der Kabine und legten neben einer positiveren Körpersprache auch mehr Zug zum Tor an den Tag. Immer wieder suchte man die pfeilschnellen Ibojan und Göttsches, doch diese blieben zunächst ohne Schussglück. In der 55. Spielminute schnürte dann aber auch Ibojan seinen Doppelpack, als er nach einer Freistoßflanke von Böttner goldrichtig stand und zum 2:2-Ausgleich einschoss. Das Momentum schien nun auf Seiten der Gastgeber zu liegen, denn auch in der Folge drängte Eintracht-Süd auf den dritten Treffer. Wieder Göttsches und Böttner per Freistoß besaßen weitere Möglichkeiten. Ein Raunen hallte dann in der 62. Spielminute über den Platz, als Reichstein im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kommt und die Kugel mit links an den Pfosten nagelte. Der Treffer lag in der Luft, doch die Engelsdorfer überstanden diese Druckphase und konnten sich in der Schlussviertelstunde selbst wieder in der Offensive zeigen. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es dann wild: Erst wurde das vermeintliche 3:2 durch Leiding aufgrund einer umstrittenen Abseitsstellung von Vorlagengeber Göttsches aberkannt, ehe auf der Gegenseite die nächste unglückliche ELS-Abwehraktion zum Siegtreffer für den SV Lok führte. Nach einem unsauber geklärten Ball sprang die Kugel mit reichlich Effet zwischen zwei Verteidigern auf - der am schnellsten schaltende Sascha Seidel spritzte dazwischen und lupfte die Kugel über den schon herausgeeilten Keeper Neumann ins Tor. Die letzten Minuten blieben zwar spannend, doch es sollte beim nicht unverdienten Auswärtserfolg für den Aufsteiger aus Engelsdorf bleiben.

 

L.K.