Spielberichte 2017/2018

15.Spieltag, STadtliga 02.12.2017

SC Eintracht Schkeuditz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Thomas Müller, Florian Hildebrand, Max Böhme (C), Lennart Raschke, Martin Leiding (78.min Sebastian Müller), Patrick Mayer, Christian Laubert, Ibo Ibojan (46.min Thorben Slotosch), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches (60.min Enrico Fischer)

 

Tore

1:0 Schkeuditz 35.min, 1:1 Enrico Fischer 90+2.min

 

Spielbericht

Einen Tag vor dem 1.Advent sah der Spielplan das Auswärtsspiel beim SC Eintracht Schkeuditz vor. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn und bewegen sich in ruhigem Fahrwasser in der Stadtliga. Schkeuditz hätte sich mit einem Sieg an der Eintracht vorbeischieben können. Die Eintracht hinwieder hätte sich absetzen können. Zwei Mannschaften auf dem selben Niveau?

Die Voraussetzungen waren gut. Das Geläuf war bis zum Nachmittag etwas aufgetaut und war daher gut bespielbar.

Die Heimmannschaft kam besser in die Partie als die Eintracht. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig ihnen. Mit energischem Forchecking setzte man die Eintracht immer wieder unter Druck und zerstörte so jegliche Angriffsbemühungen der Gäste. In dieser Phase hätten die Schkeuditzer in Führung gehen müssen. Zuerst tauchte der Stürmer allein vor Sebastian Neumann auf, hatte dann aber technische Probleme den Ball zu verwerten. Danach ging ein Ball knapp an unserem Gehäuse vorbei. Wir konnten nur einen harmlosen Schuss in die Arme des Schkeuditzers Torhüter entgegensetzen. Der Druck auf unser Tor wurde im größer und die Chancen nahmen an Qualität zu. Immer wieder gelang es den Außen sich bis zur Grundlinie durchzusetzen. Dann wurde der Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt. Glücklicherweise traf ein Schkeuditzer in der 27.min nicht voll und schoss den Ball freistehend aus 6 Metern rechts am Tor vorbei. Dann ging die Heimmannschaft verdient in Führung, als sich der Spieler in einer unübersichtlichen Situation gegen die gefühlt gesamte Eintrachtmannschaft im Straffraum durchsetzt und Sebastian Neumann überwindet. Alle schauten nur zu. Danach hatten wir noch Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten, als der Ball mal wieder knapp am Tor vorbeirauschte. Für die Eintracht eine Halbzeit zum vergessen. Der Gastgeber haderte mit der Chancenverwertung. Wieder einmal ging die Eintracht mit Rückstand in die Halbzeit.

Wieder einmal kam wir besser aus der Kabine als der Gegner. Endlich wurde das Spiel angenommen und gezeigt, dass auch wir gewillt waren zu gewinnen. Rouven Göttsches besaß die erste Chance in der 2.Hälfte. Aber legte sich den Ball zu weit vor und der Torwart konnte klären. Endlich sah man Willen und Kampfgeist bei den Gästen. Die Einwechslungen der Eintracht brachten auch nochmal Schwung in unser Spiel. Martin Leiding konnte sich dann nicht für Schuss oder Flanke entscheiden. So wurde es keines von beiden und der Ball ging an Mann und Maus ins Aus. Der eingewechselte Thorben Slotosch setzte sich wunderbar im Alleingang über rechts durch, scheiterte aber am Torwart. Die Schkeuditzer konnten sich danach kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Unser Abwehr um Käpt´n Max Böhme lief ein ums andere Mal die Bälle und Gegenspieler ab. Dann begann die Zeit des Lennart Raschke, der sich immer wieder über links wunderbar in Szene setzen konnte. Leider konnte er sich nicht belohnen und vergab zwei Großchancen zum Ausgleich. Am Ende bekam er doch noch seinen Scorerpunkt. Sein Einwurf wurde von Stefan Reichstein weitergleitet und fiel Enrico Fischer im Strafraum vor die Füße. Der knallte den Ball gnadenlos in die Maschen. Dieser Ausgleich war verdient. Kurz vor Schluss dann noch die gelb-rote Karte für Thorben Slotosch. Schkeuditz fand in der 2.Hälfte nicht statt, genau wie wir in der 1.Hälfte.

 

Fazit

Ein Unentschieden, dass aufgrund der Verteilung der Spielanteile pro Halbzeit in Ordnung geht. Das dritte Remis der Eintracht in Folge. Hoffen wir, dass wir beim nächsten Mal in Führung gehen und sie über die Zeit bringen. Ob wir immer ein Spiel nach Rückstand ausgeglichen gestalten können ist zweifelhaft. Am kommenden Sonntag geht´s nach Engelsdorf. Der Aufsteiger befindet sich auf Platz 2 der Tabelle. Das sagt alles. Auf geht´s...

 

L.K.

14.Spieltag, Stadtliga 25.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt II 4:4 (1:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Florian Hildebrand, Max Böhme, Stefan Recihstein, Patrick John, Rouven Göttsches, Thomas Müller(80.min Thorben Slotosch), Philipp Engler (64.min Michael Ziegenhorn), Martin Leiding, Martin Nahrendorf, Christian Laubert

 

Tore

0:1 Markranstädt 3.min, 1:1 Thomas Müller 14.min, 1:2 Markranstädt 17.min, 1:3 Markranstädt 24.min, 2:3 Patrick John 60.min, 2:4 Markranstädt 76.min, 3:4 Florian Hildebrand 85.min, 4:4 Martin Leiding 90.min

 

Spielbericht

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Sobald das Wetter schlechter wird, geht es los und die Spiele fallen ins sprichwörtliche Wasser. Ganze zwei Spiele konnten am vergangenen Wochenende gespielt werden, weil diese auf Kunstrasen angesetzt waren. Wir hoffen, dass in der restlichen Schmuddeljahreszeit so wenige Spiele wie möglich ausfallen.

Wir hatten die Zwote es SSV Markranstädt zu Gast. Tabellarisch gesehen waren wir der Favorit, aber hatten einige Ausfälle zu beklagen. Aber wir haben einen gut besetzten Kader und sind durchaus in der Lage die Ausfälle zu kompensieren.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kaum war der Anpfiff erfolgt, lag der Ball bereits im Tor und zwar in dem der Eintracht, Zum waren noch 87 Spielminuten offen. Aber so lange sollte es bis zum Ausgleich dauern. Christian Lauberts Freistösse werden immer mehr zur Waffe. Ähnliche Situation wie im vorangegangenen Spiel gegen Tapfer. Nur das er diesmal den Ball hoch in den Strafraum bringt. Thomas Müller ist mit dem Kopf zur Stelle und versenkt den Ball damit im Tor. Eine Minute später hätte die Eintracht in Führung gehen müssen, als Martin Nahrendorf nach Freistoss Patrick John den Abstauber hätte nutzen müssen. Hätte hätte .... Den im Gegenzug senkt sich ein Kopfball hinter Sebastian Neumann ins Tor. Ok nicht schlimm, alles wieder auf Angriff. Aber nicht für uns. Sebastian Neumann muss bei einem Freistoss der Gäste wieder einmal sein ganzes Können aufbieten, um den Ausbau der Gästeführung zu verhindern. Kurze Zeit später muss er dann doch wieder den Ball aus dem Tor holen. Eine Anreihung von Fehlern lassen dieses Tor entstehen. Der Rest der Halbzeit ist schnell erzählt. Die Eintracht in Schockstarre und Markranstädt tut nur das Nötigste.

Kräfte sammeln in der Halbzeit und einen Plan schmieden. Es lässt sich auch ganz gut an in der 2.Hälfte. Martin Leiding`s Kopfball geht nur knapp am Tor vorbei. Aber die Gäste ließen sich nicht lumpen und prüften Sebastian Neumann, der reaktionsschnell in die Ecke abtauchte und so das frühe K.o. vermied. So gelang dem Heimteam doch der Anschlusstreffer. Zuvor wurde Thomas Müller im Strafraum von den Beinen geholt und Patrick John verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Ja, endlich waren wir dran. Aber auch diesmal hatten die Gäste nochmal die passende Antwort und steltten nach einer Ecke durch einen Kopfball den 2-Tore-Abstand wieder her. Nun wurde es eng für uns und die Zeit lief uns davon. Man wusste nicht auf welcher Seite das nächste Tor fällt. Die nun aufkommende Passivität der Gäste kam uns zu Gute. Florian Hildebrand hämmerte vom linken Strafraumeck den Ball in das rechte obere Eck des Gästetores. Klar keimte die Hoffnung wieder auf und wir wollten wenigstens den einen Punkt retten. Markranstädt nun nervös. Ja wir schaffen es den Punkt zu retten. Martin Leiding, der sich langsam als Goalgetter entpuppt, kommt im Strafraum zum Schuss und jagt den Ball in die Maschen. Klar ist des einen Freud des anderen Leid. Kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter ab.

 

Fazit

Ein Spiel, dass den Zuschauer sicher toll anzusehen und an Spannung kaum zu überbieten war. Markranstädt feierte den ersten Auswärtspunktgewinn 2017. Wir haben eine gute Moral gezeigt und das Unentschieden erkämpft. Am kommenden Samstag geht es zum Tabellennachbarn nach Schkeuditz. Auf geht`s...

 

L.K.

13.Spieltag, Stadtliga 19.11.2017

SV Tapfer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (65.min Philipp Engler), Patrick John (89.min Enrico Fischer), Rouven Göttsches, Lennart Raschke, Martin Leiding (75.min Thorben Slotosch), Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Florian Hildebrand, Alexander Siegl, Mathias Mock

 

Tore

1:0 Tapfer 53.min, 1:1 Patrick John 81.min

 

Spielbericht

Die Konstellation war vor diesem Spiel ähnlich, wie die vor dem Spiel gegen Leutzsch. Der einzige Unterschied war, dass Tapfer an der Tabellenspitze steht. Tapfer ist mit den am meisten geschossenen Toren der Überflieger der Liga und uns war bewusst was auf uns zukommt. So reagierte die Eintracht entsprechend taktisch.

Was war das für Dreckswetter? Immer wieder war von Fritz-Walter-Wetter die Rede. Tiefer Boden, Regen und starker Wind begleiteten uns die gesamte Spielzeit.

Die Anfangsphase gehörte der Eintracht. Es war schon überaschend wie abwartend Tapfer spielte. Die größte Chance in diese Phase besaß Rouven Göttsches, dessen Kopfbal am langen Pfosten vorbeistrich. Mit zunehmender Spielzeit kam Tapfer besser ins Spiel und erarbeitete sich einige große Chancen. Zweitweise entwickelte sich ein Privatduell mit einem der Stürmer des SV Tapfer und Sebastian Neumann, der sich wieder einmal großartig aufgelegt zeigte und der Stürmer in ihm seinen Meister fand. Die Eintracht hatte Schwierigkeiten im letzten Drittel vor dem Tapfertor. Es war einfach nicht zwingend genug oder es wurde die falsche Entscheidung getroffen. So wurde eben der Ball gespielt ohne selbst den Abschluß zu suchen oder bei möglichen Chancen den Ball auf das Tor zu bringen erst nochmal gespielt. So war es dann recht geruhsam für den Torwart der Gastgeber, da unsere Bälle meist nicht den Weg zum Tor fanden.

In der zweiten Hälfte wurden die Bedingungen immer schwieriger. Die Entracht besaß die erste Chance, als Ibo Ibojan den Ball nach einer Ecke auf das Tor brachte und alle Eintrachtler schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Aber der Ball wurde per Kopf auf der Linie geklärt. Kurz danach hallte doch der Torschrei über den Platz. Allerdings für Tapfer. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld. Tapfer schickt einen Spieler über links, der spielt in den Strafraum wo Sebastian Neumann im ersten Versuch noch großartig reagiert, sich dann aber im zweiten Versuch geschlagen geben muss, als der Ball über ihn im Tor untergebracht wird. Nun war der Gastgeber am Drücker. Trotzdem hielten auch die Eintrachtler kurz den Atem an, den es war Bambitime. Was Patrick John bei Freistössen alles kann wissen wir. Er legt sich auch diesmal den Ball aus guter Position, vielleicht etwas zu zentral, zurecht. Leider geht das Spielgerät knapp rechts am Tor vorbei. Dann ist Wechselzeit. Frische Kräfte werden aufgrund des tiefen Bodens und kräftezehrenden Spieles gebraucht. Sehr ausgeglichenes Spiel in dieser Phase, Dann wieder Standardsituation für die Eintracht. Christian Laubert legt sich den Ball halbrechts zurecht. Er bringt den Ball flach herein und irgendwie kommt Patrick John noch an den Ball. Diese bekommt die entscheidende Richtung und landet im Tor. Geht da noch was? Man kann es voraus nehmen. Nein. Aber verdient war es allemal. Der Schiedsrichter pfiff pünktlich ab.

 

Fazit

Gern nehmen wir den einen Punkt von der Torgauer Straße mit und machen es an der Tabellenspitze spannend. Im nächsten Spiel treffen wird auf die Reserve aus Markranstädt. Vielleicht zum letzten Mal in Groitzsch?!! Aber weiß das schon. Auf geht`s...

 

L.K.

 

12. Spieltag, Stadtliga 11.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TuS Leutzsch 0:4 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino  Peschik, Kai Böttner, Enrico Fischer (62.min Alexander Siegl), Stefan Reichstein, Patrick John (58.min Sebastian Müller), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Martin Leiding, Mathias Mock, Christian Laubert

Reserve. Max Taubert, Florian Hildebrand

 

Tore

0:1 TuS 26.min, 0:2 TuS 39.min, 0:3 TuS 67.min, 0:4 TuS 69.min

 

Spielbericht

Während die Bundesliga aufgrund der Länderspiele pausierte, fanden die Spiele in der Stadtliga trotzdem ihre Fortsetzung. Warum auch nicht? Keine der beiden Teams musste Nationalspieler abstellen. Die Ausgangslage stellte sich diesmal wie folgt dar. Die Gäste aus Leutzsch sind sehr gut in die Saison gekommen. Trainerwechsel und die Einbindung der neuen Spieler scheint hervorragend zu klappen und das Team harmoniert. Klar, wenn man dann noch an der Tabellenspitze schnuppert. Aber die Eintracht hatte nach dem Sieg in Lindenau Lunte gerochen und wollte dem vermeintlichen Favoriten ein Bein stellen. Zuerst gab es erstmal Wiedersehensfreude mit unserem ehemaligen Spieler Philipp Döhler. Seinen Einstand in das Team gab Sebastian Müller, der bis zum 01.11. noch gesperrt war. Willkommen im Team Basti!

Die Anfangsviertelstunde gestaltete sich ausgeglichen. Wobei die Gäste die größere Gefahr ausstrahlten, wenn man davon sprechen konnte. So kassierte Kai Böttner sehr früh eine gelbe Karte, weil er sich nur durch ein Foul zu helfen wusste. So ergab sich die bis dahin größte Chance für die Leutzscher. Der Ball lag beim Freistoss in aussichtsreicher Position, aber wurde leichtfertig vergeben. Mit der ersten Chance für das eigene Team hätten wir in Führung gehen müssen, aber leider vergab Enrico Fischer freistehend den Kopfball, der über das Tor ging. Nach zehnminütigen Leerlauf plötzlich die Gästeführung. Ein langer Ball und zweimal mit der Hüfte gewackelt. Tor! Spielerisch wollte uns nicht viel gelingen. Dann Freistoss Kai Böttner auf den Kopf von Stefan Reichstein und in die Arme des Hüters. Ja, der Erfolg musste sich wieder einmal erarbeitet werden. Dann zeigte sich Sebastian Neumann nach einem Schuss auf dem Posten.  Den nächsten Schuss konnte er dann allerdings nicht parieren, weil der Schütze völlig freistehend und ohne gegnerischen Druck vollenden konnte. Die restlichen fünf Minuten passierte nichts mehr. Uns reichte es auch erstmal.

Die Konstellation der zweiten Hälfte war klar. Die Eintracht rannte an und die Leutzscher warteten ab. Wir bissen uns an der teif stehenden Fünferabwehrkette die Zähne aus. Der erste Schuss der Halbzeit landete in Sebastian Neumann`s Armen. Die Gäste waren Herr der Lage und wir wirkten ratlos. So erklärt sich die Cahancenarmut in Hälfte zwei. Mit der ersten klaren Chance erhöhen die Gäste auf 3:0. Gerade hatte der Gastgeber frische Kräfte gebracht, um nochmal den Druck zu erhöhen. Man muss den Leutzschern einfach die größere Cleverness bestätigen. Zwei Minuten später erhöhten die Gäste wieder. Nach einem durch den Schiedsrichter abgefälschten Ball, war Sebastian Neumann ein weiteres Mal machtlos. Mitten im Torjubel zückte der Schiedsrichter plötzlich die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Nach den Aussagen des Spielers kann wohl von einem Missverständnis ausgegangen werden. Hier hätte auch kein Videobeweis geholfen. Hoffen wir auf ein mildes Urteil durch das Sportgericht. Der Rest des Spieles bedarf keinerlei Erwähnung, weil sich nichts fußballerisches ereignete. Am Ende ein verdienter Sieg der Leutzscher!

 

Fazit

Es ist diesmal schwer ein Fazit zu ziehen. Der Leutzscher Sieg geht in Ordnung. Im nächsten Spiel geht es zum SV Tapfer. Dem Tabellenführer! Dort wird neu aufgebauter Kampf und Teamgeist gefragt sein, um bestehen zu können. Auf geht`s...

 

L.K.

11. Spieltag, Stadtliga 05.11.2017

SV Lindenau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (2:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (65.min Philipp Engler), Ibo Ibojan, Patrick John, Alexander Siegl (86.min Mathias Mock), Martin Nahrendorf (80.min Thorben Slotosch), Martin Leiding, Christian Laubert

 

Tore

1:0 Lindenau  2.min, 1:1 Kai Böttner 27.min, 1:2 Martin Leiding 30.min, 1:3 Martin Leiding 33.min, 2:3 Lindenau 45.min, 2:4 Kai Böttner 53.min, 3:4 Lindenau 67.min

 

Spielbericht

Nach dem Pokal ist vor dem Punktspiel. Aber den Rückenwind daraus nehmen wir gern mit.

Mit dem SV Lindenau stand uns der Tabellennachbar gegenüber. Man fragte sich, wie die Eintracht nach dem Kantersieg wohl drauf sei ohne diesen natürlich überzubewerten. Die Lindenauer spielen bisher eine durchwachsene Saison, aber bei uns sieht es nicht anders aus. Da spiegelt sich voll und ganz die Tabellensituation wieder. Die Vorfreude unter den Spilern war groß als sie das zu bespielende Grün betraten. Tiefer und seifiger Boden, der im Laufe der Spielzeit und mit zunehmend schlechten Wetterbedingungen weiterlitt. Aber manche scheinen das echt zu mögen. Langes Geplänkel sparten sich beide Teams. Lautstark motivierten und stellten sich die Lindenauer der Eintracht entgegen. Erste Ecke und der Gastgeber führte, Hier hätte man auch Freistoss geben können, so wie der Torschütze mit beiden Armen nach unten drückte. Doch der sehr unsichere Schiedsrichter fing mit einer Fehlentscheidung. Leider blieb er über die gesamte Spielzeit unsicher. Nach dem Führungstreffer stand Lindenau sofort tief in der eigenen Hälfte und schickten ihre schnellen Stürmer mit  langen Pässen. Wir bemühten uns 25 Minuten oft ohne Erfolg. Dann setzt sich Ibo Ibojan links durch, dringt in den Strafraum ein und wird von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelt Kai Böttner sicher. Jetzt hat die Eintracht Oberwasser und kann wenig später durch Martin Leiding in Führung gehen. Den Ausgleich im Gegenzug verhindert der großartige Sebastian Neumann. Wer sie vorne nicht macht....Martin Leiding ist nach der Vorlage von Alexander Siegl mit dem Kopf zur Stelle und erhöht für die Gäste, Aber das war noch nicht genug in der ersten Hälfte. Lindenau verkürzt kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2:3.

Jeder wusste, dass uns eine umkämpfte und spannende zweite Hälfte erwartet. Die Witterungsbedingungen verschlimmerten sich immer weiter, aber das Spiel blieb intensiv und bis zum Schluss dramatisch. Zuerst linderte aber Kai Böttner etwas die Dramatik, als wieder auf Zwei-Tore-Führung der Eintracht ausbaute. Die Gastgeber blieben keine Antworten schuldig. Erst trafen sie nur den Pfosten, aber konnten wenig später auf 3:4 verkürzen. Es blieben noch 20 Minuten Spielzeit in denen alles möglich schien. Die Gastgeber bauten nochmal mächtig Druck auf und schnürten uns teilweise in der eigenen Hälfte. Mit Geschick und Können verteidigten wir diese Führung und waren bei Standards immer gefährlich, wie der Kopfball von Patrick John zeigt, der das Tor nur knapp verfehlte. Im Entrachttor wuchs Sebastian Neumann wieder über sich hinaus und alle halfen ihm dabei. Kurz für Schluss noch viel Glück für die Eintracht, als die Lindenauer den Ball über das Tor schlagen. Nach unendlich langen Minuten pfeift der Schiedsrichter endlich ab und die Jungs haben allen Grund zum feiern.

 

Fazit

Wir haben ein tolles Stadtligaspiel mit vielen Toren. Klar hätte es auch Unentschieden ausgehen können, aber wir nehmen die 3 Punkte wie immer gern aus der Fremde mit. Am kommenden Wochenende prüft uns die Reserve des SSV Markranstädt in Groitzsch. Auf geht`s....

 

L.K.

Stadtpokal 31.10.2017

SpG Bienitz/Leutzsch/west II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:9 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Alexander Siegl, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (46.min Philipp Engler), Mathias Mock (60.min Michael Ziegenhorn), Christian Laubert, Thorben Slotosch (71,min Martin Leiding)

Reserve: Stefan Reichstein, Patrick John, Patrick Mayer, Sven Knöfel

 

Tore

2x Kai Böttner, 2x Enrico Fischer, 2x Philipp Engler, je 1x Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Alexander Siegl

 

Spielbericht

Am ersten gemeinsamen Reformationstag in Deutschland kam es zum ungleichen Duell beider Teams.

Die Eintracht machte mit frühen Toren schnell klar wohin die Reise geht. Neun Tore am Ende sprechen eine deutliche Sprache. Schön das sich einige aus unserem Team in die Torschützenliste eintragen konnten, die lange nicht getroffen haben.Der Gastgeber konnte nur zu Beginn kleine Akzente setzen, aber der Erfolg bzw. die Überraschung blieb aus. Je höher der Spielstand umso ruppiger wurde die Gangart und markiger die Sprüche der Spielgemeinschaft. Unser Team ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr einen verdienten Sieg ein.

 

L.K.

10. Spieltag, Stadtliga 28.10.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lipsia II 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Max Böhme, Tino Peschik (66.min Patrick John), Enrico Fischer (82.min Alexander Siegl), Stefan Reichstein (75.min Thorben Slotosch), Rouven Göttsches, Thomas Müller, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Philipp Engler, Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Sven Knöfel

 

Tore

1:0 Rouven Göttsches 44.min, 1:1 Lipsia 69.min

 

Spielbericht

Am gestrigen Samstag trafen zwei Verlierer des letzten Spieltages aufeinander. Die Eintracht hatte die Schlappe beim LSV analysiert und aufgearbeitet. Wie immer hatte unser derzeitiger Gastgeber alles gut vorbereitet. So dass wir uns nur auf den Fussball konzentrieren mussten. Die ersten Ausläufer des Sturmtiefes "Herwart" waren bereits zu spüren und daher blies beiden Teams ein kräftiger Wind ins Gesicht.

In der Anfangsphase gab es kein großes Abtasten. Standardsituation für die Eintracht. Diesmal dr Schütze vom Dienst Enrico Fischer. Wunderbar bringt er den Ball in den Strafraum, dort steigt Lennart Raschke auf und bringt den Tor auf das Tor. Aber dort findet er im Torwart seinen Meister. Die Reaktion des SV Lipsia ließ nicht lange auf sich warten. Deren Stürmer scheitert an unserem Meister Sebastian Neumann. Zwei Minuten später wieder die Gäste  Hier klärt Lennart Raschke hinter seinem bereits geschlagenen Torwart. Toller Beginn von beiden Teams. Es blieb keinen Zeit lange nachzudenken. Die Eintracht wollte nun den Führungstreffer. Mehrfach lag dieser in der Luft. Stefan Reichstein traf den Pfosten, Enrico Fischer fehlte leider die Präsision und schoss gemeinsam mit Rouven Göttsches den Torwart warm. Kurz vor der Halbzeit gelang es unserer Eintracht doch noch in Führung zu gehen und sich zu belohnen. Patrick Mayer schickte Rouven Göttsches mit einem tollen Pass in die Spitze auf den Weg und diesmal gelang es den Hüter zu überwinden. Besser hätte der Zeitpunkt nicht gewählt sein können. Halbzeit.

Voller Euphorie ging es in die zweite Hälfte. Aber dem Weg von der Kabine bis zu Spielfeld musste irgendetwas passiert sein. Hatte der Wind den Schwung aus Hälfte eins weggeblasen? Unverständlich nach der tollen ersten Hälfte. Bei der Eintracht blieb vieles Stückwerk und Lipsia wurde immer stärker. Gleich nach zwei gespielten Minuten klatschte der Ball an das Gehäuse der Gastgeber. So war es eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fiel. Ein Schuss von der Strafgrenze flatterte auf Sebastian Neumann zu und senkte sich hinter ihm ins Tor. Reaktion des Heimteams? Keine! Man ließ sich immer weiter in die eigene Hälfte drücken. Es ist Sebastian Neumann und dem Pech der Lipsiastürmer zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Uns gelang in Richtung des Gegners Tor nichts mehr. So können wir von einem glücklichen Punkt sprechen.

 

Fazit

Jetzt heißt wieder fleißig arbeiten im Training. Dienstag wartet die nächste Pokalherausforderung. 12 Uhr Friesenstraße. Auf geht`s...

 

L.K.

9. Spieltag, Stadtliga 21.10.2017

LSV Südwest vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:1 (4:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Ibo Ibojan, Patrick John (73.min Rouven Göttsches), Thomas Müller, Alexander Siegl, Martin Leiding, Mathias Mock (64.min Philipp Engler), Christian Laubert (64.min Martin Nahrendorf)

Reserve: Florian Hildebrand, Sven Knöfel

 

Tore

1:0 LSV 16.min, 2:0 LSV 21.min, 3:0 LSV 37.min, 4:0 LSV 45.min, 5:0 LSV 58.min, 6:0 LSV 61.min, 6:1 Ibojan 73.min

 

Spielbericht

In der Stadtliga Leipzig hat die erste Männermannschaft des SV Eintracht Leipzig-Süd mit 1:6 beim Leipziger Sportverein Südwest verloren und tritt damit tabellarisch weiter auf der Stelle.

Die Gäste von der Südkampfbahn mussten im Vorfeld auf einige Stammkräfte verzichten und nutzten die Gelegenheit ein wenig durch zu rotieren. So agierte man unter anderem vor der Vierer-Abwehrkette mit nur einem Sechser und bot dafür mit Fischer und Siegl gleich zwei kreative Spielmacher auf.
Nach einer ruhigen Anfangsphase, in der sich beide Teams zunächst ein wenig abtasteten, nahm das Match in der Folge immer mehr an Fahrt auf. Die Platzherren übernahmen schließlich zuerst die Initiative und setzten die Göttsches-Elf früh unter Druck - mit Erfolg. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld hob der LSV das Spielgerät per Diagonalball über die Abwehrkette, wo Maximilian Wunderlich richtig stand, nicht lang zögerte und zum 1:0 abschloss. Die Gäste wirkten wie gelähmt und konnten auch in der Folge nicht ihr gewohntes Kombinationsspiel aufziehen. So nutzten die formstarken Kicker aus Zschocher zwei weitere Nachlässigkeiten in der ELS-Hintermannschaft zu weiteren Treffern, für die jeweils wieder der flinke Wunderlich verantwortlich war - 3:0. Was war hier denn los? In der letzten Saison hatte die Eintracht noch beide Partien deutlich mit 6:0 für sich entscheiden können und nun lag man nach einer guten halben Stunde mit drei Treffern hinten, obwohl man optisch nicht viel schlechter agierte. Der Unterschied: Die Platzherren agierten schlichtweg griffiger in den Zweikämpfen, wacher in den 1vs.1-Situationen und eiskalt vor dem gegnerischen Kasten, während der Vorjahres-Zweite nie richtig ins Match fand und in der gefährlichen Zone die letzte Konsequenz vermissen ließ. So passte auch ins Bild, dass der LSV quasi mit dem Pausenpfiff durch Topscorer Roman Kretzschmar gar das vierte Tor erzielen konnte. "Alles auf Null" hieß die Marschroute für die zweite Hälfte, denn diese Schmach der ersten 45 Minuten wollten die Grün-Weißen in jedem Fall so schnell wie möglich vergessen machen. Doch an diesem Tage sollte einfach nichts zusammenpassen: Bezeichnend dafür die anschließenden Gegentreffer Nummer fünf und sechs, die jeweils nach unübersichtlichen Situationen im Strafraum fallen sollten. Wieder waren die Südwestler gedanklich schneller, eroberten die zweiten Bälle und machten das halbe Dutzend voll. Ein gebrauchter Tag für die Eintracht, die dennoch das Fußballspielen nicht einstellte und versuchte weiter spielerische Lösungen zu finden, auch wenn der Spielausgang längst entschieden war. So suchte ELS ein ums andere Mal den Weg über die Außenpositionen, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Dieser sollte schließlich in der 73. Spielminute fallen, als Ibo Ibojan einen nur unzureichend abgewehrten Torschuss im Nachschuss über die Linie drückte. In der Endphase besaßen schlussendlich beide Vertretungen noch einmal die Chance das Ergebnis positiver zu gestalten, doch es sollte nichts mehr passieren.
Fazit
Unter dem Strich stand ein völlig verdienter Erfolg für die Kicker von der Radrennbahn, die in der aktuellen Spielzeit deutlich konstanter auftreten als noch im Vorjahr. Der aktuelle Tabellenneunte von der Raschwitzer Straße hat jedoch schon am Samstag die Chance auf dem "heimischen Kunstrasen in Groitzsch" die Scharte wieder auszuwetzen, wenn man die Sachsenliga-Reserve des SV Lipsia Eutritzsch empfängt.
M.N.

8. Spieltag, Stadtliga 15.10.2017

VfB Zwenkau II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (46.min Patrick John), Michael Ziegenhorn (46.min Martin Leiding), Patrick Mayer, Thorben Slotosch (64.min Enrico Fischer)

 

Tore

1:0 Zwenkau 41.min, 1:1 Enrico Fischer 94.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Sonntag führte uns der Weg zum zweiten Aufsteiger nach Zwenkau. Aus dem Spiel gegen den anderen Aufsteiger Rotation sollten wir die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben. Duelle gegeneinander gab es zuletzt in der Stadtklasse. Wir hatten gute Erinnerungen an faire Duelle. Aber was sich da auf Platz abspielte war unter der Gürtellinie und hat mit dem im Zwenkauer Spielbericht erwähnten Fußball pur nichts zu tun. Wie sah die erste Hälfte aus? Die Eintracht war mehr oder weniger das spielbestimmende Team. Zwenkau wehrte sich nach Kräften. Trotzdem gelang es unseren Jungs gefährlich vor dem Zwenkauer Hüter aufzutauchen. Leider vergaben wir unsere Chancen viel zu einfach oder schossen dem Torwart in die Arme. Hier wären sicher ein oder zwei Tore möglich gewesen. Gegen die zeitweise überforderte Defensive der Gastgeber wäre die Führung absolut in Ordnung gegangen. Hier rächt es sich wieder. Da die Zwenkauer durch einen Elfmeter in Führung gehen. Leider konnte man von außen nicht entscheiden, ob er gerechtfertigt war. Aber der Schiedsrichter pfiff und es stand 1:0. Glücklicherweise blieb uns der zweite Schock erspart, als die Gastgeber nach einem guten Konter den Ball an die Latte knallten. Puh, das war knapp.

Zu Beginn der 2.Hälfte ist das Spiel ausgeglichen.Kleinere, aber nicht zwingende Chancen bringen keinen Erfolg. Zweimal Patrick John mit Kopfball und Fernschuss macht auf sich aufmerksam. Der sehr agile Ronny Jentzsch auf Zwenkauer Seite macht der Eintrachtabwehr immer wieder das Leben schwer. Mit zunehmender Spielzeit nimmt das Spiel an Härte zu. Es ist alles mit dabei unsportliches Verhalten, Rudelbildung und Foulspiele. So pusht sich das Spiel immer weiter hoch. Aber auch sportliche Höhepunkte gab es noch. Zwenkau vergab reihenweise Chancen die aus Kontern entstanden. Die Eintracht rackerte und arbeitete. Sebastian Neumann verließ bei eigenen Standards sein Tor. Die Dramatik erlebte ihren Höhepunkt als Enrico Fischer in der 94.min der berechtigten Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. Das war die richtige Antwort und so sollte sie immer aussehen.Nichts tut mehr weh als Gegentore.

 

Fazit

Zweimal wurde die Mannschaft bestraft, die ihre Chancen in den jeweiligen Halbzeit nicht genutzt haben. Hälfte eins die Eintracht und Hälfte zwei die Zwenkauer. So kann man doch von einem gerechten Unentschieden sprechen. Der sportliche Wettkampf sollte immer soweit gehen, dass man sich nach dem Spiel die Hände reichen kann. Leider war das heute nicht immer der Fall. Zurück zum sportlichen geht am kommenden Wochenende, wenn wir zu Gast bei LSV Südwest sind. Auf geht`s...

 

L.K.

2. Runde, Stadtpokal 08.10.2017

SG LVB vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Patrick John, Alexander Siegl (65.min Rouven Göttsches), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (88.min Thomas Müller), Martin Leiding (72.min Thorben Slotosch), Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Enrico Fischer, Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Max Taubert

 

Tore

0:1 Martin Leiding 51.min

 

Spielbericht

Das Spitzenduell des Stadtpokals der Stadt Leipzig fand an diesem Wochenende zweifellos an der Neuen Linie statt. Der Brand hat seine Spuren hinterlassen. Aber der Verein macht das Beste daraus und das nötigt uns Respekt ab. Vergangene Saison fand Paarung erst im Halbfinale statt und das Spiel gewann LVB verdient. Diese Saison sieht es da schon etwas anders aus. Das Spiel in Liga gewann die Eintracht knapp. Auch diesmal wollten wir den Sieg. Wir konnten kadermäßig fast aus dem Vollen schöpfen, dass wollten wir auch den Gegner spüren lassen.

Die erste Hälfte fand auf Augenhöhe statt. Wie sagt man so schön? Beide Mannschaften neutralisierten sich. Dabei wunderte man sich aber eher über die Spielanlage des Gastgebers. Viele lange Bälle und wenig spielerisches war zu sehen. Die Eintracht wartete ab und konnte sich gut auf den Gegner einstellen. Wenn es um Chancen ging, lag die Eintracht knapp in Führung. Vielversprechend war der Konter bei dem Patrick Mayer unseren Stürmer Ibo Ibojan einsetzte. Leider war sein Abschluss zu unplatziert und konnte so vom Torhüter abgewehrt werden. So durfte man auf die Ausrichtung in der 2.Hälfte gespannt sein. Denn einen Sieger musste es heute geben. Bewahrheitet sich die Prophezeihung, wer das erste Tor schießt gewinnt? Dies wurde beim Füllen der Getränkeflaschen prophezeit.

Aber wer dachte, dass die 2.Halbzeit mit einem Feuerwerk bedingt, sah sich getäuscht. Wie aus dem Nichts, dann die Eintrachtführung. Alexander Siegl schickt Christian Laubert mit einem feinen Steilpässchen über links. Dieser setzt bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball nach innen. Im Fünfer liegt Martin Leiding und bringt den Ball nach mehreren Versuchen im Tor unter. Dann das 2:0. Aber nein Fehlanzeige. Der Schiedsrichter pfeift vorher Foulspiel. Niemand weiß warum. Klar erhöht LVB nun den Druck. Sebastian Neumann und seine Abwehrrecken stehen nun unter diesem. Beide Mannschaften bringen frische Kräfte. Die Eintracht bleibt mit ihren Kontern immer gefährlich. LVB hat die größte Chance, als Sebastian Neumann bereits geschlagen ist, aber Lennart Raschke für seinen geschlagenen Torwart klärt. Weitere hochkarätige Chancen sind Mangelware. Diesmal hat erarbeitet sich der Gast das Glück und gelangt nicht unverdient in die 3.Runde.

 

Fazit

Schade, dass diese Ansetzung schon zu so einem frühen Zeitpunkt des Pokals stattfand. Schön war zu sehen, dass beide Mannschaften, trotz einer gewissen Brisanz, fair miteinander umgingen. Die Eintracht feiert und LVB ist traurig. Wir sehen uns im Rückspiel in der Liga. Dann werden die Karten wieder neu gemischt. Am kommenden Sonntag führt aber der Weg der Eintracht erstmal zum Aufsteiger nach Zwenkau. WIr erinnern uns an schöne Duelle, als beide Mannschaften noch Stadtklasse spielten. Auf geht`s...

 

L.K.

7.Spieltag, Stadtliga 30.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs SG Rotation II 3:2 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Kai Böttner, Enrico Fischer (46.min Martin Leiding), Ibo Ibojan, Patrick John, Rouven Göttsches (84.min Kenneth Reiß), Thomas Müller, Lennart Reschke, Martin Nahrendorf, Konrad Werner, Thorben Slotosch (76.min Felix Anders)

 

Tore

0:1 Rotation 24.min, 1:1 Martin Leiding 53.min, 2:1 Rouven Göttsches 78.min, 3:1 Felix Anders 83.min, 3:2 Rotation 89.min

 

Spielbericht

Den gestrigen Tag nennen ab sofort Joker-und Debütantentag. Debütanten, weil wir uns aufgrund von Ausfällen einiger Stammkräfte mit A-Jugendlichen verstärkten. Konrad Werner und Felix Anders.bekamen eine Chance sich zu beweisen. Zum ersten Einsatz kam auch Lennart Reschke bei unseren 1.Herren. Herzlich willkommen! Alle drei bekamen Bestnoten für ihr erstes Spiel und das verdient. Warum Joker? Dazu später mehr.

Leider gab es auch schlechte Nachrichten. EIn Spieler von Rotation verletzte sich schwer, so dass er mit dem Krankenwagen vom Spielfeld abgeholt werden musste. Wir wünschen ihm gute Besserung! Der Spielbeginn gestaltete sich ausgeglichen. Rotation mit der ersten Chance nach einer Ecke, als sich ein Kopfball senkte, aber glücklicherweise erst hinter dem Tor. Enrico Fischer wollte wenig später die passende Antwort geben, aber verfehlte leider das Tor. Die größten Chancen vergaben aber Rouven Göttsches als er am Torwart scheiterte und und wieder Enrico Fischer als er nach Rückgabe von der Grundlinie über den Ball schlug. Wenig später die bereits erwähnte schwere Verletzung des Spielers von Rotation und eine minutenlange Unterbrechung. Die Gäste zeigten sich weniger beeindruckt  Die Eintrachtbrachte nun fußballerisch nicht mehr viel auf den Rasen. Die Strafe folgte auf dem Fuße mit der Führung für Rotation. Die Antwort der Heimelf blieb aus. Spielertrainer Rouven Göttsches dann kurz vor dem Halbzeitpfiff allein vorm Torhüter, aber dieser lenkt den Ball um den langen Pfosten.

Mahnende Worte in der Pause. Aber es gebann wie in Hälfte eins. Rotation mit der ersten Chance. Sebastian Neumann wird überluptt, aber glücklicherweise senkt sich der Ball erst hinter dem Tor. Dann beginnt die Geschichte der bereits erwähnten Joker. Martin Leiding eingewechselt für Enrico Fischer erzielt das erlösende 1:1. Nun sieht vieles besser aus. Aber Vorsicht ist geboten. Nach zwei guten Chancen von Ibo Ibojan und einem Freistoss von Patrick John hat plötzlich Rotation wieder die Chance auf den Ausgleich. Der Ball wird in allergrößter Not auf der Linie geklärt. Mit Felix ANders wird der zweite Joker eingewechselt. Mit einer Einzelleistung und Lupfer über den Torwart erhöht er zum 3:1. Wer denkt das alle Messen gesungen sind sieht sich getäuscht. Die Jungs von Rotation stemmen sich gegen die Niederlage. Sebastian Neumann muss noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, bevor kurz vor Schluss der Anschlusstreffer fällt. Die drei Minuten Nachspielzeit werden noch etwas hektisch, aber die Eintracht bringt die Führung über die Zeit.

 

Fazit

Aufgrund der Steigerung in der 2.Hälfte geht der Sieg in Ordnung. Aber über ein Unentschieden hätte sich auch niemand beschweren können. Schön zu wissen, dass wir beim Nachwuchs aus dem Vollem schöpfen können. Konrad und Felix haben sich toll eingefügt. Am kommenden Feiertag geht`s gegen MoGoNo. Dort sind zwei gute Halbzeiten nötig um etwas mitzunehmen. Auf geht`s...

 

L.K.

6.Spieltag, Stadtliga 25.09.2017

KSC 1864 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (62.min Alex Siegl), Ibo Ibojan, Patrick John (46.min Christian Laubert), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Thorben Slotosch (70.min Thorben Slotosch)

Reserve: Rouven Göttsches, Philipp Engler

 

Tore

0:1 Ibo Ibojan 21.min, 0:2 Patrick John 24.min, 0:3 Enrico Fischer 27.min

 

Spielbericht

Nach dem Ausfall des Spieles am vergangenen Wochenende gegen MoGoNo ging es gegen den KSC frisch ans Werk. Viele gesundheitsbedingte Ausfälle bei der Eintracht meldeten sich rechtzeitig zum Wettkampfbetrieb zurück. Den weiterhin Verletzten wünschen wir gute Besserung und schnelle Rückkehr ins Team.

Die Eintracht befindet sich nach dem Saisonbeginn im Mittelfeld und der KSC am Ende der Tabelle. Eine Konstellation die vor dem Spiel nicht viel aussagt außer das alles möglich ist.

In welcher Richtung das Spiel gehen sollte zeigte die Eintracht von Beginn an. Fünf Minuten brauchte unsere Elf um auf Betriebstemperatur zu kommen. Kai Böttner und Enrico Fischer eröffneten das Chancenfestival auf das Tor des KSC. Bei der nächsten Chance erinnerte man sich an die Vorsaison, als Patrick John die Eintracht durch einen Freistoß zurück ins Spiel brachte. Mit ähnlicher Finesse war auch der gestrige Freistoß getreten, nur das er diesmal am rechten Pfosten landete. Die einzigste Chance zu Beginn für den KSC unterband der Schiedsrichter durch einen Abseitspfiff, Nächster Knaller dann durch Ibo Ibojan, den der gegnerische Torwart reflexartig mit einer Hand hält. In der 19,min muss Sebastian Neumann Kopf und Kragen vor einem heranstürmenden Gegenspieler riskieren und klärt die Situation. In den kommenden zehn Minuten fällt die Spielentscheidung. Hier glänzt zweimal Ibo Ibojan. EInmal als Vollstrecker und beim anderen Mal als Vorbereiter für Patrick John.  Das dritte Tor erzielt Enrico Fischer nach Flanke von links von Kai Böttner. Der Gastgeber macht viel zu wenig aus den kleinen sich ergebenden Chancen. Die beste Chance lassen sie aus bester Freistoßsituation liegen, als der Ball rechts oben am Knick vorbeirauscht. Enrico Fischer hat kurz vor der Pause die Chance zu erhöhen, aber der Ball wird auf der Linie geklärt.

Pause.

Zu Beginn der 2.Halbzeit gleich der erste verletzungsbedingte Wechsel. Patrick John (Diagnose ausgekugelter Ellenbogen) musste raus. Gute Besserung! Aber kein Qualitätsverlust bei den Einwechslungen der Eintracht. Die erste Chance hatte wieder die Eintracht. Leider schlägt Ibo Ibojan über den Ball. Dann hat der KSC zwei Großchancen um das Anschlusstor zu erzielen. Aber es ist wieder zu ungenau oder "Krake" Neumann kommt wie immer irgendwie an den Ball und verhindert schlimmeres. Die Eintracht spielt natürlich nun auf Konter. Aber der KSC kommt nochmal völlig frei zum Kopfball, der allerdings über das Tor geht. Danach ist wohl der Wille bei den Gastgebern endgültig gebrochen. Die Zuschauer sehen nun Chancen der Eintracht im Minutentakt. Gern hätte ich über weitere Tor berichtet, aber diese bleiben Fehlanzeige. Hier war viel, viel mehr möglich und fast jeder Einzelne hätte sich belohnen können bzw. müssen. Schade, dass dies verwehrt blieb. Kurz vor Schluss bleibt uns noch das Herz stehen, als Sebastian Neumann mit seinem Gegenspieler zusammenprallt und liegenbleibt. Glücklicherweise zeigte er keine Nachwirkungen und er konnte das Spiel beenden.

 

Fazit

Ein jederzeit, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg. Leider wurde es verpasst mehr Tore zu schiessen. Am kommenden Wochenende geht es gegen die Zweite von Rotation in Groitzsch. Dann müssen die Chancen genutzt werden, um siegreich zu sein. Auf geht`s

 

L.K.

4.Spieltag, Stadtliga 10.09.2017
BSG Chemie Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (0:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Philipp Engler (75.min Rouven Göttsches), Thomas Müller, Martin Nahrendorf (58.min Mathias Mock), Martin Leiding, Enrico Fischer, Florian Hildebrandt (7.min Patrick John), Michael Ziegenhorn, Christian Laubert
Tore

0:1 Thomas Müller (16.), 1:1 Chemie (56.), 2:1 Chemie (82.), 3:1 Chemie (89.)

 

Spielbericht

Die Schwere der Aufgabe war uns bewusst, was nicht unbedingt an Unterschieden im fußballerischen lag. Unsere Mannschaft trat deutlich grippegeschwächt gegen einen topfitten Gegner im Alfred-Kunze-Sportpark auf Platz 6 (!) an. Wir waren nicht in der Lage 11 gesunde Spieler in der Startelf aufzubieten. Allen Spielern großen Respekt, die sich trotzdem dieser Aufgabe stellten. Die Gastgeber wollten uns die Rahmenbedingungen so schwer wie möglich machen. Was ihnen gelang. Egal, das setzt zusätzliche Kräfte frei. Das festgelegte Spielfeld war eines Stadtligaspieles unwürdig. Vielleicht aber so gewollt. Anwesende Kinder hätten mit Eimerchen und Schaufel Spaß im Sand auf dem Spielfeld gehabt. Sehr schade, weil man auch der eigenen Mannschaft schadet, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Es war nicht lange gespielt, als die Eintracht einen weiteren Ausfall hinnehmen musste. Florian Hildebrands Oberschenkel machte zu und er musste früh ausgewechselt werden. Patrick John kam für ihn zum Einsatz. Chemie kam zu zwei kleineren Chancen die nichts einbrachten. So konnte sich die Abwehr finden und das machten sie gut. Praktisch mit der ersten Chance erzielte unsere Eintracht das Führungstor. Kai Böttner legte sich den Ball zurecht und beförderte ihn in den den Strafraum, wo Thomas Müller goldrichtig stand und den Ball im Tor unterbrachte. Die Chemiker erarbeiteten ihre Chancen aus dem Spiel, waren aber zumindest in der 1.Hälfte schwach in der Verwertung. WIr lauerten mit gefährlichen Standardsituationen. Leider konnte Patrick John keinen seiner zwei Kopfbälle im Tor unterbringen. So konnte die Gastelf die Führung in die Pause retten.

Die Gastgeber hatten sich wohl für die 2.Hälfte viel vorgenommen. Mehrfach zeigte Sebastian Neumann seine Klasse und die genervten Gastgeber fingen nun an Gründe zu suchen. Schimpften lautstark selbst über das eigene Geläuf und haderten mit der eigenen Chancenverwertung. Langsam ließen die Kräfte der Gäste nach. Auch von der Bank kamen teilweise erkrankte Spieler. Klar standen wir damit jetzt unter Druck. Leider fiel der Ausgleich viel zu früh und gab den Chemikern zusätzliche Motivation. Kurz vor dem Führungstreffer hatte Enrico Fischer die Gelegenheit unsere Elf in Führung zu bringen, aber er schoss den Ball über das Tor. Dann ging der Gastgeber in Führung. Kurz danach bediente Thomas Müller den eingewechselten Rouven Göttsches, der aber knapp rechts am Tor vorbeischoss. Leider sollte sich die verpasste Chance auf den Ausgleich rächen. Anstatt dessen schoss der Gastgeber das dritte Tor und machte den Sack zu. Unsere Kräfte waren am Schlusspfiff völlig aufgebraucht.

 

Fazit

Am Ende ein verdienter Sieg für die Chemiker. Wie sachon zu Beginn erwähnt Respekt an alle unseren Kranken die alles gegeben haben. Wer weiß wie es unter normalen Bedingungen ausgegangen wäre? Aber das gehört ins Reich der Spekulation. Als nächstes kommt der aktuelle Tabellenzweite nach Groitzsch. Hoffen wir, dass sich bis dahin einige Spieler erholt haben, Auf geht`s...

 

L.K.

Testspiel, 03.09.2017

SpVgg Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:1)

 

Kader

Sebastian Neumann (46. Max Taubert), Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Stefan Reichstein, Patrick John, Alex Siegl (46. Michael Ziegenhorn), Patrick Mayer, Christian Laubert, Thorben Slotosch (46. Rouven Göttsches)

 

Tore

0:1 Christian Laubert (33.), 1:1 SpVgg (37.), 2:1 SpVgg (60.)

 

Spielbericht

Da wir in der ersten Runde des Pokals noch nicht eingreifen mussten, vereinbarten wir mit SpVgg für den gestrigen Sonntag ein Freundschaftsspiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten das Spiel angehen wie ein Punktspiel. Anfängliches Angriffspressing zwang den Gegner zu vielen Fehlpässen. Leider waren die eigenen Ballbesitzphasen aber nicht von Erfolg gekrönt. Zu selten konnten wir uns gute Torgelegenheiten erarbeiten. Einzig Christian Laubert konnte mit einem satten Abschluss im 16er den Gästetorhüter überwinden.

Die zweite Halbzeit begann schwungvoll. Nun waren die Chancen da, aber deren Verwertung blieb aus. Entweder traf man den Pfosten, schlug ein Haken zu viel im 16er, konnte das 1v1 nicht für sich entscheiden oder traf das leere Tor nicht. In der 60. Minute erhöht SpVgg Leipzig auf 2:1.

 

Fazit

Insgesamt ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft. Am kommenden Sonntag geht es gegen Chemie II. Um dort zu bestehen muss jeder einzelne wieder dazu bereit sein an seine Leistungsgrenze zu gehen.

 

L.K.

3.Spieltag, Stadtliga 26.08.2017
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG LVB 3:2 (2:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Stefan Reichstein (77.min Philipp Engler), Patrick John, Rouven Göttsches (55.min Alex Siegl), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (83.min Enrico Fischer), Patrich Mayer
Reserve: Max Taubert, Kenneth Reiß
Tore
1:0 Kai Böttner (6.), 1:1 LVB (7.), 2:1 Rouven Göttsches (37.), 3:1 Martin Leiding (62.), 3:2 LVB (68.)
Spielbericht
Bekanntlich verschlägt es unsere Mannschaft zun den Heimspielen nach Groitzsch. Dort wurden wir gut aufgenommen und der gastgebende Verein stellt uns alles großzügig vieles zur Verfügung und erleichtert uns die Organisation rund um das Spiel. Vielen Dank!
Das Spiel muss unser Team natürlich selbst organisieren. Der Gegner war niemand anderes als die SG LVB. Nun hieß es für das Eintrachtteam die Niederlagenserien aus der vergangenen Saison vergessen zu machen. Aber einfach ist gegen dieses Team anders. Nach zwei Siegen zum Saisonstart konnte man mit großem Selbstvertrauen rechnen. Beide Teams gingen von Beginn an engagiert zur Sache. Rouven Göttsches setzt nach einigen Sekunden mit einem Fernschuss ein Achtungszeichen und zeigte die Richtung an, in die es gehen sollte. Mit der zweiten Aktion in Richtung LVB-Tor ging unser Team in Führung. Wieder beteiligt Rouven Göttsches der auf Kai Böttner ablegt und dessen Schuss sich über den Torwart ins Tor senkt. Klasse und nun in Ruhe das Spiel aufziehen. Denkste! Praktisch im Gegenzug erzielen die Gäste den Ausgleich. Entstanden aus einem Missverständnis zwischen Torwart und Abwehr, dass der gegnerische Stürmer clever ausnutzt. Die nächsten Minuten sind von viel Kampf ohne spielerische Höhepunkte geprägt. Beide Teams stehen sehr kompakt und lassen sich wenig Platz. In der 37.min geht es dann doch zügiger. Tino Peschik setzt Rouven Göttsches in Szene. Dieser legt den Ball am Torwart vorbei und als niemand mehr an den Torerfolg glaubt, schießt er den Ball praktisch von der Grundlinie ins Tor. Vor der Pause passiert nichts mehr.
Der Beginn der 2.Hälfte ähnelt der Mitte der 1.Hälfte. Wenig Bewegung und viel Kleinklein. Die Eintracht ist so Herr der Lage, weil LVB zu wenig einfällt. Eine geniale Idee hat dann später Kai Böttner, der den über rechts in Richtung gegnerischen Strafraum eilenden Martin Leiding sieht. Dieser nimmt den Ball so wie er kommt, Der Ball wickelt sich um den Fuß (Aussage des Spielers) und schlägt unhaltbar wenig später im Tor ein. Zwischen den Toren ist das Spiel ohne Höhepunkte. So kommt LVB zum Anschlusstreffer. Klar lecken sie nochmal Lunte. aber die Großchancen hat die Eintracht. Leider können aber weder Kai Böttner noch Martin Nahrendorf den Sack zu machen. Aber die Heimmannschaft bringt den knappen Vorsprung über die Runden und fährt den zweiten Sieg in Folge ein.
Fazit
Erstmal ist dieses Erfolgserlebnis für die Köpfe wichtig. Denn auch LVB ist schlagbar. Jetzt kann man auch von einem guten Saisonstart sprechen. Nächste Woche ist spielfrei in der Stadtliga. Aber wir sind nicht untätig und spielen ein Freundschaftsspiel gegen SpVgg Leipzig am Sonntag um 15 Uhr. Auf geht`s...
L.K.
2.Spieltag, Stadtliga 20.08.2017
SV Brehmer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig- Süd 0:2 (0:1)
 
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik Florian Hildebrand (31.min Patrick John), Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (71.min Enrico Fischer), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Alexander Siegl (60.min Christian Laubert), Martin Leiding
Reserve: Max Taubert, Mathias Mock
 
Tore
0:1 Rouven Göttsches (18.), 0:2 Rouven Göttsches (90+2.)
 
Spielbericht
Der Auftakt in die neue Spielzeit verlief für beide Teams am vergangenen Spieltag unterschiedlich. Während Brehmer mit einem Unentschieden startete, musste der letztjährige Vorjahreszweite mit der besten Abwehr bereits 3 Tore schlucken und verlor. Natürlich wollten es beide Mannschaften besser machen. Beim Rasenmäher der Gastgeber wurde der Rasen auf Heimhöhe gemäht, um es technisch besseren Mannschaften das Spielen zu erschweren. Aber hoch und weit bringt nicht immer Sicherheit.
 
Die Eintracht begann stark. Chance um Chance wurde erspielt. Bereits nach vier Minuten versuchte Kai Böttner den Ball in den Winkel zu zirkeln, aber verfehlte knapp das Tor. Dann hat Rouven Göttsches zweimal die Chance die Gäste in Führung zu bringen. Feine Vorarbeiten von Tino Peschik bringen ihn in hervorragende Positionen, aber leider verfehlt er das Tor knapp. Aber aller guten Dinge sind drei. Diesmal legt Alex Siegl auf den gut aufgelegten Rouven Göttsches auf. Diesmal belohnt sich unser Stürmer mit der verdienten Führung. Leider kann Ibo Ibojan nicht nachlegen und scheitert kurze Zeit später am Torhüter. Dann muss Florian Hildebrand den Platz verletzungsbedingt verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Für ihn kommt Patrick John. Der langer Verletzungspause langsam wieder Anschluss findet.In der Nachspielzeit findet auch der Gastgeber endlich statt. Der Schuss aus guter Position geht knapp über das Tor. Mit etwas mehr Genauigkeit hätte der Ball auch im Tor landen können. SO geht es aber mit der knappen Führung in die Pause.
Die 2.Hälfte begann wie die 1.Hälfte endete. Brehmer hatte die erste Chance, aber konnte daraus keinen Nutzen ziehen. Danach sah man ein schwaches Stadtligaspiel. Der Eintracht gelang es weiterhin die Angriffe der Gastgeber zu unterbinden. Während Brehmer nicht in der Lage war aus abwartenden Haltung der Eintracht Kapital zu schlagen. Zwar verstärkten die Scholz-Schützlinge zum Ende hin ihre Aktivitäten, aber die Kette der Gäste hielt fest zusammen und vieles weitgehend vor dem eigenen Strafraum klären. Wir hatten einfach vergessen den Sack zu zumachen. Eine Viertelstunde vor Schluss setzt Tino Peschik einen Freistoss knapp neben den linken Pfosten. In der 85.min besitzt Brehmer die beste Chance zum Ausgleich, aber Sebastian Neumann stemmt sich mit allen Körperteilen dagegen und verhindert den Ausgleich.Doch die Eintracht hat den längerem Atem. In der Nachspielzeit vergibt zwar Rouven Göttsches eine Chance, aber macht es beim zweiten Mal besser als er nach einem tollen Diagonalpass von Christian Laubert und Vorarbeit von Enrico Fischer das 2:0 erzielt.
Kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter ab und der erste Saisonsieg ist im bereits erwähnten Sack.
 
Fazit
In puncto Chancenverwertung hat die Eintracht Nachholbedarf. Spielerisch können wir an die vergangene Spielzeit anknüpfen. Das wird auch nötig sein. Der nächste Gegner heißt LVB und genau dort werden diese Attribute gefragt sein. Am kommenden Samstag ist um 14 Uhr Anstoss in Groitzsch. Auf geht`s...
 

L.K.

 1. Spieltag, Stadtliga 12.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lok Engelsdorf 2:3 (1:2)

 

Kader

Neumann - Laubert, Böhme, Hildebrand, Müller - Nahrendorf (63. Slotosch), Böttner, Ibojan, Reichstein (74. Mock), John (46. Leiding), Göttsches.

Reserve: Taubert, Reiß, Ince, Fischer.

 

Tore

0:1 Engelsdorf (3.), 0:2 Engelsdorf (28.), 1:2 Ibo Ibojan (29.), 2:2 Ibo Ibojan (55.), 2:3 Engelsdorf (80.)

 

Spielbericht

Einen echten Brocken zum Saisonauftakt hatte der SV Eintracht Leipzig-Süd mit dem Rekordaufsteiger SV Lok Engelsdorf vor der Brust. Die Elf um Kapitän Marco Weichert konnte in der Vorsaison 29 von 30 Partien gewinnen und kam mit einer entsprechend breiten Brust an die ELS-Wahl-Heimspielstätte nach Groitzsch. Auf dem Kunstrasen erwischten die Gäste einen Start nach Maß: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Gastgeber tankte sich ein Lok-Akteur über die rechte Seite durch und bediente den eingelaufenen Torjäger David Brandenburger, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und einschob - 0:1. Doch damit nicht genug: Die Eintracht fand gar nicht in die Begegnung und ließ in der Defensive immer wieder Unkonzentriertheiten zum Vorschein kommen, während man im Spiel nach vorne schlichtweg ideenlos agierte. Auch die besten Gelegenheiten von Göttsches und John brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz anders die Gäste, die konsequent in den Zweikämpfen und schnörkellos in der Offensive auftrat, jedoch einige gute Gelegenheiten ausließ. Erst in der 28. Spielminute war es erneut Brandenburger, der einem Rückpass von der Grundlinie in Mittelstürmer-Manier über die Linie drückte. Doch direkt im Gegenzug führte der pure Wille zum Anschlusstreffer: Nach unnachahmlichem Einsatz von Böttner an der Eckfahne fasste sich Ibo Ibojan ein Herz aus halblinker Position und schweißte das Leder an den linken Innenpfosten, sodass Lok-Keeper Fleischer keine Chance hatte. Bis zum Pausenpfiff egalisierten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld und rieben sich in zahlreichen leidenschaftlich geführten Zweikämpfen auf.

 

Reichstein hat den Führungstreffer auf dem Fuß

Im zweiten Abschnitt kamen die ELS-Kicker wacher aus der Kabine und legten neben einer positiveren Körpersprache auch mehr Zug zum Tor an den Tag. Immer wieder suchte man die pfeilschnellen Ibojan und Göttsches, doch diese blieben zunächst ohne Schussglück. In der 55. Spielminute schnürte dann aber auch Ibojan seinen Doppelpack, als er nach einer Freistoßflanke von Böttner goldrichtig stand und zum 2:2-Ausgleich einschoss. Das Momentum schien nun auf Seiten der Gastgeber zu liegen, denn auch in der Folge drängte Eintracht-Süd auf den dritten Treffer. Wieder Göttsches und Böttner per Freistoß besaßen weitere Möglichkeiten. Ein Raunen hallte dann in der 62. Spielminute über den Platz, als Reichstein im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kommt und die Kugel mit links an den Pfosten nagelte. Der Treffer lag in der Luft, doch die Engelsdorfer überstanden diese Druckphase und konnten sich in der Schlussviertelstunde selbst wieder in der Offensive zeigen. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es dann wild: Erst wurde das vermeintliche 3:2 durch Leiding aufgrund einer umstrittenen Abseitsstellung von Vorlagengeber Göttsches aberkannt, ehe auf der Gegenseite die nächste unglückliche ELS-Abwehraktion zum Siegtreffer für den SV Lok führte. Nach einem unsauber geklärten Ball sprang die Kugel mit reichlich Effet zwischen zwei Verteidigern auf - der am schnellsten schaltende Sascha Seidel spritzte dazwischen und lupfte die Kugel über den schon herausgeeilten Keeper Neumann ins Tor. Die letzten Minuten blieben zwar spannend, doch es sollte beim nicht unverdienten Auswärtserfolg für den Aufsteiger aus Engelsdorf bleiben.

 

L.K.