Spielberichte 2017/2018

 

21. Spieltag, 2. Kreisklasse, 05.05.2018

Roter Stern Leipzig IV vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:3 (1:2)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Florian Höhna, Jerome Wolter (C), Sinan Ince, Norbert Graefe – Henrik Bischoff, Enrico Fischer – Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Sebastian Müller – René Behring (Eingewechselt: Florian Bornmann)

 

Tore

0:1 René Behring (10.), 1:1 Roter Stern (19.), 1:2 Maximilian Koschig (43., FE), 1:3 Enrico Fischer (51.), 2:3 Roter Stern (72.)


Spielbericht

Spannender alt nötig

 

Im letzten Spiel vor der dreiwöchigen Pause wollten wir unbedingt dreifach punkten, um mit einem großen Vorsprung aus dieser heraus in die letzten vier Partien zu gehen. Mit Roter Stern Leipzig stand uns jedoch ein sehr ernstzunehmender Gegner gegenüber.

Relativ früh ging unsere Mannschaft durch René Behring mit 1:0 in Führung. Aufgrund des neun Minuten später fallenden Ausgleiches, gab es nur wenige Möglichkeiten sich auszuruhen. Wir waren stets bemüht, den Vorwärtsgang einzulegen und Torabschlüsse zu forcieren. Immer wieder fuhren wir gefährliche Angriffe, konnten aber erst in der 43. Minute durch einen an Henrik Bischoff gepfiffenen Foulelfmeter die Führung zurückerobern. Maximilian Koschig verwandelte sicher ins rechte Eck.

Für den zweiten Abschnitt nahmen wir uns mehr Offensivaktionen vor, wollten durch schnelles, kontaktarmes Spiel gefährlich sein. Bereits nach sechs gespielten Minuten gelang uns der nächste Treffer. Enrico Fischer netzte für die Eintracht ein. Insgesamt absolvierten wir bis zum Anschlusstreffer eine gute zweite Halbzeit, einzig das Tore-Schießen ging uns etwas ab. So kam mit dem 3:2 wieder mächtig Spannung ins Spiel, die bis zur siebten (!) Nachspielminute anhielt. Doch wir überstanden auch die zwei, drei kniffligen Szenen und gewannen das Spiel gegen einen guten Gegner verdient mit 3:2.

 

Fazit

Wir sind unserem Saisonziel „Aufstieg“ einen großen Schritt näher gekommen. Wir haben noch vier Spiele vor der Brust, wollen diese auch allesamt gewinnen.

 

D.G.

 

20. Spieltag, 2. Kreisklasse, 29.04.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Turbine Leipzig 10:1 (5:0)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Sebastian Müller, Sinan Ince, Jerome Wolter (C), Florian Bornmann – Clemens Galle, Andrej Stein – Jakob Hoffmann, Henrik Bischoff, Rouven Göttsches – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Maximilian Koschig, René Behring)

 

Tore

1:0 Daniel Grönitz (18.), 2:0 Henrik Bischoff (25.), 3:0 Daniel Grönitz (30.), 4:0 Rouven Göttsches (38.), 5:0 Jakob Hoffmann (42.), 6:0 René Behring (47.), 7:0 Henrik Bischoff (60.), 7:1 SV Turbine (70.), 8:1 Jerome Wolter (80.), 9:1 Rouven Göttsches (82.), 10:1 Henrik Bischoff (87.)


Spielbericht

Zehn Stück gegen zehn Turbine-Kicker

 

Die Zielstellung war für uns klar. Dem hartumkämpften Dreier beim FSV Großpösna II sollte ein besser erspielter gegen den Nachbar SV Turbine Leipzig folgen. Jene traten zum Anpfiff zu neun an, füllten nach gut zehn Minuten auf immerhin zehn Spieler auf.

Die Erwartungshaltung von Kapitän Jerome Wolter, der Überzahl mit ein paar Prozent mehr zu begegnen, lief leider ins Leere. In den ersten fünfzehn Minuten wurde nicht wirklich deutlich, welches Team in Über- und welches in Unterzahl agierte. Doch man spürte, dass die vielen Ballvorträge tief in des Gegners Hälfte irgendwann Früchte tragen würden. So schossen wir binnen 24 Minuten fünf Treffer, die das Spiel auch (vor)entschieden. Den schönsten machte zweifelsohne Jakob Hoffmann, der den Ball – beabsichtigt oder nicht – aus spitzem Winkel mit links an den langen Pfosten heftete, ehe er ins Netz flog.

Wir wollten im zweiten Abschnitt nicht nachlassen und weiter torhungrig bleiben. Schließlich hatten wir einen Spieler mehr auf dem Platz, der sich normalerweise gegen Ende des Spieles immer mehr hätte herauskristallisieren müssen. Theorie und Praxis liegen aber oft weit auseinander, so ähnlich war es auch heute. Wir fuhren unzählig viele Angriffe, in denen wir aber leider entweder das rechtzeitige Abspiel verpassten oder es durchaus auch mal zu kompliziert machten. Dennoch gelangen uns fünf weitere Treffer, bei einem ehrlich gesagt wirklich vermeidbarem Gegentor.

 

Fazit

Die drei Zähler bringen uns bei zeitgleicher Niederlage des SV Brehmer Leipzig II in eine super Ausgangsposition für die verbleibenden fünf Ligaspiele. Wir sollten nun den Weg nicht verlassen, hungrig bleiben und die nächsten Zähler mit einem guten Spiel eintüten.

 

D.G.

 

19. Spieltag, 2. Kreisklasse, 22.04.2018

FSV Großpösna II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:4 (0:1)

 

Aufstellung

Andrej Stein – Florian Höhna, Jerome Wolter (C), Sinan Ince, Florian Bornmann – Sebastian Müller, Henrik Bischoff – Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Norbert Graefe – Daniel Grönitz

 

Tore

0:1 Florian Höhna (33.), 0:2 Sebastian Müller (69.), 1:2 FSV Großpösna II (81.), 1:3 Sebastian Müller (87.), 1:4 Jakob Hoffmann (90.)


Spielbericht

Drei wichtige Punkte gesammelt

 

Die Vorzeichen für das heutige Spiel waren nicht sonderbar positiv. Uns fehlten viele Spieler, darunter beide Torhüter, Andrej sprang wieder erfolgreich ein, dazu Top-Torjäger René und Mittelfeldmotor Clemens sowie Abwehrriese Sascha. Mehr haben wir nicht (mehr) im Kader. Dazu kamen wir aus einer mehr oder minder erfolgreichen Topspiel-Woche und mussten nun den Schalter auf Großpösna II umlegen.

 

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Wir fanden das Gaspedal nicht und spielten tempoarmen, weniger zielstrebigen und mutlosen Fußball. Wenn wir mal vorn in die Gefahrenzone eindrangen, ging uns die Genauigkeit ab. So fanden viele finale Zuspiele ihren Verwerter nicht, dann knallte der Ball gegen den Pfosten und dazu noch einmal an den eigenen. Wir waren nicht drin, daher tat es gut, dass Florian H. per Kopf zum 1:0 traf.

Für den zweiten Abschnitt nahmen wir uns mehr vor, wollten schneller spielen und mehr Tiefgang erzeugen. Das gelang zunächst gut, bis der erste Spieler ausfiel und wir somit einige Zeit mit zehn Spielern auskommen mussten. Dennoch behielten wir die Spielkontrolle und ermöglichten einige Chancen. Eine wusste Sebastian zum 2:0 zu nutzen. Leider begingen wir zehn Minuten vor Schluss einen Leichtsinns-Fehler, der den Gastgeber wieder ins Spiel brachte. Mit einmal brannte es phasenweise lichterloh, ehe wir durch einen immensen Kraftakt zwei späte Treffer erzielen konnten.

 

Fazit

Wir taten uns lange Zeit sehr schwer, weil wir das Spiel und den Gegner zu leicht nahmen und aus unserer Komfortzone nicht heraustreten wollten. Das muss in den nächsten Spielen wieder besser werden, wenn wir unsere tolle Position nicht herschenken wollen.

 

D.G.

 

18. Spieltag, 2. Kreisklasse, 25.03.2018

FC International II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:0 (0:0)

 

Aufstellung

Andrej Stein – Florian Höhna, Sascha Preis (C), Sinan Ince, Florian Bornmann – Clemens Galle, Enrico Fischer – Henrik Bischoff, Maximilian Koschig, Sebastian Müller – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Jakob Hoffmann)

 

Tore

1:0 FC International II (89., FE)


Spielbericht

Das bitter-böse Ende nach einer starken Teamleistung

 

Das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter sollte den Abschluss einer kleinen „Endspiel-Woche“ bilden, in der wir gegen den direkten Verfolger SSV Stötteritz II mit 3:0 gewannen, dann aber am Dienstag beim SV Brehmer Leipzig – unser neuer Verfolger – leider nur 1:1-Remis spielten. Nun galt es dem Tabellenführer, der uns im Hinspiel mit 2:1 schlug, trotz Personalsorgen die Stirn zu bieten. Beide Torhüter fielen aus, sodass Verteidiger Andrej Stein zwischen den Pfosten stand, dazu standen mit Kapitän Jerome Wolter und Torjäger René Behring weitere Spieler nicht zur Verfügung. Dennoch gingen wir selbstbewusst und optimistisch in diese Partie, die unserer Mannschaft läuferisch und kämpferisch sehr viel abverlangte. Anfangs war es der Gastgeber, der das Spiel bestimmte. Doch unsere Verteidigung stand über nahezu das gesamte Spiel sehr stabil, fing viele Angriffe souverän ab, auch wenn es manchmal so brannte, dass der lange klärende Ball notwendig war. Im Mittelfeld bemühten wir uns um das Sichern und Verteilen der Bälle. Doch läuferisch starke Gastgeber genossen gefühlt an jeder Stelle des Feldes Überzahlsituationen, weshalb das Herausspielen von klaren Möglichkeiten eine große Herausforderung darstellte. Dennoch konnten wir zweimal aussichtsreich abschließen und damit die allerbesten Torchancen der ersten Halbzeit für uns verzeichnen. Einmal ging der Ball knapp am Tor vorbei, einmal krachte er aus 14 Metern an die Querlatte. Zuvor parierte Andrej Stein einen Fernschuss, lenkte dabei den Ball glänzend über sein Tor. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Pause. Es galt das hervorragende Teamspiel aufrechtzuerhalten, weiter dicht zu verteidigen, nun aber konstruktiver und mutiger nach vorn zu spielen.

Auch dieses Vorhaben gelang unserer Mannschaft, die nun mehr Ballbesitzphasen hatte und den ein oder anderen aussichtsreichen Angriff nach vorn trug. Dazu wurden wir nun auch über Standards gefährlich. Einzig die Belohnung in Form eines Tores wollte nicht gelingen. Mit fortlaufender Spielzeit merkte man uns allerdings an, dass wir quasi ohne Wechseloptionen – der eine krank, der andere verletzt – nun einen erheblichen Frische-Nachteil in der Schlussphase haben würden. So kam es auch, dass das Spiel in der Schlussphase gefühlt ohne Mittelfeld ablief. Hinten standen wir stabil, vorn versuchten wir mit letzten Kräften das Tor zu erzielen. Ein „Dazwischen“ gab es kaum noch. Leider rannten wir in der letzten Spielminute in einen Konter, den wir zwar auf der Außenbahn gut abzubremsen wussten, die Flanke aber aus Sicht des Schiedsrichters mit einem Handspiel unterbanden. Höchst strittig, maximal unglücklich. Den Elfer konnte Andrej Stein leider nicht parieren und wir danach in der Nachspielzeit unsere Ausgleichschance nicht nutzen. So endete die Begegnung, die das Wort Spitzenspiel mehr als verdiente, aus unserer Sicht 0:1.

 

Fazit

Am Ende war die Enttäuschung berechtigt hoch, da wir mit einer mannschaftlich geschlossenen, hochmotivierten, häufig cleveren Art und Weise ein fantastisches Spiel ablieferten, aber am Ende doch als Verlierer vom Platz gehen mussten. Wir müssen nun an diese Leistung anknüpfen, dann werden wir das Saisonziel auch erreichen.

 

D.G.

 

14. Spieltag, 2. Kreisklasse, 11.04.2018

SV Brehmer Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Andrej Stein, Sinan Ince, Jerome Wolter (C), Florian Höhna – Clemens Galle – Henrik Bischoff, Maximilian Koschig, Daniel Grönitz, Sebastian Müller – René Behring (Eingewechselt: Florian Bornmann)

 

Tore

0:1 Daniel Grönitz (16.) 1:1 SV Brehmer II (18.)


Spielbericht

Ein Tor reicht nur für einen Punkt

 

Nach dem Kräfte raubenden Spiel am Sonntag wollten die Eintrachtler auch zwei Tage später erfolgreich sein und drei Punkte auf die Südkampfbahn nehmen. Ihnen stellte sich jedoch ein gutes Team dieser Liga entgegen.

Auf einem sehr holprigen Geläuf war es von Beginn an für unsere Mannschaft schwer, das gewohnte Spiel aufzuziehen. Viele technische Fehler prägten unser Spiel, das damit nie so richtig zusammenkommen wollte. Es bedurfte also einfacher Mittel, die wir in Form von Diagonalbällen, Ablagen und Schüsse aus dem Rückraum ab und an auch umsetzten. Aus letzterer Variante fällt auch nach einer guten Viertelstunde das 1:0. Leider hielt die Führung nur zwei Minuten, da der Gastgeber per direktem Freistoß ausgleichen konnte. Fortan entwickelte sich ein unruhiges, ungeordnetes und konzeptarmes Spiel. So half oft der Zufall bei Offensivaktionen mit, doch bis zum Pausenpfiff gab es keine weiteren Treffer.

Im zweiten Abschnitt bemühte sich die Eintracht, das Heft mehr in die Hand zu nehmen und für Gefahr zu sorgen. Doch oftmals kam dann in Höhe des Strafraumes die Zielstrebigkeit abhanden. So waren es eher die Gastgeber, die für die ein oder andere gefährliche Offensivaktion sorgten. Wir hatten jedoch noch eine Großchance, die wir leider nicht zu nutzen wussten. So blieb es dann bei einem gerechten, aber absolut ärgerlichen 1:1-Remis.

 

Fazit

Wir haben zwei wichtige Punkte liegengelassen und erwarten am Sonntag das nächste knifflige Spiel. Wir werden einige Prozente mehr auf den Platz bringen müssen, das war gegen den SV Brehmer Leipzig II für das gewünschte Ziel – drei Punkte – nicht genug. So ehrlich muss man sein.

 

D.G.

 

17. Spieltag, 2. Kreisklasse, 08.04.2018

SSV Stötteritz II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Andrej Stein, Sascha Preis, Jerome Wolter (C), Florian Höhna – Clemens Galle, Thorben Slotosch – Sebastian Müller, Maximilian Koschig, Florian Bornmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Jakob Hoffmann, Norbert Graefe, Sinan Ince)

 

Tore

0:1 Sebastian Müller (26.), 0:2 Eigentor (50.), 0:3 Sascha Preis (80.)


Spielbericht

Wichtige drei Punkte im Aufstiegsrennen

 

Wir waren schon 18. März bereit für das direkte Duell um den zweiten Aufstiegsplatz und waren es auch am gestrigen Sonntag.

Anfangs sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes, chancenarmes Spiel. Wir bemühten uns um einen guten Ballvortrag, agierten aber zu oft aufgrund der notwendigen Laufbereitschaft mit langen Bällen. Die waren für die physisch starken Stötteritzer gefundenes Fressen. Erst im Laufe der ersten Halbzeit gelang uns ein besserer Zugriff, wir kamen häufiger in die Spitze, ließen zwar ein paar gute Chancen liegen, konnten aber durch ein Traumtor von Sebastian Müller mit 1:0 in Führung gehen.

Im zweiten Abschnitt wollten wir schnellstmöglich die Sache klar machen. Das zweite Tor fiel auch prompt in der 50. Minute, als eine Ecke von Sebastian abgefälscht vom Stötteritzer Torhüter direkt im Netz landete. Danach wurde das Spiel für uns wesentlich leichter, da der Gastgeber auf eine Dreierkette umstellte und uns große Räume im Konterspiel bot. Leider nutzten wir dies nicht, sodass das Spiel weiterhin spannend blieb. Doch aufgrund unserer starken Viererkette und Enrico im Tor brannte nicht viel an, Sascha Preis setzte dann in der 80. Minute mit einem Kopfball den Deckel drauf.

 

Fazit

Die ersten drei Punkte in dieser „Englischen-Highlight-Woche“ haben wir geholt. Nun wartet mit dem SV Brehmer Leipzig II das nächste Team von oben, dass nun der neue direkte Verfolger ist. Wir müssen also die (An)Spannung aufrechterhalten, sodass wir mit weiteren drei Punkten Sonntag in das Duell gegen den Ligaprimus FC International II gehen können.

 

D.G.

 

17. Spieltag, 2. Kreisklasse, 25.03.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FC Eintracht Holzhausen 6:1 (2:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Jerome Wolter (C), Patrick John, Sascha Preis, Florian Bornmann – Clemens Galle – Henrik Bischoff, Maximilian Koschig, René Behring, Florian Höhna – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Andrej Stein, Sinan Ince)

 

Tore

1:0 Daniel Grönitz (17.), 1:1 Holzhausen (18.), 2:1 Henrik Bischoff (39.), 3:1 René Behring (49.), 4:1 Clemens Galle (55.), 5:1 Patrick John (68.), 6:1 Patrick John (80.)


Spielbericht

Drei wichtige Punkte zum Saisonziel

 

Zu besten sonntäglichen Bedingungen traf unsere Zweite auf den FC Eintracht Holzhausen, der uns im Hinspiel nach einer 2:0-Führung noch zwei Punkte abtrotzte. Wir waren gewarnt und gut darauf vorbereitet.

Nach ersten kniffligen fünf Minuten zogen wir merklich an und nahmen das Spielgeschehen an uns. Aus dem zentralen Mittelfeld kamen wir immer häufiger mit Tempo auf die gegnerische Abwehrreihe zugelaufen und hatten so die Möglichkeit, gefährliche Bälle in die Tiefe zu spielen. Nachdem wir die erste Großchance in der zehnten Minute noch ausließen, sorgten wir in der 17. Minute für die verdiente 1:0-Führung. Leider kassierten wir den postwendenden Ausgleich, der unserem Spiel in der Folge nicht gut tat. Uns gingen die Zielstrebigkeit und das Selbstbewusstsein etwas abhanden, das Spiel neutralisierte sich zusehends. Doch genau im richtigen Zeitpunkt, direkt vor der Pause, gingen wir wieder in Front. Henrik Bischoff traf, Maximilian Koschig bereitete beide bisherige Eintracht-Treffer vor.

Im zweiten Abschnitt änderte sich in unserer Spielweise wenig, der Gegner wurde allerdings müder, weshalb viele Aktionen einfacher zu lösen waren. René Behring, Clemens Galle und Patrick John wussten das zu nutzen und erhöhten den Spielstand auf 6:1.

 

Fazit

Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein, wir konnten viele Tore erzielen und weitere wichtige drei Punkte einstreichen. Wir hätten mit dem Gegentor besser umgehen sollen, um den Faden im Spiel nicht zu verlieren. Hierfür braucht es mehr Selbstbewusstsein, aber auch mehr Biss in den Zweikämpfen. Außerdem zeigten wir uns im geforderten Gegenpressing nicht wie gewünscht, was uns das Leben manchmal schwer machte. Dennoch bleibt unter dem Strich eine gute Leistung, mit der wir nun in drei sehr wichtige, knifflige Spiele gehen.

 

D.G.

 

15. Spieltag, 2. Kreisklasse, 11.03.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Lausen II 9:0 (4:0)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Andrej Stein, Jerome Wolter (C), Sinan Ince, Florian Bornmann – Clemens Galle – Dennis Carrer, Maximilian Koschig, René Behring, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz

 

Tore

1:0 René Behring (19.), 2:0 Sinan Ince (31.), 3:0 Maximilian Koschig (37.), 4:0 Daniel Grönitz (45.), 5:0 Clemens Galle (47.), 6:0 René Behring (56.), 7:0 Jerome Wolter (80.), 8:0 Daniel Grönitz (86.), 9:0 Daniel Grönitz (90.)


Spielbericht

Neun Tore für den gelungenen Rückrunden-Auftakt

 

Unser Auftaktspiel zur Rückrunde musste am vergangenen Wochenende leider entfallen, dafür starteten wir nun gegen die SG Lausen II, die uns im Hinspiel lange Zeit Kopfschmerzen bereitete und erst kurz vor Schluss von uns mit 4:2 besiegt wurde.

 

Wir waren also gewarnt und legten auf dem schönen Kunstrasenplatz des SV Groitzsch selbstbewusst los. Aus dem hohen Ballbesitz entwickelten sich die ersten Angriffe und Möglichkeiten. Doch etwas Genauigkeit fehlte noch für den ersten Treffer, den dann René Behring in der 19. Minute in alter Torjäger-Manier für sich markierte. Es folgte ein technisch sehenswertes Kopfballtor von Sinan Ince und Koschis Heber zum 3:0. Mit dem Pausenpfiff stellten wir auf 4:0.

Das Spiel war damit quasi entschieden, leider auch die Spielweise. Zwar trafen wir schnell zum 5:0 und 6:0, doch senkten unsere Bemühungen um Struktur und Zielstrebigkeit immer weiter herab. Es entwickelte sich ein netter (Früh-)Sommer-Kick bei hübschen 20 Grad und drei weiteren Treffern.

 

Fazit

Insgesamt ein gelungener Auftakt in die Rückrunde, der uns für das wichtige Spiel gegen den direkten Verfolger in eine gute Position bringt. Wir wissen, dass wir für den kommenden Sonntag noch eine Schippe drauflegen müssen, werden das aber Mittwoch und Freitag vorbereiten und am Sonntag umsetzen. Wir freuen uns darauf.

 

D.G.

 

Testspiel, 25.02.2018

SSV Stötteritz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (0:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Sebastian Müller, Sascha Preis (C), Sinan Ince, Florian Höhna – Henrik Bischoff, Enrico Fischer – Philipp Engler, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Dennis Carrer, Jerome Wolter, Julian Kirsch, René Behring)

 

Tore

0:1 Daniel Grönitz (40.), 1:1 SSV Stötteritz (62.), 2:1 SSV Stötteritz (81.)


Spielbericht

Gute erste Halbzeit nicht fortführen können

 

Am Sonntagmittag fand bei frostigen Temperaturen das zweite Vorbereitungsspiel für die Rückrunde statt. Wir testeten beim unangefochtenen Spitzenreiter der 1. Kreisklasse, der bislang mit zwölf Siegen und einem Remis bei 69:12 Toren für Aufsehen sorgt.

Wir mussten die Ausfälle von Clemens, Florian B. und Andrej verkraften, durften uns aber über die Unterstützung aus der Ersten durch Enrico, Philipp und Sebastian freuen. Zunächst agierten wir im 4-2-3-1 aus einer eher defensiven Haltung, wollten nur situativ anlaufen und vermehrt über das Umkehrspiel zum Erfolg kommen. Dies gelang uns in der ersten Hälfte sehr gut. Dem Gegner ermöglichten wir nur wenige Torraumszenen, während wir immer wieder kleine, schmerzhafte Nadelstiche setzten. In der 40. Minute wurde unser Aufwand dann mit dem 1:0-Führungstreffer belohnt.

In der Pause wechselten wir viermal und änderten auf ein 4-4-2, wollten zwar weiterhin kompakt stehen, nun aber geschickter anlaufen und so Ballgewinne erzwingen. Das klappte leider gar nicht. Zu oft ließen wir uns im Zentrum überrennen, vorn schafften wir auch nicht den notwendigen Druck aufzubauen. Zwar hatten wir zunächst wieder einige sehr gute Vorstöße und die ein oder andere Torchance, doch so langsam übernahm der Gastgeber immer mehr das Spielgeschehen. Wir stellten wieder auf das 4-2-3-1 um, mussten aber wenig später den Ausgleich hinnehmen. Wir bemühten uns, dieses Ergebnis zu halten oder einen gewinnbringenden Konter zu setzen, ließen aber mit fortlaufender Spielzeit Ausdauer, Einsatz- und Laufbereitschaft vermissen. So kassierten wir in der 81. Minute das 1:2, welches sich über die Minuten angedeutet hatte.

 

Fazit

In der ersten Halbzeit überzeugten wir mit taktischer Disziplin, Zweikampfführung und einem technisch sauber durchgeführten Umschaltspiel. Eine höhere Führung wäre durchaus denkbar gewesen. Mit fortlaufender Spielzeit kam der schleichende Einbruch, der insbesondere durch taktische Disziplin sowie höhere Einsatzbereitschaft hätte verhindert werden können. Das Ergebnis geht somit in Ordnung und ist dennoch ein ordentliches.

 

D.G.

 

Hallenturnier BSC Apolda, 18.02.2018

 

Kader

Andrej Stein, Daniel Grönitz, Enrico Reuter, Henrik Bischoff, Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Sinan Ince

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. Ilmtal Zottelstedt 2:1

ELS vs. SG Schmieritz 9:0

ELS vs. BSC Apolda II 6:0

ELS vs. FSV Klosterhäseler 3:1

ELS vs. BSC Apolda 2:1

ELS vs. ZLSG Wormstedt 2:0


Spielbericht

Dem Testspielsieg folgt der nächste Turniersieg

 

Nach dem Turniererfolg am vergangenen Wochenende beim TSV 1886 Markkleeberg hatten die Männer der Eintracht-Reserve Blut geleckt und traten selbstbewusst die lange Reise nach Apolda an. In einer fantastischen Halle trafen wir auf sechs Mannschaften aus der unmittelbaren Region.

Der Start verlief zunächst holprig. Gegen Zottelstedt galt es einen 0:1-Rückstand aufzuholen. Doch schnell gewöhnten sich die Männer an den Futsal-Ball und machten sich dessen Eigenschaften bestens zu nutze. Somit ging in Folge einer Leistungssteigerung das erste Spiel verdient mit 2:1 an die Leipziger. Im zweiten Match bestaunten die Zuschauer die gestiegene Spielfreude der Eintracht. Neunmal netzten unsere Männer, teils sehr sehenswert und malten so langsam ein Sieger-Szenario auf den Spielplan. Es folgte ein ebenso imposanter 6:0-Erfolg gegen die Gastgeber-Reserve. Ein Treffer schöner als der andere, die Eintracht spielte sich in einen Rausch und wurden erst im nächsten Duell etwas wachgerüttelt, als der FSV Klosterhäseler nach einem doppelt abgefälschten Schuss in Folge einer Ecke in Führung ging. Doch die Eintracht löste dies durch tolle Einzelleistungen und noch besseres Teamspiel zu einem 3:1. Es folgte das direkte Duell um den Siegerpokal. Der Gastgeber ging in Führung, die Eintracht glich durch einen am Faden gezogenen Fernschuss in den Torwinkel aus, ehe Edel-Vorbereiter Jakob Hoffmann den Deckel drauflegte. Der Turniersieg war damit gesichert, nun galt es das Turnier gut zu Ende zu spielen. Gegen den ZLSG Wormstedt gelang dies nur teilweise. Einerseits war die Anspannung etwas raus, dazu trafen wir auf einen guten Gegner. Dennoch entschieden wir das Spiel überlegen mit 2:0 für uns und blieben somit durchweg siegreich.

 

Fazit

 

Ein gelungener Ausklang der (kurzen) Hallensaison, die wahrlich Lust auf mehr machte. Nun gilt es sich wieder auf den Freiluft-Fußball zu konzentrieren, wir haben wichtige Aufgaben auf dem Programm, auf die wir uns gut vorbereiten müssen.

 

D.G.

 

Testspiel, 16.02.2018

SG Taucha 99 U19 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Alexander Mallwitz, Jerome Wolter (C), Sascha Preis, Florian Bornmann – Konrad Werner, Fabian Jovanovic – Sebastian Müller, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Christoph Mäding, Dennis Carrer, Sinan Ince)

 

Tore

0:1 Daniel Grönitz (35.), 0:2 Sebastian Müller (49.), 0:3 Maximilian Koschig (76.)


Spielbericht

Gelungener Test

 

Das erste Testspiel der langen Winterpause stand für unsere Mannschaft auf dem Programm. Gespielt wurde beim Landesklasse-Zweiten der A-Junioren. Wir mussten auf mehrere Spieler verzichten, wurden aber durch vier A-Jugendspieler, drei davon des 2000er-Jahrgangs, sowie Sebastian Müller aus der Ersten nicht nur aufgefüllt, sondern passend verstärkt.

Da wir bislang nur zwei Hallenturniere bestritten und stets auf kleineren Feldern trainieren, existierte durchaus die Befürchtung, dass die Umstellung auf den Großfeldbereich erst einmal große Schwierigkeiten mitbringen würde. Doch unsere Mannschaft zeigte sich sehr gut geordnet, ließ zunächst nahezu gar keine Angriffe der technisch und taktisch guten A-Jugend der SG Taucha 99 zu. Im Angriff entstand trotz der „fremden“ Doppel-Sechs der A-Jugendspieler Konrad Werner und Fabian Jovanovic sowie des Linksaußen Sebastian Müller ein gutes Zusammenspiel, welches immer wieder für Gefahr sorgte. Doch erst in der 35. Minute konnten wir uns für unsere Bemühungen belohnen.

Im zweiten Abschnitt verlief unser Spiel zunächst wie es in der ersten Hälfte endete. Aus einer guten Ordnung und einem temporeichen, ballsicheren Umschaltspiel sorgten wir für mehrere Schussoptionen im Angriff. Mehrere dieser Vorstöße konnten wir abschließen, einmal sogar erfolgreich. Sebastian Müller erhöhte auf 2:0. Nach und nach glich sich das Spiel aus, die Gastgeber kamen zu einigen guten Möglichkeiten, doch auch unsere Mannschaft zeigte sich vorn gefährlich. So war es Maximilian Koschig, der seine offensiv starke Vorstellung der letzten Wochen für das 3:0 nutzte.

 

Fazit

Für den ersten Test liefen viele Abläufe schon sehr gut. Die Abwehr stand gut, das Mittelfeld konnte offensiv und defensiv viel Gutes nachweisen, im vorderen Bereich überzeugten wir mit drei tollen Toren. Wir haben noch zwei Wochen bis zum Rückrunden-Auftakt, der sehr schwere Aufgaben für uns bereithält. Wir wollen die Trainingseinheiten sowie je ein Testspiel und Hallenturnier dafür nutzen, um unsere Ziele bestmöglich umzusetzen.

 

D.G.

 

Hallenturnier TSV 1886 Markkleeberg, 11.02.2018

 

Kader

Andrej Stein, Daniel Grönitz, Enrico Reuter, Florian Höhna, Henrik Bischoff, Jerome Wolter, Julian Kirsch, Maximilian Koschig,

 

Vorrunde

ELS vs. TSV 1886 Markkleeberg 0:5

ELS vs. SV Lindenau II 4:0

ELS vs. SV Chemie Böhlen 3:0

ELS vs. SV Grün-Weiß Miltitz 1:0

 

Halbfinale

ELS vs. TSV 1886 Markkleeberg III 1:0

 

Finale

ELS vs. TSV 1886 Markkleeberg 1:0


Spielbericht

Nach 0:5 gab es fünf Mal zu Null

 

Nach dem doch recht dürftigen Hallenturnier beim Radebeuler BC wollten wir es dieses Mal unbedingt besser machen. Doch der Start misslang vollkommen. Übermütig, ungeduldig und unkoordiniert rannten wir in unser eigenes Verderben. Ein Dribbling als letzter Mann wurde noch von einem Hacken-Eigentor bei eigenen Abwurf übertroffen. Die letzten drei Tore passten ins Schema. Danach gab unser Team jedoch die richtige Antwort. Statt des hohen Anlaufens wollten wir aus einer defensiven Stabilität in die Umschaltsituationen kommen. Das gelang sowohl gegen den SV Lindenau II als auch gegen den direkten Konkurrenten um das Halbfinale SV Chemie Böhlen. Sechs Punkte und 7:0 Tore waren eine klare Ansage. Nun mussten wir im letzten Gruppenspiel einen Punkt einsammeln, um uns für das Halbfinale zu qualifizieren. Ein Sieg hätte sogar den ersten Platz der Gruppe A bedeutet. Wieder überließen wir dem Gegner den Spielaufbau und störten in den richtigen Momenten. Leider agierten wir passiver als zuvor, daher blieb das Spiel lange Zeit spannend. Doch schlussendlich gewannen wir die Partie hochverdient mit 1:0. Das Halbfinale bestritten wir wieder gegen eine Gastgeber-Mannschaft. Auch hier galt es, keine hektischen Dinge auf dem Platz machen, sondern sich den Gegner in aller Ruhe zurechtzulegen. 1:0 – mehr musste es für den Finaleinzug auch nicht sein. Dort trafen wir wieder auf die Mannschaft, die uns im Auftaktspiel einmal kurz wachrüttelte. Wach waren wir nun auch, wollten das fünfte Mal zu Null spielen. Das gelang durch eine konzentrierte, geordnete Mannschaftsleistung. Vorn überraschten wir immer wieder durch temporeiche Umschaltsituationen. Die letzte direkt vor der Schlusssirene nutzen wir und gewannen hochverdient mit 1:0.

 

Fazit

Wir benötigten einen heftigen Wach-Macher, um das Turnier souverän und höchst clever runterzuspielen. Alle Platzierungsspiele gingen an unsere Gruppe, beide Finalisten stammten ebenso aus unserer Staffel. Wenn man dann dieses im fünften zu-Null-Spiel gewinnt, hat man es dann auch verdient. Von vorn bis zu den Torhütern eine super Mannschaftsleistung.

 

D.G.

 

Hallenturnier Radebeuler BC, 20.01.2018

 

Kader

Andrej Stein, Daniel Grönitz, Dennis Carrer, Enrico Reuter, Florian Bornmann, Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Sinan Ince

 

Vorrunde

ELS vs. VfB 90 Dresden 3:1

ELS vs. TSV Reichenberg/B. 1:5

ELS vs. Radebeuler BC 4:2

ELS vs. Dresdner Verkehrsbetriebe 1:3

 

Spiel um Platz 7

ELS vs. Serkowitzer FSV 0:3


Spielbericht

Wenig gewollt, wenig dafür bekommen

 

Nach den ersten beiden Trainingseinheiten infolge der viereinhalb-wöchigen Winterpause galt es im ersten Hallenturnier wieder erste Spielpraxis zu sammeln. In Meißen gastierten wir beim Hallenturnier des Radebeuler BC.

Das erste Gruppenspiel ließ Gutes erwarten. Schnell fanden wir hinein, trafen durch Koschi zum 1:0. Zwar unterlief uns im Anschluss ein Eigentor, konnten das Spiel jedoch durch zwei Treffer von Koschi und Jakob verdient auf 3:1 stellen. Das zweite Spiel bestritten wir gegen den späteren Turniersieger und gingen zügig mit 1:0 in Führung. Doch fortan brachen wir wie ein instabiles Kartenhaus ineinander zusammen. Wir wehrten uns nicht gegen den spielstarken Gegner und schenkten ihnen das ein oder andere Tor. So unterlagen wir folgerichtig mit 1:5. Gegen die bis dato gut aufspielenden Radebeuler galt es nun die Chance auf Platz zwei und den damit verbundenen Einzug ins Halbfinale aufrechtzuerhalten. Abermals gelang uns ein super Start, führten mit 1:0. Den vermeidbaren Ausgleichstreffer verkrafteten wir gut und stellten durch Florian und den „doppelten Koschi“ auf 4:1. Das Eigentor kurz vor Schluss zum 4:2-Endstand tat uns nicht mehr weh. So galt es im finalen Gruppenspiel gegen die Dresdner Verkehrsbetriebe den Halbfinal-Einzug klar zu machen. Doch wir stolperten über unsere eigenen Füße. Grobe Fehler im Spielaufbau und Stellungsspiel sowie mangelnde Disziplin und die ungenügende Chancenverwertung machten uns einen Strich durch die Rechnung. Wir unterlagen durch einen Konter in der Schlussminute mit 1:3 und rutschten mit sechs Punkten sogar auf den vierten Gruppenplatz ab. Mit dieser Punktzahl wäre man in der Parallelgruppe Erster geworden.

Wir wollten das Turnier noch anständig beenden und gegen den Vierten der Staffel B Serkowitzer FSV gewinnen. Aber zwischen Wollen und Machen besteht oftmals ein großer Unterschied, den wir heute beinahe das gesamte Turnier nicht überbrücken konnten. Zwar überließen wir dem Gegner nicht allzu viele Chancen, doch diese nutzte er eiskalt zu drei Treffern. Vorn waren wir bemüht, strahlten aber insgesamt zu wenig Gefahr aus. Einzig Koschi, der mit sechs Treffern sowie vielen guten Aktionen mit und ohne Ball aufwartete, hielt die Eintracht-Fahne in die Höhe.

 

Fazit

Wir haben uns nicht von der besten Seite präsentiert, es fehlte an zu vielen kleinen und einigen ganz wichtigen großen Dingen. Woran es lag, kann nur jeder Spieler selbst für sich klären, aber das sollten wir für zukünftige Auftritte – völlig gleich, ob Testspiele, Turniere oder Ligapartien – unbedingte abstellen. Es macht nicht nur keinen Spaß, sondern führt uns auch nicht zu gesteckten Zielen.

 

D.G.

 

13. Spieltag, 2. Kreisklasse, 09.12.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FSV Großpösna II 3:0 (2:0)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Florian Höhna, Sinan Ince, Sascha Preis, Florian Bornmann – Clemens Galle, Dennis Carrer – Sebastian Müller, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Andrej Stein, Dominik Maciejak)

 

Tore

1:0 Daniel Grönitz (5.), 2:0 Maximilian Koschig (44.), 3:0 Sebastian Müller (73.)


Spielbericht

Platz zwei zurückerobert

 

Nachdem wir Platz zwei an den SSV Stötteritz II vorübergehend verloren, wollten wir in den verbleibenden beiden Hinrunden-Spielen insgesamt sechs Punkte einfahren und als Zweiter in die Winterpause gehen. Nachdem uns Teil eins dieses Vorhabens beim Leipziger FC (7:0-Sieg) gelang, wollten wir am Tage unserer Weihnachtsfeier nachlegen.

Bereits wenige Minuten nach Anpfiff wurde der Spielverlauf deutlich. Die Eintracht hatte das Spielgeschehen gut im Griff, stand dabei in der Viererkette sehr sicher und kreierte jede Menge gefährliche Offensivaktionen. In der fünften Minute gehen wir nach einer tollen Vorarbeit von Maximilian Koschig verdient in Führung und bemühten uns in der Folge sehr um den Ausbau dieser. Dabei verschenkten wir reihenweise Großchancen. Ein paar von Pech verfolgten sowie dem sehr schwierigen Platzverhältnissen geschuldeten Situationen reihten sich auch einige leichtfertig vergebene hinzu. Erst in der 44. Minute legte der Vorlagengeber zum überfälligen 2:0 nach, mit dem es auch in die Pause ging.

Im zweiten Abschnitt verwehten die meisten Angriffsversuche. Es war sehr schwer Temperatur, Wind und Boden Teil eines schönen Fußballspieles werden zu lassen. Dennoch erspielten wir uns noch mehrere gute Szenen, konnten aber erst in der 73. Minute durch Sebastian Müller eine nutzen. So blieb es dann auch bis zum Abpfiff.

 

Fazit

Mit 10:0-Toren gelang uns ein gutes Hinrunden-Finish. Nun gilt es in den kommenden drei Monaten etwas zu regenerieren, sich dann optimal auf die Rückrunde vorzubereiten sowie Kraft und Motivation für einen interessanten zweiten Saison-Teil zu sammeln. Wir stehen bislang gut da, müssen aber noch einige knifflige Aufgaben lösen und weiter dazulernen. Dann wird’s was.

 

D.G.

 

12. Spieltag, 2. Kreisklasse, 19.11.2017

Leipziger FC II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:7 (0:3)

 

Aufstellung

Max Taubert – Henrik Bischoff, Jerome Wolter (C), Andrej Stein, Florian Höhna – Clemens Galle, Sascha Preis – Dominik Maciejak, Maximilian Koschig, Sebastian Müller – René Behring (Eingewechselt: Daniel Grönitz, Julian Kirsch, Sinan Ince)

 

Tore

0:1 Sascha Preis (13.), 0:2 Maximilian Koschig (25.), 0:3 Dominik Maciejak (36.), 0:4 Henrik Bischoff (57.), 0:5 René Behring (80.), 0:6 Daniel Grönitz (81.), 0:6 René Behring (84.)


Spielbericht

Souveräne drei Punkte eingesammelt

 

Nach zuletzt zwei zittrigen Ligaspielen, bei denen ein 3:2-Sieg, eine 1:2-Niederlage heraussprangen, wollten wir heute wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen. Konzentriert, geduldig und im entscheidenden Moment zielstrebig: Die drei Kriterien galt es zu erfüllen.

Bereits in der Anfangsphase deutete sich an, dass wir die Vorgaben gut verinnerlicht haben. Zwar spielten wir hier und da noch etwas zu früh in die Gefahrenzone hinein, verbesserten uns aber in diesem Punkt zunehmend. Zwei schön herausgespielte Tore und ein fantastischer Fernschuss von Maximilian Koschig brachten uns frühzeitig auf die Siegerstraße.

Von dieser bogen wir auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr ab. Der Gastgeber gab mit fortlaufender Spielzeit immer mehr Räume preis, die wir sehr gut zu nutzen wussten. Zwar geizten wir immer noch recht großzügig mit unseren Torchancen, konnten aber vier weitere Male treffen und mit einem 7:0-Erfolg vom Platz gehen.

 

Fazit

Auch wenn die letzten beiden Gegner mit ihrer Spielart und Intensität für uns schwieriger waren, können wir auf das Geleistete zufrieden zurückblicken. Defensiv ließen wir nahezu nichts zu und im vorderen Drittel zeigten wir, dass wir vielseitig zum Erfolg kommen können. Das beweist auch die vielen verschiedenen Torschützen im Laufe der Saison.

 

D.G.

 

11. Spieltag, 2. Kreisklasse, 12.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Knautkleeberger SC III 1:2 (1:2)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Dominik Maciejak, Jerome Wolter, Sascha Preis, Florian Bornmann – Clemens Galle, Maximilian Koschig – Sebastian Müller, René Behring, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Florian Höhna, Henrik Bischoff, Maximilian Trostorff)

 

Tore

0:1 KSC III (15.), 0:2 KSC III (36.), 1:2 Maximilian Koschig (37.)


Spielbericht

Chancen nicht genutzt und wichtige Punkte liegen gelassen

 

Nach zwei Liga-Siegen in Folge sollte der dritte Streich gegen den Knautkleeberger SC III folgen, um die lauernde Konkurrenz auf Distanz zu halten.

Der Start in das Spiel verlief vielversprechend, da sich die Eintracht viele Feldvorteile und erste Torchancen erspielte. Doch der erste Treffer war den Gästen vorbehalten. Damit erlitt die Eintracht im elften Pflichtspiel den neunten (!) Rückstand. Eine Statistik, die wahrlich zu verbessern gilt. Die Eintrachtler waren zwar weiterhin sehr bemüht, konnten dem Spiel aber noch nicht so richtig ihren Stempel aufdrücken. Dies gelang erst in der 37. Minute, nach dem der Gast auf 0:2 erhöhte, drosch Maximilian Koschig den Ball aus der zweiten Reihe maßgenau in den Giebel.

Die Eintrachtler wollten druckvoll aus der Pause starten, schafften es aber nur selten zu klaren Möglichkeiten. Im Zentrum entstand ein großes Loch, welches wir nur selten offensiv wie defensiv zu stopfen wussten. Das lag auch daran, dass der KSC mit dem Führung im Rücken vermehrt auf sofortige lange Bälle auf die Offensivkräfte zurückgriff und das Mittelfeld permanent überspielt wurde. Zwar erspielten sich die Eintrachtler noch mehrere teils beste Möglichkeiten, doch an dem Tag gelang nicht viel. Es blieb beim 1:2.

 

Fazit

Man merkt, dass uns die Spielweise in der Kreisklasse noch vor große Probleme stellt bzw. wir uns noch nicht zu 100 Prozent darauf eingestellt haben. Dazu gesellen sich die wenigen kleinen, aber manchmal spielentscheidenden Fehler im Defensivverbund sowie die mangelnde Chancenverwertung. In der Summe reichte es daher heute durchaus verdient zu keinem Punktgewinn.

 

D.G.

 

Testspiel, 05.11.2017

Leipziger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:2 (1:0)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Dominik Maciejak, Sascha Preis, Clemens Galle, Florian Bornmann – Maximilian Koschig, Dennis Carrer – Sebastian Müller, Guillem Aguilar, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Enrico Reuter, Maximilian Trostorff)

 

Tore

Daniel Grönitz (2)


Spielbericht

Am Ende ging die Kraft aus

 

Am spielfreien Wochenende trafen wir zu einem interessanten Testspiel auf den Stadtklasse-Vertreter Leipziger SC, um im Rhythmus zu bleiben, uns aber auch an Höherem zu orientieren. Leider fehlten mehrere Spieler, sodass der Test nicht ganz der eigentlichen Absicht entsprach.

Wir kamen gut ins Spiel, standen in der vollkommen neuformierten Viererkette sicher und kompakt, stopften auch im Mittelfeld gekonnt die Löcher und wollten nach Ballgewinn zielstrebig nach vorn spielen. Leider fehlte uns vorn noch etwas die Durchschlagskraft, da wir oftmals zu zaghaft aufrückten und finale Zuspiele fehlten. Dennoch zeigten wir eine insgesamt gute erste Halbzeit, in der wir keine echte Chance zuließen. Trotzdem stand es zum Pausenpfiff 0:1 aus unserer Sicht, da ein „krummes Ding“ den Weg in unser Tor fand.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang mindestens genauso gut, doch ohne Zählbares daraus zu entnehmen. So kam der Gastgeber zu zwei eher unerwarteten Toren und dem klaren Zwischenstand von 0:3. Dies ließen wir nicht auf uns sitzen und versuchten mit gezielten Pässen in die Spitze für Gefahr zu sorgen. Eine dieser Möglichkeiten konnten wir zum Anschlusstreffer nutzen. In der folgenden Phase merkte man unseren hohen läuferischen Aufwand und die geringen Wechseloptionen (einen Torwart und einen Feldspieler). Wir gaben das Spiel in die Hand des Leipziger SC und wehrten uns mit allen Kräften. Clemens und Sascha warfen alle Kräfte in die Verteidigung des Spielstandes, im Zentrum bemühten wir uns um gefährliche Konter. So schoss der Gastgeber zwei weitere Tore. Wir konnten immerhin eines erzielen, dürfen aber mit der Chancenverwertung gern unzufrieden sein. In den Schlussminuten verließen uns die letzten Kräfte, zumal der Boden durch den Dauerregen mittlerweile sehr tief geworden war. So kam der Leipziger SC zu einem weiteren Treffer, der das Ergebnis aus unserer Sicht doch etwas zu hoch ausfallen ließ.

 

Fazit

Insgesamt haben wir uns sehr gut verkauft und nicht wie eine Mannschaft aus der 2. Kreisklasse präsentiert. Das darf aber auch nicht unser Anspruch sein. Entsprechend selbstbewusst aber auch ernst wollen wir die letzten drei Heimspiele der Hinrunde bestreiten, um jeweils siegreich den Platz zu verlassen. Das Potential ist da, ohne Frage.

 

D.G.

 

10. Spieltag, 2. Kreisklasse, 29.10.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Roter Stern Leipzig IV 3:2 (1:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Philipp Engler, Jerome Wolter, Sascha Preis, Florian Bornmann – Clemens Galle – Dominik Maciejak, Maximilian Koschig, René Behring, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Andrej Stein, Henrik Bischoff, Julian Kirsch)

 

Tore

0:1 Roter Stern (33.), 1:1 René Behring (41.), 2:1 Daniel Grönitz (60., FE), 2:2 Roter Stern (63.) 3:2 Daniel Grönitz (85., FE)


Spielbericht

Kampfbetontes Spiel mit glücklichem Ende

 

Den Eintrachtlern gelang am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SV Turbine Leipzig eine kleine Trendwende. Nach vier sieglosen Spielen gewannen wir aufgrund einer starken ersten Halbzeit mit 6:3. Nun stand das nächste Derby auf dem Programm. Mit der Vierten des Roten Stern Leipzig war zugleich auch ein direkter Verfolger zu Gast.

Wir spielten zunächst gegen den sehr böigen Wind, schätzten insbesondere in der Anfangsphase eine Situationen falsch ein und mussten dem Gegner mehr als vorgenommen den Platz überlassen. Dieser konnte aber bis auf die eine Ausnahme in der 33. Minute keine der aussichtsreichen Chancen nutzen. Wir fanden im Spätverlauf der ersten Halbzeit mehr Bezug zu spiel, agierten bissiger und nachhaltiger. Somit erspielten wir uns zwei, drei gute Möglichkeiten. Eine davon serviert Jakob Hoffmann, die René Behring eiskalt vollstreckte – der zu dem Zeitpunkt doch eher überraschende Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt stellte die Eintracht auf ein 4-4-2 um und wollte aufgrund des „Rückenwindes“ etwas forscher agieren, höher angreifen und durchaus auch mal mit einem langen Ball erfolgreich sein. Dies gelang nur teilweise. Immer wieder verpassten wir die zweiten Bälle oder begingen technische Fehler. So waren wir am meisten über Standardsituationen brandgefährlich und konnten einige Male gefährlich in den Strafraum eindringen. Zwei Pfiffe wurden uns verwehrt, zwei Mal zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Beide Male waren wir erfolgreich und konnten somit den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich wieder ausbügeln. Mit viel Kraft und Herz brachten wir den Vorsprung über die Ziellinie und behielten die drei wichtigen Punkte bei uns.

 

Fazit

Man merkt in vielen Situationen, dass viele Spieler frisch aus der A-Jugend kommen. Wir müssen in brenzligen Situationen cooler werden und auch den Kampf als wichtiges Mittel zum Fußball akzeptieren und leben. Wenn wir das schaffen, können wir die frisch gestartete Siegesserie langfristig ausbauen.

 

D.G.

9. Spieltag, 2. Kreisklasse, 22.10.2017

SV Turbine Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:6 (1:5)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Maximilian Trostorff, Andrej Stein, Sinan Ince, Florian Bornmann – Henrik Bischoff, Sascha Preis – Dominik Maciejak, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – René Behring (Eingewechselt: Julian Kirsch, Mhedi)

 

Tore

0:1 René Behring (3.), 0:2 Maximilian Koschig, (11.), 0:3 Dominik Maciejak (21.), 1:3 SV Turbine (25.), 1:4 Henrik Bischoff (34.), 1:5 René Behring (45.), 2:5 SV Turbine (75., FE), 3:5 Turbine (77.), 3:6 René Behring (80.)

 

Spielbericht

Kleine Negativserie ausgebremst

 

Unserer Mannschaft gelang in den letzten vier Spielen kein Sieg. Nach den Remis beim SSV Stötteritz II und FC Eintracht Holzhausen unterlagen wir im Spitzenspiel gegen den FC International ebenso mit 1:2 wie im folgenden Pokalspiel gegen das Stadtklasse-Team TSV Böhlitz-Ehrenberg. Mit einer sehr jungen Formation, für elf der dreizehn Spieler galt die U23-Regel, sollte nun der Bock umgestoßen werden.

Der Start gelang bestens. Mit viel Tempo und Zielstrebigkeit kombinierten wir uns in die gefährliche Zone und konnten durch René und Koschi schnell mit 2:0 in Führung gehen. Dominik setzte dann nach 21 Minuten den dritten Treffer oben drauf. Bis dato liefen wir und der Ball sehr gut, obwohl das Geläuf einige gewünschte Direktpassagen ausbremste. Doch insgesamt gingen damit gut um, auch mit dem zwischenzeitlichen 3:1 nach 25 Minuten. Henrik schloss kurz vor der Pause die schönste Kombination des Spieles zum 4:1 ab, René setzte mit dem Pausenpfiff noch einen drauf. Die erste Halbzeit verlor zwar im Laufe der Zeit etwas Tempo, doch dennoch konnten wir mit dem Gezeigten zufrieden sein.

 

Im zweiten Abschnitt sahen wir einen langen Leerlauf. Lange Zeit passierte auf beiden Seiten wenig bis nichts Zählbares. Dominik und René ließen je eine Großchance liegen, ehe der Gastgeber urplötzlich auf 3:5 verkürzte. Wir besannen uns jedoch nochmals auf einen besseren Fußballstil, brachten uns noch einige Male in gute Positionen, einer davon nutzte René für das vorentscheidende 3:6.

 

Fazit

Die zweite Halbzeit schmälert das Ergebnis und die ersten starken 30 Minuten sehr, das hätten wir vermeiden müssen. Dennoch freuen wir uns, dass wir mit drei wichtigen Punkten in das Spiel gegen den direkten Verfolger Roter Stern Leipzig IV gehen können.

 

D.G.

 

5. Punktspiel, 17.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd  vs. SSV Stötteritz 2:2 (0:1)

 

Kader

Enrico Reuter, Maximilian Koschig, Maximilian Trostorff, Rene Behring, Michael Hamm, Dominik Maciejak, Sinan Ince, Jerome Wolter, Sascha Preis, Andrej Stein, Jakob Hofmann, Henrik Bischoff, Florian Bornmann, Michael Ziegenhorn, Constantin Galle, Max Taubert

 

Tore

0:1 Stötteritz (20.), 1:1 Sascha Preis (66.), 2:1 Rene Behring (77.), 2:2 Stötteritz (90.)

 

Spielbericht

Zum „Heimspiel“ bei den Gästen, war der Trainer an alter Wirkungsstätte besonders heiß, auch weil es das erste Topspiel der Liga war. So hatte man sich viel vorgenommen und wollte möglichst wieder 3. Punkte einfahren. Zu Beginn der Partie versuchte man das gewohnte, sichere Passspiel aufzubauen, leider merkte man schon da, dass heute irgendwie Sand im Getriebe ist. Während der eine Außen stets zu früh nach innen zog, kam der andere nicht wirklich ins Spiel. Im Zentrum war der Spielaufbau zu langsam, zu statisch und auch zu hektisch, so hatten beide Offensiven keine wirklichen Ballkontakt, um in die Gefährliche Zone zu kommen. Als dann noch die Gäste in Führung gingen, war der Trainer früh gezwungen, etwas zu ändern die Notbremse zu ziehen, indem er früh im Spiel zweimal wechselte. DIe Wechsel sorgten für frischen Wind, doch bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Nach der motivierenden Halbzeitansprache hatten die Jungs verstanden um was es ging. Man war präsenter, die Laufwege waren präziser, Bälle kamen an. Das bis dato einzige Manko war die Chancenverwertung. So dauerte es bis zur 68. Minute, als Dominik uns zum mehr als verdientem Ausgleich brachte. Im Anschluss daran drückte man den Gegner weiter in die eigene Hälfte, sodass Rene B. sehenswert das 2:1 für uns erzielte. Obwohl wir über die volle Spielzeit Probleme mit der Zweikampfführung hatten, war der Elfmeter, den wir in der 90. Minute gegen uns gepfiffen bekamen, nicht daraus resultierend. 2:2 und Schluss.

 

Fazit

Mag sein dass Stötteritz robust spielte und sie sich bei einem gestandenen Schiedsrichter auch nicht über den einen oder anderen Feldverweis hätten wundern dürfen, 45.Minuten Fussball reichen aber dennoch nicht aus. Vor allem sollten sich alle auf das Fußballspiel konzentrieren und nicht auf irgendwelche Nebensachen, doch so ließ man die Tugend der Kreisklasse vermissen - kämpfen, kratzen, beißen, und das bis zum Schluss.

 

C.N.

4. Punktspiel, 10.09.2017

SG Lausen II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd  2:4 (2:2)

 

Kader

Enrico Reuter, Maximilian Koschig, Maximilian Trostorff, Rene Behring, Michael Hamm, Dominik Maciejak, Sinan Ince, Jerome Wolter, Sascha Preis, Andrej Stein, Daniel Grönitz, Henrik Bischoff, Florian Bornmann, Michael Ziegenhorn, Constantin Galle

 

Tore

1:0 Lausen (20.), 1:1 Dominik Maciejak (22.), 2:1 Lausen (25.), 2:2 Sinan Ince (38.), 2:3 Maximilian Koschig (46.), 2:4 Maximilian Koschig (64.)

 

Spielbericht

Mit 11 Ausfällen im Gepäck, aber dafür erstmalig mit Constantin G., ging es nach Lausen und man wollte die Siegesserie fortführen. Die Vorbereitung ließ etwas zu wünschen übrig, so kamen die Spieler erst nach und nach zum Treffpunkt, so bekam jeder seine Anweisung individuell und man startete in die Partie. Spielsystem und Aufgaben waren klar verteilt und los ging es. Die beiden Mannschaften gaben alles, leider verlor man in der 10. Minute beim Spielaufbau den Ball und der Gegner konnte in Führung gehen. Daraufhin zeigte man Moral und ließ sich nicht unterkriegen. Das Spiel ging weiter von uns aus und man konnte aus unserer Überlegenheit, endlich Kapital schlagen, indem man durch Dominik ausglich. Infolgedessen verschlief man eine Ecke, als der Ball an Freund, Feind und Torhüter vorbei ging und im langen Eck einschlug. Wieder lag man trotz Überlegenheit hinten, doch die Mannschaft zeigte erneut Moral und kam durch Sinan wieder zum Ausgleich. Man merkte bereits zu diesem Zeitpunkt dass mehr im Spiel war, aber man konnte in der ersten Hälfte nichts zählbares mehr nutzen und so ging es leider erstmal in die Pause. In Hälfte zwei kam Constantin zu seinem Debüt und ging auf die linke Verteidigerposition. Gleich zu Beginn hatte Sinan auch gleich eine riesen Chance, als Constantin über

links kam und nach kurzem Doppelpass den Abschluss suchte. Leider ging der Ball nur gegen den Innenpfosten und an das Bein vom Torhüter, der zwar regungslos da stand, ihn dann aber ohne Probleme ihn aufnehmen konnte. Man warf jetzt alles rein, hatte mehr Stabilität, als in der ersten Hälfte und Max K. erhöhte auf 3:2 für uns. Jetzt wollte man sich die Butter nicht vom Brot

nehmen lassen und wieder erhöhte Max. K eine Viertelstunde später zum 4:2. In der Höhe

verdient, da Lausen nicht mehr stattfand. Man hätte mehr machen können, aber sei es drum, eines der besten Spiele des jungen Teams war nun zu Ende und man konnte 3 weitere Punkte mit nach Hause nehmen.

 

C.N.

3. Punktspiel, 27.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Brehmer Leipzig 3:1 (0:1)

 

Kader

Enrico Reuter, Philipp Engler, Maximilian Koschig, Maximilian Trostorff, Rene Behring, Michael Hamm, Dominik Maciejak, Sinan Ince, Jerome Wolter, Sascha Preis, Andrej Stein, Daniel Grönitz, Henrik Bischoff, Florian Bornmann, Michael Ziegenhorn

 

Tore

0:1 Brehmer (28.), 1:1 Daniel Grönitz (57.), 2:1 Maximilian Trostorff (83.), 3:1 Philipp Engler (89.)

 

Spielbericht

Die Anzeichen begannen schon schlecht, als der angesetzte Schiedsrichter nicht auftauchte und so konnte man froh sein, dass Renèe Wodrich die Spielleitung übernahm. Leider ließ man sich davon ablenken und man konzentrierte sich auf alles, nur leider eben nicht auf das wichtige - das Fußball spielen. Infolgedessen wurde die erste Halbzeit völlig verschlafen, Leistungsträger, die sonst ihre Leistung ohne Frage brachten, waren komplett aus der Form, wodruch man durch einen sehenswerten Freistoß auch verdient in Rückstand geriet. Zur Halbzeit wurde Klartext gesprochen, es wurde gnadenlos alles aufgearbeitet  was schief lief und man schwor sich auf eine bessere Leistung in der zweiten Halbzeit ein. Phlipp kam für Jakob und Florian Bornmann kam für Sinan Ince. Dass die Halbzeitansprache ihre Früchte trug zeigte sich schnell am völlig verändertem Auftreten und Präsenz der Mannschaft. Man machte jetzt endlich mehr Druck, ließ nicht locker, spielte endlich wieder Fußball und so kam man nach einem Doppelpass mit Philipp endlich zum Ausgleich, erzielt durch Daniel Grönitz,. Man merkte, da geht etwas und man schmiss sich jetzt endgültig mit Leidenschaft und Kampf rein. Nach vielen Möglichkeiten, in welchen der Hüter der Gäste fast kaputt geschossen wurde, kam man über die linke Seite immer besser in Spiel. Schließlich konnte Max Trostorff, nach einem Querpassdurch den kompletten Fünfmeterraum, den Ball ganz cool und lässig zur Führung einschieben. In der 89. Minute machte dann der riesig aufspielende Phlipp Engler den Sack zu.

 

Fazit

Warum muss man das Leben des Trainers immer so schwer machen, oder warum braucht man Zeit ins Spiel zukommen bzw. ist nicht von Anfang an bei der Sache? Diese Fragen muss man aufarbeiten und die Fehler müssen schnellstmöglich abgestellt werden.

 

C.N.

2. Punktspiel, 20.08.2017

Leipziger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:5 (0:2)

 

Kader

Max Taubert, Enrico Reuter, Philipp Engler, Maximilian Koschig, Maximilian Trostorff, Rene Behring, Michael Hamm, Dominik Maciejak, Sinan Ince, Jerome Wolter, Sascha Preis, Andrej Stein, Daniel Grönitz, Henrik Bischoff

 

Tore

1:0 Andrej Stein (38.), 2:0 Rene Behring (43.), 3:0 Rene Behring (52.), 4:0 Dominik Maciejak (67.), 5:0 Philipp Engler (68.)

 

Spielbericht

Mit viel Willen ging man ins Spiel und man wollte an der Leistung der Vorwoche anknüpfen. Es fehlte zwar Jakob Hoffmann, der eine klasse Vorbereitung spielte, allerdings kam der endlich spielberechtigte Henrik Bischoff dazu. Der Kader am Spieltag zwei war zwar klein, aber man hatte ja noch einen Trumpf im Ärmel bzw. im Tor. Das Spiel ging recht rassig los, man war regelrecht überrascht, dass der Gegner sehr gut dagegen hielt. Spielerisch kam man nicht in die Gänge, vielleicht hat man den Gegner unterschätzt, was mit Glück und einer starken Rettungsaktion von Andrej Stein nicht zum Gegentreffer führte, als einer der Stürmer frei vor Max Taubert auftauchte und an diesem vorbei schob. Man war einfach zu unkonzentriert und ließ den ruhigen Spielaufbau der Vorwoche vermissen, so wurden Bälle viel zu schwach oder zu ungenau zum Mitspieler gespielt. Man fing sich so circa ab der 30.Minute. Das Spiel wurde nun besser und man fing an Fußball zu spielen. Nach einem verletzungsbedingten Wechsel, von Max Trostroff zu Dominik Maciejak, kam nochmals neuer Schwung rein und bei einer der ersten Ecken die ausgeführt wurden, ging man durch Andrej Stein in Führung. Man war jetzt da, auch wenn man es manchmal zu genau nahm. Mit Pfosten und Lattentreffern ging man jetzt mit der richtigen Einstellung ans Werk und Rene Behring ließ sich nicht lange bitten und erhöhte in der 43. Minute auf 2:0. Halbzeit zwei begann mit Behring, der nach Zuspiel von Philipp Engler seinen vierten Treffer im zweiten Spiel markierte und für uns die Sache etwas leichter machte. Der Gegner  war zu diesem Zeitpunkt nahezu stehend kaputt und konnte das hohe Anfangstempo nicht mehr mitgehen. wodurch wir immer mehr das Spiel an uns reißen und Spielkontrolle gewinnen konnten. in der 67. Minute legte dann, der als Feldspieler eingewechselte Taubert auf Dominik Maciejak zum 4:0 auf. Den Schlusspunkt setzte Phlipp Engler und man konnte, trotz schwierigem Start, die 3. Punkte mit nach Hause nehmen. Zu erwähnen ist, was allen eigentlich klar sein sollte, dass man keinen Gegner unterschätzen darf und immer mit 100% in die Spiele gehen sollte.

 

C.N.

1. Punktspiel, 13.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Eiche Wachau 7:1 (3:0)

 

Kader

Max Taubert, Enrico Reuter, Philipp Engler, Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Maximilian Trostorff, Rene Behring, Michael Hamm, Dominik Maciejak, Sinan Ince, Jerome Wolter, Sascha Preis, Andrej Stein, Enrico Fischer, Daniel Grönitz, Fahim Sawari

 

Tore

2x Rene Behring, ET Wachau, Maximilian Koschig, Sascha Preis, Dominik Maciejak, Michael Hamm

 

Spielbericht

Das erste Derby für die neue Mannschaft und den Trainer wurde gespielt in Wachau. Alle hatten richtig Bock zu zeigen, was sie drauf haben, und so ging es nach kurzer Abtastphase nur in eine Richtung - auf das Tor von Eiche Wachau. Nach einem schönen Spielzug ging man relativ schnell und verdient 1:0 in Führung (15.min. Rene Behring), allerdings ließen lange Zeit der Torhüter, das Tor selbst (Pfosten/Latte) oder die letzten finalen Pässe keine weiteren Tore zu. So musste man sich bis zur 36.Minuten gedulden, als ein schöner Spielzug über die Außenbahn nur noch durch Alexander Karsten ins eigene Tor abgefälscht werden konnte. Ab da an war zumindest der Knoten etwas lockerer und man erhöhte kurz vor Halbzeit noch auf 3:0, durch Max Koschig auf Vorlage von Rene Behring. Die Halbzeitansprache viel ganz entspannt aus, man machte vieles richtig, musste aber noch an der Genauigkeit arbeiten. Die zweite Halbzeit begann ruhig und man ließ auch mal den Gegner am Spiel teilnehmen, so schaltete man einen, zwei Gänge zurück und lies dem Gegner auch etwas Platz im Mittelfeld, ohne dass die gefährliche Zone aufgemacht wurde. Als die 52. Minute kam, blitzte nach einem Steilpass Rene Behring nochmals frei vor dem Tor auf und netzte verdient zum 4:0 ein. Um nichts anbrennen zulassen, blieb die Mannschaft dran und keine zwei Minuten später ließ Sascha Preis den Torhüter zum fünften mal den Ball aus den Maschen holen. Danach war lange Zeit nichts und man ließ das Spiel vor sich herlaufen. Man tat nur das nötigste und ließ immer mehr den Ball in den eigenen Reihen laufen. Die frisch eingewechselten Dominik Maciejak & Michael Hamm fügten sich dann noch in die Torschützenliste mit ein. Zwischen beiden Treffern fand auch ein Ball der „Gäste“ noch den Weg ins Tor, als man hinten mal kurz zu nachlässig war und die Ordnung verloren ging. Aber sei es drum. Die ersten 3 Punkte konnten auf das Konto des neuen Teams verbucht werden.

 

C.N.