Spielberichte 2018/2019

 

11. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 11.11.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SV Mölkau II 2:4 (1:3)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Sebastian Müller, Sinan Ince (C), Florian Höhna, Florian Bornmann – Jacek Lewandowskis, Andrej Stein – Fahim Sawari, Yoshitaka Fujimoto, Jakob Hoffmann – René Behring (Eingewechselt: Lukas Küster, Norbert Graefe, Paul Frenzel)

 

Tore

0:1 SV Mölkau II (13.), 1:1 Sinan Ince (38.), 1:2 SV Mölkau II (40.), 1:3 SV Mölkau II (45.), 2:3 Andrej Stein (77.), 2:4 SV Mölkau II (90.+8)


Spielbericht

Unnötige Niederlage

 

Die Tabelle sieht leider derzeit nicht sehr schön aus, zu viele Punkte wurden durch Unerfahrenheit, Pech oder teils eigenen Verschuldens hergeschenkt. Wir sind noch tief im Lern-Modus, werden da auch noch eine Weile verbleiben, wollen aber dringend wieder punkten. So lautete auch der Plan gegen den Tabellenvorletzten SV Mölkau II.

Doch wie so oft wird „die Rechnung ohne den Wirt“ gemacht. Der Gast trat selbstbewusst und engagiert an, es war spürbar, dass sie heute unbedingt etwas mitnehmen wollten. Wir machten zwar keinen schlechten Start, traten jedoch nicht so gut und kompakt wie am letzten Sonntag auf. Entsprechend ging der erste Treffer an die Gäste, die nach zwei verpatzten Klärungsversuchen aus der zweiten Reihe einnetzten. Wir bemühten uns um Struktur und die Wiederkehr in das Spiel. Nach und nach erspielten wir uns erste sehr gute Chancen, ein reguläres Tor wurde aberkannt, weitere gute Möglichkeiten nicht genutzt. Der Ausgleichstreffer durch Sinan Ince kam rechtzeitig und war auch verdient. Leider weilte die Freude nur kurz, ein Doppelschlag brachte uns den 1:3-Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit bemühte sich das Team, die Fehler der ersten Halbzeit abzustellen, kompakter als Mannschaft aufzutreten und versuchte das Spiel noch herumzureißen. Trotz einiger guter Chancen gelang der Anschlusstreffer spät. Andrej Stein verlängerte eine tolle Flanke ins lange obere Eck. Danach waren dank extremen Zeitspiel noch dreizehn reguläre und acht zusätzliche Minuten zur Verfügung, um den Ausgleich zu erzielen. Doch der gelang nicht, wir agierten zu hektisch, stellten selbstständig vollkommen falsch um und schafften somit keinen konstruktiven Spielaufbau mehr. Die Quittung war das 2:4 mit dem Schlusspfiff.

 

Fazit

Kurz und knapp: Nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft werden wir uns Erfolgserlebnisse abholen.

 

D.G.

 

10. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 04.11.2018

SV Eintracht Wiederitzsch vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:2 (1:1)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Norbert Graefe, Sinan Ince (C), Florian Höhna, Florian Bornmann – Jacek Lewandowski, Christoph Mäding – Fahim Sawari, Yoshitaka Fujimoto, Jakob Hoffmann – René Behring (Eingewechselt: Reza Hashimi)

 

Tore

0:1 René Behring (5.), 1:1 Wiederitzsch (5.), 2:1 Wiederitzsch (47.), 2:2 Yoshitaka Fujimoto (72.)


Spielbericht

Kleine Überraschung geglückt

 

Nach dem heftigen Erlebnis am vergangenen Wochenende, als die Olympioniken unser Team trotz ordentlicher Gegenwehr alt aussehen ließ, wollten sich die Eintrachler dem Tabellendritten mutig entgegenstellen. Wir wollten etwas mitnehmen!

Und das untermauerte unsere Mannschaft von Beginn an, in dem sie sehr fleißig die Räume zuschob und immer wieder das Umkehrspiel suchte. Nach ersten guten Ansätzen war es René Behring überlassen, in der 5. Minute die Führung zu markieren. Ein schöner Spielzug leitete das Tor ein, Jakob Hoffmann legte per Hacke auf, René Behring schob ins lange Eck ein. Die Freude war immer noch allgegenwärtig, da stand es bereits 1:1, denn der Gast überrumpelte uns mit einem „direkten Anstoß“. Das war bitter und schwierig zu verdauen. Doch die Männer erledigten das gut, bissen sich mit gutem Zweikampfverhalten in die Partie und wollten weiterhin mutig nach vorn stoßen. Mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten ging die Partie mit 1:1 in die Pause.

Der zweite Abschnitt startete denkbar schlecht. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff gingen wir nicht beherzt genug zur Sache, sodass der Gastgeber vor Julian Kirsch auftauchend einnetzen konnte. Die Eintracht schüttelte sich und entwickelte mit fortlaufender Spielzeit mehr Mut in eigene Angriffsversuche, die nicht ausschließlich über das Konterspiel entstanden. In der 72. Minute wurden wir dann erlöst. Eine tolle Kombination zwischen Jakob Hoffmann und Florian Bornmann fand den Kopf des eingelaufenen Yoshitaka Fujimoto, der ins lange Eck sehenswert und vielumjubelt einnickte. Nun war die Partie endgültig offen und hätte in beide Richtungen ausgehen können. Der Ausgleichs-Torschütze hatte fünf Minuten vor Schluss noch die große Chance auf den Siegtreffer. Doch seine Direktabnahme aus rund 35 Metern segelte nur Zentimeter am bereits verlassenen Gehäuse der Wiederitzscher vorbei. Hinten musste unser Keeper nochmals zupacken und auch einen Pfostenschuss ertragen, doch ein weiterer Treffer fiel weder hüben noch drüben.

 

Fazit

Ein Punkt der Moral und Mentalität. Trotz der vielen Ausfälle stand eine willensstarke und teamorientierte Mannschaft auf dem Platz, die beim Tabellendritten ein gutes Spiel bot und verdient einen Punkt mit nach Hause nimmt.

 

D.G.

 

9. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 28.10.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SG Olympia Leipzig II 0:4 (0:4)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Florian Höhne, Sinan Ince (C), Jerome Wolter, Florian Bornmann – Andrej Stein, Jacek Lewandowski – Sebastian Müller, Yoshitaka Fujimoto, Jakob Hoffmann – Paul Frenzel (Eingewechselt: Lukas Küster, Norbert Graefe, Reza Hashimi)

 

Tore

0:1 SG Olympia II (8.), 0:2 SG Olympia II (11.), 0:3 SG Olympia II (23.), 0:4 SG Olympia II (37.)


Spielbericht

Fehler eiskalt bestraft

 

Wir hatten uns nach dem Dreier gegen den TSV 1886 Markkleeberg II auch gegen die Reserve der SG Olympia Leipzig etwas vorgenommen. Die Schwere der Aufgabe war uns klar, doch Spiele gegen den FSV Großpösna oder FC International Leipzig U23 haben gezeigt, dass das im Bereich des Machbaren liegt.

Doch trotz einer guten, energischen Anfangsphase waren die Messen schnell gelesen. Durch kleine, aber spielentscheidende individuellen und kollektiven Fehler geraten wir früh mit zwei Treffern in Rückstand. Als wir uns gerade fingen und das fantastisch herausgespielte 1:2 aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt wurde, klapperte es schon wieder in Julian Kirschs Gehäuse. Das 0:3 war der endgültige Genickbruch. Die Gäste waren uns läuferisch und physisch überlegen, sie traten sehr wuchtig und abschlussstark auf. Das 0:4 war die logische Konsequenz, wenn auch viel zu viel des Guten.

Im zweiten Abschnitt galt es sich auf einen passablen Abgang zu konzentrieren. Wir wollten weder unter die Räder geraten noch spielerisch vorgeführt werden. Wir mussten akzeptieren, dass wir an dem Tag nicht mithalten konnten und schafften es dennoch eine ordentliche zweite Halbzeit zu spielen. Zugegebenermaßen mussten Torhüter „Kirsche“ und seine Vorderleute einige Male löschen, doch auch vorn zeigten wir einige gute Ansätze. Schade, dass Yoshis Ball an den Querbalken klatscht, statt ins hintere Eck einzutauchen.

 

Fazit

Eine in der Höhe durchaus verdiente Niederlage. Wir machten im ersten Abschnitt einige teils kleine Fehler, die aber hart bestraft wurden. Generell konnten wir an dem Tag nicht die nötige Gegenwehr liefern, obwohl alle Spieler gewillt waren. Manchmal muss man das auch mal einfach so hinnehmen und es im nächsten Spiel besser machen.

 

D.G.

 

8. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 21.10.2018

TSV 1886 Markkleeberg II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 0:2 (0:2)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Lukas Küster, Jerome Wolter, Konrad Werner, Florian Bornmann – Jacek Lewandowski, Andrej Stein (C) – Sebastian Müller, Christoph Mäding, Yoshitaka Fujimoto – Enrico Fischer (Eingewechselt: Jakob Hoffmann, Norbert Graefe)

 

Tore

0:1 Andrej Stein (3., FE), 0:2 Christoph Mäding (25.)


Spielbericht

Drei wichtige Punkte

 

Es ist kein Geheimnis, dass uns die derzeitige Punktausbeute nach dem Aufstieg gar nicht gefällt und es uns stört, dass wir uns entweder stark bemühen und nicht belohnt werden oder im falschen Moment nicht das richtige tun und investieren und dadurch machbare Aufgaben nicht bewältigen können. So stehen wir nach sieben Spielen mit mageren vier Punkten da.

Dies sollte sich am Sonntag gegen den Tabellenletzten natürlich zwingend ändern. Entsprechend selbstbewusst und motiviert ging die Mannschaft in die Partie. Bereits nach drei Minuten ertönte der Pfiff des Schiedsrichters, weil ein gastgebender Verteidiger den Ball mit der Hand spielte – Elfmeter. Diesen verwandelte der heutige Kapitän Andrej Stein sehr souverän zur 1:0-Führung. Normalerweise sollten Führungen Sicherheit geben, das war allerdings nicht der Fall. Immer wieder kam der Gastgeber in gefährliche Positionen, weil wir auf dem zugegebenermaßen sehr schwierigen Geläuf nicht immer gut aussahen, nicht klar genug klärten oder zu langsam und inkonsequent Zweikämpfe bestritten sowie in die Rückwärtsbewegung gingen. Mit Mühe verteidigten wir das 1:0, auch weil der Gegner aus aussichtsreichen Angriffen selten wirklich gefährlich wurde. So bedurfte es eines abgerutschten Schusses von Christoph Mäding, den der TSV-Keeper durch die Beine rutschen ließ, um auf ein sichereres Ergebnis zu stellen. Mit dem 2:0 ging es auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt nahmen wir das Heft wesentlich klarer in die Hand. Der Tabellenletzte kam kaum noch zum Zug, wir tauchten immer häufiger in der Gefahrenzone auf, konnten aber leider keine einzige gute Schussposition nutzen. Unser großes Plus waren unsere beiden Sechser, die die Mitte mit starkem Zweikampfverhalten dicht hielten und immer wieder im Angriffsspiel involviert waren. Das tat uns sehr gut und sorgte u. a. dafür, dass wir bis zum Abpfiff in Front blieben.

 

Fazit

Drei sehr wichtige Zähler, nicht schön, aber sehr wertvoll. Nun müssen wir nachlegen und uns steigern, denn am Wochenende kommt die SG Olympia Leipzig II und wird die Punkte wesentlich mehr umkämpfen, als wir es am Sonntag von unserem Gegner erfuhren.

 

D.G.

 

7. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 07.10.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SV Leipzig-Ost 1:2 (1:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Norbert Graefe, Florian Höhna, Sinan Ince (C), Florian Bornmann – Jacek Lewandowski, Henrik Bischoff – Yoshitaka Fujimoto, Christoph Mäding, Fahim Sawari – Tim Hänig (Eingewechselt: Hamza Moumouh, Reza Hashimi)

 

Tore

0:1 SV Leipzig-Ost (35.), 1:1 Tim Hänig (40.), 1:2 SV Leipzig-Ost (85.)


Spielbericht

Erneut unnötige Niederlage

 

Nach zwei ungeschlagenen Spielen gegen die SG LVB und den FC International folgte das ernüchternde 1:3 gegen den Mit-Konkurrenten um den Klassenerhalt: SpG Kursdorf/Radefelder SV II. Wir mussten statt der Fortführung einer kleinen Serie eine neue beginnen.

Die Anfangsphase gegen den SV Leipzig-Ost verlief passabel. Wir ließen wenige Chancen zu, agierten dafür sehr laufbereit und zweikampfstark. Entsprechend erarbeiteten wir uns leichte Feldvorteile. Diese hätten dann noch besser ausfallen müssen, nachdem der Gast ab der zwölften Minute nur noch zu zehnt weiterspielen durfte. Doch das Gegenteil war der Fall. Der Gast wuchs enger zusammen und erkämpfte sich die ein oder andere aussichtsreiche Chance. In der 35. Minute war es dann soweit. Einen langen Ball schätzen wir vollkommen falsch ein, agierten nicht souverän und vergaßen die Absicherung. Die Folge war ein zu leicht hergeschenktes 0:1. Dank eines klugen Angriffes konnten wir zwar prompt ausgleichen, doch insgesamt war dies anhand der Überzahl zu wenig.

Im zweiten Abschnitt stellten wir auf 4-4-2 um, wollten früher anlaufen, vorn für schnelle Ballgewinne und damit überraschende Angriffe sorgen. Dies gelang ab und an, doch unsere Durchschlagskraft und Abschluss-Freudigkeit waren heute bestenfalls dürftig. So entwickelte sich ein umkämpftes Spiel zwischen den Strafräumen, dass nur selten spielerische Höhepunkte bereithielten. Die maximal zweifelhafte Gelb-Rote für Florian Höhna sorgte für weite Brisanz und Spannung, die bis in die Schlusssekunden anhielten. Bereits in der 85. Minute gelang den Gästen der Führungstreffer. Vorausgegangen war ein Konter sowie ein Fehler im defensiven Eins gegen Eins. Trotz großer Bemühungen reichte es nicht für einen neuerlichen Ausgleich.

 

Fazit

Ein Spiel ohne große Höhepunkte und Glanzlichter ging am Ende etwas unglücklich an den Gast. Doch insgesamt muss man festhalten, dass wir weiterhin nicht die Eigenschaften auf den Platz bringen, um in solchen Spielen erfolgreich sein zu können. Wir müssen uns dringend straffen!

 

D.G.

 

6. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 30.09.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SpG Kursdorf/Radefelder SV II 1:3 (1:2)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Henrik Bischoff, Lukas Küster, Sinan Ince (C), Florian Bornmann – Jacek Lewandowski, Long Tran – Fahim Sawari, Maximilian Koschig, Yoshitaka Fujimoto – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Andrej Stein)

 

Tore

0:1 Kursdorf (3.), 0:2 Kursdorf (22.), 1:2 Maximlian Koschig (41.), 1:3 Kursdorf (80.)


Spielbericht

Die Mentalitäts-Niederlage

 

Eine kleine Serie war gestartet, dem 4:1-Sieg im Duell der beiden Letzten bei der SG LVB II folgte ein kampfstarkes 1:1 gegen den FC International Leipzig U23. Nun sollte es gegen die bislang ebenso dürftig gestartete SpG Kursdorf/Radefelder SV II weitergehen. Dafür bedurfte es voller Konzentration und Fokussierung, wir wussten, wir würden nichts holen, wenn wir nicht dieselbe Leistung aus dem Vor-Wochenende bringen würden.

Doch das Wissen allein reicht nicht. Kaum pfiff der Schiedsrichter an, war nicht ganz klar, was es heute werden würde. Nach wenigen Minuten verloren wir jeglichen Faden, ließen uns mit einfachen Mitteln überrumpeln und gingen mit 0:2 in Rückstand. Davon wachgerüttelt erzielten wir durch einen tollen Freistoß von Maxmilian Koschig den 1:2-Anschluss. Der gab uns mehr Selbstbewusstsein und Zug zum gegnerischen Tor. Auch wenn es mit einem zweiten Treffer im ersten Abschnitt nichts mehr wurde, es lag in der Luft, die zweite Halbzeit sollte es richten.

Dort jedoch fanden wir quasi nie statt. Viele unvollendete Aktionen und wenig Biss prägten unsere Aktionen. Uns fehlte die Mentalität, die uns zuletzt auszeichnete. Uns fehlen aber auch die Spieler, die diese mitbringen und an andere vermitteln. So war es symptomatisch, dass wir vorn eine riesige Chance nicht nutzen konnten und in den einzig wirklich gefährlichen Konter der Gäste hineinrannten. Dieser führte zum 1:3 und damit zur Entscheidung.

 

Fazit

Wir unterlagen heute einem athletisch, konditionell und technisch hoffnungslos unterlegenem Gegner, weil wir es nicht schafften, die notwendige Bereitschaft, den Teamgeist und die Power mitzubringen, die uns unser Gegner phasenweise vorlebte.

 

D.G.

 

5. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 24.09.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. FC International Leipzig U23 1:1 (1:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Henrik Bischoff, Sinan Ince (C), Andrej Stein, Paul Frenzel – Kai Böttner, Jacek Lewandowski – Jakob Hoffmann, Maximilian Koschig, Fahim Sawari – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Jerome Wolter, Reza Hashimi, Yoshitaka Fujimoto)

 

Tore

1:0 Fahim Sawari (35.), 1:1 FC International U23 (43.)


Spielbericht

Der Mentalitäts-Punkt

 

Nach dem ersehnten Dreier am vergangenen Samstag wollte die „Zweite“ trotz des sehr anspruchsvollen Gegners mindestens einen weiteren Zähler hintendran hängen.

Entsprechend hochmotiviert und kämpferisch eingestellt starteten die Eintrachtler in die Partie, die schnell aufgrund des Dauerregens zu einem Pfützen-Spektakel wurde. Doch zu Anfang lief der Ball noch einigermaßen ordentlich über das Grün, am besten auf Seiten der orangenen Gäste. Doch Torhüter Enrico Reuter wusste gleich mehrere schwierige Bälle zu parieren. Stück für Stück fanden wir in das Spiel hinein und erlangten erste Abschlüsse. In der 35. Minute war es dann soweit, Fahim Sawari setzte sich durch ein tolles Solo bis in den Strafraum durch, tunnelte den Torhüter und traf zum 1:0. Das Tor gab Aufwind, auch wenn die Führung nicht lange hielt. Die Gäste glichen noch vor der Pause durch einen abgefälschten Rückraum-Schuss in Folge einer Ecke aus. Ärgerlich, aber dem Spielverlauf entsprechend gerecht.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich aufgrund der Witterungs- und Boden eine sehr kampfbetonte Partie, spielerische Höhepunkte wurden zu Mangelware. Dennoch war es spannend und interessant, auch wenn beide Teams gern Fußball gespielt hätten. Am Ende hatte der Gast und Favorit mehr Chancen zu verzeichnen, die Eintracht hielt jedoch mit großem Einsatz dagegen, sodass das 1:1-Remis vollkommen in Ordnung geht.

 

Fazit

Nach vier Niederlagen in Folge – drei in der Liga, eine nach Elfmeterschießen im Pokal – gelang uns das zweite Spiel ohne Niederlage. Bereits am Sonntag haben wir die Möglichkeit nachzulegen, dürfen aber von der Herangehensweise keinen Prozent abweichen, wenn wir diese kleine Serie zu einer größeren ausbauen wollen.

 

D.G.

 

4. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 15.09.2018

SG LVB II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:4 (1:1)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Mathias Mock, Florian Höhna (C), Jerome Wolter, Paul Frenzel – Henrik Bischoff, Yoshitaka Fujimoto – Sabastian Müller, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Andrej Stein, Norbert Graefe, René Behring)

 

Tore

0:1 Mathias Mock (24.), 1:1 SG LVB II (30.), 1:2 Yoshitaka Fujimoto (57.), 1:3 Maximilian Koschig (59.), 1:4 Daniel Grönitz (76.)


Spielbericht

Der ersehnte Erfolg

 

Nach drei Liga-Niederlagen und dem Ausscheiden im Pokal war die Sehnsucht nach dem ersten Sieg schon sehr groß, auch wenn die Stimmung im Team und die Trainingsleistung keineswegs eines klassischen Tabellenletzten glich. Nun sollte es im Duell gegen den Vorletzten klappen.

Zunächst sah es nicht danach aus, als würden wir am vierten Spieltag unserem ersten kleinen Ziel näher kommen. Zwar galten die ersten zwei, drei Vorstöße der Eintracht, doch da fehlte es an Zielstrebigkeit und Gier. In der Folge kamen die Gastgeber stärker ins Spiel und erkämpften sich gute Möglichkeiten. Das Tor lag in der Luft, fiel dann aber Gott sei Dank auf unserer Seite – quasi aus dem Nichts. Nach einer Standardsituation kommt Mathias Mock überraschend an den Ball und netzt ein. Die Gastgeber blieben aber dran und hatten weitere Chancen zu verzeichnen. Der Ausgleich fiel folgerichtig, der Führungstreffer der „Straßenbahner“ blieb aus unserer Sicht zum Glück aus.

Mit dem 1:1 ging es in die zweiten 45 Minuten, die eher ausgeglichen und ohne großen Schwung verliefen. In der 57. und 59. Minute hatten die Eintrachtler ganz helle Gedanken, spielten frisch und flott in die Tiefe, belohnten sich mit dem 2:1 und 3:1. Damit war das Spiel noch nicht entschieden, doch die Straßenbahner trafen kein weiteres Mal, dafür die Eintracht. Mit dem 4:1 war der Deckel drauf.

 

Fazit

Es ist wahrlich ein kleiner Stein vom Herzen gefallen. Der erste Saisonsieg ist nun auf der Habenseite. Dennoch bleibt spielerisch und kämpferisch noch eine Menge Luft nach oben. Wir müssen mehr leisten, verbissener agieren, um auch weiterhin Punkte einzusammeln.

 

D.G.

 

Stadtpokal, 1. Runde, 09.09.2018

VfB Zwenkau III vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 8:5 n. E. (1:1, 3:3, 4:4)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Henrik Bischoff, Sinan Ince (C), Thorben Slotosch, Florian Bornmann – Enrico Fischer, Long Tran – Sebastian Müller, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Daniel Grönitz (Eingewechselt: Florian Höhna, Paul Frenzel, Yoshitaka Fujimoto)

 

Tore

1:0 VfB Zwenkau III (10.), 1:1 Daniel Grönitz (35.), 1:2 Daniel Grönitz (55.), 2:2 VfB Zwenkau III (72.), 2:3 Long Tran (75.), 3:3 VfB Zwenkau III (77., HE), 4:3 VfB Zwenkau III (91.), 4:4 Daniel Grönitz (103.)


Spielbericht

Ergebnis und Spielverlauf gehen weit auseinander

 

Nach drei Liga-Niederlagen zum Saisonauftakt sollte der Pokal für neues Selbstvertrauen für die kommenden, kniffligen Aufgaben geben. Zwar war uns bewusst, dass der VfB Zwenkau III keine leichte Aufgabe werden würde, doch aufgrund der Ligazugehörigkeit wurde ein Sieg als Erwartungshaltung klar formuliert.

Die Anfangsphase verlief entsprechend. Die Eintracht genoss einen sehr hohen Ballbesitz-Anteil, den sie in erste kleinere und größere Möglichkeiten umzumünzen wusste. Da tat auch der überraschende Rückstand in der zehnten Minute keinen Abbruch. Das Geschehen drehte sich oft in des Gegners Hälfte, nur selten sorgten Konter für Action in der ELS-Hintermannschaft. Leider wurden teils klarste Chancen nicht verwertet, das Spiel hätte anhand der Möglichkeiten längst zugunsten der Eintracht entschieden werden müssen. So ging es eher mit einem glücklichen, aber gut erzwungenen Tor mit 1:1 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt bot sich überwiegend dasselbe Bild. Die Eintracht im Vorwärtsgang und mit etlichen Torchancen. In der 55. Minute schien der Knoten endlich geplatzt zu sein, die Führung war hergestellt. Doch leider sorgte die Führung für taktische Unzulänglichkeiten. Wir lösten immer häufiger das Zentrum auf, boten immer weniger Anspielpunkte und sorgten für Stau auf der letzten gegnerischen Linie. Kurzum: Der Gegner stand tief und wir auf deren Füßen. Somit griff Zwenkau zu probatem Mittel: Konterfußball mit Hilfe langer Bälle. Der Ausgleich gelang in der 72. Minute, ehe Long Tran kurz darauf auf 3:2 stellte. Leider verbesserte der Hallo-Wach-Effekt nicht unsere Spielart, wir blieben in Führung liegend weiterhin für gegnerische Konter empfänglich. So entwickelte sich auch die Elfmeter-Szene in der 77. Minute. Das Spiel nahm langsam groteske Züge an. 3:3 – Verlängerung!

Weil es noch nicht verrückt genug war, lag die Eintracht binnen einer Minute wieder in Rückstand. Ein harmloser Ball in unsere Hälfte entpuppte sich als Volltreffer – 3:4 aus unserer Sicht. So bedurfte es weiterhin großer Mühe, den Spielstand wieder auszugleichen und eines Sonntags-Schusses – 4:4. So blieb es auch bis zum Elfmeterschießen, das leider bereits vor unserem vierten Schützen zu unseren Ungunsten vorbei war.

 

Fazit

Es war sicherlich wieder eine spielerische Steigerung zu sehen, jedoch gegen einen unterklassigen Gegner zu erwarten. Am Ende müssen wir uns vorn ankreiden lassen, dass wir nicht zehn oder mehr Tore geschossen haben und uns im Umkehrspiel die Kritik annehmen, dass wir niemals hätten so viele Treffer kassieren dürfen. Am Ende bleibt viel Aufwand, kein schlechtes Spiel, aber auch eine bittere Niederlage. Nun muss es im nächsten Ligaspiel klappen. Am Ende reicht ein Tor mehr als es der Gegner schafft. Manchmal leichter geschrieben als getan, wie uns der Sonntag offen zeigte.

 

D.G.

 

3. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 02.09.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. FSV Großpösna 1:4 (1:1)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Markus Thom, Sinan Ince (C), Jerome Wolter, Florian Bornmann – Henrik Bischoff, Long Tran - Jacek Lewandowski, Maximilian Koschig, Jakob Hoffmann – Yoshitaka Fujimoto (Eingewechselt: René Behring)

 

Tore

1:0 Maximilian Koschig (27., FE), 1:1 Großpösna (35., FE), 1:2 Großpösna (61.), 1:3 Großpösna (67.), 1:4 Großpösna (74.)


Spielbericht

Zwei Rückschläge verhindern ersten Erfolg

 

Der Saisonstart ist schlicht und ergreifend misslungen. Nach dem Aufstieg setzte man sich durchaus ehrgeizige, aber auch nicht unrealistische Ziele, wollte nicht untenherum spielen, guten und offensiven Fußball zeigen. Das gelang bislang nur in wenigen Ansätzen, stattdessen lautete die Bilanz nach zwei Partien: 0 Punkte, 1:9 Tore.

Dies sollte nun im ersten „Heimspiel“ – sofern man davon sprechen kann – besser werden. So sah es auch lange Zeit aus. Die Eintracht startete bissig und in den Zweikämpfen präsent. Das Spiel gestaltete sich somit in der ersten Halbzeit ausgeglichen und in beide Richtungen kippbar. Den ersten Treffer erarbeiteten sich die Hausherren durch einen Elfmeter, der leider durch einen selbigen nur acht Minuten später egalisiert wurde. Julian Kirsch hält den ersten Strafstoß, der im Nachschuss eingenetzt wird, aber nicht zählte. Den zweiten parierte er auch, doch wieder war der Strafstoß drin – ärgerlich! Nach einem Lattenschuss von Yoshitaka Fujimoto war dann Pause.

Im zweiten Abschnitt kam die Eintracht mit viel Frisch-Wind raus, man merkte, dass die Sicherheit und das Selbstbewusstsein wieder eingekehrt sind. Doch leider foulte Sinan nach ca. einer Stunde unglücklich als letzter Mann und musste den Platz verlassen. Wenig später konterte der Gast aufgrund eines klaren Handspieles auf unser Tor und ging in Führung. Zwei Knackpunkte, die wir zwar dennoch mental gut wegsteckten, aber ergebnistechnisch nicht mehr korrigieren konnten. Trotz einiger Torchancen entschied am Ende der Gast das Spiel mit 1:4 für sich.

 

Fazit

Es war eine klare Steigerung zu den beiden vorhergehenden Spielen zu erkennen und gibt uns den Weg vor. Sollten wir so öfter auftreten und endlich wieder die meisten Spieler im Kader haben, sollten wir uns auch bald wieder (öfter) belohnen. Wir bleiben dran!

 

D.G.

 

2. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 26.08.2018

SV Schleußig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 6:0 (6:0)

 

Aufstellung

Enrico Reuter – Markus Thom, Sinan Ince (C), Jerome Wolter, Florian Bornmann – Henrik Bischoff, Long Tran – Philipp Engler, Maximilian Koschig – Hamza Moumouh – Eric Thümmler

 

Tore

1:0 SV Schleußig (6.), 2:0 SV Schleußig (14.), 3:0 SV Schleußig (17.), 4:0 SV Schleußig (24.), 5:0 SV Schleußig (36.), 6:0 SV Schleußig (38.)


Spielbericht

Eine Halbzeit zum Vergessen

 

Nach der vermeidbaren 1:3-Niederlage bei Roter Stern Leipzig III wollten wir neu angreifen und uns die ersten Liga-Punkte erarbeiten.

Das letzte Wort fiel uns in Halbzeit eins sehr schwer. Wir waren bemüht, vollkommen ohne Frage, aber agierten dennoch für echten Kreisklasse-Männerfußball nicht scharf, überzeugend und konsequent genug. Entsprechend flott wurden wir durch den Schnellwaschgang geschleudert und mit 0:6 in die Halbzeitpause katapultiert.

Im zweiten Abschnitt galt es Haltung zu bewahren, die groben Schwachstellen abzustellen und mit einer anderen Körpersprache aufzutreten. Zwar kam der Gastgeber zu weiteren guten Chancen, doch wir wehrten uns erfolgreich gegen die endgültige Blamage. Stattdessen kamen wir selbst zu mehreren guten Chancen, doch heute schien nicht unser Tag zu sein. So blieb es beim 0:6, sodass wir zumindest in der zweiten Halbzeit von einem kleinen (Teil)Erfolg sprechen können.

 

Fazit

Wir müssen ganz schnell in der Liga ankommen, den Fußball, die Körperlichkeit und Mentalität verstehen und lösen zu lernen. Etwas zu können bringt einen noch lange nicht dazu etwas zu leisten. Dafür müssten wir wesentlich mehr tun. Wir könnten Dienstag beim Training damit anfangen.

 

D.G.

 

1. Spieltag, 1. Kreisklasse Staffel 2, 19.08.2018

Roter Stern Leipzig III vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:1 (2:1)

 

Aufstellung

Julian Kirsch – Jakob Hoffmann, Florian Höhna, Sinan Ince (C), Henrik Bischoff – Long Tran, Jacek Lewandowski – Hamza Moumouh, Yoshitako Fujimoto, Maximilian Koschig – René Behring (Eingewechselt: Andrej Stein, Markus Thom, Philipp Engler)

 

Tore

0:1 René Behring (23.). 1:1 Roter Stern (30.), 2:1 Roter Stern (40.), 3:1 Roter Stern (47.)


Spielbericht

Misslungener Start in die neue Saison

 

Wir hatten uns trotz der verpatzten Generalprobe gegen die hauseigene A-Jugend viel für den Saisonstart vorgenommen. Als Aufsteiger wollen wir eine gute Rolle einnehmen und guten Fußball spielen. So sollte es auch schon zum Auftakt gegen die „Sterne“ sein.

Leider hatten wir einen kurzfristigen, herben Aderlass zu verkraften, wären zum Anpfiff um ein Haar in Unterzahl angetreten, konnten dies aber mit vereinten Kräften verhindern und starten ordentlich in die Partie. Leider agierten beide Teams mit vielen hohen Bällen, sodass dem Spiel etwas Struktur fehlte. Doch immer dann, wenn geradlinig und zielstrebig gespielte wurde, kamen wir zu guten Abschlüssen. So fiel auch das 1:0 durch René, der im Strafraum von einem tollen Konter profitierte und eiskalt netzte. Wir hingegen bekamen bei hohen Bällen immer wieder Probleme, unterbanden diese aber nicht und gingen nur halbherzig zu den sogenannten „zweiten Bällen“. Das spielte Roter Stern in die Karten und lud sie zu zwei Toren ein. Schade, dass wir somit die gute Ausgangsposition vor der Pause herschenkten.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief ähnlich bitter, denn nach zwei gespielten Minuten stand es in Folge eines Fehlers beim Spielaufbau 1:3. Auch in der fortlaufenden Zeit zahlten wir einiges an Lehrgeld, mussten hinnehmen, dass wir gegen routinierte „Sterne“ heute keinen Weg fanden, um ein weiteres Tor zu erzielen.

 

Fazit

Nach gutem Start konnten wir die Rückschläge rund um die Halbzeitpause nicht verarbeiten. Wir agierten zu hektisch und taktisch undiszipliniert, um mehr Chancen zu kreieren. Jetzt gilt es den Blick nach vorn zu richten, wir wollen am kommenden Wochenende klüger agieren und die ersten Punkte einsammeln.

 

D.G.

 

Testspiel, 14.08.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. A1-Jugend ELS 6:8 (2:5)

 

Kader

Andrej Stein, Daniel Grönitz, Enrico Reuter, Hamza Moumouh, Henrik Bischoff, Jakob Hoffmann, Jerome Wolter, Julian Kirsch, Maximilian Koschig, Paul Frenzel, Sinan Ince, Yoshitaka Fujimoto


Spielbericht

Generalprobe verpatzt

 

Im letzten Testspiel trafen wir auf unsere eigene A-Jugend. Nach zuletzt zwei starken Auftritten gegen den TSV 1983 Leipzig-Wahren und unsere eigene 1. Mannschaft wollten wir uns auch im letzten Vorbereitungsspiel von unserer besten Seite zeigen.

Leider ging die komplette erste Halbzeit komplett „in die Hose“. Mit Leichtsinn, Überheblichkeit und einer teils fürchterlichen Körpersprache war es schwer, gegen hungrige, extrem dynamische und vorwärtsdenkende Jugendspieler zu bestehen. Schnell stand es trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichtreffers 1:5 aus unserer Sicht – absolut verdient obendrein. Zwar ließen wir vorn einige gute Möglichkeiten in einem sehr offen und offensiv geführten Spiel liegen, doch insgesamt war die A-Jugend im ersten Abschnitt tatsächlich um zumindest vier Treffer besser. Doch vor dem Pausenpfiff gelang uns noch das 2:5.

Im zweiten Abschnitt wollten wir es besser machen, taten es in einigen Situationen auch. Dennoch waren wir läuferisch, technisch und taktisch unterlegen, wir wirkten nicht bereit und nicht gewillt. Einzig unseren Torhütern Enrico Reuter und Julian Kirsch konnte man am wenigsten etwas vorwerfen, sie verhinderten – so verrückt es auch klingen mag – eine höhere Niederlage. Oft allein gelassen parierten sie mehrere schwierige Bälle. Insgesamt ging die zweite Halbzeit mit 4:3 an uns, doch erst gegen Ende des Spieles konnten wir mit gelungenen Offensivaktion überzeugen und das Ergebnis entsprechend ausschmücken.

 

Fazit

Schade, dass wir den letzten Test so dermaßen in den Sand gesetzt haben. Das gibt kein gutes Gefühl für das erste Punktspiel. Da müssen wir nun durch und Charakter zeigen und unsere Qualität unter Beweis stellen!

 

D.G.

 

Testspiel, 10.08.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. 1. Herren ELS 1:3 (1:0)

 

Kader

Christian Queitzsch, Daniel Grönitz, Enrico Reuter, Florian Höhna, Hamza Moumouh, Jakob Hoffmann, Jerome Wolter, Julian Kirsch, Long Tran, Paul Frenzel, Sinan Ince, Yoshitaka Fujimoto

 

Tore

Jakob Hoffmann


Spielbericht

Gelungener Leistungsvergleich

 

Am Freitagabend stand für uns ein ganz besonderes Testspiel auf dem Programm. Erstmals testeten wir gegen unsere eigene Erste und bekamen somit die Chance, unseren Spielstil und unsere Qualität mit der Mannschaft zu vergleichen, zu der (hoffentlich) viele aus unserem Team hinwollen.

Leider traten wir kurzfristig nur zu elft an, außerdem fehlten viele Spieler, die in der vergangenen Spielzeit das Gesicht der Mannschaft prägten und/oder auch in der neuen Saison prägen werden. Die Ausgangslage war damit ungünstig, aber für den Lernprozess und die physische Vorbereitung nicht schlimm. Wir spielten zweimal 35 Minuten und wollten über die gesamte Spieldauer ein für uns hohes Tempo auf den Platz bringen. Nach einer kurzen Findungsphase gelang uns dies auch gut. Immer wieder liefen wir in vorderster Front an und bemühten uns in der Linie dahinter um wichtige Ballgewinne, um einige nadelstichartige Angriffe zu starten. Einen davon nutzte Jakob mit einem kuriosen Tor, leider vergaben wir aber weitere, gute Möglichkeiten, um auf 2:0 zu stellen. Dennoch gingen wir mit einem überraschenden, aber verdient erkämpften 1:0 in die Pause.

Wir wussten, dass der zweite Abschnitt viel schwerer werden würde. Ohne Wechselspieler ausgestattet und einem besser organisierten Team gegenüberstehend galt es uns, noch cleverer und bissiger zu agieren. Das gelang phasenweise auch, doch immer wieder stellte uns die Erste in unserem Defensivbereich auf die Probe. So fielen dann auch die Tore zum 1:1 und 1:2 – Erfahrungsüberschuss und Dauerdruck haben für die Führung des „Favoriten“ geführt. Dennoch steckten wir nicht auf und bemühten uns um die schwer zu erarbeiteten Angriffe. Einer hätte zum zweiten Tor führen müssen, doch eine 2 gegen 1-Situation wurde nicht perfekt ausgespielt. Auch ein Fernschuss wenige Minuten später zischte nur knapp über den Querbalken. Als wir in den letzten Minuten nochmals alles investieren wollten, verließen uns die Kräfte und die Konzentration. Das 1:3 war dann schon bitter und schmälert den Gesamteindruck ein kleines Bisschen.

 

Fazit

Wenn man sich die heutige Kadersituation vor Augen hält und das Spiel darüberlegt, kommt man zu sehr vielen positiven Erkenntnissen. Mit viel Team- und Kampfgeist, technischen und taktischen Mitteln konnten wir einem guten, gestandenen Stadtliga-Team eine gute Aufgabe stellen, die es erst spät und mit anfänglichen Schwierigkeiten lösen konnte. Wir fühlen uns bereit für den Liga-Start und nehmen uns eine ganze Menge vor!

 

D.G.

 

Testspiel, 05.08.2018

TSV 1893 Leipzig-Wahren vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:2 (0:0)

 

Kader

Andrej Stein, Clemens Galle, Enrico Reuter, Florian Höhna, Hamza Moumouh, Jacek Lewandowski, Jakob Hoffmann, Jerome Wolter, Long Tran, Maximilian Koschig, Norbert Graefe, Paul Frenzel, Sinan Ince (C), Yoshitaka Fujimoto

 

Tore

0:1 Clemens Galle (66.), 1:1 TSV Wahren (68.), 1:2 Yoshitaka Fujimoto (75.)


Spielbericht

Für gute Mannschaftsleistung belohnt

 

Der vierte Test war auch zugleich der letzte „echte“ Testspiele, ehe es am Freitag und übernächsten Dienstag gegen unsere Erste und A1-Jugend geht. Endlich waren am heutigen Sonntagnachmittag wieder viele „etatmäßige“ Spieler der Zweiten im Kader.

Man merkte schnell, dass unsere Mannschaft heute Morgen mit dem „richtigen Fuß“ aufgestanden ist und die richtige Einstellung sowie Idee vom Spiel mitbrachte. Trotz des ungewohnt holprigen und schwer bespielbaren Rasens bemühten wir uns sehr um ein aktives Fußballspielen, das überwiegend ohne weite und hohe Bälle auskam. So erspielten wir uns die ersten Möglichkeiten, Maximilian Koschig verzog denkbar knapp aus der zweiten Reihe, Hamza Moumouh schnitt den Ball an den Querbalken und einige weitere Szenen entlockten uns einen leichten Tor-Schrei, der jedoch noch ausblieb. Im Verteidigungsspiel agierten wir sehr teamorientiert und bissig, das ermöglichte dem Gastgeber nur wenige zielgerichtete Vorstöße, die meisten fing unsere sehr stabile und fleißige Viererkette ab. So gingen wir mit einem etwas unglücklichen, aber dennoch zufriedenstellenden 0:0 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt benötigten wir zunächst ein paar Minuten, um wieder einen guten Zugriff auf das Spiel zu erhalten. Der Gegner hatte sich gut auf unsere Spielweise vorbereitet und wir mussten nun neue Wege zum Erfolg finden. Dies taten wir dann auch im Laufe der zweiten Halbzeit, in dem wir vermehrt Jakob und Clemens auf den Flügeln bedienten und auch im Zentrum mehr Tiefgang entstand. Zudem eroberten wir einige Bälle aus dem Pressing, das nach einigen Testspielen Anlauf nun schon recht gut funktionierte. Clemens Galle war es nach seiner langen Verletzungspause überlassen, das überfällige Führungstor zu erzielen. Leider kassierten wir postwendend den Ausgleich und wären beinahe um den Lohn unserer Mühen gebracht worden. Doch immer wieder suchten wir den Weg zum gegnerischen Tor, Jakob Hoffmann fand ihn und bediente Yoshitaka Fujimoto vorzüglich zum 2:1. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch nach der umkämpften Schlussphase zweier guter, fairer Mannschaften.

 

Fazit

Zwar zählen Siege in Testspielen nicht wirklich, sie bringen weder Punkte noch Pokale, geben aber viel Selbstvertrauen. Nachdem wir in den ersten Spielen mit Unterstützung der B1, A1 und Ersten bemüht waren, die vielen neuen Puzzleteile zu sortieren, gelang uns heute der erste gute, geschlossene und richtungsweisende Auftritt. Dass wir dafür mit einem 2:1-Sieg beim Vorjahres-Pokalhalbfinalisten belohnt werden, freut uns sehr und gibt uns Schwung für die nächsten zwei Wochen bis zum Saisonstart.

 

D.G.

 

Testspiel, 01.08.2018

TuS Leutzsch Volkssport vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 5:3 (3:1)

 

Kader

Alexander Heyne, Daniel Grönitz, Enrico Reuter, Florian Höhna, Hamza Moumouh, Jacek Lewandowski, Jakob Hoffmann, Long Tran, Maximilian Koschig, Maximilian Kuklok, Norbert Graefe, Paul Frenzel, Sinan Ince, Tim Eichler, Yoshitaka Fujimoto

 

Tore

Jakob Hoffmann (2), Daniel Grönitz


Spielbericht

Spielerische Steigerung

 

Es stand das dritte Testspiel auf dem Programm. Dieses Mal stand uns die spielstarke Volkssport-Mannschaft von TuS Leutzsch gegenüber.

 

Bereits in der ersten Spielminute lagen wir mit 0:1 hinten, wir waren nicht war, nicht ernsthaft genug. So wie die Erwärmung verlief, gestaltete sich auch der Spielstart. Wir fanden in der Folge ins Spiel, konnten erste gute Angriffe starten. Im Spiel gegen den Ball liefen wir im 4-3-3 sehr hoch an und wollten den Gegner beim Spielaufbau stören. Ab und an gelang uns dies schon sehr gut, doch insgesamt offenbaren wir da noch zu große taktische Fehler. Das 0:2 konnten wir dann relativ rasch beantworten und auf 1:2 verkürzen. Das 1:3 resultierte nach einem Konter, der zugegebenermaßen sehr gut herausgespielt war.

Im zweiten Abschnitt bemühten wir uns um ein mutigeres Spiel in die Tiefe, konnten auch einige gute Situationen kreieren, doch das nötige Glück im Abschluss oder das Gefühl für den letzten Pass fehlte leider. So kassieren wir zwei weitere Treffer, ehe Jakob mit einem schönen Doppelpack auf 3:5 verkürzt. Insgesamt fiel das Ergebnis doch etwas zu hoch aus, aber die Fehler, die wir machten, wurden nun mal konsequent von einer cleveren, erfahrenen Mannschaft bestraft.

 

Fazit

Spielerisch ließ sich unser Auftreten in jedem Fall gut ansehen, wir konnten mit einigen schönen Kombinationen glänzen und waren vor allem in der Ballverarbeitung gut drauf. Etwas mehr Orientierung ohne Ball, das defensiv-taktische Verhalten sowie der Mut beim finalen Ball hätten uns besser aussehen lassen. Daran müssen wir dringend feilen!

 

D.G.

 

Testspiel, 27.07.2018

SG Taucha 99 II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:0 (1:0)

 

Kader

Christian Queitzsch, Christoph Mäding, Daniel Grönitz, Florian Bornmann, Hamza Moumouh, Jacek Lewandowski, Jakob Hoffmann, Leon Heyde, Long Tran, Martin Nahrendorf, Mathias Mock, Maximilian Koschig, Paul Frenzel, Sebastian Neumann, Tim Eichler, Yannic Uhl, Yoshitaka Fujimoto

 

Tore

1:0 SG Taucha 99 II (44.)


Spielbericht

Zweite Testspiel-Niederlage

 

Im zweiten Test der noch jungen Saison trafen wir wieder auf ein Stadtklasse-Team und wollten im Vergleich zum Blau-Weiß-Spiel den nächsten Schritt nach vorn machen. Das Team war mit sechs Neuzugängen, drei Spielern der 1. Herren sowie vier jungen Jahrgängen der A1-Jugend bunt durchgemischt.

Im ersten Abschnitt hatten wir große Probleme im Spielaufbau. Wenig Anspielstationen nach vorn und eine ausbaufähige Ballkontrolle im Vorwärtsspiel machten die Aufgabe nicht leicht. Zwar erspielten wir uns einige gute bis sehr gute Chancen, mussten aber auch viele gegen uns verteidigen. Kurz vor dem Pausenpfiff traf der Gastgeber zum 1:0.

Im zweiten Abschnitt wechselten wir nach und nach durch und wurden auch im Vorwärtsspiel etwas mutiger. Ein weiterer Pfostenschuss sowie einige gute Ansätze waren zu erkennen, die Durchschlagskraft jedoch (noch) nicht. So endete das Testspiel mit einer knappen, allerdings verdienten Niederlage.

 

Fazit

Es war in einigen Punkten eine Steigerung zum Blau-Weiß-Spiel zu erkennen. Unsere wichtigste Aufgabe wird jedoch sein, schnellstmöglich aus den vielen Puzzle-Teilen eine Mannschaft zu formen.

 

D.G.

 

Testspiel, 22.07.2018

FC Blau-Weiß Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:0 (1:0)

 

Kader

Benjamin Teichmann, Enrico Fischer, Fabian Jovanovic, Felix Main, Florian Bornmann, Florian Höhna, Hamza Moumouh, Jacek Lewandowski, Jakob Hoffmann (C), Long Tran, Lukas Küster, Maximilian Koschig, Patrick John, Paul Frenzel, Sinan Ince, Yannic Uhl, Yoshitaka Fujimoto

 

Tore

1:0 FC Blau-Weiß II (45.), 2:0 FC Blau-Weiß II (56.)


Spielbericht

Erstes Spiel in der neuen Saison

 

Nach der ersten Trainingswoche stand das erste Testspiel auf dem Programm und gab uns die Möglichkeit einer ersten kleinen Orientierung. Mit drei Spielern aus der A-Jugend – zwei davon jüngeren Jahrgangs – drei Akteuren aus der Ersten – die sechs Einheiten in vier Tagen hinter sich hatten – sechs Probespielern bzw. geplanten Neuzugängen und fünf eigentlichen Spielern der letztjährigen 2. Mannschaft bestritten wir unser erstes Spiel gegen den Stadtklasse-Vertreter FC Blau-Weiß Leipzig II.

Wir agierten aus der risikoarmen Grundordnung 4-2-3-1, auch weil aufgrund des bunt gemischten Kaders keinerlei Automatismen zu erwarten waren. Die ersten 15 Minuten gelangen uns gut, aus Balleroberungen erzwangen wir einige aussichtsreiche Torchancen, die wir leider nicht zu nutzen wussten. Mit der Zeit glich sich das Spiel aus, der Ballbesitzvorteil lag beim Gegner, wir bevorzugten die Kontersituationen, rückten dafür allerdings zu zaghaft nach, um für die ganz große Gefahr zu sorgen. Koschi traf den Querbalken, weitere Vorstöße waren ebenso zu verzeichnen. Hinten ließen wir wenig zu, die Viererkette und Torwart Benjamin machten ihre Sache für die frühe Saisonphase sehr gut. Leider kassierten wir mit dem Pausenpfiff aus einem eigenen Freistoß einen Konter, der zum 0:1 aus unserer Sicht führte.

Im zweiten Abschnitt wechselten wir munter durch, sechs frische Spieler betraten den Platz. Auch dieses Mal gelang uns eine gute Anfangsphase, aus der wir aber kein Kapital schlagen konnten. Viele gute Pressing-Situationen ermöglichten uns Ballgewinne im vorderen Bereich und bei gegnerischer Unordnung. Doch ohne echten Stürmer ausgestattet fehlte uns die Durchschlagskraft. Hinten mussten wir einen merkwürdigen Freistoßpfiff sowie die Tatenlosigkeit unserer Mauer hinnehmen und das 0:2 akzeptieren. Passte nicht ganz zum Spiel, aber gehört in jedem Falle zum Lernprozess dazu. In der Folge konnten wir immer wieder, trotz schwindender Kräfte, offensiv in Szene setzen, auch wenn es eher erzwungen als erspielt wirkte. Doch die wenigen guten Kombinationen führten zu aussichtsreichen Chancen. Doch mehr als ein weiterer Lattenschuss sprang nicht heraus.

 

Fazit

Der erste Test verlief gegen eine gute Mannschaft recht ordentlich. Das Ergebnis ist nicht schlecht, hätte mit etwas mehr Glück und Durchsetzungsfähigkeit auch ganz anders lauten können. Aber das ist zweitrangig. Vordergründig müssen wir an der physischen und geistigen Fitness arbeiten. Dann können wir auch den Fußball spielen und durchsetzen, der uns am meisten liegt.

 

D.G.