Spielberichte 2012/2013

 

Saisonauswertung

 

Unsere Spielzeit 2012/2013 ist nun seit einer Woche vorüber. Es wird Zeit, ein paar Zahlen und Fakten zusammenzufassen.

 

Unsere Trainingsweltmeister

1. Alexander Mallwitz (92,78%) - Geschenk kommt noch

1. Eric Gebauer (92,78%) - Geschenk kommt noch

3. Martin Drößler (91,00%) - Geschenk kommt noch

4. Laurenz Wulff (84,21%)

5. Christoph Mäding (82,00%)

6. Lukas Diwisch (81,11%)

7. Niklas Breitbarth (79,59%)

8. Robin Fomm (78,79%)

9. Leo Siebeneichler (70,59%)

10. Niclas Herzog (70,00%)

 

Unsere Dauerbrenner (Punkt- & Pokalspiele)

1. Martin Drößler (1460 Minuten)

2. Niklas Breitbarth (1330 Minuten)

3. Alexander Mallwitz (1303 Minuten)

4. Denis Gaus (923 Minuten)

5. Eric Frank (888 Minuten)

Außerdem kamen Spieler unseres Kaders zu 33 Einsätzen in der C- und 12 Einsätzen in der D2-Jugend!

 

Unsere Jonglierkönige

1. Martin Drößler (45x)

2. Elias Kern (32x)

3. Denis Gaus (28x)

4. Niclas Herzog (26x)

5. Lukas Diwisch (21x)

 

 

Und zum Schluss noch die Spielstatistiken aus Punkt- und Pokalspielen der vergangenen Saison im Überblick!

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Saisonabschluss 2013

 

Exakt 100 Trainingseinheiten, 24 Pflichtspiele, 12 Turniere, 4 Testspiele, zweimal 5 Tage Trainingslager, ein halbes Dutzend Mannschaftsausflüge, je eine große Weihnachts- und eine noch viel größere Abschlussfeier…

Was will ich damit sagen? Viel gemeinsame Zeit hatten wir scheinbar nicht, trotzdem versuche ich, die Saison sinnvoll zusammenzufassen.

 

Sie startete gut, die Spielzeit 2012/2013. Im Pokal gab es ein 10:1 gegen die SG Leipzig-Bienitz, gefolgt von einem nervenzerreißenden 4:3 gegen den LSV Südwest zum Stadtligaauftakt. Fortan war die Inkonstante die große Konstante in unserem Team. Kein weiteres Mal stand uns der komplette Kader zur Verfügung, zu häufig fehlten die berühmten Prozente, um am Ende eines Spiels die Arme gen Himmel zu strecken. 2:3 beim VfB Zwenkau, 2:3 beim TSV 1886 Markkleeberg. Als wäre das nicht genug, mogelten wir uns mit einem fürchterlichen 4:3 bei West 03 in das Pokalachtelfinale. Auf dem Weg in die Runde der letzten Acht folgte Team zwei der Olympioniken, die uns bis zur Nachspielminute der zweiten Verlängerung alles abverlangten. Doch das Neunmeterschießen war in diesem Jahr unser Ding. So gingen wir mit gemischten Gefühlen in die Winterpause. Ein paar Siege, die meisten im Pokal, standen auf der Habenseite. Ebenso die Ungewissheit, ob der Winter noch vor Sommeranfang etwas nachlässt. Doch unsere Eintrachtler nahmen ihn eiskalt – den Winter – und muckten etwas auf, als die Murmel über den Hallenboden geschoben wurde. Platz drei in Engelsdorf, starke Spiele gegen Teams auf Bezirks- und Landesebene, wie Riesa, Chemnitz, Eilenburg, Grimma, Markranstädt und Borna. Es gesellten sich zwei hervorragende zweite Plätze und ein Turniersieg in Markkleeberg hinzu. Die Hallensaison schien zu rocken, der 1. FC Lokomotive konnte zum Rückrundenauftakt kommen. 0:1 lagen wir auswärts vorn, als wir drei Großchancen liegen ließen und einen Handneunmeter – ein Verstoß, so klar wie Maradonas "Hand Gottes" 1986 im Aztekenstadion – nicht zugesprochen bekamen. Wir waren nah dran, bis in Hälfte zwei die Kräfte verschwanden. Sinnbildlich für die gesamte Saison – es fehlte das Glück und mehr als ein Leistungsträger zum erhofften Erfolg! Das 8:0 beim Leipziger SC tat gut, die vier Niederlagen mit einem Tor Unterschied danach wohl eher schlecht. Das Pokalaus im Viertelfinale schmerzte am meisten. Auf dem Handtuch in Lindenau lag es sich nicht gut. Mit dem Ausgleich in der Extraminute der Nachspielzeit konnten wir dem dramatischen Spiel eine besondere Note verpassen, doch den besseren Sound hatten die Gastgeber, als ihnen in der Verlängerung der Siegtreffer gelang. Während wir piano davon schlichen, tanzen die Lindenauer fortissimo in Richtung Halbfinale, welches sie 0:18 sang- und klanglos verloren. Den Saisonschluss gestalteten unsere Jungs mit zehn Punkten aus sechs Spielen versöhnlich, fast schon beängstigend erfolgreich. Nach dem letzten Spieltag – einem 4:1 gegen den Leipziger SC – feierten wir den Klassenerhalt wie die Meisterschaft, obwohl ersteres bereits feststand, zweiteres uns so nah stand wie die Sonne zum Planeten Erde. Doch das hielt uns nicht davon ab, ein paar Wassereimer über ein und denselben Kopf zu schütten. Der Trainer musste daran glauben – dabei holten die Spieler die notwenigen 19 Punkte. Was hatte das mit dem unsportlichen Sportstudenten zu tun? An der anschließenden UFFTA – für Nichtwissende: eine Art ultraorientierter Wettbewerb des Buchstabenratens – mussten sich alle beteiligen, die noch Stimme und Spaß besaßen. So sangen alle mit…

Die Eintrachtler drehten zum Saisonende zwei Ehrenrunden. In Zwenkau und bei der SG Olympia gab es viel zu gewinnen, nur keine Fußballspiele. Kein Wunder, waren alle schon fokussiert auf das Saisonfinale. Während andere nochmals ihre Töppen schnürten, streckten wir die Paddel aus. Von Camburg bis nach Naumburg ging unsere Schlauchbootfahrt. Sieben Stunden, zwei Boote und unendlich viel Spaß. Nach vielen Umdrehungen – die linke Seite von Boot zwei wirkte etwas lustlos – zwei, drei ästhetischen Stürzen, enthusiastischem Dauersupport mit Wechselgesang und zum Kentern geeigneter UFFTA sowie vielen grenzwertigen Witzen und Sprüchen war sie vorbei, die so schöne Saison.

 

Fassen wir kurz zusammen: Danke, ihr wart überragend! Mehr will ich jetzt auch nicht sagen, bevor jemand den Glauben erhält, es hätte mir Spaß gemacht…

 

 

Jetzt nur nicht fern bleiben von dieser Seite. Es gibt noch jede Menge Fotos der letzten Tage und hochinteressante Statistiken, die viel über Trainingsanwesenheit, Spielminuten, Tore der Jungs und den Jogurt-Bedarf des Trainers aussagen! An der Stelle nochmals großen Dank für die vielen netten Geschenke in den letzten zehn Monaten!

 

Junior Sommercup (23.06.2013)

VfB Zwenkau

 

1. Gruppenphase

ELS gegen LSV Südwest 1:0

ELS gegen SV Lok Altenburg 0:1

 

Spiele um Platz 4 bis 6

ELS gegen Chemnitzer FC U11 0:1

ELS gegen Knautkleeberger SC 1:2

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz, Christoph Mäding, Elias Kern, Eric Gebauer (1 Tor), Laurenz Wulff, Leo Siebeneichler (1 Tor), Lukas Diwisch, Martin Drößler, Niklas Breitbarth, Robin Fomm

 

Spielbericht

Heute waren wir nur zum Spaß da…

 

Der Start in das erste der zwei Saisonabschlussturniere gelang unserer Mannschaft gut. Druckvoll und mit viel Freude bespielten wir den LSV Südwest, mussten uns lediglich mit dem Torjubel etwas gedulden. Leo erzielte den Führungs- und schlussendlich Siegtreffer und läutete eine Phase der Unsicherheit ein. Ungeduldiges Passspiel und orientierungsloses Verteidigen brachten uns in höchste Nöte und unseren Torhüter in Höchstform. Dass es am Ende beim 1:0 blieb, können wir sowohl als verdient als auch als glücklich bezeichnen. Im zweiten Gruppenspiel trafen wir auf die uns vollkommen unbekannten Altenburger, die gegen unser Team aber einen schweren Stand hatten. Sehr sauber spielten wir uns frei, zu lässig und unübersichtlich gingen wir mit unseren Chancen um. Das permanente Anrennen der gegnerischen Hälfte gab uns die Zuversicht, dass hier nur eine Mannschaft das Tor erzielen könne, was wohl dafür sorgte, dass wir beim einzig ernsten Angriff der Altenburger keinen Fuß vor den Schützen stellten. Der Ball segelte in Richtung rechten Torknick, während eine Wurzel Martins Füße zu packen schien, sodass dieser keine Bemühungen unternahm, dem Ball hinterherzuspringen. Das 0:1 und die Erkenntnis, dass uns dieses Tor eine hervorragende Platzierung kostete.

So rutschten wir als Gruppenzweiter in die Runde der Plätze vier bis sechs und trafen dort auf die Jungs vom Chemnitzer FC. Unsere Jungs fühlten sich herausgefordert, begannen beherzt und enthusiastisch zu rennen und zu grätschen. Schlussendlich siegten die Himmelblauen verdient mit 0:1, uns fehlte eine kleine Brise Cleverness und ein zweiter Leo, der wie von der Tarantel gestochen elf Minuten den Platz von oben nach unten jagte. Im letzten Turnierspiel ging es weder um die Wurst noch um die goldene Ananas. Das Spiel hätten wir uns schenken können. Unkonzentriert, ungenau und wenig lauffreudig waren wir unterwegs, der KSC dagegen mit "Bock" einen Stadtligisten zu bezwingen. Den Rückstand konnten wir durch einen schönen Abstauber von Eric noch ausgleichen, überließen die Freude dann doch lieber den anderen.

Am Ende hatten wir viel Spaß, auch wenn der Erfolg selbigem eine gewisse Würze verleiht. So war's halt ein Turnier mit fadem Beigeschmack… ;-)

 

Fazit

Als die Jungs "Ernst machten", sahen die Aktionen sehr gut aus. Gute Laufwege, sicheres Passspiel, Selbstbewusstsein und Spielfreude waren zu erkennen. Das gibt mir die Gewissheit, dass wir doch nicht immer nur Blödsinn im Training gemacht haben. :-)

 

D.G.

 

22. Spieltag, Stadtliga (18.06.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Leipziger SC 4:1 (0:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz – Elias Kern – Lukas Diwisch (C), Leo Siebeneichler, Eric Frank – Christoph Mäding (Eingewechselt: Eric Gebauer, Laurenz Wulff, Niclas Herzog, Robin Fomm)

 

Tore

1:0 Lukas Diwisch (35.), 2:0 Lukas Diwisch (44.), 2:1 Leipziger SC (45.), 3:1 Eric Gebauer (48.), 4:1 Leo Siebeneichler (58.)

 

Spielbericht

Ein Sieg zum Saisonabschluss

 

Das letzte Punktspiel dieser Stadtligasaison stand an. Bei über 30 Grad empfingen wir den Leipziger SC und wollten uns mit einem Erfolgserlebnis aus der Pflichtspielsaison verabschieden.

 

Wir starteten sehr gut in diese Partie. Der Ball lief zügig und sicher durch unsere Reihen. Eine gute Raumaufteilung und Laufarbeit machten unsere Vorgaben des schnellen, kontaktarmen Spiels sehr einfach umsetzbar. Lediglich beim Torabschluss waren wir nicht entschlossen genug, dazu kam auch etwas Pech. Die beste Aktion folgte entsprechend nach einer der vielen Ecken. Niclas Herzog bringt eine scharf ins Zentrum, wie so oft steigt Alexander Mallwitz am höchsten, doch der Ball streicht Millimeter am Winkel vorbei. Ein Treffer lag in der Luft, doch er fiel nicht, auch weil wir im letzten Teilstück der ersten Halbzeit etwas nachlässig in der Laufarbeit wurden und die Zuspiele nicht immer so flach ankamen wie zu Beginn des Spiels. Der Halbzeitstand von 0:0 gab unsere Torungefährlichkeit wieder, zeigte aber auch, dass wir sehr stabil und sicher spielten. Nur wenige Chancen ließen wir zu, darunter jedoch zwei sehr gefährliche, während wir im Abschluss mit Torinstinkt geizten.

Die zweite Spielhälfte verlief wesentlich besser, weil wir nun etwas konsequenter zum Tor liefen, mehr Mut bewiesen. Einen hervorragender Seitenwechsel von Leo Siebeneichler nimmt Lukas Diwisch direkt und zimmert den Ball ins rechte lange Eck – ein hervorragender Treffer! In den folgenden zehn Minuten spielten beide Teams etwas ungeordnet, rannten vor und zurück, das Mittelfeld wurde selten eingebunden. So erzielte Lukas Diwisch das 2:0, nachdem er einem Gästeabstoß energisch nachsetzte. Direkt im Anschluss lösten wir uns im Mittelfeld auf und mussten somit den Anschlusstreffer hinnehmen. Die Jungs holten daraufhin ihre letzten Kraftreserven, wollten unbedingt diese Saison mit einem Sieg beenden. Auf links bekamen wir nun einige schöne Spielzüge zu sehen. Niclas Herzog, Leo Siebeneichler und Eric Gebauer machten viel Betrieb, ab und an öffneten wir sehr geschickt die Seite auf Laurenz Wulff. Dieser bringt eine maßgenaue, scharfe Flanke an den langen Pfosten. Dort schlich sich Eric Gebauer davon und nickte zum 3:1 ein. Den Schlusspunkt in einer überlegenen Schlussphase setzte Leo Siebeneichler. Nach zwei Schussversuchen von Christoph Mäding kommt er im Strafraum an den Ball und jagt ihn in die Maschen. Sein vierter Scorerpunkt im sechsten Spiel. Für einen 2002er-Jahrgang eine starke Leistung!

 

Es war ein hartes, anstrengendes Stück Arbeit, das sehr viel Geduld mit sich brachte. Doch die Jungs haben ihre Aufgabe sehr ernst genommen und die Vorgabe des direkten, schnellen Spiels sehr gut umgesetzt. Der Sieg war in der Höhe verdient.

 

Fazit

So geht eine gute Saison vorüber. Die Mannschaft hat den Abgang von zwei sehr, sehr guten Fußballern verkraftet und auch weitere Ausfälle stets motiviert abgefangen. So konnten wir am Ende souverän die Klasse halten und ärgern uns insgeheim über die bitteren Ein-Tor-Niederlagen im April. Ein Blick auf die Tabelle sollte uns zufrieden stimmen.

Jetzt lassen wir bei den zwei Turnieren und dem schönen Ausflug die Saison entspannt ausklingen.

 

Einen großen Dank an alle, die in dieser Saison unsere D1-Jugend unterstützt haben. Das hat ganz großen Spaß gemacht! :-)

 

D.G.

 

21. Spieltag, Stadtliga (16.06.2013)

SG Olympia Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 7:0 (2:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz – Elias Kern – Lukas Diwisch (C), Leo Siebeneichler, Laurenz Wulff – Niclas Herzog (Eingewechselt: Eric Gebauer, Robin Fomm)

 

Tore

7x Olympia (16., 17.; 34., 39., 42., 49., 60.)

 

Spielbericht

Trotz höchster Saisonniederlage reicht es zum vorzeitigen Klassenerhalt

 

Der Platz war sehr klein, der Rasen zu hoch, der Gegner robust, doch am Ende fehlten uns der Biss, die Furchtlosigkeit und das Selbstbewusstsein!

 

Der Gegner war mit dem des Hinspiels nicht zu vergleichen. Gedankenschnell, technisch und spielerisch gut, abschlussstark. Auch unser Team konnte man im Vergleich zum 1:2 vor fast genau zwei Monaten nicht wiedererkennen – personell und leider auch in Punkto Leidenschaft. Das Spiel begann entsprechend gut für den Gastgeber, der schnell zu Tormöglichkeiten kam. Unser Glück, das Aluminium und Torwart Martin Drößler verhinderten einen frühen Rückstand. So bedurfte es eines Doppelschlags nach einer gespielten Viertelstunde, die uns jegliche Hoffnung auf einen Punktgewinn entriss. Es ging alles viel zu schnell, wir setzten den Körper nicht dagegen, agierten zu brav und spielten bei Ballbesitz hektisch und kraftlos nach vorn. Es war definitiv keine gute Leistung in Spielhälfte eins!

Zwar hielten wir im zweiten Abschnitt streckenweise etwas mehr dagegen, wollten uns im Zweikampf widerspenstiger zeigen. Trotzdem erspielte und erdribbelte sich Olympia weitere gute Möglichkeiten, die nun nach und nach die Moral der Jungs durchbrachen. Dank unseres Torwarts und unzähligen Aluminiumtreffern blieb es am Ende bei sieben Toren. Dieses Ergebnis bedeutete zugleich die höchste Niederlage in der laufenden Saison. Doch trotzdem reichte es zum vorzeitigen und längst überfälligen Klassenerhalt, da die Konkurrenz patzte.

 

Fazit

Der Gegner besaß unübersehbare körperliche und athletische Vorteile. Nur mit viel Biss und Gedankenschnelligkeit hätten wir hier eine Chance gehabt, das Ergebnis knapper zu gestalten. Da wir das nicht taten und uns am Ende dem Schicksal ergaben, geht der Sieg auch in dieser Höhe verdient an den neuen Aufsteiger in die Bezirksliga. Den Sinn der Aussage des Olympia-Trainers vor dem Hinspiel habe ich nun nachträglich verstanden, als er damals sagte: "Heute fehlen uns einige Leistungsträger."

 

D.G.

 

P.S.: Vergesst bitte nicht, sehr zeitnah Mandy Bescheid zu geben, mit wie vielen Personen Ihr an der Abschlussfahrt teilnehmt!

 

20. Spieltag, Stadtliga (26.05.2013)

SG Rotation Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (0:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz (C) – Leo Siebeneichler – Eric Frank, Eric Gebauer, Laurenz Wulff – Christoph Mäding (Eingewechselt: Robin Fomm)

 

Tore

0:1 Laurenz Wulff (8.), 1:1 SG Rotation II (52.)

 

Spielbericht

Packendes Stadtligaspiel hatte gleich mehrere Sieger

 

Die 1:3-Hinspielniederlage war gerade einmal zwölf Tage alt, da trafen beide Teams erneut aufeinander. So nah die beiden Begegnungen auch beieinander lagen, so sehr unterschieden sie sich. Zudem fehlte beinahe das komplette Mittelfeld um Elias, Kapitän Lukas und Niclas, wir kickten auf einem extrem kleinen Kunstrasenplatz und obendrein schüttete es ununterbrochen wie auch Kübeln. Beste Bedingungen für einen tollen Stadtliga-Kick!

 

Bereits in den Anfangsminuten ging es sehr zügig rauf und runter. Die ersten Möglichkeiten hatte die Eintracht. Sehr aufmerksam und bissig im Zweikampf eroberte sie den Ball, setzte die Offensivspieler in Szene. Das 0:1 ließ demnach nicht lange auf sich warten. Ein perfektes Zuspiel von Eric Frank durch die Gasse ermöglichte Laurenz Wulff die Chance zum Führungstreffer. Mit der nötigen Ruhe versenkte er den Ball ins rechte untere Eck. Auch die folgenden Aktionen gehörten unseren Jungs. Sehr zielstrebig und selbstbewusst versuchten wir auf dem seifigen, engen Kunstrasen zu kombinieren. Mehrere ansehnliche Spielzüge brachten uns weitere Chancen ein. Doch Eric Gebauer, Eric Frank und Christoph Mäding vergaben gute Möglichkeiten. Es war eine Frage der Zeit, bis der Gastgeber aus seinen eigenen Angriffen Gefahr auf unser Tor ausübte. Doch bis zur Halbzeit hielt unser Torwart Martin Drößler seine Kiste tadellos sauber. Die Pausenführung resultierte aus einer mutigen und intensiven ersten Viertelstunde, mit starken Zweikämpfen und guten Kombinationen sowie einer sicheren Leistung unserer beiden Verteidiger, die gerade in der Schlussphase wichtige Aktionen für sich entscheiden konnten.

 

Wir wussten, dass die zweiten dreißig Minuten reinste Überwindung bedeuten würden. Viel Laufarbeit, Willenskraft und ein, zwei Geistesblitze standen auf unserer To-Do-List. Die Jungs von Rotation II bewiesen in der Folge, warum sie in der kommenden Spielzeit Bezirksliga spielen wollen. Technisch stark und läuferisch unermüdlich setzten sie immer häufiger fiese Nadelstiche in unsere Hintermannschaft. Aufgrund nur einer Wechseloption taten sich nun vermehrt Lücken im Zentrum auf, unsere Rückwärtsbewegungen bei Ballverlust kosteten viel Kraft. So musste Keeper Martin Drößler ein paar nicht haltbare Bälle aus dem Tor zaubern – tut mir leid für die Untertreibung – damit wir auch weiterhin in Führung blieben. Unsere eigenen Angriffe wurden nun seltener. Trotzdem blieben wir durch Ecken und Konter gefährlich, es fehlte ab und an die Genauigkeit und ein bisschen Glück an der richtigen Stelle. Während wir vorn zwei hervorragende Angriffe zur Entscheidung ausließen, avancierte unser Torhüter nun zum unüberwindbaren Gegner für den Rotation-Sturm. Drei weitere Riesenchancen kratzte, grätschte und fischte er aus seinem Kasten. Es schien so, als würde sich unsere brutale Pechsträhne aus dem Monat April endlich umkehren. Nach reihenweisen Ein-Tor-Niederlagen trotz drückender Überlegenheit waren wir heute nah dran an einem Auswärtssieg, obwohl Rotation die meisten und größten Chancen besaß. Unermüdlich rannten unsere Jungs und kämpften gemeinsam. Doch schlussendlich fiel er dann doch, der so ungeliebte Gegentreffer. Ein Freistoß aus zentraler Position segelt verdeckt in den Strafraum und findet den Weg in die Maschen. 1:1 – gerecht, verdient, aber super ärgerlich! Doch jetzt begann diese Partie erst richtig. Beide Teams rannten wie wild dem Siegtreffer hinterher. Die größte Chance auf unserer Seite hatte Laurenz Wulff nach einer Hereingabe von rechts. Doch er kann den Ball am langen Pfosten nicht mehr entscheidend ins Tor lenken. Auch Rotation kam noch zwei-, dreimal gefährlich zum Abschluss. Intensive Zweikämpfe und vorbildliche Laufarbeit beider Teams charakterisierten die hochspannende Schlussphase. Nur einer fand es scheinbar nicht so spannend und pfiff nach nur zwanzig Sekunden Nachspielzeit ab. Schade, wir hätten gern bis zur Entscheidung weitergespielt… ;-)

 

Schlussendlich ein Punktgewinn für beide Teams, die sich mit toller Einstellung, hoher Laufarbeit und phasenweise gutem D-Jugendfußball präsentierten. Unsere Eintracht trug dank ihrer Willenskraft einen wesentlichen Anteil zu diesem geilen Dauerregen-Kick bei.

 

Fazit

Wir versuchten den Ball besonders in Hälfe eins – trotz des ungeliebten, sehr kleinen und dazu nassen Kunstrasens – sauber und zügig laufen zu lassen. In der gesamten Partie bewiesen wir die Laufarbeit und Bissigkeit, wie ich sie erwarte, die im Hinspiel jedoch vollkommen fehlte. Auch die abermaligen Ausfälle machten uns nichts aus, die verteilten Aufgaben wurden gut bis sehr gut umgesetzt. Schlussendlich verdienten wir uns diesen einen Punkt, sollten uns die Eigenschaften von heute fest einprägen und in den kommenden Trainings- und Spieltagen weiterhin abrufen.

 

Auch wenn die Saison langsam zu Ende geht, müssen wir jeden einzelnen Trainings- und Wettkampftag dazu nutzen, uns zu verbessern!

 

D.G.

 

9. Spieltag, Stadtliga (14.05.2013) - Nachholspiel

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Rotation Leipzig II 1:3 (1:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Eric Frank – Alexander Mallwitz (C) – Niclas Herzog, Eric Gebauer, Laurenz Wulff – Christoph Mäding (Eingewechselt: Leo Siebeneichler, Lukas Diwisch, Robin Fomm)

 

Tore

0:1 Rotation II (3.), 1:1 Alexander Mallwitz (18.); 1:2 Rotation II (44.), 1:3 Rotation II (51.)

 

Spielbericht

Die Luft (oder Lust?!) ist raus!

 

Die Siegesserie riss, bevor sie richtig begann. Wieder komplett durcheinander gewürfelt traf unser Team auf die Zweite von Rotation und absolvierte ihr letztes Nachholspiel in dieser Saison. Wohlgemerkt war es das Hinspiel, das hätte am 01.12.2013 bestritten werden müssen. Das Rückspiel folgt direkt am nächsten Wochenende.

 

Unsere Jungs erlitten den klassischen Fehlstart. Zögerlich, teilweise ängstlich und träge starteten wir in dieses Spiel. So war es für den Gast ein Leichtes, uns ein frühes Tor einzuschenken. In der Folge wurde unser Team besser, spielte jedoch fast immer steil statt breit. So rannte unser Stürmer stets dem Ball hinterher und wurde von zwei oder drei Verteidigern gestellt. Als wir das Spiel mehr in die Breite zogen, wurden wir gefährlicher. Eine hervorragende Flanke von Laurenz Wulff lenkt Alexander Mallwitz ins kurze Eck. Anhand der Spielanteile darf man diesen Ausgleich als verdient bezeichnen. Bis zum Halbzeitpfiff erspielten wir uns noch einige ordentliche Angriffe, blieben aber weiterhin sehr harmlos. Oftmals wurden uns lässige Ballannahmen und ungenaue, zu kurze Anspiele zum Verhängnis. So blieb es beim Remis.

 

Die zweite Spielhälfte plätscherte relativ ereignislos vor sich hin. Ungewohnte Abspiel- und Stellungsfehler schlichen sich in unsere bis dato starke Verteidigung ein, unsere Angriffe wurden aufgrund technischer Mängel nur selten zu Ende gespielt. So entstanden viele unnötige Ballverluste, die unsere heute bestenfalls mangelhafte Laufbereitschaft gnadenlos aufdeckte. Mit anderen Worten: die Mannschaft erweckte nicht den Eindruck, dass sie bereits 84 Trainingseinheiten in dieser Saison absolviert hatte oder maximal, dass scheinbar nie ein Trainer anwesend war. Diese Lässigkeit und Lustlosigkeit lud den Gegner zum 1:2 und 1:3 ein. Zwar besaß unser Team vorn noch zwei, drei ordentliche Möglichkeiten, jedoch reichte es heute nicht für etwas Zählbares.

 

So gaben wir die letzte Chance aus der Hand, in dieser Saison noch Tabellenplätze nach oben zu springen und vertagten den vorzeitigen Klassenerhalt auf Ende Mai. Doch das empfand ich heute nicht als die schlimmste Erkenntnis.

 

Fazit

Die permanenten Ausfälle sind ohne Zweifel schwer aufzufangen und dürfen deshalb als legitime Ausreden zählen. Jedoch habe ich für die Einstellung, mit der unser Team an diesem Tag auftrat, keinerlei Verständnis. Zum Glück haben wir in eineinhalb Wochen die Chance zur Wiedergutmachung. Die sollten wir nutzen.

 

D.G.

 

19. Spieltag, Stadtliga (11.05.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Schleußig 6:2 (1:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz (C) – Elias Kern – Niclas Herzog, Leo Siebeneichler, Eric Frank – Christoph Mäding (Eingewechselt: Eric Gebauer, Lukas Diwisch, Robin Fomm)

 

Tore

1:0 Leo Siebeneichler (17.), 1:1 SV Schleußig (23.); 1:2 SV Schleußig (32.), 2:2 Leo Siebeneichler (43.), 3:2 Eric Gebauer (44.), 4:2 Eric Frank (50.), 5:2 Christoph Mäding (53.), 6:2 Christoph Mäding (54.)

 

Spielbericht

Ein Sieg der Entschlossenheit

 

Heute war das Schlusslicht aus Schleußig zu Gast auf der Südkampfbahn. Ohne Laurenz (verreist), Denis (C-Jugend), Gino (krank) und mit einem angeschlagenen Kapitän wollten wir den zweiten Dreier in Folge einfahren. Dafür rückte Leo aus der E1 in unsere Mannschaft.

 

Das Team vom Nonnenweg war mit dem der Hinrunde nicht zu vergleichen, was auch der 1:2-Erfolg bei der SG Taucha vor ein paar Wochen vermuten ließ. Körperlich präsent und läuferisch stark begegneten sie unserem Team, sodass besonders unsere beiden Verteidiger Alexander Mallwitz und Niklas Breitbarth hellwach sein mussten. Da die Laufarbeit im Mittelfeld nur bei Ballbesitz gut war, mussten wir zwei, drei brenzlige Situationen über uns ergehen lassen. Doch Martin Drößler und unsere Verteidiger stellten sich erfolgreich dagegen. Indes übten wir uns im Auslassen von Torchancen. Hastig und unkontrolliert wollten wir den Ball im Tor unterbringen, manchmal trauten wir uns gar nicht zu schießen. Auch das Aluminium stand wieder auf unserer oh-wie-ist-das-blöd-Liste. Der Treffer zum 1:0 fiel daher beinahe sinnbildlich nach einem herausragenden Sololauf von Leo Siebeneichler. Noch in der eigenen Hälfte gestartet vollendete er ins linke Eck. Ein technisch anspruchsvoller Kraftakt brachte die Eintracht auf den Weg, den sie aber schnell wieder verließ. Es dauerte sechs Minuten, bis der Gast das Spiel wieder ausglich. Zu passiv im Zweikampf, nicht willig genug in den Laufduellen. Wir besaßen in den ersten dreißig Minuten zwar mehr Torchancen und spielten in einer Zwischenphase gut miteinander, doch so richtig souverän wirkten wir bis hierhin noch nicht. 1:1 zur Pause.

 

Einen Nackenschlag für das Selbstvertrauen erhielten wir zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Eine Ecke von rechts fliegt scharf am kurzen Pfosten vorbei, unser Torhüter war wohl vom Gegenspieler vor ihm irritiert und griff daneben. Der Ball trudelte über die Torlinie und wir lagen mal wieder im Rückstand. „Oh nein, nicht schon wieder“, dachten sich bestimmt die meisten. Fünf Ein-Tor-Niederlagen – vier davon in der Rückrunde am Stück – kassierte unser Team nach einem unerwarteten Rückstand in der zweiten Spielhälfte. TSV 1886, Taucha, Olympia, Lindenau und Zwenkau hießen die fünf bösen Geister, die uns ins Unglück stürzten. Doch heute nicht, die Reaktion der Eintracht war die bestmögliche. Sie spielte nun zielstrebig nach vorn, lief viel mehr mit und ohne Ball. Zunächst vertändelten wir dreimal in bester Schussposition, bis wir es innerhalb von elf Minuten fünfmal krachen ließen. Leo Siebeneichler und Eric Gebauer drehten in weniger als einer Minute das Spiel, die gerade eingewechselten Eric Frank und Christoph Mäding setzten noch drei Kisten obendrauf. Das sehr frühzeitige Stören des gegnerischen Spielaufbaus zahlte sich aus, vier der fünf Tore wurden auf diese Weise erarbeitet. Hier sah man unseren Jungs die pure Entschlossenheit an, dieses Spiel gewinnen zu wollen.

 

Fazit

In der ersten Spielhälfte machte uns die mangelnde läuferische Einstellung das Leben sehr schwer. Besonders lobenswert, dass unsere Mannschaft die notwendige Ruhe und Moral bewies, die es braucht, um so ein Spiel – trotz der negativen Erfahrungen – nochmals zu drehen. In dieser Phase waren wir läuferisch gut, in den Zweikämpfen äußerst entschlossen und verdienten uns diesen Sieg. Trotz sechs Treffern waren wir mal wieder die Helden der Großchancenvernichtung. Aus diesem Grund werden am Montag Torschüsse trainiert, bis es dunkel wird. ;-)

 

D.G.

 

12. Spieltag, Stadtliga (04.05.2013) - Nachholspiel

LSV Südwest vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:6 (0:2)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz (C) – Elias Kern – Eric Gebauer, Denis Gaus, Laurenz Wulff – Niclas Herzog (Eingewechselt: Eric Frank, Robin Fomm)

 

Tore

0:1 Denis Gaus (7.), 0:2 Denis Gaus (22.); 1:2 LSV Südwest (40.), 1:3 Robin Fomm (43.), 1:4 Alexander Mallwitz (46.), 1:5 Denis Gaus (58.), 1:6 Elias Kern (60.)

 

Spielbericht

Negativserie endlich beendet

 

Nach einer Serie von sechs größtenteils dusseligen, unnötigen und unglücklichen Niederlagen galt es heute den sprichwörtlichen Bock umzustoßen. Wir wollten nach dem Abpfiff endlich mal wieder die Arme hochreißen, so wurde auch das Ziel unmissverständlich vom Trainer bekanntgegeben: "Gewinnen und nichts anderes!"

 

Die Anfangsphase verlief noch etwas zerfahren. Wir kamen in den Zweikämpfen immer die entscheidende Sekunde zu spät, waren nicht aggressiv genug. Bei eigenem Ballbesitz agierten wir hektisch, technisch sehr, sehr unsauber und spielten nur selten in die Breite. Doch einen von zwei, drei guten Spielzügen konnten wir für den Führungstreffer nutzen. Niclas Herzog legt perfekt für Denis Gaus auf, der im Strafraum aus vollem Lauf ins linke lange Eck netzt. Im Verlaufe der ersten Spielhälfte wurden wir sicherer, ließen hinten fast gar nichts zu. Die logische Folge war das 2:0 nach einer gelungenen Einzelaktion von Denis Gaus.

 

Die Halbzeitführung gab unseren Jungs das nötige Selbstvertrauen. Entsprechend zielstrebiger führten wir die Zweikämpfe und ließen den Ball laufen. Doch im Torabschluss geizten wir abermals mit Effizienz und obendrein wurde uns ein sehr schöner Treffer von Robin Fomm gestohlen. Der Ball schlug an den Innenpfosten, dann an die hintere Torstange und prallte wieder heraus. Jeder hat's gesehen – naja, einer nicht. Unmittelbar danach überkam uns ein Déjà-vu. Etwas konsterniert bezüglich des Tordiebstahls enteilte uns der Gegner zum Anschlusstreffer und zu einer weiteren Großchance, die Martin Drößler allerdings perfekt parierte. Wir ahnten bereits Schlimmes. Doch exakt drei Minuten später stellte Robin Fomm den alten Abstand wieder her. Balsam für das Team und unsere Nerven an der Seitenlinie. Das 1:4 durch Kapitän Alexander Mallwitz in der 46. Minute bedeutete dann die endgültige Entscheidung, zumal der Gastgeber das Spiel aufgrund einer Verletzung mit sieben Spielern beenden musste. Entsprechend löste sich nun jeglicher Widerstand und die Eintracht rannte ungebremst in Richtung Tordifferenzverbesserung. Doch Denis Gaus, Eric Frank, Alexander Mallwitz, Elias Kern und Laurenz Wulff ließen traditionell eine ganze Horde Hochkaräter liegen. Besonders Eric Frank hatte heute großes Pech im Abschluss, gab dafür aber die Vorlage für das 1:5 zu Denis Gaus, der nun mittlerweile seinen einunddreißigsten Scorerpunkt im siebzehnten D-Jugendpflichtspiel erzielte. Respekt! Der Treffer von Elias Kern setzte in der letzten Minute den Schlusspunkt und somit endete eine nervige, blöde, unglückliche (…) Niederlagenserie für unsere Eintrachtler!

 

Fazit

Etwas streng genommen sollte man heute etwas Unzufriedenheit ausdrücken. Gröbere technische Fehler, eine durchwachsene Laufarbeit und die schlechte Chancenverwertung können jedoch nicht wirklich von der Freude ablenken, dass wir endlich wieder siegreich waren. Eine Steigerung muss selbstverständlich trotzdem folgen.

 

D.G.

 

18. Spieltag, Stadtliga (28.04.2013)

RB Leipzig III vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:1 (1:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz – Gino Krüger – Lukas Diwisch (C), Denis Gaus, Robin Fomm – Eric Gebauer (Eingewechselt: Elias Kern, Eric Frank, Laurenz Wulff, Niclas Herzog)

 

Tore

1:0 RB Leipzig (28.); 2:0 RB Leipzig (35.), 3:0 RB Leipzig (47.), 4:0 RB Leipzig (52.), 4:1 Denis Gaus (59.)

 

Spielbericht

Ein achtbares Ergebnis gegen den Ligakrösus

 

Mit bitteren Pleiten im Gepäck reisten unsere Eintrachtler am Sonntagvormittag an den Cottaweg. Auf dem schicken Kunstrasen wollten unsere Jungs den überaus talentierten Rasenballern mit großer Einsatzbereitschaft begegnen.

 

Die Anfangsphase verlief dementsprechend positiv zugunsten unserer Mannschaft. Unser Torhüter musste anfangs nur selten zupacken, während wir die erste Großchance besaßen. Durch hohe Laufarbeit und intensive Zweikämpfe setzten wir den Gegner bereits im Mittelfeld unter Druck, sodass sich bei Ballgewinn sogar einige sehr aussichtsreiche Kontersituationen ergaben. Doch selbst in Überzahl spielten wir diese oftmals zu hektisch und ungenau aus, sodass von unseren Offensivspielern zu wenige Torschüsse abgegeben wurden. Im Verlaufe der ersten Spielhälfte kamen die Rasenballer nun häufiger in Strafraumnähe und sorgten für Gefahr. Doch Martin Drößler parierte alle Versuche und hielt damit das Spiel weiterhin offen. Bis unmittelbar vor dem Pausenpfiff bastelten wir an unserer kleinen Sensation. Doch genau einmal liefen wir nicht so, wie wir sollten und ließen im Zweikampf zu viel Spielraum für den Gegner. Zack, es stand 1:0.

 

Dieser Pausenrückstand wirkte sich jedoch nicht negativ auf unsere Leistung aus. Wir rannten und kämpften weiter und erspielten uns abermals gute Kontergelegenheiten, die allerdings aufgrund von Kraftverlusten nicht mehr zu Ende gespielt werden konnten. Zu hoch war der Aufwand, um dem Gegner von unserem Tor fern zu halten. Dabei waren wir im Mittelfeld zweikampfstark, verschoben zügig und setzten immer wieder nach. Torchancen kann man gegen so einen Gegner natürlich nicht verhindern, aber dafür bewies unser Torwart heute sein ganzes Können. Drei, vier hervorragende Aktionen hielten das Ergebnis knapp, auch wenn der Gastgeber mittlerweile auf 4:0 erhöhte. Schlussendlich verteilten wir zwei unnötige Geschenke, hätten somit das Spiel enger gestalten müssen. Doch gegen einen so flinken, technisch starken Fußball kann man nicht 60 Minuten fehlerlos spielen. Unsere Stürmer rannten heute pausenlos vor und zurück, versuchten den Ballführenden permanent zu nerven. Im Mittelfeld hatten wir zeitweise ein Zweikampfplus und einige gute Kombinationen. Unsere beiden Verteidiger waren heute schlichtweg überragend. So verdiente sich unser Team den Treffer zum 4:1 durch Denis Gaus, auch wenn er erst spät fiel und das Ergebnis um ein Tor zu deutlich ausfiel.

 

Fazit

Mit der Leidenschaft und Einsatzbereitschaft können wir heute sehr zufrieden sein. Das Ergebnis hätten wir enger gestalten müssen. Doch leider haben wir unsere Ballgewinne in Halbzeit eins nicht besser ausgespielt. Nun müssen wir es schaffen, die gute Leistung auch gegen andere Teams zu zeigen, damit der Mai zu einem erfolgreichen wird.

 

D.G.

 

13. Spieltag, Stadtliga (23.04.2013) - Nachholspiel

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VfB Zwenkau 1:2 (1:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Eric Frank – Alexander Mallwitz – Lukas Diwisch (C), Denis Gaus, Robin Fomm – Eric Gebauer (Eingewechselt: Christoph Mäding, Elias Kern, Laurenz Wulff, Niclas Herzog)

 

Tore

1:0 Lukas Diwisch (5.), 1:1 VfB Zwenkau (13.); 1:2 VfB Zwenkau (55.)

 

Spielbericht

"Besser sein" bedeutet nicht immer "gut sein"…

 

Heute sollte der Knoten endlich platzen, nachdem zuletzt drei Spiele mit einem Tor Unterschied zugunsten unseres Gegners endeten, obwohl wir mehr Spielanteile und ein deutliches Chancenplus besaßen. Die knappe Hinspielpleite – selbes Strickmuster – spielte dabei in den Köpfen der Jungs keinerlei Rolle mehr. Wir wollten einfach nur auf die Siegerstraße zurück, uns für gute Spiele belohnen und die Entwicklung mit einem positiven Ergebnis bestätigen.

 

Unser Team begann sehr druckvoll und gewann in den ersten zwölf Minuten nahezu jeden Zweikampf, eroberte frühzeitig den Ball. So sprang neben vier, fünf richtig guten Chancen auch der Führungstreffer durch Lukas Diwisch heraus. Erst danach schafften es die Gäste im Angriff aktiv zu werden. Und wie es in letzter Zeit so häufig passierte: ein Schuss, ein Tor – das 1:1. Fortan waren Bissigkeit, Ordnung und Spielkultur so angesagt wie Badelatschen im Tiefschnee. Vollkommen hektisch gingen wir mit dem Spielgerät um, nutzen die Breite und Tiefe des riesigen Feld eins nicht aus. Zwar waren wir auch weiterhin aktiver, häufiger am Ball, besser. Doch "besser" heißt nicht immer "gut". Und gut war nur, dass wir noch dreißig Minuten auf der Uhr hatten.

 

Doch auch die zweite Spielhälfte brachte keine Besserung. Ein hektisches Spiel auf engstem Raum, keine öffnenden Pässe, fehlende Geduld sorgten für wenig Freude bei Eltern und Trainer. Natürlich schafften wir einige Male einen aussichtsreichen Torabschluss, nur scheint das Gehäuse derzeit wie vernagelt. Die zwei Pfostentreffer unterstreichen diese Theorie. So kam es, wie wir es alle kennen: kurz vor Schluss fangen wir uns noch eine Murmel ein und der Gegner lacht sich halb kaputt, wie er zu drei Punkten kommt.

 

Randnotizen

In der Hinserie hatten wir noch das Problem, dass wir im Schnitt in jedem Spiel ein Gegentor direkt nach dem Start einer Halbzeit kassierten. Dieses Problem ist gelöst. Dafür kassieren wir jetzt im Schnitt über ein Tor in den Schlussminuten einer jeweiligen Halbzeit.

 

Wir verloren diese Saison nun schon zum sechsten Mal mit einem Tor Unterschied, waren bei zwei dieser Niederlagen gleichwertig, bei vier Aufeinandertreffen das wesentlich bessere Team mit jeweilig deutlichem Chancenplus.

 

So toll der April doch begann (8:0-Sieg beim Leipziger SC), so fürchterlich setzte er sich fort. Pokalaus und fünf Pleiten am Stück. Ein Spiel steht noch aus: der Ligakrösus RB Leipzig III.

 

Wir erzielten bei den zuletzt knappen Niederlagen (Taucha, Olympia, Lindenau und Zwenkau) vier Tore und kassierten acht. Das Chancenverhältnis lag jedoch bei realistisch geschätzten 50:15 guten Möglichkeiten. Finde den Fehler…

 

Fazit

Bei allen Zahlenspielen und der Erkenntnis, dass die Jungs sich im Vergleich zur Ligakonkurrenz deutlich verbessert haben, reicht es aktuell trotzdem nicht, um Punkte einzufahren. Heute lag es diesmal nicht allein an der Chancenverwertung. Nein: heute haben wir schlichtweg nicht gut gespielt und dieses Defizit zu wenig mit kämpferischen Eigenschaften aufgefangen!

 

Wir geben jedoch nicht nach. Aus diesem Grund erwarte ich, dass alle Spieler an den kommenden drei Trainingseinheiten teilnehmen! Wir bereiten uns auf einen erfolgreichen Mai vor. Versprochen!

 

D.G.

 

17. Spieltag, Stadtliga (20.04.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TSV Markkleeberg 0:3 (0:3)

 

Aufstellung

Martin Drößler - Niklas Breitbarth, Eric Frank - Elias Kern - Lukas Diwisch (C), Alexander Mallwitz, Laurenz Wulff - Niclas Herzog (Eingewechselt: Christoph Mäding, Robin Fomm, Leo Siebeneichler)

 

Tore

0:1 TSV Markkleeberg (22.), 0:2 TSV Markkleeberg (27.), 0:3 TSV Markkleeberg (28.)

 

Spielbericht

Es gibt leider keinen...

 

Viertelfinale, Stadtpokal

SV Lindenau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:2 n. V. (0:0, 2:2)

 

Aufstellung

Martin Drößler – Niklas Breitbarth, Eric Frank – Alexander Mallwitz – Lukas Diwisch (C), Denis Gaus, Robin Fomm – Niclas Herzog (Eingewechselt: Christoph Mäding, Elias Kern, Laurenz Wulff)

 

Tore

0:1 Alexander Mallwitz (37.), 1:1 SV Lindenau (43.), 2:1 SV Lindenau (59.), 2:2 Denis Gaus (60.+2); 3:2 SV Lindenau (63.)

 

Spielbericht

Aus im Pokalviertelfinale

 

Die Jungs unserer D1-Jugend wollten mit einem Sieg über das Stadtklasseteam vom SV Lindenau in das Pokalhalbfinale vordringen.

 

In der ersten Spielhälfte gab die Eintracht den Ton an, erspielte sich einige sehr gute Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt vergeben wurden. Auf dem kleinen, holprigen Spielfeld fanden unsere Jungs nicht zu gewohntem Spiel. Der Ball lief nicht gut, wir wirkten sehr verkrampft und attackierten den Ballführenden nicht so konsequent wie in der nahen Vergangenheit. Man erhielt etwas den Eindruck, dass unser Team davon überzeugt war, dieses Spiel mit halber Kraft gewinnen zu können. Das 0:0 zur Halbzeit zeigte uns jedoch, dass dieses Vorhaben fehlschlug.

 

In der zweiten Halbzeit agierten wir besser über unsere Außenpositionen, es fehlte jedoch weiterhin an spielerischer Sicherheit. Den Führungstreffer von Alexander Mallwitz – eingeleitet über die linke Außenposition – konnten die Gastgeber schnell ausgleichen. Da weitere gute Tormöglichkeiten ungenutzt blieben, kam es, wie es kommen musste. Ein Konter in der Schlussminute schien die Entscheidung gegen unsere Eintracht zu besiegeln. Doch unsere Jungs warfen nochmals alles nach vorn und kämpften um ihre letzte Chance. Diese erhielten sie auch, nachdem sich Lukas Diwisch auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und Denis Gaus für einen wuchtigen Torschuss bediente. Der Ausgleichstreffer sorgte für Riesenfreude in grün-schwarz.

 

Die Verlängerung startete schlecht für unser Team. Nach einem Zuordnungsfehler bei einem Freistoß kassierten wir den abermaligen Rückstand, den wir trotz weiteren Chancen nicht mehr ausgleichen konnten. Die letzte Chance erhielt unser Verteidiger Niklas Breitbarth. Er kommt in der Nachspielzeit frei zum Schuss, doch dieser segelt aus knapp zehn Metern minimal über das Gehäuse. Kein Vorwurf an den Schützen, es war erst sein zweiter Torschuss in dieser Saison. Den ersten feuerte er in Halbzeit eins ab…

 

Fazit

Mit halber Kraft und fehlender Konzentration im Torschuss erleidet unser Team die dritte Niederlage in Folge. Dreimal waren wir die bessere Mannschaft, dreimal verloren wir unglücklich mit einem Tor. Wir müssen uns im Klaren sein, dass jeder sein ganzes Potential abrufen muss, damit wir diesen negativen (Punkte)trend stoppen können.

 

D.G.

 

 

11. Spieltag, Stadtliga (13.04.2013) - Nachholspiel

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Olympia Leipzig 1:2 (0:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz – Gino Krüger – Lukas Diwisch, Denis Gaus, Robin Fomm – Niclas Herzog (Eingewechselt: Christoph Mäding, Elias Kern, Eric Frank)

 

Tore

0:1 SG Olympia (13.); 1:1 Denis Gaus (54.), 1:2 SG Olympia (60.+1)

 

Spielbericht

Fußball kann so brutal sein…

 

Drei Tage nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Taucha besuchte uns mit der SG Olympia das nächste Team aus dem Spitzenfeld der Stadtliga. Nach fünf ewigen Monaten kehrte Elias Kern in unser Team zurück, Niclas Herzog stand zuletzt im November in der Anfangsformation und auch Eric Frank gehörte seit fünf Wochen wieder unserem Kader an. Das war auch gut so, da sowohl Eric Gebauer und Laurenz Wulff der Mannschaft fehlten.

 

Unser Team begann wie schon am Mittwoch sehr druckvoll, erspielte sich erste gute Tormöglichkeiten. Wir verteidigten sehr hoch und waren unglaublich bissig bei der Rückeroberung eigener Ballverluste. Diese lauf- und zweikampfintensive Spielweise sorgte für viel Ballbesitz und ließ den Gegner nur selten aus der eigenen Spielhälfte kommen. Nur ganz wenige Gästekonter blieben bis zum Strafraum gefährlich, sodass Martin nur selten eingreifen musste. Doch in der dreizehnten Minute reichte eine Unachtsamkeit nach einem Einwurf für den 0:1-Rückstand. Total ärgerlich, weil vermeidbar. Bis kurz vor der Halbzeitpause verlief das Spiel fast ausnahmslos nur in eine Richtung, doch keine einzige Torchance sorgte für den längst überfälligen Ausgleichstreffer. In den letzten Minuten ging uns auf dem tiefen Boden etwas die Puste aus, sodass sich das Spiel etwas neutralisierte.

 

Dieses Halbzeitergebnis konnte und wollte unsere Mannschaft nicht so stehen lassen. Einer kurzen Warmlaufphase folgte ein erneuter Sturmlauf in Richtung Gästetor. Mehr als ein halbes Dutzend Riesenchancen brachten keinen Erfolg, es war zum Verzweifeln. In den letzten zehn, zwölf Minuten verloren wir etwas die spielerische Linie. Die Zuspiele wurden etwas ungenauer, schnelle und direkte Kombinationen wurden seltener. Trotzdem blieben wir drückend überlegen, weil unsere Jungs unfassbar viel rannten und großen Einsatz zeigten. Sinnbildlich für die Willenskraft unserer D1-Jugend war der Sololauf von Denis Gaus sechs Minuten vor Schluss. Aus dem defensiven Mittelfeld halb links rannte er bis zur rechten Grundlinie durch, behielt in allen drei Zweikämpfen den Ball und donnerte ihn aus vollem Lauf per Innenpfosten in den linken Winkel. Ein absolut irres Tor und was für eine Befreiung! Natürlich wollten wir jetzt gewinnen, bei diesem Spielverlauf auch nicht wirklich verwunderlich. Doch statt des Siegtreffers folgte der Knockout in der Nachspielzeit. Beim Versuch das Spiel nach einem Rückpass schnell zu machen, traf unser Torhüter den Ball nicht richtig und es stand 1:2.

 

Fazit

Ein Fazit erspare ich mir heute. Hierzu genügen die Worte, die ich Euch in der Kabine mitgegeben habe. Ruht Euch etwas aus, wir sehen uns am Montag und bereiten uns auf den Einzug ins Halbfinale vor!

 

D.G.

 

15. Spieltag, Stadtliga (10.04.2013) - Nachholspiel

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Taucha 0:1 (0:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz - Gino Krüger - Laurenz Wulff, Denis Gaus, Robin Fomm - Lukas Diwisch (Eingewechselt: Christoph Mäding, Niclas Herzog)

 

Tore

0:1 SG Taucha (32.)

 

Spielbericht

Wer das Tor nicht trifft, kann nicht gewinnen

 

Ein kühler Samstagmorgen im Herbst 2012. Die SG Taucha war gnädig mit unserer Eintracht. Nur vier Törchen gab der Tabellenzweite unseren Jungs mit auf den Nachhauseweg. Es war der erste größere Rückschlag in der noch jungen Saison und der Anfang einer Serie ernüchternder Ereignisse.

 

Sechs Monate später präsentierte sich unsere Eintracht mit einem völlig anderen Gesicht. Nach traditionell problematischen Anfangsminuten begaben sich die grün Gekleideten auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten. Drei, vier sehr gute Einschussmöglichkeiten wurden in der Anfangsphase liegen gelassen und nur wenige den Gästen gestattet. Im Verlaufe der ersten Halbzeit verlagerte sich das Spiel zwischen beide Strafräume, entscheidende Zuspiele fanden nur selten ihr Ziel. Das 0:0 zur Halbzeit war demnach keine allzu große Überraschung.

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Schock für unser Team. Eine einfache Finte an der Grundlinie und zwei nachlässige Zweikämpfe ermöglichten die etwas schmeichelhafte Gästeführung. Fortan ging es fast die komplette zweite Spielhälfte nur in eine Richtung. In der Verteidigung eroberten wir früh den Ball, da wir sehr hoch und aggressiv gegen den Ballführenden spielten und unsere Abwehrspieler bereits Höhe der Mittellinie die Ballannahme des Gegners erschwerte. Die gute Laufarbeit, das sichere Passspiel und viel Mut in der Offensive sorgten für Gefahr vor dem Gästetor. Nur wenige Konter – die aufgrund des Ergebnisses unausweichlich waren – überkamen uns, oftmals fingen wir sie rechtzeitig wieder ab. Die Jungs rannten selbstbewusst und unermüdlich auf das gelb-blaue Tor an, schossen und köpften aus allen Lagen. Einzig die Torausbeute lag bei null Treffern unter unseren Möglichkeiten.

 

Fazit

Ich weiß gar nicht, wer nach dem Abpfiff mehr enttäuscht war. Die Spieler oder der Trainer. Ich hätte es gern gesehen, dass sich die Jungs für ihren Fleiß im Training belohnen und ihre Entwicklung mit entsprechenden Ergebnissen bestätigen. Doch ebenso glaube ich, dass uns die zwei, drei kleinen Fehler – jene uns das Remis oder den Sieg gekostet haben – weiterhelfen, vielleicht sogar gut getan haben. Wir lernen weiter, immer und jeden Tag.

 

D.G.

 

10. Spieltag, Stadtliga (07.04.2013) - Nachholspiel

Leipziger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:8 (0:5)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Niklas Breitbarth, Alexander Mallwitz - Gino Krüger - Eric Gebauer, Denis Gaus, Robin Fomm - Lukas Diwisch (Eingewechselt: Christoph Mäding)

 

Tore

0:1 Denis Gaus (5.), 0:2 Denis Gaus (9.), 0:3 Denis Gaus (21.), 0:4 Lukas Diwisch (27.), 0:5 Denis Gaus (30.); 0:6 Alexander Mallwitz (53.), 0:7 Denis Gaus (56.), 0:8 Alexander Mallwitz (60.)

 

Spielbericht

Gute erste Spielhälfte sorgt für ein deutliches Ergebnis

 

Endlich ging es im Ligaalltag weiter, es wurde wieder um Stadtligapunkte gekickt. Wir trafen auf das Team vom Leipziger SC und wollten an die guten Leistungen der vergangenen beiden Spiele anknüpfen.

 

Der Start in dieses Spiel gelang unseren Jungs gut. Zweikampf- und laufstark erspielten sie sich schnell die ersten Torchancen. Nach hervorragender Vorarbeit von Robin Fomm war es Denis Gaus, der schon nach fünf Minuten das Netz zum Zappeln brachte. Wir blieben sehr bissig, ließen den Ball weitestgehend sicher in den eigenen Reihen laufen und gingen sehr zielgenau mit unseren Chancen um. Fünf Tore in Halbzeit eins unterstreichen sowohl eine konzentrierte Leistung bei Ausspielen unserer Angriffe als auch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit.

 

Die zweite Spielhälfte war sehr zerfahren. Uns versprang zu häufig der Ball bei der Mitnahme, Zuspiele wurden oftmals ungenau abgegeben und die fehlende Seitenverlagerung machte unser Spiel viel zu eng. Daraus resultierten viele Zweikämpfe und ein hoher Kraftverlust. Da wir nur einen Wechselspieler zur Verfügung hatten, fehlte schlussendlich etwas das Tempo und die Durchschlagskraft. Kurz vor Schluss schlugen wir jedoch noch dreimal zu. Alexander Mallwitz und Denis Gaus – letzterer war heute an sieben von acht Toren direkt beteiligt – erzielten teils wunderschöne Treffer.

 

Fazit

Die Jungs haben eine gute erste Hälfte gespielt und sich im Torabschluss deutlich verbessert. Deshalb darf man dieses 8:0 als verdient bezeichnen. Eine ordentliche Leistung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Eine ausführliche Auswertung erfolgt morgen beim Training.

 

D.G.

 

Trainingsspiel gegen FC Wegberg Beeck (04.04.2013)

 

Eingesetzt

Alexander Mallwitz, Christoph Mäding, Denis Gaus, Eric Gebauer, Gino Krüger, Leo Siebeneichler Lukas Diwisch, Martin Drößler, Niklas Breitbarth, Paul Heine, Robin Fomm

 

Torfolge

0:1, 0:2, 1:2 Eric Gebauer – 2:2 Lukas Diwisch, 3:2 Robin Fomm, 3:3 – 3:4, 3:5, 3:6

 

Spielbericht

Gut mitgehalten

 

Uns stand heute die U12 des Partnervereins von Borussia Mönchengladbach in der Kunstrasenhalle der Sportschule "Egidius Braun" gegenüber. 20 gut ausgebildete, technisch starke und schnelle Spieler. Die anderen Testergebnisse gegen Rotation Leipzig (11:2) und FC Eilenburg (3:2) zeigten, auf was wir uns heute einstellen durften. Es wurden dreimal 25 Minuten gespielt.

 

In den ersten Minuten waren wir von der Schnelligkeit der Spieler und der Passspiele überrascht. Keine drei Minuten waren gespielt und wir lagen mit 0:2 hinten. Doch unser Team fing sich, attackierte frühzeitig den Ballführenden und spielte sich gute Angriffe heraus. Einen wirklich sehr schönen Spielzug vollendete Eric Gebauer zum Anschlusstreffer. Fortan wurden die Kombinationen sicherer und auch in der Verteidigung machten wir weniger Fehler. Trotzdem war es nicht zu verhindern, dass die schnellen Spieler durch zügige Kombinationen zu Torschüssen kamen. Doch sowohl Niklas, Alex, Leo als auch Paul machten ihre Aufgabe gut. Auch wir erspielten uns noch einige gute Gelegenheiten, agierten jedoch beim letzten Pass oder beim Torschuss etwas glücklos.

 

Das zweite Drittel begann sehr erfolgversprechend. Lukas Diwisch und Robin Fomm brachten unsere D1 in Führung. Auch in der Folge blieben wir sehr aktiv, mussten jedoch durch eine Nachlässigkeit im Zweikampfverhalten den Ausgleich hinnehmen.

 

Im letzten Drittel war für uns nicht viel zu holen. Wir liefen in vielen Situationen nur noch hinterher, zeigten technische Mängel und auch im Abschluss gelang uns fast nichts. Die Kraft ging bei drei Wechselspielern etwas verloren, das Tempo des Gegners war schlichtweg für 75 Minuten Fußball zu hoch. Trotzdem verkauften sich unsere Jungs schlussendlich sehr gut, auch wenn das Endergebnis von 3:6 keine große Freude auslöste.

 

Fazit

Wir konnten zwei Drittel – sprich 50 Minuten – sehr gut mithalten, sogar phasenweise das Spiel bestimmen. Schlussendlich setzten sich die individuelle Klasse und der längere Atem eines leistungsorientierten Teams verdient durch.

 

Vielen Dank für das Testspiel an unsere Sportfreunde aus Wegberg Beeck und ebenso ein Dankeschön an unsere beiden E1-Spieler Leo und Paul!

 

D.G.

 

14. Spieltag, Stadtliga (09.03.2013)

1. FC Lokomotive Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:1 (2:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Eric Frank, Niklas Breitbarth – Alexander Mallwitz – Eric Gebauer, Denis Gaus, Laurenz Wulff – Lukas Diwisch (Eingewechselt: Christoph Mäding, Robin Fomm)

 

Tore

0:1 Lukas Diwisch (8.), 1:1 Lok Leipzig (18.), 2:1 Lok Leipzig (23.); 3:1 Lok Leipzig (38.), 4:1 Lok Leipzig (42.)

 

Spielbericht

Zwei kleine Schwächephasen verhindern eine mögliche Sensation

 

Einhundertvier lange Tage mussten wir warten, bis es heute endlich wieder losging. Doch von Kaltstart konnte keine Rede sein. 32 Trainingseinheiten, dazu ein fünftägiges Trainingslager, neun Hallenturniere und ein Testspiel sorgten für eine bestens vorbereitete Mannschaft.

 

Leider fielen kurzerhand unsere beiden zentralen Mittelfeldspieler aus, auch Niclas fehlte krankheitsbedingt. So stellten wir unser Mittelfeld um, die Aufgaben wurden vollkommen neu verteilt. Unsere Mannschaft nahm die große Herausforderung gegen die Loksche an und lieferte eine großartige erste Spielhälfte. Nahezu in jedem Zweikampf präsent, immer auf schnelle Konter eingestellt. So erarbeiteten wir uns die ersten guten Angriffe, bis in der achten Minute eine Ecke das Führungstor herbeiführte. Eric Gebauer auf Lukas Diwisch, der den Ball volley in die Maschen lenkt. Unsere Jungs wollten nachlegen. Denis Gaus und unser Torschütze vergaben je eine gute Gelegenheit, dazu wurde uns ein klarer Handneunmeter nicht gegeben.

Das Tempo blieb natürlich sehr hoch. Das spielstarke Team aus Probstheida beschäftigte unsere Abwehr durch schnelle Kombinationen und gute Einzelaktionen. Die vielen Antritte und das permanente Anrennen auf den Ballführenden sorgten natürlich für erhebliche Kraft- und Konzentrationsverluste. So bedingten eine Unordnung nach einem Standard und ein Stellungsfehler die Lok-Führung. Halbzeitpfiff – ärgerliches Ergebnis nach einem tollen Auftritt!

Auch die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte konnte unser Team gut mithalten, auch wenn die Offensivaktionen jetzt seltener wurden. Mit der Zeit drängten die Blau-Gelben immer mehr, wollten nachlegen. Ein grober Stellungsfehler ermöglichte dabei das 3:1, es folgte prompt das 4:1. Zwei Tore in einer Phase, wo uns etwas die Luft ausging. Ein, zwei weitere Wechselspieler mehr hätten uns in dieser Situation sehr gut getan. Wir holten alle noch mal tief Luft und steigerten uns in den letzten zehn, zwölf Minuten. Wir waren wieder sehr zweikampfstark, liefen viele Meter mit und ohne Ball. Wiederum sprangen dabei gute Konter und Torchancen heraus. Die beste ließ unser heutiger Schütze knapp liegen. So blieb es beim etwas zu deutlich klingenden 4:1 für den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer (69:7 Tore in acht Spielen).

 

Fazit

Wir spielten eine sensationelle erste Spielhälfte und gingen mit einem unglücklichen Ergebnis in die Halbzeit. Der Kraftverlust sorgte dann für relativ klare Verhältnisse. Doch das Team pflügte jeden Zentimeter Rasen um, kämpfte, biss und wollte sich prima präsentieren. Den Ausfall von drei Leistungsträgern fing das Team gemeinschaftlich auf und erzielte ein starkes Ergebnis.

 

Schön, dass sich unsere harte Arbeit der letzten drei Monate auszuzahlen scheint. Wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht. Aber ich verrate Euch mal ein kleines Geheimnis: Wir können noch mehr!

 

D.G.

 

Trainingsspiel (06.03.2013)

 

Eingesetzt

Alexander Mallwitz, Christoph Mäding, Denis Gaus, Elias Kern, Eric Frank, Eric Gebauer, Laurenz Wulff, Lukas Diwisch, Martin Drößler, Niklas Breitbarth, Robin Fomm

 

Torfolge

0:1, 0:2 – 1:2 Eric Gebauer, 2:2 Denis Gaus, 2:3, 2:4, 3:4 Denis Gaus – 3:5, 3:6

 

Spielbericht

Zu viele Fehler bringen Testspielniederlage

 

Heute ging es in erster Linie darum, wieder Spielpraxis im Freien zu bekommen, um einen Kaltstart zum Rückrundenauftakt zu vermeiden. In der Spielstärke eins zu sechs wurde auf einem kleinen Feld unseres Hartplatzes gespielt.

Besonders der Hartplatz deckte kleine technische Mängel auf. Manch Ballannahme wurde unfreiwillig zu einem Zuspiel – mal zu uns, mal zum Gegner. Es fehlte die Bewegung, die Absprache untereinander und ganz besonders ein angemessenes Zweikampfverhalten. Nach 15 Minuten warmspielen liefen die ersten Bälle im Spielaufbau und in der Angriffshälfte so, wie wir es wollten. Wenig Kontakte, saubere Zuspiele, schneller Torabschluss. Durch zwei, drei Blackouts in der Verteidigung reichte es nur für ein 0:2 zur ersten Drittelpause. Im zweiten Abschnitt wurde es dann besser, sodass wir auch drei Treffer erzielen konnten. Mit 3:4 ging es in den letzten Abschnitt. Hier spielten wir anfangs sehr zielstrebig zum Tor und verpassten mehrfach den Ausgleich. Das rächte sich kurz vor dem Abpfiff. Zwei weitere Gegentore sorgten für die scheinbar deutliche 3:6-Niederlage.

 

Wir haben sehr viel durchgewechselt, viele Dinge ausprobiert. Nach 70 Minuten Spielzeit konnte man sehr gut erkennen, was schon funktioniert und wo wir weiter arbeiten müssen. In jedem Falle müssen wir körperbetonter, selbstbewusster und offensiver spielen, dazu dringend weiter im technischen Bereich arbeiten.

 

D.G.

 

Hallenturnier (09.02.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Gruppenphase

ELS gegen Tapfer Leipzig 1:2

ELS gegen SG Brandis/Bennewitz 3:0

ELS gegen SV Lokomotive Engelsdorf II 1:1

 

Ausscheidungsrunde

ELS gegen SSV Markranstädt II 0:1

 

Spiel um Platz 7

ELS gegen SG Brandis/Bennewitz 0:1 n. N. (0:0)

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz (1 Tor), Christoph Mäding (1 Tor), Eric Frank (1 Tor), Eric Gebauer (2 Tore), Lukas Diwisch, Martin Drößler (C), Niklas Breitbarth

 

Spielbericht

Unglücklicher Abschluss der Hallensaison

 

Heute fehlte so Einiges, um die Hallensaison erfolgreich zu beenden. In erster Linie die halbe Mannschaft, aber auch die Bissigkeit der vergangenen Wochen schien uns abhandengekommen zu sein.

Fünf gesunde Spieler und unser angeschlagener Kapitän wollten an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Doch schon im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger standen wir im Zweikampf zu weit weg, ließen jegliches Selbstvertrauen im Spiel nach vorn vermissen. Zwar ging nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Eric Gebauer noch ein Ruck durch die Mannschaft, der Ausgleich blieb uns jedoch verwehrt. Eine Minute vor Beginn der zweiten Gruppenpartie stieß Niklas zu uns, der auf eigenem Willen direkt von der Skipiste zu unserem Turnier nachreiste, uns gleich im folgenden Spiel mehr Stabilität und Übersicht in unsere Verteidigung brachte. Vorn waren wir agiler und zudem treffsicher. Folgerichtig endete diese Begegnung mit 3:0 für unsere Eintracht. Im letzten Aufeinandertreffen in der Gruppe A stand uns Lokomotive Engelsdorf II gegenüber. In einer sehr ausgeglichenen, spannenden Partie ging unser Kontrahent zunächst in Führung, bis Alex zwei Minuten vor Schluss den Ausgleich erzielte. So blieb es auch und damit fehlte uns ein Tor zum Einzug ins Halbfinale – entweder gegen Tapfer Leipzig oder im letzten Gruppenspiel.

Die Enttäuschung der Jungs war groß, da uns heute viele individuelle Fehler den Weg zu einem besseren Ergebnis versperrten. Wir verpassten es, den Gegner bereits bei der Ballannahme zu stören, vorn gingen wir zu halbherzig auf den Ballführenden und beim Ausspielen unserer Angriffe zeigten wir wenig Mut und Übersicht, dafür aber gehäuft technische Fehler.

Die Platzierungsrunde komplettierte das heutige, unglückliche Bild. Zunächst verloren wir gegen den SSV Markranstädt II mit 0:1, obwohl wir nur zwei Torchancen zuließen und selbst genügend Einschussmöglichkeiten hatten. Und zu guter Letzt unterlagen wir Brandis/Bennewitz im Neunmeterschießen, nachdem wir in der regulären Zeit eine Unmenge an Torgelegenheiten ungenutzt ließen. Die ersten acht Schützen verfehlten das Ziel, der Gegner traf, Lukas verschoss und somit qualifizierten wir uns für den letzten Platz.

 

Fazit

Das heutige Abschneiden ändert nichts an einem positiven Gesamteindruck, den unser Team in den letzten sechs Wochen hinterlassen hat. Wir wählten bewusst den schweren Weg und stellten uns in jedem Turnier guter, häufig höherklassiger Konkurrenz. Unglückliche Ergebnisse sorgten für einen angemessenen Lerneffekt, einige starke Platzierungen für das notwendige Selbstvertrauen.

Eines steht jedoch fest: den Ausfall von so vielen Leistungsträgern können wir nicht kompensieren, soweit sind wir einfach noch nicht. Trotzdem war heute viel mehr drin, die Jungs haben noch eine Menge Luft nach oben.

 

D.G.

 

Hallenturnier (03.02.2013)

SV Tapfer Leipzig

 

Gruppenphase

ELS gegen MS Taucha 9:0

ELS gegen SV Brehmer Leipzig 2:0

ELS gegen SV Tapfer Leipzig I 2:2

 

Halbfinale

ELS gegen SG Leipzig Leutzsch 4:2 n. N. (1:1)

 

Finale

ELS gegen Bornaer SV 0:1

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz (1 Tor), Christoph Mäding (2 Tore), Denis Gaus (4 Tore), Eric Frank (1 Tor), Eric Gebauer (1 Tor), Gino Krüger (4 Tore), Martin Drößler (C), Robin Fomm (1 Tor)

 

Spielbericht

Wieder in einem packenden Finale den Kürzeren gezogen

 

Mit gemischten Gefühlen blicken wir auf das heutige Hallenturnier in der schmucken kleinen Arena zurück. Zwar konnten wir Teams wie Tapfer Leipzig, SG Leipzig Leutzsch und FC Eilenburg hinter uns lassen, doch so wirklich zufrieden waren wir nicht.

Wir starteten das Turnier gegen eine Schulauswahl aus Taucha und gewannen dieses Spiel überdeutlich mit 9:0. Auch im folgenden Spiel gegen Brehmer Leipzig hatten wir wenig Mühe, waren aber nach der schnellen 2:0-Führung durch Gino nicht mehr konsequent im Ausspielen der Angriffe. Eintönige Angriffsmuster, wenig Überblick, und technische Fehler prägten den Großteil der zweiten Begegnung. Das war sehr unzufriedenstellend. Im letzten Aufeinandertreffen ging es gegen den Gastgeber um den Gruppensieg. Wir verbesserten uns, in dem wir den Gegner sehr präsent und frühzeitig störten, in den Zweikämpfen mehr Biss zeigten. Doch unsere Jungs ließen sich in der hitzigen Partie zu sehr von Nebensächlichkeiten ablenken. So kassierten wir zwei vermeidbare Tore, erzielten aber dank Denis und Christoph selbst zwei und wurden somit Gruppenerster.

Im Halbfinale trafen wir auf die SG Leipzig Leutzsch. Hier wurde sehr deutlich, dass wir im technischen Bereich noch nicht so weit sind, um mit diesen Mannschaften spielerisch mithalten zu können. Doch trotz des frühen Gegentreffers kämpften wir um jeden Zentimeter Parkett in dieser Halle. Mit aufmerksamen und laufintensiven Pressing hielten wir den Gegner von unserem Tor weg, erkämpften uns Torchancen. Eric Gebauer gelang der goldene Ausgleichstreffer. Die extrem hohe Laufbereitschaft und konsequente Zweikampfhaltung wurde mit dem Neunmeterschießen belohnt. Es trafen Denis, Martin und Christoph, einmal wehrte Martin mit dem Fuß ab und so standen wir im Finale. Dort trafen wir auf eine technisch versierte Mannschaft aus Borna, die uns schnell die Grenzen aufzeigte. Das Spiel blieb aber bis zum Abpfiff sehr spannend, da unsere Jungs alles investierten, um den Ausgleich zu erzielen. Doch am Ende muss man zugeben, dass die spielerisch bessere Mannschaft verdient dieses Turnier gewann.

 

Fazit

Am Ende waren einige Jungs sehr geknickt. Weniger wegen der zweiten Finalniederlage in Folge, vielmehr weil der Abstand zu den höherklassigen Teams – zumindest in der Halle – sehr klein geworden ist und trotzdem ein paar Prozente fehlten. Im technischen Bereich müssen wir weiter zulegen, dort können wir uns noch nicht mit ihnen messen. Vor uns liegen noch drei Wochen Vorbereitung, wir sind absolut im Soll und trotzdem werden wir alle noch einmal eine Schippe drauflegen!

 

D.G.

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Hallenturnier (27.01.2013)

SV Tresenwald e. V. Machern

 

Gruppenphase

ELS gegen FC Grimma 1:3

ELS gegen FSV Großpösna 2:1

ELS gegen FC Eilenburg II 1:0

ELS gegen Fußballakademie Riesa 0:4

ELS gegen SV Panitzsch-Borsdorf 3:0

 

Spiel um Platz fünf

ELS gegen SV Tresenwald e. V. Machern 3:1

 

Eingesetzte Spieler

Denis Gaus (5 Tore), Elias Kern (2 Tore), Eric Gebauer (1 Tor), Lukas Diwisch (2 Tore) Martin Drößler (C), Niklas Breitbarth

 

Spielbericht

Tolles Ende eines erfolgreichen Wochenendes

 

Heute ging es zum Abschluss des Fußballwochenendes zum traditionellen Hallenturnier nach Tresenwald-Machern. Gespielt wurde wie immer mit Vollbande, zwölf Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bildeten das Teilnehmerfeld.

Als erstes bekamen wir es mit der Bezirksligamannschaft des FC Grimma zu tun. Körperlich überlegen und technisch stark zeigten sie uns unsere Grenzen auf. Wir hielten dagegen und konnten nach dem 1:2-Anschlusstreffer an der kleinen Sensation schnuppern. Doch leichtfertig vergaben wir gute Einschussmöglichkeiten. Ein Konter zu Spielschluss sorgte für die etwas unglückliche Auftaktniederlage. Nach einer kurzen Pause stand uns der FSV Großpösna gegenüber. Denis und Lukas brachten uns in einem zerfahrenen Spiel auf die Siegerstraße. Am Ende machten wir das Spiel leider spannender, als es notwendig war. Es folgte eine eineinhalbstündige Pause, bis wir das dritte Gruppenspiel bestreiten durften. Der FC Eilenburg II konnte nur am Ende der Partie ein paar gute Offensivaktionen zeigen, doch Denis' Tor und eine klare Leistungssteigerung genügte für einen verdienten 1:0-Sieg. Es blieb uns also eine Chance auf das Halbfinale erhalten. Doch gegen den späteren Turniersieger aus Riesa gab es keinen Blumentopf zu gewinnen. 0:4 – vielleicht ein Tor zu deutlich – verloren wir gegen technisch überzeugende Kicker. Für das letzte Gruppenspiel gegen Panitzsch-Borsdorf nahmen sich unsere Jungs viel vor. Wir wollten hinten weniger zulassen, unsere Angriffe sauberer und sicherer ausspielen. So kam es auch. 3:0 hieß es am Ende und wir zeigten guten und fehlerarmen Offensivfußball, waren im Zweikampf immer einen Schritt schneller. Zweimal Denis und einmal Lukas sorgten für den deutlichen Sieg.

So beendeten wir die Gruppenphase als Dritter und durften unsere Platzierung ausspielen (ab Platz vier nur direkter Punktvergleich beider Gruppen). Die Jungs erarbeiteten sich damit ein nicht eingeplantes Bonusspiel gegen den Gastgeber. Wieder waren unsere Eintrachtler spielerisch deutlich besser, was ein knapp klingendes Endergebnis von 3:1 gar nicht wirklich wiedergab. Eric und zweimal Elias trugen sich in die Torschützenliste ein. Vier Siege, zwei Niederlagen, die viertwenigsten Gegentore und die knappsten Ergebnisse gegen Grimma (24:5 Tore) und Riesa (27:3 Tore). Die Jungs verließen vollkommen erschöpft und dennoch freudestrahlend die Halle.

 

Fazit

Ich ziehe den Hut vor euch, Jungs! Mit welcher Begeisterung ihr Fußball spielt, mit welchem Teamgeist ihr Niederlagen wegsteckt und gemeinsam Erfolge feiert. Auf Grund von zwei Ausfällen reisten wir nur mit einem Wechselspieler an und mussten uns heute in der deutlich stärkeren Gruppe behaupten. Durch die Vollbande war der Ball quasi nie im Aus, sodass unsere Jungs bis an ihre Grenzen gehen mussten. Dass sie es dann noch schafften, sich am Ende des Turnieres zu steigern, obwohl drei Spieler bereits den dritten Tag in Folge auf dem Fußballplatz standen, ist umso bemerkenswerter. Hinter Riesa, Magdeburg, Grimma und Erfurt – die quasi ein eigenes Turnier unter sich spielten – auf den fünften Platz gekämpft, gebissen und am Ende sogar gespielt. Respekt!

 

D.G.

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Hallenturnier (26.01.2013)

VfB Zwenkau

 

Gruppenphase

ELS gegen SG Leipzig-Bienitz 4:1

ELS gegen SV Lindenau 1:0

ELS gegen VfB Zwenkau II 3:3

 

Halbfinale

ELS gegen Bornaer SV II 3:0

 

Finale

ELS gegen Böhlitz-Ehrenberg 4:5 n. N. (3:3)

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz (1 Tor), Christoph Mäding (6 Tore), Denis Gaus (6 Tore), Eric Frank (1 Tor), Laurenz Wulff, Martin Drößler (C), Niklas Breitbarth

 

Spielbericht

Großartiges Finale endet kurios und bitter

 

An diesem Wochenende stehen wieder zwei Turniere auf unserem Plan und so ging es heute zum Auftakt nach Zwenkau. Ziel war es, an die Leistungen der vergangenen Turniere anzuknüpfen.

Wir starteten traditionell mit einem Nickerchen, gingen gegen SG Leipzig-Bienitz in Rückstand. Doch fortan spielten unsere Jungs konzentriert und sehr zielstrebig zum Tor. Denis gewann in dieser Phase jeden Zweikampf, traf zweimal in Folge zur Eintracht-Führung. Das dritte Tor war spektakulär. Unser Doppeltorschütze erläuft einen nahezu unerreichbaren Ball und flankt ihn mit links aus vollem Lauf vom Eckstoßpunkt scharf in die Mitte, Alex löst sich gedankenschnell und nickt ins kurze Eck ein. Kann man schwer beschreiben, einfach ein geiles Tor! Auch unser zweiter Verteidiger Eric traf und so endete das Auftaktspiel mit 4:1. In der zweiten Begegnung stand uns unser künftiger Pokalgegner SV Lindenau gegenüber. Wir waren klar überlegen, trafen jedoch nach dem Führungstor von Christoph kein Scheunentor aus drei Metern. So kam vollkommen unnötig Hektik auf, die einfachsten Dinge funktionierten nicht mehr. Der Sieg war völlig verdient, auch auf Grund der Übermenge an Torchancen, aber spielerisch bestand viel Luft nach oben. Im letzten Gruppenspiel ging es nur noch um den Gruppensieg. Die zweite Mannschaft des Gastgebers – in Wirklichkeit aber die "Erste" – verlangte uns viel ab. Den Rückstand glich Denis aus, Christoph brachte uns in Führung. Spielerisch hinterließen die Jungs einen super Eindruck, wir spielten intensiv, aber begingen in der Umkehrbewegung katastrophale individuelle Fehler. Drei wirklich peinliche Gegentore brachten uns etwas aus dem Konzept, doch der Einsatz stimmte. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Christoph ein Gedankenblitz überkam. Er dribbelt ein, findet keinen Anspielpartner und haut den Ball einfach flach auf’s kurze Eck. Der Torwart berührt den Ball leicht, der Treffer zählt – Gruppensieger!

Nun ging es gegen den Bornaer SV. Zwei torlose Remis gab es in der laufenden Hallensaison bereits, dieses Mal war es eine überdeutliche Sache. Sehr geschickt machten wir die Räume groß, lösten uns rechtzeitig und spielten vorne schöne Tore heraus. Auch in der Verteidigung agierten die Jungs fast fehlerfrei. Einziger Vorwurf: viel zu wenig Tore erzielt. So trafen im Finale die zwei mit Abstand besten Teams aufeinander. Der unbesiegte Tabellenführer der Stadtklasse gewann all seine Spiele, erzielte 16:2 Tore. Wir spielten immerhin nur einmal Remis und kamen auf 11:4 Tore. Wir wussten, dass jetzt alles passen muss, um hier eine Siegchance zu erhalten. Den Zuschauern wurde großer Sport geboten. In den ersten acht, neun Minuten donnerten beide Mannschaften das Spielfeld rauf und runter, viele Torchancen und entsprechende Tore sorgten für viel Spannung. Den Anfang machte Böhlitz-Ehrenberg, die uns in der Anfangsphase nicht aus unserer Hälfte ließen. Ausgerechnet unser Kapitän legt dem Gegner nach einer verunglückten Rettungsaktion den Ball vor, der nur noch einschieben brauchte. Die Jungs antworteten überragend. Mit viel Biss kämpften sie sich in dieses Finale zurück und glichen durch Christoph aus. Doch unser Gegner war sehr agil, schnell, zweikampfstark. Die erneute Führung fiel daher nicht wirklich überraschend. Doch unsere Eintrachler spielten fortan besser in die Spitzen und drehten den Spielverlauf auf den Kopf. Denis netzte zum 2:2, Christoph knipste zur Führung. Die Jungs wollten mehr, während hinten seit dem 1:2 sehr gut verteidigt wurde. Besonders Niklas, der sich ausschließlich gegen körperlich überlegene Spieler behaupten musste, verweigerte mit großem Einsatz jedem Böhlitzer den Zutritt in unseren Strafraum. Während wir einige gute Angriffe ausließen, fiel schlussendlich doch noch der Ausgleichstreffer. Das Finale – spielerisch nicht ganz so stark, dafür aber hoch intensiv – ging somit ins Neunmeterschießen. Nachdem beide Böhlitzer Schützen das Tor verfehlten und Denis seinen Strafstoß verwandelte, besaßen wir nun zwei Matchbälle. Martin hatte den ersten. Der Torhüter springt nach rechts, unser Kapitän schießt nach links und alle rennen schon zum Jubellauf los. Blöderweise klatscht der Ball an den Innenpfosten und überquert nicht die Torlinie. Es folgen der Ausgleich und die zweite Chance auf den Sieg. Doch Eric trifft den Ball nicht richtig und so geht’s im KO-System weiter. Böhlitz trifft erneut, Denis jagt den Ball weit am Tor vorbei. Das Finale doch noch verloren. Wow, das tat richtig weh…

 

Fazit

Neben vielen guten Momenten reihten sich heute auch ein paar gröbere Schnitzer und Unkonzentriertheiten ein. Trotzdem ziehen wir ein sehr positives Fazit, weil wir uns im Verlaufe des Turniers steigerten und gegen gute Teams wie Zwenkau und Borna fußballerisch überzeugen konnten. Ein Finale zu verlieren, ist immer sehr ärgerlich, besonders wenn es so spannend und hochintensiv gespielt wurde. Das kuriose Ende macht es umso bitterer und uns um eine wertvolle Erfahrung reicher.

 

D.G.

 

P.S.: Sorry, für den langen Spielbericht.

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Hallenturnier (20.01.2013)

TSV 1886 Markkleeberg

 

Spielrunde jeder gegen jeden

ELS gegen Knautkleeberger SC 4:0

ELS gegen TSV 1886 Markkleeberg II 5:2

ELS gegen TSV 1886 Markkleeberg I 3:0

ELS gegen SV Leipzig-Ost 2:1

ELS gegen SV Liebertwolkwitz 2:1

ELS gegen Kickers 94 Markkleeberg 1:1

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz, Christoph Mäding (1 Tor), Denis Gaus (6 Tore), Eric Gebauer (C), Lukas Diwisch (6 Tore), Niclas Herzog (4 Tore), Niklas Breitbarth, Pascal Kretzschmar

 

Spielbericht

Turniersieg in Markkleeberg

 

In der großen Markkleeberger Dreifelderhalle ging es heute für sieben Teams um den 2. EnviaM-Cup und für unsere Mannschaft um die ersehnte Bestätigung der teils sehr guten Trainings- und Turnierleistungen. Trotz der vielen Absagen – besonders unserer "Hallenexperten" Gino, Elias und Kapitän Martin – waren wir heute fest entschlossen ein Erfolgserlebnis einzufahren. Im Spielmodus 1 zu 5 waren die Räume sehr eng, trotzdem änderte dies an unserer Maxime nichts, dass wir mit viel Bewegung und gutem Passspiel überzeugen wollten. Dank einer großartigen Einstellung, reichlich Herzblut und Konzentration fiel uns diese Vorgabe sehr leicht.

 

Bereits im ersten Turnierspiel strahlte unser Team große Spielfreude aus. Viele Torchancen waren die Folge, immerhin vier Tore das Resultat. Auch gegen die Zweite des Gastgebers stand es rasch 4:0, bis dem Schlendrian Einkehr gewährt wurde. Schnell zogen wir wieder etwas an und beendeten diese Partie mit 5:2. Es folgte Team eins des TSV 1886 und ein weiterer deutlicher 3:0-Sieg. So beendeten wir den ersten Teil des Turniers mit 12:2 Toren, ließen eine Vielzahl von super Chancen liegen und begingen zwei, drei Schnitzer in der Rückwärtsbewegung, die entsprechend bestraft wurden. Gerade im Zentrum fehlte uns der Zugriff auf den Ballführenden. Ansonsten präsentierten wir uns sehr beherzt in den Zweikämpfen, erklärten uns nicht bereit, dem Gegner den Ball zu überlassen und spielten die Angriffe sehr überlegt aus. Viele schöne Tore waren die Folge.

 

Natürlich wussten wir, dass die restlichen drei Spiele etwas schwerer werden würden. Keine Minute verging und wir lagen gegen den SV Leipzig-Ost zurück. Unsere Jungs bewahrten einen kühlen Kopf, spielten weiter temporeich auf Angriff und markierten den Ausgleich. Die Schlussphase wurde dann etwas hektisch, denn wir wollten unbedingt gewinnen, es fehlte der "Lucky-Punch". Doch so "lucky" war er gar nicht. Durch eine gute Kombination spielten wir Denis frei, der 20 Sekunden vor Schluss zum 2:1-Siegtreffer netzte. Im vorletzten Gruppenspiel stand uns mit dem SV Liebertwolkwitz unser direkter Verfolger gegenüber. Sehr konzentriert und angriffslustig bestritten wir diese Partie. Nach einer scheinbar sicheren 2:0-Führung gelang unserem Gegner noch der Anschlusstreffer in der Schlussminute – Endstand 2:1. Auf Grund unserer hervorragenden Tordifferenz hätte uns nur noch ein völliger Blackout vom Turniersieg abhalten können. Das letzte Spiel gegen die Kickers war sicherlich kein schönes. Viele hohe, lange Bälle kamen auf uns zu, ab und an ließen wir uns von der Hektik anstecken, was ich schlussendlich als sehr schade betrachte. Anfangs besaßen wir die besseren Chancen, bis die Kickers unseren Führungstreffer etwas überraschend nach einer Ecke ausglichen. Danach lief das Spiel relativ ereignislos herunter, der Turniersieg war perfekt.

 

Mit sehr viel Spielwitz, starkem Durchsetzungsvermögen im offensiven Zweikampf und einer sehr sicheren Verteidigung um Alex, Niklas und Torwart Pascal gelang uns heute ein überaus überzeugender Turniersieg in Markkleeberg. Außerdem stellten wir mit Lukas Diwisch den besten Torschützen dieses Turniers (6 Tore).

 

Fazit

16 Punkte, 17:5 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Die Mannschaft hat sich heute etwas in den Kopf gesetzt, wovon sie wohl niemand hätte abhalten können. Diese Eigenschaft hat sich in der Vergangenheit sehr, sehr positiv entwickelt und stellt die Grundlage für die nächsten Schritte, die wir vorhaben. Bezeichnen wir diesen heutigen Erfolg als kleines, schönes Zwischenziel auf unserem Weg.

 

D.G.

 

P.S.: Natürlich trainieren wir am Montag, wenn wohl auch nur für 45 bis maximal 60 Minuten.

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Hallenturnier (13.01.2013)

Bornaer SV

 

Vorrunde

ELS gegen SSV Markranstädt II 1:2

ELS gegen Bornaer SV II 0:0

ELS gegen Kickers 94 Markkleeberg 0:3

 

Spiel um Platz 7

ELS gegen SG Naunhof/Großsteinberg 0:3

 

Eingesetzte Spieler

Eric Frank, Eric Gebauer, Laurenz Wulff, Lukas Diwisch, Martin Drößler (C), Niclas Herzog, Pascal Kretzschmar

 

Spielbericht

Wir sind nicht in der Lage uns zu belohnen

 

Nach dem gestrigen Turnier in Markranstädt reisten wir zum Sonntagnachmittag nach Borna. Das Turnier in der topmodernen Glück-Auf-Sporthalle war zwar nicht ganz so stark wie am Vortag besetzt, aber in unserer Gruppe A warteten immerhin mit dem SSV Markranstädt, dem Bornaer SV und Kickers 94 Markkleeberg gute Teams auf uns. Es wurde ohne Bande gespielt, was gesteigerte technische und läuferische Anforderungen verlangte.

Gegen den späteren, souveränen Turniersieger aus Markranstädt starteten wir mit einem zehn Sekunden andauernden Blackout. Fortan ging es fast ausnahmslos nur in eine Richtung. Unser Team erhielt abermals die Vorgabe, ausschließlich über Flachpassspiel zu agieren und setzte es hervorragend um. Mit viel Sicherheit im Umgang mit dem Ball, gutem Passspiel und Dribblings sorgten wir für viele Torchancen. Nach vielen ausgelassenen Möglichkeiten netzte Eric Gebauer zum längst überfälligen Ausgleich ein. Wir hielten an unserer zielstrebigen, technisch sehr sauberen Spielweise fest und spielten weiter auf Angriff. Lediglich ein – allerdings ziemlich schwerwiegender – Stellungsfehler schlich sich ein und wir lagen wieder zurück. Wir kämpften um den 2:2-Ausgleichstreffer, hatten den Torschrei mehrfach auf den Lippen, den Treffer auf dem Fuß. Doch beinahe faszinierend mogelten wir mehrfach den Ball am Tor vorbei. So starteten wir wie am Samstag mit einem Misserfolg ins Turnier und legten im zweiten Gruppenspiel abermals eine ganze Schippe drauf. Wir ließen gegen den Bornaer SV nur eineinhalb Torchancen zu, waren permanent in Ballbesitz, spielten unglaublich sicher. Zwar überzeugten wir nicht so sehr durch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten, weil uns in den Vorwärtsaktionen manchmal der Mut für das entscheidende Zuspiel oder die konsequente Eins-gegen-Eins-Bewegung fehlte, aber trotzdem zählten wir ein halbes Dutzend Großchancen. Endstand? 0:0! Die Konstellation in unserer Gruppe ermöglichte uns bei einem Sieg gegen Kickers 94 Markkleeberg den Einzug ins Halbfinale, solang der bereits feststehende Gruppensieger Markranstädt gegen Borna mindestens Remis erspielte. Wir liefen uns in den letzten Spielsekunden warm, während es in dieser Partie noch 0:0 stand. Die Jungs waren heiß, ihre Bemühungen endlich – auch in Anlehnung an die letzten Turniere – in positive Resultate umzumünzen. Sprich: wir wollten ins Halbfinale. Mindestens! Als dann kurz vor dem Ertönen der Sirene der Siegtreffer für die Gastgeber fiel, hätte ich meine Jungs auch in die Kabine zum Umziehen schicken können. Jegliche Spannung, Bereitschaft und Konzentration floss den Bach hinunter und so wurden wir sowohl im darauffolgenden Gruppen- als auch im abschließenden Platzierungsspiel ohne Gegenwehr vorgeführt.

 

Fazit

Wir werden uns keinesfalls von diesen negativen Ergebnissen entmutigen lassen. Den Grund konnte uns kaum ein Gegner in den vergangenen 17 Spielen der vier Hallenturniere liefern. Flach, selbstbewusst und sicher eröffneten wir unseren Spielaufbau, verbesserten uns im Defensivverhalten und der Zweikampfführung. Nun müssen wir weiter an den Details arbeiten und Torschüsse trainieren, bis der Arzt kommt. Trotzdem muss sich sowohl das Team von heute als auch das gestrige die Kritik gefallen lassen, dass wir uns beim scheinbaren Verpassen unserer Ziele (Ergebnisse) frühzeitig mit der Niederlage abfinden, uns nicht wehren und vorher Gezeigtes vermissen lassen, als hätte es gar nicht stattgefunden. Aufgeben ist nur etwas für… naja, ihr wisst schon.

Mittwoch und Freitag: Mit großem Ehrgeiz, viel Herz und Begeisterung. Ich freu mich darauf!

 

D.G.

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Hallenturnier (12.01.2013)

SSV Markranstädt

 

Vorrunde

ELS gegen Hartenfels Torgau 2:2

ELS gegen SSV Markranstädt 0:1

ELS gegen TSV Eintracht Lützen 2:3

 

Spiel um Platz 7

ELS gegen FSV Krostitz 0:2

 

Eingesetzte Spieler

Christoph Mäding, Denis Gaus, Elias Kern, Eric Gebauer, Gino Krüger, Martin Drößler (C), Niklas Breitbarth

 

Spielbericht

Beachtliche Leistung bei starkem Teilnehmerfeld

 

Unsere D1-Jugend war heute bei einem stark besetzten Turnier in Markranstädt zu Gast und wollte dort die gute Leistung des letzten Turniers noch etwas steigern, dazu ein besseres Endergebnis erzielen.

Unsere Vorhaben schienen in Erfüllung zu gehen, als unsere Jungs im ersten Gruppenspiel gegen die Bezirksligamannschaft von Hartenfels Torgau einen 0:1-Rückstand drehte. Wir überzeugten mit einem sehr sicheren Spielaufbau und einer großen Angriffslust. Zwar fehlte uns vorn noch etwas die Durchschlagskraft, dennoch befanden wir uns zumeist im Angriff, ließen nur wenige Spielanteile für den Gegner übrig. Die 2:1-Führung hielt lange, hätte auf Grund unserer großen Bemühungen sogar ausgebaut werden müssen, doch kurz vor der Schlusssirene kassierten wir leider den Ausgleichstreffer. Das Ergebnis war ein wirklich gutes, aber auf Grund des überzeugenden Auftritts fühlte es sich wie eine Niederlage an. So ging es im zweiten Gruppenspiel gegen den SSV Markranstädt fast schon um die Vorentscheidung hinsichtlich des Halbfinaleinzugs. Wir spielten sehr stark, stärker als in Spiel eins, befanden uns permanent im Angriff. Doch Markranstädt traf. Wir nicht – weshalb auch immer. Unverständliche Blicke und gesenkte Köpfe unserer Jungs waren die Folge. Völlig verständlich. Alle Ergebnisse in unserer Gruppe fielen sehr knapp aus, nur der TSV Einheit Lützen – späterer Turnierzweiter nach Neunmeterschießen – siegte einmal höher. So benötigten wir gegen die Gelb-Blauen einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, um doch noch ins Halbfinale einzuziehen. Wir starteten abermals gut und führten mit 1:0, begingen jedoch zwei sehr schwerwiegende Fehler in Folge. Einem überflüssigen Stellungsfehler folgte ein Eigentor. Doch unsere Jungs bewiesen große Moral. Nachdem das 2:2 durch eine Ecke aberkannt und die ein oder andere größere Chance ausgelassen wurde, erzielten wir drei Minuten vor Schluss doch noch den Ausgleich. Jetzt wollten wir mehr und warfen alles nach vorn. Unsere risikoreichen Offensivbemühungen sorgten für regelmäßige Unterzahlsituationen bei Ballverlusten. Oftmals konnten wir den Ball wieder erkämpfen, einmal parierte unser Kapitän sensationell, doch einmal war er drin – weil wir den Nachschuss nicht verteidigten. Wir kämpften um den erneuten Ausgleichstreffer, aber er fiel nicht.

Unser Team erhielt die Höchststrafe. Wir wurden in der Tabelle durchgereicht und mussten nun im Platzierungsspiel den letzten Platz verhindern. Gegen den FSV Krostitz lieferten wir eine ordentliche Leistung ab, konnten aber nicht an die wirklich sehr starken Auftritte in den Gruppenspielen anknüpfen. Abermals wurde ein Tor aberkannt, wieder einmal brachten wir den Ball nicht über die Linie und verloren schlussendlich nicht ganz unverdient mit 0:2.

 

Fazit

Es ist angesichts des letzten Platzes wirklich schwer zu vermitteln, dass wir uns heute stark präsentiert haben und sich unsere Mannschaft auf einem sehr, sehr guten Weg befindet. Wir steigern uns Woche für Woche, gerade im Spielaufbau und in der Defensive haben wir einen riesen Schritt vollzogen. Nun müssen wir in der Vorwärtsbewegung konsequenter und im Torabschluss effektiver werden. Wir arbeiten sehr begeistert daran. Jungs, lasst uns genau da weitermachen!

Trotzdem ist es kein Geheimnis, dass wir die Erfolgserlebnisse vermissen. Nicht nur die Spieler…

 

D.G.

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Hallenturnier (05.01.2013)

FSV Krostitz

 

Vorrunde

ELS gegen FSV Krostitz II 0:1

ELS gegen SV Zscheplin Naundorf 0:1

ELS gegen 1. FC Lokomotive Leipzig 0:2

ELS gegen FC Eilenburg I 1:1

 

Siebenmeterschießen um Platz 9

ELS gegen SG Rotation Leipzig 3:2

 

Eingesetzte Spieler

Elias Kern, Eric Gebauer, Gino Krüger, Lukas Diwisch, Martin Drößler (C), Niklas Breitbarth

 

Spielbericht

Klare Leistungssteigerung, aber schlechtere Platzierung

 

Am Samstagabend traten unsere Jungs beim sehr, sehr stark besetzten Hallenturnier des FSV Krostitz an. Neun der zehn Teams sind Spitzenmannschaften ihrer Staffeln und stammen hauptsächlich aus einer Bezirks- oder Kreisoberliga. In der kleinen Sporthalle wurde mit lediglich drei Feldspielern gespielt, was viele Ballkontakte und Zweikampfsituationen ermöglichte sowie gute technische Fähigkeiten voraussetzte.

Wir nahmen die Aufgabe – wie gefordert – sehr positiv an und hatten in den ersten beiden Spielen die deutlich besseren Chancen. Wir waren äußerst bemüht, den Ball laufen zu lassen und starteten in der Offensive gute Einzelaktionen. Lediglich im Torabschluss fehlt uns leider immer noch sehr, sehr viel. Zudem begingen wir in beiden Spielen je einen größeren individuellen Fehler, beide Male wurde dieser mit einem Gegentor bestraft und wir verloren jeweils mit 0:1. Damit war der Wunsch des Halbfinales dahin, obwohl er alles andere als unrealistisch war. Als nächstes kam es zum Duell gegen Lok Leipzig, die spielerisch die beste Mannschaft dieses Turniers stellte. Wir wehrten uns mit allen Kräften, gingen mit viel Herz in die Zweikämpfe, schafften allerdings zu wenige Aktionen zum gegnerischen Tor. Am Ende verloren wir dieses Spiel mit 0:2. Im letzten Gruppenspiel standen wir dem FC Eilenburg gegenüber. Auch hier gingen wir sehr beherzt zur Sache, waren spielerisch aber nicht so gut wie in den vorangegangenen Begegnungen. Trotzdem konnte Lukas Diwisch den Bann brechen und unser erstes Turniertor erzielen. Leider schaffte Eilenburg noch den Ausgleichstreffer und blieb damit in der Endabrechnung vor uns. Die Entscheidung um Platz neun und zehn fiel im Siebenmeterschießen, wo wir uns dank der Treffer von Martin Drößler, Eric Gebauer und Gino Krüger durchsetzen konnten.

 

Fazit

Nüchtern betrachtet ist der Fußball ein Ergebnissport und da gibt uns der neunte Platz – trotz des sehr starken Teilnehmerfeldes – nur wenig Anlass zur Freude, gerade auch deshalb, weil wir in den ersten beiden Spielen mögliche Siege herschenkten. Gleichwohl möchte ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, da sie jede Situation versuchte mit einem flachen Zuspiel oder einer sinnvollen Einzelaktion zu lösen und in den Zweikämpfen sehr beherzt und clever zu Werke ging.

 

D.G.

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Hallenturnier (28.12.2012)

SV Lokomotive Engelsdorf

 

Vorrunde

ELS gegen KSC Leipzig 0:1

ELS gegen Lokomotive Engelsdorf II 1:0

ELS gegen SV Leipzig-Ost 0:0

 

Halbfinale

ELS gegen Fortuna Chemnitz II 0:2

 

Spiel um Platz 3

ELS gegen Bornaer SV II 3:1 n. N. (0:0)

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz, Eric Frank, Eric Gebauer, Laurenz Wulff, Martin Drößler (C), Niclas Herzog, Niklas Breitbarth, Robin Fomm

 

Spielbericht

Gelungener Auftakt in die Wintervorbereitung

 

Zwischen Weihnachten und Silvester gingen unsere Jungs beim Hallenturnier in Engelsdorf an den Start. Das traditionelle Turnier weckte auch in unseren Jungs einen gewissen Drang zur Tradition. Das heißt: wir starteten zum x-ten Mal in dieser Saison mit einem Gegentor. In der ersten Vorrundenpartie gegen den KSC Leipzig waren wir die bessere Mannschaft, ohne wirklich überzeugen zu können. So passte es etwas ins Bild, dass wir den Siegtreffer unseres Gegners selbst vorbereiteten und nicht mehr in der Lage waren, den Ausgleich zu erzielen. Das zweite Gruppenspiel gegen den Gastgeber verlief wesentlich besser. Die Jungs waren um einiges giftiger in jeder Bewegung, egal ob nach vorn oder zurück. Spielerisch gelangen uns weiterhin keine Kunstwerke, aber die Jungs waren sehr bemüht und verdienten sich den Führungstreffer – erzielt durch Alexander Mallwitz. Leider versank unser Spiel in den letzten drei Minuten im Chaos. Mit einer gesunden Portion Glück und einem guten Torwart retteten wir den hauchdünnen Vorsprung ins Ziel. Während wir uns auf das letzte Vorrundenspiel dieses Turniers vorbereiteten, bekamen wir vom Gastgeber ein kleines Geschenk überreicht. Sie schlugen den KSC mit 3:0 und gaben uns ganz unverhofft die Steilvorlage für den kaum noch möglich geglaubten Einzug ins Halbfinale. Jetzt genügte uns ein Remis gegen den späteren Turnierzweiten, der bis dato sehr zu überzeugen wusste. Unser Team nahm die Aufgabe äußerst selbstbewusst und zielstrebig an. Mit einer Menge Biss hielten wir dagegen, sorgten in regelmäßigen Abständen für gute Angriffe. Leider blieben wir im Torabschluss glücklos. Doch nicht nur vorn stand die Null und das verdanken wir in erster Linie einer engagierten Mannschaftsleistung in der Rückwärtsbewegung. Mit sehr viel Geschick und endlich wesentlich mehr Körpereinsatz in den Zweikämpfen ließen wir nahezu nichts anbrennen. Gut gemacht!

 

Die Freude über das Erreichen des Halbfinales war groß, doch nun wartete Fortuna Chemnitz auf uns, die mit 9 Punkten, 8:1 Toren und technisch starkem, schnellem Fußball überzeugten. So war es etwas enttäuschend, dass sich unsere Jungs nicht entschlossen genug zu wehren wussten. Schnell lagen wir mit zwei Toren zurück und taten nicht viel, um ein weiteres zu verhindern. Es blieb beim 0:2 und auch die Erkenntnis, dass die Aufgabe etwas zu groß für uns war. So standen wir im Spiel um Platz drei dem Bornaer SV gegenüber. Die Partie verlief sehr ausgeglichen mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Die wenigen parierte unser Torhüter jedoch hervorragend. So musste das Neunmeterschießen nun über Platz drei und vier entscheiden. Eric Gebauer, Martin Drößler und Niclas Herzog verwandelten bärenstark, zudem parierte unser Torwart einmal sehr gut und schon gab es zum Abschluss strahlende Gesichter.

 

Fazit

Der dritte Platz ist ein gutes Ergebnis und entsprechend dürfen sich alle Spieler darüber freuen. Es freut mich auch, dass der ein oder andere im Laufe der vergangenen Wochen einen größeren Schritt nach vorn gemacht hat. Natürlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass wir gerade im technischen Bereich riesengroße Schwierigkeiten haben. Hier werden wir selbstverständlich weiterhin sehr genau arbeiten und so erwarte ich, dass die Jungs ihre Hausaufgabe sehr ernst nehmen.

 

D.G.

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Winterpause


Nach einem sehr, sehr schönen Hallentraining am Montag können wir uns nun für ein paar Tage erholen und die freien Weihnachtstage genießen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen am 28.12.2012 zum Budenzauber in Engelsdorf, bevor unsere kleine Pause fortgeführt wird. Am 05.01.2013 startet dann die Vorbereitung auf die Rückrunde. Mit vollem Elan und viel Fleiß wollen wir uns den Aufgaben stellen, die in den kommenden sechs Monaten auf uns zukommen und ich freue mich demnach auch schon auf die "Ergebnisse" der täglichen Hausaufgabe, die unsere Jungs heute aufgetragen bekommen haben. :-)

 

D.G.

 

Weihnachtsfeier der D1-Jugend (15.12.2012)


Endlich konnten die Spieler der 1. D-Jugend mal wieder kämpfen, auch wenn heute der Ball zwar wieder rund war - aber er hatte 3 Löcher und der Gegner war in deutlicher Überzahl. Galt es doch im Einzelkampf jeweils gegen 10 standhafte Gegner anzutreten. Im Wettstreit konnten aber tolle Siege gefeiert werden und endlich konnten auch Trainer und Eltern mal zeigen, was sie so drauf haben. Aber wirkliche Verlierer gab es keine - nur SIEGER, wenn auch nicht messbar in Ligapunkten so aber an viel Spaß, Zusammenhalt und richtig guter Laune.

Nach einer lustigen Bowlingpartie mit den Eltern setzten sich alle zu einer gemütlichen Runde zusammen, um die Hinrunde der Saison noch einmal kurz zusammenzufassen und die Einzelsieger der Bowlingrunde zu ehren. Natürlich hatte der Weihnachtsmann für alle Kinder, den Trainer und sogar Betreuer etwas mitgebracht.

Nach dem offiziellen Teil wurde gemeinsam geschmaust und geplauscht und natürlich über Fußball gefachsimpelt (was auch sonst?).

 

Nun sind es nur noch wenige Tage bis Weihnachten, deshalb:

 

ALLEN Kindern, Eltern, Trainern und allen, die ich vergessen habe hier zu nennen, ein wunderschönes und ruhiges Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr.

 

M.D.

 

8. Spieltag, Stadtliga (24.11.2012)

SV Schleußig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Eric Frank, Niklas Breitbarth -Alexander Mallwitz - Niclas Herzog, Denis Gaus, Laurenz Wulff - Eric Gebauer (Eingewechselt: Lukas Diwisch, Robin Fomm)

 

Tore

0:1 Eric Gebauer (3.); 0:2 Denis Gaus (43.), 0:3 Denis Gaus (55.)

 

Spielbericht

Die große Kunst der Chancenvergabe

 

Die D1-Jugend feiert ihren zweiten Sieg in vier Tagen. Nach dem Pokal-Kampf am Mittwoch gab es heute den spielerisch besseren Fußball zu sehen, auch wenn noch nicht alles so klappte, wie es sollte.

Mit viel Angriffslust starteten unsere Jungs in das Duell beim Tabellenletzten. Eric Gebauer nutzte gleich die zweite Gelegenheit zum frühen Führungstor. Es lag ein Hauch Effektivität im Schleußiger Wald, der jedoch schnell wieder verschwand und leider nicht wiederkam. Denn im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielten wir uns zwar durch teils sehr schöne, direkte Spielzüge eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Nur trafen wir das Tor einfach nicht. Entweder waren wir zu uneigennützig beim Torschuss, manchmal übersahen wir den besser postierten Mitspieler oder der Ball fand einfach nicht den Weg über die Torlinie. Was auch war, wir trafen im letzten Atemzug oftmals die falsche Entscheidung. So bekamen wir es tatsächlich fertig, mit diesem knappen Ergebnis in die Pause zu gehen. Uns wollte einfach kein weiteres Tor gelingen, trotz großartiger Chancen.

Die zweite Spielhälfte ähnelte der ersten, nur die Spielrichtung änderte sich. Sehr überlegt wechselten wir die Seiten, banden ab und an sehr klug unsere Verteidiger in das Offensivspiel ein. Die dadurch gewonnen Räume nutzen wir für gute Anspiele in die Tiefe, doch wir stolperten immer wieder über das Leid der ersten Spielhälfte – unsere Chancenverwertung. Es war faszinierend, wie variantenreich man ein Tor NICHT erzielen kann. Sehr verzweifelnd für den Trainer, aber man kann den Jungs nur wenige Vorwürfe machen. Sie waren bemüht guten Fußball zu spielen, den besser positionierten Spieler freizuspielen und Mut im Abschluss zu beweisen. Schlussendlich war es Denis Gaus, der das Ergebnis etwas in die Richtung bewegte, wie das Spiel tatsächlich auch ablief. So markierte er das zweite und dritte Tor, bis wieder die Kunst der Chancenvergabe ihren großen Auftritt hatte...

 

Wir freuen uns über diesen Sieg, da er gut herausgespielt wurde, weil er verdient war und wir endlich mal kein Gegentor kassiert haben. Wir wissen aber auch, dass uns diese vergebenen Chancen im nächsten Punktspiel das Genickt brechen könnten. Mit anderen Worten: Wir müssen uns steigern, um weiterhin siegreich zu bleiben. Um das zu schaffen, werden wir diese Woche bärenstark trainieren, da bin ich mir sicher!

 

D.G.

 

Achtelfinale, Stadtpokal (21.11.2012)

SG Olympia Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:4 n. N. (1:0, 1:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Eric Frank, Niklas Breitbarth - Alexander Mallwitz - Niclas Herzog, Denis Gaus, Robin Fomm - Lukas Diwisch (Eingewechselt: Eric Gebauer, Laurenz Wulff)

 

Tore

1:0 SG Olympia (27.); 1:1 Denis Gaus (32.)

 

Neunmeterschießen

Denis Gaus verwandelt, SG Olympia verwandelt, Martin Drößler verwandelt, Martin Drößler pariert, Niclas Herzog verwandelt

 

Spielbericht

Die Eintracht zieht ins Viertelfinale ein

 

Am heutigen Buß- und Bettag stand uns der ungeschlagene Tabellenführer der 1. Kreisklasse gegenüber. Auf dem sehr, sehr kleinen Spielfeld war es für beide Teams schwer, spielerisch zu überzeugen. Kampfbereitschaft und Reaktionsschnelligkeit hießen die Zutaten für den Erfolg, jene wir im Moment einfach nicht bei uns haben. So gelangen uns nur wenige gute Aktionen und lediglich zwei Torschüsse. Der Gastgeber machte dies besser, agierte viel energischer, ging jedem gut oder schlecht gespielten Anspiel nach, als wäre es der letzte Ball, der jemals über ein Fußballfeld rollen würde. So erzielten sie direkt vor dem Pausenpfiff das verdiente 1:0.

In der zweiten Hälfte präsentierte sich unser Team angriffslustiger, bissiger und zielstrebiger. Durch einen gemeinsamen Kraftakt beim Nachgehen eines langen Balls konnten sich Eric Gebauer und Denis Gaus durchsetzen. Letzterer behielt die Nerven und markierte den Ausgleichstreffer. Fortan steigerten sich unsere Jungs, zeigten einige gute, sehr beherzte Aktionen und wollten das Führungstor erzielen. Doch erst stand der Pfosten im Weg, dann parierte der Olympia-Keeper großartig und beim dritten Mal schossen wir einen Verteidiger von der Linie. Zwar zeigten wir immer noch einige Nachlässigkeiten – sowohl im Verteidigungsspiel als auch bei unseren Offensivbemühungen – doch die Leistungssteigerung war deutlich erkennbar. In der Schlussphase waren wir die aktivere Mannschaft, für den Siegtreffer reichte es jedoch leider nicht. So zitterten sich beide Teams durch die Verlängerung, wo jede Seite eine große Chance zur Entscheidung ungenutzt ließ.

Ein Glück, dass bei einem Neunmeterschießen die Schnelligkeit des Anlaufs keine Rolle spielt und das Durchführen vollkommen ohne Zweikämpfe von statten geht. So hatten wir eine realistische Chance auf ein erfolgreiches Ende, welches uns Denis, Martin und Niclas auch bescherten.

 

Schlussendlich muss man dem Gastgeber ein großes Kompliment aussprechen, der uns einen tollen Kampf bot und unsere derzeitigen Schwächen eiskalt aufdeckte. Aus diesem Grund ist es lobenswert, dass wir nicht aufgegeben und unser Ziel – das Erreichen der nächsten Pokalrunde – erreicht haben. Nun brauchen wir das gewonnene Selbstvertrauen und die Lehre aus unseren Fehlern, um auch am kommenden Wochenende erfolgreich zu sein. Hierzu muss sich aber jeder im Team nochmal ein großes Stück strecken!

D.G.

 

7. Spieltag, Stadtliga (17.11.2012)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. RB Leipzig III 1:7 (1:2)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Niklas Breitbarth, Robin Fomm – Eric Frank – Eric Gebauer, Niclas Herzog, Laurenz Wulff – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Denis Gaus, Gino Krüger, Lukas Diwisch)

 

Tore

1:0 Alexander Mallwitz (9.), 1:1 RB Leipzig (20.), 1:2 RB Leipzig (28.); 1:3 RB Leipzig (33.), 1:4 RB Leipzig (41.), 1:5 RB Leipzig (51.), 1:6 RB Leipzig (54.), 1:7 RB Leipzig (56.)

 

Spielbericht

Gegen einen starken Gegner die schlechteste Saisonleistung abgerufen

 

Den Gästen von RB Leipzig III konnten wir heute nichts entgegensetzen. Das schnelle und direkte Spiel, die guten technischen Fertigkeiten unseres Gegners sorgten dafür, dass wir oftmals hinterher oder ins Leere rannten. Selbst in Ballbesitz gekommen, agierten wir hektisch und konnten somit nie ein eigenes Offensivspiel aufziehen. Unser Zweikampfverhalten und die Einsatzbereitschaft sind in der Form leider nicht stadtligatauglich – das war heute die allergrößte Enttäuschung. Wenn eine Mannschaft diese fußballerische Überlegenheit besitzt, dann muss man ihr mit Leidenschaft und entsprechendem Körpereinsatz begegnen. Ich habe heute den Willen, die Laufbereitschaft und eine konsequente Zweikampfführung vermisst. Hängende Köpfe und eine klare Niederlage sind das verdiente Resultat.

An der Stelle muss sich natürlich auch der Trainer an die eigene Nase fassen. Konfliktfrei, lieb und nett – so könnte man das aktuelle Klima in der D1-Jugend beschreiben. Zu brav für unsere Ansprüche, vielleicht auch deshalb sind fast alle Spieler kilometerweit von ihrer Leistungsgrenze entfernt!

 

D.G.

 

6. Spieltag, Stadtliga (10.11.2012)

TSV 1886 Markkleeberg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:2 (1:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Eric Gebauer, Niklas Breitbarth - Elias Kern - Denis Gaus - Niclas Herzog, Laurenz Wulff - Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Eric Frank, Robin Fomm)

 

Tore

1:0 TSV 1886 (5.), 1:1 Alexander Mallwitz (12.); 1:2 Denis Gaus (33.), 2:2 TSV 1886 (36.), 3:2 TSV 1886 (58.)

 

Spielbericht

Statt uns zu belohnen, wurden wir bitter bestraft

 

Fünf Wochen lagen zwischen dem mausgrauen Auftritt beim Tabellenzweiten SG Taucha und dem heutigen Gegner TSV 1886 Markkleeberg. Ein guter Vergleich für uns, da beide Teams sehr eng beieinander liegen, Platz zwei und drei der Stadtliga belegen.

 

Wir starteten sehr engagiert und versuchten den Gegner in bestimmten Situationen unter Druck zu setzen. Der Ballgewinn sollte unsere zügigen Gegenangriffe einleiten. Dies gelang uns gut, mehrere temporeiche Angriffe waren die Folge. Leider schlossen wir oftmals viel zu hektisch ab, übersahen teilweise mehrere mitgelaufene Spieler. So rannten wir noch zu Spielbeginn selbst in einen Konter und kassierten das 1:0. Die Antwort unserer Mannschaft folgte prompt. Denis Gaus setzte Alexander Mallwitz in Szene, der sich auf dem Weg zum Tor nicht aufhalten ließ und zum Ausgleich einnetzte. In der gesamten ersten Spielhälfte kam der Gastgeber zu den klareren Torchancen, wir jedoch taten mehr für das Spiel, waren zweikampfstärker. Leider schafften wir es zu selten, im zentralen Mittelfeld Anspielstationen zu schaffen oder waren bei Ballbesitz zu lässig im Passspiel.

Unsere Jungs starteten sehr stark in die zweite Spielhälfte. Im Spiel nach vorn waren wir zielstrebig, setzen jeden Ballgewinn temporeich um. Der Führungstreffer durch Denis Gaus war mehr als verdient und gab uns zusätzlich Selbstvertrauen. Daran änderte auch der zeitnahe Ausgleich nichts. So blieb das Spiel bis zum Schluss spannend, zumal unser Torwart und Kapitän mittlerweile einige Male eingreifen musste. Als das Spiel zu Gunsten des Gastgebers zu kippen schien, hatten wir die große Chance zum Siegtreffer. Durch großartiges Pressing erkämpfen wir nach einem Abstoß den Ball, Denis Gaus läuft auf den Torwart zu und legt auf den mitgelaufenen Eric Gebauer quer. Er nimmt den Ball aus etwa elf Metern direkt, doch leider dreht er kurz vor dem Pfosten nach außen weg. Sein Mut, das Zuspiel mit dem schwächeren rechten Fuß reaktionsschnell direkt zu spielen, wurde leider nicht belohnt. Das große Dilemma nahm somit seinen Lauf. Der liegengelassenen Belohnung folgte die "Strafe". Kurz vor dem Abpfiff musste Martin Drößler ein drittes Mal hinter sich greifen. Zum dritten Mal reagierten wir langsamer als der Gegner, der jedes Tor per Abstauber erzielte.

 

Wieder verließen unsere Jungs unglücklich den Platz. Dabei haben sie viele Dinge richtig gemacht und Trainingsschwerpunkte im Wettkampf erfolgreich umgesetzt. Ebenso lobenswert, dass wir mittlerweile viel selbstbewusster und teilweise instinktiv das vermeintlich schwächere Bein benutzen, um handlungsschneller zu agieren. Wir steigern uns von Woche zu Woche, das ist unübersehbar. Und irgendwann werden sich der Einsatz und die Geduld unserer Spieler in Siege umwandeln. Da bin ich mir sicher!

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

 

D.G.

 

Trainingsspiel (26.10.2012)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Eric Gebauer, Niklas Breitbarth - Elias Kern - Niclas Herzog, Gino Krüger, Robin Fomm - Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Pascal Kretzschmar (TW), Christoph Mäding, Eric Frank)

 

Tore

0:1 (9.), 1:1 Alexander Mallwitz (13.), 1:2 (14.), 1:3 (18.); 1:4 (23.), 2:4 Christoph Mäding (37.); 2:5 (46.), 3:5 Niclas Herzog (52.), 4:5 Christoph Mäding (55.)

 

Spielbericht

Klare Leistungssteigerung

 

Wie schon vergangenen Freitag wurden dreimal zwanzig Minuten gespielt. Im ersten Spieldrittel waren wir die spielerisch bessere Mannschaft, zeigten uns jedoch in Tornähe weniger abschlussfreudig. Mit der Zeit ließen wir die Zweikampfbereitschaft vermehrt sinken, sodass der Gast mit einer klaren 1:3-Führung davoneilen konnte. Zwar spiegelt dieses Zwischenergebnis den Spielverlauf nicht passend wieder, aber auf Grund unserer Nachlässigkeiten kam dieses nicht überraschend. Im zweiten Abschnitt war nun der Gast stärker, trotzdem zeigten wir gute Ansätze im Spiel nach vorn. Viele direkte Spielzüge, Übersicht beim Lösen von Gefahrensituationen aus der Abwehr heraus und eine Menge Selbstbewusstsein beim Verwenden des vermeindlich schwächeren Beins. Schlussendlich sprang ein 1:1 heraus. Im letzten Abschnitt zeigten unsere Jungs eine verbesserte Zweikampfhaltung, viel Laufbereitschaft und weiterhin gute Spielzüge. Die logische Konsequenz waren zwei Tore bei nur einem Gegentreffer.

 

Abermals testeten wir einige Dinge aus, probierten Spieler auf anderen Positionen und erhielten die ein oder andere positive Erkenntnis. Besonders lobenswert war die sehr energische und größtenteils clevere Zweikampfhaltung unserer beiden Verteidiger Eric Gebauer und Niklas Breitbarth. Auch Niclas Herzog und Christoph Mäding bestätigten ihre guten Trainingsleistungen. Insgesamt war es eine mit kleinen Abstrichen gute Leistung unserer Mannschaft.

 

Ich freue mich auf das Training am Montag, welches um 16:30 Uhr startet. Bis dahin wünsche ich allen Eltern ein schönes Wochenende, die Kinder haben ja ohnehin frei. ;-)

D.G.

 

Trainingsspiel (19.10.2012)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Niklas Breitbarth, Robin Fomm – Elias Kern – Niclas Herzog, Gino Krüger, Alexander Mallwitz – Denis Gaus (Eingewechselt: Laurenz Wulff, Lukas Diwisch)

 

Tore

1x Alexander Mallwitz

 

Spielbericht

Fehler gemacht, Fehler erkannt

 

Das heutige Trainingsspiel endete 1:4 und wir nehmen viele wertvolle Erkenntnisse aus dieser Partie. Gerade im Zweikampfverhalten, dem defensiven Stellungsspiel und dem kontrollierten Ausspielen von Angriffen zeigen wir weiterhin Defizite. Jedoch konnte unser Team im Training gute Fortschritte zeigen, die ein oder andere Umsetzung klappte heute besser als in manch vorangegangenem Spiel. Trotzdem bleibt die Feststellung, dass wir weiterhin an vielen Dingen intensiv arbeiten müssen, dieses Vorhaben jedoch mit der notwendigen Geduld angehen werden. Der Trainingsbeteiligung und -einstellung kann ich nach wie vor nur lobende Worte entgegenbringen.

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und für die glücklichen Urlauber eine schöne Zeit. :-)

 

D.G.

 

2. Pokalrunde, Stadtpokal (13.10.2012)

SV West 03 Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (1:2)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Lukas Diwisch, Eric Frank – Elias Kern – Eric Gebauer, Gino Krüger, Robin Fomm – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Christoph Mäding, Denis Gaus, Laurenz Wulff, Niclas Herzog)

 

Tore

1:0 SV West 03 (02.), 1:1 Alexander Mallwitz (11.), 1:2 Denis Gaus (26.); 1:3 Christoph Mäding (35.), 2:3 SV West 03 (45.), 3:3 SV West 03 (51.), 3:4 Lukas Diwisch (53.)

 

Spielbericht

Sieben Kreisklasse-Kicker schlagen beinahe den Stadtligisten…

 

Zum heutigen Pokalspiel beim SV West 03 Leipzig wollten wir unsere wirklich starken Trainingseinheiten von Mittwoch und Freitag mit einer guten Leistung im Spiel belohnen und nach einigen teils unglücklichen Niederlagen in der Liga begaben wir uns auf die Suche nach einem Erfolgserlebnis.

 

Dem frühen Gegentreffer – der siebte im sechsten Spiel – konnten wir lange Zeit nichts Konstruktives entgegensetzen. Viele Einzelaktionen und motivationslose lange Bälle in den Strafraum sorgten für wenig Gefahr. In den wenigen Phasen, wo wir den Ball gut kontrollierten und den Gegner laufen ließen, konnten wir Torgefahr beweisen. Das Resultat waren die Treffer zum Ausgleich und das Führungstor kurz vor dem Pausenpfiff.

Nachdem wir auf 1:3 erhöhten, gingen wir mit unseren Angriffen unfassbar nachlässig um. Teilweise stürmten wir mit fünf gegen einen auf das Gastgebertor und schafften noch nicht einmal einen Abschluss. Unsere Abwehr löste sich schneller auf als eine Brausetablette und somit schafften sieben – der Gegner längst in Unterzahl – tapfere Westler den Anschluss und wenig später sogar den Ausgleich. Auf die kämpferische Leistung bezogen war dieser auch vollkommen verdient. In der Folge agierten wir noch hektischer, unsere Abwehr zeigte keine Gegenwehr und so rettete einzig allein unser Torwart das Remis. Schlussendlich können wir uns beim Gegner bedanken, der unerklärlicherweise alles nach vorn warf und wir somit kurz vor Schluss den entscheidenden Konter setzen durften. Lukas Diwisch rannte allein auf den Torwart zu und erzielte den Siegtreffer.

 

Wir testeten heute unabhängig vom Ergebnis und dem Spielverlauf einige Dinge aus. Die geänderten Positionen und Aufgaben bereiteten einigen Spielern ebenso große Probleme wie der zugegebenermaßen katastrophale Ball und das schlechte Geläuf. Trotzdem erscheint es unerklärbar, weshalb unser Team in der Rückwärtsbewegung fahrlässig handelte und die Zweikämpfe nicht zu Ende führte, obwohl dies Kernpunkte der letzten Trainingseinheiten waren. Kaum in Ballbesitz gelangt, lösten wir uns entweder zu spät vom Ball oder donnerten ihn ohne Ballkontrolle Richtung Strafraum. Wir mühten uns zu einem Sieg, der sich wie eine Niederlage anfühlt. Unser Gegner spielt zwei Ligen unter uns, steht dort auf dem vorletzten Rang und befand sich heute größtenteils in Unterzahl. Um es deutlich zu machen: gegen jedes andere Kreisklasse-Team hätten wir mit dieser Leistung einen auf den Deckel bekommen!

 

D.G.

 

4. Spieltag, Stadtliga (06.10.2012)

SG Taucha vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:1 (0:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) - Niclas Herzog, Eric Gebauer - Elias Kern - Denis Gaus, Gino Krüger, Laurenz Wulff - Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Eric Frank)

 

Tore

1:0 SG Taucha (31.), 2:0 SG Taucha (38.), 3:0 SG Taucha (45.), 4:0 SG Taucha (51.), 4:1 Alexander Mallwitz (52.)

 

Spielbericht

Nur eine Halbzeit gut mitgehalten

 

Am Samstagmorgen waren wir beim Tabellenzweiten SG Taucha zu Gast, wir erwarteten wie schon zum vergangenen Wochenende eine schwere Aufgabe.

Der Gastgeber begann druckvoll, während wir aus einem guten Zweikampfverhalten heraus auf Konter spielen wollten. Leider schafften wir es zu selten, den Ball gut zu kontrollieren, um schnell nach vorn zu spielen. Oftmals boten wir zu spät Anspielmöglichkeiten an oder erkannten diese nicht. Somit war es schwierig für uns, den laufstarken und sehr energisch agierenden Gastgebern etwas entgegenzusetzen. Vereinzelt gelangen uns erfolgreiche Konter, die über gutes Zweikampfverhalten und Übersicht aus dem Mittelfeld eingeleitet wurden. Doch sowohl Denis Gaus als auch Alexander Mallwitz vergaben gesamt drei große Möglichkeiten. Unser Gegner spielte sich währenddessen mehr Torchancen heraus, ließ diese ebenso fahrlässig liegen. Insofern gingen wir zufrieden mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Spielhälfte begann, wie wir es gewohnt sind: mit einem Gegentor. Mittlerweile das sechste in fünf Pflichtspielen zu Beginn einer Spielhälfte. Leider reagierten unsere Jungs erstmals mit hängenden Köpfen. Bisher schafften wir es stets, unsere Spielart und Motivation aufrecht zu erhalten oder gar zu steigern. Doch dieses Mal hielten wir nicht dagegen, ließen Taucha spielen und begingen viele leichte Fehler. Erst in den letzten zwölf Minuten – als das Spiel entschieden war – spielten wir ansehnlich Fußball und kämpften um jeden Ball. So sprangen zumindest der Ehrentreffer und eine Kleine Drangphase heraus. Mehr leider nicht.

 

Schlussendlich eine verdiente Niederlage, da der Gegner gut – aber nicht stark – war und wir die notwendige Einsatzbereitschaft, Zweikampfstärke und das spielerische Vermögen vermissen ließen. Wir werden uns deshalb selbstverständlich nicht entmutigen lassen, sollten aber etwas mehr Ehrgeiz und Einsatzbereitschaft zeigen. Und am besten fangen wir gleich am Montag beim Training damit an.

 

Schönen Sonntagabend! :-)

 

D.G.

 

3. Spieltag, Stadtliga (29.09.2012)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. 1. FC Lokomotive Leipzig 0:6 (0:2)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Niclas Herzog, Niklas Breitbarth – Elias Kern – Eric Gebauer, Gino Krüger, Laurenz Wulff – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Eric Frank, Lukas Diwisch)

 

Tore

0:1 1. FC Lok (20.), 0:2 1. FC Lok (25.); 0:3 1. FC Lok (33.), 0:4 1. FC Lok (36.), 0:5 1. FC Lok (45.), 0:6 1. FC Lok (52.)

 

Spielbericht

Das Ergebnis täuscht über eine gute Leistung hinweg


 

Wie sieht so ein Fazit eigentlich aus, wenn man zu Hause mit 0:6 unterliegt? Wir könnten es uns einfach machen: Wir behaupten, dass wir nicht gut genug waren und zählen alle Fehler auf. Doch die Wahrheit sieht vollkommen anders aus.

 

Ohne Denis Gaus, immerhin zehn Scorerpunkte in drei Spielen, wollten unsere Eintrachtler kämpfen, Fußball spielen und jede Möglichkeit nutzen, um Gelerntes umzusetzen sowie aus jeder Situation neue Erfahrungen zu sammeln. Wir wollten uns unabhängig vom Ergebnis durchweg positiv präsentieren, Mut und Disziplin beweisen. Diese gemeinsamen Vorgaben haben alle zehn Spieler umgesetzt. Respekt!

 

Bis zur zwanzigsten Minute konnten wir das 0:0 halten, ließen sogar drei gute Kontergelegenheiten liegen. Durch zwei Kleinigkeiten gerieten wir noch vor dem Pausenpfiff in Rückstand, trotzdem war die Leistung in Halbzeit eins sehr stark. Die Gäste taten sich lange Zeit schwer, einen klaren Torabschluss zu erspielen. Mit unserem hohen läuferischen und kämpferischen Einsatz hielten wir dagegen, eroberten durch clevere Zweikämpfe viele Bälle. In der zweiten Hälfte spürte man, wie unseren Jungs die Luft etwas ausging, es schlichen sich kleine Stellungsfehler und Unkonzentriertheit ein. Der spielstarke Gegner aus Probstheida nutzte diese für weitere Treffer, sodass ein deutliches Ergebnis heraussprang.

 

Schlussendlich war es ein ungleiches Duell. Ein Stadtligaaufsteiger gegen eine Bezirksligareife Mannschaft des 1. FC Lokomotive – wohlwissend, dass die heutige Stadtliga der früheren Bezirksklasse gleichkommt.

Und trotzdem – oder gerade deswegen – ziehen wir ein überaus positives Fazit. Verglichen mit den ersten Trainingseindrücken und dem Saisoneröffnungsturnier zum heutigen Tag hat sich der Leistungsstand unserer Jungs deutlich nach oben verbessert. Besonders in den Bereichen Taktik, Spielverständnis und ganz speziell im Zweikampfverhalten agieren alle Spieler wesentlich geschickter und zielgerichteter. Das bewerte ich als Erfolg, der uns Mut machen sollte!

Ein gutes Zeichen dafür stellt unsere Trainingsbeteiligung von 87,1 % dar. Die Jungs sind sehr lernwillig, interessiert und haben Spaß am Fußball. Gute Voraussetzungen für die kommenden Aufgaben.

 

Trainingsstatistik im September:

Eric Gebauer, Lukas Diwisch, Martin Drößler, Robin Fomm (jeweils 100%), Alexander Mallwitz, Christoph Mäding (jeweils 92%) und Denis Gaus, Laurenz Wulff, Niclas Herzog und Niklas Breitbarth (jeweils 83%). Ganz stark!

 

D.G.

 

2. Spieltag, Stadtliga (23.09.2012)

VfB Zwenkau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:2 (3:1)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Eric Frank, Niklas Breitbarth – Elias Kern – Denis Gaus, Gino Krüger, Laurenz Wulff – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Eric Gebauer, Niclas Herzog)

 

Tore

1:0 VfB Zwenkau (01.), 2:0 VfB Zwenkau (14.), 2:1 Niclas Herzog (24.), 3:1 VfB Zwenkau (28.), 3:2 Denis Gaus (33.)

 

Spielbericht

Unglückliche Niederlage in Zwenkau


Mit gesenkten Köpfen verließen die Jungs das Fußballfeld und damit endete das Spiel, wie es begann. Denn kaum pfiff der Schiedsrichter die Begegnung an, stand es 1:0 für den Gegner. Es war das vierte Gegentor im dritten Spiel, welches direkt nach einem Anpfiff zur ersten oder zweiten Spielhälfte fiel.

Wir hatten über weite Strecken der gesamten Partie große Probleme, Ordnung in unser Spiel zu bringen. Eine ungewohnt hohe Quote technischer Fehler bei der Ballannahme, ungenaue Zuspiele und wenige Anspielmöglichkeiten brachten eine enorme Hektik in unseren Ballbesitz. Ab und an schlugen wir den Ball ohne Not quer über das Spielfeld, statt ihn zu kontrollieren. So entstand ein zielloses Hin und Her, wo meist nur der Zufall entschied, wem der Ball vor die Füße fällt. Außerdem entschlossen wir uns häufig erst recht spät für den Rückwärtsgang und hielten zu großen Abstand zu unseren Gegenspielern. Trotzdem ließen unsere Jungs die Köpfe nicht hängen und versuchten vorn mutig aus verschiedenen Positionen zum Abschluss zu kommen. Etwas Ungenauigkeit und viel Pech sorgten dafür, dass nicht nur der Rückstand blieb, sondern sogar auf 2:0 anwuchs. In der Folge wurde unser Spiel stabiler. Wir gewannen mehr Zweikämpfe und waren sehr bemüht, den Ball zu kontrollieren und an den Mitspieler weiterzugeben. Außerdem erarbeiteten wir uns eine Vielzahl von guten Tormöglichkeiten. Unsere gesamte Offensivreihe versuchte es mindestens zweimal aussichtsreich, doch nur Niclas Herzog in der ersten und Denis Gaus zu Beginn der zweiten Halbzeit waren erfolgreich. Je länger das Spiel dauerte, desto risikoreicher spielten wir, sodass auch die kampfstarken Gastgeber zu einigen guten Gelegenheiten kamen. Unser Chancenplus glich sich somit zum Spielende aus. Doch eines blieb: das weniger zufriedenstellende Ergebnis.

 

Ich finde, wir sollten uns über dieses Spiel und das Ergebnis ärgern, dürfen jedoch keineswegs die Köpfe hängen lassen. Auf unserem Weg werden wir noch so einige Rückschläge einsammeln und das ist auch gut so. Wir können aus jeder Situation und jedem Fehler etwas lernen. Dafür benötigen wir natürlich Zeit und die werden wir uns nehmen. Schließlich wächst das Gras nicht schneller, nur weil man daran zieht.

 

D.G.

 

1. Spieltag, Stadtliga (15.09.2012)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. LSV Südwest 4:3 (2:0)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Eric Frank, Niklas Breitbarth – Denis Gaus – Eric Gebauer, Gino Krüger, Laurenz Wulff – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Christoph Mäding, Elias Kern, Lukas Diwisch, Niclas Herzog)

 

Tore

1:0 Denis Gaus (11.), 2:0 Denis Gaus (22.); 2:1 LSV Südwest (31.), 2:2 LSV Südwest (33.), 3:2 Elias Kern (40.), 3:3 LSV Südwest (48.), 4:3 Eric Gebauer (50.)

 

Spielbericht

Mit großem Herz und toller Moral zu drei Stadtligapunkten

 

Am Samstagmorgen stand uns der LSV Südwest gegenüber. Endlich spielten, rannten und kämpften wir um waschechte Stadtligapunkte. Wie schon im Pokalspiel starteten unsere Jungs sehr engagiert, zweikampfstark und spielfreudig. Während hinten nicht viel anbrannte, konnten wir vorn gute Chancen herausarbeiten. In Minute elf nutzten wir die erste, in Minute zweiundzwanzig die zweite. Denis Gaus traf doppelt und wurde dabei zweimal hervorragend durch seine Mitspieler in Szene gesetzt. Diese 2:0-Führung gab uns viel Selbstvertrauen, doch meist gelang uns das entscheidende Zuspiel nicht, sodass wir nur noch zu wenigen klaren Torabschlüssen kamen. So versuchten wir es auch mal aus der zweiten Reihe, doch unser Doppeltorschütze traf nur den Querbalken.

Die letzten zehn Minuten in Halbzeit eins zeigten jedoch, dass uns der Gast durchaus einige Schwierigkeiten bereiten könnte. Einige Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung und den Zweikämpfen machten den Gegner stark.

 

Wir wollten die Halbzeitpause nutzen, um diese Fehler abzustellen. Doch viele Gelegenheiten dazu erhielten wir nicht, denn keine dreißig Sekunden vergingen bis zum Anschlusstreffer, nicht einmal zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Unglaublich ärgerlich! Unsere Jungs brauchten nun ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. So war es sehr hilfreich, dass sich Elias Kern in der 40. Minute ein Herz fasste und aus der Distanz die erneute Führung erzielte. Dieser Treffer war gleichermaßen Startschuss für ein wildes Hin und Her in der Schlussphase. Vorn wollte das 4:2 nicht fallen, hinten bewahrte uns Martin Drößler mit zwei, drei überragenden Reaktionen vor dem Ausgleichstreffer. Zwölf Minuten vor Schluss half dann jeder Einsatz nicht mehr, der Gast aus dem Leipziger Südwesten traf zum 3:3. Zugegebenermaßen nutzten sie die entstandenen Räume und Chancen in diesem Spiel sehr clever und effektiv, waren immer zu Stelle, wenn wir Fehler machten. Umso bemerkenswerter, dass unser Team weiter selbstbewusst auf Angriff spielte und gewillt war, den abermaligen Führungstreffer zu erzielen. So schön die ersten drei Tore herausgespielt bzw. geschossen wurden, so humor- und schnörkellos erzielten wir unser viertes. Eric Gebauer hatte den richtigen Instinkt und drosch den Ball aus kurzer Distanz zum 4:3. Das Bild in den letzten zehn Minuten änderte sich nicht. Chancen auf beiden Seiten ließen gewiss keine Langeweile aufkommen. Während wir vorn mit Knipserqualitäten geizten, durfte sich unser Torwart nochmals großartig auszeichnen. Unsere Abwehr hielt Stand, besonders unsere Mittelfeldspieler Laurenz Wulff und Denis Gaus überzeugten mit großartiger läuferischer Leistung. Alle gemeinsam erkämpften wir uns drei nervenaufreibende Stadtligapunkte.

 

Vor uns stehen noch wesentlich schwerere Aufgaben und somit gibt uns dieses Spiel die Gewissheit, dass jeder Fehler in Gegentore und Niederlagen umgewandelt werden kann. Wir haben demnach noch viel vor uns, doch mit jeder Aufgabe werden wir wachsen.

 

D.G.

 

P.S.: Es wäre wirklich klasse, wenn die Jungs am Montag schon zehn Minuten vor Trainingsbeginn auf dem Platz erscheinen könnten, damit die Spielauswertung nicht zu sehr ins Training gezogen wird. Danke :-)

 

1. Pokalrunde, Stadtpokal (09.09.2012)

SG Leipzig-Bienitz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:10 (0:3)

 

Aufstellung

Martin Drößler (C) – Eric Frank, Niklas Breitbarth – Elias Kern – Eric Gebauer, Gino Krüger, Denis Gaus – Alexander Mallwitz (Eingewechselt: Christoph Mäding, Laurenz Wulff)

 

Tore

0:1 Denis Gaus (3.), 0:2 Alexander Mallwitz (4.), 0:3 Alexander Mallwitz (11.); 1:3 SG Leipzig-Bienitz (32.), 1:4 Christoph Mäding (40.), 1:5 Christoph Mäding (42.), 1:6 Gino Krüger (52.), 1:7 Laurenz Wulff (54.), 1:8 Gino Krüger (57.), 1:9 Denis Gaus (58.), 1:10 Denis Gaus (60.)

 

Spielbericht

Gelungener Saisonauftakt

 

Wie immer eröffnete die erste Pokalrunde die neue Spielzeit und wie jedes Jahr glich sie einer Wundertüte. Nach einem durchwachsenen Turnierwochenende und gedrosseltem Trainingsprogramm ging der Trainer mit gedämpftem Optimismus in diese Begegnung. Das Team wusste wohl nichts davon und legte sehr angriffslustig los. Bereits nach vier Minuten stand es 2:0 für unsere Eintracht, in der elften Minute konnten wir gar erhöhen. Zunächst traf Denis Gaus, Alexander Mallwitz legte eben diesen Treffer auf und netzte dann selbst zweimal. Über weite Strecken der ersten Spielhälfte ließen wir den Ball gut laufen. Besonders auf den Außenbahnen sorgten wir für viel Bewegung und Spielfreude. Unsere beiden Verteidiger Eric Frank und Niklas Breitbarth verstanden ihre Aufgabe immer besser und konnten meist frühzeitig den Ball erobern. Das schnelle Umschalten auf Angriff bereitete uns viele Chancen, die wir aber in Zukunft noch besser nutzen müssen.

 

Unsere Halbzeitpause fand etwas verschoben in den ersten sechs, sieben Minuten der zweiten Spielhälfte statt. Zu lässige Zweikampfhaltung und fehlende Aufmerksamkeit sorgten für den Anschlusstreffer und zwei, drei weitere brenzlige Situationen. Doch unser Team fing sich und konnte vorn zweimal durch Christoph Mäding knipsen. Es begann eine sehr starke Phase der Eintracht, die es schaffte, durch aggressives Zweikampfverhalten und hohen läuferischen Einsatz dem Gegner die Lust am Fußballspielen zu nehmen. Immer wieder holten wir uns im Zentrum die Bälle und starteten unsere Angriffe. Gino Krüger, Laurenz Wulff und erneut Denis Gaus legten vier Treffer innerhalb von sieben Minuten nach. Den Schlusspunkt setzte wieder Denis Gaus, der somit drei Treffer selbst erzielte und zwei vorbereitete.

 

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, geprägt von Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und der Lust am Fußballspielen, konnten wir erfolgreich in die Saison starten. Mit dem Wissen, dass dies "nur" ein Stadtklasse-Team war, gehen wir zwar mit Selbstbewusstsein aber auch mit dem nötigen Ehrgeiz in die neue Trainingswoche.

 

D.G.

 

Feldturnier (01.09.2012)

Engel & Völkers-Cup bei Eintracht Leipzig-Süd

 

Vorrunde

ELS gegen SV Schleußig 2:0

ELS gegen Kickers 94 Markkleeberg 0:0

ELS gegen 1. FC Lokomotive Leipzig 0:3

ELS gegen Tapfer Leipzig 2:3

 

Ausscheidungsrunde

ELS gegen TSV Leipzig-Wahren 0:1

 

Platzierungsrunde

ELS gegen SV Fortuna Leipzig 2:0

ELS gegen SV Schleußig 2:0

 

Eingesetzte Spieler

Alexander Mallwitz, David Gärtner, Elias Kern, Eric Frank, Eric Gebauer, Gino Krüger, Kai Kühn, Martin Drößler, Niclas Herzog, Niklas Breitbarth, Pascal Kretzschmar

 

Spielbericht

Heute startete mit dem Engel & Völkers-Cup die neue Spielzeit. Zwar fehlten noch einige Spieler, trotzdem konnten wir den Großteil unseres erweiterten D1-Kaders aufstellen.

Wir starteten gut in die Gruppenphase und konnten SV Schleußig problemlos bezwingen und ein 0:0 gegen Kickers 94 Markkleeberg erkämpfen. Gegen den 1. FC Lok fehlte es an Cleverness, sonst hätten wir vielleicht für eine kleine Überraschung sorgen können. Somit entschied das letzte Gruppenspiel gegen Tapfer Leipzig, in welche Ausscheidungsrunde wir eingestuft werden. Leider verschliefen wir die ersten fünf Minuten und kämpften uns erst spät zurück ins Spiel. Mehr als ein 2:3 sprang für unsere Mannschaft nicht heraus. Unser nächster Kontrahent lautete TSV Leipzig-Wahren, welcher uns mit 0:1 schlug. Eine sehr unnötige, aber auch unglückliche Niederlage, die uns in die Platzierungsrunde zwischen Platz zwölf und vierzehn brachte. Dort konnten wir uns steigern und gute Spielzüge zeigen. Somit konnten wir zwei weitere Siege feiern und das Turnier ordentlich abschließen.

 

Natürlich freuen wir uns über keinen zwölften Platz bei unserem Heimturnier, doch unser vorrangiges Ziel bestand darin, unsere Spieler auf verschiedenen Positionen zu testen und erste wichtige Eindrücke zu gewinnen. Mit etwas mehr Geschick und Glück wäre eine wesentlich bessere Platzierung realistisch gewesen.

 

Wir nehmen mit, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, aber auch einiges Talent in unseren Kindern steckt. Nun werden wir die kommenden sechs Trainingseinheiten und das anstehende Pokalspiel nutzen, um uns für die schweren Aufgaben in der Stadtliga vorzubereiten.

 

D.G.

 

 

An dieser Stelle auch noch einmal einen riesengroßen Dank an die Eltern von Eric Gebauer, Eric Frank, Elias Kern und Pascal Kretzschmar für die tolle Unterstützung und Hilfe an Grill und Kuchenstand. Ohne Euch wäre heute nichts gelaufen !!! DANKE !!!

 

M.D.

(D1) Urkunde Engel&Völkers-Cup.pdf
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