Spielberichte Saison 2013/2014

 

Freiluftturnier bei SG Olympia Leipzig (06.07.2014)

 

Aufstellung

August Kreller (C), Benni Steinbeißer, Janis Schütze, Linus Neugebauer, Luca Arnold, Phillip Seliger, Richard Oetzel, Robin Adrian, Tim Bergmann, Tobias Minkus

 

Ergebnisse

ELS vs. SV Lokomotive Engelsdorf 0:3

ELS vs. SG Spergau 0:1

ELS vs. SG Olympia II 1:0

ELS vs. Leipziger SC 0:2

ELS vs. SG Olympia III 3:0

ELS vs. SG Olympia IV 2:0

 

Spielbericht

Heute um Zwei, endlich war's aus und vorbei! :-)

 

Die tolle Abschlussfeier liegt erst wenige Stunden hinter uns, die 8:7-Pleite der Kids gegen ihre Eltern könnte frustrierende oder auch motivierende Folgen haben. Wir warten gespannt, bis es los geht, wollen ein letztes Mal gemeinsam kicken, bevor diese ewig erscheinende Saison endlich ihr Ende findet...

 

Alle stehen bereit, SV Lokomotive Engelsdorf in rot, die Eintracht in weiß – Schlafanzug-Weiß, wie wir gleich sehen werden. Während die Loksche dampft, blinzeln wir noch, als wäre soeben erst die Sonne aufgegangen. Die brennt allerdings schon seit einer Weile, genau wie unser Gegner. Drei zu Null – na guten Morgen. Die Jungs nun hellwach, der Trainer hat sie geschüttelt. Die SG Spergau beweist sich zwar als schwieriger Gegner, doch die Eintracht macht das Spiel und das Tor. Phillip quer durch die Mitte, der Rote weiß es und netzt die Murmel ein. Ärgerlich, da dies – wie sich später zeigen sollte – eine wesentlich bessere Platzierung in der bockstarken Gruppe A verhindert. Doch wir bleiben dran, sehen schönes Direktspiel, wuselnde Leipziger, die ohne Erfolgserlebnis das Grün verlassen müssen. Wir fassen nach dem Spiel zusammen: erstes Spiel ohne Fußball und Erfolg, zweites Spiel guter Fußball ohne Erfolg, nun probieren wir mal beides gleichzeitig. Da Ziele den Menschen vorantreiben, scheint die Maßgabe gegen die starke Reserve des Stadtligadritten zu fruchten. Mit toller Laufarbeit, fairen aber bissigen Zweikämpfen und einem schmucken Treffer durch Kapitän August gehen wir in Führung, verteidigen diese mit Mann, Maus und allem Glück der Erde zum 1:0-Sieg. Es stellt sich nun der frischgebackene Stadtmeister hinter die feindliche (Mittel)Linie. In Neongrün sind sie ebenso hochmodern gekleidet, wie sie Fußball spielen. Da Allrounder August und Trickser Tobi noch am Softeis-Stand verweilen, macht der Leipziger SC, was er möchte. Er läuft, spielt, kämpft, schießt – doch die Eintracht erwehrt sich erfolgreich. Nun der Wechsel: mit Eisflecken dekoriert, kommen die beiden doch noch zum Zuge, der Gegner auch, 0:2. Klassisch "vercoached"! Im letzten Gruppenspiel geht es jetzt nur noch um die goldene Ananas, den Spaß und die Tore. Ob's Ananas gab, wissen wir nicht, Tore sehen wir, Spaß macht's auch. Schnell und oftmals direkt geht's von rechts nach links. Riesige Chancen, drei Tore, zwei mit dem linken Fuß. Die vielseitigen Eintrachtler zeigen ein tolles Spiel, in dem August ein Hattrick gelingt und Janis aus einem Meter den Ozean verfehlt – Künstlerpech und alles halb so wild! Die komische Gruppeneinteilung – Gruppe B mit dem Stadtmeister, dem Vizestadtmeister und der bärenstarken Reserve des Tabellendritten, dazu die super agilen Spergauer – macht es möglich, dass wir nun gegen Olympia IV (!) um Platz neun spielen. Es ist der wirklich allerletzte Kick dieser Saison, gleich ist Feierabend. Die Jungs sind motiviert, August trifft doppelt und dann plätschert die Partie in der heißen Sonne vor sich hin, bis der Schiedsrichter abpfeift. Finito, Platz neun, drei Siege, drei Niederlange, 6:6 Tore, August als bester Torschütze (6 Treffer).

 

Fazit

Ein schönes Turnier zum Abschluss bei sympathischen Gastgebern. Die Wärme hat ganz schön geschlaucht, kleine Flüchtigkeitsfehler in unser Spiel gebracht und ein besseres Ergebnis verhindert. So what, ist halt nur Fußball…

 

P.S.: Dieses Motto sollten sich übrigens mal einige Trainer von Jugend- und insbesondere Kleinfeldmannschaften zu Herzen nehmen. Was manche dort an der Seitenlinie mit den Armen fuchteln und reinblubbern, wenn sie mit der Schiedsrichter-Entscheidung nicht einverstanden sind, darf man gern als pädagogischen Fehlschuss interpretieren. Schlechte Vorbilder und Verlierer, die die Kinder nicht verdient haben. Bei jedem Turnier trifft man diese, ab und an in der Liga ebenfalls. Schade, insbesondere um die Kinder und ihre Erziehung sowie für die Leistung und das Engagement der Schiedsrichter!

 

D.G.

 

Freiluftturnier in Zwenkau (29.06.2014)

 

Aufstellung

August Kreller (C), Janis Schütze, Linus Neugebauer, Luca Arnold, Phillip Engermann, Robin Adrian, Till Werner, Tim Bergmann, Tobias Minkus

 

Ergebnisse

ELS vs. SV Schleußig 2:0

ELS vs. SG Röcknitz/Hohburg 2:0

ELS vs. VfB Zwenkau 2:0

ELS vs. SF Neukieritzsch 2:1

 

Spielbericht

Wetterfeste Eintrachtler stibitzen gleich drei Pokale

 

Wir streifen uns zum vorletzten Male in dieser tollen Saison die Eintracht-Trikots über, wollen Spaß haben und erfolgreich sein. Unserer Vorfreude zum Trotz gibt der Fußballgott eine Matschrunde, es schüttet wie aus Kübeln und ohne Pause.

 

Der gewünscht gute Start in dieses Turnier fällt entsprechend sprichwörtlich ins Wasser. Unsere Jungs kicken in Regenjacken und nicht so gefällig, wie es uns gefallen würde. Dem SV Schleußig kommt dies gut entgegen, hält lange mit, verzeichnet sogar eine Großchance. Diese wirkt wie ein Wecker, reißt träumende Fußballer aus ihrem Tiefschlaf. Fortan jagt ein Angriff den nächsten. Till, Tobias, August und Phillip: als wäre "auf's Tor schießen" aus der Mode gekommen, verdaddeln sie klarste Einschusschancen. Völlig dem Trend entgegen entschließt sich E2-Knipser Phillip für einen Doppelpack, entscheidet somit das Spiel zu Gunsten der Eintrachtler. Das dezimierte Team – Till bereits verletzt ausgeschieden – lauscht nun ganz gewissenhaft bei der Kabinenansprache, wie wir wenig später auf dem durchnässten Grün sehen können. Mit großer Begeisterung verfolgen wir wieselflinke und ballsichere Jungs, die sich sehr ansehnlich vor das Tor der SG Röcknitz/Hohburg kombinieren. Doch wieder übertreiben wir es mit der Schönheit, spielen aus freier Position fünf Meter vor dem Tor (!) einen Spieler an, der nicht einmal im Strafraum steht. Es wirkt, als wären nur Traumtore erlaubt. Tim sieht das ähnlich, zieht vom linken Strafraumeck einfach drauf. Die klitschnasse Murmel schlägt rechts oben im Knick ein, die Eintracht geht endlich in Führung. In einer flotten Partie erhält Luca wenige Chancen, sich auszuzeichnen. Insbesondere Linus und Janis werden verdächtigt, ausgezeichnete Abwehrarbeit zu verrichten. Diese nutzen unsere Mittelfeldspieler für prima Fußball mit möglichst wenigen Ballkontakten. So erhöht der SV Eintracht Regenjacke-Süd noch auf 2:0, August vollstreckt ohne Ansatz von Schönspielerei. Das freut den Trainer. Als nächstes wartet der gastgebende VfB Zwenkau auf unser Team. Gerade eben trumpfte noch Tim als Kunstschütze auf, sorgt nun sein Gegenüber für viel Wirbel. Unser Flügelflitzer alias "Roadrunner Robin" düst die rechte Flanke rauf und runter, holt Einwürfe, Ecken, Freistöße und das 1:0 durch Phillip heraus. Es geht dauerhaft in eine Richtung und nahezu immer über Robins Seite. Leider schafft es die Eintracht lange Zeit nicht, das Ergebnis zu erhöhen. So warten wir auf einen Geniestreich von Tobias. Er spurtet in einen Abstoß des Zwenkauer Hüters und steckt den gerade geklauten Ball ohne zu gucken instinktiv zu Phillip, der am anderen Ende des Strafraums lauert. Das 2:0 ist sein vierter Treffer und unser vorzeitiger Turniersieg. Da permanente Erfolgserlebnisse selbst unbesiegbare Spanier schlagbar machen können, verschweigt der Trainer sein Wissen, lässt unsere Mannschaft auf Sieg spielen. Im vierten und letzten Spiel wird's dann verwirrend. Nachdem wir gegen Zwenkau in die weißen Trikots schlüpften, kommt unser Team nun in grünen Jerseys aus der Kabine. Die vielseitigen Eintrachtler stehen einem aufopfernd kämpfenden Gegner aus Neukieritzsch gegenüber, müssen alles zeigen. Wo das Tor steht, wissen wir schnell. August knipst und Robin bringt das Kunststück fertig, binnen kurzer Zeit alle Umrahmungen des Gehäuses zu treffen, bevor er endlich jubeln darf. Dazwischen verkraften unsere Jungs das 1:1 sehr tapfer. Luca sprang aus Sicht des Schützen nach rechts, der Ball ins linke Eck. Wer vermutet, dass die Ursache einer dieser Hightech-Bälle war, die erst nach rechts und dann nach links flattern (oder andersherum), der irrt. Ein grün Gekleideter streckt das Bein raus, von dort abgeprallt lässt er unserem frierenden Torwart keine Chance.

 

Fazit

Unsere Eintrachtler Jungs überzeugten mit toller Abwehrarbeit, großer Ballsicherheit und feinen Spielzügen. Es machte mir auch heute wieder große Freude, unserem Team beim Fußballspielen zuzuschauen. Besonders strahlend streckten Robin (Bester Spieler) und Phillip (Bester Torschütze) ihre Pokale in die Höhe, während Kapitän August den Pott für den Turniersieg unseres Teams überreicht bekam.

 

D.G.

 

22. Spieltag, Stadtliga (14.06.2014)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SC Eintracht Schkeuditz 2:3 (1:1)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Richard Oetzel, Benni Steinbeißer – Linus Neugebauer – Phillip Seliger, August Kreller (C), Tobias Minkus – Till Werner (Eingewechselt: Janis Schütze, Robin Adrian)

 

Tore

0:1 Schkeuditz (6.), 1:1 Till Werner (17.); 1:2 Schkeuditz (38.), 1:3 Schkeuditz (43.), 2:3 August Kreller (45.)

 

Spielbericht

Dieses Spiel beschreibt eine ganze Saison

 

Es ist angerichtet. Als Aufsteiger steht unsere E1 auf Rang sieben der Stadtliga Leipzig, spielt gegen den Vierten, würde mit einem Dreier selbigen Platz erklimmen. Beim Pokalspiel im Oktober gingen unsere Jungs noch mit 1:5 baden, das Hinspiel im März endete knapp mit 3:4 zugunsten der heutigen Gäste.

 

Das Spiel beginnt und wir sehen nichts, was uns überrascht. Es fliegen viele unästhetische jedoch zweckmäßige lange Möhren auf die beiden pfeilschnellen Stürmer. Da Schkeuditz diese "Taktik" nicht als einziges Team der Stadtliga praktiziert, sind wir erprobt. Benni und Richard sind Meister ihres Fachs, verteidigen modern weil sehr hoch, beherrschen das Eins gegen Eins und können bombig Fußball spielen. Linus als Bewacher vor der Abwehr ist zwar unser Jüngster, versteht das Umkehrspiel jedoch wie ein alter Hase, löscht sofort, wenn's brennt. So spielt die Eintracht wieder unbekümmert, offensiv und ballsicher. Während wir das Spiel häufig in des Gegners Hälfte verlagern, antwortet dieser mit den gefürchteten langen Bällen. Drei kommen durch, einmal klingelt es im Kasten von Luca. Das schmeißt uns allerdings nicht aus der Bahn, wir spielen stattdessen weiter Fußball. Die linke Seite ist heute unser Schmuckstück. August und Till erspielen mit Phillip (später Robin) schwindelerregende Kombinationen, doch die letzte Entschlossenheit fehlt wieder einmal. Im Aufwärmprogramm zerbeulten sie noch das Gehäuse, trauen sich nun aber wie so oft nicht zum Torschuss. Viele Ecken, wenig Gefahr – jeden (Spiel)tag dasselbe. So gedulden wir uns bis zur 17. Minute, bis Till uns erlöst. Er ist nicht nur extrem schnell, technisch bombenstark und nahezu perfekt beidbeinig, sondern auch im Laufe der Saison immer besser geworden (13 der 16 Scorerpunkte im Jahr 2014). Unser Linksfuß knipst also mal wieder mit rechts und wir gleichen zum 1:1 aus. Acht Minuten später ertönt der Pausenpfiff, der gern hätte auf sich warten können. Die Eintracht drückt, das Netz zappelt, aber immer von außen statt von innen.

Die letzten 25 Minuten der Saison sind eröffnet, die Jungs wollen nochmals alles zeigen. Auf der rechten Seite wird weiterhin der Rasen geschont, links geht dafür die Post ab. Unser Roadrunner Robin macht dort ein glänzendes Spiel, ist kaum vom Ball zu trennen, legt mehrere potentielle Siegtreffer auf. Till, August, Janis, Tobias und er selbst scheitern leider an den Nerven oder am überragenden Torwächter des Tabellenvierten. Benni – in der Halbzeit mit neuem Schuhwerk ausgerüstet – hält nichts mehr hinten. Jede abgefangene "Möhre" versteht er als Einladung zum Angriff. Aus unserem Rechtsverteidiger wird bei Ballbesitz eine Art Mittelfeldmotor, die meisten Offensivaktionen starten nun bei ihm. Wir warten derweil geduldig auf den längst überfälligen Führungstreffer, kassieren stattdessen im Zuge eines Konters das schmerzhafte 1:2. Doch die Eintracht gibt sich nicht auf, brennt in den letzten zwölf Minuten ein sagenhaftes Feuerwerk ab, welches mit Augusts Pfostenschuss auf vier Metern sein erstes Highlight erlebt. In der 42. Minute wähnen wir uns dem zweiten Tor ganz besonders nahe, als der Schiedsrichter auf den Punkt zeigt. Sollte ausgerechnet der erste Neunmeter dieser Saison im letzten Saisonspiel die Wende bringen? Till tritt an, hämmert ihn rechts an den Innenpfosten, von dort springt der Ball zurück ins Feld, wenig später kontert uns der Gast mit einem weiteren (*räusper*) langen Ball aus und geht mit 1:3 in Führung. "Come on" Fußballgott, du nervst! Die Jungs zeigen eine tolle Reaktion, lassen sich weiterhin nicht hängen, können sogar per Kunstschuss unseres Kapitäns nochmals auf 2:3 verkürzen und weitere Angriffe herausspielen. Am Ende bleibt jedoch die große Enttäuschung und ein verstecktes Lob des Gästetrainers, der "nicht wusste, wie er heute zu den drei Punkten gekommen ist"…

 

Fazit

Ich bin sehr dankbar, dass mir die Jungs nach einem Erlebnis wie heute auch weiterhin glauben, dass Siege in der U11 nicht so bedeutsam sind wie die Qualität des Fußballspielens selbst. Die mitreisenden und hochattraktiven Duelle gegen die drei Teams, die am letzten Spieltag die Stadtmeisterschaft unter sich ausspielten, haben dies eindrucksvoll bewiesen (0:1, 4:3, 3:4, 0:0, 1:1). Für eine bessere Platzierung in dieser Saison fehlten uns die Tore und ein Arsenal an zweckmäßigen Mitteln zum Erfolg. Wir waren allerdings bei Ecken und Freistößen das wohl harmloseste Team der Liga, hatten eine Allergie gegen weite und hohe Bälle. Dafür gehe ich jede Wette, dass keine Mannschaft auch nur annähernd so viele Doppelpässe spielte und Tore mit dem vermeintlich schwächeren Fuß erzielte, wie unsere vielseitigen Eintrachtler. Das tröstet schon ein wenig über den etwas undankbaren siebten Platz hinweg.

 

D.G.

 

21. Spieltag, Stadtliga (24.05.2014)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lokomotive Engelsdorf 3:4 (1:2)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Richard Oetzel, Linus Neugebauer – Benni Steinbeißer – Phillip Seliger, August Kreller (C), Tobias Minkus – Till Werner (Eingewechselt: Janis Schütze, Robin Adrian, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Till Werner (11.), 1:1 Engelsdorf (22.), 1:2 Engelsdorf (24.); 1:3 Engelsdorf (30.), 2:3 Tim Bergmann (35.), 3:3 Till Werner (40.), 3:4 Engelsdorf (48.)

 

Spielbericht

Eintracht gegen Engelsdorf – wenn Fußball zum Krimi wird

 

Auch bei diesem Spiel lohnt eine Rückblende in den Herbst des vergangenen Jahres. Das erste Aufeinandertreffen bot alles, was ein Fußballspiel benötigt: hohes Tempo, irre viele Torchancen, sechs Aluminiumtreffer und sieben Tore. Am Ende siegte David beim Goliath mit 3:4, nachdem er dreimal in Rückstand geraten war. Als wär das nicht Krimi genug, rettete Torwart Elia in der Schlusssekunde einen Unhaltbaren von der Torlinie…

 

Mit dem Wissen, dass heute nichts wirklich anderes passieren würde, gehen wir in dieses spannende Spiel. Den ersten Aufreger gibt's vor dem Engelsdorfer Gehäuse. Phillip taucht halblinks völlig frei auf, könnte querlegen oder auch schießen. Er wählt Variante zwei und zielt knapp am langen Pfosten vorbei. In der Folge drücken die Gäste, doch Linus spielt auf der rechten Verteidigerposition eine überragende erste Halbzeit und leitet gemeinsam mit Richard und Benni viele sehr ansehnliche Konter ein. Diesen fehlt allerdings die allerletzte Entschlossenheit oder Idee. Wir treffen beim entscheidenden Zuspiel oftmals mehrere unglückliche Entscheidungen, müssen schnell wieder zurück eilen. Das muntere Hin und Her mit einer Vielzahl packender Zweikämpfe lässt in der elften Minute das erste Mal das Netz zappeln. Eintracht-Stürmer Till rennt seinen Bewachern davon und faucht den Ball zur 1:0-Führung ins rechte Eck. Der Gast aus Engelsdorf fühlt sich geweckt, erhöht den Druck auf unser Tor und vergibt bis kurz vor dem Halbzeitpfiff mehrere Großchancen. Es ist dadurch nur eine Frage der Zeit, bis Luca erstmals hinter sich greifen muss und die Antwort lautet: in der 22. und 24. Minute. Der Doppelschlag tut uns doppelt weh, denn viele Eintrachtler sind heute etwas platt, müssten jetzt aber noch eine Schippe drauf legen.

Kaum beginnen die zweiten fünfundzwanzig Minuten an zu laufen, taucht die Eintracht mehrfach aussichtsreich vor dem Gästetor auf. Aus dem fehlenden Glück beim Torschuss wird obendrein riesiges Pech in der Verteidigung. Das vermeidbare 1:3 gestaltet die Aufgabe nicht wesentlich leichter, leitet allerdings eine irre spannende Schlussviertelstunde ein. Till vergisst zweimal in Folge einem Fernschuss entschlossen nachzugehen, sodass zwei großartige Tormöglichkeiten ohne Versuch bleiben. Mit viel Risiko spielen wir weiter nach vorn, müssen trotzdem höllisch auf die gefährlichen rot-schwarzen Konter aufpassen. Ein Tor hüben könnte das Spiel kippen, einen Treffer drüben könnte es entscheiden. Till, Tim und August lassen nun Riesenchancen liegen, es ist zum Haare raufen. Beide äußere Mittelfeldspieler der Eintracht werden nun zu Flügelflitzern transformiert und von ihren Verteidigungsaufgaben größtenteils entbunden. Zwei wunderschöne Angriffe später klingelt es zum ersten Mal. Tim nutzt eine klasse Vorlage von Till, um auf 2:3 zu verkürzen. Die scheinbar platten Jungs von der Südkampfbahn bekommen nochmals Luft und legen völlig sensationell noch einen obendrauf. Das perfekte Zuspiel von August lässt Till keine andere Wahl, als den Ausgleich zu erzielen. Riesenspiel unserer Mannschaft gegen einen jederzeit sehr gefährlichen Tabellenzweiten der Stadtliga. Das Schöne am gehobenen Kinderfußball? Hier taktiert niemand herum, beide Teams klappen das Visier hoch und rennen übermütig dem Siegtreffer entgegen! Nur eineinhalb Minuten nach dem 3:3 kann Till dem Spiel die endgültige Wende verpassen und hat den potentiellen Siegtreffer auf dem Fuß. Doch ein Verteidiger wirft sich noch in letzter Sekunde für seinen bereits geschlagenen Torhüter in den Schuss, verhindert somit die sicher geglaubte Eintracht-Führung. Die Engelsdorfer gewinnen in der Folge viele Zweikämpfe, scheinen noch etwas mehr Puste zu haben. So kommt es, wie es kommen muss. Die Eintracht kontert, Benni braucht den Ball nur noch auf August querlegen, damit selbiger mit Till und Tobias auf und davon sprintet. Die Kraft reicht aber nicht mehr, der Ball ist weg, der Gegner auch – Linus, Richard und Luca können das 3:4 nicht mehr verhindern…

 

Fazit

Wieder einmal ist unsere Eintracht gegen ein Spitzenteam hellwach, beweist abermals, dass sie unter die ersten vier Teams der Liga gehört. Jedoch verzichten wir auf ergebnisorientiertes Spielen und Wechseln. Wir schlagen keine langen Bälle, wir kombinieren uns aus Gefahrensituationen, spielen mit lediglich zwei Verteidigern, die sehr "hoch stehen" und offensiv eingebunden sind. Außerdem spielen wir ungeachtet des Ergebnisses stets auf Angriff. Diese Philosophie hat uns in dieser Saison unzählige Punkte gekostet, aber den Jungs wesentlich mehr fußballerisches Potential verliehen.

Natürlich wären wir als Aufsteiger viel lieber Dritter oder Vierter geworden, ich sehe meine Jungs aber viel lieber schönen und angriffslustigen Fußball spielen!

 

D.G.

 

P.S.: Nach 93 Trainingseinheiten in dieser Saison vermelden wir eine durchschnittliche Beteiligung von 88 Prozent, im bisherigen Verlaufe dieses Monats sind es sagenhafte 95 Prozent!

 

20. Spieltag, Stadtliga (18.05.2014)

VfB Zwenkau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:9 (1:4)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Richard Oetzel, Janis Schütze – Benni Steinbeißer – Phillip Seliger, August Kreller (C), Linus Neugebauer – Tobias Minkus (Eingewechselt: Robin Adrian, Till Werner, Tim Bergmann)

 

Tore

0:1 Phillip Seliger (10.), 0:2 Tobias Minkus (13.), 1:2 VfB Zwenkau (15.), 1:3 August Kreller (21.), 1:4 Till Werner (25.); 1:5 August Kreller (27.), 1:6 August Kreller (29.), 1:7 Tim Bergmann (30.), 1:8 Till Werner (38.), 1:9 Till Werner (48.)

 

Spielbericht

Der Torre(i)gen von Zwenkau…

 

Es war einmal auf der Südkampfbahn. Bei bestem Wetter im November empfingen die Eintrachtler den Tabellenvorletzten VfB Zwenkau. Das frühe Zwei zu Null machte aus einer fokussierten Mannschaft eine Horde gedankenabschweifender Kinder. Hätte Benni in der Schlussminute nicht den Zauberstab aus dem Stutzen geholt und per Kunstschuss das Remis gerettet, wäre der Trainer wohl Linienrichter im Curling geworden…

 

So wackelt bei der heutigen Kabinenansprache der Zeigefinger mehrfach gefährlich von links nach rechts und wieder zurück, die Mannschaft nimmt es mit großen Augen zur Kenntnis. Auf dem Platz angekommen und vom Pfiff der Schiedsrichterin zum Leben erweckt, rennen unsere Kids sehr zielstrebig auf das gastgebende Tor. Die Stoppuhr springt gerade auf die Zehn, da steht es 0:1. August sieht Phillip in die Spitze sprinten, seine starke Vorlage und einen abgeklärten Torschuss später freuen wir uns über die frühe Führung. Drei Minuten danach erhöht Tobias auf 0:2 – Phillip mit dem Auge und Tobi mit mehr Haken als wir zählen können. Je zwei Schlendriane und Minuten später schaffen die Gastgeber nach einem Eckball den Anschlusstreffer. Vor den Augen der Kinder wackelt wieder der Zeigefinger aus Kabine zwei. Aber alles gut, die Jungs sind putzmunter und fleißig. Der wohl schönste Spielzug des Tages lässt auch die letzten Bedenken im Regen dahintröpfeln. Ein Doppelpass zwischen August und Till macht aus einem Konter ein Kunstwerk und malt uns das 1:3 auf die Anzeigetafel. Das 1:4 fällt dann mit dem Pausenpfiff. Aus dem Vorlagengeber wird der Torschütze, aus einem Flachschuss ein perfekter Heber. Alles in allem sehen wir spielfreudige Eintrachtler, die aus einer sehr starken Verteidigung, bestehend aus Janis und Richard, tolle Angriffe herausspielt und zu Recht mit drei Hütten Vorsprung ins Trockene einkehrt.

Den Start in die zweiten fünfundzwanzig Minuten hätte der Trainer nicht besser auf das Taktikboard kritzeln können. Tim, Tobias und August formen ein Magisches Dreieck und erhöhen in vier Minuten auf 1:7. Unsere beiden Verteidiger greifen kurz danach aus Übermut in die Trickkiste, es wird kurzerhand laut im Zwenkauer Eichholz. Zwar hellwach aber auch positionsgelöst spielen die Jungs weiter nach vorn. Die blaue Wand vor dem Tor lässt sich so nur schwer durchbrechen. Wir warten geduldig auf weitere Tore, bis uns der doppelte Till den sagenhaften Endstand von 1:9 beschert. Etwas durchnässt packen wir die drei Punkte in trockene Tücher.

 

Fazit

Wir feiern das mit Abstand höchste Saisonergebnis und einen sehr ansprechenden Fußball. Die Jungs ließen sich selten vom Spielstand zu undurchdachten, überhasteten oder lässigen Aktionen verleiten. Mit großer Bewegungslust und feiner Ballkunst sehen wir uns gut gerüstet für die beiden letzten gemeinsamen Spiele (in dieser Saison). Wer sich – in Anbetracht auf die zurückliegenden Begegnungen – bei den Namen "SV Lokomotive Engelsdorf" und "SC Eintracht Schkeuditz" nicht bis in die Haarspitzen motiviert fühlt, dem kann ich auch nicht mehr helfen…

 

D.G.

 

19. Spieltag, Stadtliga (11.05.2014)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Panitzsch/Borsdorf 4:0 (3:0)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Benni Steinbeißer, Linus Neugebauer – Felix Metzner – Phillip Seliger, August Kreller (C), Janis Schütze – Tobias Minkus (Eingewechselt: Robin Adrian, Till Werner, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Robin Adrian (18.), 2:0 Till Werner (21.), 3:0 August Kreller (22.); 4:0 Felix Metzner (34.)

 

Spielbericht

Vier hellwache Minuten machen alles klar

 

Das Verschlafen ist unsere edelste Disziplin. Niemand beherrscht es so in Perfektion wie unsere Eintracht. Entgegen aller Gewohnheiten stellen wir jedoch um, sodass unser Matchplan lautet: hellwach sein und in Führung gehen…

 

Ein schwerer Brocken, den die Kids in der Kabine vom Trainer zugeworfen bekommen. Entsprechend orientierungslos rennen die Jungs in den Anfangsminuten über den Platz wie acht Schatzsucher ohne Schatzkarte. Glück für uns: Torwächter Luca ist putzmunter und verriegelt seine Hütte. Mit fortlaufender Zeit gewöhnen wir uns an den starken Gegenwind, wollen aktiver am Spiel teilnehmen und erinnern uns an die Vorgabe des Führungstreffers. So wechselt Benni geschickt die Seite, wo Linus, Tobias und August unseren Flügelflitzer Robin freispielen. Sein Auftrag – die Murmel zu versenken – ist ebenso unübersehbar wie am Ende auch erfolgreich. Das 1:0 gibt uns Mut, Zielstrebigkeit und viel Tempo. August schickt Till(inho) auf die Reise, der mit unglaublicher Geschwindigkeit allen davon eilt und netzt. Als wäre dies nicht Freude genug, legt Knipser Till auf Vorlagengeber August quer, der mit Wucht und Präzision das 3:0 auf's Tableau zaubert. Die Jungs sind gut drauf, haben die Vorgaben des Trainers übererfüllt. Bravo!

Auch die zweiten 25 Minuten beginnen zunächst etwas verhalten, die Umgewöhnung von Gegen- auf Rückenwind braucht seine Zeit. Doch auch dieses Mal findet die Eintracht ihren Weg, der meist in der bärenstarken Abwehr (Benni & Linus) beginnt und vorn durch jede Menge Spielwitz sein Ende findet. So dürfen wir in der 34. Minute ein weiteres Mal die Hände in die Luft reißen, als Robin toll auf Metze ablegt und er seine überragende Leistung auf der ungewohnten Position im defensiven Mittelfeld mit seinem 44. Saisontreffer (?!) krönt! Leider weckt dieser vorentscheidende Treffer neben Energie und Selbstbewusstsein auch unseren Freigeist, sodass die Positionen etwas individuell verstanden werden. Linksverteidiger Benni wollte sein Muttertags-Versprechen (ein Tor mit Links) einlösen, Metze nochmals knipsen und August eins gegen acht spielen. Das sieht auch alles ganz prima aus, ist aber anstrengend für den zweiten Verteidiger, unseren Torwart und den Trainer. So glänzen Janis und Luca, um die Null zu halten, während vorn die Tore fünf, sechs und sieben verdribbelt oder verschossen werden.

Sei's drum, am Ende freuen sich elf Eintrachtler über vier Tore und drei Punkte.

 

Fazit

Wir legen einen unübertrefflichen Wert auf spielerische und individual-taktische Werte und nehmen im selben Atemzug herzlich gern in Kauf, dass dies nicht immer im Sinne des Erfolges – in Bezug auf einzelne Aktionen oder das Endergebnis – ist. Ich sehe elf Kinder, die mit unglaublicher Freude ihre Töppen vor jedem Training oder Spiel schnüren und nun schon zum 140. Mal in dieser Saison mit großem Ehrgeiz den anspruchsvollen Vorgaben ihres Trainers nacheifern. Das und nichts anderes zählt! Zugegeben: ein schmuckes 4:0 macht den Tag dann doch noch etwas schöner, als er ohnehin schon geworden wäre. ;-)

 

D.G.

 

18. Spieltag, Stadtliga (04.05.2014)

SV Liebertwolkwitz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:4 (3:0)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Benni Steinbeißer, Richard Oetzel – Phillip Seliger, August Kreller (C), Tobias Minkus – Tim Bergmann, Felix Metzner (Eingewechselt: Janis Schütze, Linus Neugebauer, Robin Adrian)

 

Tore

1:0 Liebertwolkwitz (10.), 2:0 Liebertwolkwitz (15.), 3:0 Liebertwolkwitz (23.); 3:1 Tobias Minkus (30.), 3:2 Tobias Minkus (31.), 3:3 Phillip Seliger (33.), 4:3 Liebertwolkwitz (37.), 4:4 Felix Metzner (48.)

 

Spielbericht

Mal so, mal so, doch am Ende waren alle froh…

 

Da wir strickt gegen sonntägliche Langeweile sind, gestalten wir die Punktspiele stets spannend, abwechslungsreich und dieser Gleichen. Heute hatten alle Bock auf eine Aufholjagd, die wir bisher in unserem Sammelsurium unterhaltsamer Saisonspiele noch nicht praktiziert haben. Also ab geht die wilde Fahrt…

 

Der Start gelang uns ganz passabel, eher langweilig gegenüber dem, was noch folgen sollte. Wir nahmen uns vor, viele Zweikämpfe zu gewinnen, bemühten uns um einen sauberen Spielaufbau und auf's Tor schießen wollten wir ebenso. Einiges gelang ganz gut, leider nichts in der beschriebenen Reihenfolge. So sahen wir in Halbzeit eins ein ausgeglichenes Spiel, welches Liebertwolkwitz durch eine clevere und bissige Spielweise für sich entschied. Bei einer Ecke schlafen Torhüter und Verteidiger, nach einem Einwurf nur Letzterer, in Folge eines langen Balls wiederum beide. Pausenstand 3:0 für die Blauen. Alles kein Problem, hier spielen Kinder, also immer ruhig bleiben. Manchmal einfacher geschrieben, als getan.

Als der Fußballgott die zweite Halbzeit schuf, muss er wohl insbesondere an unsere Eintrachtler gedacht haben. Die rannten nun, wachgeküsst von einer Großchance der Gastgeber, wie wild von Nord nach Süd, es war ohnehin etwas kalt heute. Zweimal knipsen Tobias und einmal Phillip – letzterer nach einem völlig sensationellen Spielzug wie von einer Schablone gemalt – zum total überraschenden Ausgleich. 25 Minuten nicht gut kicken, fünf Minuten warmlaufen und in vier Minuten ein Fußballspiel drehen – wer hat, der kann. Jedenfalls fast: eine Minute nach dem Ausgleich haut "Metze" die Murmel an den rechten Außenpfosten. Wieder ging dem ein bärenstarker Spielzug voraus. Völlig euphorisiert rannten die Eintrachtler nun gen Siegtreffer, vergaßen jedoch, dass die "Wolkser" eine starke Truppe sind. Das 3:4 aus unserer Sicht ein abermaliges Geschenk, der Torabschluss zugegebenermaßen extrem kaltschnäuzig. Persönliches Fazit nach 40 Minuten: absolut verzweifelnder Zustand, der Trainer dieser nervenaufreibenden Mannschaft zu sein. Da das alles noch nicht dramatisch genug erschien, klaute "Metze" einen verloren geglaubten Ball aus den Händen des Torhüters und schlich auf leisen Sohlen zum Tor. Alle schauten zum Schiedsrichter und warteten auf seinen Pfiff, dieser blieb aus, der Torjubel ebenso. Dicke Luft auf dem Wolkser Dorf? Nein, alles ruhig! Nicht mal ein Torjubel. Verrückt, dieses 4:4, welches beinahe gar keines geworden wäre, hätte Luca einen potentiellen Siegtreffer in der Schlusssekunde nicht noch an die Querlatte gelenkt. Ende gut, alles gut…

 

Fazit

Ich bin zu dem Fazit gekommen, dass es heute mal keines gibt. Weniger ist manchmal mehr. Ich wünsche euch einen schönen sonntäglichen Ausklang! :-)

 

D.G.

 

Trainingsspiel (27.04.2014) 4:3 (1:0, 1:1)

 

Eingesetzte Spieler

August, Benni, Janis, Linus, Luca, Phillip E., Phillip S., Richard, Robin, Till, Tim

 

Tore

1:0 August Kreller (14.); 1:1 (30.), 2:1 Robin Adrian (39.); 2:2 (52.), 3:2 Till Werner (56.), 3:3 (57.), 4:3 August Kreller (58.)

 

Spielbericht

Schöner Ferienausklang

 

Um die lange punktspielfreie Zeit sinnvoll zu überbrücken, luden wir am letzten Ferientag zu einem Trainingsspiel mit anschließendem Grillen ein. In gewohnter Manier wurde dreimal zwanzig Minuten munter rumprobiert.

 

Zunächst starteten wir im gewohnten 2-4-1 in die Begegnung. Benni und Richard organisierten ihre Abwehr tadellos und erhielten von Linus tatkräftige Unterstützung. In Ballbesitz gelangt ging es oftmals schnell nach vorn, Tim, August und Janis waren sehr viel mit und ohne Ball unterwegs, fütterten unseren Stürmer Till mit vielen guten Zuspielen. Leider verpassten wir es manchmal, schnell nachzurücken, sodass unser Ein-Mann-Sturm ab und an auf sich allein gestellt war. So dauerte es bis zur 14. Minute, bis August nach brillanter Vorarbeit von Janis zur Führung vollstrecken konnte. Im zweiten Spieldrittel stellten wir auf das zuletzt bereits zweimal erprobte 2-3-2 um, die Mittelfeldspieler mussten nun mehr laufen, wir waren dafür nach der Balleroberung wesentlich gefährlicher. Das Tor machten anfangs jedoch unsere Gäste, während wir eine Vielzahl von Kontergelegenheiten ausließen. Eine konnten wir dann mit dem Abpfiff doch noch nutzen, Tim legte mit großartiger Übersicht auf Robin quer, der zum 2:1 einschob. Insgesamt passte jedoch das knappe Ergebnis zur letzten Pause, da unser Gegner ebenso zügig und ansehnlich nach vorn spielte, Zweikampfstärke bewies und entsprechend gut dagegenhielt. Der letzte Abschnitt gestaltete sich von außen betrachtet sehr ansprechend. Wir stellten um, beförderten zum Beispiel Benni in die Zentrale, August in den Sturm, Janis rückte in die Verteidigung. So kam es in der Rückwärtsbewegung anfangs zu kleinen Orientierungsschwierigkeiten, die aber auch eingeplant waren. In Ballbesitz gelangt, sahen wir viele schöne, schnörkellose Spielzüge, die leider zu einer größeren Zahl ungenutzt blieben. Insgesamt sahen wir noch vier Tore, zwei auf beiden Seiten, sodass sich beide Teams für ihre Offensivbemühungen belohnt sehen durften. Für uns trafen kurz vor Schluss Till und August nach jeweils toller Vorarbeit von Richard bzw. Phillip Seliger.

 

Fazit

Es war ein sehr gelungenes Testspiel, welches wir für verschiedene Aufstellungs- und Aufgabenvarianten nutzten. Die Jungs werden am Ball immer sicherer, finden oftmals eine gute Mischung aus Einzelaktionen und Teamspiel.

Der Sonntag wurde mit einem angenehmen Grillabend perfekt abgerundet und nun freuen wir uns auf die kommenden Spiele in der Stadtliga. Als nächstes wartet der SV Liebertwolkwitz auf unsere Eintrachler…

 

17. Spieltag, Stadtliga (12.04.2014)

SG Rotation Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:6 (2:2)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Benni Steinbeißer, Richard Oetzel – Phillip Seliger, August Kreller (C), Linus Neugebauer – Till Werner, Tobias Minkus (Eingewechselt: Janis Schütz, Robin Adrian, Tim Bergmann)

 

Tore

0:1 Till Werner (2.), 0:2 Phillip Seliger (8.), 1:2 Rotation II (20.), 2:2 Rotation II (22.); 2:3 August Kreller (26.), 2:4 Tim Bergmann (42.), 2:5 August Kreller (45.), 2:6 August Kreller (49.)

 

Spielbericht

Spiel, Spaß und sechs Tore

 

Ein bisschen Überraschungs-Ei-Charakter haben die Auftritte unserer E1-Jungs derzeit. Oftmals steckt was anderes drin, als man glaubt, entsprechend enttäuscht waren wir zuletzt, aber umso erwartungsvoll blickten wir gestern Morgen auf das Geschehen auf dem schicken Kunstrasen von Rotation.

 

Das Spiel beginnt sehr flott, beide Teams suchen den schnellen ersten Treffer. Insgesamt drei Aluminiumtreffer hüben und drüben untermauern diesen Eindruck. Als erstes knipsen jedoch unsere Eintrachtler. Till erhält nahe der rechten Eckfahne den Ball zurück, der zuvor verloren ging, sein zielstrebiges Dribbling zur Strafraumkante krönt er mit seinem fünften Saisontreffer. Fortan sieht der grün-weiße Anhang eine spielerisch starke Phase, die einer teaminternen Doppelpassmeisterschaft gleicht. Die Vorgabe des Trainers – dass im Angriffsdrittel nur Doppelpässe und Torschüsse erlaubt sind – setzen die Jungs beeindruckend um. Mit wenigen Kontakten spielen wir unsere Stürmer frei, setzen den Gegner zudem auch nach Ballverlusten sofort wieder unter Druck. Die Belohnung folgt in der achten Spielminute, als August allein auf den Rotation-Hüter zuläuft und mit viel Übersicht auf den mitgelaufenen Phillip querlegt. Das 0:2 darf man gern als hochverdient bezeichnen, die Spielfreude unserer Jungs ist unübersehbar. Doch Rotation ist ein guter Gegner, beschäftigt unsere Hintermannschaft, ein ums andere Mal wird's auch kritisch. In der Summe erlauben wir uns aber trotz eines sehr offensiv ausgerichteten Spielstils nur ganz wenige Fehler. Zwei davon genügen jedoch für den Ausgleich. Bei einer Ecke folgen wir – wiederholt (!) – unserem Gegenspieler nicht, sodass dieser mit einem hervorragenden Kopfballtor das 1:2 markiert. Keine hundertzwanzig Sekunden später pariert Luca zwar einen Handneunmeter, doch auch hier bleiben wir nach der Aktion stehen, statt die Gegenspieler zu blocken. 2:2 – etwas ungewöhnlich dem Spielverlauf entsprechend, aber das sind wir ja gewohnt.

Wir finden bei der Halbzeitansprache viel Positives, heben die zielstrebigen Angriffe heraus und nehmen uns ein verbessertes Zweikampfverhalten vor. Nicht lang müssen wir warten, bis das Netz wieder zappelt. Till legt sehr ansehnlich für August auf, der nach einer etwas durchwachsenen ersten Hälfte aufblüht und zum 2:3 vollendet. Es entwickelt sich ein spannendes Spiel, in dem wir weiterhin viel durchwechseln und im Vergleich zur ersten Halbzeit am Drücker bleiben. Hinten agiert Luca sehr wachsam und stark in der Spieleröffnung. Wir schalten schnell um, probieren es mit direktem Spiel. So stört es uns nicht, dass nicht alles klappt oder wir den Doppelpass dem Torschuss vorziehen. Künstlerische Freiheit, so könnte man sagen. In den letzten zehn bis zwölf Spielminuten können wir den Druck nochmals erhöhen, werden wieder genauer im Passspiel. So kann sich Tobias im Mittelfeld durchsetzen und taucht allein vor dem sehr guten Rotation-Torwart auf, legt mit großartiger Übersicht auf Tim quer, der diese Aufgabe unaufgeregt zum 2:4 löst. Ein gutes Spiel von beiden, die Scorerpunkte – Vorlage und Assist – der Lohn. Da Richard und Benni bis auf ganz, ganz wenige Aktionen sicher unser Abwehrspiel organisieren, zügig und übersichtlich Angriffe einleiten sowie August in den zweiten fünfundzwanzig Minuten besonders lauffreudig unterwegs ist, brennt nun nichts mehr an. Stattdessen bemühen wir uns um einen weiteren Treffer, der uns auch kurz danach eindrucksvoll gelingt. Phillip schlägt eine perfekte Ecke, die August volley mit dem rechten Spann links oben in den Knick hämmert. Ein überragender Treffer, der Lust auf einen weiteren macht. Wieder ist es Phillip – heute technisch sehr sicher und mit vorbildlicher Laufbereitschaft – der August in Szene setzt. So erfreuen wir uns über den dritten Treffer unseres Kapitäns und den 2:6-Auswärtssieg.

 

 

Fazit

Uns gelang heute sehr viel. Die Jungs strahlten eine große Spielfreude aus, suchten mit direktem Spiel den Weg zum Tor und zeigten sich dort heute brandgefährlich. Im Vergleich zur rabenschwarzen zweiten Spielhälfte gegen Taucha agierten wir im Abwehrverbund mit nur sehr wenigen "Fehlern", verbesserten unsere Zweikampfintensität stetig und eröffneten beruhigt das Spiel. Gerade das Ausnutzen der gesamten Breite des Spielfelds half uns beim Ballvortrag und dem Erspielen unserer Torchancen. Insgesamt sahen wir eine geschlossen gute Mannschaftsleistung, in der ein besonders aufmerksamer Luca sowie in Halbzeit eins Till und im zweiten Abschnitt August etwas herausragten.

 

D.G.

 

16. Spieltag, Stadtliga (06.04.2014)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Taucha 99 0:6 (0:1)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Benni Steinbeißer, Linus Neugebauer – August Kreller (C) – Till Werner, Tobias Minkus, Robin Adrian – Janis Schütze (Eingewechselt: Phillip Seliger, Tim Bergmann)

 

Tore

0:1 SG Taucha (4.); 0:2 SG Taucha (26.), 0:3 SG Taucha (28.), 0:4 SG Taucha (31.), 0:5 SG Taucha (35.), 0:6 SG Taucha (44.)

 

Spielbericht

Mit halber Kraft und halber Lust zum halben Dutzend

 

Lediglich einen mageren Punkt aus drei Spielen konnten unsere E1-Kicker im Jahr 2014 bisher einsammeln. Gemessen an unserem Aufwand – ganz besonders in der langen Wintersaison – und unserem Können ist das viel zu wenig. Nach dem vollkommen verschlafenen Start in Schkeuditz, der nachlassenden Kraft bei Olympia sahen wir heute mut- und kraftlose Eintrachtler.

 

Die erste Spielhälfte gestaltete sich noch sehr offen. Wir ließen kaum Chancen zu, waren selbst häufig in Ballbesitz und hatten die ein oder andere aussichtsreiche Schussposition. Leider zogen wir das Spiel nicht in die Breite, weshalb die meisten Angriffe durch die Mitte erfolgten. Obendrein spielten wir die Bälle zu hektisch ab, vergaßen die Ballkontrolle, was schlussendlich in einem wilden Gegen-den-Ball-Treten gipfelte.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte wehte die weiße Fahne im grün-schwarz getarnten Abwehrverbund. Binnen neun Minuten gaben sich alle auf, bauten einen dicken Bock nach dem anderen und gerieten völlig verdient mit 0:5 in Rückstand. Besonders schwer hatten es heute diejenigen, die den Ball am Fuß besaßen. Wenige Anspielstationen sorgten für wenige Offensivaktionen in diesem Spielabschnitt. Das Wort "freilaufen" besteht aus "frei" und "laufen". Das eine wollen wir erreichen, das andere ist die Voraussetzung dafür – beides heute nicht so unser Ding gewesen.

 

So stehen wir nun da wie begossene Pudel an einem schönen, sonnigen Sonntag. Wenn wir jetzt noch in die Tabelle schauen, wird's ganz grau und neblig. Daher schlage ich vor, jener bis zum 14. Juni keines Blickes und Wortes zu würdigen, nicht dass der Sommer ebenso ausfällt wie der Winter.

 

Fazit

Am mühseligsten ist weniger die Aufzählung unserer heutigen Missgeschicke sondern viel mehr die Erforschung deren Gründe. Darum ist Montag frei: Forschungsarbeit. Mittwoch wieder Training: Ergebnispräsentation.

 

D.G.

 

P.S.: Etwas (besonders) Positives fällt mir dann doch noch spontan ein: die Trainingsbeteiligung in der bisherigen Saison (77 Einheiten) – 87,07 Prozent! Sehr stark!

 

15. Spieltag, Stadtliga (30.03.2014)

SG Olympia Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (0:1)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Richard Oetzel, Benni Steinbeißer – Till Werner, August Kreller (C), Robin Adrian – Felix Metzner, Tobias Minkus (Eingewechselt: Linus Neugebauer, Phillip Seliger)

 

Tore

0:1 Felix Metzner (8.); 1:1 SG Olympia (44.)

 

Spielbericht

Packendes Remis wie im Hinspiel

 

Das Hinspiel hatten unsere Jungs noch gut im Gedächtnis. Es war ein unglaublich intensives und hochspannendes Stadtligamatch, welches mit 0:0 verdientermaßen keinen Verlierer fand. Wir erwarteten heute ein ähnliches Spiel und wussten, wie viel wir dafür tun müssen, um ein ähnliches Ergebnis beim Tabellendritten zu erreichen.

 

Wir starteten sehr lauf- und zweikampfstark in die erste Spielhälfte, rannten viele temporeiche Konter. Die intensive Spielweise erzwang somit in der achten Spielminute den Führungstreffer für die Eintracht, nachdem August es mit Links probierte und Metze vor dem Tor diesen Schussversuch mit der nötigen Ruhe versenken konnte. In der Folge gelang uns eine größere Drangphase, in der wir das Ergebnis hätten in die Höhe treiben sollen. Tolle Spielzüge – nun meist über rechts – sorgten für viel Gefahr, jedoch nicht für einen weiteren Treffer. Wobei: einer fiel ja noch, nur meinte der junge Schiedsrichter zu unseren Ungunsten, dass der Ball keine volle Umdrehung hinter die Torlinie machte. So beendeten wir die erste Spielhälfte mit einer 0:1-Führung und nur wenigen zugelassenen Einschussmöglichkeiten der Gastgeber, die man auf diesem kleinem Feld und der Qualität des Gegners auch nicht vermeiden kann.

Unser Ziel für die zweite Spielhälfte bestand darin, die Laufbereitschaft aufrecht zu erhalten und die wichtigen Zweikämpfe zu gewinnen. Doch man merkte, dass der Aufwand in Halbzeit eins sehr hoch war und die neue Formation auch "seine Opfer" forderte. Der Gastgeber kam nun mit mehr Druck, drängte uns häufiger in unsere Hälfte als noch im ersten Abschnitt. Doch bis kurz vor Schluss hielten wir den Kasten sauber, konnten vorn dann vermehrt wieder Akzente setzten. Am Ende reichte es dann leider doch nicht, den 1:1-Ausgleich darf man jedoch gern als gerecht betrachten. Interessant nun, dass beide Teams wie wild auf den Siegtreffer waren und das Feld rauf und runter rannten. Parallel zum Hinspiel hätte in den Schlussminuten nun alles passieren können. Metze und Till hatten je eine gute Möglichkeit, auch Olympia kam noch zu Gelegenheiten.

 

Fazit

Aufgrund des kleinen Feldes stellten wir heute auf ein 2-3-2 um, sodass August das gesamte Zentrum defensiv wie offensiv belaufen bzw. bespielen musste. Das ging ganz besonders in der ersten Spielhälfte hervorragend auf, mit zwei Stürmern waren wir im Umkehrspiel nach vorn sehr gefährlich. Dass es schlussendlich nicht für einen Sieg reichte, sahen wir nicht so verbissen, da wir nahezu alles aus uns herausgeholt haben und nur Nuancen fehlten. Glückwunsch zum Punktgewinn beim Tabellendritten!

 

D.G.

 

11. Spieltag, Stadtliga (22.03.2014)

SC Eintracht Schkeuditz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:3 (3:1)

 

Aufstellung

Luca Arnold – Richard Oetzel, Benni Steinbeißer – Tobias Minkus – Till Werner, August Kreller (C), Robin Adrian – Janis Schütze (Eingewechselt: Linus Neugebauer, Phillip Seliger, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Schkeuditz (3.), 2:0 Eigentor (9.), 2:1 Till Werner (9.), 3:1 Schkeuditz (10.); 3:2 August Kreller (31.), 4:2 Schkeuditz (43.), 4:3 Robin Adrian (50.+1)

 

Spielbericht

Keine Punkte in Schkeuditz

 

Bereits zum zweiten Mal traten unsere Jungs die Reise nach Schkeuditz an. Schon zum Pokalspiel brachte uns das dortige Grün keinen Erfolg, eine bittere 1:5-Pleite steckt noch in unserer Erinnerung. Dieses Mal sollte es besser werden, die Wintervorbereitung war schließlich eine gute.

 

Den Start in die Rückrunde erlebten wir im Tiefschlaf. Geweckt durch einen krachenden Lattenschuss suchten wir erst einmal nach der Orientierung. Das reichte dem Gastgeber für eine zügige 2:0-Führung. Zunächst spielten wir im Aufbau den Ball – bis dato bereits zum dritten Mal (!) – in des Gegners Laufweg, den zweiten Treffer erzielten wir gleich selbst. Zwar konnte Till durch einen Kunstschuss über den herausgeilten Schkeuditz-Keeper verkürzen, der alte Abstand wurde jedoch binnen weniger Sekunden wieder hergestellt. In den ersten knapp zwanzig Minuten machten wir so ziemlich alles falsch, was man überhaupt falsch machen kann. Extrem langsam reagierten wir auf Ballverluste, ließen dem Gegner viel Zeit bei der Ballannahme und agierten halbherzig in den Zweikämpfen. Im Spielaufbau reihten sich unzählige gefährliche Zuspiele ein, unsere Abstöße und Abwürfe waren eine permanente Gefahr für uns selbst. Nur langsam fanden wir ins Spiel und legten unsere Nervosität ab. So kamen wir vor der Pause noch zu einigen guten Angriffen. Tobias hatte zwei gute Gelegenheiten, August scheiterte mit einem satten Linksschuss am Pfosten.

Die Halbzeitpause tat uns gut, wir sahen eine vollkommen ausgewechselte Eintracht-Mannschaft, die mit enormer Zielstrebigkeit und Laufbereitschaft auf das gegnerische Tor rannte. August und Till ließen dicke Chancen liegen, mancher Angriff wurde zudem hektisch abgeschlossen. So warteten wir bis zur 31. Minute, bis August mit einem perfekten Schuss ins rechte obere Eck den Anschluss herstellte. Fortan lief der Ball bis auf wenige Konterversuche in der gegnerischen Hälfte. In der 35. Minute war es wieder August, der beinahe die Kopie seines Tores zeigte. Nur dieses Mal klatschte der Ball oben ans Gebälk. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis die Begegnung seine Wendung vollzieht, doch irgendwie bekamen wir den Ball nicht im Schkeuditzer Tor unter. Wie Fußball dann so ist: wieder ein ewig langer Ball, beide Verteidiger machen die Mitte auf, stellen den Körper nicht in den Laufweg des Gegners und so stand es 4:2 für Gelb-Schwarz. Hoch ärgerlich. Die Jungs wollten es dennoch nochmals probieren und schafften zumindest den Treffer zum 4:3 durch Robin, der nun schon (inkl. Turnieren) zum x-ten Mal mit Links traf. Die Vorarbeit von Tobias ebenso sehenswert.

 

Fazit

Auch wenn wir uns im Vergleich zum Pokalspiel wesentlich besser präsentierten, dürfen wir mit der Leistung selbstverständlich nicht zufrieden sein. Die erste Halbzeit war sehr, sehr schlecht, das muss man auch mal so deutlich sagen dürfen. Danach gaben wir eine starke Antwort, waren ganz nah am Ausgleich und hätten dann wohl auch das Spiel gedreht. Schlussendlich war es natürlich auch wenig förderlich, dass wir im Gegensatz zum Gegner nicht im Rhythmus waren (Schkeuditz zuvor mit zwei Nachholspielen), wir hätten ein Testspiel organisieren müssen. Wenn man dann überlegt, welchen Aufwand wir in den letzten drei Monaten betrieben haben und dann so in die Rückrunde starten, muss ich kein Geheimnis daraus machen, dass ich über das Ergebnis und die erste Hälfte im Speziellen unglaublich enttäuscht war.

Es warten nun zwei weitere schwere Gegner, packen wir's an!

 

D.G.

 

ELS-Hallenmasters (16.03.2014) - Platzierungsrunde

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Linus Neugebauer (1 Tor), Luca Arnold, Phillip Seliger (2 Tore), Robin Adrian (4 Tore), Tim Bergmann, Richard Oetzel, Till Werner (1 Tor)

 

Spiele

ELS vs. FC Eintracht Holzhausen 1:0

ELS vs. ELS II 6:0

ELS vs. SSV Stötteritz 0:0

ELS vs. SG Rotation Leipzig II 1:1

 

Spielbericht

Letztes Hallenturnier der Saison

 

Heute betrat unser Team das letzte Mal in dieser Saison den Hallenboden. Zwei Turniersiege standen bis dato zu Buche, wir wollten da zum Abschluss unbedingt noch einen draufpacken – auch wenn es schlussendlich "nur" eine Platzierungsrunde war.

 

Der Start in das Turnier war sehr, sehr einschläfernd. Die Stille auf der Tribüne und von der Trainerbank spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wieder. Kaum Bewegung, wenig Mut und Ideenlosigkeit – so könnte man die ersten sieben, acht Minuten gut beschreiben. Danach werden wir munter, markieren durch Robin – wieder einmal mit Links – den Führungs- und Siegtreffer. Im zweiten Spiel sahen wir dann ein anderes Eintracht-Team. Mit sehr viel Bewegung und Spielwitz fällt uns die Begegnung mit unserer Zweiten sehr leicht. Sechs Tore zählen wir und verlassen zufrieden das Feld. Der SSV Stötteritz verlangt uns im dritten Turnierspiel wesentlich mehr ab, kommt zwei, drei Mal sehr gefährlich vor unser Tor. Am Ende steht ein unglückliches 0:0 auf dem Tableau, da wir vorn eine Reihe von guten Angriffen nicht konzentriert genug ausspielten oder die ergebenen Chancen in keine Treffer umsetzen konnten. So mutierte das letzte Spiel doch noch zu einer spannenden Sache. Der Gegentreffer in der Mitte der Partie steigerte die Nervosität etwas. Doch die Reaktion unseres Teams passte. Phillip glich aus und erzwang somit ein Siebenmeterschießen um den ersten Platz (Stötteritz und wir hatten jeweils 8 Punkte und 8:1 Tore, spielten gegeneinander 0:0). Es trafen Robin, Till und Luca, letzterer parierte einen Siebenmeter.

 

Fazit

Es war für uns ein guter Abschluss der Hallensaison und zugleich ein wichtiger Start in die entscheidende Phase der Rückrundenvorbereitung. Sieben Tage vor dem Spiel gegen den SC Eintracht Schkeuditz sahen wir einige gute Ansätze, lernten aber einmal mehr, dass wir stets all unsere Fähigkeiten auf den Platz bringen müssen, wenn wir Erfolg haben wollen. Wir wollen aufmerksam und konzentriert sein, ein hohes Tempo und sehr "aggressiv" spielen, mit viel Bewegung zu Torchancen kommen und diese endlich auch besser nutzen. Klingt anstrengend. Ist es auch! Also auf geht's…

 

D.G.

 

ELS-Hallenmasters (09.02.2014)

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader Vorrunde Hallenmasters

Janis Schütze, Linus Neugebauer, Luca Arnold, Phillip Seliger, Robin Adrian, Tim Bergmann (1 Tor), Tobias Minkus (TW)

 

Kader Einzelturnier

August Kreller (2 Tore), Benni Steinbeißer (1 Tor), Janis Schütze, Luca Arnold (TW), Richard Oetzel, Till Werner (3 Tore), Tobias Minkus

 

Spiele Vorrunde Hallenmasters

ELS vs. SV Lokomotive Engelsdorf 1:2

ELS vs. Leipziger SC II 0:0

ELS vs. FC Eintracht Holzhausen 0:0

ELS vs. TSV 1893 Leipzig-Wahren 0:2

ELS vs. SG Rotation Leipzig III 0:1

 

Spiele Einzelturnier

ELS vs. SSV Stötteritz 2:0

ELS vs. Leipziger SC 0:0

ELS vs. SV Panitzsch/Borsdorf 1:0

ELS vs. SV Fortuna Leipzig 2:0

ELS vs. SG Rotation Leipzig 1:0

 

Spielbericht

Die doppelte Eintracht

 

Für unsere Jungs ging es am vergangenen Wochenende gleich doppelt quer durch die schöne Eintracht-Halle. Als erstes startete unsere Mannschaft in die Hallenmaster-Vorrunde. Wir verzichteten auf unsere Hallenkünstler August, Till, Richard und Co – die waren dann am Abend dran – und wollten, dass Janis, Linus, Phillip (heute Kapitän), Tim und Robin in den Vordergrund rücken.

 

Unser Team startete bärenstark, ging nach einem super Spielzug über Linus, Janis und Tim mit 1:0 gegen das Stadtligaspitzenteam in Führung. Auch in der Folgezeit drückte die Eintracht auf das Loksche-Tor, leider ohne den gewünschten zweiten Treffer. Je länger das Spiel dauerte, desto näher kamen unsere Sportfreunde aus Engelsdorf dem Ausgleich. Tobias im Tor (eigentlich unser Stürmer) hielt einige gute Schüsse, musste jedoch zwei passieren lassen. Mit einer unglücklichen Niederlage begann also unser Turnier. Sowohl gegen den Leipziger SC als auch gegen den FC Eintracht Holzhausen hielten wir hinten dicht, begingen im Abwehrspiel nur sehr wenige Fehler. Vorn agierten wir mutig, besaßen unsere Chancen, ließen jedoch in punkto Einsatz und Willenskraft noch Sicherheitsabstand zum Maximum. So wurde aus einem unglücklichen Start ein ziemlich verpatzter, obwohl entsprechend der Spielanteile sicherlich mehr als zwei Punkte aus drei Begegnungen drin waren. So wurde das Spiel gegen den bisher durchweg siegreichen TSV Leipzig-Wahren zum Schlüsselspiel. Wieder spielte sich das Match mehr vorn als hinten ab, doch erneut fehlte die letzte Entschlossenheit. So wurden wir zweimal wirklich – so muss man zugeben – hervorragend ausgekontert und mit 0:2 in die Kabine geschickt. Als es in Partie fünf nur noch um die "Goldene Ananas" ging, wollten die Jungs das unglücklichste aller Endergebnisse verhindern. Den letzten Platz konnten wir tatsächlich verhindern, gut waren wir auch, aber trotzdem verloren wir mit 0:1. So endete das letzte Spiel wie das erste: sehr, sehr unglücklich. Zusammengefasst muss man festhalten, dass heute – obwohl es eine Vorrunde war – das große Ziel darin bestand, Spieler auf eine verantwortungsvolle Position zu setzen, wo sich sonst andere im Team tummeln. Alle waren involviert, jeder sollte selbstbewusst Aktionen zeigen. Dies gelang uns in einigen Phasen sehr gut. Tims perfektes Tor (Ballmitnahme, Finte und Abschluss in einer Bewegung) gegen Engelsdorf, Janis und Lucas Zweikampfstärke waren einige Belege dafür. Platz fünf soll uns nicht ärgern, wir finden, dass die Jungs das gut gemacht haben.

 

Im zweiten Turnier stießen dann August, Benni, Richard und Till zum Team hinzu. Während Janis sich kurz vom vorangegangenen stärkte und Tobias mit Luca das Trikot tauschte, sodass aus unserem Stürmer nun ein Stürmer, aus unserem Torwart nun selbiger wurde.

Das erste Spiel verlief voll und ganz nach unseren Vorstellungen. Sehr dominant und nahezu ohne Gegenangriffe traten die Jungs auf, siegten gegen den SSV Stötteritz mit 2:0 durch die Treffer von Benni und August. Einige wirklich ansehnliche Spielzüge gab es zu bestaunen, die großen Pluspunkte lagen jedoch im sehr aufmerksamen Verteidigungsspiel und dem schnellen Umschalten auf Angriff. Der Start in das gut besetzte Turnier gelang uns, die Fortführung leider weniger. Gegen den Leipziger SC agierte unser Team zu verspielt, verlor häufig in der Vorwärtsbewegung die Übersicht. Viele Einzelaktionen und überhastete Schussversuche waren das Ergebnis. Das 0:0 darf man zwar als unglücklich und ärgerlich bezeichnen, geht aber in jedem Falle in Ordnung. Es folgte die Partie gegen eine sehr bissige und lauffreudige Panitzscher Mannschaft, die uns schon im Punktspiel viele Sorgenfalten auf die Stirn zauberte. Mit viel Elan und einem Treffer von August brachten wir uns in Führung, mussten diese dann aber sehr umkämpft verteidigen, weil die Gelb-Blauen einerseits drückten, wir wiederum zu nervös das Spiel zu Ende brachten. Zum Glück reichte es und wir blieben somit auf Kurs in Richtung Treppchen und nebenbei weiterhin ohne Gegentor. Die Konstellation ermöglichte uns am vorletzten Turnierspieltag eine Art Halbfinale (obwohl nach dem Modus "Jeder gegen jeden" gespielt wurde). Mit einem Sieg gegen die Fortuna aus Leipzig würden wir Platz zwei nahezu perfekt machen und uns ein entscheidendes Spiel gegen die Kreisoberligamannschaft von Rotation Leipzig erarbeiten. Die "Vorprüfung" wollten unsere Jungs unbedingt bestehen, gingen sehr motiviert zu Gange. Leichtfüßig lief der Ball durch unsere Reihen und ermöglichte unzählige Einschusschancen. Zum Entsetzen des Trainers und der Eltern vergaben wir sie reihenweise, bis uns Till dann doch noch mit einem Doppelpack erlöste – eine unnötige Spannung in einem vollkommen einseitigen Spiel. Platz zwei war damit für unsere Eintracht reserviert – sofern wir hier kein Debakel erleben würden – und somit richtete sich der Blick auf den Turnierfavoriten (bisher 9:0 Tore). Der Matchplan war einfach und komplex: den Gegenspieler sehr eng verteidigen, permanent den Ball attackieren, viel laufen und vorn zwei, drei Konterchancen kreieren und einen Lucky-Punch zünden. Aus einem langen 0:0 sollte ein spätes 1:0 werden. Als würden die Jungs Matchpläne lesen wie manche die Tageszeitung, lief das Spiel genauso ab. Die SG Rotation kam zu fast keiner klaren Torchance, weil wir bärenstark verteidigten, unfassbar viel liefen und Torhüter Luca abermals seine Kiste ohne Tadel sauber hielt. Je länger das Spiel dauerte, desto sicherer und mutiger wurde unser Team, setzte zwei, drei Nadelstiche und merkte, dass eine super aufmerksame Aktion den Turniersieg herbeiführen könnte. Till hatte scheinbar richtig viel Bock auf einen Pokal und netzte zwei Minuten vor Schluss eiskalt aus spitzem Winkel ein. Jetzt hieß es nur noch, die Null – über das gesamte Turnier (!) – stehen zu lassen, das Spiel über die Runden zu bringen. Janis gewann zwei sehr, sehr wichtige Zweikämpfe, Luca behielt viel Ruhe und das gesamte Team feierte den völlig verdienten sowie super erkämpften Turniersieg. Bravo!

 

D.G.

 

Paul-Köditz-Turnier (02.02.2014)

FC Eilenburg

 

Unser Team

August Kreller (6 Tore) Benni Steinbeißer (1 Tor), Linus Neugebauer, Luca Arnold, Robin Adrian (3 Tore), Tim Bergmann, Tobias Minkus

 

Vorrunde

ELS vs. RasenBallsport Leipzig 1:2

ELS vs. FC Grimma 0:3

ELS vs. SV FA Doberschütz Mockrehna 5:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. FC Eilenburg 4:2

 

Spielbericht

Unsere Halbfinal-Blockade nimmt uns nicht die Freude

 

Oh, was haben wir gestaunt! Sieben Mannschaften machten sich neben uns in der schmucken Beliansporthalle warm. Auf ihren schicken Trainingsjacken standen klangvolle Namen wie Hallescher FC, RasenBallsport Leipzig, 1. FC Lokomotive Leipzig, FC Grimma, FC Eilenburg. Auch zwei starke Teams aus dem Umland waren dabei. Für jedes Spiel nahmen wir uns dieselben drei hochgesteckten Ziele mit auf's Parkett. Wir wollten bei jeder Aktion dazulernen, zwölf Minuten unermüdlich unser Potential ausschöpfen und die Großen ärgern. Eines vorneweg: Viermal eindrucksvoll umgesetzt!

 

Als erstes stehen uns die Roten Bullen gegenüber. RasenBallsportler gegen Eintrachtler, feinste Ballkünstler und hochmotivierte Stadtliga-Kicker. Die Jungs vom Cottaweg sind sehr sicher im Umgang mit dem Ball, lassen ihn schnell laufen und bewegen sich sehr clever. Benni und Linus haben hinten viel zu tun, lösen ihre Aufgaben aber bärenstark. Leider erweisen sich jedoch selbst kleinste Fehler auf diesem Niveau als schwer auszubessern. Ein Stellungsfehler bei einer Ecke – unser ewiges Steckenpferd – und ein zu übereilter Abwurf in die falsche Richtung bringen uns mit 0:2 ins Hintertreffen, obwohl es die einzigen beiden Unzulänglichkeiten bleiben sollten. Unsere Jungs antworten wie es sich gehört, spielen unglaublich diszipliniert, laufen unermüdlich und gewinnen ein Großteil der Zweikämpfe. Gegenstöße können wir zwar nicht verhindern, meistern aber alle Situationen und können vorn durch Robin knipsen. Der Ausgleich liegt nun in der Luft, drei Hochkaräter lassen wir ungenutzt, sodass am Ende ein Tor fehlt – wie sich später dann sogar herausstellen sollte: im doppelten Sinne. Jungs: Kopf hoch, das war sensationell! Den schweren Brocken verdaut steht uns nun der FC Grimma – späterer Verlierer des Finales im Neunmeterschießen – gegenüber. Da wir nur zwei "klassische" Verteidiger an Bord haben, stellen wir um, damit jeder viel Spielzeit abgreifen kann. So kommt es vor, dass ein Stürmer hinten agieren muss und dass nicht alles planmäßig verläuft. Wieder steht es zu Beginn 0:2 – dieses Mal durch zwei gröbere Fehler – und es folgt eine abermals super Reaktion unseres Teams. Fortan geht in der rot-schwarzen Spielhälfte die Post ab, ein halbes Dutzend perfekter Einschussmöglichkeiten bleiben allerdings ungenutzt. Nicht abgezockt genug und ein wirklich phantastischer Grimmaer Hüter vermiesen uns die Freude über ein Tor. Die Grimmaer dürfen hingegen noch einmal die Arme in die Luft reißen, weil der Schiedsrichter in der Schlussminute einen klaren Regelverstoß übersieht. Statt eines indirekten Freistoßes im gegnerischen Strafraum bekommen wir die sehr ärgerliche und viel zu deutliche Niederlage eingeschenkt. Unser allseitiges Fazit: jeder macht mal Fehler! Etwas gefrustet und trotzdem hochmotiviert wollen wir nun unser letztes Gruppenspiel bestreiten. Der Anpfiff ertönt und die Jungs sind nicht zu bremsen. Nach wenigen Minuten lesen wir ein 4:0 von der Anzeigetafel ab. Einmal Benni und dreimal August vollenden teils wunderschöne Spielzüge. Mit viel Mut und Tempo geht es auch nach mehreren Spieler- und Positionswechseln weiter, August setzt noch einen drauf. Der Konter kurz vor Schluss tut uns nicht mehr weh, das 5:1 hochverdient und deutlicher als es unsere beiden Konkurrenten schafften. Das macht uns stolz, obwohl nun dieses eine fehlende Tor gegen RB Leipzig den Weg ins Halbfinale – mal wieder – verbaute. Wie stark unsere Gruppe war, sah man nun in den Platzierungsspielen im direkten Vergleich. Da wollten wir uns natürlich einreihen und das bisher tolle Turnier noch schöner gestalten. Das Spiel gegen den Gastgeber FC Eilenburg läuft gut an. Wir sind im Zweikämpf stärker, spielen schneller und zielstrebiger – begehen aber auch zwei dicke Patzer. Heute bekommen wir bei jedem Fehler einen Gegentreffer, dafür aber auch eine wunderbare Gelegenheit zum Lernen und um Moral zu zeigen. Die Jungs senken nicht die Köpfe, agieren stattdessen noch entschlossener. Zwei Tore von August reichen zum 2:2-Ausgleich, Robin packt noch einen Doppelpack obendrauf. Sein Treffer mit dem linken Fuß ein großer Hingucker! Danach glänzt die Eintracht zwar wieder beim Auslassen von Großchancen, aber das tut jetzt keinem mehr weh. Neuzugang Luca macht zwischen den Pfosten einen tollen Job, Tim und Tobias bringen sich sehr gut ein, während Linus und Benni das Abwehrspiel beherrschen. Der fünfte Platz war eine super Mannschaftsleistung. Obendrein gewann Luca den Pokal des "Besten Torhüters" und August erzielte mit einem HFC- und Hohburger-Spieler die meisten Turniertreffer (sechs).

 

Es gewann der Hallescher FC in einem extrem packenden Finale gegen den FC Grimma nach Neunmeterschießen, Platz drei belegte RB Leipzig vor dem Hohburger SV (8:0), wir ließen neben dem FC Eilenburg und Mockrehna auch die "Loksche" hinter uns. Ein hervorragend organisiertes Hallenturnier bei sehr sympathischen Gastgebern!

 

Fazit

Natürlich ärgern wir uns über den Ausgang der ersten beiden Gruppenspiele, sind aber umso mehr stolz, dass wir gegen diese Teams gegenhalten konnten. Schon beeindruckend, was die Jungs in den letzten fünf Monaten auf die Beine gestellt haben. Natürlich zehren wir dabei von der Lernwilligkeit und Zuverlässigkeit der Kinder. Wenn man im Februar immer noch eine Trainingsbeteiligung von fast 90 Prozent vorweisen kann, zeigt natürlich, dass sie alle unbedingt wollen. Klasse!

Nebenbei: heute haben wir wieder mehrere Tore mit dem "angeblich" schwächeren Fuß geschossen. August und Robin trafen heute mehrfach mit Links, im gesamten Saisonverlauf wurde unser Mut sehr häufig belohnt (Janis, Benni etc.). Weiter so!

 

Morgen wollen wir die bisherige Saison auswerten und uns neue Ziele stecken. Bitte alle pünktlich sein.

 

D.G.

 

Hallenturnier

SV Tapfer Leipzig

 

Im Kader

Benni Steinbeißer (2 Tore), Janis Schütze (1 Tor), Luca Arnold, Richard Oetzel, Robin Adrian (1 Tor), Till Werner (2 Tore), Tobias Minkus (2 Tore)

 

Vorrunde

ELS vs. VfK Blau-Weiß Leipzig 1:0

ELS vs. SV Leipzig-Ost II 2:0

ELS vs. SV Tapfer Leipzig II 0:0

 

Halbfinale

ELS vs. SV Leipzig-Ost I 1:0

 

Finale

ELS vs. SV Tapfer Leipzig II 4:0

 

Spielbericht

Acht Tore, kein Gegentreffer und ein großer Pokal

 

Mit vier guten Hallenturnieren und ebenso vielen unglücklichen Resultaten im Gepäck starteten wir heute bei Tapfer Leipzig einen neuen Anlauf. Eine Medaille sollte es sein, zu oft waren wir nur eine Kaffeebohne davon entfernt.

Der Auftakt fiel uns noch recht schwer. Mit dem Kopf durch die Wand und vielen offensiven Zweikämpfen gestalteten wir das Spielfeld wesentlich kleiner, als es ohnehin schon war. Gut jedoch, dass unsere Mannschaft sehr aufmerksam und bissig agierte, nicht eine einzige echte Torchance zuließ. Mitte des Spiels hatte Benni einen hellen Moment, spurtete zwischen den gegnerischen Abstoß und behielt im Angesicht des Torhüters coole Nerven. 1:0 gegen Blau-Weiß Leipzig – sicherlich nicht viel, aber auch nicht zu wenig. Für das zweite Spiel nahmen wir uns etwas mehr Übersicht und Geduld vor. Ein enges Spielfeld muss man clever ausnutzen, die Räume vergrößern, den Ball laufen lassen. Dies gelang uns gegen den SV Leipzig-Ost II gut, das 2:0 demnach keine Überraschung. Einige ordentliche Spielzüge gab es zu bestaunen, jeder war im Angriffsspiel integriert. Ein tolles Kopfballtor von Tobias – nach einer per Doppelpass ausgeführten Ecke – krönte den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale. Nun galt es sich gegen den SV Tapfer Leipzig für die Endrunde warmzuspielen. Es war der Wachmacher zum richtigen Zeitpunkt. Zwar wieder klar überlegen doch oftmals zu "faul" den letzten schnellen Schritt zu machen, fiel uns das Zusammenspiel demnach etwas schwerer als in den Partien zuvor. Einige ungenaue Abspiele reihten sich zu den überhasteten Schussversuchen ein, das 0:0 die entsprechende Konsequenz.

Einmal im Halbfinale angekommen, wollten wir uns das Schnitzel nicht aus dem Brötchen klauen lassen. Giftig, reaktionsschnell und zweikampfstark hielten wir den SV Leipzig-Ost weit von unserem Strafraum entfernt. Schnell und direkt wollten wir zum Tor. Viel Pech im Abschluss machte das Spiel unnötig spannend, der Treffer zum Finaleinzug aber umso kurioser. Eine super Ecke lenkt Till mit dem Rücken ins kurze Eck. Wenn's weder mit dem Fuß noch mit dem Kopf, nicht mit links oder rechts klappt, muss man einen anderen Weg finden. Unserer Kreativität sei Dank nahmen wir am Finalspiel teil. Es stand uns abermals die zweite Mannschaft des Gastgebers gegenüber, die gerade Team eins aus dem Halbfinale kegelte. 0:0 hieß es noch in der Gruppenphase, die Jungs waren gewarnt und gut vorbereitet. Als es endlich losging, war es eigentlich auch schon wieder vorbei. Till und Benni nutzten zwei der ersten guten Möglichkeiten äußerst kaltschnäuzig zur beruhigenden 2:0-Führung. Der Ball lief sehr sauber und zügig, die Jungs hatten richtig Bock auf den Turniersieg. Richard und Benni (später auch Robin) verwehrten jeglichen Zugang zu unserem Tor, Luca war bei seinem ersten Einsatz im Eintracht-Trikot wenig beschäftigt und sehr sicher zwischen den Pfosten. So konnte es beruhigt nach vorn gehen, wo mit dem 3:0 einer der wohl schönsten Treffer fiel. Janis wird auf die Reise geschickt und jagt den Ball mit dem "schwächeren" linken Fuß (wie schon im Punktspiel gegen Rotation) ins lange Eck. Tolles Tor! Robin setzte dem sehr guten Spiel unserer Mannschaft die Krone auf, netzte zum 4:0. Alles in allem feierte das Eintracht-Team eine tolle Leistung und freute sich, dass der erste Sprung auf das Treppchen in dieser Saison gleich die oberste Stufe erreichte.

 

Fazit

In den bisherigen Hallenturnieren mussten wir uns stets mit den Spitzenteams aus der Stadt- und Kreisoberliga messen. Auch in der Liga bestreiten wir wöchentlich alle Spiele auf Augenhöhe mit den besten Leipziger Teams. Heute hatten wir das Glück, auch mal auf Teams aus dem Leipziger Kreis zu treffen. Demnach wissen wir diesen Erfolg auch gut einzuordnen, haben ihn uns aber ebenso redlich verdient. Kein einziger langer oder hoher Ball im gesamten Turnier, wir wollten es unbedingt und allseits spielerisch lösen. Das ist uns häufig sehr ansehnlich und am Ende auch super erfolgreich gelungen.

 

D.G.

 

Hallenturnier

Hallenstadtmeisterschaft

 

Unser Team

August Kreller (2 Tore), Benni Steinbeißer, Janis Schütze, Linus Neugebauer, Phillip Engermann, Phillip Seliger, Richard Oetzel, Robin Adrian (1 Tor), Till Werner (2 Tore), Tim Bergmann, Tobias Minkus

 

Ergebnisse

ELS vs. SG Olympia Leipzig 0:1

ELS vs. SG Taucha 2:0

ELS vs. Leipziger SC 0:2

ELS vs. SV Lokomotive Engelsdorf 0:1

ELS vs. SC Eintracht Schkeuditz 3:0

 

 

Spielbericht

Mit den besten mehr als nur mitgehalten

 

Auf den letzten Drücker qualifizierten sich unsere U11-Kicker für die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft. Dank eines famosen 3:4-Auswärtssieges beim Staffelfavoriten aus Engelsdorf verteidigten wir den so wichtigen sechsten Tabellenplatz. So ging es also zum Sonntagvormittag in die Kunstrasenhalle der Sportschule "Egidius Braun".

 

Die Konkurrenz war uns aus dem Ligabetrieb bestens bekannt. Wir wussten, dass uns in jedem Spiel eine schwere Aufgabe erwartet, trotzdem setzten wir uns ein hohes Ziel – ein Platz auf dem Treppchen. Den Einstieg machte die SG Olympia, die – um es vorweg zu nehmen – am Ende zwar etwas überraschend jedoch hochverdient Hallenstadtmeister wurde. Wir hielten mit Beginn der Partie gut mit, begingen jedoch einen kleinen Patzer im Spielaufbau. Linus spielt einen zu risikoreichen Pass, wir laufen in einen Konter, der uns das 0:1 bringt. Fortan agierten wir sehr verbissen, wollten den Start in dieses Turnier nicht verpatzen. Leider traf Tobias' Geschoss nur den Pfosten, weitere gute Möglichkeiten parierte der Hüter oder gingen neben bzw. über das Tor. Ein kleiner Faselfehler genügte trotz eines wirklich guten Auftritts für die Auftaktniederlage – herzlich Willkommen in der Spitzengruppe des Leipziger Fußballs. Natürlich wollten wir dieses ärgerliche Ergebnis nicht auf uns sitzen lassen und schlugen die SG Taucha mit 2:0, Till und Robin mit zwei wirklich überragenden Toren. Im Ligabetrieb noch auf deren Kunstrasen chancenlos, spielten wir sehr sauber, waren zweikampfstark und kamen zu vielen Torchancen. Manko: wieder zu wenige davon genutzt! Nun keimte die Hoffnung auf einen Erfolg wieder auf, doch der Leipziger SC entzog sie uns wieder. Mit sehr gutem Pressing hielten sie uns zu Beginn in unserer eigenen Hälfte fest und schossen das 0:1. Auch hier ein wirklich ärgerlicher Patzer in der Verteidigung, weil beide Verteidiger uneins waren, wer den Steilpass abfangen soll. In der Folge hielten wir sehr gut mit, wurden im Mittelfeld immer besser. Nur das entscheidende Zuspiel oder der Mut zum Torschuss fehlte, sodass wir auch hier wieder um eine Erfahrung reicher wurden. 0:2 – ein Tor zu hoch. Der Sprung auf das Treppchen lag weiterhin in unserer Hand. Ein Sieg gegen die Loksche aus Engelsdorf war jedoch die Voraussetzung. In der ersten Minute noch unkonzentriert, trat unser Team in der Folge sehr angriffslustig auf. Bis zur neunten Minute bestimmten wir das Spiel, dann überkam uns wieder eine einzelne unachtsame Sekunde. Das daraus resultierende 0:1 konnten wir nicht mehr korrigieren. Sehr verzweifelnde Blicke unserer Jungs, Lob gab’s vom Trainer! Wir nahmen uns also vor, im letzten Spiel nochmals alles aus uns herauszuholen, Tore zu erzielen und zu gewinnen. Im Pokal kegelte uns Schkeuditz noch mit 5:1 förmlich aus dem Weg, heute jedoch hatten wir einen Sahnetag. Ein Angriff nach dem anderen lief von links nach rechts, mehrere bärenstarke Spielzüge über das gesamte Spielfeld – teilweise nur im Direktspiel – machten frühzeitig alles klar. 3:0 klingt sicher, war es auch, obwohl wir erneut mit dem Knipser-Gen vor dem gegnerischen Kasten geizten. Till und zweimal August trafen für unsere Eintracht.

 

Fazit

Alle Spieler hatten ihren Anteil an der Qualifikation zur Hallenstadtmeisterschaft, alle waren sie auch am Sonntag am Erfolg beteiligt. Das zeigt, wie sehr das gesamte Team fleißig an sich arbeitet und Spaß am Mannschaftsspiel hat. Sportlich gesehen sind wir nun um einige wertvolle Erfahrungen reicher, auch wenn sie sehr schmerzhaft rüberkamen. Wir können auf eine hervorragende Entwicklung – als Team und jeder einzelne – zurückblicken und sind schon so weit, dass wir uns über einen vierten Platz bei einer Hallenendrunde zu Recht schwarz ärgern. Heute war wesentlich mehr drin, die kleinen sehr wenigen Fehler waren stets spielentscheidend. Trotzdem überwog am Ende die Freude der Kinder. Ich finde, ihr habt das hervorragend gemacht!

 

D.G.

 

Hallenturnier

SSV Markranstädt

 

Im Kader

August Kreller (4 Tore), Elia Klimpel, Janis Schütze (1 Tor), Linus Neugebauer, Phillip Engermann, Phillip Seliger (2 Tore), Tim Bergmann

 

Vorrunde

ELS vs. SG Rotation Leipzig 0:4

ELS vs. SV Lindenau 4:1

ELS vs. SSV Markranstädt 0:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. VfK Blau-Weiß Leipzig 3:1

 

Spielbericht

Keinen Bock auf Halbfinale…

 

Heute ging es zu einem gut besuchten Hallenturnier nach Markranstädt. Ein festes Ziel hatten wir nicht, aber so ein Einzug in ein Halbfinale wäre doch sicher mal was.

09:15 Uhr und ab ging's. Naja, bei Rotation jedenfalls. Unsere Jungs standen wie angewurzelt da, als würden sie gerade auf den Schulbus warten. 0:4 – mehr sollten wir darüber auch nicht schreiben. Umso besser lief jedoch das zweite Gruppenspiel. Schnell stand es 4:0, dreimal August und einmal Phillip S. Unser Team gewann Zweikämpfe, ließ den Ball gut laufen und bewegte sich sehr energisch. Ein Tor benötigten wir noch, um im letzten Spiel mit einem Remis ins Halbfinale zu düsen. Es sah gut aus, auch wenn der Ehrentreffer fiel. Die Ein-Tor-Hürde blieb bestehen – leider bis zur Schlusssirene. So benötigten unsere Jungs nun einen Sieg gegen den Gastgeber. Ein frühes 0:1 änderte an der Spielrichtung nichts. Wir rannten und schossen, nur eine Frage der Zeit bis zum Ausgleich und dem Führungstreffer. Doch der SSV-Keeper hielt mehrere Versuche bärenstark, einmal knallte der Ball ans Quergebälk. Es war zum Verzweifeln. Es war wohl schwerer dieses Spiel zu verlieren, als es zu gewinnen. So blieb uns nur das Spiel um Platz fünf. Im dritten Turnier verpassten wir zum dritten Mal brutal knapp das Halbfinale. Blau-Weiß Leipzig musste nun den Frust unserer Jungs ausbaden. Mit viel Biss und Übersicht schafften wir ein deutliches 3:1. Phillip S., August und Janis mit drei tollen Treffern.

 

Fazit

Keinen Bock auf Halbfinale, oder? So kann man es nicht sagen. Die Jungs spielten auch heute guten Fußball, eine stetige Steigerung zu den Turnieren ist überdeutlich erkennbar. Auch im Training stimmt es momentan, das Freitagstraining war sehr ansehnlich. Umso ärgerlicher für unsere Mannschaft, dass aktuell das besondere Erfolgserlebnis ausbleibt. Wir machen einfach weiter, vielleicht haben wir demnächst mal "Bock" auf das Halbfinale. ;-)

 

D.G.

 

Hallenturnier

TuS Pegau

 

Im Kader

August Kreller (3 Tore), Benni Steinbeißer, Linus Neugebauer, Phillip Seliger (1 Tor), Richard Oetzel, Robin Adrian (1 Tor), Till Werner (2 Tore), Tobias Minkus

 

Vorrunde

ELS vs. TuS Pegau 3:2

ELS vs. Eintracht Lützen 2:1

ELS vs. Leipziger SC 1:2

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. TuS Pegau II 1:0

 

Spielbericht

Wo in Engelsdorf nur ein Punkt fehlte, war es heute ein einziges Tor

 

Heute ging es zu einem interessanten Hallenturnier nach Pegau. In der wesentlich stärkeren Staffel wollten wir uns durchsetzen. Im ersten Spiel trafen wir auf den Gastgeber, der sehr schnell mit zwei Toren in Führung ging. Es sollten die einzigen schlafmützigen Minuten unserer Mannschaft in dieser Begegnung sein. August, Robin und wieder August brachten uns auf Kurs und zum 3:2-Auftakterfolg. Auch das zweite Spiel lief gut, das Zusammenspiel war besser, flüssiger und schneller. Nur zwei Tore für und leider eines gegen uns – 2:1 gegen Lützen: eindeutig zu wenig. So kam es am letzten Gruppenspieltag zum entscheidenden Aufeinandertreffen mit dem LSC – Tabellenführer in unserer Stadtliga. Zwar knipsten die Rot-Schwarzen zuerst, doch das Spiel lief für uns. Mit vielen Torchancen ausgestattet reichte es jedoch nur für einen Treffer durch August. Hätte für das Halbfinale und Rang eins genügt, wenn wir nicht noch eines kassiert hätten. Zwei kurze Gedankenaussetzer verpatzten nicht nur die Tabellenführung sondern schlussendlich – Pegau gewann das letzte Spiel spektakulär mit 7:0 – den Einzug ins Halbfinale. So blieb uns am Ende nur das Spiel um Platz 5. Was in Engelsdorf noch unser Wunsch war, fühlte sich heute wie eine brutale Niederlage an. Die Zweite von Pegau verpasste ebenso knapp die Runde der letzten vier, sodass wir nochmals einen guten Gegner bekamen. 1:0 durch Till, viele gute Chancen – beiderseits – und am Ende doch noch (dezent) strahlende Gesichter.

 

Fazit

Drei Siege in vier Spielen und Platz fünf. Kann mir das mal einer erklären? Sehr ärgerlich für uns, aber wieder eine Situation, aus der wir lernen können. Du kannst sehr gut spielen, viele Chancen besitzen, aber am Ende entscheiden oftmals nur Nuancen. Heute war es ein Tor zu wenig erzielt oder hinten eine kleine Unaufmerksamkeit zu viel. Trotzdem sahen wir heute gute Eintrachtler.

 

D.G.

 

Weihnachtsturnier

SV Lokomotive Engelsdorf

 

Im Kader

August Kreller, Bennie Steinbeißer, Janis Schütze (1 Tor), Linus Neugebauer, Phillip Seliger, Tim Bergmann, Till Werner, Tobias Minkus (1 Tor)

 

Vorrunde

ELS vs. SG Taucha 1:0

ELS vs. Lokomotive Engelsdorf 0:2

ELS vs. 1. FC Coswig 0:1

ELS vs. Eintracht Lützen 1:0

 

Spielbericht

Ein Punkt am Halbfinale vorbei

 

Obligatorisch ging es zum Start der Hallensaison zum schönen Weihnachtsturnier unserer Freunde vom SV Lokomotive Engelsdorf. Der Spaß stand heute im Vordergrund, wir wollten einfach zwischen Weihnachten und Neujahr ein bisschen Fußball kicken.

Selbstverständlich versprühen die Kinder Siegeswillen, wenn der Schiedsrichter die Partie anpfeift. Im ersten Spiel gegen die SG Taucha sprang entsprechend ein verdienter und zu Beginn sehr gut herausgespielter 1:0-Sieg heraus. Eine tolle Kombination über das gesamte Spielfeld schloss Janis überlegt ein. Am Ende zitterten wir etwas, aber es reichte. Die nächsten beiden Spiele liefen nicht ganz so gut, kleine – aber entscheidende – Fehler sorgten für ein 0:2 gegen die Gastgeber und ein 0:1 gegen den 1. FC Coswig. Zum Abschluss stand uns nun der durchweg siegreiche Gruppensieger aus Lützen gegenüber. Wer hätte es gedacht: 1:0 gewonnen und dazu noch unzählige Chancen auf einen deutlich höheren Sieg ausgelassen. Dass es am Ende dann nach dem knapp verpassten Halbfinale auch nicht für das Spiel um Platz fünf reichte, war für uns sehr ärgerlich. Viel knapper ging es schließlich nicht.

 

Fazit

Für das erste Turnier lief einiges schon ganz gut, am Ende reichte es jedoch nur für Rang sieben (bei zehn teilnehmenden Mannschaften).

 

D.G.

 

14. Spieltag, Stadtliga (15.12.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. 1. FC Lokomotive Leipzig II 4:1 (1:1)

 

Aufstellung

Phillip Seliger – Benni Steinbeißer, Janis Schütze – Linus Neugebauer – Till Werner, August Kreller (C), Tobias Minkus – Felix Metzner (Eingewechselt: Tim Bergmann, Robin Adrian)

 

Tore

1:0 Tobias Minkus (12.), 1:1 1. FC Lok (21.); 2:1 Till Werner (27.), 3:1 Felix Metzner (40.), 4:1 Felix Metzner (45.)

 

Spielbericht

Mit einem toll erkämpften Sieg in die Weihnachtsferien

 

Das heutige Ziel war klar: wir wollten mit einem weiteren Sieg in die Winterpause gehen, gleichbedeutend die "Loksche" zweimal in dieser Spielzeit besiegen. Das halbe Team schniefte und schnupfte, Richard entfiel ganz, Phillip E. und Elia standen nicht zur Verfügung, dafür half uns "Metze".

 

Das Spiel begann wie erwartet. Intensive Zweikämpfe, viele Laufduelle und große Verbissenheit – auf beiden Seiten standen die drei Punkte wohl ganz weit oben auf dem Matchplan. Der Eintracht gelang jedoch der bessere Start. Mit viel Spielwitz und teils sehr sicherem Passspiel kamen wir einige Male gefährlich vor das Tor. Dort wurde uns jedoch gnadenlos aufgezeigt, wo im bisherigen Saisonverlauf der Schuh drückt. Zögerlich und mutlos zogen wir wie immer unsere Kreise rund um den Strafraum, sodass uns diese Aufgabe schlussendlich beinahe noch der Gast aus Probstheida abgenommen hätte. Nach einer überragenden Passstafette auf der linken Seite spielt Metze die Kugel scharf vor das Tor, doch ein Lok-Verteidiger kommt unserem Stürmer zuvor, grätscht den Ball an die Unterkante der Latte, von dort schlägt er vor, auf oder hinter die Linie und wieder hinaus. Schade! Weiterhin erzeugten wir unsere Angriffe vortrefflich über die linke Seite, wo Metze in der zwölften Minute Tobias freispielt und dieser scharf ins lange Eck netzen kann. 1:0 – das wurde aber auch Zeit. Unser Team blieb auch weitere fünf Minuten spielbestimmend, gewann wichtige Zweikämpfe und kombinierte ansehnlich nach vorn. Dann überkam uns eine Schwächephase, in der einerseits die "Loksche" gut spielte, andererseits wir uns zu passiv in den Zweikämpfen verhielten, weniger liefen, zu zögerlich den Ball abspielten. Es lief einfach nicht mehr viel zusammen. Der Ausgleichstreffer machte zwar einen recht überraschenden Eindruck, war aber aufgrund der Nachlässigkeiten ein verdienter Wachmacher für unsere Jungs.

Da wir an unserem Vorhaben festhalten wollten, galt es nun an die Anfangszeit der ersten Spielhälfte anzuknüpfen. Fortan agierten unsere Jungs bissiger und zielstrebiger. Ein klasse Zuspiel von Metze landet bei Till, der straff mit Links zur erneuten Führung trifft. Linus und Benni verteidigten in dieser Phase des Spiels sehr aufmerksam, leiteten viele Konter ein, Robin und Till – später auch Tim – rannten die Außenbahnen unermüdlich rauf und runter, sorgten mit ihrer Laufleistung für jede Menge Gefahr. Nur vor dem Tor dauerte es abermals häufig zu lange, bis wir herzhaft gegen den Ball traten. Meist stellte sich inzwischen ein Abwehrbein der tapferen Lok-Kicker in den Weg. Während Phillip hinten seinen Kasten sauber hielt, konnten wir in der Schlussphase endlich wieder vorn knipsen. Tobias chipt einen Ball durch die Gasse auf Metze, der vor dem Kasten die Ruhe bewahrt und zum 3:1 einschiebt. Wenig später selbiger Torschütze, dieses Mal aus dem Gewühl heraus. 4:1, so lautete auch der Endstand.

 

Fazit

Mit ein wenig Geduld überstanden wir die schwierige Phase kurz vor dem Pausentee, überzeugten dann mit guten Zweikämpfen und großer Laufbereitschaft. Lobenswert waren einige sehr schön herausgespielte Angriffe, ermöglicht durch technisch saubere Abspiele und geschicktes Freilaufen. Alles in allem ein gut erkämpfter und herausgespielter 4:1-Sieg, der uns sogar den fünften Rang zum Jahresabschluss einbrachte.

Klammern wir die Partien in Panitzsch und gegen Zwenkau aus, liegt ein tolles Fußballhalbjahr hinter uns, in dem die Kinder zuverlässig, fleißig und ansehnlich trainierten und Fußball spielten. So kann und soll es gern im neuen Jahr weitergehen! :-)

 

D.G.

 

13. Spieltag, Stadtliga (08.12.2013)

LSV Südwest vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:4 (0:1)

 

Aufstellung

Benni Steinbeißer – Tim Bergmann, Janis Schütze – Linus Neugebauer – Phillip Seliger, August Kreller (C), Phillip Engermann – Tobias Minkus (Eingewechselt: Richard Oetzel, Robin Adrian)

 

Tore

0:1 Tim Bergmann (20.); 0:2 Phillip Engermann (42.), 1:2 LSV Südwest (44.), 1:3 Phillip Seliger (46.), 1:4 Phillip Engermann (50.+1)

 

Spielbericht

Mit Geduld zum verdienten Dreier

 

Die Eintracht traf heute auf den Tabellenletzten der Stadtliga. Doch das muss ja nichts heißen, so die Lehre aus den Spielen gegen Panitzsch und Zwenkau. Da hilft auch das 6:0 aus dem Hinspiel nichts, es begann schließlich wieder bei Null.

 

Der Gegner zeigte sich auch im Vergleich zum Hinspiel verbessert, agierte mit viel Biss und Selbstbewusstsein, sodass dies heute eine ordentliche Prüfung für unsere Jungs bedeutete. Möglichkeiten für eine Führung gab es auf beiden Seiten, die gefährlicheren Aktionen hatten unsere Jungs, die im Laufe der ersten Spielhälfte besser wurden, weil sie mehr liefen, miteinander spielten und endlich die Außenpositionen besetzten. So entstand auch die Führung: August umdribbelt an der rechten Eckfahne zwei Gegenspieler, flankt auf den langen Pfosten, wo sich Tim davongeschlichen hatte. Ein sauberer Volleyschuss mit der Innenseite genügte zur Eintracht-Führung.

Die Pausenführung war sicherlich verdient, aber auch umkämpft. Alle Spieler wussten, dass sie im Abschnitt zwei mehr leisten müssen, um erfolgreich zu sein. Dies gelang auch sehr gut. Nun wurde sehr schnell von Abwehr auf Angriff umgeschaltet, zügig in die Spitze gespielt. Trotz vieler Großchancen mussten wir uns bis zur 42. Minute gedulden, bis Phillip E. – der heute nicht vom Ball zu trennen und unglaublich viel unterwegs war – an der Strafraumlinie zum Tänzchen einlud und perfekt ins lange Eck vollendete. Ein wunderbarer Treffer zur Entscheidung. Oder? Die Freude blieb nur kurz, denn der Gastgeber traf umgehend zum Anschluss, nachdem Richard und Benni – die ihre Sache heute jedoch sehr gut lösten – jeweils einen entscheidenden Konzentrationsfehler begingen. Schön allerdings, dass unsere Jungs unbeirrt weiter nach vorn spielten und den abermaligen Treffer zur Zwei-Tore-Führung erzielen wollten. Phillip S. setzt nach einem Fehlpass sehr energisch nach, spekuliert geschickt auf die Uneinigkeit der LSV-Hintermannschaft und schiebt aus ganz spitzem Winkel zum 3:1 ein. Nach vielen guten Toraktionen ohne Glück ein kleiner Geniestreich kurz vor dem Abpfiff. Unsere Mannschaft belohnt sich dann in der Nachspielzeit für die gute zweite Halbzeit, nachdem wir eine Ecke abfingen und Phillip E. vierzig Meter allein bis zum Torwart rannte, ihn umkurvte und mit links einschob. Wieder einmal eine tolle Leistung unseres E2-Spielers.

 

Fazit

Nach einer eher durchwachsenen ersten Spielhälfte gelang unserem Team sehr viel. Heute bekamen die Spieler, die in den letzten beiden Partien weniger zum Zuge kamen, viel Einsatzzeit. Tim nutzte diese zu einem tollen Treffer, Janis spielte eine sehr starke zweite Halbzeit. Auch Phillip S. krönte seine Bemühungen für sein drittes Saisontor. Zudem bewältigte unser Torhüter Benni seine Aufgaben mit viel Ruhe und Sicherheit. Alles in allem freuen wir uns über eine tolle Teamleistung im zweiten Abschnitt und erkennen die gute Leistung der Gastgeber an, der es uns heute wahrlich nicht leicht gemacht hat.

 

D.G.

Leider hatte ich heute die Kamera mit dem falschen Aufnahmemodus übergeben, weshalb nahezu alle Fotos verschwommen waren. Aber wer nun mal nicht zum Spiel kommt, der passt sowie so das beste! ;-)

 

Die Weihnachtsfeier in der Bowlingbahn Markkleeberg war sehr, sehr schön. Toll, wie die Kinder und Eltern bowlen können und großen Spaß an dieser Mannschaftsfeier hatten. Auch wenn wir noch ein paar Tage in diesem Jahr gemeinsam verbringen, freue ich mich schon jetzt auch auf ein tolles Jahr 2014 mit euch! Vielen Dank für das Geschenk und die schöne und erfolgreiche Hinrunde! :-)

 

12. Spieltag, Stadtliga (01.12.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Leipziger SC 0:1 (0:0)

 

Aufstellung

Phillip Seliger – Janis Schütze, Benni Steinbeißer – Linus Neugebauer – Till Werner, August Kreller (C), Phillip Engermann – Tobias Minkus (Eingewechselt: Richard Oetzel, Robin Adrian, Tim Bergmann)

 

Tore

0:1 Leipziger SC (26.)

 

Spielbericht

Wieder ein irre spannender Eintracht-Kick

 

Die zu Hause noch unbesiegten Eintrachtler empfingen die in der Liga noch ungeschlagenen LSC'ler. Im Hinspiel war's noch eine klare Sache, ohne Chance und mit 0:3 stiefelten unsere Kids vom Platz. Doch das Barometer zeigt längst deutlich nach oben, nach Olympia und Engelsdorf wollten wir nun den nächsten "Großen" ärgern!

 

Das Spiel begann erwartungsgemäß: beide Seiten spielten auf Angriff, rannten viel und gingen beherzt in die Zeitkämpfe. Den besseren Start hatte zunächst der Gast von der Pistorisstraße, doch unsere vielbeinige Verteidigung um Janis und Benni waren ebenso sattelfest wie Keeper Phillip, der seine Aufgabe heute sehr abgeklärt löste. Immer wieder versuchte unsere Eintracht nach Ballgewinnen schnell umzuschalten, den Gegner durch zügige Konter zu überraschen. Drei, vier gute Angriffe und ein Pfostenschuss waren die Ausbeute. Insgesamt spielten wir eine ordentliche erste Spielhälfte, besaßen jedoch im läuferischen Bereich und bei der Entschlossenheit in den Zweikämpfen Luft nach oben, hier war der Gast zunächst etwas besser. 0:0 zum Pausentee.

Die zweite Spielhälfte wurde gerade erst freigegeben, da zappelte der Ball bereits im Netz. Der Gegner kann sich über links durchsetzen, die Flanke wird ebenso wenig unterbunden wie der Kopfballversuch – 0:1 für den Leipziger SC. Fortan entwickelte sich eine rasante E-Jugendpartie. Beide Teams schenkten sich in den Laufduellen nichts, waren in vielen Situationen gleichwertig, Großchancen gab es auf beiden Seiten zu bestaunen. Je länger jedoch die zweite Halbzeit lief, desto stärker wurde der Angriffsdruck unserer Jungs. Mehrmals tauchten wir allein vor dem Gästetorhüter auf oder kamen in Strafraumnähe aussichtsreich zum Schuss. Doch irgendwie sollte es heute nicht sein. So kaltschnäuzig wir zuletzt in Engelsdorf waren, so viel Pech klebte uns heute an den Füßen. Symptomatisch die Eckballserie in den letzten drei Minuten und die daraus resultierende Riesenchance in der Schlusssekunde, als ein Nachschuss aus drei Metern bestenfalls zwei Zentimeter am Tor vorbei statt hineinrauschte.

 

Fazit

Es war eine besonders in der zweiten Spielhälfte kämpferisch sehr gute Leistung unserer Mannschaft, die mittlerweile zu einem tollen Team zusammengewachsen ist. Sie hat sich nach den Rückschlägen in Panitzsch-Borsdorf und gegen Zwenkau wieder gefangen und spielt mittlerweile einen sehr leidenschaftlichen Fußball.

 

Die Hälfte aller Saisonspiele liegt hinter uns, Platz sechs und die Qualifikation für die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft sind zwei gute Zwischenzeugnisse. Es stehen – in der Hoffnung, dass sie stattfinden – noch zwei Spiele aus, danach wartet eine sehr wichtige Winterpause vor uns, in der wir durch Training und die Turniere einen großen Sprung nach vorn machen wollen. Aktuell machen die Jungs das gut. Ich verrate Euch aber mal ein kleines Geheimnis: sie werden es in Zukunft noch viel besser machen (können)! :-)

 

D.G.

 

10. Spieltag, Stadtliga (16.11.2013)

SV Lokomotive Engelsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (1:1)

 

Aufstellung

Elia Klimpel – Richard Oetzel, Benni Steinbeißer – Linus Neugebauer – Till Werner, August Kreller (C), Phillip Engermann – Tobias Minkus (Eingewechselt: Janis Schütze, Robin Adrian)

 

Tore

1:0 Lok Engelsdorf (5.), 1:1 Till Werner (11.); 2:1 Lok Engelsdorf (26.), 2:2 Robin Adrian (30.), 3:2 Lok Engelsdorf (35.), 3:3 Phillip Engermann (37.), 3:4 August Kreller (43.)

 

Spielbericht

Dramatisches Spiel nimmt ein irres Ende

 

Alles andere als zufriedenstellend waren die letzten beiden Punktspielergebnisse unserer E1-Kicker. 1:3 in Panitzsch-Borsdorf, 3:3 gegen den VfB Zwenkau: zweimal gegen Teams aus dem Tabellenkeller gepatzt! Nun sollte der Trend ausgerechnet bei den bärenstarken Engelsdorfern in die richtige Richtung kippen? Schwerer Brocken!

 

Die Partie startet gut für unsere Eintrachler. Die Achse um August, Till und Tobias spielt einen guten Ball und produziert die erste Großchance. In den ersten fünf Minuten bekommen wir zwar die Spiel- und Zweikampfstärke der Gastgeber zu spüren, wehren uns jedoch tapfer. Dann passiert's. Ein kollektiver Patzer in unserer Hintermannschaft sorgt für den worst-case: ein frühes Gegentor. Alle Motivation könnte hier nun brechen, zwei Lattentreffer bringen unser Team zusätzlich ins Wanken. Doch im Laufe der Zeit legen unsere Jungs ihre Zurückhaltung ab, wollen mitmischen und entwickeln über links eine kleine Drangphase, die zu einem kuriosen Treffer führt. Nach mehrfachen Schussversuchen und einer Raubkopie des 1966er-Wembley-Tores spitzelt Till den Ball mit ganz viel Willenskraft über die Torlinie. Dieser Treffer weckt weiteren Kampfgeist in unserem Team, welcher uns tatkräftig bis zum Pausenpfiff begleitet. 1:1 nach 25 Minuten und eine sehr gute Mannschaftsleistung, wer hätte das gedacht?

Das vorrangige Ziel der zweiten Spielhälfte ist kein Geheimnis: wir wollen ein Gegentor verhindern, die wütenden Angriffe der Engelsdorfer abwehren, um so die Chance auf die kleine Sensation aufrechtzuerhalten. Leider weiß die rot-schwarze Loksche Bescheid, netzt ein und geht wieder in Führung. Ein kurzer Blick in die Augen unserer Kinder genügt, hier scheint die Hoffnung gerade den Heimweg anzutreten. Wo jedoch für viele Teams ein rabenschwarzer Vormittag beginnt, wollen unsere Jungs ihre eigene, hochspektakuläre Geschichte in ihr Fußballtagebuch kritzeln. Kapitän August dreht nun bärenstark auf, ist Dr. Ball und fängt an, sensationelle Dinge mit dem Spielgerät anzustellen. So sein Traumpass im Zuge eines perfekten Eintracht-Konters exakt in den Sprintweg von Robin. Dieser weiß genau, wo der Ball hin muss und donnert ihn aus knapp 15 Metern oben in den Kasten. Sein zweites Riesentor innerhalb von sechs Tagen – mindestens genauso überragend wie der gesamte Spielzug. In der Folge entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Die Loksche will und kann mehr, scheitert jedoch abermals am Aluminium und an einer mittlerweile sehr clever verteidigenden Hintermannschaft. Benni, Richard und Linus rühren Beton an, eröffnen aber ebenso gut das Spiel nach vorn. Till, Janis und Robin rennen unermüdlich, gewinnen in dieser Phase ungemein viele Zweikämpfe. Ganz verhindern können wir die wütenden und kraftvollen Angriffe der Gastgeber dann trotzdem nicht. Ein ums andere Mal müssen wir zittern, weil wir das Tempo auf den Außenbahnen defensiv nicht immer aufrechterhalten können. So muss auch Elia wieder einspringen und rettet mit einer super Parade im Eins gegen Eins das Remis. Die Schlussviertelstunde bricht an, das Tempo bleibt beiderseits extrem hoch. Vorn verpassen wir einen weiteren Treffer, hinten klingelt es. Wieder geht die Loksche in Front, wieder reagiert die Eintracht kämpferisch. Zwei Minuten später wirft Tobias einen Einwurf zu Phillip, der sich von der Grundlinie bis zur linken Strafraumkante durchdribbelt und zum perfekten Schuss ausholt. Mit purer Willenskraft hagelt sein Geschoss rechts oben in das Eck – unhaltbar, wunderschön und die Eintracht ist wieder im Rennen! Weitere Angriffe – vortrefflich über Robins rechte Seite – geben uns den Hinweis, dass der nächste Treffer nur unser sein kann. Viele ansehnliche Spielzüge und Einzelaktionen beleben dieses ohnehin sehr gute Fußballspiel und bescheren uns tatsächlich den nächsten Jubelschrei. August treibt den Ball tief aus der eigenen Hälfte und gibt ihn nicht mehr her. Im gegnerischen Strafraum angekommen lässt er drei Engelsdorfer auf allerengstem Raum stehen und schiebt unter höchster Bedrängnis rechts unten ein. Viertes Tor für die Eintracht und die Wendung in einem vollkommen irren Stadtligaspiel. Sieben ewig lange Minuten und doch so nah an der Sensation. Nun gilt es die Nerven zu behalten, gut zu verteidigen, doch das ist gegen dieses Team eine Herkulesaufgabe. Mehrere Angriffe wehren wir ab, häufig brennt es licherloh und ein weiteres Mal kracht der Ball an unser Gebälk. In der Schlussminute dann der Höhepunkt dieses Spiels. Vorn schaffen wir erneut einen Konter nicht auszunutzen und rennen nun selbst in einen. Engelsdorf setzt sich über links durch und kommt freistehend zum Schuss, der jedoch in allerletzter Sekunde abgeblockt wird. Der Ball trudelt an den langen Pfosten, wo ein weiterer Stürmer goldrichtig steht und wuchtig aus zwei Metern einnetzen will. Unser Torwart Elia sprintet vom kurzen ins lange Eck, wirft sich mit allen erlaubten Mitteln in diesen Ball und hext ihn irgendwie von der Linie. Die zurückgeeilten Eintrachler stochern den Ball aus der Gefahrenzone. Der Ball ist weg, das Spiel ist aus!

 

Fazit

Wir zeigten heute eine durchweg überragende kämpferische Leistung, waren besonders in der zweiten Halbzeit spielerisch auf einem bärenstarken Niveau und bewiesen eine atemberaubende Moral. Dreimal kamen wir direkt nach einem Gegentreffer zurück und erzielten dann sogar das Siegtor. Die Engelsdorfer machten es uns mit ihrer körperlich sehr robusten, verbissenen (aber hochfairen) Art richtig schwer, waren im Torabschluss ungemein gefährlich. Doch die Jungs rannten sehr viel, waren zweikampfstark, spielten besonders clever und ideenreich. Obendrein entwickelten wir eine neue Qualität: den Torschuss. Seit Saisonbeginn häufig kritisiert war das heute unsere Siegesdisziplin. Vier überragende Tore, sowohl in der Entstehung als auch in der Ausführung.

 

Ich bin seit 17 Jahren im Fußball aktiv und dieses war eines der schönsten und besten Spiele, die ich miterlebt habe. Glückwunsch und danke! Und jaaaaaa, ich lass mir wie versprochen etwas einfallen! :-)

 

D.G.

 

09. Spieltag, Stadtliga (09.11.2013)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VfB Zwenkau 3:3 (2:1)

 

Aufstellung

Elia Klimpel – Richard Oetzel, Janis Schütze – Linus Neugebauer – Tim Bergmann, August Kreller (C), Benni Steinbeißer – Tobias Minkus (Eingewechselt: Phillip Seliger)

 

Tore

1:0 Tobias Minkus (2.), 2:0 Tim Bergmann (6.), 2:1 Zwenkau (10.); 2:2 Zwenkau (26.), 2:3 Zwenkau (33.), 3:3 Benni Steinbeißer (49.)

 

Spielbericht

Wir haben uns zum zweiten Mal in Folge ein Bein gestellt

 

Die Voraussetzungen für das Spiel gegen den Tabellenzweiten waren mehr als gut. Zwar fehlte Till krankheitsbedingt und Robin half im Tausch für Torhüter Elia in der E2 aus, doch schlussendlich hatten wir neun Kinder, die Dank des toporganisierten Trainingslagers und den zwei vergangenen Trainingswochen inkl. zwei gelungen Testspielen einen super Eindruck hinterließen.

So startete auch das Spiel gegen die Gäste aus Zwenkau. Drei, vier tolle Angriffe mit schnellem, direktem Spiel bekamen wir zu sehen, Tobias und Tim nutzten jeweils einen, Benni bereitete beide bärenstark vor. Es lief bis Mitte der ersten Spielhälfte sehr gut, da änderte auch der in der Entstehung etwas unglückliche Gegentreffer nichts. Aufgrund mangelnder Chancenverwertung und Konzentration bei den entscheidenden Zuspielen blieb die Partie logischerweise spannend, auch wenn Zwenkau selten gefährlich in unsere Hälfte eindrang. Der Halbzeitstand von 2:1 war ok, jedoch ausbaufähig.

Die zweite Spielhälfte begann sehr bitter für uns. Kurz nach Wiederanpfiff nimmt der Schiedsrichter seine Abstoßentscheidung zurück, gibt stattdessen Eckball, welcher den Weg in unser Tor findet – Ausgleich. Im Gegenzug kann Tobias nur mit einer „cleveren Notbremse“ vom Torerfolg gestoppt werden, wiederum kurz später wird ein Spieler – sicherlich unabsichtlich – mit dem Ellenbogen kräftig gefoult. Leider übersieht der Spielleiter dieses Foul, den folgenden Konter kann der Gast zur Führung verwerten. Zwar blieben noch 17 Minuten auf der Uhr, doch in der Folge taten wir uns unfassbar schwer technisch sauber und mit Bedacht nach vorn zu spielen. Viele Einzelaktionen im Mittelfeld, ganz, ganz unsaubere Zuspiele in der gegnerischen Hälfte nahmen uns die Möglichkeit, entscheidende Chancen herauszuspielen. Diese kamen nun nur durch Zufall zustande, nutzten jedoch keine einzige. Als das Spiel dann bereits entschieden schien, gelang Benni der goldene Schuss. Er nimmt einen Ball von halbrechter Position risikoreich mit links und dreht ihn an den langen Pfosten, von dort dieser die Linie überquert. Ein sehr schönes Tor, der wichtige Ausgleichstreffer, jedoch viel zu wenig gemessen an dem, was wir können.

 

Fazit

Die Jungs verließen zu Recht mit gesenkten Köpfen den Platz. Wir haben uns nach dem Panitzsch-Spiel zum zweiten Mal selbst besiegt, weil wir die Sache zu leicht nahmen, nicht mit der nötigen Energie, Verbissenheit und Konzentration spielten. Nun folgen zwei sehr schwere Spiele, wo wir mit dieser Einstellung „baden gehen werden“. Bei den Temperaturen sicherlich keine Alternative. Entsprechend müssen wir uns in dieser Trainingswoche verbessern und ehrgeizig sein!

 

P.S.: Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich am Samstag herzlich wenig bemüht war, meinen Unmut über die Leistungs- und Einsatzbereitschaft bzw. Konzentration für mich zu behalten. Die Jungs dürfen gern wissen, dass ein Trainer während und nach so einem Spiel auch stark verärgert sein kann. Was genau schief lief und was die Jungs besser machen können, besprechen wir natürlich wieder beim Training.

 

D.G.

 

Trainingsspiel (05.11.2013) 7:1 (2:0, 4:1)

 

Eingesetzte Spieler

August, Benni, Elia, Janis, Linus, Phillip E., Phillip S., Richard, Robin, Tim, Tobias

 

Tore

1:0 August Kreller (15.), 2:0 Eigentor (17.); 3:0 Eigentor (22.), 3:1 (25.), 4:1 Phillip E. (31.); 5:1 August Kreller (48.), 6:1 Tim Bergmann (54.), 7:1 August Kreller (55.)

 

Spielbericht

Gute Leistung der Eintracht

 

Das Testspiel nach den Herbstferien diente dazu, Spielpraxis zu sammeln und wieder ein „Gefühl zu bekommen“, bevor es am Samstag wieder um wichtige Stadtligapunkte geht. Doch durch das Trainingslager und dem zusätzlichen Training in der zweiten Woche waren unsere Jungs heute bereits in einem guten Rhythmus. Sehr lauffreudig und ballsicher spielten die Jungs teilweise hervorragende Angriffe heraus, lediglich die Torausbeute stellte sich als ausbaufähig heraus. In der Verteidigung hatten wir wieder einmal neben guten Aktionen auch kleine Wackler drin, die wir unbedingt abstellen müssen. Manchmal verlieren wir den Gegner aus den Augen, der sich in unserem Rücken davonschleicht, ab und an attackieren wir den Ballführenden nicht intensiv genug. Auch bei Balleroberung sind wir zu hektisch, spielen riskante Pässe.

Insgesamt hinterließ unser Team einen sehr guten, spielfreudigen Eindruck und sollte diesen unbedingt in das Freitagstraining übertragen, um gut für das Spiel am Wochenende gerüstet zu sein.

 

Fazit

Der Test hat seinen Sinn erfüllt, die Jungs haben überzeugend gespielt und wir freuen uns auf das nächste Spiel.

 

Trainingsspiel (18.10.2013) 3:2 (1:2, 1:2)

 

Eingesetzte Spieler

August, Benni, Elia, Janis, Linus, Phillip S., Robin, Till, Tim, Tobias

 

Tore

1:0 August Kreller (3.), 1:1 (5.), 1:2 (8.); 2:2 Tobias Minkus (47.), 3:2 Phillip Seliger (59.)

 

Spielbericht

Ein ordentlicher Start in die Herbstferien

 

Zum Abschluss der Woche fand ein kleines Trainingsspiel auf unserer Südkampfbahn statt. Dreimal zwanzig Minuten Probieren standen heute auf unserem Plan. Entsprechend kurios ging es in den ersten zehn Minuten zur Sache. Die Eintrachtler starteten gut, führten und spielten sehr sauber miteinander. Auch die beiden Gegentore änderten zunächst nichts daran. Im Laufe des ersten Drittels und zu Beginn des zweiten fehlten uns mal wieder Laufbereitschaft, Körperlichkeit und Gedankenschnelligkeit. Der Ball war stets zu schnell wieder weg, es mangelte an der Durchsetzungskraft. Allerdings probierten wir auch viel durch. Linus spielte 60 Minuten auf der ungewohnten „Sechserposition“ durch, Tobias und Till agierten zwischenzeitlich als Verteidiger. Neue Aufgabenbereiche sollten die Jungs kennenlernen und sich auf die entsprechenden Situationen einstellen können. Das fiel uns im Laufe des Spiels immer leichter, sodass wir das Ergebnis noch zu unseren Gunsten drehen konnten.

 

Fazit

Hausaufgabe: üben mit dem „schwachen“ Fuß (dribbeln, jonglieren und vor allem schießen) bis der Doktor kommt. Ihr habt 16 Tage frei und genug Zeit.

 

Schöne Ferien! :-)

 

D.G.

 

08. Spieltag, Stadtliga (13.10.2013):

SV Panitzsch/Borsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (3:0)

 

Aufstellung

Till Werner – Richard Oetzel, Janis Schütze – August Kreller (C) – Phillip Seliger, Phillip Engermann, Robin Adrian – Linus Neugebauer (Eingewechselt: Tim Bergmann, Tobias Minkus)

 

Tore

1:0 Panitzsch (10.), 2:0 Panitzsch (25.+1), 3:0 Panitzsch (25.+3); 3:1 Tobias Minkus (50.+2)

 

Spielbericht

Das Auf und Ab unserer E1-Jugend

 

Die Vorzeichen für unser heutiges Auswärtsspiel standen – mal davon abgesehen, dass es eben ein Spiel in der Fremde war – sehr gut. Bis auf Benni waren alle an Bord, die Jungs gesund und munter, das Wetter gut, der Rasen nicht künstlich.

 

Gleich zu Beginn des Spiels merkten wir, dass der Gegner etwas mehr kann, als die Tabellensituation verriet. Trotz der Warnung des Trainers probierte unser Team, ob es auch wirklich stimmte. Zwar fingen wir die wenigen Angriffe der Gastgeber schnell ab, spürten jedoch, dass viel Tempo und Zielstrebigkeit auf uns warteten. Unser Spiel in Ballbesitz war sehr linkslastig und von zu vielen Einzelaktionen bestimmt, Torschüsse blieben die Seltenheit. Umso ärgerlicher, dass die Gelb-Schwarzen mit einem einzigen Konter eiskalt zuschlugen und mit 1:0 in Führung gingen und, dass wir im Gegenzug zunächst am Torhüter sowie im Nachschuss am Pfosten scheiterten. Trotz häufigem Ballbesitz und besserem Passspiel kam der Gastgeber noch dreimal gefährlich vor unser Tor, zweimal netzte er ein, beide Male in der ewig langen Nachspielzeit.

Nach einer satten Halbzeitansprache kamen unsere Jungs wie verwandelt aus der Kabine. Zwar misslangen immer noch einige einfache Aktionen und die Träumerei war nicht ganz verschwunden, jedoch ging es nun nahezu ausschließlich in eine Richtung. Unser Manko? Das letzte Abspiel vor dem Torschuss bzw. der Abschluss selbst – unübersichtlich, überhastet, unkonzentriert. So dauerte es bis zur Nachspielzeit, bis Tobias den Bann brach und für unser Team per Kunstschuss netzte – leider viel zu spät. Es war sein erstes Tor im Eintracht-Dress, zehn Spiele hat es gedauert. Dass ausgerechnet er heute das erste Mal knipste – als Stürmer wohlgemerkt – erzählte viel über dieses komische Spiel…

 

Fazit

Die kleinen Nachlässigkeiten im Training werden zu Recht im Wettkampf bestraft. Eine Aktion, die ab und an im Training gelingt, wird im Spiel und Zeit- und Gegnerdruck eher selten funktionieren. So müssen wir uns im Training bei Übungen zur Ballkontrolle, Ballabgabe und zum Torschuss mehr konzentrieren, jede Gelegenheit zum Üben nutzen. Ebenso sollten wir dringend die Zurückhaltung auf dem Feld ablegen und bissiger Fußball spielen.

 

D.G.

 

07. Spieltag, Stadtliga (06.10.2013):

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Liebertwolkwitz 4:1 (1:1)

 

Aufstellung

Phillip Seliger – Linus Neugebauer, Benni Steinbeißer – August Kreller (C) – Phillip Engermann, Felix Metzner, Robin Adrian – Tobias Minkus (Eingewechselt: Janis Schütze, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Phillip Engermann (12.), 1:1 Liebertwolkwitz (23.); 2:1 Felix Metzner (29.), 3:1 Felix Metzner (33.), 4:1 Phillip Engermann (45.)

 

Spielbericht

In der ersten Hälfte gut gespielt, in der zweiten die Tore geschossen

 

Der Tabellennachbar SV Liebertwolkwitz war heute auf unserer Südkampfbahn zu Gast, es galt das Pokalmatch von Mittwoch zu vergessen und in der Liga für Erfolgsmomente zu sorgen.

 

Der Start in diese Partie gelang unseren Jungs sehr gut. Zügig und variantenreich wurde nach vorn gespielt, Zweikämpfe und Laufduelle häufig gewonnen. Leider fehlte zu Beginn noch etwas der Mut für den Torschuss, auch einige finale Zuspiele oder Dribblings passten noch nicht zu einhundert Prozent. Entsprechend geduldeten wir uns bis zur zwölften Minuten, bis Phillip Engermann einen Distanzschuss knallhart im Wolkser Kasten unterbrachte. Eine kleinere und eine größere Chance gönnten wir den Gästen – an sich eine gute Bilanz – doch leider reichte dies für den Ausgleichstreffer, da wir gleichzeitig viele gute Angriffe ungenutzt ließen. Einige Male parierte der Torhüter sehr gut, einige Mal waren wir zu überhastet. Obendrein schoss August einen Neunmeter knapp am Tor vorbei.

Mit den ersten zwanzig Minuten konnten wir sehr zufrieden sein, lediglich die Tore fehlten. Dies machten die Jungs in Halbzeit zwei besser. Wir spielten energisch nach vorn und nutzen nun endlich unsere Möglichkeiten. Zweimal war Metze zur Stelle – einmal von August und einmal von Tim aufgelegt. So stand es nach acht gespielten Minuten 3:1. Doch wir hatten Glück! Kurz vor der Führung und direkt nach dem 3:1 schliefen wir in der Verteidigung, sodass das Aluminium den Retter in der Not spielen musste. Auch Phillip im Tor half uns mit seinem sicheren Auftreten und aufmerksamen Spiel, dass sein Kasten sauber blieb. Ballverluste und Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung waren die zwei Hauptfehler, die uns in Halbzeit zwei das Leben schwer machte. Auch spielerisch lief es nicht mehr so gut. Zu eng gestalteten wir die Räume, zu viele Abspiele auf engstem Raum. Doch die Willenskraft stimmt, sodass sich die Jungs das 4:1 redlich verdienten. Benni – heute sehr, sehr aufmerksam in der Abwehrarbeit – legte durch einen gewonnen Zweikampf auf Phillip auf, der erneut per Distanzschuss traf.

 

Fazit

Die erste Halbzeit gestalteten wir spielerisch gut, die zweite etwas weniger. Insgesamt bleibt jedoch eine ordentliche Leistung mit einem verdienten 4:1-Erfolg. Wir müssen allerdings versuchen, bessere Entscheidungen zu treffen. Häufig spielen wir den Ball nochmals quer, wo wir mal in ein Dribbling gehen oder auf das Tor schießen sollten. Dafür verpassen wir wiederrum ab und an den richtigen Zeitpunkt für ein Abspiel. Eine angemessene Entscheidungsfähigkeit der Kinder erlangen wir durch gutes Training und viele Wettkämpfe.

Am kommenden Wochenende wartet der SV Panitzsch-Borsdorf auf uns. Bitte nicht vom Tabellenplatz ablenken lassen!

 

Apropos Tabelle: aktuell sind wir das heimstärkste Team der Liga (zehn Punkte, 12:1 Tore)! :-)

 

D.G.

 

3. Runde, Stadtpokal (02.10.2013):

SC Eintracht Schkeuditz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 5:1 (3:0)

 

Aufstellung

Tobias Minkus – Richard Oetzel, Bennie Steinbeißer – Janis Schütze – Phillip Seliger, August Kreller (C), Linus Neugebauer – Till Werner (Eingewechselt: Robin Adrian, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Schkeuditz (8.), 2:0 Schkeuditz (14.), 3:0 Schkeuditz (15.); 4:0 Schkeuditz (26.), 5:0 Schkeuditz (32.), 5:1 August Kreller (40.)

 

Spielbericht

Ohne Elan war’s heute schnell vorbei

 

Zum Feierabend in den Feiertag ging es für unseren Eintracht-Tross nach Schkeuditz. Wir mussten uns beim Liga- und Tabellenkonkurrenten um den Einzug in das Pokalachtelfinale behaupten.

 

Leider standen die Vorzeichen bereits nach einer Minute alles andere als gut. Man erahnte schnell, wie das heute enden würde. Wir standen zu weit vom Gegenspieler weg, deckten sie von außen statt von innen und mieden Zweikämpfe, wann immer wir konnten. Kaum in Ballbesitz gekommen, machte unsere fehlende Laufbereitschaft das Miteinanderspielen sehr schwer. Nur selten fanden wir den Weg über die Mittellinie. Die erste Spielhälfte verloren wir mut- und kampflos mit 3:0.

Der Start in Spielhälfte zwei verlief leider noch ungünstiger, das zügige 5:0 nahm uns jede Moral, jegliche Motivation. Erst in der Schlussphase änderte sich die Spielrichtung etwas häufiger. Neben dem Anschlusstreffer hatten wir mit einmal drei riesige Möglichkeiten. Doch keine weitere wurde genutzt, auch der Gegner ließ noch großartige Chancen liegen. Schkeuditz spielte unglaublich zügig und gedankenschnell, agierte technisch sauber und war fast immer hellwach. Somit geht das 5:1 mehr als in Ordnung.

 

Fazit

Solche Spiele gibt’s, gar keine Frage. Nur sollten wir uns überlegen, was wir wollen. Mit dem Rumblödeln wie beim Montagstraining und diesem – Entschuldigung – Rumpelfußball gestern gewinnen wir nicht nur keine Spiele, sondern werden uns auch kaum nach vorn entwickeln, geschweige denn Spaß dabei haben. Andererseits macht auch ein Trainer Fehler, vielleicht sogar den ein oder anderen zu viel.

 

D.G.

 

06. Spieltag, Stadtliga (29.09.2013):

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Rotation Leipzig II 2:0 (0:0)

 

Aufstellung

Till Werner – Richard Oetzel, Benni Steinbeißer – Robin Adrian – Phillip Seliger, August Kreller (C), Linus Neugebauer – Tobias Minkus (Eingewechselt: Janis Schütze, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Phillip Seliger (32.), 2:0 Janis Schütze (33.)

 

Spielbericht

Ein super Doppelschlag beendet unsere Torflaute

 

Die Eintracht steht in der Tabelle gut da, kassiert ganz wenige Gegentore, erzielte jedoch auch erst in zwei Punktspielen einen oder mehrere Treffer. Zuletzt blieben wir zweimal torlos.

 

Wieder einmal wurde die Aufstellung etwas geändert, heute startete Phillip auf links und Robin im defensiven Mittelfeld. Benni spielte den Part des rechten Verteidigers. Die Umstellung schien zu funktionieren, denn alle drei lösten ihre Aufgaben sehr gut. Aus einer stabilen Verteidigung versuchten wir Phillip und Linus auf die weite Reise zu schicken. Viel Raumgewinn auf den Flügelpositionen brachten uns erste gefährliche Angriffe. Doch im Torabschluss "steckt aktuell der Wurm drin"! So stand beiderseits lange Zeit die Null. Aufgrund guter Zweikämpfe und sicherem Passspiel blieben wir am Drücker, schlossen vorn jedoch zu überhastet ab oder verpassten im richtigen Zeitpunkt das Abspiel zum besser postierten Mitspieler. So ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Wir starteten hochmotiviert in die zweiten 25 Minuten. Mit Übersicht spielten wir den Ball von der einen Seite zur anderen oder von der Verteidigerposition auf einen der beiden Außenspieler. So zogen wir ein paar Lücken in die gegnerische Verteidigung, welche uns mehrere Torchancen ermöglichten. Doch bis zur 33. Minute mussten wir warten, bis die Murmel endlich ihren Weg über die Torlinie fand. August legt an der Strafraumgrenze zu Phillip auf, der mit einem satten Linksschuss die längst fällige Führung markierte. Mit viel Übersicht und guter Schusstechnik setzten wir uns mit 1:0 in Front. Eine Minute später folgte der zweite Streich. Wir setzen nach einer Torchance sehr gedankenschnell nach, sodass Janis mit einem maßgeschneiderten Linksschuss rechts im Eck einnetzen konnte. Endlich belohnten sich unsere Jungs für ihr gutes Spiel. Weiterhin blieben wir das aktivere Team, ließen den Ball gut laufen. Doch ein weiteres Tor blieb uns vergönnt. In den Schlussminuten gab es noch einmal Grund zum tiefen Durchpusten. Mehrere Stellungsfehler und zu langsames Umschalten auf die Abwehraufgaben ermöglichten unseren Gästen zwei, drei größere Einschussmöglichkeiten. Doch unser Torhüter Till war sehr aufmerksam, parierte alles, was auf sein Tor flatterte und eröffnete das Spiel gedankenschnell und mit viel Übersicht!

 

Fazit

Schön, dass unsere Jungs nach der Niederlage in Taucha die Köpfe nicht in den Sand steckten. Jeder erledigte seine Aufgaben gewissenhaft, mit Selbstvertrauen und nahezu ohne Fehler. Eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn heute sicherlich zwei, drei Spieler besonders gut waren. Weiter so!

 

Es warten nun zwei wirklich schwere Aufgaben auf uns. Wir wollen Montag gut trainieren, Mittwoch alles für den Einzug in das Pokalachtelfinale geben und am Sonntag dem SV Liebertwolkwitz Paroli bieten.

 

D.G.

P.S.: Danke für die schönen Fotos, die von unseren Spielen gemacht werden! :-)

 

05. Spieltag, Stadtliga (26.09.2013):

SG Taucha 99 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:0 (1:0)

 

Aufstellung

Tobias Minkus – Richard Oetzel, Janis Schütze – Benni Steinbeißer – Till Werner, August Kreller (C), Linus Neugebauer – Tim Bergmann (Eingewechselt: Phillip Seliger, Robin Adrian)

 

Tore

1:0 SG Taucha (02.); 2:0 SG Taucha (33.)

 

Spielbericht

Wir können es besser

 

Am fünften Spieltag führte unser Weg nach Taucha, wo wir an unsere starke Vorstellung zum Heimspiel gegen die SG Olympia Leipzig anknüpfen wollten.

 

Doch leider verschliefen wir den Start in die Begegnung. Zaghafte Zweikämpfe und große Beobachtungsqualität von springenden Bällen sorgten für viel Ballbesitz beim Gastgeber. Man spürte sehr schnell, dass die Jungs einerseits noch nicht hellwach waren, andererseits mit dem kleinen Kunstrasenplatz vollkommen gar nicht zurechtkamen. Entsprechend verdient ging unser Gegner in Führung und hätte durchaus auch erhöhen können. Nach einer knappen Viertelstunde fing sich unsere Mannschaft und spielte etwas kontrollierter nach vorn. Über die Außenpositionen Janis, Linus und Robin kamen wir zu gesamt drei guten Angriffen, die jedoch nicht mit einem Torerfolg gekrönt wurden. Der Pausenrückstand war daher ärgerlich, weil vermeidbar.

Im zweiten Spielabschnitt wollten wir den Ball kontrollierter und weniger hektisch nach vorn spielen. Es klappte zeitweise etwas besser, aber so richtig nun auch wieder nicht. Man merkte, dass das heute sehr schwierig werden würde, wir gegen gute Gastgeber nicht viele Chancen bekommen. Noch relativ zu Beginn fiel das 2:0, sodass die Moral und das Selbstvertrauen etwas geknickt waren. Ein paar ordentliche Chancen gab es noch auf beiden Seiten, das Ergebnis blieb jedoch.

 

Fazit

Man sah heute viele technische Mängel und konnte beobachten, dass wir etwas mehr Platz zum Spielen brauchen. Das war an diesem Abend nicht gegeben, dazu reihten sich einige Spieler ein, die nicht das abrufen konnten, was sie können. So müssen wir auch mal eine 2:0-Auswärtsniederlage hinnehmen und aus den Fehlern lernen.

 

D.G.

 

04. Spieltag, Stadtliga (22.09.2013):

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Olympia Leipzig 0:0 (0:0)

 

Aufstellung

Tobias Minkus – Richard Oetzel, Janis Schütze – Bennie Steinbeißer – Tim Bergmann, Felix Metzner, Linus Neugebauer (C) – Till Werner (Eingewechselt: Phillip Seliger)

 

Tore

Keine

 

Spielbericht

Die Beine schwer, das Herz ganz groß, die Olympioniken zu Gast – heute war was los!

 

Kapitän August in Rostock, Flügelflitzer Robin in Münster, unser Torwarttitan wegen einem Wehwehchen ohne Spielerlaubnis, unser Sturmtank Tobias fünf Minuten vor Anpfiff aufgrund von starken Knieschmerzen nicht mehr bewegungsfähig.

 

Mit leichter Verspätung startet unser drittes Spiel in weniger als 40 Stunden. Keine Müdigkeit zu spüren! Die Jungs sind sofort Feuer und Flamme, von Beginn an hellwach. Richard und Janis stehen sehr sicher, Bennie in Hochform und Tobias – der sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellen und unser Tor hüten darf – hinterlässt einen abgezockten Eindruck. Unsere Gäste spielen zielstrebig, schnell und technisch gut, wir halten mit großem Kampfgeist dagegen. Die ersten Torszenen der Gelb-Schwarzen können wir nicht verhindern, einen Gegentreffer jedoch allemal. Mit fortlaufender Spielzeit werden die Eintrachtler mutiger, setzen mit Kontern erst kleine, später größere Nadelstiche. 15 Minuten sind vorbei, hinten steht die Null – zu Recht – und vorn wird's langsam interessant. Aus bärenstarkem Zweikampfverhalten heraus geht's zügig über die Außen in die Spitze. Überfallartig erspielen wir uns vier Großchancen. Linus, Metze, Bennie sind die Protagonisten – Torwart, Abwehrbein und Pfosten die Spaßbremsen. Ein weiteres Mal läuft Metze auf und davon, ein Lupfer, ein Torschrei, das Tornetz wackelt, doch leider aufs Dach statt in die Maschen. Mit großem Einsatz, Glück und Pech steht es zur Halbzeit 0:0. Riesenleistung!

Es folgt die schwerste Phase dieses Spiels. Die Angst etwas verlieren zu können macht die Runde. Dies äußert sich in Unordnung in der Abwehr, missglückten Klärungsversuchen und einer Einigelungstaktik. Sieben, acht Minuten später sehen wir wieder die Eintracht der ersten Halbzeit – zweikampfstark, schnell und angriffslustig. Wie losgelöst von jeder Taktik rennen nun beide Teams rauf und runter, ein Dutzend potentielle Siegtreffer machen das Spiel unfassbar spannend. Noch drei Minuten auf der Uhr, die Jungs bereits stehend KO. Zum x-ten Mal wird Metze auf die Reise geschickt, spitzelt den Ball auf den durchstartenden Tim. Ein präziser Schuss aufs kurze Eck und eine tolle Parade des Gästetorwarts geben dem Spiel ein weiteres Highlight. Die Partie zieht ihre letzten Atemzüge, ein finaler Angriff der Gelb-Schwarzen rollt. Torwart Tobi pariert einen satten Schuss, lässt den Ball jedoch wieder fallen, wirft sich in den Nachschuss, hält ihn fest und lässt ihn wieder fallen. Der Ball trudelt die Torlinie entlang, abermals hechtet er hinterher und begräbt ihn unter sich. Wow, eine bärenstarke Aktion unseres als Torhüter verkleideten Stürmers. Abpfiff, Jubel und ein 0:0-Sieg! ;-)

 

Fazit

Die Ausgangslage für das heutige Spiel war denkbar ungünstig. Dazu stand uns der verlustpunktfreie Tabellendritte (9 Punkte, 13:1 Tore) gegenüber. Wir hatten quasi nichts zu verlieren und beinahe hätten wir sogar gewonnen. Eine kleine Sensation, Dank einer überragenden Mannschaftsleistung! Hut ab, Jungs!

 

D.G.

 

Testspiel (20.09.2013)

VfK Blau-Weiß Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:1 (1:0, 1:1)

 

Aufstellung

Randy Kuntzsch – Richard Oetzel, Janis Schütze – Bennie Steinbeißer – Phillip Seliger, Till Werner, Linus Neugebauer – Tim Bergmann (Eingewechselt: Elia Klimpel, Phillip Engermann, Tobias Minkus)

 

Tore

1:0 Blau-Weiß (13.); 1:1 Till Werner (38.); 2:1 Blau-Weiß (42.), 3:1 Blau-Weiß (48.), 4:1 Blau-Weiß (50.), 5:1 Blau-Weiß (58.), 6:1 Blau-Weiß (60.+1)

 

Spielbericht

Einige Schwachstellen aufgedeckt

 

Am heutigen Freitagabend ging es zum Testspiel zum Tabellenführer der Stadtklasse Leipzig (3 Spiele, 3 Siege, 30:2 Tore). Anfangs probierten beide Mannschaften etwas aus, setzten Spieler auf verschiedenen Positionen ein und wechselten fleißig durch. In den ersten 20 Minuten – wir spielten drei Drittel – waren wir in vielen Aktionen zu langsam, nicht wirklich beherzt in den Zweikämpfen und bekamen bei Ballbesitz nur wenige Spielzüge zustande. Der Gegentreffer fiel etwas unglücklich, Bennies Lattenknaller kurz darauf war deutlich hinter der Linie, wurde jedoch nicht anerkannt. In die zweiten 20 Minuten starteten wir wesentlich besser, weil wir aktiver am Spiel teilnahmen, viele Laufduelle gewannen und den Ball laufen ließen. Die logische Folge waren viele Torchancen und nach viermaligem Aluminium-Pech landete ein toller Rechtsschuss von Linksfuß Till im linken Eck. Das 1:1 nach zwei Dritteln gab die Spielanteile nicht wirklich wieder, doch das Ausspielen uns Verwerten von Torchancen bereitete uns heute mal wieder größere Probleme. Im letzten Drittel spielte dann die Stammformation des Gastgebers und nun zog das Tempo gehörig an. Wir verloren wieder viele Zweikämpfe und setzten nur noch wenige Akzente nach vorn. Mit einfachen Worten: das ging uns alles einfach viel zu schnell. Das 6:1 klingt entsprechend hart und war es auch.

 

Fazit

Es war ein wertvoller Test, zumal nun einige richtig gute Stadtligateams auf uns warten, die ebenso temporeich und ballsicher agieren werden. Wir müssen dringend unser Positionsspiel, unsere Laufbereitschaft und unsere Ballkontrolle verbessern. Oftmals heben wir bei Ballgewinn nicht den Kopf und spielen wieder über die besetzte Seite bzw. donnern unmotiviert gegen den Ball. Außerdem sehen einige Ballannahmen wie bei manchen ein Passspiel. Entsprechend intensiv wird auch weiterhin das Techniktraining ausfallen. Ich hoffe, alle bleiben trotz der vielen Termine am Ball, es wird sich lohnen.

 

An der Stelle einen riesengroßen Dank, dass fünf E1-Kinder nach dem heutigen Test und dem Punktspiel am Sonntag auch am Samstag für verschiedene Eintracht-Teams an den Start gehen. Diese Einsatzbereitschaft freut mich/uns sehr. Dieser Dank gilt natürlich auch den Eltern! :-)

 

D.G.

 

2. Runde, Stadtpokal (14.09.2013):

Leipziger FC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:5 (2:4)

 

Aufstellung

Randy Kuntzsch – Janis Schütze, Bennie Steinbeißer – Richard Oetzel – Phillip Seliger, August Kreller, Robin Adrian – Tim Bergmann (Eingewechselt: Linus Neugebauer, Till Werner, Tobias Minkus)

 

Tore

0:1 Tim Bergmann (1.), 0:2 August Kreller (4.), 1:2 Leipziger FC (10.), 2:2 Eigentor (16.), 2:3 August Kreller (21.), 2:4 August Kreller (25.); 2:5 Linus Neugebauer (29.), 3:5 Leipziger FC (38.), 4:5 Leipziger FC (47., FE)

 

Spielbericht

Ein typisches Pokalspiel

 

Zwei Tage nach dem famosen 1:0-Erfolg in Probstheida ging es heute zu den D-Jugendmädchen des Leipziger FC. Der Einzug in die nächste Spielrunde stand auf dem Plan.

 

Der Start gelang uns sehr gut. Zwei super Spielzüge sorgten frühzeitig für (vermeintlich) klare Verhältnisse. Tim und August netzten souverän und sehenswert. Das Spiel blieb im Laufe der ersten Hälfte weitgehend konfus. Es war einfach schwer machbar auf diesem unfassbar winzigen "Fußballfeld" einen Ball laufen zu lassen. Zudem wurde der Weg in den Strafraum oftmals von vier, fünf Mädchen zugestellt. Wir agierten sehr offensiv, aber auch häufig kopflos. Entsprechend schwer taten wir uns beim Herausspielen von Torchancen. Während wir vorn das 3:0 verpassten, klingelte es hinten doppelt. Vollkommen unbedrängt passen wir den Ball im Spielaufbau in des Gegners Füße, verlieren das entscheidende Laufduell und müssen den Anschlusstreffer hinnehmen. Das 2:2 kann passieren. Dieses Mal spielen wir sicherheitshalber zurück zu Randy, der den Ball versehentlich unter den Fuß durchrollen lässt. Die Jungs fingen sich jedoch schnell und stellten den alten Abstand wieder her. Besonders sehenswert war hierbei Augusts Freistoßtor links oben ins Eck.

Der Halbzeitstand war mehr oder minder zufriedenstellend. Beide Gegentore waren unnötig, die Art Fußball zu spielen nicht die gewünschte. Umso schöner, dass die Jungs die Halbzeitanweisungen sehr gut umsetzten und lange Zeit den Ball gut laufen ließen. So wurde Linus mehrmals auf rechts überragend freigespielt, eine Gelegenheit schloss er überlegt hoch links zum 5:2 ab. In der Folge verpassten wir mehrfach den sechsten Treffer zu erzielen. Währenddessen passierte uns in der 38. Minute derselbe Fehler wie beim 1:2. Statt die Seite zu wechseln oder Randy mit ins Spiel einzubinden, schlagen wir den Ball genau auf einer LFC-Spielerin, die sich abermals im Laufduell durchsetzen konnte und den dritten Treffer der Gastgeberinnen markierte. Natürlich ist es schwer, wenn man im Mittelfeld einen Ball verliert und sich nach sechs, sieben Schritten schon im Strafraum befindet und wenn die gegnerische Stürmerin körperlich sehr präsent und schnell ist, aber solche Fehler dürfen trotzdem in dieser Art nicht passieren. Drei Gegentore, alle drei haben wir praktisch selbst geschossen. Als würden wir Missgeschicke sammeln, wurde dieses Pokalmatch plötzlich nochmals spannend. Wieder mussten wir in ein 1 gegen 1-Laufduell mit der schnellen LFC-Stürmerin, dieses Mal konnte sich Bennie zwischen Ball und Gegnerin schieben, zog ihn mit der Außenseite nach rechts weg und wollte wieder nach vorn abdrehen. Die Gegenspielerin trat ihm in diesem Moment in die Ferse und stolperte. Eine überragende Abwehraktion von Bennie, der Neunmeterpfiff gehörte jedoch nicht in diese Kategorie. Die Folge: der 4:5-Anschlusstreffer, der jedoch ohne weitere Konsequenz blieb.

Am Ende bleibt der Einzug in die nächste Pokalrunde und die Erkenntnis, dass man zum Fußballspielen auch etwas Platz benötigt, dass das Wetter schön war und wir es eigentlich besser können.

 

Fazit

Ziehen wir ein positives Fazit. Wir haben heute quasi acht Treffer geschossen und ein – sagen wir – irreguläres kassiert. Das enge Feld hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen und den Ball rechtzeitig abzuspielen. Dazu mussten sich die Jungs auf engstem Raum technisch beweisen, was quasi perfekt als Abschluss in unsere Trainingswoche passte. Demnach freuen wir uns über den Einzug in die nächste Runde und werden am Montag und Dienstag im Training wieder eine ganze Schippe drauflegen!

 

D.G.

 

03. Spieltag, Stadtliga (12.09.2013):

1. FC Lokomotive Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:1)

 

Aufstellung

Randy Kuntzsch – Richard Oetzel, Janis Schütze – Bennie Steinbeißer – Robin Adrian, August Kreller, Linus Neugebauer – Tobias Minkus (Eingewechselt: Phillip Seliger, Till Werner, Tim Bergmann)

 

Tore

0:1 August Kreller (11.)

 

Spielbericht

Mit viel Dampf zum verdienten Sieg bei der "Loksche"

 

Der dritte Spieltag hat uns ein heißes Derby serviert, Probstheida gegen Lößnig, die "Loksche" und die Eintrachtler, Blau-Gelb versus Grün-Schwarz…

 

Die Jungs von der Südkampfbahn waren hibbelig und heiß auf den Gastgeber aus dem altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion. Die Aufgabe war ebenso einfach wie komplex: um jeden Zentimeter kämpfen, viel laufen, nebenbei noch guten Fußball spielen und Tore erzielen. Also das volle Programm.

Unser Team startet gut in die Partie, ist sofort in jedem Zweikampf bissig und zielstrebig in den Aktionen nach vorn. Die Jungs lassen sich nicht vom großen Namen des Gegners beeinflussen, agieren stattdessen frech-fröhlich im Vorwärtsgang. Die logische Konsequenz sind Ballbesitz, Torchancen und der erste große Jubel. August bekommt im Zentrum den Ball, nimmt ihn sauber mit, wirft einen letzten verdächtigen Blick auf das Loksche-Tor und jagt die Murmel unhaltbar ins linke Eck. Aus leichter Hoffnung wird fester Glaube, der Mut wird zu Tatendrang. Fortan stürmen die Eintrachtler losgelöst auf den zweiten Treffer. Robin rennt die linke Flanke rauf und runter, scheint mit dem Ball unzertrennlich zu sein. Till ersetzt ihn – eine kurze Pause für unseren Roadrunner. Weiterhin läuft viel über die linke Seite, einige schöne Kombinationen sorgen für brenzlige blau-gelbe Abwehrmomente. Doch der Lok-Hüter wehrt sich gegen den Balsam bei der Eintracht-Anhängerschaft. Recht hat er: 1:0 klingt spannend und hält munter.

Der Schiedsrichter gibt die zweiten fünfundzwanzig Minuten frei und wir stellen uns auf einen hochspannenden zweiten Spielabschnitt ein. Während Richard und Janis ein Stoppschild in unserer Hälfte aufstellen, gibt's vorn weiter eine Menge zu bestaunen. Zwar werden wir in unseren Aktionen hektischer und dadurch auch ungenau, doch das machen alle mit unermüdlicher Laufbereitschaft wett. Tobias trägt Klettschuhe und ist eine halbe Ewigkeit nicht vom Ball zu trennen – stets zum Ärgernis der gegnerischen Abwehr und leider ab und an des besser postierten Mitspielers. Mehrere Großchancen inklusive eines Pfostentreffers gehen auf seine Kappe – eine gute Bilanz, auch wenn das Tor wieder nicht fällt. Nun sind auch Tim und Phillip auf Betriebstemperatur, leiten mehrere gefährliche Konter ein, doch die Eins bleibt bestehen. Die Null allerdings auch, unter anderem, weil August und Bennie die Räume zwischen Abwehr und Angriff super ausfüllen, in den Zweikämpfen ganz besonders durchsetzungsstark sind. Weiterhin üben wir uns im Ergebnishalten – nicht nur hinten, sondern leider auch vorn. Tobias, Tim, Till, August, Bennie und Robin – alle bemühen sich außerordentlich, aber zum Verzweifeln ist es trotzdem. In den letzten fünf Minuten – wer will es uns verdenken – wird Fußball von der Vorgabenliste gestrichen und nur noch gerannt, gegrätscht und gekontert. Randy muss seinen ersten Torschuss parieren, Janis gewährt fortan niemanden mehr den Zutritt in unseren Strafraum und vorn versuchen wir überfallartig über Till und Tobias die Entscheidung herbeizuführen. Mittlerweile sind wir sechzig Sekunden über der Zeit, der Schiedsrichter nimmt die Pfeife in den Mund und zack ist unser Sieg in Sack und Tüten.

 

Fazit

In den ersten zwanzig Minuten überzeugten die Jungs heute mit durchdachtem, ansehnlichem Fußball. Dazu waren sie in den Zweikämpfen sehr stark und gingen weite Wege, um sowohl zu verteidigen als auch Angriffe einzuleiten bzw. abzuschließen. Einige gute Spielzüge und Konter hätten ein Tor verdient gehabt und unseren Nerven sicherlich gut getan. Durch die fehlende Vorentscheidung kam nochmals etwas Unruhe auf, doch die spannende Schlussphase überstanden unsere Jungs sehr souverän. Schlussendlich müssen wir festhalten, dass sich ein 1:0-Sieg gegen die Loksche toll anfühlt und hochverdient war, jedoch hätte nicht so knapp ausfallen dürfen.

 

Grundsätzlich bin ich mit der Entwicklung der Jungs sehr zufrieden, weiß aber, dass wir noch viel tun müssen. Morgen geht's schon wieder mit Training weiter, am Samstag fahren wir zum Leipziger FC, ein Testspiel für die kommende Woche ist ebenso in Planung.

 

D.G.

 

02. Spieltag, Stadtliga (08.09.2013):

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. LSV Südwest 6:0 (3:0)

 

Aufstellung

Randy Kuntzsch – Richard Oetzel, Janis Schütze – Bennie Steinbeißer – Till Werner, August Kreller, Linus Neugebauer – Tobias Minkus (Eingewechselt: Phillip Seliger, Robin Adrian, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 August Kreller (5.), 2:0 August Kreller (10.), 3:0 Linus Neugebauer (19.); 4:0 August Kreller (37.), 5:0 Tim Bergmann (44.), 6:0 Till Werner (47.)

 

Spielbericht

Erstes Heimspiel, zweiter Spieltag, drei Punkte

 

Am heutigen Sonntagmorgen trafen wir auf unserer heimischen Südkampfbahn auf den LSV Südwest. Nach der Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende wollten wir ein besseres Ergebnis erzielen, mit mehr Tempo agieren und vor dem Tor erfolgreicher werden.

Die Jungs starteten gut, waren sehr bissig in den Zweikämpfen und fanden eine gute Mischung aus Passspiel und Einzelaktionen. So war es August, der zweimal in der Anfangsphase netzte und unser Team in Führung brachte. Fortan gewannen wir noch mehr Zweikämpfe und wurden im Passspiel sicherer, währenddessen ließen unsere Verteidiger nur selten Luft an ihre Gegenspieler, sodass Randy eher einen ruhigen Tag erlebte. In der 19. Minute legte Linus – der heute in Halbzeit eins nahezu unaufhaltsam die Außenlinie rauf und runter donnerte – noch einen obendrauf. 3:0 zur Halbzeit – so ließ sich gut leben.

Der Start in die zweite Spielhälfte verlief etwas schleppend, auch weil Positionen etwas durchgewechselt und Aufgaben neu verteilt wurden. Viele Ballabgaben waren zu ungenau, der Torabschluss überhastet. Entsprechend dauerte es bis zur 37. Minute, bis wir wieder die Arme in die Höhe reißen durften. Tim behält die Übersicht und legt auf August quer, der den Ball nur noch gezielt über die Linie schieben muss. Nun hatten die Jungs wieder Freude am schnellen Passspiel und griffen meist über die Flügelpositionen an. Der Treffer von Tim in der 44. Minute war sehr gut herausgespielt. Mit viel Gefühl hob er den von Tobias zugespielten Ball über den herausstürzenden Torhüter. Ähnlich gut legte Phillip kurz vor Schluss auf Till ab, der aus halbrechter Position das Spielgerät in den rechten Knick fackelte. Ein tolles Zuspiel, ein noch viel besseres Tor! So siegten die Jungs verdient mit 6:0, konnten das erste echte Erfolgserlebnis der neuen Saison feiern.

 

Fazit

Heute halfen uns der Biss in den Zweikämpfen, die gute Laufarbeit und schöne Spielzüge bei der erfolgreichen Gestaltung des ersten Heimspiels. Zweifellos müssen wir mit noch mehr Übersicht agieren, Angriffe cleverer herausspielen und vor allem vor dem Tor gefährlicher werden. Aber die Steigerung zu den letzten zwei Wochen war bemerkenswert und schlecht ist es nicht, wenn man gut spielt und noch einige Luft nach oben hat.

 

D.G.

 

1. Spieltag, Stadtliga (31.08.2013)

Leipziger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:0 (2:0)

 

Aufstellung

Randy Kuntzsch - Linus Neugebauer, Janis Schütze - August Kreller - Till Werner, Bennie Steinbeißer, Tobias Minkus - Felix Metzner (Eingewechselt: Phillip Seliger, Tim Bergmann)

 

Tore

1:0 Leipziger SC (9.), 2:0 Leipziger SC (10.); 3:0 Leipziger SC (35.)

 

Spielbericht

Herzlich Willkommen in der Stadtliga

 

Am Samstagmorgen stand unser erstes Stadtligaspiel an. Die ersten zehn Minuten verliefen sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es bis auf wenige Ausnahmen kaum Torszenen zu bestaunen, man merkte, dass sich beide Teams zunächst einmal finden mussten. Durch einen Doppelschlag innerhalb von einer Minute gerieten unsere Jungs mit 0:2 in Rückstand. Beim ersten Tor wollte unser Torwart Randy das Spiel schnell machen und übersah einen in den Passweg laufenden Gegenspieler, beim zweiten Treffer brachte uns ein Fehlabspiel in der Vorwärtsbewegung in Bredouille. Auch im weiteren Verlaufe der ersten Spielhälfte verlief das Spiel eher ausgeglichen, wobei beide Teams noch deutlich Luft nach oben hatten.

Für die zweite Spielhälfte hatten wir uns viel vorgenommen, wollten mehr Dampf erzeugen und zumindest erst einmal den Anschlusstreffer erzielen. Mehrere Möglichkeiten boten sich dafür, doch selbst klarste Einschussmöglichkeiten ließen August, Bennie, Felix und Co liegen. Nach zehn gespielten Minuten der zweiten Spielhälfte wäre sogar der Ausgleich nicht unverdient gewesen. Doch zur selben Zeit wie im ersten Durchgang kam erneut der Rückschlag. Wieder will es Randy schnell machen, erneut spurtet ein Gegenspieler dazwischen und so rappelt es zum dritten Mal in unserem Kasten. Die Moral war nun gebrochen, zumal Phillip und Till längst wegen leichten Blessuren aufgeben mussten. In der Folge spielte der Gastgeber die Partie fast fehlerlos herunter, war dem vierten Treffer näher als wir dem ersten.

 

Fazit

Ein unglücklicher Auftakt ins Neuland Stadtliga. Das hatten wir uns sicher anders vorgestellt. In den Zweikämpfen manchmal noch nicht entschlossen genug, in der Eins gegen Eins-Verteidigung meist überhektisch und risikoreich – so war es schwierig, die Torchancen des Gegners zu verhindern. Randy parierte mehrere gute Schüsse, trotzdem kassierten wir drei Gegentore. Vorn waren wir oftmals in Unterzahl, weil wir nicht nachrückten. Die teils kraftlosen bzw. missglückten Schüsse sorgten dafür, dass wir kein Tor erzielten. Wir brauchen noch etwas Zeit (und viel Training). Je schneller wir zusammenfinden und je fleißiger wir sind, desto schneller finden wir uns mit dem Stadtliganiveau zurecht. Auf geht’s!

 

D.G.

 

2. Engel & Völkers-Sommercup

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Aufstellung

August Kreller (3 Tore), Bennie Steinbeißer (1), Elia Klimpel, Janis Schütze (1), Leon Nöbel, Levin Gebauer (1), Linus Neugebauer, Phillip Seliger, Robin Adrian (2), Tim Bergmann

 

Vorrunde

ELS vs. SV Tapfer Leipzig 1:0

ELS vs. Leipziger SC II 1:2

ELS vs. TSV Böhlitz-Ehrenberg 4:0

 

Viertelfinale

ELS vs. FC Grimma 1:2 n. N. (0:0)

 

Platz 5 bis 8

ELS vs. SV Liebertwolkwitz 1:0

ELS vs. SG Olympia Leipzig 1:3 n. N. (0:0)

 

Spielbericht

Neunmeterschießen finden wir blöd

 

Die neue E-Jugend bestritt am Samstag ihre ersten sechs Testspiele im Rahmen unseres traditionellen Saisoneröffnungsturniers. In der Vorrunde war deutlich zu sehen, dass wir bisher wenig trainieren konnten und noch nie zusammenspielten. Die Feldaufteilung und das Zusammenspiel saßen noch nicht, das Selbstbewusstsein wirkte etwas gedrückt. Doch mit jeder Spielminute lief es besser für unsere Jungs, nur das Torschießen klappte noch nicht so wie gewünscht. Besonders gegen den Leipziger SC II vergaben wir unzählige Chancen, trafen dafür im letzten Spiel umso besser. Platz zwei in der Gruppenphase ist ok, es war jedoch viel mehr drin.

Im Viertelfinale trafen wir auf starke Grimmaer, aber unsere Jungs kämpften hervorragend und Elia hielt die Kiste sauber. So musste das Neunmeterschießen über den Einzug ins Halbfinale entscheiden. In Runde drei hatten wir den goldenen Schuss, doch der FC-Torhüter parierte. In Runde vier: Grimma Tor, ELS verschießt und weiter ging es in den Platzierungsspielen fünf bis acht. Hier trafen wir auf den SV Liebertwolkwitz. Mit viel Einsatz schafften wir durch ein 1:0 den Einzug in das Spiel um Platz fünf. Robin brachte die Eintracht in Führung, der Ausgleich dann in der Schlussminute. Wieder stand ein Neunmeterschießen an, der Ausgang ist bekannt…

 

Fazit

Für unsere ersten Schritte in der neuen E-Jugend sah vieles schon ganz ordentlich aus. Einige zukünftige E2-Jugendkinder zeigten, dass sie eine Menge Potential besitzen und ersetzten die noch fehlenden E1-Kinder gut. Für die anderen gilt es natürlich, jetzt im Training richtig Betrieb zu machen, da in der Stadtliga viele schwierige Aufgaben auf uns warten, die wir gut meistern wollen. Lasst uns Montag richtig loslegen! :-)

 

D.G.