Spielberichte Saison 2015/2016

 

Datum
Tag
Uhrzeit
Gegner Ort

Ergebnis

16.08. So 13:00 Uhr SV Grün-Weiß Miltitz Heim

2:2

22.08. Sa 15:00 Uhr TSV Böhlitz-Ehrenberg Auswärts 4:3
30.08. So 14:00 Uhr SSV Stötteritz Auswärts 2:4
05.09. Sa 13:00 Uhr SC Eintracht Schkeuditz II Auswärts 1:0 n.V.
12.09. Sa 14:00 Uhr VfB Zwenkau II Heim 2:0
20.09. So 15:00 Uhr SpVgg Leipzig Auswärts 1:5
26.09. Sa 14:00 Uhr SV Blau-Gelb Kitzen Heim 7:0
04.10. So 15:00 Uhr SV Brehmer Leipzig Auswärts 0:1
10.10. Sa 14:00 Uhr SV Fortuna Leipzig Heim 3:0
18.10. So 14:00 Uhr Kickers Markkleeberg II Auswärts 9:8 n.E.
24.10. Sa 13:00 Uhr SV Liebertwolkwitz II Auswärts 3:1
08.11. So 14:00 Uhr Leipziger SC Auswärts 1:3
14.11. Sa 14:00 Uhr SSV Markranstädt III Heim 2:1
13.12. So 14:00 Uhr SV Grün-Weiß Miltitz Auswärts 4:4
20.12. So 12:30 Uhr SpVgg Leipzig Auswärts

6:4 n. E.

20.02. Sa 12:00 Uhr SV Liebertwolkwitz II Auswärts 2:0
13.03. So 15:00 Uhr VfB Zwenkau II Auswärts 3:0
03.04. So 15:00 Uhr SV Blau-Gelb Kitzen Auswärts 5:1
05.04. Di 18:30 Uhr TSV Böhlitz-Ehrenberg Auswärts 4:1
12.04. Di 18:30 Uhr TSV 1893 Leipzig-Wahren Auswärts 2:1
17.04. So 15:00 Uhr SV Brehmer Leipzig Auswärts 2:1
21.04. Do 18:30 Uhr SSV Stötteritz Auswärts 1:0
24.04. So 15:00 Uhr SV Fortuna Leipzig Auswärts 3:1
26.04. Di 18:00 Uhr VfK Blau-Weiß Leipzig I Heim 0:3
30.04. Sa 14:00 Uhr SV Liebertwolkwitz II Heim 1:1
03.05. Di 18:30 Uhr VfK Blau-Weiß Leipzig II Auswärts 1:2
10.05. Di 18:30 Uhr SV Mölkau Heim 0:0
17.05. Di 18:30 Uhr SV Brehmer Leipzig Heim 2:1
21.05. Sa 14:00 Uhr Leipziger SC Heim 4:0
24.05. Di 18:30 Uhr SpVgg Leipzig Heim 2:1
29.05. So 15:00 Uhr SSV Markranstädt III Auswärts 3:1
04.06. Sa 14:00 Uhr TSV 1893 Leipzig-Wahren Heim 3:1
11.06. Sa 14:00 Uhr VfK Blau-Weiß Leipzig II Heim 1:1
19.06. Sa 15:00 Uhr SV Mölkau Auswärts 0:0

 

28.Spieltag, Stadtklasse (04.06.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TSV 1893 Leipzig-Wahren 3:1 (0:0)

 

Kader

Steinmetz, Peschik, Arnold, Böhme, Hildebrand, Simon (64.min Ziegenhorn), John, Rölle, Wolter (60.min Drittner), Leiding, Behring

Reserve: Stein, Grönitz, Zimmermann

 

Tore

1:0 John (E) 49.min, 2:0 Behring 79.min, 2:1 Wahren 83.min, 3:1 Drittner 92.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Samstag wurde mit dem 28. Spieltag der Schlussspurt einer spannenden Stadtklasse-Saison eingeläutet. Nach drei Siegen innerhalb einer Woche gegen die direkten Konkurrenten und dem Ende der endlos erscheinenden englischen Wochen wurden die Rollen an der Tabellenspitze plötzlich wieder getauscht. Nun waren die Eintrachtler die Gejagten und konnten mit einem Erfolg über den TSV 1893 Leipzig-Wahren einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Stadtliga-Aufstieg machen. Doch dass das Match gegen die noch abstiegsbedrohte Elf von Trainer Laszlo Balazs kein Selbstläufer werden würde, zeigt ein Rückblick auf das Hinspiel, indem man nach einer frühen 2:0-Führung nicht zielstrebig genug agierte und letztlich nur mit viel Glück und einer großen Portion Einsatz den knappen Auswärtssieg einfahren konnte.
Auch die personelle Situation änderte sich wieder ein wenig, sodass im Vergleich zur Vorwoche auch Mayer (privat verhindert) und Nahrendorf (verletzt) ausfielen. Dafür standen mit Arnold und Spielertrainer Behring zwei Routiniers wieder zur Verfügung.
Die Eintracht legte los wie die Feuerwehr und wollte erst gar keine Zweifel an einem Sieg aufkommen lassen. Es ist noch keine Minute gespielt, als John das Spielgerät auf Wolter verlängert, der den Ball aber nicht voll trifft und so hat der TSV-Keeper keine Mühe. Wenig später besitzt der Gastgeber gleich mehrfach die Chance den Führungstreffer zu erzielen, doch Wahren vereitelt auch die letzte Gelegenheit nach einem Schuss von Peschick. Dem ersten Sturmlauf von ELS folgen Entlastungsangriffe der Gäste, doch die stets aufmerksame Hintermannschaft um Kapitän Böhme lässt so gut wie nichts zu. Das Match droht nun so ein wenig einzuschlafen, weil die Platzherren ihre Vorstöße nicht konsequent genug ausspielen und Wahren somit mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen bekommt. Genau zum richtigen Zeitpunkt zieht die Eintracht das Tempo wieder an und drängt nun wieder vehement auf das 1:0. Innerhalb weniger Minuten eröffnen sich Behring, Wolter und John mehrere hochkarätige Gelegenheiten, aber der Kasten den TSV scheint wie vernagelt. Entweder es fehlt eine Fußlänge, Wahrens Keeper pariert glänzend oder das Aluminium verhindert die überfällige Führung des Tabellenzweiten.
Personell unverändert und mit viel Schwung kommt die Eintracht dann aus der Kabine. Es fehlt einzig das Tor, um sich für den großen Aufwand und die spielerische Überlegenheit zu belohnen. Wenn es aus dem Spiel heraus schon nicht klappt, dann muss halt eine Standardsituation her: So darf John nach einem Handspiel eines Gäste-Verteidigers zum fälligen Strafstoß antreten und verwandelt sicher. Die Behring-Elf will sofort nachlegen und rennt weiter an, doch es bleibt die Geschichte dieser Partie, dass die guten Tormöglichkeiten zu oft ungenutzt bleiben. Dieses Mal scheitern John, Rölle und Wolter nach gut herausgespielten Angriffen. Um ein Haar hätte sich die mangelhafte Chancenverwertung gerächt, als Rölle in der 66. Minute seinen Gegenspieler im eigenen Sechzehner ein wenig unglücklich von den Beinen holt und der Unparteiische erneut auf den Punkt zeigt. Wahrens Kapitän Reimann bietet sich die Chance zum Ausgleich, doch er setzt die Kugel an den rechten Torpfosten. Glück für die Eintracht und zugleich ein Warnschuss. In der Folge soll nun endlich das zweite Tor her und so kreiert man auf ELS-Seite ein ums andere Mal vielversprechende Gelegenheiten über die Außen, doch erneut können Rölle (Torwart pariert) und John (Latte) ihre Kopfballchancen nicht im Kasten unterbringen. Der hochverdiente Treffer zum 2:0 ist dann schließlich Chefsache: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte und dem Pass auf Behring, setzt dieser zum Sololauf an. Wie Fahnenstangen lässt er gleich drei Gegenspieler stehen und legt das Leder nach einem abschließenden Haken in die kurze Ecke. Die Partie scheint entschieden, doch genauso überraschend wie der Strafstoß, kommt auch der Anschlusstreffer für die Gäste daher. Nach einem scheinbar ungefährlichen Flankenball klärt Hildebrandt nicht konsequent, sodass TSV-Stürmer Hempel an den Ball kommen kann und zum 2:1 einschiebt. Auch in dieser Phase hat man nie das Gefühl, dass hier und heute noch etwas anbrennen sollte, aber dennoch kommt ein wenig Hektik auf. Die Wahrener wittern die Chance auf einen Zähler und werden bissiger, doch dies schlägt sich weniger in spielerischen Akzenten aus. Für die Eintracht ergeben sich in der Schlussphase nun Räume und Kontergelegenheiten. Eine solche führt nach Fernschuss von Behring zum Alu-Treffer Nummer drei in dieser Begegnung. Erst in der Nachspielzeit machen die Kicker von der Südkampfbahn schließlich alles klar: Nach einer maßgerechten Flanke des eingewechselten Ziegenhorn steht mit Drittner ein weiterer Joker goldrichtig und hechtet die Kugel ins Netz.
Wenig später ist Schluss und der nächste "Dreier" ist eingetütet. Hochverdient entscheidet Eintracht-Süd diese Partie für sich, doch hätte man es bei einer besseren Chancenverwertung deutlich einfacher haben können. Sei es drum, denn wie sich am Sonntag herausstellte hat man am kommenden Wochenende bereits ein Matchball im Kampf um den Aufstieg. Durch die Niederlagen des Leipziger SC und der Spielvereinigung reicht ELS im Heimspiel gegen den VfK Blau-Weiß Leipzig II ein Remis um den Sprung in die Stadtliga zu realisieren.
Die letzten Ergebnisse des im Abstiegskampf befindlichen VfK, insbesondere das Hinspiel, sollten aber Warnung genug für unsere Jungs sein, den Gast vom Kantatenweg nicht zu unterschätzen. Doch in der Vergangenheit bewies das Team immer wieder Charakter, entwickelte sich stetig weiter und wuchs mit seinen Aufgaben, sodass der letzte Schritt zum Ziel nur noch gegangen werden muss.

 

M.N.

27.Spieltag, Stadtklasse (29.05.2016)

SSV Markranstädt III vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (0:1)

 

Kader

Steinmetz, Simon, Hildebrand, Böhme, Stein (60.min Nahrendorf), Peschik, Mayer, Ziegenhorn (51.min Rölle), Leiding, Wolter, John (73.min Drittner)

 

Tore

0:1 John 4.min, 1:1 SSV 78.min, 1:2 Rölle 79.min, 1:3 John 90.min

 

Spielbericht

 

Nachholspiel, Stadtklasse (24.05.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SpVgg Leipzig 2:1 (1:0)

 

Kader

Steinmetz, Arnold (72.min Nahrendorf), Hildebrand, Böhme, Zimmermann, Ziegenhorn (46.min Simon), Peschik, Mayer, Leiding, John, Göttsches (85.min Wolter)

Reserve: Rölle, Stein, Drittner

 

Tore

1:0 Peschik 33.min, 1:1 Zimmermann (ET) 67.min, 2:1 Simon 81.min

 

Spielbericht

Endlich ist es vollbracht und die etlichen englischen Wochen liegen hinter uns. Am vergangenen Dienstag war die SpVgg Leipzig zu Gast auf der Südkampfbahn. Die letzte Hürde der Nachholspiele. Nach der deftigen Schlappe der Gäste gegen Blau-Weiß waren wir gespannt, wie sie auftreten würden. Unser Team stand nach dem Erfolg gegen den LSC mit breiter Brust auf dem Feld. Kühle Temperaturen ließen auf ein heißes Spiel hoffen. Immerhin spielte der Zweite gegen den Vierten der Stadtklasse und mit einem Sieg konnten wir auf den 2.Platz springen. Also rein ins Spiel.

Die ersten zehn Minuten des Spiels gehen klar auf das Konto der Gäste. Von da an war klar, dass sie vorangegangene Niederlage gut verkraftet hatten und wohl eine Reaktion zeigen wollten. Ihnen gelang es, uns in dieser Phase den Schneid abzukaufen. Wir war beeindruckt und konnten froh sein nicht in Rückstannd zu geraten. Das gut angelegte Spiel und die daraus hevorgegangenen Flanken fanden keinen Abnehmer, so dass es bei 0:0 blieb. Unser erste Chance entsprang aus einem Freistoß von John, der nichts einbrachte. Von da an konnte man von einem ausgeglichenen Spiel reden. Wir nahmen die Zweikämpfe an und unser Passspiel wurde besser. Dann bekam Ziegenhorn seine Möglichkeit, schoss aber zu halbherzig und verzog. Nach einer Kopfballchance für die Gäste kombinieren wir unsn sehr gut vor deren Tor. Dieser schnellen und sicheren Spielweise kann man nichts entgegensetzen und Peschik kommt zum Abschluß, Der Ball schlägt nach seinem strammen Schuss im Gästegehäuse ein. Der Jubel ist groß. Schon Peschiks zweites Tor in Folge. So kann es gern weitergehen. Nach dem Tor passiert nicht mehr viel. Die Gäste brauchen etwas um Luft zu holen und wir machen nicht mehr als nötig. Mit dieser Führung geht es in die Pause.

Für die 2.Hälfte erwarteten wir einen Sturmlauf der SpVgg, doch die erste Chance bekam Mayer. Aber er scheiterte am Torwart. Das hätte uns Sicherheit gegeben, aber sollte eben nicht sein. Zehn Minuten später ist auch der Gast wieder wach. Ein gut patzierter Schuss, aber Steinmetz ist auf dem Posten und hält. Das ist nicht das letzte Mal, dass er im Mittelpunkt steht. Nachdem ein Schuss der Gäste über unser Tor rauscht, kommt es zu Abstimmungsproblemen zwischen unserem Torwart und unserer Abwehr. Dies hat zur Folge, dass ein fast geklärter Ball an den Fuss von Zimmermann springt und über Steinmetz ins eigene Tor springt. Dieses Tor verschafft dem Gast enormen Auftrieb. Bis dahin fand die SpVgg nicht statt. In den nächsten 10 Minuten erleben wir nun den erwarteten Sturmlauf, der den Höhepunkt mit einem Freistoss an das Lattenkreuz unseres Tores hat. Mit viel Mühe und Glück verteidigen wir das Unentschieden. Aber kaum lässt der Druck nach, sind wir wieder im Spiel. Dann eine Energieleistung von Zimmermann auf der rechten Seite, als er den Ball im Spiel hält anstatt ins Aus gehen zu lassen. Er bringt den Ball in den Strafraum, der schlecht verteidigt wird und Simon vor die Füsse fällt. Mit einem Schuss, der dem gegnerischen Torhüter durch die Hände rutscht, erzielt er das vielumjubelte 2:1. Simon war zur Pause für Ziegenhorn gekommen. Also ein Jokertor! Erleichterung macht sich breit, aber es waren noch mindestens zehn Minuten zu spielen. Aber nun machte sich das intensive Spiel bemerkbar. Nach einer Rudelbildung und viel Hektik in der Endphase trafen die Gäste auch nochmal ins Tor. Aber der Schiedsrichter sah die nach oben gezeigte Fahne seines Assistenten und gab das Tor nicht. Endlose Minuten der Nachspielzeit vergingen. Dann endlich der ersehnte Schlusspfiff. Die Mannschaft liegt sich in den Armen und jubelt. Der nächste Schritt ist getan.

Nun haben wir alle drei Aufstiegsmitaspiranten in Folge geschlagen und sind nach unserer Minikrise und vier in Folge ungeschlagenen Partien, wieder auf dem richtigen Weg. Mit dem errungenen 2.Platz in der Stadtklasse geht es am kommenden Sonntag nach Markranstädt. Dort soll der Tabellenplatz verteidigt werden und 3 Punkte dazukommen. Bis dahin...

 

L.K.

 

26.Spieltag, Stadtklasse (21.05.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Leipziger SC 4:0 (3:0)

 

Kader

Taubert, Arnold, Hildebrand, Böhme, Zimmermann (66.min Simon), Ziegenhorn (68.min Drittner), Leiding (81.min Rölle), Peschik, Mayer, John, Göttsches

Reserve: Stein, Nahrendorf

 

Tore

1:0 Peschik 5.min, 2:0 John 11.min, 3:0 John 18.min, 4:0 Peschik 81.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Samstagnachmittag fand das Spitzenspiel der Stadtklasse auf der Südkampfbahn statt. Zu Gast war der Leipziger SC. Das Hinspiel verloren wir klar. Vor dem Spiel hatte der Gast noch den 2.Platz in der Tabelle inne. WIr waren weiter in Lauerposition und machten uns Hoffnung, den Rückstand auf die Aufstiegsplätze zu verkürzen und vielleicht nach dem Spiel selbst einen zu besetzen. Die Bedingungen waren gut. Trotz kleiner Wehwehchen bissen einige aus unserem Team auf die Zähne und spielten. Wir brauchen jeden, egal ob er auf den Platz steht, auf Auswechselbank sitzt oder verletzt auf der Tribüne. Nur als Team kann alles funktionieren. Nebengeräusche sind im Moment nicht gefragt, sondern nur der unbedingte Wille.

Den Willen sah man unserem Team von Anfang an. Der LSC stand anfangs etwas tiefer und lauerte. Wir machten das Spiel und das machten wir gut. Der Ball lief ruhig und geduldig durch unsere Reihen. Gleich der erste wohldurchdachte Angriff brachte Erfolg. Nach fünf Minuten konnte man eine tolle Kombination des gesamten Teams mit krönenden Erfolg sehen. Arnold schickt Ziegenhorn auf der linken Seite. Er setzt sich durch und bringt den Ball flach in den Strafraum. Dort verpassen zwar erst John und Leiding den Ball, doch Peschik steht goldrichtig und hämmert den Ball in die Maschen. Doch eine Unaufmerksamkeit unsererseits hätte drei Minuten später fast den Ausgleich gebracht. Glückerlicherweise vergibt der Gast den Kopfball freistehend vorm Tor. Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre? Aber uns gelingt in den ersten zwanzig Minuten fast alles. Wieder Zeigenhorn im Mittelpunkt, der eine Ecke in den Strafraum bringt, die Leiding per Kopf verlängert und John, als hätte er diese Saison nie etwas anderes gemacht, den Ball unterbringt. So konnte es gern weitergehen und ging es auch. Sieben Minuten später erobern wir uns den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze. John nimmt Maß und zirkelt den Ball ins linke obere Eck. Der Torwart kann dem Ball nur noch hinterhersehen. Die Zuschauer sahen die schönsten zwanzig Anfangsminuten der gesamten Saison. Aber wo war der LSC? Es war schon eine gewisse Schockstarre zu beobachten. Die zweite und letzte Chance der 1.Halbzeit ging mit einem Schuss am langen Pfosten unseres Tores vorbei. Wir hätten auch noch erhöhen können, aber Göttsches stand beim Kopfball von Zimmermann im Weg. Ansonsten hätte der Ball mit Sicherheit den Weg ins Tor gefunden. Feine 1.Halbzeit!

Die ersten zehn Minuten der 2.Hälfte blieben ereignislos. Dann stand der LSC kurz vor dem Anschlusstreffer. In einer Situation trafen sie gleich mehrfach Pfosten und die Querlatte. Wir hatten in dieser Situation sehr viel Glück. Aber so konnten die Gäste auch keine Hoffnung schöpfen. Wir hingegen hatten mehrere Chancen durch Konter, die leider nicht gut zu Ende gespielt wurden. So hätten wir gut und gerne weitere 2 - 3 Tore schießen müssen. Die beste Chance besaß Göttsches als er allein auf den Torhüter zulief, aber sein Schuss an den Pfosten knallte. Zehn Minuten vor Schluß wurde uns ein Tor verweigert, weil es angeblich aus einer Abseitssituation erzielt wurde. Wir hatten den weitaus größeren Anteil am Ballbesitz in der zweiten Hälften. Den Gästen hatten wir bereits in der 1.Hälfte den Zahn gezogen und unsere Abwehr um Hildebrand und Böhme ließ einfach nichts mehr zu. Alle arbeiteten mit, um den vorangegangen Sieg gegen Brehmer zu vergolden. Einmal durften wir noch jubeln, als Leiding einen gut gespielten Konter in die lange Ecke des LSC-Tores zum 4:0 schoß. Die restlichen Minuten Spieles plätscherten dann vor sich hin, bis der gute Schiedsrichter abpfiff.

Ja wir hatten es geschafft. Am Samstag belegten wir einen der Aufstiegsränge. Lieberwolkwitz zog am gestrigen Sonntag aufgrund der besseren Tordifferenz an uns vorbei. Aber wir können mit einem Sieg am morgigen Dienstag gegen die SpVgg wieder einen Aufstiegsplatz belegen. Wir haben alles in der eigenen Hand und das wollen wir uns nicht mehr nehmen lassen. Also Dienstag, 18:30 Uhr Anstoß auf der Südkampfbahn. Bis dahin...

 

L.K.

Nachholspiel, Stadtklasse (17.05.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Brehmer Leipzig 2:1 (0:1)

 

Kader

Steinmetz, Arnold (60.min Simon), Hildebrand, Böhme, Zimmermann (90.min Nahrendorf), Peschik, Mayer, Leiding, Ziegenhorn, John (84.min Drittner), Göttsches

Reserve: Rölle, Hamm, Wolter

 

Tore

0:1 Brehmer 27.min, 1:1 John 59.min, 2:1 Zimmermann 80.min

 

Spielbericht

Um gleich eine Frage unserer Fangemeinde zu beantworten. Nein, wir schreiben nicht nur, wenn wir gewinnen. Aber machmal ist es einfach auch mal besser den Mund zu halten bzw. die Finger stillzuhalten und sich dann wieder zu zeigen, wenn die Leistung des gesamten Teams wieder stimmt. Die letzten Wochen taten wir uns schwer. Gründe wurden gesucht und auch gefunden. Es wurde gearbeitet und immer wieder versucht die Spiele danach besser zu meistern. Es gelang nicht immer. So bescheiden sahen dann immer die Ergebnisse aus, wobei nicht immer schlechter Fußball gezeigt wurde. Das Team gab sich nie auf und hat den Lohn dafür am gestrigen Dienstagabend geerntet. Hinzu kommt nun noch, dass alle  Spiele des SV Leipzig-Ost annulliert werden und sich daraus eine veränderte Tabellenkonstellation ergibt.

 

1. SpVgg Leipzig 48 Punkte, 50:22 Tore (+28)
2. SV Brehmer 47 Punkte, 43:29 Tore (+14)
3. Leipziger SC 45 Punkte, 53:34 Tore (+19)
4. Liebertwolkwitz II 43 Punkte, 63:34 Tore (+29)
5. Eintracht Leipzig-Süd 43 Punkte, 53:32 Tore (+21)

 

So zeigt sich auch, dass die ersten drei Mannschaften noch lange nicht am Ziel sind und die Verfolger auf deren Fehler lauern.

Wie nennt man nun die diese Woche? Vielleicht die Woche der Wahrheit? Gestern Brehmer und am Samstag treffen wir auf den LSC auf unserer heimischen Südkampfbahn und eine Woche später auf SpVgg. Sicher entscheidende Spiele, aber danach gibt es keine Zeit zum ausruhen. Wenn wir die Fehler der ersten drei Teams nutzen wollen, heißt es konzentriert weiterzuarbeiten. Es wird uns nichts geschenkt. Am gestrigen Abend also das erste von drei Sechs-Punkte-Spielen. Die Bedingungen waren gut, um guten Fußball zu präsentieren. Brehmer, dass heißt der Zweite der Stadtklasse war zu Gast. Zweimal sind wir bereits auf das Team getroffen. Wir verloren und gewannen einmal. Zweiteres sollte heute wiederholt werden.

Von Beginn an sah man ein ausgeglichenes Spiel. Es war John, der wieder als Stürmer eingesetzt werden konnte und als Erster ein Tor erzielen wollte. Leider scheiterte er mit seinem Schuss. John konnte deshalb wieder als Stürmer eingesetzt werden, weil wir unsere Auswahlmöglichkeiten an Abwehrspielern erhöht haben. Wir begrüßen in unserem Team Florian Hildebrand, der nach langer Leidenszeit endlich wieder gegen den Ball in Spielen treten kann. Herzlich willkommen in unserer Mannschaft! Seine Stärken zeigte er von Beginn an und das es nötig war, sah man auch. Die schnellen Stürmer der Gäste waren jederzeit gefährlich. Glücklicherweise vergaben sie ihre erste Chance, als sie alleinstehend vorm Tor nicht genau genug Maß nahmen und der Ball am Tor vorbeiflog. Leider war uns das Schussglück auch nicht hold. Schüsse von Ziegenhorn und Mayer verfehlten das gegnerische Gehäuse. Es war fast eine halbe Stunde gespielt, als wir das Gegentor kassierten. Ein Fehlpass im Aufbauspiel wurde bitter bestraft. Der vorm Tor stehende Stürmer musste eine Flanke nur noch einschieben. Nun verlegten sich die Brehmer noch mehr auf Konter aus einer gefestigten Abwehr. Chancen zum Ausgleich vor der Pause waren vorhanden, aber Göttsches Kopfball entschärfte der Torwart und Ziegenhorns Schuss verfehlte das Ziel. Steinmetz ist es zu verdanken, dass wir nur mit einem Tor Rückstand in die Pause gingen. Er reagierte zweimal großartig, als den Ball aus dem rechten oberen Eck fischte und bei einer 1 gegen 1-Situation die Oberhand behielt. Sollten die drei Punkte auf der Südkampfbahn bleiben, musste mehr passieren.

Trainer Behring schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben und gab den Spielern der 1.Hälfte das Vertrauen. Sie gaben es zurück. Während sich Brehmer immer weiter zurückzog, konnten wir den Druck auf deren Defensive immer weiter erhöhen. Leider blieben Chancen Mangelware. Nur ein Freistoß von Zimmermann, der in der Mauer hängenblieb, war zu verzeichnen. Meist konnten wir das Tempo nicht mit in das letzte Drittel nehmen oder wir blieben in der Defensive der Brehmer hängen. Aber in der 59.min erlöste uns John als er mit einem Solo durch die gegnerische Abwehrreihe ging, seine linke Klebe benutzte und der Ball leicht abgefälscht im linken unteren Eck einschlug. Hoffnung keimte auf. Brehmer konnte kein Lebenszeichen mehr in der eigenen Offensive setzen. Dann wieder viel Ballbesitz in unseren Reihen. Mayer versuchte es nochmal mit einem Schuss, der leider vorbeiging. In der 80.min drehte die Mannschaft das Spiel. Zimmermann netzt zum 2:1 ein. Viel Jubel war zu hören. Das Team hatte sich endlich belohnt. In der 82.min hätte Göttsches den Deckel drauf machen können, konnte einen Konter nicht mit einem Tor vollenden. Die Brehmer waren geschlagen und konnten nichts mehr entgegensetzen. Nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters gab das Team seinen Gefühlen lautstark Ausdruck.

Auf Grund der 2.Hälfte ein verdienter Sieg. Nun gilt es die drei Punkte im Spiel gegen den LSC zu vergolden. Das gesamte Team würde sich über große Unterstützung auf der Südkampfbahn freuen. Wir werden alles dafür geben, um am Ende mit weiteren 3 Punkten vom Platz zu gehen. Bis dahin...

 

L.K.

 

24. Spieltag, Stadtklasse (30.04.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Liebertwolkwitz II 1:1 (1:0)

 

Kader

Steinmetz, Peschik, Böhme, John, Göttsches (22.min Behring), Stein, Rölle (71.min Ziegenhorn), Wolter (65.min Drittner), Nahrendorf, Leiding, Zimmermann

Reserve: Brinkmann, Hamm

 

Tore

1:0 Zimmermann 25.min, 1:1 Liebertwolkwitz 65.min

 

Spielbericht

Samstag! Bestes Wetter! Ein gut bespielbarer Rasen! Zwei topmotivierte Teams! Fußballherz, was willst du mehr? Es stand das Duell gegen den Dauerivalen aus Liebertwolkwitz auf dem Spielplan. Zweimal konnten wir es in dieser Saison schon für uns entscheiden. Geht die Serie also weiter? Wie man Ergebnis sieht ,leider nicht so erfolgreich, wie man es sich erhoffte.

Beide Mannschaften starten voller Elan in das Spiel. Der Ball läuft gut und sicher durch die Reihen der Mannschaften, die sich im Ballbesitz befindet. Nach 2 Minuten haben wir schon den Torjubel auf den Lippen, als sich ein abgefälschter Ball fast in das Wolkser Tor senkt. Die Eintracht besitzt in der Anfangsphase die besseren Chancen. Göttsches Schuss wird abgefälscht und geht knapp am Tor vorbei. Dann fängt Wolter einen Abstoß ab und bringt den Ball in die Mitte des Straufraumes, aber leider steht dort niemand, um diese Chance zu vollenden. Man sieht, dass die Mannschaft auf ein frühes Tor drängt. Leider hat Nahrendorf mit seinem Schuss Pech, als er es zu genau nimmt und die Latte trifft. Nach 20 min schlägt der Gast die erste Flanke in unseren Strafraum, die allerdings nichts einbringt. Danach muss Käpt`n Göttsches leider verletzt vom Feld. Dann werden wir doch für unsere Bemühungen belohnt. Nach einem Foul pfeift der Schiedsrichter Freistoß für uns. Das ist John`s Aufgabe. Er legt sich den Ball zurecht und bringt ihn vor das Tor. Dort steigt Zimmermann hoch und der fliegt zur 1:0-Führung ins Tor. Absolut verdient! Die Wolkser kommen vor der Halbzeit noch zweimal zu Chancen, die aber nichts einbringen. Den Schlußpunkt vor der Pause setzt Nahrendorf vor der Pause mit einem Koipfball, nach Flanke von Wolter. Leider verfehlt dieser das Ziel und wir gehen mit der Führung in die Pause.

Nach der Pause wechseln zwar beide Teams die Spielhälfte, aber nicht die Richtung. Auch wenn wir durch Leiding die erste Chance der 2.Hälfte besitzt, gehen die Angriffe meist auf unser Tor und wir haben viel Mühe den knappen Vorsprung zu behaupten. Wieder ist das Team gefragt und das sich jeder auf den Anderen verlassen kann. Wir bringen nochmal frische für angeschlagene Spieler. Langsam wird klar, dass wir dem englischen Monat trotz Rotation im Team Tribut zollen müssen. In der ersten Hälfte haderten die Gäste oft mit dem Schiedsrichter und nun konzentrierten sie sich auf ihr Spiel. Es wurde oft versucht mit Schüssen zum Erfolg zu kommen. Aber wir können sie erfolgreich blocken oder Steinmetz ist zur Stelle. Allerdings wird der Druck immer größer auf unser Tor. In der 63.Minute fällt der Ausgleich für die Gäste. Nach einem Kopfball des Stürmers ist Steinmetz chancenlos. Nun wird es nochmal ein offenes Spiel. John kann eine Freistoß leider nicht an der Mauer vorbeibringen und Leiding hat die Chance auf einen Torsbschluß, aber entschließt sich zu einem Pass, den leider niemand erreicht. So vergehen die endlos langen Minuten. Wir mobilisieren die letzten Kraftreserven. Steinmetz reagiert nochmal toll in einer 1 gegen 1 Situation. Endlich der Schlusspfiff! Ein Remis, dass auf Grund der verteilten Spielanteile in beiden Hälften in Ordnung geht.

Viel Zeit zur Regeneration bleibt uns nicht. Trotzdem müssen wir vor dem Spiel am Dienstag bei Blau-Weiß den Akku wieder aufladen. Dort geht die Aufholjagd weiter! Allen Verletzten und Angeschlagenen schnelle Genesung! Bis dahin...

 

L.K.

Halbfinale, Stadtpokal (26.04.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VfK Blau-Weiß Leipzig I 0:3 (0:2)

 

Kader

Steinmetz, Peschik, Böhme, Simon, John, Göttsches (71.min Drittner), Stein, Nahrendorf (62.min Wolter), Ziegenhorn (46.min Leiding), Mayer, Zimmermann

Reserve: Arnold, Brinkmann, Rölle

 

Tore

0:1 VfK 10.min, 0:2 VfK 37.min, 0:3 VfK 60.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Dienstagabend stand mit dem Halbfinale im Stadtpokal ein weiterer Saisonhöhepunkt für die Kicker des SV Eintracht Leipzig-Süd auf dem Plan. Nach fünf durchweg umkämpften Pokalfights war in der Runde der letzten Vier nun niemand Geringeres als der ungeschlagene Stadtliga-Spitzenreiter VfK Blau-Weiß Leipzig zu Gast auf der Südkampfbahn. Für einige unserer Jungs sollte diese Partie gar eine Premiere auf dem heimischen Geläuf sein, hatte man doch seit Mitte November kein Spiel auf dem eigenen Sportplatz austragen können.
Und es sollte sehr vielversprechend für die Gastgeber beginnen: Es war noch keine Minute gespielt, als Simon mit einem Diagonalball auf den Weg geschickt wurde und in Richtung Grundlinie marschierte. Sein Querpass landete vor den Füßen von Ziegenhorn, der jedoch die Kugel nicht richtig traf und diese weiter durch den Strafraum kullerte. Der an diesem Tage in der Offensive eingesetzte John versuchte es mit einem Torabschluss, doch der Winkel wurde zu spitz und das Leder flog über den Kasten. Eine Riesenchance, die die Begegnung in der Nachbetrachtung vielleicht grundlegend verändert hätte. Viele Gelegenheiten würde man gegen einen solchen Gegner nicht bekommen, zumal der VfK in der Folgezeit die Fäden mehr und mehr in die Hand nahm. So legte sich der Gast den Gegner mustergültig zurecht, bis man zum Abschluss kommen konnte. Zudem zeigten sich die Blau-Weißen extrem gefährlich bei ruhenden Bällen. Die Eintracht hatte in diesen Szenen trotz klarer Zuordnung Probleme die Pille aus der Gefahrenzone zu klären und konnte sich gleich mehrfach bei Keeper Steinmetz bedanken nicht Rückstand geraten zu sein. In der zehnten Minute war es dann doch passiert: Infolge eines Eckballs wurde das Spielgerät ein zweites Mal in den Sechzehner hereingeschlagen, wo ein VfK-Stürmer nur noch einköpfen brauchte - 0:1. Der Spitzenreiter der Stadtliga machte nun ernst und drängte auf den zweiten Treffer. Immer wieder suchte man mit gezielten Bällen in die Schnittstelle der ELS-Viererkette seine Chance. Mit Erfolg, denn die Platzherren präsentierten sich im Zweikampfverhalten phasenweise zu lieb und so ergaben sich einige gute Einschussmöglichkeiten für den Favoriten, die aber gleich mehrfach am Aluminium oder den Fängen von Steinmetz endeten. Nicht so in der 37. Spielminute, als ein Diagonalball im Lauf eines Blau-Weißen landete, der Nahrendorf im Zweikampf stehenließ und den zweiten Treffer markierte. Noch vor der Pause kam ELS-Kapitän Göttsches aus 16 Metern noch einmal zum Schuss, doch dieser landete in den Armen des VfK-Keepers.
Dass eine Partie beim Stand von 0:2 noch nicht gelaufen ist, hat man in der Vergangenheit schon häufiger erlebt. Daher schrieb sich das Team um Trainer René Behring eine konzentrierte Leistung und vollen Einsatz für den zweiten Durchgang auf die Fahnen. Erneut erwischte die Eintracht einen guten Start und hatte in der Anfangsphase gar Feldvorteile und einige gute Passfolgen in ihrem Spiel. Doch es fehlte der finale Pass oder ein zwingender Abschluss. Wie man effektiv Fußball spielt, stellten auf der Gegenseite die Blau-Weißen unter Beweis: Nach einer Freistoßflanke steigen am kurzen Pfosten gleich mehrere Akteure zum Kopfball hoch, von denen einer die Kugel nur über den Scheitel streichen lässt, sodass der Ball ins lange Eck segelt. Die Entscheidung nach einer Stunde Spielzeit, denn in der Folge ließen die Gäste in der Defensive nichts mehr anbrennen, schalteten aber auch im Offensivspiel einen Gang zurück. Insgesamt überzeugte der Gast vor allem auch in Sachen Cleverness und der Bewegung ohne Ball und so wurden immer wieder Räume geschaffen, die zu Vorstößen genutzt wurden. Unter dem Strich steht ein verdienter 3:0-Sieg für den VfK Blau-Weiß, der sich nun auf ein Finale auf heimischen Platz freuen kann. Die Eintracht blieb unter ihren Möglichkeiten, blickt aber dennoch auf eine starke Pokalsaison mit Erreichen den Semifinals zurück.
"Mund abputzen und weitermachen" ist die Devise, denn es sind noch einige Punkte in der Stadtklasse zu vergeben. Die ELS-Kicker stehen vor weiteren englischen Wochen mit wichtigen Duellen im Kampf um das gemeinsame Ziel. Bereits am Samstag kommt mit der Reserve des SV Liebertwolkwitz ein weiterer Gradmesser auf die Südkampfbahn, gegen den es zu punkten gilt.
Also auf gehts Männer....!

 

M.N.

 

23.Spieltag, Stadtklasse (24.04.2016)

SV Fortuna Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (0:3)

 

Kader

Steinmetz, Arnold (46.min Ziegenhorn), Böhme, Göttsches (46.min Hamm), Rölle, Wolter, Nahrendorf, Leiding, Mayer (46.min Drittner), Behring, Zimmermann

 

Tore

0:1 Eigentor 4.min, 0:2 Leiding 8.min, 0:3 Wolter 35.min, 1:3 Fortuna 79.min

 

Spielbericht

Wieder hieß es am gestrigen Sonntag für unser Team gut regeneriert und willensstark dem derzeitigen Fußballrhythmus standzuhalten. Nach dem knappen Sieg am Donnerstag in Stötteritz, hieß der Gegner Fortuna. Eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, die es keineswegs zu unterschätzen galt. Sie zeichneten sich durch knappe Ergebnisse gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte aus. Wir mussten diesmal verletzungs-, krankheits- und arbeitsbedingt einige Ausfälle verkraften. Allen gute Besserung! Die Bedingungen waren gut und ließen auf ein gutes Spiel hoffen.

Der gute Schiedsrichter pfiff mit leichter Verspätung das Spiel an. Wir begannen, wie in den Spielen zuvor, sehr druckvoll. Der Gegner wurde früh unter Druck gesetzt. Der Erfolg spricht für sich. Es waren vier Minuten gespielt, als sich Zimmermann eine Ecke erkämpfte. Behring brachte sie in den Strafraum. Dort stand wieder Zimmermann und schoss den Ball an den am kurzen Pfosten stehenden Gegenspieler und von dort ging der Ball ins Tor. Auch wenn der Schiedsrichter am Ende sagte, dass es ein Eigentor war, kann sich Zimmermann das Tor anschreiben lassen, weil er es mit Kampf und Wille erzwungen hat. Kurz danach trifft Göttsches den Pfosten und Rölle vergibt etwas überhastet seine Chance. Ja, im Fortunastrafraum brennt es lichterloh. Dann macht es Rölle besser, als er Göttsches in Szene setzt. Dieser kommt in den Strafraum und legt den Ball quer auf Leiding, der nur noch zur 2:0-Führung einschieben braucht. Da waren gerade mal acht Minuten gespielt. In unserem Team ist gut zu beobachten, wie einer dem anderen hilft. Unsere Abwehr kommt somit kaum in Gefahr. Durch frühes Pressing kommt Fortuna nicht zur Entfaltung. Nur einmal bringen wir uns selbst in Schwierigkeiten, als wir den Ball quer vor dem Strafraum spielen, aber die Chance der Fortunen ungenutzt bleibt. Unserer 3:0-Führung geht eine gute Ballstaffete voran. Wolter erobert außen den Ball, legt auf Rölle und dieser passt den Ball in den Rückraum wieder auf Wolter. Er schlenzt überlegt ins rechte Eck des gegnerischen Tores. Das war mal wieder eine Halbzeit ganz nach unserem Geschmack und vielleicht auch eine der besten der Saison.

Dann völlig verkehrte Welt in der zweiten Hälfte. Wir verwalten nur den Vorsprung und Fortuna gelingt nicht viel. Sie schöpfen aber weder Mut noch Erfolg aus unserer Passivität. Viele Unkonzentriertheiten bestimmen nun auf beiden Seiten das Spielgeschehen. Die Torgelegenheiten kann man an einer Hand ablesen. Unsere größten besitzt Behring. Scheitert aber zweimal. Einmal freistehend vorm Torwart und kurz vor Schluß im eins gegen eins gegen den Torwart. Allerdings Fortuna kommt auch nochmal kurz in Schwung. Zuerst haben wir viel Glück bei einem abgefälschten Schuss. Dann legen wir uns das Ei selbst ins Nest. Nahrendorf wird in der Abwehr attackiert und schießt den Ball an den Kopf des Stürmers. Von dort senkt sich der Ball in hohen Bogen in unser Tor. Der kaum geforderte Steinmetz ist machtlos. Nun versucht Fortuna nochmal Druck zu machen. Es gelingt ihnen aber nicht mehr Gefahr auszuüben. So bleibt es bei einem nie gefährdeten Erfolg für unser Team.

Man sah zwei Gesichter der Eintracht. Wenn am Dienstag der aktuelle Tabellenführer der Stadtliga VfK Blau-Weiß Leipzig auf der Südkampfbahn antritt, müssen wir über zwei Halbzeiten das Gesicht der 1.Hälfte zeigen. Wir sind uns sicher, dass wir das können und werden uns der Herausforderung stellen. Bis dahin...

 

L.K.

Nachholspiel Stadtklasse (21.04.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Stötteritz 1:0 (0:0)

 

Kader

Steimetz, Peschik, Arnold (46.min Drittner), Böhme, Simon, John, Göttsches, Stein, Hamm (29.min Ziegenhorn), Nahrendorf (46.min Döhler), Mayer

Reserve: Rölle, Wolter, Leiding

 

Tore

1:0 Göttsches 87.min

 

Spielbericht

 

In der nun schon dritten englischen Woche nacheinander stand die Nachholpartie des 18. Spieltags gegen den SSV Stötteritz auf dem Programm. Auch dieses Mal sollte das eigentliche Heimspiel auf des Gegners Platz ausgetragen werden, da sich das heilige Grün auf der Südkampfbahn noch immer nicht gänzlich erholt hat. Keine schlechte Entscheidung, denn das Geläuf an der Oststraße konnte man durchaus als "englisch" bezeichnen und passte somit ideal in die derzeitigen Wochen.
Es war also angerichtet für die Eintracht, die fast den kompletten Kader zur Verfügung hatte und somit personell aus dem Vollen schöpfen konnte. Mit einigen kleineren Umstellungen ging es ins Match mit den unbequemen Stötteritzern, die uns schon in der Hinserie einige Nerven und letztlich auch drei wichtige Zähler gekostet hatten. Voll motiviert und gewillt alles in die Waagschale zu werfen, gingen die ELS-Kicker in die Begegnung. Doch bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass man sich das Leben durch Ungenauigkeiten und fehlender Konsequenz in den Zweikämpfen selbst schwer machte. Zwar verbuchte man die ersten kleineren Torchancen durch Mayer und Göttsches, doch die nötige Sicherheit konnte sich die Behring-Elf daraus nicht ziehen. Schnörkelos und mit viel Laufaufwand agierten hingegen die Platzherren, welche ihrerseits immer wieder schnell umschalteten und den Torabschluss suchten. Bei einer solchen Aktion hatte die Eintracht dann auch das nötige Glück nicht in Rückstand zu geraten, als ein SSV-Stürmer freistehend vergab. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff verbuchte schließlich Mittelfeld-Arbeiter Peschick die dickste Gelegenheit für den Gast, als er die Kugel bereits am gegnerischen Keeper vorbeigelegt hatte, dann aber abgedrängt wurde und die Pille über das Tor setzte.
In der Halbzeitpause reagierte Coach Behring, stellte ein wenig um und brachte mit Döhler und Drittner zwei frische Kräfte, die für neue Impulse sorgen sollten. Es brauchte einige Minuten bis die Partie wieder an Fahrt aufnahm, doch den ersten Schwung nutzten die unermüdlich rackernden Stötteritzer für sich. Erst scheiterte man mit einem gut getretenen Freistoß am glänzend reagierenden ELS-Schlussmann Steinmetz, ehe zwei leichtfertige Ballverluste im eigenen Spielaufbau zu kniffligen Situationen rund um den eigenen Strafraum führen sollten. In der Folge mussten die Gastgeber schließlich dem hohem Tempo und dem aufwendigen Spiel Tribut zollen, sodass Göttsches, Ziegenhorn und Co. immer wieder mit gefährlichen Vorstößen kontern konnten, welche zunächst jedoch ungenutzt blieben. Es entwickelte sich nun auch ein Kampf gegen die Uhr, den die Jungs von der Südkampfbahn aber annahmen. Gleich mehrfach waren nun Göttsches und Drittner frei durch, wurden aber vom Linienrichter wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen. Letzterer erzielte dann per Kopf den lang ersehnten Führungstreffer, aber wieder war der Wimpel oben und das Tor zählte nicht. Der nächste Aufreger folgte nur wenige Minuten darauf: Eine Freistoßflanke vom inzwischen nach vorne beorderten John sorgte für großes Chaos im SSV-Strafraum, was mit Torschreien auf Eintracht-Seite, jedoch nicht mit dem Pfiff des Unparteiischen endete. Die Kugel war nicht hinter Linie - weiter 0:0. Fünf Minuten vor Ultimo lief dann John frei auf den Keeper zu, überlegte aber zu lange und ließ die Riesenchance ungenutzt. Es bahnte sich die vermeidbare Punkteteilung an. Stötteritz taumelte, fiel aber nicht. In der 87. Spielminute dann doch noch der Lucky Punch. Nach einer Eingabe von Simon steht Göttsches goldrichtig und befördert das Leder in die Maschen. Die Erleichterung bei der Mannschaft samt Bank und ELS-Sympathisanten ist rießig. Doch noch ist nicht Schluss. Der SSV macht auf, wirft noch einmal alles nach vorne und versucht mit langen Bällen für Gefahr zu sorgen. So bieten sich Konterchancen für die Eintracht, aber es passt auch ins Bild, dass man solche Gelegenheiten an diesem Abend nicht verwerten kann. Unter dem Strich bleibt es bei einem dreckigen und hart erarbeiteten 1:0-Erfolg, der sicher nicht das Leistungsvermögen wiederspiegelt, was dieses Team im Stande ist zu leisten.

Sei es drum, nun heißt es einen Haken hinter das Match zu setzen und sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Mit gebündelten Kräften und einer gesunden Einstellung wartet bereits am Sonntag die nächste Auswärtshürde - der SV Fortuna Leipzig 02.

 

M.N.

Viertelfinale Stadtpokal (17.04.2016)

SV Brehmer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:2 (0:2)

 

Kader

Steinmetz, Peschik, Döhler, John (Drittner 62.min), Göttsches, Stein Rölle (54.min Simon), Nahrendorf, Leiding (90.min Hamm), Mayer, Zimmermann

Reserve: Brinkmann

 

Tore

0:1 John 4.min, 0:2 Mayer 35.min, 1:2 Brehmer 83.min (EM)

 

Spielbericht

Nach dem hart erkämpften Erfolg gegen Wahren, ging es am vergangenen Sonntag im Viertelfinale des Stadtpokals zum SV Brehmer. Gleich beim Ankommen hielt der Gastgeber eine Überraschung für uns bereit. Das Hauptspielfeld war auf Grund der Witterungsverhältnisse gesperrt und so mussten beide Teams auf Platz 2 ausweichen. Der Unterschied war, dass er kleiner und wesentlich unebener ist. Der Boden war tief und man konnte sich auf ein anstrengendes Spiel einstellen.

Man kann es vorwegnehmen. Es wurde ein hart umkämpftes Viertelfinale, mit wenigen spielerischen Höhepunkten. Wir standen tief und den Gastgebern fiel relativ wenig in puncto Offensive ein. So hielt dann auch ein Standard für unsere 1:0-Führung her. Göttsches wurde in der gegnerischen Hälfte und in aussichtsreicher Situation von den Füßen geholt. Wieder mal ein Chance für John seine Freistoßkünste zu zeigen und das tat er diesmal wieder sehr geschickt. Der Torwart war chancenlos bei dem Freistoß und wir gingen mit der ersten Chance in Führung. Irgendwie fühlte man sich an das Spiel gegen Wahren erinnert. Viele Nickligkeiten und endlose Diskussionen mit dem Schiedsrichter bestimmten nun die Szenerie. Der Gastgeber fühlte sich von Minute zu Minute immer mehr benachteiligt und legte sich des öfteren mit dem jungen Schiedsrichter an. Dieser zeigte sehr viel Geduld und ließ alles über sich ergehen, ohne etwas gegen diese ständige Meckerei zu tun. Fußball wurde, wie bereits erwähnt, wenig gespielt. Die langen Bälle der Brehmer waren fast immer eine sichere Beute unserer sattelfesten Abwehr. Chancen hatten einzig und allein wir. Aber auch diese verdienen kaum eine Erwähnung. Trotzdem gelang es uns vor der Pause die Führung auszubauen. Stein schlug eine Ecke in den Strafraum, der Brehmer Torwart unterlief diese und kam zu Fall. Mayer stand goldrichtig und schießt zum 2:0 ein. Die Brehmer Spieler reklamierten Foulspiel, aber der Treffer wurde gegeben. Unsere Standards sind wirklich zu einer Stärke in dieser Saison geworden. Die restlichen zehn Minuten der ersten Hälfte verliefen höhepunktfrei.

In der 2.Hälfte erwarteten wir nun einen Sturmlauf der Gastgeber. Aber er blieb aus. Mit fortschreitender Spielzeit kam immer mehr Hektik auf. Spielerische Höhepunkte blieben Mangelware. Es war eine Kopie der ersten Hälfte. Das Spiel kostete viel Kraft. So kam es zu Auswechslungen, die den Kräfteverschleiß auffangen sollten. Allerdings mussten wir auch einmal verletzungsbedingt wechseln. Bei einem Befreiungsschlag hielt der Gegenspieler von John seinen Fuß drüber. John musste mit angebrochenen Zeh vom Platz. Wir wünschen ihm gute Besserung. Die wenigen Möglichkeiten waren wieder auf unserer Seite. Leider haperte es an der Abstimmung oder es war am Ende zu ungenau, um die Entscheidung herbeizuführen. So bestand immer die Gefahr, dass der Gastgeber durch einen glücklichen langen Ball zum Anschlusstreffer kommt. Das konnten wir allerdings unterbinden. Sieben Minuten vor Schluß gelang es dem Gegenspieler von Leiding in den Strafraum einzudringen, dieser holte ihn von den Füßen und es gab Elfmeter. Der Schütze versenkte den Ball zum Anschlusstreffer in unserem Tor.. Wieder kam Hektik auf. Dann Freistoß für Brehmer. Nun begab sich auch deren Torwart in den Strafraum. Wir bekommen alles geklärt, Hamm schießt auf das leere Tor. Göttsches setzt dem Schuss nach, wird aber von einem Gegenspieler geblockt. Dann endlich der Schlusspfiff!

WIR stehen im Halbfinale des Stadtpokal! Das Spiel war schwer und anstrengend. Nun heißt es schnell zu regenerieren, denn am Donnerstag wartet das Nachholspiel gegen Stötteritz, daß wiederum zum Auswärtsspiel für uns wird, da die Platzverhältnisse kein Großfeldspiel auf der Südkampfbahn zulassen. Bis dahin...

 

L.K.

Nachholspiel, Stadtklasse (12.04.2016)

TSV 1893 Leipzig-Wahren vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:2 (0:2)

 

Kader

Steinmetz, Arnold, Böhme, John, Stein, Ziegenhorn (80.min Brinkmann), Simon (90.min Rölle), Peschik, Mayer, Drittner (63.min Nahrendorf), Göttsches

Reserve: Döhler, Hamm

 

Tore

0:1 Göttsches 6.min, 0:2 Simon 16.min, 1:2 Wahren 44.min

 

Spielbericht

Nach dem Ausfall des Spieles gegen den SV Brehmer am vergangenen Wochenende, ist es unserem Team trotzdem möglich im Rhythmus zu bleiben. Es stand das Spiel gegen Wahren auf dem Nachholplan. Einer von vielen Dienstagen, an dem Fussball eine große Rolle spielen wird. Die Sportanlage am Auensee präsentierte sich in einem guten Zustand. Unser Team hatte alle Mann an Bord, egal ob auf oder neben dem Feld oder am Liveticker und so konnten wir fast aus dem Vollen schöpfen.

Wir starteten engagiert in das Spiel. Wir übten Druck auf die gegnerische Abwehrreihe aus und ließen den Ball laufen. Unsere Hintermannschaft stand gut und ließ keine Chance aus dem Spiel heraus zu. Zudem wurden gute und gefährliche Pässe von hinten in die Spitze gespielt und das mit Erfolg. Es wurde gerade mal die sechste Spielminute geschrieben, als wir mit 1:0 in Führung gingen. Ein langer Ball von John aus der eigenen Abwehr kommt bei Göttsches an, dieser zieht in den Strafraum und überwindet den Torwart. Danach muss Wahren verletzunsgbedingt, ohne vorheriges Foulspiel, den Torwart wechseln. Wir erhöhen praktisch mit dem zweiten Angriff und ähnlichem Aufbau auf 2:0. Nur der Torschütze ändert sich, diesmal heißt er Simon. Was danach passiert, ist nicht erklärbar. Die Fakten sehen wie folgt aus. Das Fußballspielen wird eingestellt und das in einer Phase des Spieles, wo man alles im Griff hat und den Sack bereits in der 1.Hälfte zumachen könnte. Ab diesem Zeitpunkt befinden sich beide Teams auf dem spielerischen Tiefpunkt und das nach einer überragenden Anfangsphase unsererseits, in der wir Spiel und Gegner klar im Griff hatten. Der Gegner bleibt allerdings bei Standards jederzeit gefährlich. Zuerst treffen sie bei einem Freistoß nur das Außennetz, kommen dann aber kurz vor der Pause nach einer Ecke zum Anschlußtreffer. In dieser Situation kann unser Team den Ball nicht entscheidend klären. Der Ball fällt einem Wahrener Spieler an der Strafraumgrenze vor die Füße. Dieser kommt zum Schuss und der Ball schlägt im langen Eck ein. Der bis dahin nicht geprüfte Steinmetz ist diesmal machtlos. Bis zum Pausenpfiff passiert nichts mehr und wir gehen mit der Führung in die Pause.

Nach Wiederbeginn ein ähnliches Bild wie zu Beginn der Partie. Wir setzen endlich wieder spielerische Akzente. Kombinieren gut durch das Mittelfeld und spielen über außen. Allerdings bleiben Torchancen Mangelware. Lediglich durch Fernschüsse können wir Gefahr erzeugen. Diese verfehlen, aber leider eindeutig das gegnerische Tor. Leider finden die Flanken in der Mitte an diesem Abend keinen Abnehmer. Ab Mitte der zweiten Hälfte wechselt dann die Initiative auf die Seite der Gastgeber. Sie drängen nun auf den Ausgleich und werden immer gefährlicher. Unser Team lässt sich viel zu weit in die eigene Hälfte drängen und kann nur für wenig Entlastung sorgen. Alle müssen nun helfen, den Vorsprung zu verteidigen. Wir halten gut dagegen, aber alles ist eben nicht zu verhindern. So fliegen Ecken durch unseren Strafraum, die Gott sei Dank keinen Abnehmer finden und die Fernschüsse sind zu ungenau. In der Nachspielzeit dann der Höhepunkt der 2.Halbzeit. Wieder ist es eine Ecke, die für Gefahr sorgt. Alle Spieler samt beider Torhüter befinden sich in unserem Strafraum. Wir bekommen die Situation einfach geklärt. Zuerst wirft sich Nahrendorf mit dem Kopf in einen Schuss, der wahrscheinlich ins Ziel gegangen wäre. Dann stellen sich Böhme und John dem Gegner entgegen und wir können die knappe Führung bis zum Schlusspfiff verteidigen. Was für eine Dramatik. Am Ende sind wir die glücklichere Mannschaft, wobei die Wahrener den Ausgleich verdient hätten und ein Unentschieden dem Spielverlauf entsprochen hätte.

Hätten wir an so einem Tag gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte gespielt, wäre das Spiel wahrscheinlich verloren gegangen. Aber hätte, wenn und aber. Ein Arbeitssieg und die drei Punkte gehören uns! Nun heißt es sich auf das Pokalspiel kommenden Sonntag gegen SV Brehmer vorzubereiten. Wieder ein K.O.-Spiel. Aber das sind wir mittlerweile gewöhnt und werden auch in den nächsten Wochen nichts anderes haben. Nur 100 Prozent und mehr werden ausreichen, um bei jeder Etappe als Sieger festzustehen und den Gipfel zu erreichen. Bis dahin...

 

L.K.

Nachholspiel, Stadtklasse (05.04.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs TSV Böhlitz-Ehrenberg 4:1 (2:1)

 

Kader

Steinmetz, Arnold, Böhme, John, Stein, Peschik, Mayer, Simon (81.min Rölle), Ziegenhorn (82.min Nahrendorf), Göttsches, Hamm (65.min Drittner)

Reserve: Döhler

 

Tore

1:0 Göttsches 14.min, 2:0 Hamm 32.min, 2:1 Böhlitz 40.min, 3:1 John 67.min, 4:1 Drittner 77.min

 

Spielbericht

Ungewöhnlicher Weise fand unser gestriges Heimspiel auswärts statt. Die Platzverhältnisse auf der Südkampfbahn machten die kurzfristige Verlegung unumgänglich, da wir die Partie nicht wieder ausfallen lassen und wiederum verschieben wollten. Deshalb geht erstmal ein Dank an die Böhlitzer, die sich kurzfristig bereit erklärten, das Spiel auf ihrer schönen und gepflegten Sportanlage stattfinden zu lassen. Ein teppichähnlicher Rasen und angenehme Temperaturen sorgten für beste Voraussetzungen zum Fußball spielen.

Der Rasen bot diesmal bessere Bedingungen, um den Ball besser zum Mannschatfskollegen zu bringen. So sollte es auf einfachste Weise, aber im Sinne des Teams geschehen. Beide Teams ließen in der Anfangsphase nicht viele Chancen zu. Erst als Simon in der 7.min das Tor verfehlte, lösten sich die Ketten etwas. Der Gastgeber hatte ebenfalls eine Chance, die Steinmetz aber entschärfte. Aus einer der vielen Ecken zu Beginn des Spieles konnten wir Nutzen ziehen. Unsere beiden zurückgekehrten Urlauber Ziegenhorn und Göttsches hatten beide Anteil an der frühen und beruhigenden Führung. Ziegenhorn schlägt eine Ecke in den Strafraum, John kommt zum Schuss und Göttsches gibt dem Ball mit der Hacke den entscheidenden Richtungswechsel zum 1:0. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir das Spiel ganz an uns ziehen und beruhigen. Den Böhlitzern gelang nicht viel in der 1.Hälfte. Sie sorgten nur für Gefahr vor ihrem eigenen Tor, als der Ball vom eigenen Mann knapp über das Tor ging und an die Latte des eigenen Tor ging. Das 2:0 für uns kann man als Teamleistung mit viel Wille bezeichnen. Da zuerst Simon und Peschik viel Dampf über die rechte Seite machen, der Ball nach der Flanke durch den Strafraum fliegt. Dann lassen Ziegenhorn und Göttsches keinen Zweifel daran, dass der Ball in unseren Reihen bleibt und können zu Hamm passen. Dieser fasst sich ein Herz, schießt und erhöht in der 32.min für unser Team. Einmal gelang den Böhlitzern allerdings doch nochmal Unruhe in das Spiel zu bringen. Mit einer Einzelleistung gelang es dem Spieler in den Strafraum einzudringen, wo er zu Fall gebracht wurde und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Steinmetz stand vor der einzigen Prüfung dieser Halbzeit. Allerdings blieb er chancenlos und der Gast verkürzte auf 2:1. Klar machten sie jetzt nochmal Druck, aber sie blieben ohne weitere Chance.

Gleich nach Wiederanpfiff merkte man, dass der Gegner den Schwung des Anschlusstreffer mitnehmen wollte und kam zur ersten Chance durch einen Kopfball, der über das Tor ging. Danach war viel Leerlauf auf beiden Seiten. Bis zur 58.min, als hätte alles passieren können. Bei zwei Schüssen von John und Göttsches hätten wir die Führung ausbauen können und der Gegner hätte zum Ausgleich kommen können, wenn Arnold den Schuss des Gegners nicht mit aller Willenskraft verhindert hätte. In der 65.min brachte uns John auf die Gewinnerstraße. Wieder zeigte er seine Freistoßkunst, als er den Ball direkt im Tor zum 3:1 unterbrachte. Die letzten 25 Minuten waren dann ein Spiel auf das Böhlitzer Tor. Wir ließen den Ball laufen und konnten gute Angriffe vortragen. Allein der Angriff über rechts durch Mayer, der den Ball auf den Kopf von Drittner bringen konnte, wäre ein Tor wert gewesen. Der eben genannte Drittner machte dann den Sack zu. Ein schneller Einwurf auf Göttsches, der sich im gegnerischen Strafraum durchtankt und zu Fall gebracht wird, aber da ist Drittner zu Stelle und schiebt zum 4:1 ein. Nun sind alle Messen gelesen. Der Gegner ist mehr mit sich selbst beschäftigt, als uns nochmal zu gefährden. Die Schlussviertelstunde findet unter Flutlicht statt, aber ohne Chancen auf beiden Seiten. So fahren wir einen ungefährdeten Sieg ein.

WIr sahen eine eindeutige Leistungssteigerung zum Sonntag, an die es im nächsten Spiel gegen den SV Brehmer kommenden Samstag anzuknüpfen gilt. Den der aktuell Zweite der Stadtklasse wird alles von uns abverlangen. Aber das wissen wir und werden gut gerüstet in die Partie gehen. Bis dahin!

 

L.K.

21.Spieltag, Stadtklasse (03.04.2016)

SV Blau-Geld Kitzen I vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:5 (1:1)

 

Kader

Steinmetz, Peschik, Döhler, Böhme, Drittner (36.min Brinkmann), John, Hamm (46.min Stein), Wolter, Mayer, Grönitz (76.min Behring), Zimmermann

Reserve: Rölle, Nahrendorf

 

Tore

0:1 Drittner 6.min, 1:1 Kitzen 21.min, 1:2 Eigentor Kitzen 57.min, 1:3 Stein 68.min, 1:4 Peschik 76.min, 1:5 Hamm 78.min

 

Spielbericht

 

Das letzte Spiel unseres Teams lag am gestrigen Sonntag bereits drei Wochen zurück. Aber wir hatten gute Erinnerungen an das Spiel in Zwenkau. Klar beginnt jedes Spiel bei Null, aber das gute und souveräne Spiel wollten wir fortsetzen. Der zu bespielende Untergund war holprig und trocken. Frühlingshafte Temperaturen machten allerdings viel Lust auf Fußball. Einige urlaubsbedingte Ausfälle mussten verkraftet werden. So wurde Käpt`n Göttsches durch Böhme vertreten. Mittlerweile ist es uns aber möglich Ausfälle gut zu kompensieren und es wird noch besser, wenn unsere Dauerverletzten zurück kommen.

Mit offensiver Ausrichtung kamen wir druckvoll ins Spiel. Der Ball hatte zwar Schwierigkeiten beim Mitspieler aufgrund des Untergrundes anzukommen, trotzdem gelangen es uns das Spiel zu kontrollieren. In der achten Minute wurden wir dafür belohnt, als Drittner eine Ecke von Döhler mit dem Kopf ins Tor beförderte. Leider konnten wir das Spiel auf diese Art und Weise nicht fortsetzen. Wir waren der Jahreszeit nun weit voraus und spielten Sommerfußball. Von allem zu wenig reicht nicht, um Eindruck zu hinterlassen. So lässt man den Gegner allerdings ins Spiel kommen. Auf einmal standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Wir spielten schlecht und Kitzen am oberen Level. Zwei Chancen durch Wolter und Hamm blieben in Folge dessen natürlich ungenutzt. Der Gastgeber kam zu den ersten Chancen. Einen Freistoss konnte Steinmetz noch entschärfen. Aber die zweite Chance nutzten die Kitzener zum Ausgleich, als wir einen Zweikampf auf der linken Abwehrseite verloren, eine Flanke und den Kopfball zum Tor nicht verhindern konnten. Wir hatten es nicht anders verdient. Der Rest der ersten Hälfte ist nicht erwähnenswert, weil nichts geschah. Dann pfiff der nicht immer sichere Schiedsrichter zur Halbzeit.

Die Ansprache in der Halbzeit und die darin eingeschlossenen aufgezeigten Möglichkeiten das Spiel besser zu gestalten, hielt nur kurz an. Nämlich bis zur 46.min und einem Schuss von Zimmermann. Ab etwa der 50.min kann sich das Team bei Steinmetz bedanken, dass die Gastgeber nicht in Führung gingen oder ihnen kein Anschlusstreffer gelang. Mehrfach zeichnete er sich durch sehr gute Paraden aus. So benötigten wir dann die Mithilfe des Gegners, um in Führung zu gehen. Allerdings setzt sich Brinkmann endlich mal energisch auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball in die Mitte des Strafraumes. Dort schlägt ein Kitzener Verteidiger an den Ball, allerdings in die falsche Richtung und ins eigene Tor. Glück für uns, aber auch erzwungen. Vielleicht ein Zeichen? Doch dann muss erstmal Steinmetz bei einem Freistoss der Gastgeber seinem Mann stehen. Dann ein schneller Einwurf von Zimmermann, ganz nach dem Geschmack des Trainers, in den Strafraum. Dort setzt sich Joker Stein durch und netzt im rückwärtsfallen (Ribery wäre blass geworden) zum 3:1 ein. So und nicht anders hätte es von Anfang an gemacht werden müssen. Zweimal den Torerfolg erzwungen und erfolgreich. Der Gastgeber gibt sich noch nicht geschlagen, aber spätetens bei Steinmetz ist Ende. Dann eine Doppelchance für unser Team. Zuerst läuft Hamm allein auf das gegnerische Tor zu, schießt aber am kurzen Eck vorbei. Dann schickt der Vorbereiter des Tages Zimmermann Stürmer Hamm steil. Dieser scheitert am Torwart, aber Peschick kommt von hinten angelaufen und staubt zum 4:1 ab. Die Belohnung für seinen ständigen Kampf holt sich Hamm mit dem 5:1, als er unbedrängt von der Straufraumgrenze schießen kann und der Ball im Kasten einschlägt. Ein schöner Abschluss! Kurze Zeit später ist dann Feierabend. Der Gastgeber ist geschlagen und wir freuen uns über drei Punkte. Leider musste Wolter verletzt ausscheiden. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Nun heißt in den Rhythmus kommen. Es erwarten uns harte Wochen! Es geht schon am morgigen Dienstag mit dem Spiel gegen Böhlitz-Ehrenberg los. Wir sind uns sicher, dass wir gegen jedes Team dieser Liga bestehen können, wenn wir alle 100 Prozent für unser Ziel geben. Bis dann!

 

L.K.

19.Spieltag, Stadtklasse (13.03.2016)

VfB Zwenkau 02 II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:2)

 

Kader

Steinmetz, Arnold, John, Böhme, Stein, Simon, Mayer, Petschik, Mock (84.min Döhler), Göttsches (C) (88min. Zimmermann), Hamm (74.min Wolter)

 

Tore

0:1 Göttsches 10.min, 0:2 Göttsches 20.min, 0:3 Mayer 72.min

 

Spielbericht

Auf den Tag genau vor drei Monaten, haben wir unser letztes Punktspiel in der Stadtklasse bestritten. Am gestrigen Sonntag hatte dann die Wartezeit ein Ende. Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt im Pokalspiel in Liebertwolkwitz, ist es nun unser Ziel den Angriff auf die ersten drei Plätze der Stadtklasse zu starten und den damit den Aufstieg in die Stadtliga zu vollziehen. Aber zu allererst müssen alle Nachholspiele bestritten werden, um einen klaren Blick auf die Tabelle und unsere Möglichkeiten zu bekommen. Denn bis dahin ist es noch ein weiter Weg und wir werden einen langen Atem benötigen.

Auch die Zweite des VfB Zwenkau ist und wird in der Lage sein anderen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel ein Bein zu stellen. Deshalb gingen wir die Aufgabe konzentriert und gut vorbereitet an. Leider haben wir immer noch Verletzte und Kranke zu beklagen. Alle befinden sich aber auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen uns, dass sie bald wieder zu uns stoßen, um alle gemeinsam unser Ziel zu erreichen. Wir freuen uns auch, euch jede Woche am Spielfeldrand begrüßen zu dürfen.

Das Spiel begann in ungewohnten Maß. Das Feld 2 in Zwenkau ist etwas kürzer, aber dafür etwas breiter. Allerdings war das Grün doch recht gut zu bespielen. Hoffen wir, dass es in den nächsten Wochen immer besser wird. Da wir das Spiel gewinnen wollten, mussten wir immer Erster sein. Erster am Ball, Gewinner im Zweikampf und den besten Pass spielen. So begannen wir auch. Aus einer sehr gut gestaffelten Abwehr um John und Böhme spielten wir gute Pässe. Gleich in der 4.min hatte Göttsches schon den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber am Torhüter. Es war gut, dass wir die Gastgeber in der ersten Hälfte nie in ihr Spiel kommen ließen. Ihre Gefährlichkeit kam ausschließlich bei Standards zum Ausdruck. Aber da stand ja auch noch Steinmetz hinter der Abwehr, ein sicherer Rückhalt. Er kam bereits bei Hallenturnieren für uns zum Einsatz und vertritt nun Knöfel, seit dessen Verletzung. Nochmals willkommen im Team. In der 10.min gelang Petschik einer langer Pass auf Göttsches, dieser überköpfte den herauslaufenden Torhüter zum 1:0 für die Eintracht. Wenig später hatten wiederum Göttsches und der gut aufgelegte Hamm die Möglichkeit zu erhöhen, aber auch hier konnte sich der Zwenkauer Torwart wieder auszeichnen. Beide machten es dann aber besser. Zuerst eroberte Hamm den Eckball fast an der Eckfahne, brachte dann das Spielgerät in den Rückraum, wo Göttsches goldrichtig steht und zum 2:0 in der 20.min einschießt. Auch unsere Außenverteidiger sorgen für Gefahr im Angriff. Stein bekommt die Chance, als John einen Freistoß in Straufraum bringt, aber leider verzieht. John`s Freistöße sind jederzeit gefährlich und immer für ein Tor gut. Bis zur Halbzeit passiert dann nicht viel. Bis auf die ungerechtfertigte gelbe Karte für Simon, die noch Folgen haben und für Diskussionen sorgen wird. So gehen wir mit einer berechtigten und beruhigenden Führung in die Pause.

Zu Beginn der 2.Halbzeit erwarteten wir eine bis in die Haarspitzen motivierte Zwenkauer Elf. Es wird eine sehr robust geführte zweite Hälfte, obwohl man sagen muss, dass es doch fair blieb. Auch in solchen Spielen wird eben nichts geschenkt .In der 48. min hatte die Heimmannschaft dann auch ihre erste echte Chance, aber Steinmetz war zur Stelle und vereitelte diese. Wenig später wieder einer der gefährlichen Freistöße von John, aber der Torhüter war zur Stelle. Dann kommen wir nochmal auf die ungerechtfertigte gelbe Karte für Simon zu sprechen. Wenn er diese nicht bekommen hätte, wäre es nicht zu der ebenso wenig berechtigten gelb-roten Karte für ihn gekommen. In dieser undurchsichtigen Situation rätselten alle Anwesenden was der Grund dafür war. Tor? Abseits? Foulspiel? Elfmeter? Alles war möglich. Aber der Schiedsrichter entschied sich nach Rücksprache mit seinem Assistenten für Platzverweis nach einer angeblichen Schwalbe. Unfassbar! Jeder konnte sehen, dass Simon umgerissen bzw. umgestossen wurde. Sollte es nun  noch einmal spannend werden? Gleich im Anschluß rettete wieder Steinmetz unseren 2-Tore-Vorsprung. Dann war es Hamm der in der eigenen Hälfte den Ball eroberte und auf Mayer vorlegte. Dieser startete ein Riesensolo durch die gesamte gegnerische Hälfte und schob dann überlegt zum 3:0 in der 72.min für unser Team ein. Von da an war die Luft aus dem Spiel raus. Zwenkau war zwar jederzeit um den Anschluß bemüht, konnte uns aber nicht mehr in Gefahr bringen. Alle unsere Spieler verteidigten bis zum Schluß die verdiente Führung. Wieder mal ein Sieg des Teamgeistes und der erabeiteten so wie genutzten Chancen. Auch eine Eigenschaft die uns im Moment auszeichnet.

So gehen wir gut gerüstet in die Trainingswoche und das Spitzenspiel gegen die SpVgg Leipzig am kommenden Samstag! Bis dahin!

 

L.K.

Kreispokal, 3.Runde (21.02.2016)

SV Liebertwolkwitz II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:2 (0:2)

 

Kader

Knöfel (61.min Drittner), Arnold (32.min Mock), John, Böhme, Stein, Rölle, Mayer, Peschik, Simon, Wolter (60.min Hamm), Göttsches

Reserve: Nahrendorf, Grönitz, Döhler

 

Tore

0:1 Rölle 27.min, 0:2 John 41.min

 

Spielbericht

Für unsere 1.Mannschaft hieß es am gestrigen Samstag raus aus der Halle und wieder Fußball auf dem grünen Untergrund spielen. Wir starteten mit einem Pokalspiel in die Rückrunde, genauso wie wir die Hinrunde beendet haben. Unser Gegner war uns bestens bekannt. Viele Spiele wurden schon gegen die Zweite der Wolkser gespielt. Meist gingen wir als Sieger vom Platz und das wollten wir auch diesmal. Der Gastgeber bescherte uns zu Beginn eine schöne Überraschung. Wir durften die Pokalschlacht auf Platz 1 bestreiten. Ein Platz, der für diese Jahreszeit gut bespielbar war. Es war klar, dass dieses Spiel viel Kraft kosten würde. Leider hatten wir im Verlauf der Spielzeit zwei schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. Zuerst musste Arnold den Platz wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig verlassen. Viel schlimmer traf es Knöfel, der nach einem Zweikampf unglücklich mit dem Fuß aufkam und am gestrigen Nachmittag aufgrund eines Knöchel- und Wadenbeinbruchs operiert wurde. Wir wünschen beiden schnelle und gute Besserung!

Es gibt auch erfeuliche Nachrichten. Zu unserem Team sind zu Beginn der Rückrunde Andrej Stein, Tino Peschik und Patrick Mayer dazu gestoßen. Herzlich willkommen in unserem Team und viel Erfolg!

Fußball wurde auch gespielt. In der Anfangsphase übernahm der Gastgeber die Initiative. Zwanzig Minuten lang konnten wir uns nur selten befreien und konnten aber einen Rückstand verhindern. Zuerst zeigte Knöfel sein Können, bei einem gut platzierten Kopfball und beim zweiten Mal bewahrte uns Arnold vor einem Rückstand. In der Folge kamen wir besser ins Spiel und konnten praktisch mit der ersten Chance in Führung gehen. Als Stein den Ball eroberte, Simon geschickt weiterleitete und Göttsches in den Rückraum flankte, stand Rölle goldrichtig und schob den Ball zum 1:0 ins Tor. Rölle zeigt immer mehr sein Können und findet sich immer besser bei uns zurecht. Er zeigte sein bestes Spiel für unser Team. Im Anschluß hatte Göttsches eine kleinere Chance, die ungenutzt blieb. Der Gastgeber blieb im Spiel einiges schuldig, war aber jederzeit bei Standards gefährlich. Doch dann ahndete der Schiedsrichter ein Foulspiel der Gastgeber in aussichtsreicher Position. Auch da hatten wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Diesmal hatte John die Chance. Der Wolkser Torwart koordinierte zwar seine Mauer, aber das eher schlecht. Es war zu sehen, dass er die kurze Ecke völlig aus acht ließ. Dies bemerkte auch John und umkurvte gekonnt die Mauer. Der Torwart kam zu spät und der Ball landete zur 2:0-Führung Tor. Kurz vor der Halbzeit lenkte Knöfel einen Schuss nochmal über die Latte und dann war Pause.

Klar wollten es nun die Wolkser in der zweiten Hälfte nochmal wissen und kamen mit Dampf aus der Kabine. Aber wir hatten auch ordentlich Druck im Kessel und leisteten gehörigen Widerstand. Aber viel nennenswertes gibt es nicht zu schreiben. So kam Peschik kurz nach Wiederanpfiff zum Schuss, nachdem Wolter einen Angriff über rechts eingeleitet hatte. Dieser aber über das Tor ging. So langsam merkte man den Kräfteverschleiß auf dem weichen Boden. Beide Mannschaften bekämpften sich im Mittelfeld, wo wir meist die Oberhand behielten. Wenn eben spielerisch nicht viel geht, bleiben ja die wie schon angesprochenen Standards. Dazu zählen auch Ecken. In der 56.min gab es gleich zwei davon. Bei allen beiden flogen zuerst unsere Spieler ganz knapp am Ball vorbei, bevor eben jener genauso knapp am Tor vorbei ging. Dann die 61.min als sich Knöfel schwer verletzte. Für ihn kam Trittner und zeigte ein gute Partie als Torwart. Es folgte eine zehnminütige Spielunterbrechung, die bei allen Spielern Wirkung zeigte. Bei beiden Mannschaften lief in der Folge nicht mehr viel zusammen. Dann strafften sich unsere Jungs nochmal. Der Gegner versuchte auch nochmal zu drücken, aber unsere Konter waren gefährlicher. Allein Hamm hätte in dieser zwei Tore machen können. Den Schlußpunkt setzte Peschik als er einen Freistoß knapp am Tor vorbeischoss. Zum Schluß gab es einen verhaltenen Jubel, mit Gedanken an Sven!

Diesmal blieb die Verlängerung und das Elfmeterschießen im Gegensatz zu den vorangegangen Pokalrunden aus. Wir nutzten unsere Chancen und erreichen verdient die nächste Pokalrunde.

Nächste Woche Samstag vollziehen wir den Rückrundenauftakt in der Stadtklasse. Dann geht es auf der heimischen Südkampfbahn gegen TSV Böhlitz-Ehrenberg. Bis dahin!

 

L.K.

Testspiele

 

BSG Chemie Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:2

Leipziger FC 07 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1;4

 

Beide Spiele dienten der Vorbereitung auf die Rückrunde und zur Integration der Neuzugänge. Dem Trainer gelang es sehr viele Erkenntnisse zu erlangen. Die Anzahl der Optionen hat sich für ihn erhöht und die Erhöhung der Qualität des Mannschaftskaders konnte man bereits in beiden Spielen erkennen.

Im Spiel gegen Chemie tat man sich zu Beginn etwas schwer, kam dann besser ins Spiel und kassierte man erst kurz vor Schluss den ärgerlichen Ausgleich. Es passte noch lang nicht alles, aber es half einander kennenzulernen.

Im zweiten Test gegen den LFC sah man, dass sich das Team langsam einspielt. So konnten wir das Spiel souverän für uns gestalten,

 

L.K.

 

Hallenstadtmeisterschaft Stadtklasse Zwenkau (10.01.16)

 

Kader

Knöfel, Steinmetz - Wolter, Meyer, Rölle, Nahrendorf, Ziegenhorn, John, Zimmermann, Peschick, Hamm

 

Turnierbericht

 

Zuerst möchten wir allen Fans und Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen. Haltet uns die Treue und unterstützt uns im neuen wie alten Jahr. Danke!

Unser Team vollzog den Start in das neue Jahr, auf dem für diese Jahreszeit nicht ungewohnten Hallenboden. Die Hallenstadtmeisterschaft der Stadtklasse stand auf dem Plan. Teilnehmer sind normalerweise die ersten Sechsplatzierten der Staffel. Da sich wohl Fortuna und die SpVgg nicht rechtzeitig angemeldet hatten, rutschten Zwenkau II und Markranstädt III nach. Es sollte eine eindrucksvolle Vorstellung unseres Teams werden.

Zu unserer Mannschaft sind Patrick Steinmetz, Tino Peschick und Patrick Meyer in der Winterpause dazu gestoßen. Herzlich willkommen! Wir wünschen euch viel Erfolg und schnelle Integration. Sie werden uns sicher bereichern und sicher Konkurrenten um die Stammplätze im Team werden, wie man bereits gestern sah.

 

So verlief das Turnier:

1.Spiel ELS vs. VfB Zwenkau II 2.1 Tore: 1:0 Wolter, 1:1 Zwenkau, 2:1 Hamm

Wir begannen sehr nervös und mussten erst lernen, wie jede andere Mannschaft, mit dem sehr glatten Hallenboden klarzukommen. Die ersten Chancen gehörten den Zwenkauern, bis uns Wolter in Führung brachte. Unsere Nervosität brachte uns immer wieder in Not und dem Gegner Chancen, die Knöfel vereiteln konnte. Dann der verdiente Ausgleich und der Siegtreffer durch Hamm. Das dies schon das Schlüsselspiel sein würde, ahnte niemand.

 

2.Spiel ELS vs. LSC 1901 2:1 Tore: 0:1 LSC, 1:1 John, 2:1 Wolter

Der LSC bekannt als technisch starke Mannschaft, begann druckvoll und ging in Führung. Doch wir spielten besser als im ersten Spiel. Als John zum Ausgleich mit links einschieben konnte, lief das Spiel für uns. Wir kamen immer besser zurecht. So das Wolter uns verdient mit seinem 2:1 zu Sieg schoss. Unser neuer Torwart Steinmetz ließ die Gegenspieler ein ums andere Mal verzweifeln und hatte großen Anteil am Sieg.

 

3.Spiel ELS vs. SSV Markranstädt III 1:0 Tor: 1:0 John

Nun hieß es nachlegen. Aber wir taten uns schwer. Drei Spiele in kurzer Folge in der Halle können wehtun. Leider ließ auch die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Wir vergaben drei Großchancen, wobei sogar 2x der Pfosten für unsere Gegner rettete. Dann erlöste uns John, als sich Hamm erst energisch durchsetzen konnte und John einköpfte. Unsere Abwehr stand sicher um unseren Torwart und ließ nichts mehr zu.

 

4.Spiel ELS vs. TSV Leipzig-Wahren 2:0 Tore: 1:0 Meyer, 2:0 Zimmermann

Zwischen diesem und letzten Spiel war eine längere Pause von drei Spielen. Wir gingen erholt in die Partie. Die Wahrener wollten uns wohl mit Härte beeindrucken. Aber das ließen wir nicht zu, sondern überzeugten durch Übersicht und kontrollierten Spielaufbau. Es war dann Meyer mit seinem erstem Tor für unsere Mannschaft, der für unsere Führung sorgte. Zimmermann legte nach und wir gewannen verdient mit 2:0.

 

5.Spiel ELS vs. SV Brehmer Leipzig 2:0 Tore: 1:0 Rölle, 2:0 Zimmermann

Zwei Fakten im voraus. Der Gegner war kein geringerer als der Tabellenführer der Stadtklasse, der aber im Turnierverlauf nur ein Pünktchen ergattern konnte. Zum zweiten führten auf einmal die Zwenkauer bei Punktgleichheit die Tabelle mit einem Tor mehr an. Also mussten wir mindestens Unentschieden spielen, um das Turnier zu gewinnen. So wurde immer wieder versucht den Ball laufen zu lassen. Der Gegner stand tief und machte uns das Leben schwer. Vielleicht war da auch ein wenig Druck, denn jeder kannte die Konstellation. Im Laufe des Spieles konnten wir die Überlegenheit immer weiter ausbauen und Rölle brachte uns mit dem Kopf 1:0 in Führung. Den Schlusspunkt setzte dann, wie im Spiel zuvor, Zimmermann mit dem 2:0. Abpfiff!

 

5 Siege in 5 Spielen machen uns zum verdienten Turniersieger. Man sah die Leistungssteigerung im Turnierverlauf und wie das Team ins sich geschlossen ist. Nun werden bereits Parallelen mit der Vorsaison gezogen, als nach dem Kreismeistertitel der Aufstieg folgte. Schön wäre es, aber dies ist nur ein kleiner Schritt, aber noch ein verdammt harter und steiniger Weg, den niemand unterschätzen sollte. Die Vorbereitung auf die Rückrunde geht weiter. Zuerst kommenden Samstag mit einem weiteren Hallenturnier in Radeburg und am 24.01. mit dem Nachholspiel gegen VfK Blau Weiß Leipzig. Bis dahin!

 

L.K.

3. Runde Kreispokal (20.12.2015)

SpVgg Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:2 (1:0) 4:6 n.E.

 

Kader

Knöfel, Arnold, John, Böhme, Döhler, Nahrendorf, Göttsches (C) (77,min Thümmler), Rölle (112.min Behring), Ziegenhorn, Zimmermann, Hamm

 

Tore

1:0 SpVgg 32.min, 1:1 Zimmermann 58.min, 1:2 Göttsches 72.min, 2:2 SpVgg 87.min

 

Spielbericht

Vier Tage waren es am gestrigen Sonntag noch bis Weihnachten. Allerdings fühlten wir uns von den Temperaturen her gesehen, wie im Frühling. So war es dann auch nicht an der Zeit Geschenke zu verteilen, sondern bei der SpVgg Leipzig um den Einzug in die nächste Runde des Kreispokals zu kämpfen. Die Feuchtigkeit dieser Jahreszeit scheint dem Rasen des Gastgebers nicht viel auszumachen. Dieser zeigte sich, wenn auch etwas tief, als gut bespielbar.

Es sollte ein Pokalkampf werden, der seinem Namen alle Ehre macht und dies von der ersten Minute bis zum letzten…Dazu später mehr. Der Schiedsrichter war gut beraten, nachdem er erst einmal kleinere Fouls nicht ahndete, dann doch schnell durchzugreifen und die ersten gelben Karten zu ziehen. So sahen bis zum Ende des Spieles 11 Akteure beider Mannschaften die Verwarnung. Glücklicherweise beendeten diesmal beide Teams das Spiel vollzählig. In den ersten zehn Minuten passierte nicht viel, auch wenn wir erstmal das Spiel an uns zogen. Ziegenhorn kam zu spät nach einem Diagonalball von Döhler und Knöfel musste einen Schuss der Gastgeber halten. Dann sorgte die SpVgg in der 10. Min für das Ende der Gemächlichkeit. Zwei Lattentreffer sorgten doch für allerhand Unruhe in unseren Reihen. Den zweiten Treffer an die Querlatte sahen viele schon im Tor, aber Knöfel konnte den Ball mit den Fingerspitzen eben noch an diese lenken. Das jederzeit umkämpfte Spiel, hatte in der 1.Hälfte auch viel Leerlauf zu bieten. Viele kleine Nickligkeiten und Diskussionen über eben diese, waren oft die Ursache für die bereits angesprochenen gelben Karten. Niemand steckte zurück, aber leider litt das spielerische Niveau auf beiden Seiten sehr darunter. Oft waren es nur lange Bälle oder Standardsituationen, die aber für wenig Gefahr sorgten. Nur in der 22. Min sorgte dann Rölle, der zum ersten Mal von Beginn ran durfte, mit einem Schuss für Unruhe. Dieser strich allerdings links am Tor vorbei. Wie in einem Intervall von 10 min gab es Chancen. Nun waren aber wieder die Gastgeber am Zug. Diese können sich in aller Ruhe den Ball auf der linken Seiten zuspielen und wir schauen zu. Daraus entsteht eine Flanke, die durch einen Kopfball abgelegt wird und der Stürmer des Gegners goldrichtig steht. Knöfel hat keine Chance und wir geraten in Rückstand. So kann man niemanden agieren lassen, denn so fallen zwangsläufig Tore. Da war etwas über eine halbe Stunde gespielt. Eigentlich konnte sich keines der Teams Chancenvorteile erspielen. Die Spielzeit bis zur Halbzeit gestaltete sich ereignisarm. Von den Gastgebern kam nichts mehr. Wir hatten, bis auf einen Freistoß von John der in den Armen des Torwarts landete, nichts entgegen zu setzen. So fieberten die Trainer der Pause entgegen, um neue Impulse setzen zu können.

Als die zweite Hälfte begann, rieb man sich die Augen. Die Eintracht kam wie ausgewechselt aus der Kabine. Währenddessen sich die SpVgg immer weiter zurückzog bzw. von uns zurückgedrängt wurde. Spielerisch verbessert und mit zum Zug zum gegnerischen Tor sah man die Eintracht. Endlich riefen die Männer ihr Potential ab. Zimmermann und Rölle zeigten auf der rechten Seite ihre Fähigkeiten mit Doppelpässen und sorgten für Gefahr bei der gegnerischen Abwehr. Leider kamen dann die Zuspiele noch zu ungenau oder fanden keinen Abnehmer. In der 58.min endlich der verdiente Ausgleich. Wir spielen schnell aus der eigenen Abwehr heraus. Göttsches spielt einen genialen Pass in die Schnittstelle der Abwehr. Zimmermann nutzt seine Schnelligkeit und vollendet mit Präzision zum 1:1. Das Spiel nimmt deutlich an Fahrt auf. Auch der Gastgeber ist nun wieder aufgewacht. Durch zwei Unkonzentriertheiten im Abwehrverbund geraten wir fast wieder in Rückstand. Glücklicherweise sind die Abschlüsse zu ungenau und gehen entweder über das Tor oder rauschen am langen Pfosten vorbei. Die nächste Chance ist dann wieder auf unserer Seite. Wieder ist es Rölle der auf seiner Seite einen Zweikampf gewinnt und auf Döhler passt. Dieser schlägt eine Flanke unbedrängt in den Strafraum, wo Göttsches zum Kopfball hochsteigt und sich der Ball hinter dem Torwart zur Führung für uns senkt. Ja, wir haben das Spiel gedreht. Aber es waren noch 20 Minuten zu spielen. Leider muss dann Göttsches in der 77.min das Spielfeld verletzt verlassen und Thümmler kommt, dem wir für seinen Einsatz in unserem Team danken. Die Gastgeber brauchen nun ein paar Minuten, um sich davon zu erholen. Aber kämpfen sich in die Partie zurück. Zuerst muss John einen Freistoß auf der Linie klären. Dann sind nur noch wenige Minuten zu spielen. Man merkt wie beiden Mannschaften langsam die Kräfte ausgehen. Jetzt nur keine weiteren Unkonzentriertheiten. Leichter getan als geschrieben. Wir verlieren den Ball am eigenen Strafraum, werden ausgespielt und der Ball liegt plötzlich zum 2:2-Ausgleich in der 87.min in unserem Tor. Das Spiel lebt nun von der Dramatik! Aber in der regulären Spielzeit geschah dann nichts mehr. In der Verlängerung wird der Kraftverlust immer deutlicher. Einige Spieler kämpfen mit Krämpfen. Spielerisch kommt nun wieder weniger zustande. Jede Mannschaft kann noch einen Schuss auf der Habenseite verbuchen, allerdings bleibt es für Nahrendorf so wie für die SpVgg ungenutzt. Seinen großen Auftritt feiert allerdings Arnold noch, als er fast wie in Zeitlupe sich durch die gegnerischen Reihen dribbelt, aber den Ball nicht mehr entscheidend vor das Tor bringen kann. Aber auf jeden Fall ein Highlight der Verlängerung, die keine weiteren Tore zulässt. Also hinein ins Elfmeterschießen! Das wie folgt ablief:

 

2:3 – Zimmermann

SpVgg Verschießt

2:4 – Böhme

3:4 - SpVgg

3:5 – John

SpVgg verschießt

Hamm verschießt

4:5 - SpVgg

4:6 – Arnold

 

So scheint wohl die Geschichte der Pokalsaison zu verlaufen. Entweder kommen wir in der Verlängerung oder durch Elfmeterschießen weiter. Uns soll es recht sein, den WIR stehen in der nächsten Runde des Kreispokals. Klasse Jungs! In der Liga sind wir in Lauerposition. Mit noch zwei Nachholspielen überwintern wir auf dem 5.Platz. Von dort aus ist alles möglich! Nun geht es erstmal in die Weihnachtspause. Wir danken den zahlreichen Fans, die uns gestern in der Demmeringstraße die Daumen gedrückt haben. Das gesamte Team wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Im neuen Jahr starten am 05.01.16 mit dem Training und spielen am 10.01.16 um die Hallenmeisterschaft der Stadtklasse Leipzig in Zwenkau. Bis dahin!

 

 L.K.

16.Spieltag, Stadtklasse (13.12.2015)

SV Grün-Weiß Miltitz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:4 (1:2)

 

Kader

Knöfel, Zimmermann, John, Böhme, Döhler, Leiding, Behring, Nahrendorf (36.min Brinkmann), Ziegenhorn, Göttsches, Hamm

 

Tore

0:1 Göttsches 10.min, 0:2 ET 13.min, 1:2 Miltitz 32.min, 1:3 Göttsches 46.min, 1:4 Zimmermann 50.min, 2:4 Miltitz 67.min, 3:4 Miltitz 76.min, 4:4 Miltitz 83.min

 

Spielbericht

Nach vielen Spielausfällen bzw. -absagen, startete gestern unser Team in die Rückrunde. Wir waren zu Gast bei Grün-Weiß Miltitz. Das Hinspiel endete 2:2, nachdem wir bereits 2:0 geführt hatten. Der Untergrund, welcher zum Spielen angeboten wurde , stellte sich sehr tief und holprig dar. Aber das kennen wir ja. Es würde sicherlich zum Ende hin eine Kraftfrage werden und wer den längeren Atem besitzt. Oder würde die Wettkampfpraxis den Ausschlag geben? Unser Team musste abermals einige Ausfälle verkraften, ob es nun beruflich oder gesundheitlich war.

Die ersten 20 Minuten der ersten Hälfte liefen permanent auf das Tor unseres Gegners. Klug herausgespielte Spielzüge sorgten für viel Gefahr. Schon nach zwei Minuten legte Göttsches den Ball quer vor das Tor, leider kam Hamm zu spät. In der vierten Spielminute wurde der Ball gut durchgesteckt, aber leider war hier der Torwart schneller am Ball als unserer Stürmer. Nach einem Schuss von John, sorgte Göttsches für einen Galaauftritt, als er sich auf der linken Seite energisch durchsetzte und den Torwart zur 0:1 - Führung überwand. Nur zwei Minuten später rappelt es bereits wieder im gegnerischen Tor. Diesmal durch einen eigenen Spieler, als Göttsches einen langen Pass von Döhler gut verarbeitet und ihn vor das Tor schiebt. Dem dort befindlichen Abwehrspieler bleibt nichts weiter übrig als den Ball über die eigene Linie zu bugsieren. Dann haben wir noch die Chance das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Doch die fabelhafte Kopfballverlängerung von Leiding und den Pass von Göttsches so wie den Abschluss von Behring, macht ein Miltitzer auf der Linie zunichte. Diese ersten 20 Minuten gehörten zum Besten was wir bisher in dieser Saison von unserem Team gesehen haben. Aber plötzlich geht nichts mehr bei uns. Die Miltitzer übernehmen die Initiative. Unerklärlich der Bruch in unserem Spiel. Des Gegners Nr.10 macht das Treiben verrückt und setzt nun immer gekonnt seine gefährlichen Stürmer ein, die unsere Abwehr ins Schwimmen bringen. Sie und Knöfel stehen nun bis zur Halbzeit im Vordergrund. Mehrfach beweist Knöfel seine Klasse und verhindert den Anschlusstreffer. Dann hilft uns auch noch die Latte. Doch in der 32.min kommt Miltitz zum dem mittlerweile verdienten Treffer. Bei uns ist nur ein Kopfball von Hamm erwähnenswert, der aber leider nicht sein Ziel im Tor findet. Wir haben Glück, dass wir vor der Pause nicht noch den Ausgleich kassieren. 
Wir starten in die 2.Hälfte wie die Feuerwehr. So mancher Betreuer befand sich noch auf dem Weg zur Bank, als Brinkmann mustergültig auf Göttsches ablegt und dieser routiniert zum 1:3 einschießt. Ja, so hatten wir uns das vorgestellt. Die Geschichte mit der Feuerwehr ist noch nicht zu Ende, weil wir in der 50.min einen Freistoß zugesprochen bekommen. Zimmermann  legt sich den Ball zurecht, schießt und dieser schlägt im Tor zum 1:4 ein. So jetzt Ruhe reinbringen und das Ergebnis nach Hause bringen. Ziegenhorn hat kurze Zeit später die Chance mit einem Kopfball zu erhöhen, scheitert aber leider an den auf der Linie stehenden Verteidigern. Dann passiert 10 Minuten nichts auf dem Platz und genau aus diesem nichts bringen wir die Miltitzer wieder ins Spiel. In der 67.min wird ein Freistoß in unseren Fünfmeterraum geschlagen. Bei uns fehlt jegliche Zuordnung und der Gegner verkürzt per Kopf auf 2:4. Mit zunehmender Spieldauer verlieren wir die Kontrolle. Klar, der Boden  ist tief und es geht an die Kraftreserven. Dann gibt der gute Schiedsrichter eine Ecke gegen uns, die wir gut verteidigen, aber zu langsam rausrücken. So kommt ein Miltitzer in der 76.min zum Schuß und nagelt das Ding mit der Fußspitze in unser Tor. Unfassbar was dann passiert. Leiding und sein Gegner fallen nach einem Zweikampf auf den Rasen. Doch unser Spieler tritt den Gegner, so dass er vom Schiedsrichter glatt rot bekommt. Gerade in dieser Phase, wo es an die Substanz geht und wir jeden Mann brauchen. Am Ende steht im Spielbericht, dass Leiding eine Tätlichkeit begangen hat. Nun droht ihm eine wochenlange Strafe und zu dem war dies ein Bärendienst für das Team. So nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Wir vergeben die Riesenchance durch Brinkmann, der die Latte trifft. Der Gegner drückt jetzt. So passiert das Unvermeidliche. Miltitz macht in der 83.min aus einem Rückstand das Unentschieden. Unglaublich, dass wir dieses Spiel noch hergeschenkt haben. So nehmen wir wieder nur einen Punkt aus dem Spiel mit. Die Stehaufmännchen aus Miltitz sind sicher mit dem Punkt zufrieden, wenn man den Spielverlauf sieht.
Am kommenden Sonntag geht es zum Nachholspiel im Kreispokal zur SpVgg Leipzig. Dann wollen wir uns für die Niederlage im Punktspiel revanchieren. Bis dahin!
L.K.


12.Spieltag, Stadtklasse (14.11.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt III 2:1 (0:0)

 

Kader

Knöfel, Arnold, Böhme, John, Döhler, Ziegenhorn (46.min Zimmermann), Leiding (74.min Rölle), Simon, Behring (90.min Wolter), Hamm, Göttsches (C)

 

Tore

1:0 Behring 61.min, 2:0 Behring 81.min, 2:1 Markranstädt 82.min

 

Spielbericht

Sinkende Temperaturen und kühler Wind waren am gestrigen Samstag die Begleiter beim Punktspiel unseres Teams gegen die Dritte des SSV Markranstädt. Ja, es war schon ungemütlich. Das sollte es auch für unseren Gegner werden. Der Rasen war tief und weich. Es stand beiden Mannschaften ein kräftezehrendes Spiel bevor. Die Markranstädter hatten im Gegensatz zu uns das Spiel gegen den LSC  im Vorfeld gewonnen. Leider gingen wir dort letzte Woche als Verlierer vom Platz. Ein schlechtes Omen oder kann in dieser Liga doch jeder jeden schlagen?

Die Markranstädter präsentierten sich als technisch starkes Team, Nur leider ist es schwer auf dem im Moment gebotenen Untergund dies als Vorteil auszuspielen. Hier sind wohl andere Qualitäten gefragt. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir gleich gut begannen. Einmal als ein Schuss gefährlich senkte, leider erst knapp hinter und neben dem Tor oder als Behring und Hamm den Torwart aus Nahdistanz nicht überwinden konnten. Wir spielten recht gefällig bis in die Hälfte des Gegners oder bis zum Strafraum. Leider fehlte dann der letzte Pass, um große Gefahr auszustrahlen oder die Chancen zu unserem Vorteil zu nutzen. Nun kam der Gegner durch einen Freistoß zu einer Chance, der ohne Erfolg blieb. Nach einer halben Stunde konnten sich Göttsches und Ziegenhorn jeweils einmal auf dem Flügel durchsetzen. Leider fanden ihre Flanken keinen Abnehmer im gegnerischen Strafraum und leider gab es das viel zu selten. Die größte Chance besaß John, als Behring einen Freistoß von Döhler verlängerte und er den Ball nach 36 Minuten an den Pfosten schoss. Den Schlußpunkt der 1.Hälfte setzte Markranstädt mit einem Schuß, der neben das Tor ging. So ging es in die Kabinen.

Die 2.Hälfte begann wie die erste Hälfte endete, mit einer Chance für die Gäste. Der Kopfball geht knapp an unserem Gehäuse vorbei. Man hatte so das Gefühl, dass derjenige heute gewinnen wird, der das erste Tor schießt und wahrscheinlich aus einem Standard. Der in der Pause für Ziegenhorn gekommene Zimmermann kommt dann im Gästestrafraum an den Ball, hebt ihn in die Mitte, aber dort steht niemand zum verwerten. In der 60.min gelingt uns doch die Führung. Göttsches kann sich im Strafraum durchsetzen und kann den Ball auf Behring ablegen, Dieser umkurvt einen Gegenspieler und kann zum 1:0 einschieben. Eine Erlösung! Nicht ganz unverdient, nach ständigem Dagegenhalten und Kampf. Nun nur nicht nachlassen! Das Team holt noch einmal gegen einen ebenfalls nie nachlassenden Gegner alles aus sich heraus. Es kommt etwas Hektik auf, ohne das sich beide große Chancen erarbeiten können. Dann wieder eine Chance für Markranstädt die ungenutzt bleibt, bevor wiederum Behring in der 81.min auf 2:0 erhöhen kann. Was war passiert? John hatte einen Freistoss geschossen, diesen kann der Torwart nur nach vorn abklatschen und Behring schiebt im Nachsetzen ein. Noch beim Jubeln und unkonzentriert, verursachen wir auf unserer linken Seite einen Freistoß. Der wird in der 82.min direkt in unseren Fünfer geschlagen und wird zum Anschlußtreffer in Knöfels Gehäuse geköpft. Klar, nun wird es nochmal hektischer. Allerdings kann sich Markranstädt keine Chance mehr erarbeiten. Alle helfen nun mit, die knappe Führung zu verteidigen. Den Schlußpunkt der Partie setzen wir, als Hamm nach Vorlage von Göttsches leider am Torwart scheitert, anstatt zum 3:1 einzuschieben. Dann pfeift der Schiedsrichter ab!

Am Ende hört man, dass ein Unentschieden gerechter gewesen sei, aber wir nehmen die 3 Punkte an diesem Tag sehr gern mit. Am kommenden Mittwoch haben wir die Chance, uns beim Pokal bei der SpVgg für die Punktspielniederlage zu revanchieren. Lasst uns den Schwung mitnehmen. In einer englischen Woche geht es dann am Sonntag zum Punktspiel nach Wahren. Bis dahin!

 

L.K.


11.Spieltag, Stadtklasse (08.11.2015)

Leipziger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (2:0)

 

Kader

Knöfel, Döhler, Böhme, John, Arnold, Ziegenhorn, Leiding (35.min Rölle), Nahrendorf, Göttsches, Zimmermann (28.min Simon), Wolter (46.min Behring)

Reserve: Hamm

 

Tore

1:0 LSC 3.min, 2:0 LSC 42.min , 3:0 LSC 48.min, 3:1 Göttsches 68.min

 

Spielbericht

 

Der gestrige Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des Spitzenspieles in der Stadklasse. Unser Team war zu Gast beim Leipziger SC. Es spiellte der Dritte gegen den Vierten in unserer Liga. Wir hatten die Chance, uns mit einem Sieg vom Mittelfeld abzusetzen und am Spitzenduo dranzubleiben. Wohingegen der LSC es nicht zulassen wollte, dass wir den Abstand vergrößern und lieber bei einem Sieg den Platz mit uns tauschen wollte. Der Gegner zeigte sich schon bei der Wahl des Schuhwerkes vorerst besser vorbreitet. Der Platz war gut bespielbar, aber tief. Im Verlaufe des Spieles bekamen wir des öfteren Standprobleme. Was auch.....Dazu später mehr.

Der Gastgeber zeigte sich von Beginn als technisch und taktisch gut eingestellte Mannschaft. Unsere taktische Ausrichtung wurde nach bereits drei Minuten über den Haufen geworfen. Ein Diagonalball wurde auf unsere linke Abwehrseite geschlagen und fällt dem Stürmer zwischen zwei Verteidiger vor dessen Füße. Er nutzt seine Chance, indem er sofort abschließt. Der Ball schlägt leicht abgefälscht im rechten oberen Eck ein. Knöfel ist diesmal leider machtlos.Es steht 1:0. Nun heißt es wieder mal einem Rückstand hinterher laufen. Allerdings sind auch noch 87 Minuten Zeit, dem Spiel eine Wende zu geben. In der Folgezeit sehen wir Spiel ohne Höhepunkte. Standardsituationen und Distanzschüsse auf beiden Seiten können keine wirkliche Gefahr für die Torhüter erzeugen. Auch in dieser Phase hat der LSC die größeren Spielanteile, aber kann dies nicht zu seinem Vorteil nutzen. Wir zeigen uns vom Rückstand gezeichnet. So plätschert das Spiel bis zur 41.min dahin. Kurz vor der Pause bekommt Döhler an der Eckfahne in der gegnerischen Hälfte einen Freistoß zugesprochen. Diesen führt er selbst aus und findet im gegnerischen Fünfmeterraum Nahrendorfs Kopf. Leider reagiert er LSC-Torwart großartig und kann diesen Ball halten. Nun überschlagen sich die Ereignisse. Der LSC führt einen schnellen Gegenzug aus. Wir bewegen uns zu langsam zurück. Der Ball wird durch die Mitte zum LSC-Stürmer durchgesteckt. Dieser kann Knöfel überwinden und schießt den Ball in der 42.min mit der Fußspitze ins lange Eck zum 2:0. Was für ein Schock! Vorne nicht getroffen und hinten taucht der Gegner zweimal gefährlich auf, aber nutzt seine wenigen Chancen. Wir attackieren das Tor noch zweimal vor der Pause. Aber leider ohne Erfolg!

Zu Beginn der 2.Hälfte kommen wir auf bereits besprochenen Standprobleme zurück die mit fortwährender Spieldauer im mehr auffallen. Den ersten Angriff vollführt der LSC über unsere linke Seite. Dort verliert unser Verteidiger den Halt und eine Flanke wird in unseren Strafraum geschlagen. Dieser kommt ungehindert auf den zweiten Pfosten. Dort taucht der Stürmer ganz allein vor Knöfel auf und kann unbedrängt zum 3:0 einköpfen. Wieder ein Schlag in den Nacken und das jedesmal, wenn man glaubt, dass man nochmal zum Gegenschlag ausholen kann. Das nennt man wohl die Kulminationspunkte in einem Spiel. Da hatte der LSC eindeutig den besseren Tag erwischt. Wir brauchen wieder einige Zeit, um uns zu erholen. Dann wird Behring auf der linken Seite von den Beinen geholt. Er führt den Freistoss selbst aus und schlägt ihn in den Strafraum. Dort fällt der Ball Göttsches auf den Rücken und springt zum Anschlußtor in das gegnerische Gehäuse. Da war viel Glück dabei. Davon hatten wir einfach zuwenig. Vielleicht haben wir auch zu wenig dafür getan. Da waren 68 Minuten gespielt. In der Folgezeit spielt der LSC den Vorsprung clever runter und prüft Knöfel mehrfach. Dieser zeigt sich auf dem Posten und lässt sich kein weiteres Mal überwinden. Dabei wir doch noch einmal Glück, als die Latte für unseren bereits geschlagenen Torwart rettet. Die wenigen kleinen Chancen die wir besitzen, führen zu keinem Erfolg. So bleibt es beim verdienten Erfolg für den LSC und für uns endet die kleine Serie von vier in Folge gewonnenen Spielen.

Kommenden Samstag geht es gegen die Dritte des SSV Markranstädt, bevor am Buß- und Bettag die 3.Runde des Kreispokals bei der SpVgg Leipzig auf dem Plan steht. Bis dahin!

 

L.K.


10.Spieltag, Stadtklasse (31.10.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Leipzig-Ost 6:0 (2:0)

 

Kader

Knöfel, Döhler, Böhme, John, Arnold, Hamm, Wolter (46.min Behring), Nahrendorf, Leiding, Ziegenhorn, Zimmermann (46.min Simon)

 

Tore

1:0 Ziegenhorn 2.min, 2:0 Leiding 37.min, 3:0 Ziegenhorn 50.min, 4:0 Eigentor 57.min, 5:0 Hamm 76.min, 6:0 Simon (85.min)

 

Spielbericht

Bestes Herbstwetter, mit strahlenden Sonnenschein lud gerade dazu ein, am gestrigen Samstag auf der unserer Südkampfbahn Fußball zu spielen. Ein sehr tiefes Geläuf sollte den Akteuren das Spielen schwer, aber nicht unmöglich machen. Zu Gast war SV Leipzig-Ost. Von der Tabellenkonstellation her ein klare Sache. Die Gäste spielen ein glücklose Saison und konnte bisher noch keinen Punkt ergattern. Wir dagegen haben uns eine kleine Serie mit drei Siegen in Folge erarbeitet und der vierte Sieg sollte nun folgen. Niemand wollte und sollte diese Aufgabe unterschätzen, wie auch immer die Vorzeichen standen.
Der gute Schiedsrichter, der meist auf der Höhe des Geschehens war, nahm sich dem Spiel an.Die erste Hälfte ist nur von wenigen Höhepunkten geprägt. So ist das Halbzeitergebnis besser als das Spiel. Allerdins starten wir toll in die Partie. Es ist die 2.min gespielt als Ziegenhorn einen zweiten Ball im gegnerischen Tor zum 1:0 versenken. Die Vorarbeit hatte Hamm geleistet und den Torwart bereits überwunden. Auf der Linie rettete ein Abwehrspieler. Aber Ziegenhorn stand goldrichtig. Die Standards bleiben ohne Wirkung und spielerisch können wir kaum Akzente setzen. Der Gast aus dem Leipziger Osten taucht in der 1.Hälfte dreimal mit harmlosen Schüssen vor unserem Strafraum auf. Was natürlich ein Verdienst unserer Abwehr ist, die gut steht und von Böhme gut organisiert wird. Wenn uns doch Passstafetten gelingen, ist der Torabschluß zu ungenau. Mit Schüssen können wir auch keine Torgefahr erzeugen, da sie meist am Tor vorbeigehen oder der Torwart es hält. In der 37.min können wir dann aus einem Standard doch einen Nutzen ziehen. Döhler (das sollte als Hervorhebung reichen) führt einen Eckball aus. Der Ball fliegt durch den Strafraum und landet auf Hamms Kopf, der legt Leiding auf und dieser kann den Ball mit einem satten Schuss zum 2:0 versenken. Eine Halbzeit, in der wir uns schwer tun, neigt sich dem Ende. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bietet sich allerdings Böhme noch die Chance zu erhöhen, als er nach einem seiner unwiderstehlichen Antritte, in den gegnerischen Strafraum eindringt. Dort bietet sich ihm die Chance zum Abschluß. Aber er versucht den Ball abzulegen. Dieser kommt nicht an und die Chance ist vergeben. Mit dem Ergebnis zur Halbzeit kann man leben...
Zu Beginn der 2.Hälfte befinden sich wohl alle noch mit den Gedanken in der Kabine, außer Knöfel, der reaktionsschnell in der 47.min das Anschlußtor mit einer Fußabwehr verhindern kann. Im Vorfeld kann man sagen, dass die zweite Halbzeit unsererseits besser war. Es wurden Chancen herausgearbeitet und auch Nutzen daraus gezogen. In der 50.min kann Hamm, der sich heute Bestnoten als Scorer verdiente, auf Ziegenhorn vorlegen. Dieser umkurvt den Torwart und schiebt zum 3:0 ein. Nach einer Ecke von Behring kommt dann Leiding zum Kopfball, den der Torwart hält. Den Nachschuss pfeift der das Schiedsrichterteam wegen Abseits ab. In der 57.min führt Behring einen Freistoß aus, Die Ostabwehr kann den Ball nicht aus dem Strafraum schlagen. Stattdessen schiebt ihn ein Abwehrspieler zum 4:0 ins eigene Tor. Wir befinden uns ständig im Angriff. Chancen von Ost gibt es, nach der Großchance zu Beginn der zweiten Hälfte, nicht. In der 67.min setzt Arnold den Ball, nach einem gelungenen Angriff an den Pfosten. Nachdem Hamm Tor vorgelegt hat, krönt er sein Spiel in der 76.min mit dem 5:0. Behring hatte Ziegenhorn auf der linken Seite geschickt und quer auf Hamm gelegt. Nachdem Wolter alleinstehend vor dem Tor in der 82.min vergibt, kommt Simon zu seinem Tordebüt für unser Team, als Behring den Ball per Hacke auf Döhler passt (noch eine Erwähnung), dieser auf Simon passt und den Ball über den Innenpfosten im Tor zum Endstand von 6:0 versenkt. Das Spiel beendet Nahrendorf, als er den vor der Linie unseres Tores rettet und somit den Ehrentreffer für die Ostler verhindert.
Aufgrund der Steigerung in der 2.Hälfte geht der Sieg absolut in Ordnung. Als nächstes wartet der Leipziger SC auf uns. Bis dahin!

L.K.


9. Spieltag, Stadtklasse (25.10.2015)

SV Liebertwolkwitz II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (0:2)

 

Kader

Knöfel, Döhler, Böhme. John (22.min Engler, 86.min Behring), Arnold, Nahrendorf, Göttsches, Ziegenhorn, Hamm, Leiding, Zimmermann

 

Tore

0:1 Zimmermann 6.min, 0:2 Leiding 38.min, 1:2 Liebertwolkwitz 70.min, 1:3 John 90.min

 

Spielbericht

Nach dem Pokalspiel letztes Wochenende, hatten wir am gestrigen Samstag wieder den Ligalltag zu bestreiten. Wir trafen auf den Mitaufsteiger und Gastgeber SV Liebertwolkwitz. Die Wolkser sind zu Beginn der Saison etwas besser aus den Startlöchern gekommen und konnten sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen. Bei unserem Team hat man das Gefühl, dass wir so langsam Fahrt aufnehmen. Seit dem Spiel beim SV Brehmer gab es so etwas wie eine Wende, auch wenn wir dort knapp unterlagen und uns im Pokal schwer taten. Wir wollen die Geschwindigkeit beibehalten oder besser noch erhöhen. Leiding kam nach seiner Sperre wieder zurück ins Team. So langsam entsapnnt sich die Personalsituation etwas.Wir wünschen unseren Dauerverletzten weiterhin gute Besserung.

Das Spiel startet pünktlich bei gutem Fußballwetter. Wir beginnen gut und können die Wolkser von Beginn an unter Druck setzen. Die ersten Angriffe sehen vielversprechend aus, können aber durch Göttsches und Ziegenhorn nicht im Tor versenkt werden. Das Prädikat kämpferischster Spieler hatte sich an diesem Nachmittag Hamm verdient. Er holte auch den ersten Freistoß für uns heraus. In der 6.min legt sich Zimmermann den Ball zurecht. Wahrscheinlich hat sich seine Schußstärke noch nicht bis nach Liebertwolkwitz herumgesprochen oder man hatte sie aus letzten Saison vergessen. Gut für uns, denn seinen Schuss kann der Torwart nicht festhalten oder genügend nach außen drücken. So rollt der Ball über die Torlinie. Göttsches gibt den Ball den Rest, obwohl er wahrscheinlich schon über der Linie war. So ein frühes Tor ist natürlich gut für uns. Danach findet das Spiel zwischen beiden Strafräumen statt. Beiderseitige Bemühungen enden spätestens am gegnerischen Strafraum. Dann rückt Leiding in den Blickpunkt. Erst steckt er Ziegenhorn einen Ball durch, den dieser allerdings nicht verarbeiten kann und zur Ecke geklärt wird, die nichts einbringt. In der 38.min erfolgt ein Angriff über die rechte Seite. Die gastgebende Abwehr ist nicht in der Lage den Ball im eigenen Strafraum zu klären und Leiding schießt zur 0:2-Führung ein. Vor der Pause passiert nichts mehr, obwohl wir dem dritten Tor näher waren, als Wolks dem Anschlusstreffer. Mit der berechtigten Führung geht es in die Pause. Die Liebertwolkwitzer fanden in der 1.Hälfte nicht statt, waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und konnten sich keine nennenswerte Chance erarbeiten.
Ein ähnliches Bild zu Beginn der 2.Hälfte. Wir sind wieder am Drücker und erarbeiten uns Chance um Chance. Leider schließen wir die Angriffe meist überhastet ab oder verpassen den richtigen Zeitpunkt den Abschluß. Arnold versucht es mit Weitschüssen, aber leider ohne Erfolg. Auch in dieser Hälfte hat man nicht das Gefühl, dass Wolks ein Tor erzielen kann. Wir stehen gut und sind meist zuerst am Ball. Je länger das Spiel dauert, umso mehr merkt man die Unzufriedenheit bei den Gastgebern. Es ist einfach souverän und schön zu sehen, wie wir in dieser Phase agieren und nicht nur reagieren. Wir sind dem dritten Tor sehr nah. Auch zu dem Zeitpunkt als Göttsches im gegnerischen Strafraum unfair am Schuß gehindert wird. Aber der Elfmeterpfiff bleibt aus. Da waren 65 Minuten gespielt. Wenige Minuten später gab es dann einen Elfmeterpfiff für die Wolkser. In einer fast geklärten SItuation, begeht Zimmermann an der Strafraumgrenze ein unnötiges Foul und kassiert noch die gelbe Karte. So kommen der Gegner zum Anschlußtreffer in der 70.min und es steht 1:2. Aber Auftrieb gibt das dem Gastgeber kaum. Auch die restlichen zwanzig Minuten stehen fast ausschließlich im Zeichen der EIntracht . Das Tor von Knöfel gerät nur noch einmal in Gefahr, als ein Schuß über seinen Kasten geht. Den Schlußpunkt setzt John in der 90.min, als er sich im Strafraum durchsetzt und 1-3-Siegtreffer einschießt. Schön für ihn, da es zwischenzeitlich fast so aussah, als müsse er verletzt ausscheiden. So hat sich das Durchbeißen für ihn doch gelohnt. Vorher werden Chancen allerdings unsererseits fast im Minutentakt vergeben. Der Sieg hätte schon früher in trockenen Tüchern sein müssen.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kommen wir zu einem verdienten 1:3-Auswärtssieg. Wie eng es in dieser Stadtklasse zugeht, kann jeder in der Tabelle sehen. Auf jeden Fall sind jetzt auf Schlagdistanz und wollen auch am kommenden Samstag auf der Südkampfbahn unsere Siegesserie gegen den SV Leipzig-Ost fortsetzen. Bis dahin!

 

L.K.


2. Runde, Kreispokal (19.10.2015)

Kickers 94 Markkleeberg II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:4 (2:2), 8:9 n.E.

 

Kader

Knöfel, Döhler, John, Böhme, Ziegenhorn, Arnold (45.min SImon), Wolter, Göttsches, Brinkmann (45.min Nahrendorf), Behring, Hamm

 

Tore

1:0 Markkleeberg 10.min, 1:1 John 28.min (FE), 2:1 Markkleeberg 34.min, 2:2 Hamm 44.min, 3:2 Markkleeberg, 3:3 John 67.min (FE), 3:4 Hamm 73.min, 4:4 Markkleeberg 74.min

 

Elfmeterschießen

Markkleeberg verschießt

4:5 Böhme

5:5 Markkleeberg

5:6 Göttsches

6:6 Markkleeberg

Döhler verschießt

7:6 Markkleeberg

7:7 John

8:7 Markkleeberg

8:8 Nahrendorf

Markkleeberg verschießt

8:9 Arnold

 

Spielbericht

Nach dem knappen Sieg in Schkeuditz und damit verbundenen Überstehen der 1.Pokalrunde, bekamen wir als Gegner in für den gestrigen Sonntag die Zweite von Kickers Markkleeberg zugelost. Die Absage, wie so oft auf anderen Sportplätzen in Leipzig an diesem Wochenende geschehen, blieb uns glücklicherweise erspart, den der Rasen war trotz der Niederschlagsmengen gut bespielbar. Wir wollten das getankte Selbstvertrauen aus dem Sieg im letzten Punktspiel gegen Fortuna mit in die Partie nehmen.

Unser Gegner spielte bisher eine durchwachsene Saison in der 1.Kreisklasse. Aber was ist solch eine Bewertung schon im Pokal wert? Eher nichts! Also versuchten wir von Anfang an Gas zu geben. Unter der Devise in der Ruhe liegt die Kraft begannen beide Teams. So hatte die Eintracht in den ersten Minuten mehr Ballbesitz ohne große Gefahr auszustrahlen. Die Markkleeberger starteten ihr ihr Pressing bereits inn unserer Hälfte und das sehr erfolgreich. Mit der ersten Chance ging der Gegner in Führung. Mangelnde Absprache in der Abwehr und der Ballverlust im Spielaufbau waren die Ursache für das frühe Gegentor. Wir brauchten ein paar Minuten, um uns von dem Treffer zu erholen. Durch eine Unsicherheit des Markkleeberger Torwarts, kamen wir fast zu unserer ersten Chance. Er ließ nach einem Schuss den Ball vor die Füße von Arnold fallen und holte ihn im Strafraum von den Beinen. Leider blieb der Pfiff aus. Beide Teams konnten sich wenige Chancen erarbeiten. Ein Schuss von Göttsches ging in der 23.min links am Tor vorbei. Kurze Zeit später nahm Göttsches Tempo am rechten Flügel auf und wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Diesmal blieb dem Schiedsrichter nichts weiter übrig, als Strafstoß zu pfeifen. John nahm, mit der ihm gegebenen Ruhe, den Ball und verwandelte sicher zum 1:1. Leider konnten wir daraus keinen Vorteil ziehen. in der 34.min musste Knöfel zuerst sein ganzes Können aufbieten, als der Ball nicht aus unserem Strafraum entscheidet geklärt werden konnte, um dann im Nachschuss aus der zweiten Reihe doch zum 2:1 für die Kickers überwunden zu werden. Nun nahm die Partie nochmal Tempo auf. Allerdings zeigten sich beide Hüter auf der Höhe des Geschehens und entschärften alle Chancen. In der 44.min gelang uns allerdings dann doch noch der Ausgleich. Als Behring aus der Abwehr heraus, einen Angriff über die linke Seite von Ziegenhorn startet, der in die Mitte passt und Hamm den Ball in die linke untere Ecke grätscht. Das Unentschieden zur Pause geht in Ordnung.

In der 2.Hälfte waren wenige Minuten gespielt, als die Markkleeberger schon wieder in Führung gingen. Unsere Abwehr konnte einen Schuss nur zur Ecke klären. Mit der darauffolgenden Ecke und einem Kopfball ging der Gastgeber wieder in Führung. Eigentlich wollten wir das nächste Tor schießen und damit die Entscheidung herbeiführen. Aber so liefen wir ein drittes Mal einem Rückstand hinterher. in der Folgezeit fand mal wieder nur die Eintracht statt, ohne daraus Kapital zu schlagen. Die Abschlüsse waren zu zögerlich, zu ungenau oder fanden sich in den Armen des Torwarts wieder. Die erste zwingende Aktion unsererseits führte zum zweiten Foulelfmeter für uns in diesem Spiel. Göttsches wurde im Strafraum in die Zange genommen. John schnappte sich wiederum den Ball und schoß zum 3:3 ins Tor. Da waren 67 Minuten gespielt. Kurz darauf starten wir einen Konter, den Hamm leider nicht erfolgreich abschließen kann. Dann ist wieder Göttsches der die nächste Chance vorbereitet. Wieder wird er gefoult. Den Freistoß bringt Behring in den Strafraum und Hamm kann zur erstmaligen Führung für die Eintracht einköpfen. So, dass sollte nun aber reichen. Klarer Fall von Denkste! Wir können einen einen diagonalen geschlagenen Ball nicht verteidigen und bekommen praktisch im Gegenzug das 4:4. Das gibts doch gar nicht...Dann hat jedes Team noch eine Riesenchance, bei denen sich die Torhüter auf der Höhe des Geschehens zeigen. Verlängerung!

Beide Mannschaften schleppen sich, im wahrsten Sinne des Wortes, durch die Extratime. Dort gab es keine spielerischen Höhepunkte. Aber es wurde seitens der Gastgeber Farbe ins Spiel gebracht. Erst durch ein Nachtreten vor den Augen des Schiedsrichters und dann durch eine gelb-rote Karte. Vorteile konnten wir daraus nicht ziehen. Zum Schluß scheiterte Göttsches nochmal im eins gegen eins am Torhüter. Also Elfmeterschießen!

Hier ist die Geschichte schnell erzählt. Die Kickers verschießen zweimal und wir nur einmal. So stehen wir in der 3.Runde des Kreispokals.

Eine Pokalschlacht findet ein glückliches Ende für uns. Durchaus verdient!

Am kommenden Wochenende treffen wir alte Bekannte wieder. Dann geht es am Samstag zum Mitaufsteiger nach Liebertwolkwitz! Bis dahin!

 

L.K.


8. Spieltag, Stadtklasse (10.10.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Fortuna Leipzig 3:0 (1:0)

 

Kader

Knöfel, Döhler, Böhme, Engler, Simon (2.min Brinkmann), John, Göttsches, Nahrendorf, Ziegenhorn, Behring, Zimmermann (45.min Arnold)

 

Tore

1:0 Göttsches 19.min, 2:0 Ziegenhorn 79.min, 3:0 Zimmermann 91.min

 

Spielbericht

 

in Arbeit


7. Spieltag, Stadtklasse (04.10.2015)

SV Brehmer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:0 (0:0)

 

Kader

Knöfel, Döhler, John, Böhme, Ziegenhorn, Wittig (45.min Engler), Brinkmann, Nahrendorf, Arnold (60.min Kittel), Behring, Göttsches

Reservebank: Hamm, Thümmler

 

Tore

1:0 Brehmer 57.min

 

Spielbericht

 

Es ist Sonntag und es ist die beste Fußballzeit des Tages. Die Kicker des SV Eintracht Leipzig-Süd sind zu Gast bei SV Brehmer Leipzig. Das Wetter spielte noch einmal mit und es wurde ein gut zu bespielendes Geläuf zur Verfügung gestellt. Es war also angerichtet.
Die Berg-und Talfahrt sollte eine Ende haben. Nach dem Sieg gegen Kitzen, wollten wir den Aufwärtstrend bestätigen. Allerdings wußten wir um die Schwierigkeit der Aufgabe beim Tabellenführer, aber nicht um deren Unmöglichkeit. Auch wenn die Personalsituation weiterhin angespannt ist und wir uns wieder von anderen Teams Hilfe holen mussten. Danke an alle die uns unterstützt haben.
Die ersten paar Minuten verliefen ruhig und beide Teams erarbeiteten sich kleinere Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Erste Aufregung gab es in der 8.min, als den Gastgebern die Gültigkeit des Führungstores wegen Abseits abgesprochen wurde. Dies geschah allerdings völlig zurecht. Dann legt sich John den Ball zum Freistoß auf den Rasen, aber er schießt ihn über das Tor. Danach war das Spiel sehr zerfahren. Es gab viele Nickligkeiten und noch mehr Gerede darüber, so dass die Konzentration auf der Strecke blieb. Ein Fernschuß auf jeder Seite beendete diese Phase. Beide Male konnten sich die Torhüter auszeichnen. Kurze Zeit später setzt sich der Gastgeber auf der rechten Seite durch, kann den Ball in den Rücken unserer Abwehr passen und kommt zum Abschluß. Allerdings haben wir Knöfel im Tor, der den Schuß zur Ecke klären kann. Auf ihn kann man sich, wie auch schon in den letzten Wochen, verlassen. Die letzten fünf Minuten bis zur Halbzeit, erlebt das Spiel keinen Höhepunkt mehr und der Schiedsrichter pfeift zum Pausentee.
So gemächlich wie die Teams in die Pause gingen, so begann das Spiel. In der 49.min waren dann alle wieder munter, als es zu Unstimmigkeiten in unserer Abwehr kam, aber die Brehmer glücklicherweise am langen Eck vorbeizogen. Einen Ballverlust der Brehmer nahm Göttsches wenig später dankend an, startete ein Solo bis zur Strafraumgrenze und bediente Engler. Dieser verzog leider und jagte den Ball am langen Eck vorbei. In der folgenden Szene gibt es die Spielentscheidung. Nach einem Foul gibt es Freistoß für den Gastgeber. Alle Vorbereitungen zur Ausführung des Freistoßes sind abgeschlossen. Der Schiedsrichter gibt die Ausführung frei. Leider findet der Freistoßschütze einen Weg durch unsere Mauer und in das kurze Eck unseres Tores, Brehmer geht mit 1:0 in Führung. Wir sind geschockt und eine Viertelstunde passiert fast gar nichts. Zwei Schüsse von Göttsches stellen kein Problem dar. In der 72.min hält uns Knöfel weiterhin im Spiel, als er mit einer Riesenparade das zweite Tor verhindert. Wir versuchen wirklich alles, aber vieles bleibt auch Stückwerk. Einzelaktionen oder Standards sollen den Erfolg bringen, wobei wir bei den Standards näher am Torerfolg waren. Allein John testet die Fäuste des gegenerischen Torhüters, der den Ball recht unorthodox, aber erfolgreich klärt. Beim zweiten Mal klatscht der Ball gegen den Pfosten. Allein die spielerischen Mittel fehlen uns heute. Zwar fliegen einige Bälle durch den Strafraum, aber sie finden keinen Abnehmer. Ja, die zweite Hälfte gehörte der Eintracht, aber leider ohne zählbaren Erfolg. Abpfiff!

Wenn man schon kein Glück hat, kommt eben auch noch Pech dazu. Es ist weiterhin Geduld gefragt und Einsatz eines Jeden für den Anderen, um im Team erfolgreich zu sein, Nächsten Samstag geht es auf der Südkampfbahn gegen Fortuna Leipzig. Bis dahin!

 

L.K.


6. Spieltag, Stadtklasse (26.09.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Blau-Gelb Kitzen 7:0 (3:0)

 

Kader

Knöfel, John, Döhler, Ziegenhorn, Leiding, Nahrendorf, Behring, Wittig (75.min Hamm), Göttsches, Brinkmann (32.min Engler), Böhme

 

Tore

1:0 John 2.min, 2:0 John 7.min, 3:0 Göttsches 36.min, 4:0 Engler 47.min, 5:0 Göttsches 55.min, 6:0 Engler 58.min, 7:0 Leiding 61.min

 

Spielbericht

Samstagnachmittag, 14 Uhr, Südkampfbahn. Zu Gast beim Punktspiel der 1.Männermannschaft ist Blau-Gelb Kitzen. Eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion. Wir wollten nach der Talfahrt vom vergangenen Wochende, wieder auf den Zug springen, der in höhere Tabellenregionen fährt. Keine einfache Aufgabe bei der angespannten Personalsituation. Diesmal verstärkten wir uns mit zwei A-Juniorenspielern. Von Anfang an dabei war Anthony Wittig und auf der Bank nahm Philipp Engler Platz. Großes Dankeschön an die beiden, ihr habt eure Aufgabe toll gelöst. Vielleicht nicht das letzte Mal, aber wir werden sehen.

Die Schiedsrichterin pfiff die Partie pünktlich an. Die Partie ging sehr gut für uns los. Gleich in der 2.min konnte Ziegenhorn seine Schnelligkeit auspielen und wurde im gegnersichen Strafraum von den Beinen geholt, Elfmeter! John übernahm die Verantwortung und erzielte das 1:0. Kurze Zeit später selbes Szenario. Einem Kitzener springt im Strafraum der Ball an die Hand, Daraufhin hebt der Schiedsrichterassistent die Fahne und die Schiedsrichterin zeigt zum zweitenmal auf den Punkt. Wieder schnappt sich John den Ball und verwandelt sicher zum 2:0. Da waren gerade mal sieben Minuten gespielt. Natürlich perfekt für uns, um Sicherheit ins Spiel zu bekommen. In den nächsten 10 Minuten lassen es dann beide Teams gemächlich angehen. Bis dann der Muntermacher erfolgt. Ein Freistoß der Blau-Gelben segelt durch den eigenen Strafraum. Knöfel bekommt die linke Hand gerade noch so dran und ein Eintrachtler klärt kurz vor der Linie. Dann kommt Engler zum 1.Einsatz bei den Herren. Für ihn geht Brinkmann. Wittig kommt zu seinem ersten Assist, als er Göttsches den Ball per Kopfball vorlegt und dieser zum 3:0 erhöht. Mit einem Schuß von Kitzen, der weit über das Tor geht, pfeift die Schiedsrichterin zum Pausentee.
Die 2.Hälfte beginnt mit einem unwiderstehlichen Solo von Böhme, der über das gesamte Feld pflügt, den Ball auf Engler vorlegt und dieser das 4:0 schießt. Erstes Spiel, erste Herren und erstes Tor. Super Einstand! Döhler schließt kurze Zeit später auf das gegnerische Tor, aber die Situation wird geklärt. Zur Abwechslung zeigt dann die Schiedsrichterin zum dritten Mal auf den Punkt, als ein Kitzner die Hand im eigenen Strafraum benutzt. Wieder tritt John im Duell gegen den Torhüter an. In ihm findet John leider seinen Meister und verschießt. Zu diesem Zeitpunkt spielt nur die Eintracht, allerdings wohl auch dadurch bedingt, dass Kitzen die zweite Hälfte weitgehend in Unterzahl bestreiten muss, Es fehlten nach einer Verletzung die Wechselmöglichkeiten. Dann fasst sich Behring einmal ein Herz und prüft den Torwart mit einem Fernschuß, Diesen kann er nur nach vorn abklatschen, da ist Göttsches zur Stelle und staubt zum 5:0 ab. Immer wieder trägt die Eintracht schnelle Angriffe vor und nutzt den Platz, den der Gegner ihnen lässt. So auch beim 6:0, als Brinkmann den Ball quer vor den Kasten zieht und Engler nur noch einschieben muss, Das zweite Tor unseres Debütanten. Den Schlußpunkt zum 7:0 setzt dann Leiding. Leider steht er nicht nur mit seinem Tor im Mittelpunkt. Das zweite Mal im Fokus ist er dann, als er die rote Karte  für eine Unbeherrschtheit erhält und somit die Personalsorgen unseres Teams weiter verstärkt. Absolut unnötig! Das Spiel verläuft nur noch in Richtung Kitzner Tor. Aber es fällt kein Tor mehr. Kitzen bekommt in der 89.min noch die Chance zum Ehrentreffer durch Elfmeter. Der Torhüter tritt im Duell gegen Knöfel an, aber schießt über das Tor. Dann erfolgt der Schlußpfiff.
Die Ansprache nach dem Spielende ist kurz und trifft auf den Punkt. Danke an unsere Youngster und Glückwunsch zum Sieg! Kommenden Sonntag geht es dann zum SV Brehmer! Bis dahin!

L.K.


5. Spieltag, Stadtklasse (20.09.2015)

SpVgg Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 5:1 (2:0)

 

Kader

Knöfel, Zimmermann, Döhler, Böhme, Leiding, Ziegenhorn, Wolter (57.min Thümmler), Behring, John (75.min Hamm, Ma.), Göttsches, Hamm, Mi.

 

Tore

1:0 SpVgg 13.min, 2:0 SpVgg 19.min, 2:1 John (FE) 50.min, 3:1 SpVgg 82.min, 4:1 SpVgg 84.min, 5:1 SpVgg 89.min

 

Spielbericht

 

Der Herbst hat Leipzig mittlerweile fest im Griff. Auch am gestrigen Sonntag bot er das volle Programm, Sonne, Regen, Wind. Also alles was das Herbstherz begehrt. Trotz dieses widrigen Programms, fanden wir uns auf einem gut zu bespielenden Rasen wieder.

Leider konnte man mannschaftstechnisch nicht vom vollen Programm reden. So begrüßten wir aus der 2.Mannschaft Eric Thümmler und Martin Hamm. Danke an beide, dass sie uns im Löwenkäfig Stadtklasse geholfen haben. Viele Verletzungen machen der Mannschaft zu schaffen. Wann war eigentlich das letzte Mal, dass wir mit voller Kapelle antreten konnten? Es ist so lange her, dass sich kaum noch jemand daran erinnert. Dann schwächen wir uns immer noch selbst durch Sperren, welche die Folge von gelben und roten Karten sind.

Pünktlich zu Beginn des Spieles begann der Herbst die Schleusen zu öffnen und der erste Schauer kam über uns. So lange wie es regnete, passierte auf dem Platz auch nicht viel. Nur einmal blieb dem Gastgeber kurz das Herz stehen, als dem eigenen Torhüter der Ball nach einer Rückgabe unter dem Fuß durchrutschte und die überschaubare Anzahl von Eintracht-Anhängern der Torjubel auf den Lippen lag. Aber leider kullerte der Ball gemächlich am Tor vorbei. Wenn ein Zuschauer ein Viertelstunde später gekommen wäre, hätte er fast nichts verpasst. Außer den Kullerball und ja einen sehenswerten Angriff der Spielvereinigung, der sie in der 13.min mit 1:0 in Führung brachte. Eine Führung praktisch aus dem Nichts, Dann war einmal die Eintracht am Zug, aber John vergab die Minichance. Zweiter Angriff der Gastgeber und es fällt das 2:0. Unfassbar! Aber zugegebnermaßen gut herausgespielt. Was sie hinten an Schwäche haben, machen sie vorn im Angriff mit Stärke weg. Nun lassen sie uns zum Zug kommen. Leider sind wir bei weitem nicht so effektiv und vergeben Chance um Chance. Der zwischenzeitliche Ausgleich vor der Pause wäre im Bereich des Möglichen gwesen. Der Unterschied in der ersten Halbzeit war einfach die Chancenausnutzung. Während auf Eintrachtseite sage und schreibe sieben Chancen vergeben wurden, benötigte der Gastgeber nur zwei, um mit 2:0 in die Pause zu gehen. Da muss mehr Effektivität her!

Leider ist die Geschichte der 1.Hälfte noch nicht zu Ende erzählt. Michael Hamm fährt seinem Gegenspieler voll in die Parade und sieht wegen groben Foulspiel glatt die rote Karte. Auch das noch...Erst der Rückstand und dann auch noch Unterzahl,

Aber Aufgeben gibt es nicht. Wir kommen gut aus der Kabine und sind motiviert. Klar lässt uns der Gegner wieder mal mehr Platz und lauert auf Konter. Die erste Chance der 2.Hälfte haben wir.  Nach Freistoß von Behring kommt Leiding im gegnerischen Fünfer an den Ball, aber vergibt. Viel passiert in den ersten zehn Minuten auch nicht. Bis sich Göttsches durchsetzt und nur durch ein Foul im Starfraum gestoppt werden kann. John schnappt sich den Ball und schießt zum 2:1 ein. Hoffnung keimt auf. Es sieht auch wirklich nicht schlecht aus, was unsere 10 Spieler auf den Rasen bringen. Die Chance zum Ausgleich ist vorhanden, als Behring einen langen Ball mit dem Kopf auf Göttsches verlängert. Er läuft allein auf den Torwart zu, aber irgendwie verpasst er den richtigen Zeitpunkt abzuschließen. Am Ende wird der Winkel zu spitz und er scheitert am Torwart. So langsam ist zu spüren, wie uns die Kraft ausgeht. Frische Kräfte mit Thümmler und Hamm kommen ins Spiel. Aber nun spielt nur noch die Spielvereinigung.Sie kontern uns immer wieder aus und wir schaffen kaum noch Entlastung. Leichtfertige oder dem Kraftverlust geschuldete Ballverluste machen es dem Gegner leicht. So kann dieser locker auf den Endstand von 5:1 erhöhen und wir können kaum etwas entgegensetzen. Die Spielvereinigung gewinnt verdient!

Für das kommende Spiel kehren wieder einige Spieler zurück ins Team. Wir hoffen auch, dass die angeschlagenen Spieler bis Samstag in den Kader zurückkommen. Dann bergrüßen wir auf der Südkampfbahn die Kicker von Blau-Gelb Kitzen! Bis dahin!


L.K.

 

4. Spieltag, Stadtklasse (12.09.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VfB Zwenkau 2:0 (1:0)

 

Kader

Knöfel, Glomb (45.min Grönitz), Zimmermann, Mock (34.min Brinkmann), Leiding, Behring, Nahrendorf, Ziegenhorn, Drittner, John, Göttsches

 

Tore

1:0 Behring (25.min), 2:0 Göttsches (90+1.min)

 

Spielbericht

Was für ein Samstag! Die Anfangsaufstellung gegen den VfB Zwenkau II ergab sich fast von selbst. Dazu noch ein fitter Brinkmann und ein gesundheitlich angeschlagener Grönitz auf der Bank. Beide kamen trotzdem zu ihren Einsätzen, da wir schwer mit verletzungsbedingten Ausfällen während des Spieles zu kämpfen hatten. Zuerst traf es Mock, der mit dem Knöchel umknickte und als erstes ausgewechselt werden musste. Dann traf es Glomb, der die Stabilität im Knie verlor und es sich verletzte. Beide mußten in der Halbzeitpause mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beide werden wochen- bzw. monatelang ausfallen. Das gesamte Team und eure Fans wünschen gute und baldige Genesung. Wir freuen uns auf euch, wenn ihr gesund und munter wieder zu unserem Team stoßt. Wir sind in Gedanken bei euch! Nach solchen Nachrichten verliert das Punktspiel fast an Bedeutungslosigkeit, aber es musste ja weitergehen und das ging es natürlich auch.

Im Vorbericht der Zwenkauer las man etwas von Neureich gegen Tradition und dem FC Chelsea von der Südkampfbahn. Wir fragen uns immer noch was das soll? Schließlich sind wir alle nur zum Fußball spielen auf dem Rasen und die Götter des Olymp sind auch nur Menschen. Wir wollten die passende Antwort auf dem Platz geben.
Die ersten paar Minuten tasteten sich beide Teams ab. Häufige Ballverlust und mangelnde Angriffsbemühungen prägten das Spiel. Nach etwa 10 Minuten ergaben sich Chancen. Da musste Knöfel das erste Mal klären, als die Zwenkauer zum Kopfball kamen. Ziegenhorn schoss kurze Zeit später links am Tor vorbei. Dann Freistoß vom Glomb. Bambi kommt an den Ball, aber der dahinter stehende Göttsches war in besserer Position und hätte den Ball wahrscheinlich im Tor untergebracht. Aber wer weiß das schon. Dann bekommt wiederum Bambi den Ball in die Füße gespielt, scheitert aber im Duell Mann gegen Mann am Torhüter. In der 25.min kommt die Eintracht mit Göttsches schnell über die rechte Seite. Der kann den Ball in den Strafraum bringen, Ziegenhorn zieht zwei gegnerische Spieler auf sich, an denen der Ball vorbeigeht. Im Hintergrund rauscht Behring heran und schießt zum 1:0 ein. Dann kommt Brinkmann für den verletzten Mock. Kurz vor der Pause lässt es Göttsches nochmal krachen, als er den Ball an die Latte schießt. Mit der Verletzung von Glomb und der Einwechslung von Grönitz geht es in die Pause.
Ein sehr intensives Spiel geht in die 2.Hälfte. Mit den Gedanken an Fabi und Matze, sehen wir zu Beginn ein schwaches Spiel. Es dauert bis zur 60.min, als Leiding nach Johns Flanke zum Diver ansetzt anstatt den Fuß zu nehmen. So geht der Ball am Tor vorbei. Häufig entstehen nun Chancen durch Standards. Einen solchen verursacht Brinkmann und bekommt dafür die gelb-rote Karte. In Unterzahl legt nun Zwenkau noch einen Zahn zu. Unser Team kämpft aufopferungsvoll und will das 1:0 über die Zeit bringen. Bis sie sich ebenfalls schwächen und sich eine gelb-rote Karte einfangen. In Gleichzahl drücken die Zwenkauer weiter. John und Grönitz klären für den bereits geschlagenen Knöfel auf der Linie. Was für ein Glück! Dann geht Göttsches mit unbändigen Willen nochmals allein durch die Zwenkauer Abwehr, umkurvt den Torwart und schiebt zum vielumjubelten 2:0 ein. Für ihn gab es 90 Minuten ständig auf die Socken. Aber Rouven ist keiner der ständig diskutiert, sondern mit Einsatz und Willen ein Vorbild als Kapitän ist. Wenig später pfeift der Schiedsrichter ab.
Sicher hätte das Spiel auch unentschieden ausgehen können. Wir machen unser bestes Saisonspiel gegen ein gutes Zwenkauer Team. Nächste Woche Sonntag  geht's zur Spieivereinigung an die Demmeringstraße. Bis dahin!

L.K.

1. Runde, Kreispokal (05.09.2015)

SC Eintracht Schkeuditz II vs SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 n.V. (0:0)


Kader

Knöfel, Glomb, Döhler, Zimmermann, Mock (46.min Leiding), Behring, Nahrendorf, John, Göttsches (C), Ziegenhorn, Hamm (46.min Drittner)

Reserve: Drittner, Grzeganek, Wolter, Leiding


Tore
1:0 Göttsches 94.min

Spielbericht
Stürmisch wurden wir in Schkeuditz empfangen, nein weder von Fans noch vom Gegner, Einzig und allein der Wind was Schuld. Wir waren zu Gast beim SC Eintracht Schkeuditz. Die Zweite war unser erster Gegner im Kreispokal. Der Gegner ist in der 3.Kreisklasse ansässig, was allerdings nichts über die Qualität der Mannschaft aussagt und wir keinen Grund hatten, den Gegner zu unterschätzen,
Ob nun mit Rückenwind oder mit Wind im Gesicht gab es nur ein Ziel. Die zweite Runde!
Es waren keine zwei Minuten gespielt, da kommt Ziegenhorn frei zum Schuss. Aber dieser geht über das Tor.  Leider war es das dann mit Fußball für die nächsten 18 Minuten. Viel Leerlauf und wenig kontruktives boten beide Mannschaften. Klar Schkeuditz beschränkte sich auf Abwehraufgaben und wir rannten uns immer wieder fest. Dann kamen wir zu zwei Möglichkeiten durch Hamm, der einmal im Abschluß zu lange zögert und dann freistehend vergibt. Da muss einfach das erste Tor für uns in solchen Situationen fallen. Bei der dritten aufeinanderfolgenden Chance für die Eintracht aus dem Süden von Leipzig, knallt der Ball an die Latte, Mock setzt nach und netzt zum 0:1 ein. Aber denkste, den der nicht immer sichere Schiedsrichter pfeift Abseits. Wir sind anderer Meinung, aber wen interessierts? Nun steht Knöfel öfter im Brennpunkt als uns lieb ist. Der Gegner schöpft Mut und setzt Konter, die stets gefährlich sind. Allerdings finden sie ihren Meister in unserem Torwart. Kurz vor der Pause noch zwei große Chancen, um in Führung zu gehen, aber Behring und Ziegenhorn vergeben. Das hätte uns eine ruhigere zweite Hälfte beschert.
Zu Beginn der 2.Halbzeit bringen wir mit Drittner und Leiding frische Kräfte für die Offensive. Kurz nach Anpfiff Foulspiel am Schkeuditzer Strafraum, Behring legt sich den Ball zurecht, schießt und knallt den Ball an die Unterkante, Von da springt der Ball auf, vor oder hinter die Linie, Wir können es aus unserer Position nicht sehen, Der Schiedsrichter entscheidet auf kein Tor. Zum zweiten Mal Pech für uns. Dann wieder viel Leerlauf. Die Schkeuditzer bleiben weiter durch Konter gefährlich. Knöfel muss ein ums andermal retten. Wir selbst erscheinen nur selten gefährlich vor dem Tor des Gastgebers. Stattdessen passiert fast das Unfassbare. Zimmermann test die Reaktionsgeschwindigkeit von Knöfel, bei einem Kopfball auf das eigene Tor, Was für ein Glück! Einmal zeigt auch der Schkeuditzer Hüter sein Können, als mit einem Reflex den Kopfball von Leiding entschärft. Wir nutzen unsere Chancen nicht und Knöfel rettet uns das Unentschieden in der zweiten Hälfte. So das Fazit.
Also Verlängerung. In der 94.min spielt Leiding einen Pass in die Schnittstelle der Abwehr zu Göttsches und der erzielt das 0:1. Na endlich! Danach ergeben sich nur noch wenige Möglichkeiten. Eine davon hat Glomb in der zweiten Hälfte der Verlängerung, als er den Ball an den Außenpfosten des gegnerischen Tores schießt. Danach steht Knöfel nochmals im Rampenlicht und rettet uns mit einer Parade im 1 gegen 1 vor der Elfmeterlotterie!
Da sind wir wohl mit einem oder mehreren blauen Augen davongekommen. Nächsten Samstag geht aus auf der Südkampfbahn gegen die Zweite aus Zwenkau, Bis dahin!

L.K.


3. Spieltag, Stadtklasse (30.08.2015)

SSV Stötteritz vs SV Eintracht Leipzig-Süd 4:2 (1:0)


Kader

Knöfel, Glomb, Böhme, Döhler, Grönitz, Nahrendorf, Leiding, Ziegenhorn (53.min Mock), Drittner (46.min Zimmermann), John (55.min Arnold), Göttsches (C)

Reserve: Hamm, Grzeganek


Tore

1:0 Stötteritz 39.min, 2:0 Stötteritz 47.min, 3:0 Stötteritz 50.min, 3:1 Mock 53.min, 3:2 Ziegenhorn 81.min, 4:2 Stötteritz 82.min

 

Spielbericht

Der gestrige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre, zumindest wetterbedingt. Wir standen, in einer Hitzeschlacht, dem SSV Stötteritz gegenüber. Das Team aus dem Stötteritzer Wäldchen ist am Ende der vergangenen Saison aus der Stadliga abgestiegen. Erfahrungen mit solch einem Team hatten wir bereits in der letzten Woche. Nur das Geläuf machte den Unterschied, denn es hätte mal einen Rasenmäher verdient gehabt. So konnte der Ball seine Rolleigenschaften nicht vollends nutzen, weil das Gras viel zu hoch stand. Ausrede? Nein! Fakten? Ja!

 

Wieder mal nahmen wir uns es vor, vieles besser zu machen, als am vergangenen Wochenende, wo wir reichlich Erfahrungen mit Absteigern aus der Stadtliga gemacht haben.

 

Ja, anfangs machten wir es viel besser. Zwar hatte Stötteritz die erste kleine Chance nach einem Freistoß, aber dann übernahmen wir die Initiative. Zuerst als Glomb einen Freistoß trat, dieser allerdings in den Armen des Torhüters landete. Die wohl größte Chance besaß Göttsches nach einer Balleroberung im Mittelfeld, als er diesen leider nur an die Latte hämmerte. Da waren zehn Minuten vergangen. In der 16.Minute brachte Döhler einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum, dort war Leiding zur Stelle, setzte ab er den Kopfball über das Tor. Nur drei Minuten später gab es die nächste Chance. Ziegenhorn kam im Strafraum an den Ball, überlupfte den Torhüter, aber leider landete der Ball nur am Außenpfosten. Schade drum! Neben dem Platz machte das Gerücht die Runde, dass das Spiel mit mehr Wasser etwas flüssiger werden würde. Die 5 € zahle ich gern in die Mannschaftskasse. Aber dann war es vorbei mit der Herrlichkeit des Spielens. Das Niveau fiel deutlich herab. Die kleinen Chancen von Leiding und Ziegenhorn blieben ungenutzt. So waren wahrscheinlich alle schon mit den Gedanken in der Kabine, als das Unfassbare passierte. Grönitz passt den Ball scharf in Richtung eigenes Tor, Knöfel kommt zu spät und es steht 1:0 für Stötteritz. Der Gastgeber hatte bis dahin keine oder nur kleine Chancen und brachte uns nie in Gefahr. Bitter! Geschockt davon, hätten die Stötteritzer fast noch auf 2:0 erhöht. Aber das blieb uns erspart. Eine Halbzeit in der wir dominierten, aber an der Chancenverwertung und am sinkenden Spielniveau scheiterten. Endlich Pause!

 

Ich weiß nicht was die Stötteritzer im Pausentee hatten. Auf jeden Fall kamen sie wie ausgewechselt aus der Kabine. Nun übertrafen sie sich mit der Chancenverwertung und legten einen Blitzstart hin. Keine zwei Minuten gespielt und nach einem Freistoß führen sie mit 2:0. Nur eine Minute später muss Knöfel zeigen was kann und verhindert einen höheren Rückstand. Aber dieser ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Der Stötteritzer Stürmer setzt zum Solo kurz hinter der Mittellinie an, kann sich gegen unsere gesamte Abwehr behaupten und schiebt zum 3:0 ein. Nun waren alle munter. Leider viel zu spät. Rückstände bei jedem Spiel aufzuholen, ist leider nicht möglich. Wenn wir allerdings als Stehaufmännchen in der Liga uns einen Namen machen wollen, können wir so weitermachen. Aber ich glaube, ich darf behaupten, dass dies kein Spieler will. Die Hitze tat nun das Übrige. Man kann den Männern nicht absprechen, sie hätten nicht gekämpft. Aber Chancen wurden teilweise überhastet ungenutzt liegen gelassen oder es fand sich kein Abnehmer für Pässe, Flanken etc. In der 55.min wurde unser Neuzugang Jonny Arnold eingewechselt. Herzlich willkommen in unserem Team! Dann warten alle auf den Abseitspfiff des Schiedsrichters, als wir uns im Angriff befinden. Mock kann eine gute Flanke zum 3:1 einschieben. Der Schiedsrichterassistent hat die Fahne oben, aber der Schiedsrichter überstimmt ihn. Anschlusstreffer! Stötteritz in Schockstarre und wir am Drücker. Es wird hektisch. Zwischendrin muss Knöfel nochmal klären. Ihm ist es auch zu verdanken, dass wir nicht schon höher in Rückstand liegen. Zimmermann, der in der Pause ins Spiel kam erkämpft sich einen Ball am gegnerischen Strafraum, flankt und Ziegenhorn kann fast ungehindert zum 3:2 einköpfen. Geht da noch was? Erinnerungen und Hoffnungen werden wach, die allerdings im Gegenzug zerstört werden. Schneller Angriff der Gastgeber, Knöfel wird zum 4:2 überlupft. Es ist zum verrückt werden.

 

Gekämpft und gerackert. Alles umsonst! Der Rest ist schnell erzählt. Wir sind hinten nun natürlich offen. Knöfel muss nochmals gut reagieren und wir vergeben die restlichen Chancen.


Wieder so ein verrücktes Spiel, wo man zu wenig Nutzen aus den Chancen zieht und sich vom Gegner überrumpeln lässt. Kommenden Sonntag sind zum Pokalspiel zu Gast bei der Zweiten von Eintracht Schkeuditz! Bis dahin!


L.K.


2. Spieltag, Stadtklasse (22.08.2015)

TSV Böhlitz-Ehrenberg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (3:1)

 

Kader

Knöfel – Glomb, Zimmermann, Böhme, Mock (45.min Grönitz) - Nahrendorf, Döhler, Ziegenhorn (45.min Leiding), Göttsches – John, Drittner (45.min Hensgen)
Reserve: Hamm
 
Tore
1:0 Böhlitz 6.min, 2:0 Böhlitz 9.min, 2:1 Göttsches 25.min, 3:1 Böhlitz 30.min, 3:2 Leiding 60.min, 3:3 John 75.min, 3:4 Göttsches 85.min
 
Spielbericht

Am 2.Spieltag stand in der Stadtklasse Leipzig das Duell Absteiger Stadtliga gegen Aufsteiger Stadtklasse auf dem Spielplan. Wir waren zu Gast beim TSV Böhlitz-Ehrenberg. Eine Mannschaft die nach dem Abstieg einigen Aderlass verkraften musste. Zum Beginn der Saison wurde deren Mannschaft aus gestandenen Spieler mit vielen A-Junioren aufgefüllt. Wir waren auf den Mix gespannt.

Die Voraussetzungen waren perfekt. Die Sonne ließ fast keinen Platz für Schatten und der Rasen hatte den Begriff Rasen fast nicht verdient, weil sich uns ein Teppich präsentiert wurde. Zu Beginn des Spieles wurden wir vom Schiedsrichter hingewiesen, dass er die Höhe der Tore vermessen habe und das eine Tor 17 cm und das andere 18 cm zu tief seinen. Dies wurde im Spielbericht vermerkt. Was es bringt, werden wir sehen. Zu niedrige Tore sollten uns vom Tore schießen allerdings nicht abhalten.
So wurde zu Beginn der 1.Hälfte auch nicht lange abgetastet. Vier Minuten waren vergangen als Kapitän Göttsches, endlich und gut erholt nach dem Urlaub wieder da, geschickt wurde, aber der Tormann knapp schneller am Ball war. Ein Mutmacher? Denkste! In der 6.min flog ein langer Ball über unsere Köpfe hinweg und der Böhlitzer Stürmer ließ Knöfel im Tor keine Chance. Drei Minuten später ähnliche Situation mit demselben Ergebnis. Nämlich mit dem 2:0. Nahrendorf kassierte kurz danach seine zweite gelbe Karte im zweiten Spiel. Vorn ließ man flanken und hinten ließ man gewähren. Schade, das Konzept war dahin. Nun folgte ein offener Schlagabtausch. Böhlitz hatte mehrfach die Chance zu erhöhen und wir den Ausgleich zu erzielen. Meist fehlte uns die letzte Präzision, um erfolgreich zu sein. Flanken und Pässe in den Rückraum fanden keinen Abnehmer und hinten verteidigten wir mit viel Glück. Dann ein Ballgewinn im Mittelfeld und wir versuchen es ebenfalls mal mit einem langen Ball. John kann den Ball behaupten, passt zu Göttsches, der zu 2:1 einschiebt. Endlich eine der Vielzahl der Chancen genutzt. Hoffnung kam auf. Leider nicht allzu lang. In der 30.min konnte Böhlitz wieder den alten 2-Tore-Abstand wiederherstellen. Allerdings hätte es in dieser Phase bereits auch 5:5 stehen können. Die letzten 15 min der 1.Hälfte war Fußball zum abgewöhnen. Wir waren wie gelähmt und die Böhlitzer mussten nichts mehr tun. Pünktlich pfiff der Schiedsrichter zur Pause.
Mit frischen Kräften sollte uns die Wende noch gelingen. Hensgen, Leiding und Grönitz kamen ins Spiel. So übten wir sofort Druck auf den gegnerischen Torwart aus. Göttsches und Leiding vergaben kurz nach der Pause zwei dicke Chancen. Ging es den schon wieder los? Dann wohl der Wendepunkt im Spiel. Der zur Halbzeit eingewechselte Hensgen wurde in der 54.min nach einer Notbremse im Strafraum, des Feldes verwiesen. Wir sahen unsere Felle wegschwimmen. Dramatische Szenen folgten. Erst wurde der erfolgreich verwandelte Elfmeter zurückgepfiffen und zu unserem Glück setzte der Schütze den zweiten Versuch an die Latte. Von diesem Punkt an dominierte nur noch eine Mannschaft. Wir! Die Böhlitzer fielen in ein Loch und waren völlig ausgepumpt. Wir kämpften und rackerten nun auf einmal, wie wir es gleich hätten von Beginn an machen sollen. Zu diesen beiden Attributen gesellte sich nun auch noch eine tolle Moral. Ein Standard führte zum Anschlusstreffer. Nach eine Grönitz-Ecke ist Leiding mit dem Kopf zur Stelle und es steht nur noch 3:2. Böhlitz ist mit der Situation völlig überfordert und kann sich kaum noch befreien. Dann haben wir eine Situation, wo wir drei Versuche haben den Ball im Tor unterzubekommen, aber immer an irgendetwas scheitern. John macht es dann in der 75.min besser. Er läuft auf den Torwart zu und umkurvt ihn. Endlich der Treffer zum Ausgleich. Es steht 3:3. Die Männer treiben sich gegenseitig an und das mit Erfolg. In der 85.min spielt Grönitz den Ball auf Göttsches und trifft zum umjubelten 3:4. Zimmermann und John werden mit Krämpfen ausgewechselt. Klasse, was Team in der 2.Hälfte geboten hat.
 
Fazit
So etwas nennt man wohl einen Sieg der Moral! Die 2.Hälfte dieses Spieles sollte wir uns zum Anspruch für die kommenden Spiele nehmen. Am kommenden Sonntag geht es zum SSV Stötteritz. Ebenfalls ein Absteiger aus der Stadtliga. Bis dahin!
 
L.K.

 

1. Spieltag, Stadtklasse (16.08.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Grün-Weiß Miltitz 2:2 (1:0)

 

Kader

Knöfel - Grönitz, Zimmermann, Döhler, Mock - Behring, Nahrendorf - Brinkmann, John, Drittner, Ziegenhorn (Eingewechselt: Leiding, Hamm, Hensgen)

 

Tore

1:0 Drittner (36.); 2:0 Behring (69.), 2:1 Miltitz (70.), 2:2 Miltitz (80.)

 

Spielbericht

Endlich ist die harte Phase der Vorbereitung abgeschlossen und der Punktspielstart vollzogen. Im ersten Spiel der neuen Saison, standen sich die beiden Aufsteiger in die Stadtklasse gegenüber. Auf der Südkampfbahn war Grün-Weiß Miltitz zu Gast. Die Marschroute war klar, die ersten drei Punkte sollten auf unserer Habenseite landen. Leider konnten wir noch immer nicht in Bestbesetzung antreten, da wir noch einige urlaubs-und verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatten. Das sollte uns allerdings nicht davon abhalten, das Spiel erfolgreich zu bestreiten. Aber auch Mititz war gewillt sich nicht kampflos zu ergeben und wollte etwas mitnehmen, Sie bewiesen sich als sehr robuste und kampfstarke Mannschaft.

Unsere Sommercampteilnehmer begleiteten beide Mannschaften am gestrigen Tag auf das Feld. Schöne Aktion und glückliche Kinder. Kurz nach dem Anpfiff des Schiedsrichters gab es auch schon die erste Chance. Ziegenhorn musste per Kopf in der 1. Minute für unseren bereits geschlagen Torhüter auf der Linie klären. Im Gegenzug dann die erste kleinere Chance für uns durch Brinkmann. Der aber leider verzog. Dann passierte 10 Minuten nicht viel, bis es dann wiederum Brinkmann war, der am rechten Strafraumeck gefoult wurde. Unser Neuzugang Mock legt sich den Ball zurecht und schießt den Ball an die Latte. Der gegnerische Torwart zuckte nicht mal. Schade! Jetzt waren wir am Drücker. Immer wieder wurde schnell über die Seite gespielt. Als Ziegenhorn von der Seite in die Mitte passte, flog der Ball durch den Strafraum und Behring verpasste nur knapp. In der 28. Minute hätte das längst verdiente Führungstor fallen können, als Zimmermann zum Kopfball hochstieg und ein Miltitzer den Ball von der eigenen Linie kratzte. Wenig später machte es dann Drittner besser. John kann den Ball am gegnerischen 16er behaupten, schiebt diesen nach links und Drittner schießt in der 35.min den Ball ins lange Eck. Endlich die längst verdiente Führung. Leider waren es bis zur Halbzeit noch neun lange Minuten. In dieser Zeit musste Knöfel erstmals sein ganzes Können aufbieten, um einen Fernschuss der Gäste zur Ecke zu lenken, die nichts einbrachte. Kurz vor der Pause noch die gelbe Karte für Behring, dann ging es in die Kabine.

Zu Beginn der 2.Hälfte waren wir auch die bessere Mannschaft. Kleinere Möglichkeiten, die aus meist aus Schüssen resultierten, blieben ohne Erfolg für uns. Als dann Hensgen für Drittner in der 58.min eingewechselt wurde, sollte noch mehr Sicherheit in unser Spiel kommen. Das wir auch Standardsituationen können, bewiesen wir im der 61.min. Grönitz bringt eine Ecke von rechts herein, Behring steht goldrichtig und köpft zum 2:0 ein. Was dann passierte, verstehen wir bis jetzt noch nicht. Plötzlich ein Bruch in unserem Spiel und Miltitz bekommt die zweite Luft. Allerdings vergibt Behring noch zwei Chancen, als er allein auf den Torhüter zuläuft, aber seinen Meister in ihm findet. In der folgenden Situation können wir den Ball nicht im Strafraum klären. Es folgt ein Schuss vom linken Strafraumeck und der Ball senkt sich über Knöfel hinter ihm ins Tor. Es steht nur noch 2:1. Klar öffnet sich Miltitz jetzt etwas, aber wir können daraus kein Kapital schlagen. Die Gäste erhöhen mit Erfolg den Druck und erzielen das 2:2 in der 80min, als der Ball von unserem Innenpfosten, nach einem Schuss, in unser Tor springt. Knöfel erhält die gelbe Karte, als er den Ball wegschlägt. Nun kommt Nervosität ins Spiel. Anstatt die eine oder andere Situation auszuspielen, wird zu oft versucht gleich auf das Tor zu schießen. Knöfel rettet uns in der 84.min das Unentschieden, als er gegen einen auf ihn allein zulaufenden Spieler pariert. Allerdings besitzen wir nochmal die Chance zum Sieg, als Behring wiederum allein auf den Torwart zuläuft, aber den Ball in die Arme des Torwarts spielt. Das Ergebnis einer hektischen Schlussphase ist dann die gelb-rote Karte für den Miltitzer Kapitän und die gelbe Karte für Nahrendorf. Dann pfeift der Schiedsrichter pünktlich ab!

 

Fazit

Beide Teams hätten das Spiel für sich entscheiden können, obwohl wir es aufgrund der vielen Chancen mehr verdient gehabt hätten. Kommenden Samstag geht es dann zum Absteiger aus der Stadtliga dem TSV Böhlitz-Ehrenberg! Bis dahin!

 

L.K.

 

Testspiel (05.08.15)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Chemie Böhlen 6:2 (1:1)

 

Kader

John  - Glomb, Döhler, Mock, Grönitz - Leiding, Hensgen, Brinkmann, Zimmermann - Hamm, Drittner (Eingewechselt: Behring, Grezganek)

 

Tore

1:0 Drittner, 1:1 Böhlen, 2:1 Hamm, 2:2 Böhlen, 3:2 Leiding, 4:2 John (FE), 5:2 Behring, 6:2 Grönitz

 

Spielbericht

 

Am gestrigen Samstag fand auf unserer Südkampfbahn der letzte Test  vor dem ersten Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Grün-Weiß Miltitz statt. Der Gegner hieß Chemie Böhlen. Eine Truppe, die bekannt ist aus Oberliga-Zeiten und im Landkreis Muldental in die Kreisoberliga aufgestiegen ist, welche vom Niveau vergleichbar mit unserer Stadtklasse ist.


Nun hieß es, sich die letzten Körner einer guten Vorbereitung zu erarbeiten, um zum Punktspielauftakt auf der Höhe zu sein. Da sich unser Stammtorwart verletzt hatte und sein Ersatz leider verhindert war, mussten wir ungewöhnliche Maßnahmen ergreifen. So stellten wir zwei etatmäßige Offensivkräfte ins Tor, die jeweils eine Halbzeit im Tor standen. Was soll man sagen? John und Drittner erledigten ihre Aufgaben gut.
Es stand uns, aufgrund der hohen Temperaturen, ein hitziges Duell bevor. Die Gäste hatten die erste Chance, als ihr Stürmer allein auf John zulief, aber John mit Fußabwehr den Ball abwehren konnte. So wollten wir nicht ins schwitzen kommen. Vor der Trinkpause kamen wir zu drei kleineren Chancen, wobei Grönitz die größte besaß, als er das Außennetz traf. Die Erfrischung tat gut und so konnte Drittner im Nachsetzen, nachdem der Böhlener Torwart den Ball nicht festhalten konnte, das 1:0 in der 26 min. erzielen. Nun folgte eine Phase mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Wobei der Gegner die beste hatte, als Döhler seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze von den Füßen holte und der nachfolgende Freistoß von John gut gehalten wurde. Dann nochmal die große Chance für Trittner, als er den Torwart überlupft, aber den Ball nicht ins Tor befördern kann. Aus dieser Situation fahren die Gäste einen schnellen Konter. Der in der 43.min, im 1:1 endet. Sehr schade, aber nicht unverdient.

Die Pause verbrachten unsere Männer in der Kabine, in der Trainer Behring wohl die richtigen Worte gefunden hatte. Als Leiding den Pass von Hensgen in 47.min aufnimmt und in den Strafraum spielt, steht Hamm richtig und versenkt den Ball zum 2:1. Nur wenig später bekommen wir im eigenen Strafraum die Gegenspieler nicht in den Griff und plötzlich steht es 2:2. Alle schauen sich verdutzt an. Da fehlte die letzte Konsequenz. So langsam forderten die Temperaturen ihren Tribut. Dann Ballgewinn von Grezganek im Mittelfeld. Behring passt auf Leiding und der schießt trocken zum 3:2 ein. In der 59.min wird John im gegnerischen Strafraum von den Füßen geholt. Der Schiedsrichter muss sich nach dem Pfiff schlimme Beleidigungen gefallen lassen, aber behält die Ruhe und stellt niemanden vom Platz. Leider bekommen sich die Böhlener bis zum Spielende nicht mehr in den Griff und diskutieren immer wieder. Den Strafstoß tritt John selbst und verwandelt sicher zum 4:2. Man hat das Gefühl, dass wir konditionell im Vorteil sind. Einen Riesen muss Drittner, der das Tor in der 2.Hälfte hütete, noch sensationell entschärfen. Unser Trainer war heute auch wieder von der Partie, auf Grund des dünn besetzten Kaders und trug sich in der 84.min, nach Pass von John, ebenfalls in die Torschützenliste ein. Den Schlußpunkt setzt Grönitz in der 88.min mit einem Schuss in den rechten oberen Winkel. Leiding knallt den Ball nochmal an den Pfosten, dann pfeift der Schiedsrichter ab. Aufgrund der guten 2.Hälfte geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. 

Am kommenden Sonntag um 13 Uhr starten unsere Mannschaft auf der Südkampfbahn  in die neue Stadtklassesaison. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützung freuen. Bis dahin!

 

L.K.

 

Testspiel (05.08.2015)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lindenau 0:2 (0:1)

 

Kader

Taubert - Glomb, Grönitz, Zimmermann, Mock - Nahrendorf, Brinkmann, Rölle, Behring - Hamm, John (C) (Eingewechselt: Grezganek, Leiding, Trittner, Hensgen)

 

Tore

44. min 0:1, 76. min 0:2

 

Spielbericht

Das Team der 1. Mannschaft um Trainer Rene Behring traf gestern in einem weiteren Vorbereitungsspiel auf den Stadtligisten SV Lindenau.

Zuvor ein kurzer Rückblick auf die vergangene Woche. Nach dem Erfolg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Lokomotive Leipzig, gab es während des Trainingslagers ein Testspiel gegen den SV Döbern, welches 2:1 verloren ging. Hinter dem Team liegen anstrengende Wochen der Vorbereitung, die sich im Laufe der Saison in Erfolgen auszahlen sollen.

Mit den Lindenauern trafen wir auf eine über Jahre zusamengewachsene Mannschaft, die Jahr für Jahr zur Spitze in der Stadtliga zählt. Unser Team musste einige Ausfälle kompensieren. In der Vorbereitung ist das allerdings weniger das Problem, da viel probiert wird und sich jeder präsentieren kann, um vielleicht am 1. Spieltag in der Startelf stehen zu können. Wir wussten also wie stark der Gegner ist und trotz der Niederlage am letzten Wochenende waren wir guter Dinge, weil das Team in den vergangenen Wochen gut gearbeitet hat und sich alle Neuzugänge gut in unser Team einfügen. Die ersten zehn Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab. Allerdings übernahm Lindenau mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Regie. Bis zur 17. min gelang es uns den Gegner vom Tor fernzuhalten. Aber spätestens dann war das Abtasten beendet. Grönitz musste für unseren bereits geschlagenen Torwart auf der Linie klären. Im Laufe der Spielzeit rückte dann Taubert immer mehr in den Mittelpunkt des Spielgeschehens und er machte seine Sache gut. Als kurze Zeit später der Lindenauer Stürmer allein auf ihn zulief, verkürzte er geschickt den Winkel und konnte so das Tor verhindern. Mitte der 1. Hälfte konnten wir das Spiel ausgeglichener gestalten, jedoch ohne Torgefahr zu erzeugen. Kleinere Torchancen waren eher Zufall, als bei Standards etwas Hektik im gegnerischen Straufraum enstand. So waren es dann die Lindenauer in der 44.min, die einen groben Abwehrfehler von Glomb auf unserer rechten Abwehrseite nutzten, den Ball eroberten und klug an die Strafraumgrenze zurückspielten. Von dort kam ein satter Schuss in Richtung Taubert, der durch die tiefstehende Sonne geblendet wurde und der Ball schlug im Tor ein. Diese Führung ging absolut in Ordnung. So ging es in die Pause.

In der 2. Hälfte wollten wir viele Dinge besser machen. Aber der Gegner machte uns das Leben schwer. Oft war an der Mittellinie schon Schluß mit unseren Angriffsbemühungen. Die ersten Chancen hatte wieder Lindenau, als Taubert zwei satte Schüsse von der Strafraumgrenze entschärfen musste. In seinem ersten Spiel für unser Team machte Taubert einen guten Eindruck. Mit Ruhe und Geschick machte der Gegner uns das Leben schwer. Im Gegensatz zu uns hatten sie mehr Ballbesitz und die geringere Fehlpassquote. Aus einer Konterstellung waren sie mit ihren schnellen Spielern immer wieder gefährlich. Oft konnten wir die Situationen rechtzeitig entschäfen. Nur in der 76. min nicht, als einer dieser Konter mit dem Torerfolg endete. Mit der sicheren Führung im Rücken ließ man uns nun mehr spielen. Sofort ergaben sich auch Chancen. Erst musste Taubert nochmal im 1 gegen 1 sein Können zeigen. Dann hatten Leiding und unser heutiger Kapitän John eine Chance nach Zuspiel von Behring. Dann kommt Leiding nach einer Flanke von John zu spät und kann nicht vollenden. Die wohl größte Chance hatte wieder John in der 85.min, als er allein auf den Torwart zulief, aber über das Tor schoss.

Fazit
Die Lindenauer gewannen diesen Test verdient mit 0:2. Für uns geht die Vorbereitung weiter.

Am Samstag, um 15 Uhr treffen wir auf Chemie Böhlen.

 

L.K.