Datum
Tag
Uhrzeit
Gegner Ort

Ergebnis

13.08. Sa 15:00 Uhr SV Lok Engelsdorf Auswärts 2:0
20.08. Sa 14:00 Uhr SG LVB Heim 0:0
28.08. So 15:00 Uhr SV Lipsia Eutritzsch II Auswärts 2:1
03.09. Sa 14:00Uhr Leipziger SV Südwest Heim 3:2
10.09. Sa 14:00 Uhr BSG Chemie II Heim 3:0
18.09. So 15:00 Uhr SG MoGoNo Auswärts 2:3
24.09. Sa 14:00 Uhr TuS Leutzsch Heim 4:1
02.10. So 15:00 Uhr SG Rotation Leipzig Auswärts 0:1
08.10. Sa 14:00 Uhr SV Liebertwolkwitz II Heim 1:0
15.10. Sa 15:00 Uhr Leipziger SV Südwest Auswärts 6:0
23.10. So 15:00 Uhr SV Lindenau Auswärts 3:0
12.11. Sa 13:00 Uhr SC Eintracht Schkeuditz Heim 1:0
16.11. Mi 14:00 Uhr SV Brehmer Heim 2:0
20.11. So 14:00 Uhr SV Tapfer Leipzig Auswärts 1:4
18.02. Sa 14:00 Uhr SV  Victoria 90 Leipzig Auswärts 2:0
04.03. Sa 13:00 Uhr BSG Chemie Leipzig II Auswärts 2:0
12.03. So 15:00 Uhr KSC 1864 Leipzig Auswärts 2:1
18.03. Sa 14:00 Uhr SG MoGoNo Heim 3:2
25.03. Sa 15:00 Uhr TuS Leutzsch Auswärts 1:0
01.04. Sa 14:00 Uhr SG Rotation Heim 1:2
08.04. Sa 13:00 Uhr SV Liebertwolkwitz II Auswärts 1:0
13.04. Do 18:00 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf Heim 6:1
19.04. Mi 19:45 Uhr SG LVB Auswärts 0:3
22.04. Sa 14:00 Uhr LSV Südwest Heim 6:0
29.04. Sa 14:00 Uhr SV Lindenau Heim 2:1
07.05. So 15:00 Uhr SV Brehmer Auswärts 4:0
10.05. Mi 18:00 Uhr SV Mölkau II Auswärts 1:0
13.05. Sa 14:00 Uhr KSC 1864 Heim 2:1
20.05. Sa 15:00 Uhr SC Eintracht Schkeuditz Auswärts 2:1
23.05. Di 18:30 Uhr SG LVB Auswärts 0:3
27.05. Sa 14:00 Uhr SV Tapfer Heim 0:2
06.06. DI 19:00 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf Heim 3:0 
10.06. Sa 15:00 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf Auswärts 6:3 
13.06. Di 19:00 Uhr SV Lipsia II Heim 2:0 
17.06. Sa 15:00 Uhr SV Lok Leipzig-Nordost Heim Abg. 

Spielberichte 2016/2017

Nachholspiel, Stadtliga (13.06.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lipsia 93 2:0 (2:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschick, Sinan Ince (70.min Kenneth Reiß), Max Böhme (C), Kai Böttner, Stefan Reichstein, Rouven Göttsches (79.min Michael Hamm), Philipp Engler, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (59min Thorben Slotosch), Patrick Mayer

Reserve: Enrico Fischer, Max Taubert

 

Tore

1:0 Patrick Mayer 30.min, 2:0 Rouven Göttsches 31.min

 

Spielbericht

Für die Kicker des SV Eintracht Leipzig-Süd ist die Saison 2016/2017 offiziell beendet. Der Aufsteiger von der Südkampfbahn absolvierte am vergangenen Dienstagabend im Nachholspiel gegen den SV Lipsia II sein letztes Match und ist durch den Rückzug des SV Lok Nordost schon ein paar Tage eher in der Sommerpause. Gegen die Elf von Trainer Uwe Franz setzte man sich dank einer starken ersten Hälfte mit 2:0 durch und belegt mit 64 Zählern den zweiten Rang im Stadtliga-Klassement. Die Lipsia-Reserve ist indes nicht mehr vom siebten Tabellenplatz zu verdrängen.

Ohne sportliche Bedeutung für beide Teams ging es in dieses letzte Saisonspiel, was letztmals auf dem Sportplatz des SV Eiche Wachau ausgetragen wurde. In der Hinserie der kommenden Saison wird der SV Eintracht Leipzig-Süd dann eine Sportanlage als Heimspielstätte nutzen, ehe ab der Rückrunde auf dem Grün der grunderneuerten Südkampfbahn gespielt werden kann. Im letzten Duell der Saison mussten beide Parteien auf einige Akteure verzichten und so reisten die Gäste mit nur zwölf Spielern an. ELS-Spielertrainer Göttsches erst im Pech, dann eiskalt

In einer von Beginn an lebhaften Begegnung verbuchte der SV Lipsia II die erste Torannäherung, als der baumlange Michael Fronzek einen Kopfball über den ELS-Kasten setzte (2.). Doch fortan spielten nur noch die Platzherren: Mit hohem Pressing setzte man die Eutritzscher auf dem unebenen Geläuf schon ab der Mittellinie unter Druck und erzwang somit immer wieder Abspielfehler und Ballverluste, wodurch sich Umschaltgelegenheiten ergaben. Diese konnten aber zunächst nicht in Zählbares umgemünzt werden, als Spielertrainer Rouven Göttsches (2) und Sinan Ince gute Chancen vergaben.

 

Die ersatzgeschwächten Gäste (u.a. Teichert und Aigner gesperrt) verloren in dieser Phase komplett die Ordnung und konnten nur selten für Entlastung sorgen. In der 25. Spielminute war Eintracht-Süd dem Führungstreffer dann bereits ganz nah: Nach einem herrlichen Flugball von Innenverteidiger Peschick zog der pfeilschnelle Göttsches nach der Ballverarbeitung ab, setzte die Kugel aber über den Kasten. Fünf Minuten später war es dann soweit, als dieses Mal Göttsches auf den eingelaufenen Patrick Mayer durchsteckte und Letzterer vor dem Lipsia-Tor keine Nerven zeigte - 1:0.

Der überfällige Gegentreffer schien den Lipsianern noch in den Köpfen zu stecken, denn in der Folgeaktion gelangten die Gäste nicht einmal in die gegnerische Hälfte und verloren nach wenigen Sekunden wieder das Spielgerät. Philipp Engler hatte aufgepasst und legte das Leder in den Lauf von Göttsches, der nicht lange fackelte und mit einem strammen Schuss ins rechte untere Eck traf. Keine 60 Sekunden hatte dieser "Überfall" gedauert, der die Partie bereits vorentscheiden sollte, denn in der Defensive ließ ELS so gut wie nichts anbrennen, sodass Keeper Neumann einen weitestgehend ruhigen Abend verlebte.

 

Den zweiten Abschnitt leitete die Franz-Elf mit einem gut vorgetragenen Konter ein: Nach einem Eckball der Eintracht war plötzlich Valentin Eulitz auf und davon, umkurvte sogar schon den ELS-Schlussmann, setzte die Kugel dann jedoch ans Außennetz. Auf der Gegenseite hätte der Aufsteiger nun endgültig den Deckel auf die Partie setzen können, als zunächst Böttner (per Kopf) und dann Göttsches (nach Konter) gute Möglichkeiten ausließen das Ergebnis höher zu gestalten. Mit zunehmender Spielzeit wurden auch die Beine aller Akteure schwerer.

 

Tobias Schneeweiß verpasst zwei Mal den Anschlusstreffer für Lipsia II

 

Beide Clubs hatten nach der Winterpause durch einige Spielausfälle und den Pokal-Wettbewerb etliche englische Wochen zu bestreiten, was sich bei dem ein oder anderen bemerkbar machte. Die "Platzherren" schalteten nun mehrere Gänge zurück und spielten die Angriffe nicht mehr konsequent bis zum Ende. In der Schlussphase besaß die Lipsia-Reserve noch zwei gute Gelegenheiten durch den unermüdlichen Tobias Schneeweiß, der einmal den Pfosten traf und einmal seinen Meister in ELS-Keeper Neumann fand. Auf der Gegenseite hatten die eingewechselten Hamm und Slotosch den dritten Eintracht-Treffer auf dem Fuß, doch es sollte beim unter dem Strich verdienten 2:0-Erfolg der Göttsches-Elf bleiben.

 

Damit beendet der Aufsteiger aus dem Leipziger Süden das Spieljahr 2016/2017 mit 64 Punkten auf einem überragenden zweiten Tabellenplatz. Für die Sensation fehlte den Grün-Weißen letztlich die Cleverness in den Topspielen gegen die direkte Konkurrenz, wo man schlicht und einfach zu viele Punkte liegenlassen hat. Ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Serie war mit Sicherheit die sattelfeste Defensive (26 Gegentreffer, 14 Mal zu Null), auf die sich ELS stets verlassen konnte. Die Lipsia-Zweite wird die Saison auf einem soliden siebten Rang beschließen, denn infolge einer tollen Hinrunde brach man nach der Winterpause ein wenig ein und so gingen die letzten sechs Partien allesamt verloren.

 

M.N.

 

Punktspiel, 29.Spieltag (10.06.2017)

SV Panitzsch/Borsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:6 (2:2)

 

Kader

Max Taubert, Tino Peschik, Sinan Ince, Max Böhme (C), Kai Böttner, Enrico Fischer, Thorben Slotosch (72.min Philipp Döhler), Alexander Siegl (66.min Michael Hamm), Martin Nahrendorf, Martin Leiding (60.min Mathias Mock), Michael Ziegenhorn

Reserve: Sascha Preis, Rouven Göttsches, Jerome Wolter

 

Tore

0:1 Sinan Ince 13.min, 1:1 Pa/Bo 15.min, 1:2 Sinan Ince 22.min, 2:2 Pa/Bo 33.min, 2:3 Thorben Slotosch 49.min, 2:4 Enrico Fischer 67.min, 2:5 Martin Nahrendorf 68.min, 2:6 ET Pa/Bo 71.min,

3:6 Pa/Bo 83.min

 

Spielbericht

Der SV Eintracht Leipzig-Süd hat auch das zweite Duell binnen fünf Tagen gegen den SV Panitzsch/Borsdorf  mit 6:3-Toren für sich entscheiden können und sich somit den zweiten Tabellenplatz im Aufstiegsjahr der Stadtliga gesichert. Auf der Gegenseite kommt es für PaBo am letzten Spieltag nun zu einem wahren Krimi um den Klassenerhalt, denn während die Blau-Gelben beim SV Brehmer Leipzig antreten müssen, empfängt der aktuell zwei Punkte besser positionierte KSC 1864 Leipzig den SV Tapfer 06 Leipzig.

Bereits zum dritten Mal standen sich die beiden Vertretungen in dieser Spielzeit gegenüber: Wie schon bei den beiden vorigen Partien wurde in Panitzsch gespielt und wieder sollte es eine eindeutige Angelegenheit werden. Aber beide Teams liefen mit frischen Gesichtern auf, denn hüben wie drüben fehlten einige Stammkräfte, sodass kräftig durchgetauscht wurde.

So stand beispielsweise bei der Eintracht erneut Panitzsch-Experte Max Taubert zwischen den Pfosten, der schon die beiden anderen Partien gegen den abstiegsgefährdeten Clubs bestritt und auch dieses Mal den verreisten Stammkeeper Neumann vertrat. Des Weiteren rutschten Alex Siegl und A-Junior Sinan Ince in die Startelf der Grün-Weißen. Auf der Gegenseite konnten die Platzherren wieder auf die Dienste von Maximilian Körbis, Steve Kühn und Routinier Christian Tripke zurückgreifen.

Nach der Verabschiedung des langjährigen Panitzscher Trainergespanns um Steffen Sievert und Andreas Kaziur, die vom Trainerposten zurücktreten, konnte es bei herrlichem Sommerwetter endlich um das Sportliche gehen. Dabei deuteten die Gastgeber vom Anpfiff weg an, dass sie alles in die Waagschale werfen würden, um die immens wichtigen Punkte in Panitzsch zu behalten. Nach einem ersten Warnschuss der Eintracht besaßen die Gastgeber, die immer wieder den ersten Kontakt direkt zu einem Steilpass nutzten, zwei gute Gelegenheiten in Führung zu gehen, doch ELS-Keeper Taubert war zur Stelle.

Doch der Treffer fiel auf der Gegenseite: Nach einer Fischer-Ecke stand Startelf-Debütant Sinan Ince knochenfrei im Strafraum und köpfte ungestört zum 0:1 ein. Die Gastgeber hatten aber die passende Antwort auf Lager und nutzten eine unkosequent geklärte Abwehraktion der Gäste zum schnellen Ausgleich, als Lutz Wondraczek schnell schaltete und in die lange Ecke einschob. Auch in der Folge sollte das Match einen hohen Unterhaltungswert liefern, denn durch die vielen direkt gespielten Bälle kam es zwangsläufig immer wieder zu Strafraumaktionen.

Nach knapp 20 Minuten präsentierten die Kicker den bis dato schönsten Spielzug der Partie, als das Leder am Ende einer tollen Kombination per Doppelpass bei Spielgestalter Böttner landete, welcher jedoch an PaBo-Schlussmann Roth scheiterte. Kurz darauf war es dann doch passiert: Infolge einer Freistoßflanke von Tino Peschick hatte sich am langen Pfosten erneut Rechtsverteidiger Ince freigeschlichen, der die Kugel unaufgeregt kontrollierte und abgeklärt zum 1:2 einschoss. Toller Einstand des Juniorenspielers, der das Team in der kommenden Saison in der Defensive verstärken wird.

Die Gäste schienen die Begegnung nun mehr und mehr in den Griff zu bekommen, nachdem man anfangs noch Probleme mit der robusten Zweikampfführung und den immer wieder direkt steil gespielten Angriffsbällen hatte. Doch wie häufig in dieser Saison ließ man in der Offensive die nötige Konzentration im Abschluss vermissen, sodass gleich mehrfach gute Kontergelegenheiten verpufften. Auf der Gegenseite bekamen die Grün-Weißen dann die Quittung, als man nach einem langen Ball zwei Mal einen Schritt zu spät kam, sodass schließlich Altmeister Christian Tripke zum abermaligen Ausgleich einschießen konnte.

Völlig ausgeglichen ging es also in den zweiten Spielabschnitt, indem die Gastgeber natürlich noch ein wenig mehr investieren mussten, wenn man den Klassenerhalt noch in eigener Hand haben wollte. Doch Eintracht-Süd hatte ebenfalls nichts zu verschenken, denn zumindest theoretisch hätte man noch die Chance Stadtmeister werden können. Doch dazu brauchte man eine Menge eigener Treffer. Für einen solchen hätte beinahe Siegl per Freistoß gesorgt, doch die Kugel landete am Außennetz (48.).

Kurz darauf war ELS-Rechtsaußen Thorben Slotosch auf seiner Bahn durchgebrochen und wollte per Flanke die eingelaufenen Akteure bedienen, doch seine Eingabe rutschte ihm ein wenig vom Fuß und wurde so erst richtig gefährlich für den unglücklichen SV-Hüter Roth, der sich den Ball quasi selbst ins Netz legte - 2:3. Dieses Mal wollte man auf Gäste-Seite nicht wieder die Führung aus der Hand geben und hielt den Druck auf das gegnerische Gehäuse hoch. Nach einem Diagonalball von Enrico Fischer war dann Martin Leiding durch, aber der Außenspieler vergab.

Die Elf von Trainer-Gespann Göttsches/Knöfel ließ in dieser Phase nicht locker, lief die PaBo-Verteidiger früh an und zwang diese zu Fehlern. Einen solchen nutzte schließlich Fischer nach einem missglückten Abschlag des Keepers zum vierten ELS-Treffer, als er nur noch ins leere Tor schieben musste. Keine 60 Sekunden später fiel dann die endgültige Entscheidung in der Partie: Slotosch eroberte die Kugel an der Grundlinie, spitzelte die Pille zum eingelaufenen Martin Nahrendorf, der direkt abschloss und zum 2:5 ins lange Eck traf (68.).

Nun ging es Schlag auf Schlag: Erst setzte Fischer einen flachen Freistoß von der Strafraumkante an den Torpfosten, ehe sich Taubert auf der Gegenseite im 1 vs. 1 gegen Steve Kühn auszeichnen konnte. Beide Teams hatten inzwischen kräftig durchgewechselt, doch das tat dem Spielfluss keinen Abbruch. In der 71. Spielminute fand dann erneut Peschick mit einem feinen Pass den eingelaufenen Nahrendorf, welcher die Kugel verarbeiten konnte und nach einer Körpertäuschung abschloss. Noch leicht abgefälscht trudelte der Schuss des ELS-Sechsers in die lange Ecke.

Die Messe war nun gelesen - Eintracht-Süd schaltete mehrere Gänge zurück und spielte nicht mehr jeden Angriff bis zum Ende. Die Platzherren gaben sich jedoch nie auf und suchten trotz des klaren Spielstandes immer wieder ihr Heil in der Offensive. Der Aufsteiger ließ die tapfer kämpfenden Panitzscher in dieser Phase nun, zusammen mit dem Spielgerät, laufen, ohne zwingend auf das nächste Tor zu spielen. In der Schlussphase brachten die Gastgeber dann doch noch einen Vorstoß erfolgreich durch, als Joker Kühn den letzten Verteidiger abschüttelte und zur Ergebniskosmetik von 3:6 einschob.

In den letzten Aktionen hätte die Eintracht das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch die eingewechselten Mathias Mock und Michael Hamm konnten die Kugel nicht im Kasten unterbringen. So blieb es beim unter dem Strich auch in der Höhe verdienten 6:3-Erfolg der Kicker aus dem Leipziger Süden, die somit den zweiten Rang der Stadtliga untermauerten und auf eine tolle Saison zurückblicken können. Der SV Panitzsch/Borsdorf hat es am letzten Spieltag nun nicht mehr in der eigenen Hand den Klassenerhalt zu sichern, denn der KSC 1864 konnte in Schkeuditz mit 2:1 siegen.

 

M.N.

Nachholspiel, Stadtliga (06.06.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Panitzsch/Borsdorf 3:0 (1:0)

 

Kader

Max Taubert, Tino Peschik, Max Böhme (C), Patrick John, Kenneth Reiß (59.min Andrej Stein), Enrico Fischer, Stefan Reichstein (64.min Philipp Engler), Martin Nahrendorf, Martin Leiding (79.min Jerome Wolter), Michael Ziegenhorn. Patrick Mayer

Reserve: Philipp Döhler, Alexander Siegl, Michael Hamm

 

Tore

1:0 Stefan Reichstein 44.min, 2:0 Patrick Mayer 73.min, 3:0 Martin Nahrendorf 90.min

 

Spielbericht

Es ist geschafft: Nachdem die Partie zwischen dem SV Panitzsch/Borsdorf und dem SV Eintracht Leipzig-Süd zwei Mal aufgrund widriger Wetterbedingungen kurzfristig abgesagt werden musste, ging das Match am vergangenen Dienstagabend endlich über die Bühne. Dabei ließen sich beide Vertretungen auch nicht von kurzzeitig heftigen Regengüssen vom Kicken abbringen und schenkten sich nichts. Unter dem Strich setzte sich der Favorit aus dem Leipziger Süden letztlich verdient mit 3:0 durch und lässt die Abstiegssorgen im Gegner-Lager damit weiter wachsen. Auswärtsspiel dahoam" hieß es am vergangenen Dienstag für den SV Panitzsch/Borsdorf im Nachholer der Stadtliga gegen den Tabellenzweiten vom SV Eintracht Leipzig-Süd. Nach zweimaliger Absage auf der Gast-Spielstätte von ELS, dem Sportplatz des SV Eiche Wachau, einigte man sich auf die Verlegung der Begegnung nach Panitzsch, sodass die Blau-Gelben nun beide Liga-Spiele gegen den Aufsteiger auf der heimischen Anlage bestreitet - und das innerhalb von nur fünf Tagen.

Im ersten Akt deuteten die Platzherren sofort an, dass sie sich nicht wie bei der 1:6-Pleite im Stadtpokal abschießen lassen wollten und setzten die in grün und schwarz spielende Eintracht aus einer sicheren Defensive heraus schon im Mittelfeld unter Druck. Die Gäste, zuletzt mit zwei torlosen Pflichtspiel-Niederlagen in Serie, hatten in dieser Phase noch nicht ihre gewohnte Ballsicherheit gefunden und so lud man "PaBo" zu Gegenangriffen ein. Bereits in der Anfangsphase gab der schnelle Youngster Lennard Hanusch den ersten Warnschuss ab, welcher den Kasten von ELS-Keeper Taubert aber knapp verfehlte. Auf der Gegenseite besaß die einzige Sturmspitze von Eintracht-Süd, Stefan Reichstein, nach einer gewissen Warmlaufzeit die Riesenchance zur Führung, als er nach einem Pass in die Schnittstelle zu überhastet abschloss und verzog (20.). Aber diese Ungenauigkeiten sollten sich durch das gesamte Match ziehen, so waren auch in der Folge die Pässe oft einen Tick zu lang oder der Mitspieler stand bei der Ballabgabe im Abseits. Erst Mitte der ersten Hälfte wurden die Angriffsbemühungen der Göttsches-Elf konkreter und es sprangen weitere Großchancen heraus: So scheiterte Enrico Fischer nach toller Kombination am herauseilenden PaBo-Schlussmann Roth, ehe wenige Aktionen darauf Reichstein mit einem Lupfer nur die Querlatte traf. So blieb die von Kapitän Martin Tripke aus der Defensive heraus geleitete Mannschaft im Spiel und hätte wenig später durchaus selbst in Front gehen können, wenn nicht sogar müssen. Eine punktgenaue Müller-Flanke landete in der Mitte beim eingelaufenen René Reinecke, doch Letzterer fand per Kopf seinen Meister im schnell reagierenden Max Taubert (35.). Das Geläuf auf dem Panitzscher Sportplatz war durch einen 20-minütigen Platzregen inzwischen ziemlich rutschig geworden, was hüben wie drüben immer wieder zu unerwarteten Situationen führen sollte. Eine solche mündete wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff für den ersten Treffer des Tages: Nach einem scheinbar von den Gastgebern bereinigten Angriff marschierte Panitzschs Hüter Florian Roth aus seinem Strafraum in Richtung Eckfahne, um die Aktion endgültig zu klären. Dabei hatte er aber die Rechnung ohne den heransprintenden Reichstein gemacht, der den Keeper unter Druck setzte, vom Ausrutschen des Gegenspielers profitierte und plötzlich in Ballbesitz war. Ohne lange zu fackeln, schloss der Neuzugang ab, sodass die Kugel noch leicht abgefälscht von Tripkes Fuß ins Tor rutschte - 0:1.

Im zweiten Abschnitt hatte sich Petrus wieder beruhigt und auch die abstiegsbedrohten Schützlinge von Coach Steffen Sievert gingen mit frischem Elan und unbändigem Einsatzwillen an die Aufgabe dem Favoriten einen Punkt abzuknöpfen. Und die teilweise grenzwertige Zweikampfführung zeigte seine Wirkung: PaBo bekam seine Gelegenheiten, meist nach Standards, zum Ausgleich, doch Fritzsche und Schönfeld wussten diese nicht im Zählbares umzumünzen. Im weiteren Verlauf konnte der Rangzweite das Geschehen wieder ein bisschen beruhigen und ließ Ball und Gegner weitestgehend laufen. Für die Platzherren wurden die Wege nun immer weiter, was nicht gerade förderlich für die ohnehin schon ersatzgeschwächte Truppe zu sein schien. Mit der Einwechslung von Philipp Engler kam auf Eintracht-Seite noch einmal frischer Wind in die Partie. Der junge Linksaußen initiierte immer wieder schnelle Vorstöße über die Flügel und war auch maßgeblich am zweiten Treffer beteiligt. So legte er nach einer klasse Kombination von Tino Peschick und Patrick Mayer über die linke Seite wieder quer auf den eingelaufenen Mayer, der gekonnt mit einem Lupfer zum 0:2 abschloss. Doch damit nicht genug: Die Gäste spielten nun auf den dritten Treffer, wurden aber mehrfach vom Linienrichter zurückgewunken. Nach weiteren Abschlussversuchen von John und Fischer war es erneut Engler, der das Leder mit einem Fernschuss an die Latte setzte. Die Gastgeber steckten zwar nicht auf, doch es fehlte in der Offensive schlichtweg die nötige Durchschlagskraft, um den Erfolg von Eintracht-Süd noch einmal in Gefahr zu bringen. In der Nachspielzeit sollte schließlich noch der dritte Treffer fallen, als ELS-Kapitän Max Böhme einen Sololauf alá Lucio bis zur Grundlinie des Panitzscher Strafraums ansetzte und dann mit Martin Nahrendorf den eingelaufenen Mitspieler fand. Letzterer ließ sich nicht zwei Mal bitten, zog direkt ab und nagelte die Kugel zum Endstand unter die Querlatte.

Bereits am Samstag steht nun das Rückspiel auf dem Programm, bei dem es für Panitzsch/Borsdorf erneut um alles geht, denn die Konkurrenz vom KSC 1864 Leipzig schläft nicht und wird ebenso versuchen jeden Patzer im Abstiegskampf eiskalt auszunutzen, um am Ende vielleicht doch noch vor den Blau-Gelben zu stehen. Für Eintracht-Süd würde ein weiterer Sieg über PaBo hingegen den sicheren zweiten Platz im Aufstiegsjahr bedeuten, was die starke Spieltzeit gebührend abschließen würde.

M.N.

Punktspiel, 28.Spieltag (27.05.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Tapfer Leipzig 0:2 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Florian Hildebrand (46.min Sinan Ince), Max Böhme (C), Kai Böttner, Enrico Fischer, Ibo Ibojan, Patrick John, Stefan Reichstein, Andrej Stein (70.min Dominik Maciejak), Michael Ziegenhorn 46.min Mathias Mock), Jannik Hermann

Reserve: Philipp Döhler, Alexander Siegl, Jerome Wolter

 

Tore

0:1 Tapfer 16.min, 0:2 Tapfer 19.min

 

Spielbericht

Lange hat es gedauert bis wir diese Saison zwei Pflichtspiel Niederlagen in Folge verbuchen mussten, fast 12 Monate. Der schmerzlichen Pokal Niederlage von Mittwoch folgte eine unnötige Punktspiel Niederlage gegen den SV Tapfer Leipzig. Die Tore des Tages fielen in der 16. und 19. Spielminute. Beide Tore waren vermeidbar, allerdings hat die Kommunikation an diesem Tag nicht ganz gestimmt. Die restliche Spielzeit passierte nichts Spannendes. Torchancen gab es auf beiden Seiten, wurden aber allesamt kläglich vergeben.
Trotzdem gibt es auch schöne Geschichten an diesem Spieltag, mit Florian Bornmann, Sinan Ince, und Dominic Maciejak waren drei A-Jugend Spieler mit dabei. Sinan und Dominic kamen in der zweiten Halbzeit zum Zuge und haben ihre Aufgaben sehr ordentlich erledigt.
Die Saison neigt sich dem Ende zu, lediglich drei Punktspiele gilt es noch zu bestreiten. Im Optimalfall gehen wir drei Mal als Sieger vom Platz, das ist das Ziel.
 
Fazit
Vielen Dank an die A-Jugend Spieler die aushalfen. Wer Lust hat kann morgen (30.05 – 19:00 Anstoß bei Eiche Wachau) unsere Eintracht gegen den abstiegsgefährdeten Gast SV Panitzsch/Borsdorf unterstützen.
 
R.G.

Pokalhalbfinale (23.05.2017

SG LVB vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:0 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschick, Max Böhme (C), Patrick John, Stefan Reichstein, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Martin Nahrendorf (77.min Kenneth Reiß)), Martin Leiding (55.min Andrej Stein), Patrick Mayer, Jannik Hermann (85.min Philipp Engler)

Reserve: Patrick Steinmetz, Enrico Fischer, Thorben Slotosch, Mathias Mock

 

Tore

1:0 LVB 20.min, 2:0 LVB 80 min., 3:0 LVB 88.min

 

Spielbericht

Als Schmankerl unserer tollen Saison, spielten wir am vergangenen Dienstag das Pokalhalbfinale gegen die SV LVB. Zweimal waren wir bereits aufeinander getroffen. Zweimal hatten wir es nicht geschafft sie zu besiegen. Das sollte diesmal anders werden, denn das Ziel hieß Finale.

Danke nach Schleußig, die den Platz der SG LVB zur Verfügung stellten. Es war alles gut präpariert und eines Halbfinales im Stadtpokal würdig.

Wir sahen eine ausgegleichene Anfangsphase. Danach übernahm LVB langsam die Kontrolle über das Spiel. Die Eintracht tat sich sehr schwer im Spiel nach vorn. Viele Ballverluste, die es dem Gegner leicht machten uns in der eigenen Hälfte zu halten. Die langen Bälle fanden meist keinen eigenen Abnehmer. So konnte der Gastgeber immer wieder Druck auf unser Tor ausüben und immer weiter erhöhen. Die logische Folge ist die Führung. Wir bekommen über unsere linke Seite keinen Zugriff und der Ball landet nach Hereingabe in unserem Tor. Auch unsere Ecken und Freistöße hatten nicht die gewohnte Gefährlickeit. Sie landeten in den Armen des Hüters oder verfehlten das Tor. Als LVB das zweite Mal vor unserem Tor auftauchte, konnten wir froh sein, dass der freistehende Spieler am leeren Tor den Ball vorbeischob. Leider gab es von unserem Team in der 1.Hälfte nichts zu berichten. Der Gastgeber führte verdient.

Die Eintracht wollte in der ersten Hälfte nun einiges besser machen und kam kämpferisch aus der Kabine. Aber der Gastgeber begann wieder besser. Kurz nach dem Wiederanpfiff viel Trubel in unserem Strafraum. Der Ball krachte gegen die Latte und auf die Linie bevor Sebastian Neumann die Situation bereinigen konnte. Unser Hüter nun öfter im Mittelpunkt. Einmal parierte er sauber im 1 gegen 1 und zum anderen Mal, als eine Ecke direkt auf unser Tor geschossen wurde. Es wurde nun etwas hektischer. Klar wollten wir den Ausgleich erzielen, aber es war ein Tag zum vergessen. Alle Gelegenheiten wurden im Keim erstickt. Viele gelbe Karten wurden in dieser Phase gezeigt und Auswechslungen vollzogen. Der LVB-Trainer hatte wieder, wie uns bereits bekannt, mehr Glück mit seiner EInwechslung. Denn der vor zwei Minuten eingewechselte Spieler konnte die Führung für sein Team ausbauen. Als dann noch das 3:0 kurz vor Schluss viel, war natürlich alles vorbei. Unsere einzigste Chance in der zweiten Hälfte hatte Philipp Engler in der 90.min, als er auf das Tor schoß und der Torwart hielt. Dann pfiff der Schiedsrichter ab...

 

Fazit

Wieder einmal endet die Reise der Eintracht im Pokalhalbfinale. WIr gratulieren dem verdienten Sieger zum Einzug ins Finale. Am Samstag heißt es wieder Moral beweisen im Ligaalltag. Das wir es können wissen wir. Auf geht`s...

 

L.K.

27. Spieltag, Punktspiel (20.05.2017)
SC Eintracht Schkeuditz vs. SV  Eintracht Leipzig-Süd 1:2 (0:0)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschick, Max Böhme (C), Florian Hildebrand (80 min. Philipp Döhler), Thorben Slotosch, Kai Böttner, Martin Nahrendorf, Enrico Fischer (46.min Andrej Stein), Ibo Ibojan, Patrick John, Rouven Göttsches (71.min Mathias Mock)
Tore
0:1 Rouven Göttsches 66.min, 0:2 Ibo Ibojan 74.min, 1:2 Schkeuditz 90.min
Spielbericht
Nach dem Hickhack um das abgesagte Pokalspiel gegen die SG LVB, hieß es für die Eintracht konzentriert im Ligaalltag weiterzuarbeiten. Zu Gast beim SC Eintracht Schkeuditz heißt, sich auf harte Arbeit einzustellen, um 3 Punkte in den Leipziger Süden entführen zu können.
Die Bedingungen waren hervorragend. Es wurde ein Rasenteppich präsentiert, der seinesgleichen sucht. Hoffentlich sieht es auf unserer Südkampfbahn nach dem Umbau genauso aus. Die Sehnsucht wächst nach unserer Heimstätte.
Die erste Viertelstunde kann man getrost vergessen, weil nichts passierte. Viel klein klein zwischen den Strafräumen war zu sehen. Wie aus dem nichts dann die erste Chance für die Gastgeber. Der Ball kommt nach einer Ecke auf unser Tor und Thorben Slotosch steht auf der Linie, so dass er die Gelegenheit klären kann. Kurze Zeit später ein Hochkaräter auf der anderen Seite. Patrick John bekommt den Ball vor die Füße und knallt ihn an den Pfosten. Das Spiel ist weiterhin ausgeglichen. Eine Halbchance auf jede Seite sind zu sehen. Zuerst hält Sebastian Neumann seine Kasten sauber, dann schießen wir am Tor vorbei. Auch Kai Böttner`s Schuss landet in den Armen des Schkeuditzer Hüters. Kurz vor dem Pausenpfiff legt Enrico Fischer für Patrick John auf, aber dessen Schuss geht ebenfalls am Ziel vorbei. Leichte Feldvorteile der Eintracht, die nicht in Tore umgemünzt werden konnten.
Geduld war sicher ein entscheidender Faktor in diesem Spiel. Genauso die Wachsamkeit bei gegnerischen Angriffe. Die Abwehr um Käpt`n Max Böhme machte einen sicheren Eindruck. Florian Hildebrand, Tino Peschick und Thorben Slotosch ließen nur sehr wenig zu und sollte doch mal etwas durchkommen, war da ja noch Sebastian Neumann. Vorn wirbelten Rouven Göttsches, Ibo Ibojan und Patrick John die Schkeuditzer Abwehrreihe gehörig durcheinander und das auch noch mit Erfolg. Aber zuerst scheitert Rouven Göttsches in einer 1vs1 Situation, machte es aber wenig später besser, als Patrick John uneigennützig auf eben genannten ablegt und diesmal erfolgreich zur Eintrachtführung abschließt. Die Gäste haben nun eindeutige Feldvorteile und versuchen immer wieder Chancen zu kreieren. Die beste hatte kurze Zeit später durch Thorben Slotosch, aber der Schkeuditzer Torwart ist auf dem Posten. Eine Minute später setzt sich Ibo Ibojan unwiderstehlich gegen die Schkeuditzer Hintermannschaft durch und erhöht zum 2:0. Alle Messen gesungen? Denkste! In der der 90.min stellen die Gastgeber den Anschluss her. Dann noch einmal zittern, als der Gastgeber die Ausgleichschance hat, aber Sebastian Neumann die Chance zu nichte macht. Nach dreiminütiger Nachspielzeit pfeift der Schiedsrichter endlich ab und weitere 3 Punkte gesellen sich auf unsere Habenseite und sichern in unserer Aufstiegssaison den 2.Platz.
Fazit
Geduld und Ausdauer haben sich am Ende für die Eintracht bezahlt gemacht. Der Sieg ist jederzeit verdient. Nun steht am Dienstag der zweite Anlauf zum Pokalhalbfinale auf dem Plan. Gespielt wird in Schleußig um 18:30 Uhr. Das Ziel ist klar. Wir wollen ins Finale. Auf geht`s...
L.K.
26. Spieltag, Punktspiel (13.05.2017)
SV  Eintracht Leipzig-Süd vs. Knautkleeberger SC 2:1 (1:0)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschick (68. Andrej Stein), Philipp Döhler (64. Ibo Ibojan), Max Böhme, Patrick John, Enrico Fischer, Stefan Reichstein (72. Jerome Wolter), Michael Ziegenhorn, Jannik Hermann, Patrick Mayer, Rouven Göttsches
Reserve: Philipp Engler
Tore
1:0 Rouven Göttsches 25.min, 2:0 Ibojan Ibo 68.min, 2:1 Eigentor ELS 75.min
Spielbericht
Nach dem Pokalspiel ist vor dem Ligaalltag. Zum heutigen Punktspiel schaute der KSC bei uns in Wachau vorbei. Im Vergleich zum Pokalspiel wurden einige personelle Änderungen vorgenommen. Routinier Philipp Döhler begann auf der Außenverteidiger Position, Jannik Hermann ackerte im Zentrum, Michael Ziegenhorn zeigte seine Qualitäten auf der Außenbahn und vorne durfte sich der Trainer selbst aufstellen. Das Hinspiel konnten wir erst gegen Ende des Spiels für uns entscheiden. Das Ziel war es demnach, das Spiel früher für uns zu entscheiden.
Wir begannen druckvoll und fanden gut ins Spiel. Nach 25 Minuten war es Rouven Göttsches der schön von Enrico Fischer in Szene gesetzt wurde und den Spielzug erfolgreich beendete. KSC hatte wenig Fußballerisches zu bieten. Lange Bälle kamen regelmäßig bei ELS Innenverteidiger Böhme und John an und konnten problemlos verarbeitet werden. Wenn es im Zentrum gefährlich wurde konnten Jannik Hermann und Patrick Mayer die Situation oftmals für sich entscheiden. Lediglich ein Freistoß seitens KSC sorgte für Gefahr, doch unser Sebastian Neumann flog durch den Strafraum und konnte den Ball aus dem Winkel kratzen. Die erste Hälfte plätscherte vor sich hin und jeder war froh, dass es nicht angefangen hat zu regnen.
In der zweiten Hälfte kam der KSC besser ins Spiel, konnte aber wenig Druck nach vorne entwickeln. Die Bahn-Duos taten ihren Job gut und generell hatte man nie das Gefühl, dass noch ein Tor für die Gäste fallen könnte. Philipp Döhler verließ in der 64. Minute nach sehr ordentlicher Partie den Platz und der eingewechselte Ibo Ibojan konnte nur 4 Minuten später mit einem schönen Lupfer das Ergebnis in die Höhe schrauben. In dieser Phase hatten wir sehr viele Chancen, trafen aber auch sehr viele falsche Entscheidungen. So haben wir geschossen, wenn wir hätten querlegen müssen und quergelegt, wenn ein Torschuss besser gewesen wäre. Etwas überraschend fällt in der 75. Minute der Anschlusstreffer. Eine eigentlich ungefährliche Standardsituation wurde nicht entschlossen genug verteidigt, Patrick John war der Leidtragende und fälscht den Ball unglücklicherweise ins eigene Tor ab. Die restliche Spielzeit passierte nichts Spannendes mehr.

R.G.

 

Pokalviertelfinale (10.05.2017)

SV Mölkau II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:0 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschick, Kenneth Reiß, Max Böhme, Enrico Fischer (57.min Kai Böttner), Stefan Reichstein, Philipp Engler (46.min Michael Ziegenhorn), Martin Nahrendorf, Martin Leiding (60.min Patrick John), Patrick Mayer, Mathias Mock

Reserve: Patrick Steinmetz, Jannik Hermann, Thorben Slotosch, Philipp Döhler

 

Tore

0:1 Patrick John 89.min

 

Spielbericht

Pokalzeit heißt englische Woche! Zwischen den Punktspielen bei Brehmer und dem Punktspiel am kommenden Wochenende gegen den KSC, stand noch ein Spiel auf dem Sportplatz in Mölkau aus. Die Mölkauer aus der 2.KK und die Eintracht der Stadtligist. Jeder der denkt, dass alles schon vorher klar, kann sich gleich aus dem Wettbewerb verabschieden. Die Mölkauer standen nicht aus puren Glück im Viertelfinale, sondern weil sie es sich verdient hatten. Also war Vorsicht geboten und die Sache mit gesundem Selbstbewusstsein angehen.

Wetter und Platz boten gute Rahmenbesdingungen fürdas Viertelfinale im Leipziger Stadtpokal. Benerkenswert auch die Anzahl der Zuschauer. Nur, ob da jeder schon Bier trinken durfte, der auch eine Flasche in der Hand hatte, halte ich für zweifelhaft.

Die Eintracht fand zu Beginn gut ins Spiel und erarbeitete sich gute Chancen. Enrico Fischer hatte zweimal Chance gleich in Form eines Tores ein Ausrufezeichen zu setzen. Aber weder beim Schuss noch beim Kopfball konnte er genügend Druck hinter den Ball bekommen. Den Mölkauern gelang es immer wieder uns den Spaß am Fußball zu nehmen und konnten das Spiel nach der Anfangsviertelstunde ausgeglichen gestalten. Ein erster Schuss auf das Eintrachttor bewies, dass der Gastbeger nun auch mehr wollte. Große Chancen blieben Mangelware. Schüsse auf die Tore waren die einzigsten Möglichkeiten. Meist allerdings viel zu ungenau, so dass sie über oder neben das Tor gingen oder in den Armen der Hüter landeten. Natürlich war der vermeintliche Außenseiter mit unserer Harmlosigkeit zufrieden und hatte keine Mühe zu verteidigen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Kurz nach dem Anpfiff besaß der Gastgeber die erste Chance. Sebastian Neumann zeigte bei seiner Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte wie gewoht eine sehr gute Leistung. Die 2.Hälfte war ein Spiegelbild der 1.Hälfte. DIe Gastgeber standen gut und verhinderten weiter, dass die Eintracht Fußball spielen kann. Klar gab es wieder Chancen. Durch gezielte Einwechslungen konnten die Gäste auch den Druch etwas erhöhen, aber zwingendes war auch hier wieder nicht zu sehen. Man wurde das Gefühl nicht los, dass sich beide Teams auf eine Verlängerung geeinigt hatten. Doch einer hatte was dagegen und wenn eben nichts geht oder nicht viel, dann haben wir unsere Standardkönige. Die Rede ist diesmal von Patrick John. Es ist die 89.min und es ist Bambitime. Er legt sich den Ball zurecht, läuft an, schießt, der Ball landet abgefälscht im Tor. Die Gastgeber können es nicht glauben, dass ihr aufopferungsvoller Kamp nicht belohnt wird und die EIntrachtler liegen sich in den Armen. Nach der dreiminütigen Nachspielzeit pfeift der Schiri ab.

 

Fazit

Wir zollen den Mölkauern für die gebrachte Leistung Respekt und wir sind froh Spezialisten in unseren Reihen zu haben, die solche Spiele entscheiden können. Im Halbfinale stehen nun nur noch Stadtligisten. Auch am kommenden Samstag geht es in der Stadtliga gegen den KSC weiter. Auf geht`s...

 

L.K.

25.Spieltag, Punktspiel (07.05.2017)

SV Brehmer vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:4 (0:1)

 

Aufstellung

Sebastian Neumann, Tino Peschick, Patrick John, Max Böhme (C), Florian Hildebrand (68.min Kenneth Reiß), Kai Böttner, Ibo Ibojan (71.min Michael Ziegenhorn), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches, Martin Nahrendorf (59.min Enrico Fischer), Jannik Hermann

Reserve: Philipp Engler, Martin Leiding, Mathias Mock

 

Tore

0:1 Rouven Göttsches 39.min, 0:2 Patrick John 51.min, 0:3 Michael Ziegenhorn 73.min, 0:4 Jannik Hermann 90.min

 

Spielbericht

Unser gestriger Gegner hieß SV Brehmer. Seit einiger Zeit schon einer der Dauerrivalen, egal in welcher Liga wir spielten. Auch ein Spiel der Aufsteiger gegeneinander. Wir erinnern uns Duelle, in denen sich nichts geschenkt wurde. Weder vor, im oder nach dem Spiel. Es ist ein Duell der anderen Art, wenn gegen dieses Team gespielt wird. Um die Schwere der Aufgabe wusste jeder. So wurde das Team auch eingestellt.

Der Platz war gut vorbereitet und auch gut bespielbar. Wenn man unseren Platz auf der Südkampfbahn in den letzten Jahren sah, ist alles besser. Wir freuen uns, wenn wir endlich wieder zu Hause spielen dürfen. Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird. Bekanntlich ist Vorfreude die schönste Freude.

Aber nicht der Gastgeber übernahm die Regie, sondern die Eintrachtelf. Der Vorlagenkönig der Liga Kai Böttner setzte den ersten Akzent, als seine Ecke über alle Spieler hinwegflog und in Patrick John den Abnehmer am zweiten Pfosten fand. Leider konnte er den Ball nicht ins Tor spitzeln, sondern er ging daneben. Auch die zweite Ecke war gefährlich, diesmal verpassten Jannik Hermann und wiederum Patrick John. Schön, wenn so eine Waffe in seinen Reihen hat. In der 15.min knallte der Ball an die Latte des Brehmer Tores. Rouven Göttsches hatte abgezogen. Aber auch der Gastgeber kann bekannterweise Standards. Ein Freistoß in aussichtsreicher Position, wehrte Stefan Reichstein mit Kopf ab. Nach einem guten Kopfball der Brehmer, wo sich Sebastian Neumann auf dem Posten zeigte und einem Klasseschuss von Kai Böttner, ging die Eintracht mit der nächsten Aktion in Führung. Nach einer Vorlage von Kai Böttner netzte Rouven Göttsches ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff haben sich die Gastgeber entschlossen auch ihr spielerisches Können zu zeigen und kombinieren sich vor den Eintrachtstrafraum, aber der darauffolgende Schuss geht knapp links am Tor vorbei.

Wir starten wieder besser in die zweite Hälfte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, weil einer unserer Spieler von den Füßen geholt wurde. Dem Pfiff folgen ewige Diskussionen, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass der Elfmeter zurückgenommen wird. Patrick John lässt sich davon nicht verunsichern und setzt den Ball in den rechten oberen Winkel. Das Tor schockt die Gastgeber merklich. Klar schlägt Brehmer immer wieder lange Bälle, die auch gut sind, aber unsere Abwehr um Käpt`n Max Böhme steht bombensicher. Gute Freistosssituationen enden in unserer Mauer, obwohl die normalerweise sehr gefährlich sind. Unsere Freistösse haben mehr Qualität. Kai Böttner legt sich mal wieder die Kugel zurecht und bringt diese in den Strafraum. Dort steigt der eben eingewechselte Michael Ziegenhorn gegen alle Brehmerhünen hoch und köpft zum 3:0 ein. Auch die Qualität unserer Einwechselspieler ist Klasse und es wird dem Trainer bei Aufstellung wahrlich nicht einfach gemacht. Aber trotzdem müssen wir auf der Hut sein. Sebastian Neumann ist bis zu Ende konzentriert und lässt nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzt Jannik Neumann, der gekonnt angespielt wird und zum 4:0 am Torwart vorbeilegt.

 

Fazit

Am Ende steht, auch in dieser Höhe, ein verdienter Sieg. Die bessere Spielanlage hat dem Gegner deutlich die Grenzen aufgezeigt. All diese Qualitäten brauchen wir auch bei der nächsten Aufgabe. Die heißt Pokalviertelfinale bei der Zwoten des SV Mölkau. Für zwei unserer Spieler bedeutet es eine Rückkehr zu ihrem alten Verein. Wir wollen gewinnen und ins Halbfinale. Auf geht´s....

 

L.K.

24.Spieltag, Punktspiel (29.04.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lindenau 2:1 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann (C), Tino Peschik (81.min Mathias Mock), Patrick John, Florian Hildebrand, Kenneth Reiß, Kai Böttner, Enrico Fischer, Thorben Slotosch (64.min Philipp Engler), Stefan Reichstein (57.min Rouven Göttsches), Jannik Hermann, Paul Zimmermann

Reserve: Thomas Müller, Philipp Döhler, Alexander Siegl

 

Tore

0:1 Lindenau 32.min, 1:1 Stefan Reichstein 57.min, 2:1 Patrick John 65.min

 

Spielbericht

Der 24.Spieltag führte den SV Lindenau auf die Sportanlage in Wachau. Durch den überraschenden Sieg der Lindenauer gegen unseren Bezwinger LVB am vorangegangenen Spieltag, war unser Team gewarnt und sollte dementsprechend motiviert sowie konzentriert an dieses Spiel gehen. Das Hinspiel konnten wir bereits für uns entscheiden, aber wir wussten, dass wir nicht auf die Mannschaft der Hinrunde treffen würden.

Der April liegt in seinen letzten Zügen, aber auch mit allem was dazu gehört. Einige Schauer hatten die obere Schicht des Rasens aufgeweicht und sorgte für einige Standschwierigkeiten auf den schon nicht einfach zu bespielenden Geläuf.

Die Anfangsphase war eher beschaulich, aber mit Vorteilen für die Gäste. Es fing mit zwei kleineren unbedeutenden Möglichkeiten durch Lindenau an. Die Eintracht hat Schwierigkeiten in Spiel zu finden. Sie machte sich das Leben durch Unkonzentriertheiten und Ungenauigkeit schwer. Oft waren nur Einzelaktion durch die wir gefährlich waren. Es wurde sehr oft versucht auf das Tor zu schießen, aber alles wurde geblockt, wie es bei den Schussversuchen von Kai Böttner und Paul Zimmermann zu sehen war. Die Lindenauer waren mit ihrer Schnelligkeit um Umkehrspiel verdammt gefährlich. Florian Hildebrand riskierte Kopf und Kragen bei einer sehr sauberen Grätsche, bevor der Stürmer zum Abschluß kam. Dann wieder Kai Böttner, der sich ein Herz fasste, schoss und der Ball am Pfosten landete. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. Leider waren wir bei der nächsten Umschaltsituation nicht wach. Die Lindenauer nutzten ihren Vorteil in puncto Schnelligkeit und Sebastian Neumann war machtlos beim 0:1. Die Eintracht fand in der Restviertelstunde vor der Halbzeit keine passenden Antworten mehr. Glücklicherweise stellte uns Lindenau auch vor keine Aufgaben mehr.

Nun hieß es abermals Moral zu beweisen. Allerdings machten die ersten 10 min nicht den Eindruck. Wie aus dem Nichts dann eine Flanke von Kenneth Reiß, die durch die Lindenauer Abwehr rutscht und in Stefan Reichstein einen dankbaren Abnehmer findet. Ab diesem Zeitpunkt ist es ein anderes Spiel, da die Eintracht Fahrt aufnimmt. Mit der Einwechslung von Philipp Engler beweist unser Trainergespann ein glückliches Händchen. Die Lindenauer wissen kurz nach seiner Einwechslung nichtsmit ihm anzufangen. Übrigens fügt er sich immer besser in unser Team ein und scheint den schwierigen Übergang in den Männerbereich zu schaffen. So entsteht viel Druck über unsere linke Seite. Er bereitet mit seinem Lattentreffer die Eintracht-Führung vor. Patrick John nimmt den zurückspringenden Ball volley und schießt ihn ins Tor.  Wenige Sekunden später dann gleich nochmal Philiipp Engler mit einem Lattentreffer. Ein Tor wäre ihm wirklich vergönnt gewesen. Wir sehen nun eine ganze andere Eintrachtelf, die mit Dauerdruck das Lindenauer Tor belagert. Torchancen der Gäste sind Mangelware. Eine Viertelstunde vor Ende schenken wir ihnen fast den Ausgleich, als Sebastian Neumann einen Abschlag in die Füße des gegnerischen Stürmers schießt, aber dieser den Ball danach neben das Tor ballert.  Die Lindenauer wirken beeindruckt und auch geschlagen. Ihre langen Bällen finden nun keinen Abnehmer mehr. Natürlich wird es zum Schluss etwas hektisch und wir sehnen den Schlusspfiff entgegen. Es passiert nichts mehr und der Schiedsrichter pfeift ab.

 

Fazit

Das Team hat eine erste Hälfte hingelegt aus der es lernen muss, dass man so keinen Blumentopf gewinnt. Dann aber eine gute Reaktion in der zweiten Halbzeit gezeigt. Der Lohn sind drei Punkte auf unserem Konto. Sauber Jungs! Am nächsten Spieltag wartet unser Dauerrivale Brehmer. Wir wissen was uns dort erwartet. Noch so eine erste Hälfte kann uns das Genick brechen. Aber das wird nicht passieren. Auf geht`s...

 

L.K.

23.Spieltag, Punktspiel (22.04.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. LSV Südwest 6:0 (4:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Patrick John, Max Böhme (C), Kenneth Reiß, Jannik Hermann, Martin Nahrendorf, Kai Böttner, Rouven Göttsches (78.min Rouven Göttsches), Paul Zimmermann (60.min Paul Zimmermann), Stefan Reichstein (60.min Thomas Müller)

Reserve: Enrico Fischer, Michael Hamm, Philipp Engler

 

Tore

1:0 Stefan Reichstein 6.min, 2:0 Paul Zimmermann 14.min, 3:0 Rouven Göttsches 23.min, 4:0 Patrick John 24.min, 5:0 Paul Zimmermann 58.min, 6:0 Alexander Siegl 80.min

 

Spielbericht

Zum zweiten Teil der englischen Woche trafen wir am gestrigen Samstag auf den LSV Südwest. Zweimal hatten wir in dieser Saison bereits das Vergnügen und beide Duelle konnten wir für entscheiden. Auch im dritten Aufeinandertreffen wollten wir als Sieger vom Platz gehen.

Eine steife Brise blies in die Arena in Wachau und erschwerte die Bedingungen für das Team, welches gegen den WInd spielte.Alles andere war perfekt für ein gutes Fußballspiel.

Der angesprochene WIndmachte dem LSV das Leben in der ersten Hälfte sehr schwer. Entweder fehlte es ihnen an Durchschlagskraft oder es musste befürchtet werden das lange Bälle zurückkommen. Die wenigen Chancen der Gäste spiegeln dies wieder. Die Eintracht hingegen begann druckvoll. Die erste Hälfte ergab ein Eckenfestival ungekannten Ausmaßes. Los ging es in der 7.Minute als Kai Böttner den Ball auf den zweiten Pfosten schlug und Stefan Reichstein goldrichtig stand. Danach wirkte die Körpersprache der Gäste bereits bedenklich. Wahrscheinlich erinnerten sich einige an das Hinspiel, welches bereits 6;0 für uns endete. Das sie aber auch anders können, bewies das Pokalspiel was denkbar knapp 3:2 für uns endete. Die Eintracht sorgte nach der 2.Ecke für eine beruhigende Führung, als Paul Zimmermann mit dem Kopf zur Stelle war. Dann die 3.Ecke, aber nein nicht 3:0, sondern der Ball flog mit Hilfe des Windes direkt über das Tor. Aber die Erhöhung des Ergenisses sollte nicht lange auf sich warten lassen. Eine Flanke von halbrechts in den Strafraum. Der LSV-Hüter bekommt den Ball nicht richtig zu fassen und rutscht ihm unter seinen Händen durch. Rouven Göttsches ist zur Stelle und staubt ab. Aber einer ging noch. 5.Ecke! Auch wenn es unglaublich klingt. Diesmal durfte sich Patrick John in die Torschützenliste eintragen. Nach einer halben Stunde der erste Schuss auf das Tor von Sebastian Neumann. Aber auch viel zu ungefährlich. Bis zur Halbzeit passierte dann nichts mehr. Aber es war ja auch davor genügend passiert.

In der 2.Hälfte war dann aufgrund des Halbzeitergebnisses, trotz des Windes, die Luft raus. Die Eintracht verwaltete die Führung. Der LSV begann die Halbzeit mit ihrer 1.Ecke, aber diese war bei weitem nicht so gefährlich wie die der Eintracht und brachte nichts ein. Zwei Schüsse von Kai Böttner und Paul Zimmermann testeten die Wachsamkeit des LSV-Hüters und sahen sie bestätigt. Beim fünften Tor spielt eine Ecke auch eine gewisse Rolle. Diese wird kurz ausgeführt und in den Strafraum geschlagen. Wieder ist Paul Zimmermann zur Stelle und schießt zum 5;0 ein. Dann eine Wechsel mit Folgen. Alexander Siegl kommt ins Spiel. Lange hatte der Junge mit privaten Problemen zu kämpfen und hatte selten Zeit für den Fußball. Nun setzte er sich nach einer Ecke (was sonst?) in Szene und netzte zum 6:0 Endstand ein. Was schreibt der Fußball doch für schöne Geschichten? Das ganze Team umarmte ihn und feierte mit ihm. Super Alex! In einem fairen Spiel sah ein LSV-Spieler kurz vor Schluß noch die einzige gelbe Karte des Spiels. Dann pfiff der gute Schiedsrichter ab.

 

Fazit

Wieder mal hat das Team eine tolle Moral gezeigt und gezeigt, dass es ein Team ist. Wir bleiben oben dran und gehören zu den Spitzenteams in Leipzig. Kommendes Wochenende haben wir wieder ein Heimspiel. Diesmal sind die Lindenauer zu Gast. Auf geht`s...

 

L.K.

Nachholspiel, Punktspiel (19.04.2017)

SG LVB - SV Eintracht Leipzig-Süd 3:0 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme (C), Patrick John, Paul Zimmermann, Jannik Hermann, Kai Böttner, Thorben Slotosch (66.min Martin Nahrendorf), Stefan Reichstein (80.min Philipp Engler), Enrico Fischer, Rouven Göttsches (66.min Michael Ziegenhorn)

Reserve: Max Taubert, Jerome Wolter, Kenneth Reiß, Mathias Mock

 

Tore

1:0 LVB 29.min, 2:0 LVB 66.min, 3:0 LVB 88.min

 

Spielbericht

Wenn das Spitzenspiel in der Stadtliga stattfindet sind wir dabei. Allein das macht uns als Aufsteiger schon besonders stolz. Der Zweite, die SG LVB, traf auf den Dritten, die Eintracht.

Ungewohnte Spielstätte und ungewohnter Spieluntergrund waren die Vorgaben für das Nachholspitzenspiel in der Stadtliga. Die Bedingungen waren hervorragend, welche die Sportschule Abtnaundorf bot. Zumal in der zweiten Hälfte auch das Spiel unter Flutlicht gespielt wurde. Einfach eine besondere Atmosphäre.

Das Spiel startete gleich mit Volldampf und kannte bis zum Halbzeitpfiff fast keine Pause. Die erste Chance besaß LVB, als sie Sebastian Neumann mit einem Schuss prüften. Nach 10 Minuten hatte die Eintracht die erste Chance, Rouven Göttsches wurde klasse in Szene gesetzt. Er lief allein auf den Torwart zu, scheiterte aber 1 vs. 1 am glänzend aufgelegten LVB-Torwart. Nach einem weiteren Schuss auf das Eintrachttor, war es wieder Rouven Göttsches der nach einem Solo die Führung hätte erzielen können. Leider ging der Ball diesmal am Tor vorbei. Chancen gab es praktisch im Minutentakt. Sicher auch dem kleinen Spielfeld geschuldet, das ein schnelles Überbrücken ermöglichte. LVB versuchte es immer wieder mit Schüssen, wobei der nächste Versuch der Beste war und Sebastian Neumann schon viel von seinem Können zeigen musste. Nach einem nichtgegebenen Tor für die "Gastgeber" wegen Abseits, hat die Eintracht dreimal die Chance den Ball im Tor unterzubringen, Aber scheitert entweder am Torwart oder an sich selbst. Es ist zum verzweifeln. Dann auf jeder Seite eine Kopfballchance, bevor der Ball im Eintrachttor liegt. Fast die dieselbe Situation wie beim Abseitstor, nur das es diesmal eben kein Abseits ist und Ball in unserem Tor landet. Unfassbar! Anstatt 3:0 für uns, steht 0:1 gegen uns. Der Schock sitzt erstmal tief. Die Eintracht knabbert am Gegentor und LVB verwaltet die Führung bis zur Halbzeit.

Mit frischen Kräften und neuen Plan geht es in die 2.Hälfte. Die erste Chance besitzt diesmal die Eintracht. Nach Flanke von Paul Zimmermann kann Rouven Göttsches leider den schwer anzunehmenden Ball nicht ausreichend unter Kontrolle bringen und so verpufft auch diese gute Chance. Dann ist Auswechselzeit. Wobei der LVB-Trainer das glücklichere Händchen hat. Kurz danach trifft der eingewechselte Spieler zum 2:0 für die Gastgeber. Nein, wir haben noch lange nicht aufgegeben. Rouven Göttsches legt den Ball Torwart vorbei. Aber was passiert? Er geht naütrlich an den Pfosten und an dem heranstürmenden Patrick John vorbei. Es ist so ein Tag, an dem wir noch 3 Stunden hätten spielen können und trotzdem das Tor, außer den Pfosten, nicht getroffen hätten. Natürlich geht auch der Ball von Paul Zimmermann, nach gutem Zusammenspiel mit Torben Slotosch, über das Tor. Wir rennen an und rennen an. LVB glänzt mit gnadenloser Effektivität. Das 3:0 ist erneut ein Jokertor, eines kurz zuvor eingewechselten Spielers. Wenig später pfeift der Schiedsrichter dieses Spiel mit einem ungerechten Ausgang ab.

 

Fazit

Glückwunsch an LVB, die dieses Spiel mit Cleverness und Effektivität gewonnen haben. Vielleicht brauchen wir einfach noch etwas Zeit für solche Spiele und diese sollte auch gegeben werden. Am kommenden Samstag spielt der beste Aufsteiger der Stadtliga in Wachau gegen LSV Südwest. Dann werden wir wie so oft Moral beweisen. Auf geht`s...

 

L.K.

Pokal, Achtelfinale (13.04.2017)

SV Panitzsch/Borsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:6 (1:2)

 

Kader

Max Baumgart, Tino Peschik (C), Patrick John, Florian Hildebrand, Paul Zimmermann (62.min Kenneth Reiß), Jannik Hermann, Kai Böttner, Stefan Reichstein (72.min Philipp Engler), Patrick Mayer, Martin Nahrendorf, Enrico Fischer (56.min Rouven Göttsches)

Reserve: Sebastian Neumann, Max Böhme, Thorben Slotosch

 

Tore

0:1 Enrico Fischer 35.min, 1:1 Pa/Bo 37.min, 1:2 Patrick John 45.min, 1:3 Tino Peschik 50.min, 1:4 Kai Böttner 59.min, 1:5 Stefan Reichstein 65.min, 1:6 Kai Böttner 79.min

 

Spielbericht

Das wir unser erstes Spiel gegen die Panitzscher in dieser Saison im Pokal spielen würden, hatte auch niemand gedacht. Spiel eins fiel aufgrund der WItterung aus und wird demnächst nachgeholt. So war es für einige schwer den Sportplatz zu finden, da es dieses Duell außerhalb des Pokales auch noch nicht so oft gab. Sicher verläuft die Saison nicht ganz nach Wunsch der Gastgeber. Aber der Pokal hat ja bekanntlch seine eigenen....

WIr fanden ein doch recht gut zu bespielendes Grün vor. So starteten wir voller Enthusiasmus in die Partie. Leider musste unser etatmäßiger Kapitän Max Böhme kurz vor Beginn aus gesundheitlichen Gründen noch die Segel streichen. Gute Besserung!

Das Spiel begann auf beiden Seiten schwungvoll. Es wurde immer versucht schnell zum Torabschluss zu kommen. Kleinere Chancen blieben ungenutzt oder waren sichere Beute der Hüter. Im Eintracht-Tor stand diesmal Max Baumgart, wie schon in den anderen Pokalspielen. Um es vorweg zu nehmen, er machte seine Sache gut. Man kann von einem ausgeglichenen Chancenverhältnis sprechen. So knallte der Ball nach Freistoss von Tino Peschik an die Latte, weil ihn der Torwart unterschätzte. Einen Freistoss der Gastgeber konnte unser Hüter aus dem Winkel holen und über das Tor lenken. Dann war es Enrico Fischer der nach Vorlage von Kai Böttner den Ball staubtrocken ind die Maschen hämmerte. Die Freude dauerte allerdings nicht lang an. Zwei Minuten später lag der Ball in unserem Netz. Ein Schuss von der Strafraumgrenze konnte nicht verhindert werden. Zwei gut herausgespielte Chancen von Paul Zimmermann und ein Freistoss von Patrick John blieben leider ungenutzt. Mit einem Unentschieden in die Pause? Nein! Stefan Reichstein wurde im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt  Patrick John versenkte den Ball zur verdienten Führung. Statt dem Anpfiff erfolgte der Pausenpfiff.

Knapp fünf Minuten dauerte es bis zur ersten Chance der Eintrachtler. Jannik Hermann nahm Maß, aber leider senkte sich der Ball erst kurz hinter dem Tor. Neukapitän Tino Peschik machte es wenig später besser und versenkte den Ball aus halblinker Position mit einem strammen Schuss in den linken WInkel des Tores. Marke Tor des Monats! Wer jetzt dachte wir ziehen uns zurück, sah sich getäuscht. Zu bewundern war dies, als Jannik Hermann sich den Ball am gegnerischen Strafraum eroberte, aber den Ball danach leider an den Pfosten setzte. Das vierte Tor wurde ebenfalls durch einen Elfmeter erzielt. Zuvor war der eingewechselte Rouven Göttsches von den Beinen geholt worden. Kai Böttner übernahm die Verantwortung und netzte ein. Einge der wenigen Chancen der Gastgeber wurde vergeben als ein Kopfball über unser Tor ging. Stefan Reichstein machte es besser und setzte seinen Kopfball nach schöner Flanke in das Tor. Den Schlusspunkt des Torreigens setzte wiederum Kai Böttner nach Vorlage von Rouven Göttsches. Die letzte Chance hatten die Gastgeber, aber auch der Kopfballversuch blieb erfolglos. Wenig später pfiff der gute Schiedsrichter ab.

 

Fazit

Nun stehen wir im Viertelfinale. Mit einer überzeugenden zweiten Halbzeit verdient. Wir sind voller Erwartung auf den nächsten Gegner. Aber am Mittwoch steht schon der nächste Kracher auf dem Plan. Da treffen wir in Abtnaundorf im Punktspiel auf den Zweiten der Stadtliga. Die SG LVB wird uns wieder alles abverlangen und wir werden alles geben. Auf geht`s...

 

L.K.

22.Spieltag, Punktspiel (08.04.2017)

SV Liebertwolkwitz II - SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Paul Zimmermann, Florian Hildebrand, Max Böhme, Andrej Stein, Michael Ziegenhorn (67.min Stefan Reichstein), Jannik Hermann, Kai Böttner, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (56.min Philipp Engler), Enrico Fischer (88.min Michael Hamm)

Reservebank: Philipp Döhler, Jerome Wolter

 

Tore

0:1 Enrico Fischer 10.min

 

Spielbericht

Das ewig junge Duell zweier Aufsteiger stand auf der Agenda der Stadtliga. Seit Jahren treffen sich die Zwote der Wolkser und wir regelmäßig aufeinander und das mindestens zweimal, in manchen Jahren sogar dreimal im Jahr. Schöne Tore, aber auch schwere Verletzungen begleiten die Erinnerungen. Es ging immer fair in den Spielen zu. Zwei der drei geschriebenen Dingen wollten wir wieder. Welche das sind kann sich jeder denken.

Auch der zu bespielende Untergrund ist in Liebertwolkwitz Legende. Er gleicht mittlerweile den derzeitigen Bedingungen auf der Südkampfbahn. Nur das eben auf der Südkampfbahn im Moment nicht gekreidet wird. Aber auch hier wird eine Verbesserung angestrebt, wie im Vereinsheim zu lesen war. Viel Erfolg dabei!

Also bestand die Frage von Anfang, was der Platz zulässt und wie wir die Niederlage gegen Rotation verdaut haben. Um es vorweg zu nehmen. WIr sahen ein Spiel was arm an Höhepunkten war. Standardsituationen war oft das Gefährlichste was man sah. Den einzigen wirklichen technischen Höhepunkt setzte Enrico Fischer nach zehn Minuten. Ein Einwurf von Paul Zimmermann wurde per Kopf von Martin Leiding verlängert. Enrico Fischer zog seinen Fallrückzieher durch und der Ball senkte sich hinter dem Torhüter ins Netz. Kurz danach wurde Sebastian Neumann gefordert. Wieder zeigte er warum zu den besten Hütern der Liga zählt und machte die einziger Wolkser Chance zu nichte. Beide Abwehrreihen leisteten ganze Arbeit. Oft wurden Angriffe frühzeitig abgefangen oder beim Schuss war immer noch ein Abwehrbein dazwischen. Wenn ein Schuss durchkam, ging er über das Tor. Zielwasser hatten beide Teams nicht getrunken. Hlabzeit!

In der zweiten Hälfte ging es auch zwischen den Strafräumen hin und her. Chancen waren Mangelware. Hier reicht eine Hand um diese zu zählen. Wolks hatte drei und wir noch weniger. Aber wir führten wenigstens. Also spielte uns diese Situation in die Hand. Bis plötzlich der Schiedsrichter nach Handspiel in unserem Strafraum auf den Punkt zeigte. Nun überlasse ich dem Betrachter, ob der Ball schlecht geschossen war und super von Sebastian Neumann gehalten wurde. Auf jeden Fall war er nicht drin und das war gut so. Manchmal muss man auch Glück haben und das war nun diesmal auf unserer Seite. Bis zum Abpfiff passierte nichts mehr.

 

Fazit


Das Team hat nach der Niederlage gegen Rotation Moral bewiesen. Das Glück was uns gegen den Klassenprimus fehlte hatten wir diesmal. Weiter geht die wilde Fahrt für den besten Aufsteiger der Stadtliga. Am kommenden Donnerstag geht es im Pokal gegen Panitzsch/Borsdorf. Auf geht`s...

 

L.K.

21.Spieltag, Punktspiel (01.04.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Rotation Leipzig 1:2 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme (C), Patrick John, Paul Zimmermann, Jannik Hermann, Florian Hildebrand, Michael Ziegenhorn (46.min Thorben Slotosch), Martin Leiding (78.min Philipp Engler), Enrico Fischer (69.min Andrej Stein), Rouven Göttsches

Reserve: Max Baumgart, Philipp Döhler, Thomas Müller, Jerome Wolter

 

Tore

0:1 Rotation 47.min, 1:1 Rotation (ET) 70.min, 1:2 Rotation 74.min

 

Spielbericht

Das Duell Erster gegen Zweiter der Stadtliga fand am gestrigen Samstag statt. Erstmal danke an die Gäste, die viel Geduld zu Beginn bewiesen. Man kann schon von einem würdigen Rahmen sprechen. Einige Gästefans waren gekommen, genauso wie die Fans unserer Eintracht. All das und die sehr gute Bewirtung von Tino lud zum Fußballspielen ein.

Auch das Wetter passte. Nur der Untergrund auf der Sportanlage in Wachau hat sehr gelitten. Sicher hat die Witterung der vorangegangen Monate seinen Teil dazu beigetragen. Aber auch andere Plätze haben das Problem und wir sind sehr froh, dass mit Eiche Wachau einen Partner gefunden haben, der uns das Spielen ermöglicht.

Achja Fußball wurde auch gespielt. Zugegeben Rotation hatte den besseren Start. Lange Bälle des ihres Torwarts, wie des öfteren im Spiel, sorgten für Gefahr. Die brandgefährlichen Stürmer der Gäste wurden so in Szene gesetzt. Daraus ergibt sich auch ihre erste Chance, die glücklicherweise am bereits geschlagenen Sebastian Neumann rechts am Tor vorbei geht. Bei der nächsten Chance lässt sich unser Torwart nicht überraschen, als die 1.Ecke auf den kurzen Pfosten platziert wird, ist er rechtzeitig im bedrohten Eck. Nach etwa eine Viertelstunde kommen wir zu den ersten kleinen Chancen. Paul Zimmermann und Jannik Hermann können ihre Bälle nicht genügend platzieren, um Gefahr zu erzeugen.Wo blieb eigentlich der Elfmeterpfiff als unser Stürmer im Strafraum von den Füßen geholt wurde? So wurde uns die Chance zur Führung genommen. Bei der Chance von Rouven Göttsches wenig später, muss der Rotations-Hüter schon aktiv werden, um die Führung der Eintracht zu verhindern. Kurz vor der Pause hat Enrico Fischer das 1:0 auf dem Fuß. Technisch stark überlupft er den Torwart und steht vor dem leeren Tor. Aber leider bekommt er nicht genug Druck hinter den Ball, so kann ein Abwehrspieler noch den Ball von der Linie kratzen. Mit einer gelben Karte für Rouven Göttsches geht es in die Pause.

Die Trinkflaschen waren noch gar nicht wieder gefüllt, als die Gäste in Führung gingen. Ein Angriff über unsere rechte Seite wird nicht unterbunden und der Stürmer legt den Ball an Sebastian Neumann vorbei ins Tor. So langsam wird es ruppig auf dem Platz. Das Mittelfeld wird zur Kampfzone erklärt. So waren die Worte der Gäste während des Spieles. Paul Zimmermanns Schuss ging nach einem gut getimten Diagonalball über das Tor. Dann plötzlich der Ausgleich. Der bis dahin gut agierende Rotations-Hüter ließ einen Ball durch die Finger gleiten und aus Sicht des Schiedsrichter auch hinter die Linie. Wenn es auch glücklich war, aber auf jeden Fall verdient. Die Hektik auf dem Spielfeld nahm zu. Zuerst nahm uns der Schiedsrichter einen klaren Vorteil eines Überzahlkonters und pfiff dann Elfmeter gegen uns. Nun könnte man sagen, wenn er den gibt, hätte er ihn auch in Hälfte eins für uns geben müssen. Beim Schuss vom Punkt hat Sebastian Neumann keine Chance und Rotation geht in Führung. Es wird hektisch. Rotation will natürlich so viel wie möglich Zeit vergehen lassen und wir drängen auf den Ausgleich. Paul Zimmermann und Florian Hildebrand haben noch kleine Chancen, können den Ball aber nicht über die Linie bringen. Mit einer Gelbflut geht das Spiel zu Ende.

 

Fazit

Das Spiel hat einen glücklichen Gewinner. Ein Unentschieden wäre hier gerechter gewesen. Wir haben ein gutes Spitzenspiel gesehen und keinen Unterschied. Außer das wir ein Spiel knapp verloren haben, ist nichts passiert. Nun heißt das nächste Ziel ins Auge zu fassen, den auch in Liebertwolkwitz werden wir nichts geschenkt bekommen. Auf geht`s...

 

L.K.

20.Spieltag, Punktspiel (25.03.2017)

TuS Leutzsch vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Patrick John, Max Böhme, Paul Zimmermann, Michael Ziegenhorn 57.min Thorben Slotosch), Kai Böttner, Patrick Mayer, Martin Leiding (75.min Martin Nahrendorf), Enrico Fischer, Rouven Göttsches (80.min Kenneth Reiß)

Reserve: Philipp Döhler, Jerome Wolter

 

Tore

0:1 Patrick John 65.min

 

Spielbericht

Nach den WIndspielen am vergangenen Wochenende erwartete die Kicker herrlichstes Frühlingswetter an der verlängerten Rietschelstraße. Dort ist der TuS Leutzsch zu Hause. Überhaupt muss man den Gastgebern ein Kompliment machen. Selten erlebt man einen so einen netten Empfang, zumal sie auf dem Platz nichts zu verschenken haben. Aber es ist schön zu sehen, dass es noch anders geht. Dafür darf man auch mal Danke sagen.

Unser Gegner? Steht eben mit unten drin und hat nichts zu verschenken. Seit ihrem Trainerwechsel stehen sie stabiler und lassen weniger zu, wie die vorangegangen Spiele zeigen. Also sollten wir auf der Hut sein. So stellte unser Trainerteam auch das Team ein,

Auf dem Spielfeld sah es nach dem Anpfiff wie folgt aus. Der Gastgeber stand tief in der eigenen Hälfte und beteiligte sich nicht am Spiel. Die Eintrachtler liefen gegen dieses Bollwerk an und tat sich natürlich schwer. So zeigte TuS warum die letzten Ergebnisse nicht mehr so hoch ausfielen. Leider fiel uns zu wenig ein, um zum Erfolg zu kommen. Das Fußballleben wurde uns gehörig erschwert. Chancen? Waren eine Rarität. TuS brachte in Hälfte eins fast nichts zählbares auf das Tableau. Wir hatten eine recht vervielsprechende Chance durch Enrico Fischer, der aber der Erfolg versagt blieb. Viel gibt es darüber wirklich nicht zu schreiben.

zu Beginn der 2.Hälfte schoben sich die Gastgeber um ein paar Meter nach vorn ohne ihre defensive Ausrichtung aufzugeben. Sofort wurde auch das Spiel besser. Das Mittelfeld der Eintracht küpfte immer besser die Fäden und versorgte die Mitspieler mit gescheiten Pässen. Allerdings strahlte der Gastgeber weiterhin wenig Gefahr aus. Ein paar lange Bälle, die allerdings von unsere Abwehr souverän geklärt wurden. Dann war wieder Bambitime. Wir sind so froh, dass auch diese Waffe zu unserem Team gehört. Bambitime heißt, dass der Ball ruht bevor er im gegnerischen Tor einschlägt. Patrick John legt sich also den Ball zurecht und der Ball landet unhaltbar im kurzen Eck. Endlich der verdiente Lohn für das lange Anrennen. Nun lockert der Gastgeber noch mehr den Defensivverbund und wir kommen zwangsläufig zu weiteren Chancen. Aber es bleibt uns ein Tor aus dem Spiel versagt. Trotz unzähliger guter Chancen, die einfach im Tor landen müssen. Der Gastgeber ist glücklicherweise nicht in der Lage für Gefahr zu sorgen. So bringen wir die knappe Führung doch recht sicher über die Zeit.

 

Fazit

Der fünfte Sieg in Folge der wettbewerbsübergreifend zu Buche steht. Gute Arbeit der Trainer und gutes Umsetzen der Anweisungen durch die Spieler sind Erfolgsgaranten. Ein Team - ein Ziel - 3 Punkte. Mission für dieses Wochenende erfüllt. So gehen wir selbstbewusst in die neue Trainingswoche und in das Spitzenspiel kommendes Wochenende gegen Rotation. Auf geht`s...

 

L.K.

19.Spieltag, Punktspiel (18.03.2017)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG MoGoNo 3:2 (2:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Paul Zimmermann, Max Böhme (C), Florian Hildebrand (22.min Andrej Stein), Tino Peschik, Kai Böttner (70 min. Stefan Reichstein), Patrick Mayer, Michael Ziegenhorn (90.min Philipp Döhler), Enrico Fischer, Rouven Göttsches, Jannik Hermann

Reserve: Max Taubert, Michael Hamm, Jerome Wolter

 

Tore

1:0 Rouven Göttsches 20.min, 1:1 MoGoNo 26.min, 2:1 Rouven Göttsches 45.min, 3:1 Enrico Fischer 65.min, 3:2 Max Böhme (ET) 90.min

 

Spielbericht

Nach dem souveränen Sieg im Alfred-Kunze-Sportpark hatten wir uns zum Ziel gesetzt, auch aus dem Heimspiel gegen MoGoNo die drei Punkte am Ende des Spieles auf unsere Habenseite schreiben zu können. Das Hinspiel im Stadion des Friedens verloren wir in der Hinrunde mit 3:2. Also war auch ein wenig Wiedergutmachung angesagt.

Die Rahmenbedingungen waren widrig. Das Spiel wird wohl als Windspiel von Wachau in die Geschichte von unserem Verein eingehen. Teilweise waren dem Zufall Tür und Tor geöffnet. Mit dem Wind halbe Kraft und gegen den Wind doppelte Kraft. Abstöße und Freistöße fanden oft nicht das erwünschte Ziel, Es war zeitweise irregulär.

Dann peitschte den Spielern und Zuschauern noch ein kräftiger Regenguss ins Gesicht. Die Gäste kamen anfangs besser mit den Bedingungen zurecht. So hatten wir eine Menge Glück und wenn das nicht gereicht hat, noch Sebastian Neumann im Tor. Er hielt die Null und uns blies weiter ein kräftiger Wind ins Gesicht. MoGoNo hätte in dieser Anfangsphase gut und gerne 3 Tore erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Nur einmal konnten wir bis dahin auch unsere Gefährlichkeit zum Ausdruck bringen, als Enrico Fischer freistehend am Torwart scheitert. Doch dann gehen wir überraschend in Führung. Der schmierige Untergrund lässt zwei Gegenspieler ausrutschen und Rouven Göttsches freie Bahn, so dass dieser den Ball am Torwart vorbei ins Tor schiebt. Lange konnten wir uns nicht freuen. Beim 1:1 wird die gesamte Abwehr mit einem Pass ausgehebelt und der Schütze schießt den Ball ins lange Eck. Die gelbe Karte für Andrej Stein sollte noch Folgen haben. Aber zuerst vergibt Paul Zimmermann seine Chance zur Führung für unser Team, als der die Ablage von Rouven Göttsches nicht nutzen kann. Dann sagte sich wohl Rouven Göttsches, dass er selbst Verantwortung übernehmen muss. Kurz vor der Pause nutzte er die Vorlage von Jannik Hermann zur 2:1-Führung. Kulminationspunkt?

Eine Chance auf jeder Seite eröffneten die 2.Hälfte. Es blieb vieles Stückwerk und man sah wenig konstruktives. Enrico Fischer lockerte mit seinem Treffer zum 3:1 nochmal die Ketten. Eine verunglückte Flanke ging über den Torwart ins linke obere Eck. Vorher konnte die Gästeabwehr den Ball nicht entscheidend klären, weil Befreiungsschläge immer durch den Wind auch wieder dort landeten wo sie herkamen. Gern nehmen wir diesen Umstand in Kauf. Als dann Andrej Stein die gelb-rote Karte sah, kamen wir natürlich nochmal in Bedrängnis. Auch wenn MoGoNo nicht so recht wusste, was sie mit der Überzahl anfangen sollten. Wir versuchten durch schnelles Umschalten nochmal für Gefahr zu sorgen. So mussten wir dann schon den Ball für die Gäste ins eigene Tor befördern. Klar wurde es nun auch nochmal hektisch. MoGoNo schlug immer wieder Bälle in unseren Strafraum. Diese Situationen konnten wir problemlos klären. Kurz vor Schluss forderten die Gäste einen Handelfmeter, der allerdings nicht gegeben wurde. Nach gefühlt ewig langer Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter ab.

 

Fazit

So ist uns doch die Revanche geglückt. Klar hätte es auch unentschieden ausgehen können. Aber unsere Zielsetzung wurde erreicht. 3 Punkte auf der Habenseite. Nächste Woche geht es wieder nach Leutzsch. Aber diesmal zu TuS. Auf geht´s...

 

L.K.

Nachholspiel Stadtliga  (12.03.17)

Knautkleeberger SC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:2 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Michael Ziegenhorn, Max Böhme, Patrick John (90.min Andrej Stein), Kenneth Reis, Paul Zimmermann (81.min Thomas Müller), Tino Peschik, Kai Böttner, Martin Leiding, Enrico Fischer (63.min Florian Hildebrand), Jannik Hermann 

 

Tore

1:0 KSC 8.min, 1:1 Paul Zimmermann 81.min, 1:2 Patrick John 87.min

 

Spielbericht

Während in Leipzig Pokalspiele auf dem Plan standen, sah der Spielplan für uns das Nachholspiel gegen den Knautkleeberger SC vor. Der Gastgeber hatte am Wochenende seinen ersten Punkt erspielt. Also waren wir gewarnt. Einige personelle Verstärkungen der Gastgeber sind sicher ein Grund für die Leistungssteigerung. So wie sie spielten, kann man sich deren Tabellensituation nicht erklären. So spielt kein Tabellenvorletzter. Leider fehlt uns der Vergleich zur Hinrunde, da unser Spiel abgesagt wurde und eben heute erst nachgeholt wurde.

Wir fanden für diese Jahreszeit wieder einen gut zu bespielenden Untergrund vor. Da wir uns regelmäßige Spiele wünschen nehmen wir es wie es kommt. Also rein in die Partie. 

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Man kann sie getrost als bessere Mannschaft der ersten Hälfte bezeichnen. Es dauerte auch nur wenige Minuten bis zur Führung. Foul an der Strafraumgrenze war der Grund für einen Freistoß. In Bambimarnier zirkelt der Schütze den Ball um die Mauer herum auf das kurze Eck. Diesmal ist Sebastian Neumann chancenlos und der Ball schlägt in der kurzen Ecke ein. Auch in der Folgezeit bestimmen die Gastgeber das Geschehen. Unsere Bemühungen enden meist an der Strafraumgrenze oder die Hereingaben sind eine Beute des Torhüters. Noch einmal kurz vor der Pause muss Sebastian Neumann Kopf und Kragen riskieren, um nicht höher in Rückstand zu geraten. Wir tun uns im Spielaufbau sehr schwer. Jeder Ballverlust sorgt für Gefahr, die der Gastgeber glücklicherweise vor der Pause nicht mehr nutzen kann.

In der 2.Hälfte änderte sich vorerst nicht viel am bereits geschilderten Bild. Man sah ein sehr zerfahrenes Spiel und das war noch milde ausgedrückt. Viele am Rand bezeichneten es als Bolzerei. Mit zunehmender Spieldauer bekam die Eintracht das Spiel besser in den Griff. Mussten die Gäste etwa dem Tempo der 1.Hälfte Tribut zollen? Die Eintracht konnte vorerst keinen Vorteil daraus ziehen. Meist sorgten nur Ecken für wenig Gefahr. Das Spiel über außen wurde aber besser. Leider fanden die Flanken meist keinen Abnehmer oder ein Abwehrspieler konnte klären. War der Ausgleich dann Glück? Nein er war verdient. Paul Zimmermann trat mehr in den Boden als den Ball traf. Egal der Ball schlug im kurzen Eck ein. Sicherlich haltbar und undankbar für den Torwart. Wir waren um so glücklicher, was sicher jeder in der angrenzenden Siedlung vernehmen konnte. Jetzt lief uns der Gastgeber oft hinterher. Auch bei der Flanke vor dem 2:1 Siegtreffer wurde nur halbherzig verteidigt, so dass Patrick John fast unbedrängt den Ball in das lange Eck schießen konnte. So schwer es auch fiel, umso größer war die Erleichterung. Zumindest auf Seiten der Eintracht. 

 

Fazit

Wir haben uns diesen Sieg schwer erkämpft und sicherlich war auch ein wenig Glück dabei. So stehen wir nun als Aufsteiger auf einem überragenden dritten Platz. Am kommenden Wochenende treffen wir auf MoGoNo. Da haben wir aus dem Hinspiel noch was gut zu machen. Auf geht's...

 

L.K.

18.Spieltag, Stadtliga (04.03.2017)

BSG Chemie Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-SÜd 0:2 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (64.min Martin Leiding), Stefan Reichstein, Patrick John, Rouven Göttsches (80.min Paul Zimmermann), Michael Ziegenhorn, Patrick Mayer (73.min Andrej Stein), Jannik Hermann

 

Tore

0:1 Patrick John (FE) 38.min, 0:2 Kai Böttner 79.min

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Spielbericht

Der altehrwürdige Alfred-Kunze-Sportpark präsentierte sich am gestrigen Frühlingstag gut präpariert und bot einen diese Jahreszeit gut zu bespielenden Untergrund. Mit dieser Bedingung müssen immer beide Mannschaften zurechtkommen. Klar sind Kurzpassspiel und technische Finessen eher wenig zu sehen, aber schon allein die Ansetzung sprach in vielen Augen der Betrachter für eine reizvolle Partie.

Mit fast kompletter Kapelle gingen wir in das Spiel. Alle sind gut drauf und wollen spielen. Also volle Motivation. Bei einer Zweiten geht man von der der selben hohen Motivation aus, um sich empfehlen zu können. Also erwarteten wir zwei Teams die sich nichts schenken würden.

Die ersten zehn Minuten gehörten uns. Enrico Fischer hatte eine halbe und eine Großchance in dieser Zeit. Wobei die Großchance wirklich ihren Namen verdiente und ein Tor hätte sein müssen. Aber leider scheiterte er allein am Torwart. Dann steht unser Torwart im Mittelpunkt. Als der Chemiker Spieler einen Schuss auf die kurze Ecke des EIntrachttores bringt, zeigt Sebastian Neumann was er kann und verhindert die Führung der Gastgeber. In diese Phase können beide Mannschaften in Führung gehen. Als Rouven Göttsches steil bedient wird und versucht den Ball aus dem Halbfeld über den Tormann zu heben oder die Gastgeber nach einem Standard erst in die vielbeinige Gästeabwehr schießen und der Nachschuss knapp über das Tor geht. Die beiden Eintrachtstürmer wirbeln nun die Chemikerabwehr durcheinander. Aber leider wird ein Tor wegen Abseits verwehrt oder Ball kann nicht im Gehäuse untergebracht werden. Dann wird Jannik Hermann im Strafraum gestoßen und gehalten. Den fälligen Elfmeter verwandelt Patrick John zur verdienten Führung der Gäste. Kurze Zeit später bittet der Schiedsrichter zum Pausentee.

Start in die 2.Hälfte. Auch hier gehört die Anfangsphase der Eintrachtelf. Rouven Göttsches bietet sich zweimal die Gelegenheit zu erhöhen. Durch seine Schnelligkeit bringt er die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal in Not. In der 60.min müssen bei den Chemikern schon alle mithelfen, dass Jannik Hermann den Ball nicht über die Linie drücken kann. Der Gastgeber wird nun etwas rustikaler, weil spielerisch leider nicht viel zu bieten ist und die Gäste den Rest verhindern. Auch die Wechsel bringen keine Veränderung. Die Chancen hat die Eintracht. Michael Ziegenhorn kann nach Reingabe von Rouven Göttsches nicht den Ball im Chemietor unterbringen. Rouven Göttsches bleibt in diesem Spiel der Torerfolg aus. Er macht alles richtig als er allein auf das Tor geht, den Torwart umkurvt, aber dann leider am Abwehrspieler scheitert. Nun zeigte die rustikale Spielweise der Gastgeber die erste Wirkung und ein Chemiker wird vom Platz mit gelb-rot gestellt. Wenn eben die Chancen aus dem Spiel nicht genutzt werden, müssen andere Situationen herhalten. Wiederum bietet sich Patrick John die Gelegenheit dazu vom Elfmeterpunkt. Diesmal hält der Torwart, aber Kai Böttner setzt nach und verwandelt zum 0:2. Zweifelhafte Höhepunkte danach, waren die Verbannung des Heimtrainers hinter die Bande und weitere gelbe Karten der Gastgeber. Der Schiedsrichter traf die beste Entscheidung und pfiff ab.

 

Fazit

Die Eintracht hat verdient gewonnen. Nicht mehr und nicht weniger. Am kommenden Sonntag treffen wir auf den KSC. Der am Wochenende seinen ersten Punkt ergattert hat. Hoffen wir nun auf regelmäßige Spiele um wieder in den Rythmus zu kommen. Auf geht`s...

 

L.K.

3.Runde, Kreispokal (18.02.2017)

SV VIctoria vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:2 (0:0)

 

Kader

Max Taubert, Andrej Stein, Patrick John, Max Böhme, Michael Ziegenhorn (65.min Thomas Müller), Stefan Reichstein, Martin Nahrendorf (65.min Alexander Siegl), Kai Böttner, Martin Leiding, Enrico Fischer (78.min Michael Hamm), Rouven Göttsches

Reserve: Sebastian Neumann

 

Tore

0:1 Martin Nahrendorf 46.min, 0:2 Andrej Stein 73. min

 

Spielbericht

Nun ist die Winterpause endlich überstanden und der Pflichtspielauftakt im Jahr 2017 erfolgt. Eigentlich sollten schon zwei Punktspiele erfolgt sein, aber die Partien gegen Panitzsch, Lok Nordost und Knautkleeberg fielen der Witterung zum Opfer. Die Partie gegen Lok Nordost wird auch nicht nachgeholt, weil der Verein seine Mannschaft aus der Stadtliga zurückzieht. So blieb das Spiel gegen den Oberligisten VfL Halle der einzige Test. Dort hat sich unser Team teuer verkauft und eine gute Form gezeigt.

Erstmal muss man den Gastgeber bewundern, dass er das Spielfeld zum spielen freigab und der Schiedsrichter das Spiel überhaupt anpfiff. Bei jedem Schritt wurde das schmatzende Geräusch unter den Füssen wahrgenommen. An viel Technik war an diesem Tag nicht zu denken, wohl eher an eklig springende Bälle und ein Geläuf was viel Kraft kostet. Vielleicht auch ein Vorteil für die Gastgeber.

Unsere Eintracht legte in der Anfangsphase viel Wert auf Spielkontrolle, was ihr auch gelang. Viele Ballstafetten geben uns die nötige Sicherheit. Der Gastgeber beteiligte sich weniger am Spielgeschehen, blieb aber während des gesamten Spielverlaufes durch Konter gefährlich. Torgefahr gab es allerdings auf beiden Seiten selten. Kleine Chancen vor dem Victoria-Tor blieben ungenutzt und an der Strafraumgrenze der Eintracht endeten meist die Angriffsbemühungen der Gastgeber.in der 17.min brachte Martin Leiding den Ball in die Box, aber Ziegenhorn konnte den Ball nicht auf das Tor bringen und schoss daneben. Die Gastgeber haben in der 23.min ihre größte Chance, als der Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt wird, aber freistehend über unser Tor geschossen wird. Glück gehabt! Dann ist unsere Eintracht wieder am Drücker. War das etwa der Weckruf? Wir nähern uns Angriff um Angriff dem Gästetor. Nach einer Freistossvariante von Kai Böttner, der Ball kurz auf Martin Leiding spielt und dieser den Ball auf den Kopf von Rouven Göttsches zirkelt, haben einige schon den Torschrei auf den Lippen. Aber der Ball geht über das Tor. Auch die nächste Chance hat Spielertrainer Rouven Göttsches als nach einem Pass von Enrico Fischer allein vor dem Torwart steht, aber auch an diesem scheitert. auch die linke Seite der Eintracht ist aktiv. Nach Doppelpass von Michael Ziegenhorn und Stefan Reichstein wird in den Strafraum eingedrungen, aber der Ball geht quer am Tor vorbei. Dann nochmal kurz schwitzen bei einem Distanzschuss der Victoria, der knapp am Tor vorbei geht.

Kurz nach dem Anpfiff dann die Führung für unsere Eintracht. Stefan Reichstein schickt Rouven Göttsches auf Tour, dieser dringt in den Strafraum ein. Was dann kommt wissen wir heute noch nicht. War es ein Schuss oder eine Ablage auf den langen Pfosten? Auf jeden Fall steht dort Martin Leiding der das Spielgerät an den Pfosten setzt. Von dort springt der Ball vor die Füße von Martin Nahrendorf, der sein langersehntes, vielumjubeltes und langgefeiertes erstes Pflichtspieltor für die Eintracht erzielt. Herzlichen Glückwunsch! Viel passiert nicht in der 2.Halbzeit. Ab der 65.min werden frische Kräfte ins Spiel gebracht. Man merkt auch mit zunehmender Spielzeit wie die Kräfte schwinden. Es scheint auch so, dass der Gastgeber das Tempo der ersten Hälfte nicht bis zum Ende gehen kann. Unkonzentriertheiten begleiten nun ihr Spiel und auch ihre gefährlichen Konter haben Seltenheitswert. Der eingewechselte Thomas Müller spielt in der 73.min einen Sahnepass auf Rouven Göttsches, der diesmal gewollt quer auf Andrej Stein spielt, welcher den Ball nur noch in das leere Tor schieben muss. Nun sind wohl alles Messen gesungen. Wir haben noch sieben Minuten vor dem Ende die Chance durch einen Elfmeter das Ergebnis zu erhöhen. Rouven Göttsches wird im Strafraum von den Beinen geholt. Patrick John legt sich den Ball zurecht, aber scheitert diesmal am Torwart. Dann ist das kräftezehrende Spiel zu Ende und alle sehnen sich nach der warmen Dusche!

 

Fazit

Der Tabellenführer der 1.Kreisklasse hat uns lange Paroli geboten. Mit zunehmender Spielpraxis und besserem Geläuf wird die Steigerung auch in unserem Team sichtbar werden. So freuen wir uns auf die nächste Pokalrunde und den kommenden Gegner. Wir werden ihn bekanntgeben, sobald wir ihn kennen. Am kommenden Samstag treffen wir in Wachau auf die Zwote des SV Lipsia. Das Hinspiel in brütender Hitze konnten wir siegreich gestalten. Auf geht`s...

Testspiel (08.02.2017)

VfL Halle vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:0 (1:0)

 

Kader

Neumann (60. Taubert), Reichstein, Böhme, John, Ziegenhorn (45. Döhler), Leiding (45. Engler), Böttner, Mayer, Hermann, Fischer (60. Hamm), Göttsches (45. Ince)

 

Tore

1:0 Halle 26.min, 2:0 Halle 71.min, 3:0 Halle 75.min, 4:0 Halle 83.min

 

Spielbericht

Bereits im Sommer trafen wir auf der heimischen Südkampfbahn auf die Oberliga-Elf des VfL Halle. Mittwoch war es Zeit für Runde zwei. Unser Ex-Coach René Behring lud uns zu sich und seiner Truppe nach Halle ein um dort auf dem wunderbaren Kunstrasen ein Testspiel durchzuführen.

Von Anfang an nahm die Heimmannschaft das Heft in die Hand und ließ den Ball sehr gut durch die eigenen Reihen laufen. Wirklich viele Chancen konnten sie sich allerdings nicht herausarbeiten. Durch Standardsituationen wurde es immer wieder gefährlich im ELS-Strafraum. Ein direkter Freistoß sorgte für die größte Gefahr in den Anfangsminuten. Torhüter Sebastian Neumann parierte sehenswert und beim Nachschuss stand der Stürmer von Halle im Abseits. Auch wir haben in der ersten Halbzeit ein paar Chancen gehabt. Leider hat das ansonsten sehr gute Schiedsrichtergespann einen fälligen Strafstoß nicht gepfiffen und Jannik Hermann konnte nach klasse Einzelleistung aus spitzem Winkel nicht verwerten. Ansonsten hätten wir durchaus mehr Chancen kreieren können, wenn wir etwas mehr Ruhe am Ball ausgestrahlt hätten und statt nur Finalpässe zu spielen auch unser Aufbauspiel öfters versucht hätten durchzubringen. Das ist alles Meckern auf hohem Niveau, denn eine wirklich couragierte Leistung zeigten wir in der Arbeit gegen den Ball. Diszipliniert, bissig und immer laufstark präsentierte sich jeder Eintracht-Spieler. Lediglich einmal waren wir in der ersten Halbzeit chancenlos. Nach einer eigenen Ecke wurde nicht konsequent aus zweiter Reihe der Abschluss gesucht und folgerichtig kassierten wir ein klassisches Konter-Gegentor.

Frische Kräfte kamen in der Halbzeit rein. Sinan Ince feierte sein Debüt bei der 1. Mannschaft, Philipp Engler wirbelte wie gewohnt auf der linken Bahn, Micha Hamm stelle die Verteidiger von Halle vor neue Herausforderungen und Torwart Max Taubert zeigte, wie auch sein Torwartkollege Sebastian Neumann, eine sehr gute Leistung. Die restliche Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. VfL Halle zog zum zweiten Abschnitt nochmal richtig an und irgendwann verließen uns dann auch die Kräfte. Großartige individuelle Leistungen seitens der Heimmannschaft, sowie ein zusätzlicher Schnitzer unsererseits bescherten den Hallensern drei weitere Tore. Richtig gefährlich wurde es im Strafraum von Halle 96 im zweiten Spielabschnitt nicht, sodass das Resultat von 4-0 auch in Ordnung geht.

 

Fazit

Dieses Spiel hat gezeigt wozu wir in der Lage sind, wenn wir alle an einem Strang ziehen und vor allem diszipliniert defensiv arbeiten. Die Trainer wünschen sich für die anstehenden Punktspiele, dass diese Erkenntnisse dazu beitragen weitere Siege einzufahren. Eine gute Testspielleistung ist schön, Punkte auf dem Eintracht-Konto sind noch schöner.

 

R.G.

Hallenturnier Radefelder SV 07.01.2017

 

Kader

Taubert, Slotosch, Stein, John, Böttner, Hermann, Reiß, Siegl, Fischer, Zimmermann

 

Spielbericht

Am vergangenen Wochenende hat die Elf um das Trainerduo Rouven Göttsches und Sven Knöfel beim Lamkewitz-Cup in Radefeld den ersten Auftritt des neuen Jahres verzeichnet und sich mit größtenteils höherklassigen Teams unter dem Hallendach duelliert. Leider konnten die Kicker von der Südkampfbahn das Halbfinale nicht erreichen und so war nach der Vorrunde Schluss.
Dabei starteten die Grün-Weißen mit einem Torerfolg von Paul Zimmermann gegen den Vorjahressieger vom VFC Plauen II in den Wettkampf und besaßen auch die nächste hochkarätige Chance gegen die noch nicht ganz wachen Vogtländer, welche erst verspätet angereist waren. Doch in der Folge drückte der Spitzenreiter der Landesklasse West dem Hallenkick seinen Stempel auf und ließ dank des "spielenden Keepers" Ball und Gegner mächtig laufen. Folgerichtig drehte der VFC das Match und baute die Führung auf letztlich 4:1 aus, ehe ELS-Taktgeber Kai Böttner noch einmal verkürzen konnte. Nun spielten es die Favoriten bis zur Sirene souverän herunter und legten kurz vor Schluss noch einen Treffer zum 5:2-Endstand nach. Eine Premiere war diese Begegnung mit der Oberliga-Reserve nicht nur für den Verein Eintracht Leipzig-Süd, denn mit Thorben Slotosch trug ein weiterer Neuzugang zum ersten Mal unsere Farben. Thorben wird uns als Gastspieler ab der Rückrunde tatkräftig unterstützen und wir heißen ihn auf diesem Wege herzlich Willkommen.
In der zweiten Turnierpartie ging es für unsere Kicker dann schon um alles, denn der Gegner vom SV Blau-Weiß Günthersdorf hatte sein erstes Spiel gewonnen und trat auch dementsprechend auf: So ließ der Landesklassen-Vertreter aus Sachsen-Anhalt die Göttsches-Schützlinge das Spiel machen und lauerte auf seine Chance. Diese sollte auch kommen, als die Eintracht in der Vorwärtsbewegung die Kugel verlor und anschließend den Gegentreffer kassierte. Nun musste man natürlich aufmachen und alles auf eine Karte setzen, um noch das Vorrunden-Aus zu verhindern. Und soweit hätte es auch gar nicht kommen müssen, denn mehrfach tat sich die Chance zum Ausgleich, wenn nicht sogar zur Führung auf. Aber wie es nun einmal im Fußball so ist, lässt der Gegner so etwas selten unbestraft und so erhöhte der spätere Torschützenkönig in Reihen der Günthersdorfer innerhalb von weniger Sekunden auf 3:0, was gleichzeitig den Endstand darstellen sollte.
Im abschließenden Gruppenspiel gegen den SV Zwochau aus der Nordsachsenliga ging es also nur noch um den dritten Rang in der Gruppe B, das Halbfinale konnten beide Parteien nicht mehr erreichen. Doch es sollte ein kurioses und torreiches letztes Turniermatch werden, in der die Zwochauer schnell mit 2:0 in Front gingen. Alles sah nach einem komplett gebrauchten ELS-Tag aus, doch die Jungs bewiesen Moral und meldeten sich eindrucksvoll zurück. Innerhalb von nur drei Minuten kippten Enno Fischer und Paul Zimmermann per Doppelpack die Partie und schoben den schwarzen Peter, in Form des letzten Vorrundenplatzes, an den Gegner weiter. Doch die Nordsachsen hatten ebenfalls Gefallen am Toreschießen gefunden und versuchten ein ums andere Mal Überzahlsituationen mit dem spielenden Torwart zu schaffen. Mit Erfolg, denn wiederum in kürzester Zeit drehte man die Partie - 3:4 aus ELS-Sicht. Aber dass unter dem Hallendach vieles möglich ist, wusste auch die Eintracht und glich durch ein Tor aus kürzester Distanz von Alex Siegl wieder aus. Noch war keine Zeit zum Durchschnaufen, denn die Zwochauer markierten in der Schlussminute den fünften Treffer, den Patrick John mit dem Tor zum 5:5 egalisierte. Unter dem Strich standen zehn Treffer auf der Anzeigetafel, doch einen Sieger fand das Scheibenschießen nicht. Durch die Punkteteilung musste sich unsere Herrenmannschaft aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber leider mit dem vierten Platz begnügen. Da die weiteren Plätze nicht mehr ausgeschossen wurden, war der Budenzauber somit beendet.
Die Turnierkrone im Lamkewitz-Cup setzte sich im Übrigen der Titelvertediger vom VFC Plauen II auf, der nach einem fulminanten 7:5-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Gastgeber vom Radefelder SV auch den Landesklasse-Nord-Spitzenreiter Lipsia Eutritzsch beim 7:0-Finalsieg in die Schranken verwies und letztlich als verdienter Sieger hervortrat.

 

Für unsere Stadtliga-Jungs vom SV Eintracht-Süd geht es nun wieder an die frische Luft, wenn das Trainerteam am kommenden Montag zum Rückrundenauftakt bittet, ehe Testspiele gegen den Radefelder SV und den VfL Halle 96 anstehen.

13. Spieltag, Stadtliga (20.11.2016)

SV Tapfer 06 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:1 (2:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Florian Hildebrand, Max Böhme, Jannik Hermann, Kai Böttner, Patrick Mayer (69.min Philipp Engler), Paul Zimmermann, Stefan Reichstein, Enrico Fischer (77.min Kenneth Reiß), Patrick John (46.min Rouven Göttsches)

Reserve: Max Taubert, Andrej Stein, Alexander Siegl, Mathias Mock

 

Tore

1:0 Tapfer 28.min, 2:0 Tapfer 44.min, 3:0 Tapfer 68.min, 3:1 Philipp Engler 74.min, 4:1 Tapfer 80.min

 

Spielbericht

Die Sportanlage des SV Tapfer 06 war am gestrigen Nachmittag für das Spitzenspiel in der Stadtliga angerichtet. Wieder freuen wir uns, dass wir als Aufsteiger dabei sein dürfen. Nachdem Ausrutscher der SG Rotation bei der SG LVB, bot sich beiden Teams die Chance den Anschluss zur Tabellenspitze wiederherzustellen. Aber vielleicht war es auch unsere Chance weiter für Furore zu sorgen. Es spielte auch die Mannschaft mit den meistgeschossenen Toren gegen die die beste Abwehr der Liga. Das zu bespielende Grün war fanatastisch präpariert und so konnte es los gehen.

Wir starteten voller Elan in die Partie und drückten die Gastgeber in ihre Hälfte. Chance um Chance wurde erarbeitet und erspielt. Es war wirklich sehenswert wie wir uns vor das Tor der Gäste kombinierten. Enrico Fischer, Paul Zimmermann und Patrick John wirbelten die Tapfer-Abwehr gehörig durcheinander. Leider konnten wir keine dieser Großchancen für die Führung nutzen. Jaja, so musste wieder das Phrasenschwein bemüht werden. Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein. Das Schlimme dabei ist, dass es sich auch noch bewahrheitete. Praktisch mit dem ersten Angriff schlug es im Tor von Sebastian Neumann ein. Das Tor enstand aus schnellem Umschaltspiel, dass wohl auch zur Taktik des SV Tapfer gehörte. Nicht das wir nun aufgegeben hätten. Ganz im Gegenteil, wir bestürmten weiter das Gästetor. Aber entweder scheiterten an uns oder am Torwart des Gastgebers. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Peter Schilling besang schon bei Major Tom die Effektivtät des Handelns. Diese Effektivität besaß Tapfer am gestrigen Tag und nutzte einen Abwehrfehler zum 2:0. Mit ihrer zweiten Chance erhöhten sie kurz vor dem Pausentee. Es war zum Haare raufen, soweit man welche hatte.

Natürlich war noch lange nichts verloren und unsere Männer kamen hoch erhobenen Kopfes aus der Kabine. Wir hatten uns einiges vorgenommen. Doch plötzlich spielte Tapfer mit. Man sah nun ein ausgeglichenes Spiel. Klar öffneten wir uns mit zunehmender Spieldauer und der Gastgeber verlegte sich aufs Kontern. Das Glück im Abschluss war an uns an diesem Tag nicht hold. Unsere Schüsse flogen über, am oder quer vorm Tor vorbei. Aber der Gastgeber nutzte natürlich den Raum für ihre Konter, die jederzeit gefährlich und dann auch erfolgreich waren. Wir bekommen in einer Situation keinen Zugriff im Mittelfeld und lassen auch die nötige Cleverness vermissen. Die Folge ist das 3:0 für die Hausherren. Kampfgeist kann man unserem Team nicht absprechen. Einen Freistoß von Tino Peschik lässt der Torwart nach vorne klatschen und Philipp Engler staubt zum 3:1 ab. Hoffnung? Nun wird das Spiel ruppig und die Gastgeber lassen ihre Qualitäten in puncto Fairness manchmal missen. Als sich dann Florian Hildebrand nach wiederholten Foulspiel die gelb-rote Karte holt, fällt kurz danach das 4:1 und alle Hoffnung geht dahin. In den letzten zehn Minuten passiert nicht mehr viel. Der Gastgeber gewinnt die Partie nicht ganz unverdient.

 

Fazit

Es ist nichts außergewöhnliches passiert. Die clevere Mannschaft hat gewonnen. Aber wir bleiben trotz der Niederlage Teil des Spitzenquartetts und das als Aufsteiger. Kommendes Wochenende spielen wir in Wachau gegen Panitzsch. Dann geht es wieder bei Null los. Auf geht`s...

 

Nachholspiel, Stadtliga (16.11.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Brehmer 2:0 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme (C), Patrick John, Jerome Wolter (55.min Rouven Göttsches), Jannik Hermann, Patrick Mayer, Kai Böttner, Paul Zimmermann, Enrico Fischer (77.min Mathias Mock), Stefan Reichstein (68.min Philipp Engler)

Reserve: Patrick Steinmetz, Andrej Stein, Michael Ziegenhorn

 

Tore

1:0 Paul Zimmermann 24., 51.min

 

Spielbericht

Erstmal rückt jeder Spielverlauf bzw. jedes Ergebnis in den Hintergrund, Kurz vor dem Ende des Spieles verletzte sich der Brehmer Spieler Christoph Goldammer so schwer am Bein, dass der Notarzt geholt werden musste und an eine Spielfortsetzung nicht zu denken war. Der SV Eintracht Leipzig-Süd wünscht dem Spieler schnelle und gute Besserung, so dass er bald wieder gegen den Ball treten kann.

Es gab einen Spielabbruch. Mittlerweile hat der SV Brehmer auf eine Wiederholung der Partie verzichtet und so wird das Spiel 2:0 für die Eintracht gewertet.

Das Spiel fand auf schwer zu bespielenden Geläuf statt. Der Regen, der während der gesamten Partie ebenso wie die Spieler alles gab, tat sein übriges. Klar litt auch das spielerische Niveau darunter. Aber schlecht war die erste Halbzeit von beiden Teams absolut nicht. Klar war mal der Zufall in Spiel und so manche Grätsche sah gefährlicher aus als sie am Ende war, weil es eher eine Rutsche war. Die Spielanteile waren verteilt und Chancen gab es auf beiden Seiten. In der Anfangsphase drückte Brehmer etwas mehr und wollte die Führung, aber ohne zwingend vor dem Tor zu sein. Diese leichte Druckphase unterbrach Paul Zimmermanns abgefälschter Schuss, der im Gästetor landete. Kurze Zeit später knallte ein Gästefreistoss an unser Gehäuse, Da wäre wohl diesmal auch Sebastian Neumann diesmal geschlagen gewesen, wenn die Latte nicht gerettet hätte. Kurz vor der Pause kommt Jannik Hermann nach Flanke von Kai Böttner zum Kopfball, aber der Gästetorwart ist zur Stelle.

Die ersten fünf Minuten verliefen ereignisfrei. aber praktisch mit der ersten Chance können wir auf 2:0 erhöhen. Stefan Reichstein zeichnet sich als Vorbereiter aus und Paul Zimmermann kann sich als Doppeltorschütze auszeichnen. Dem SV Brehmer fällt in der 2.Hälfte nicht viel ein. Meist werden die Angriffe früh abgefangen. Allein 3 Großchancen der Eintracht hätten für eine Ergebniserhöhung sorgen und das Spiel entscheiden müssen. Aber man musste auch wenig Angst haben, weil die Gäste zu harmlos waren. Sicher auch ein Verdienst unserer Abwehr um Kapitän Max Böhme und den zum umfunktionierten Innenverteidiger Patrick John ohne die niemals so ein Sieg möglich gewesen wäre. So plätscherte der Regen wie das Spiel so dahin bis zur bereits am Anfang erwähnten 87,min....

 

Fazit

Das war ein Spiel, welches sicher von äußeren Einflüssen beeinflusst wurde. Aber es wird um diese Jahreszeit wohl auch nicht viel besser. Am kommenden Sonntag kommt es zum Spitzenspiel an der Torgauer Straße gegen SV Tapfer, Bester Sturm gegen Bester Abwehr. 2. gegen 3. der Stadtliga. Auf geht`s....

 

L.K.

12. Spieltag, Stadtliga (12.11.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SC Eintracht Schkeuditz 1:0 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Florian Hildebrand, Max Böhme (C), Kai Böttner, Enrico Fischer (80.min Alexander Siegl), Stefan Reichstein, Patrick John(54.min Michael Ziegenhorn), Patrick Mayer, Jannik Hermann, Paul Zimmermann (73.min Kenneth Reiß)

Reserve: Max Taubert, Andrej Stein, Philip Engler, Jerome Wolter

 

Tore

1:0 Kai Böttner 15.min

 

Spielbericht

Nach den zwei ausgefallenen Spielen, die der Witterung und den daraus entstandenen Platzverhältnissen zu schulden waren, fanden wir uns für das nächste Spiel gegen Schkeuditz auf der schönen Sportanlage des SV Eiche Wachau ein. Auf der Südkampfbahn werden wohl bis zum Beginn der Rückrunde keine Spiele auf den Großfeldern mehr stattfinden. WIr danken den Wachauern, dass sie uns die Möglichkeit schaffen unsere Spiele bei ihnen austragen zu können. Mit den Schkeuditzer war ein Team zu Gast, dass in dieser Saison den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. Seit mittlerweile 8 Spielen ist ihnen mittlerweile kein dreifacher Punktgewinn gelungen. Aber gerade angeschlagene Teams sind immer gefährlich.

Also keinen Grund zur Unterschätzung des Gegners und die die eigenen Stärken abrufen. Von denen jede Menge vorhanden sind, wie wir in den letzten Spielen bewiesen haben. Doch wie macht sich die etwas abgekommene Spielpraxis bemerkbar? Ohne etwas vorwegzunehmen, sah man davon in Hälfte eins nichts. Auf dem tiefen Untergrund konnten wir die ersten Akzente setzen. Kurz nach Anpfiff gelang es Enrico Fischer sich über rechts durchzusetzen und den Ball in die Mitte zu spielen, aber leider fand der Ball keinen Abnehmer. Kurz danach haben auch die Gäste ihre erste Chance, doch der Ball geht über das Tor. Dann fasst sich Paul Zimmermann ein Herz, aber sein Schuss landet am Querbalken. Kai Böttner macht es bei seinem Schuss besser. Er bekommt den Ball von Jannik Hermann an der Strafraumgrenze vorgelegt und sein Schuss schlägt genau im Knick ein. So langsam gewöhnen wir uns an die Tore von ihm. Bitte mehr davon! Es läuft von diesem Zeitpunkt alles in Richtung Gästetor. Großchancen von von Enrico Fischer, Patrick Mayer und Kai Böttner blieben leider ohne zählbaren Erfolg. Der Gästetorwart zeigte sich in guter Verfassung und verhinderte so ein weiteres Tor, welches absolut verdient gewesen wäre. So ging es nach der gelben Karte an Florian Hildebrand in die Kabine zum Pausentee.

WIr waren gespannt, ob sich die Gäste endlich am Fußballspiel beteiligen würden. Auf jeden Fall lief alles anders als in der 1.Hälfte. Wir taten uns nur sehr schwer. Die Gäste begannen zu kämpfen und bekamen mit zunehmender Spieldauer auch mehr Spielanteile. Beide Mannschaften kamen nur durch Standards zu Chancen. So waren es die Freistöße der Gäste die für Gefahr sorgten. Sebastian Neumann zeigte sich aber wiederholt als sicherer Rückhalt und hielt die Null fest. Unsere Gefährlichkeit beschränkte sich auf Ecken. Die aber auch nichts einbrachten. So vergingen die Minuten in diesem zähen Spielabschnitt und wir bauten den Gegner auf, aber er konnte es nicht für sich ausnutzen. Außer gelbe Karten war wenig Farbe im Spiel. So brachten sich die Schkeuditzer kurz vor Schluss noch einmal selbst in Gefahr, als sich den Ball fast in das eigene Gehäuse legten. Den Schlusspunkt setzt Stefan Reichstein, aber der Ball geht vorbei. Diese nicht besonders gute Halbzeit endete torlos, aber das Spiel siegreich für uns.

 

Fazit

Vor dem Nachholpiel am kommenden Mittwoch in Wachau, war es für unser Team wichtig wieder zu spielen. Der Gegner hat uns alles abverlangt und gegen die Brehmer wird es nicht leichter. Versprochen! Aber wir wollen weiter zur Spitze gehören und so sollen die 3 Punkte auch bei uns bleiben. Auf geht`s...

 

L.K.

9. Spieltag, Stadtliga (23.10.2016)

SV Lindenau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik (73.min Michael Hamm), Florian Hildebrand (58.min Alex Siegl), Max Böhme, Kai Böttner, Patrick John, Jerome Wolter (67.min Thomas Müller), Patrick Mayer, Jannik Hermann, Stefan Reichstein, Paul Zimmermann

Reserve: Max Taubert, Sebastian Brinkmann

 

Tore

0:1 Jannik Hermann 20.min, 0:2 Kai Böttner 46.min, 0:3 Max Böhme 53.min

 

Spielbericht

 

Es ist Sonntag. Das letzte Sonntagsspiel bestritten wir bei Rotation und verloren es knapp. Danach sprangen allerdings zwei deutliche Siege für uns heraus, Nun stellte sich heute die Frage, ob unsere kleine Serie hält und eine weiterer Sieg dazukommt. Wir waren zu Gast auf dem Charlottenhof und trafen auf die gestandene Stadtligatruppe des SV Lindenau. Aber unsere Brust wird bei jedem Sieg breiter. Wir sind längst in der Stadtliga ankommen und haben unsere Duftmarke gesetzt. Schön finden wir auch, wenn ehemalige Mitspieler den Weg zu uns finden. Danke an Vinz Rölle, es war schön dich mal wiederzusehen und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Gleich von Beginn an war folgende Konstellation zu sehen. Der Gastgeber stand kompakt und beteiligte sich nur wenig am Spiel. Unsere Eintracht hingegen war von Spielbeginn an tonangebend.  Während die Angriffsbemühungen des Gastgebers spätestens am Strafraum ihr Ende fanden, sah man unsere Elf stets um einen guten und konstruktiven Spielaufbau bemüht. Es gelang sicher nicht alles in der Anfangsphase, doch die erste Chancen besaßen wir, als Jannik Hermann versuchte den Ball aus 20 m ins Tor zu heben und Florian Hildebrand den Ball nach einer Ecke volley über das Tor schoss.  Dann zwei Chancen der Lindenauer , die jedoch durch die gute Abwehrarbeit verpufften. Bei der nächsten Chance machte es Jannik Hermann besser, als er die Vorlage von Kai Böttner in den Winkel hämmerte. Unsere Elf kontrollierte von nun an das Spiel. Jerome Wolter hatte die nächste große Chance nach schöner Einzelaktion, setzte den Ball aber links am Tor vorbei. Bis zur Halbzeit neutralisierten sich nun beide Teams. Pause!

Während der Mannschaftsbetreuer noch mit dem Befüllen der Getränkeflaschen im Sozialtrakt beschäftigt war, dachte sich unser Team, dass es ein frühes Zeichen setzen muss. Stefan Reichstein mit einem Pass in die Mitte. Dort steht Kai Böttner und jagt den Ball mit einem sehenswerten Schuss in das gegnerische Tor. So wurde den Gastgebern neue Aufgaben gegeben, den die aus der Kabinenansprache waren hinfällig. Auch am dritten Tor war Kai Böttner beteiligt, als seine Ecke in Richtung unseres Kapitäns Max Böhme kam und er den Ball ins Tor köpfte. War der Gastgeber nun am Ende mit seinem Latein? Ja, es schien so. Unsere Elf kontrollierte das Spiel weiterhin und die eingewechselten Spieler brachten sich gut in die Partie ein. Michael Hamm hat nach seiner Einwechslung die nächste Chance, aber verzog leider. Dann steht Sebastian Neumann doch noch zweimal im Mittelpunkt. Er kann aber den Torerfolg der Gastgeber verhindern. So steht am Ende der Partie wieder mal die Null!

 

Fazit

Am Ende wieder ein verdienter Sieg für die aktivere Mannschaft. Am kommenden Spieltag treffen wir auf alte Bekannte. Mitaufsteiger SV Brehmer will den nächsten Dreier unserer Elf verhindern. Aber wir werden alles dafür geben, dass die Punkte bei uns bleiben. Auf geht`s...

 

L.K.

 

 

8. Spieltag, Stadtliga (15.10.2016)

LSV Südwest vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:6 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Kenneth Reiß, Max Böhme, Florian Hildebrand, Paul Zimmermann, Philipp Engler (63.min Mathias Mock), Jannik Hermann, Kai Böttner, Enrico Fischer, Patrick John (68.min Andrej Stein), Rouven Göttsches (45.min Jerome Wolter)

Reserve: Max Taubert

 

Tore

0:1 Patrick John 5.min (FE), 0:2 Enrico Fischer 45.min, 0:3 Jannik Hermann 58.min, 0:4 Patrick John 61.min, 0:5 ET 86.min, 0:6 Andrej Stein 88.min

 

Spielbericht

Es ist unglaublich! Ein Samstag, wie gemalt liegt hinter uns. Der Gegner hieß LSV Südwest, mit dem wir bereits im Pokal Bekanntschaft gemacht hatten. Da gingen wir als Sieger vom Platz. Aber diesmal wieder? Klar wächst das Selbstbewutsein mit jedem Sieg und die Brust wird breiter. Das Team wächst weiter zusammen, Führungspersönlichkeiten übernehmen Verantwortung und der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz. Allerdings hieß es wieder verletzte und arbeitsbedingt fehlende Spieler zu ersetzen. Aber da kann unser Trainerteam Rouven Göttsches/Sven Knöfel aus dem Vollen schöpfen und unsere Backups fügen sich nahtlos ein. Allen Verletzten auch von dieser Stelle gute Besserung! Lobenswert auch die Tatsache, dass unsere Verletzten trotzdem immer mit dabei sind und so Unterstützung leisten.

Diesmal beeindruckten wir den Gastgeber mit Pressing von Beginn an. Vom gegnerischen Trainer war zu hören, dass er es vorausgesagt hat. Wurden wir etwa abgehört? Nein im Ernst, Rouven Götsches lupft nach einem Klassepass von Paul Zimmermann den Bal über das Tor. Das geht besser, aber dazu später mehr. Dann holte der Keeper der Gastgeber Patrick John im Strafraum unsanft von den Füßen. Der Gefoulte legte sich den Ball selbst auf den Punkt und verwandelte präzise mit Hilfe des Innenpfosten. Philipp Engler fügt sich auch immer besser ins Team ein. Seine Einzelaktion wurde leider nicht belohnt, da der Ball am langen Pfosten vorbeiflog. Jetzt kam die LSV-Viertelstunde. Sie trugen ihre Angriffe meist über rechts vor. Sebastian Neumann musste mehr als einmal Kopf und Kragen riskieren, damit die Null weierhin steht. Mehrere Eins gegen Eins Situationen meisterte er mit Bravour. Kleine Umstellung in unserer Abwehr und die Angriffe verpufften dann zumeist. Nun sah man eine Reihe von Chancen unsererseits bis zum Kulminationspunkt des Spieles. Der LSV dezimierte sich durch unsportliches Verhalten mit einer roten Karte selbst. Da waren 35 Minuten gespielt. Letzte Woche erzielte Patrick John das Tor des Monats, aber das 2:0 von Enrico Fischer stand diesem in nichts nach. Nach feiner Einzelaktion lupfte er den Ball über den Torwart und der Ball fiel hinter ihm ins Tor. Wow, zum Zunge schnalzen!

Eine absolut verdiente Führung und Pause.

Die erste Chance in der 2.Hälfte gehörte wieder uns. Die Gastgeber hatten sich den Zahn durch den Platz wohl selbst gezogen. Deren Körpersprache sagte nicht gerade aus, dass sie noch Hoffnung hegten das Spiel drehen zu können. Wir hatten ein klares Chancenplus. Nur leider verpassten vorerst den Deckel auf den Topf zu setzen. Jeder weiß, wie gefährlich so ein 2:0 sein kann (Insider, der gern erläutert werden kann). Phillip Engler und Patrick John verpassten es, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Aber kurze Zeit später machte es Jannik Hermann dem bereits genannten Patrick John vor. Mit einem Doppelschlag der Beiden zum 3:0 und 4:0 wurde der Sack zugemacht. Durch kleinere Unkonzentriertheiten machten wir den Gastgeber nochmal kurzzeitig stark, so dass Sebastian Neumann nochmals im Mittelpunkt stand und von der eigenen Bank bereits als "Neuer der Stadtliga" bezeichnet wurde. Dann straffte sich unser Team nochmal. Erzwang ein Eigentor der Gastgeber und Andrej Neits setzte mit einem als Flanke getarnten Schuss. den sich der gegenerische Keeper selbst reinlegte, den Schlusspunkt. Wie wird es immer so schön gesagt? Am Ende ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Es waren druchaus Chancen vorhanden, die bei besserer Verwertung auch zu mehr Toren hätten führen können.

 

Fazit

Genießen wir den Moment! Unsere Glückwünsche gehen auch nach Halle an der Saale, wo unser ehemaliger Trainer René Behring seine ersten Punkte zum Klassenerhalt eingefahren hat. Für uns geht`s nächsten Sonntag nach Lindenau. Wieder eine neue Erfahrung für uns gegen dieses stadtligaerfahrene Team. Auf geht`s...

 

L.K.

 

7. Spieltag, Stadtliga (08.10.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Liebertwolkwitz II 1:0 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Kenneth Reiß, Patrick John, Florian Hildebrand, Jerome Wolter, Kai Böttner, Jannik Hermann, Philipp Engler, Paul Zimmermann (82.min Daniel Grönitz), Enrico Fischer (76.min Alexander Siegl), Rouven Göttsches (90.min Thomas Müller)

Reservebank: mehr Verletzte als einsatzfähige Spieler

 

Tore

1:0 Patrick John 21.min

 

Spielbericht

Am gestrigen Samstag kam es zum vorerst letzten Heimspiel auf der Südkampfbahn. Im Duell der Aufsteiger war die Zweite des SV Liebertwolkwitz zu Gast. Wir erinnern uns an viele reizvolle Partien in den letzten Jahren, aus denen wir meist als Sieger hervorgingen und das sollte auch diesmal so sein.

Die Mannschaft stellte sich fast von selbst auf. Max Böhme fiel noch kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen aus. Ihm und allen Verletzten wünschen wir gute Besserung! Also wieder eine neues Pärchen in der Innenverteidigung mit dem genesenen Florian Hildebrand und Patrick John. Allerdings auch ein sehr erfahrenes. Auch berufsbedingte Ausfälle gab es zu verkraften. So kam beispielsweise Philipp Engler zu seinem Startdebüt und zu einem Einsatz über 90 Minuten in unserem Team. Gleich vorab, er machte seine Sache gut.

Diesmal waren wir das druckvollere Team von Anfang an. Eine Ecke von Kai Böttner eröffnete eine Serie kleinerer Chancen. Die Ecke bekam Paul Zimmermann auf den Kopf gezirkelt, allerdings ging der Ball rechts vorbei. Die größeren Ballbesitzanteile hatte die Eintracht. Kai Böttner war es auch, der Regie im Mittelfeld führte. Er ließ sich immer wieder fallen und verteilte die Bälle. Unsere Gäste kamen in der 1.Hälfte zu einer Chance. Der Schuss rauschte allerdings links am Tor vorbei. Jannik Hermann und Enrico Fischer versuchten immer wieder unseren Stürmer in Szene zu setzen. Das gelang viel zu selten, weil immer ein langes Bein oder ein Spieler der Gästeabwehr den letzten Pass verhinderten. Hinten standen sie in der Phase des Spieles sehr sicher und wir bissen uns die Zähne aus. Als dann ein Handspiel gepfiffen wurde, gab es Freistoss für unser Team. Zauberhafte Position für einen Zauberfuss. Patrick John legt sich die Murmel zurecht und streichelt den Ball ins rechte Eck. Marke Tor des Monats! Jetzt mal nachlegen und dranbleiben. Leider vergeben Kai Böttner mit einem Heber über das Tor und Rouven Göttsches im Eins gegen Eins gegen den Torwart. So geht es mit der dünnen, aber verdienten Führung in die Pause.

Zu Beginn der 2.Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel. Sebastian Neumann musste bei einem Schuss von der Strafraumgrenze schon seine gesamte Größe zur Geltung bringen, um den Ball über die Latte lenken zu können. Die daraus entstandene Ecke brachte wieder Gefahr. Zwar sicherte Jerome Wolter die kurze Ecke, aber unser Torwart lenkte lieber einen Schuss selbst um den Pfosten und ging auf Nummer sicher. Die nachfolgende Ecke brachte dann nichts ein. Aber bei Standards wären unser Gäste immer gefährlich und man musste immer befürchten, dass vielleicht doch mal ein Ball durchrutscht und am Ende in unserem Tor landet. Allerdings hatten wir auch unsere Chancen. Die waren weitaus klarer als die der Gäste. Enrico Fischer, Rouven Göttsches und Paul Zimmermann hätten das Ergebnis in eine beruhigende Höhe schrauben können, ohne das wir Angst haben mussten den Ausgleich zu kassieren. So mussten wir bis zum Ende schwitzen. Wir brachten das 1:0 über die Zeit. Ein jederzeit verdienter Sieg!

 

Fazit

Wieder geht das Duell gegen die Wolkser für uns aus. Wenn auch knapper als gewollt. Am kommenden Samstag geht es zum LSV Südwest. Auch sie waren bereits unser Gegner im Pokal. Da zogen wir in die nächste Runde ein. Wer wird diesmal die 3 Punkte gewinnen? Wir werden alles dafür tun, dass wir es sind. Auf geht`s...

 

L.K.

6. Spieltag, Stadtliga (02.10.2016)

SG Rotation vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:0 (0:0)

 

Kader

Neumann, Peschik, Böhme, Böttner, Fischer (59.min Göttsches), Müller, John, Wolter (53.min Ziegenhorn), Leiding (76.min Mock), Mayer, Hermann

 

Tore

1:0 Rotation 44.min

 

Spielverlauf

 

Jaja, der Leipziger Norden bleibt für uns Südleipziger ein schwer zu bespielendes Pflaster. Vor vierzehn Tagen die Niederlage gegen MoGoNo und nun im Spitzenspiel der Stadtliga. Aber zu allererst sind wir stolz darauf als Aufsteiger dabei gewesen zu sein. Tolle Spiele und ein Team was zurecht den Namen Team und Eintracht trägt haben uns dorthin gebracht. Diese Niederlage wird uns nicht von dem erfolgreichen Weg abbringen, den wir eingeschlagen haben. Mund abwischen...

Kurz vor Spielbeginn ereilte uns noch die Nachricht, dass unsere bisher sehr gut arbeitende Innenverteidigung ohne Florian Hildebrand auskommen musste. Ein Magen-Darm-Infekt ließ seinen Einsatz nicht zu. Gute Besserung! Seine Position übernahm nahtlos Patrick John, der schon öfters diese Position spielte und der Abwehr Stabilität verlieh. Diese war auch dringend nötig.

Allerdings besaßen wir die erste dicke Chance. Yannik Hermann eroberte sich den Ball und flankte auf Martin Leidings Kopf. Leider konnte er den Ball nicht drücken und köpfte ihn über das Tor. Dann übernahm der Gastgeber die Regie. Wir konnten kaum für Entlastung sorgen. Schnelle Ballverluste oder ungenaues Passspiel machte uns das Leben schwer. Angriff um Angriff rollte auf unser Tor. Sebastian Neumann zeigte erneut eine Galavorstellung im Tor. Er meisterte jede Eins gegen Eins Situation und das waren nicht wenige. Die Stürmer von Rotation waren der Verzweiflung nahe und zeigten sich immer unzufriedener. Nur Enrico Fischer hatte noch eine kleinere Chance durch einen Schuss. Leider waren wir nicht zwingend genug, um weitere Chancen zu erarbeiten. So kam es wie es kommen musste. Nach einer Flanke von rechts war Sebastian Neumann dann doch geschlagen, als der Kopfball des Stürmers in unserem Tor landete. Das war verdient und erzwungen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine.

In der zweiten Hälfte fanden wir etwas besser ins Spiel. Aber Rotation stand gut und ließ nicht viel zu. Meist plätscherte das Spiel so dahin. Ballverluste auf beiden Seiten waren oft zu sehen. Alles in allem ein sehr zerfahrenes Spiel. Aber wir konnten uns zumindest ein Chancenplus erarbeiten. Sebastian Neumann war auch in der 2.Halbzeit ein starker Rückhalt und ließ keinen weiteren Treffer zu. Die größte Chance besaß wohl Yannik Hermann, als der sein Ball auf die Latte ging, aber von dort ins Aus. Kleinere Chancen von Martin Leiding und Rouven Göttsches blieben ungenutzt. Später vernahm man aus den eigenen Reihen, dass wir wohl noch eine Stunde hätten spielen können, ohne zum Torerfolg zu kommen. Ja, das Gefühl wurde man nicht los. Woran es lag? Sicher an einem guten Gegner, der aber zu schlagen war. Die Trainer Rouven Göttsches und Sven Knöfel werden in dieser Woche sicher die richtigen Worte finden und das Spiel treffend analysieren.

 

Fazit

Ob es nun die Sonntagsspiele sind die uns nicht liegen oder der Ball einfach nicht ins Tor wollte, weiß man nicht. Aber das wir es beim nächsten Mal besser machen wollen steht außer Frage. Dann kommt Mitaufsteiger Liebertwolkwitz auf die Südkampfbahn. Da gab es bereits viele reizvolle Duelle. Auf geht`s...

 

L.K.

5. Spieltag, Stadtliga (23.09.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TuS Leutzsch 4:1 (1:1)

 

Kader

Neumann, Hildebrand, Böhme, Böttner, Fischer, Müller (64.min Ziegenhorn), John (53.min Engler), Göttsches, Leiding, Mayer, Reichstein (72.min Wolter) (Reserve: Siegl, Mock, Knöfel)

 

Tore

1:0 Fischer 27.min, 2:0 Göttsches 49.min, 2:1 TuS 56.min, 3:1 Göttsches 68.min, 4:1 Wolter 82.min

 

Spielbericht

Die unverdiente Niederlage gegen MoGoNo galt es am gestrigen Samstag zu vergessen und keine weitere dazukommen zu lassen. Herrliches Spätsommerwetter lud regelrecht zum Fußballspielen ein. Man sieht auch nach unserem Aufstieg ein paar Leute mehr zur Südkampfbahn pilgern. Wir freuen uns über jeden Zuschauer und heißen ihn herzlich willkommen, egal ob Eintrachtfan oder Gästefan. Unser Gastronom Tino sorgte für den musikalischen Rahmen, Leckers vom Grill und kühlende Getränke. Der Rahmen war gesteckt und jetzt hatten beide Teams für die Unterhaltung zu sorgen.

Die Anfangsviertelstunde gehörte den Gästen. Hoch stehend und mit starkem Pressing gelang es ihnen uns den Schneid abzukaufen. Wir fanden nicht in unser Spiel, weil wir keine Zeit zum spielen hatten. Ständig standen uns die gut eingestellten Gäste auf den Füßen und eroberten den Ball eins ums andere Mal. Man fragte sich allerdings wie lange die Gäste in der Lage waren, dass hohe Tempo zu halten. Nur eine vielversprechende Chance war der Lohn für den enormen Aufwand der betrieben wurde. Das war natürlich gut für uns, dass so wenig passierte und wir alles ohne Gegentor überstanden. Nun kamen wir auch langsam in Fahrt. So war es zuerst John mit einer Chance. Nun rückte immer wieder der gut haltende Gästekeeper in den Mittelpunkt. Das war schon Klasse als er die Dreifachchance von John, Fischer und Göttsches entschärfte und wir es nicht schafften den Ball über die Linie zu drücken. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Gästetrainer immer unzufriedener und lauter. Der Grund dafür waren wir, weil wir besser ins Spiel fanden. Ein schnell vorgetragener über Müller und Fischer mit Abnehmer Göttsches verfehlte leider noch sein Ziel. Aber kurze Zeit später fasste sich Fischer ein Herz am rechten Strafraumeck. Bei seinem abgefälschten Schuss war selbst der Gästetorwart machtlos und wir gingen in Führung. Kurz vor der Pause hat Fischer nochmals eine Chance, aber diesmal macht sie wieder der Torwart zu nichte. Die Führung war nicht unverdient, aufgrund der Vielzahl der Chancen.

Wer  nun ein ähnliches Feuerwerk der Gäste, wie zu Beginn des Spieles erwartete, sah sich getäuscht. Unsere Abwehr stand, das Mittelfeld spielte und der Sturm war immer gefährlich. Das Zusammenwirken aller Mannschaftsteile war der Ausgangspunkt für das 2:0. Böhme eroberte den Ball, das Mittelfeld hielt ihm den Rückenfrei zu einem Pass auf Göttsches, der nach langer Durststrecke wieder einnetzte. Zwischendurch wurde ein Kopfball geblockt. Kurze Zeit später schnürte er aber den Doppelpack mit dem Tor zum 3:1, als er den Pass von Fischer verwertete. Genial was die Beiden im Zusammenspiel teilweise boten. Den Schlusspunkt des Torreigens an diesem wundervollen Fußballnachmittag setzte Wolter mit einem Jokertor. Mayer chipte den Pass hinter die Abwehr und Wolter netzte eiskalt ein. Unsere Gäste? Waren meist mit sich selbst beschäftigt. Auch laute Anweisungen, ständiges Einwirken auf den Schiedsrichter und sich immer benachteiligt fühlen führten nicht zum erwünschten Erfolg. Neumann erlebte bis auf den Anschlusstreffer zum 2:1 durch Elfmeter, einen größtenteils ruhigen Nachmittag.

 

Fazit

Am Ende steht ein erkämpfter und erspielter Erfolg. Jedes einzelne Tor war verdient. So kommt es nun kommenden Sonntag zum absoluten Spitzentreffen bei Rotation und wir sind dabei. Als Aufsteiger auf Platz 3 zu stehen, ist ein tolles Zwischenergebnis. Auf geht`s Ihr Grün-Weißen...

4. Spieltag, Stadtliga (18.09.2016)

SG MoGoNo vs.SV Eintracht Leipzig-Süd 3:2 (1:1)

 

Kader

Neumann, Hildebrand, Böhme, Fischer, John, Stein (78.min Müller), Siegl(34.min Göttsches), Wolter, Leiding, Ziegenhorn (60.min Brinkmann), Hermann (Reserve: Reiß, Hamm, Engler, Steinmetz)

 

Tore

0:1 John 5.min, 1:1 MoGoNo 18.min, 2:1 MoGoNo 60.min, 2:2 Fischer 65.min, 3:2 MoGoNo 76.min

 

Spielbericht

 folgt

 

3. Spieltag, Stadtliga (10.09.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. BSG Chemie Leipzig II 3:0 (2:0)

 

Kader

Neumann, Peschick (59.min Ziegenhorn), Hildebrand, Böhme, Böttner, Fischer, John (46.min Zimmermann), Wolter, Leiding, Mayer (73.min Siegl), Hermann (Reserve: Knöfel, Reichstein, Göttsches)

 

Tore

1:0 John 10.min, 2:0 Fischer 31.min, 3:0 Fischer 64.min

 

Spielbericht

 

...und plötzlich fanden wir uns doch zum Heimspiel wieder auf der Südkampfbahn ein. Da sich die beginnenden Bauarbeiten etwas verzögern, wurde das Punktspiel gegen die Chemiereserve wieder dort ausgetragen. Sicher sind die Umstände, was Rasenqualität betrifft, nicht einfach und bei so technisch beschlagene Teams wie der Gästemannschaft können ihre Vorteile nicht wie gewünscht genutzt werden. Sicher kein Nachteil für uns, aber wir haben uns auch wieder verbessert und sind durchaus ebenfalls in der Lage eine feine Klinge zu schwingen. Also dann kein besonderer Nachteil für die Gäste, sondern eher für beide Teams. Sieht man den bisherigen Saisonverlauf konnte man anhand der Ergebnisse leichte Vorteile für uns ziehen. Aber uns schon als Favorit zu bezeichnen ist wohl etwas überzogen.

Gut eingestellt durch Trainer Göttsches stellte sich unser Team der Aufgabe, die sicher schwer, aber nicht unlösbar erschien. Immerhin ist das Team noch ungeschlagen und demzufolge bewusst selbstbewusst. Kein großes Abtasten in der Anfangsphase. Schöne Spielzüge sah man auf beiden Seiten. Nachdem Leiding noch eine Hereingabe von Hildebrand verpasste, fiel kurz danach die Führung. Nach einem Foulspiel bekam die Eintracht einen Freistoß zugesprochen. Böttner legt sich den Ball zurecht und zirkelt ihn auf John, der den Ball ins Tor drückt. Das entsprach natürlich unseren Wünschen nach 10 Minuten in Führung zu gehen. Kurz danach Herzkasperfaktor, als Chemie über die rechte Seite kommt und flankt, aber der Ball glücklicherweise über das Tor geht. John bleibt der Dreh-und Angelpunkt im Angriff. Fast nie zu stoppen und bei Standards immer gefährlich. Aber was wäre das Team ohne unsere starke Abwehr wert, an der jeder Mannschaftsteil beteiligt ist, aber sicher Käpt´n Böhme und Hildebrand eine überragende Rolle spielen. So kann sich Chemie so gut wie keine Chance erspielen. Als dann nach 30 Minuten der Gegner den Ball in der eigenen Hälfte verliert, schnappt sich John den Ball und legt quer zu Fischer der nur noch einschieben muss. Die Führung geht absolut in Ordnung. Sicher haben wir kurz vor der Pause nochmal Glück, als der Gast den Pfosten trifft. Allerdings muss man sich Glück auch mal verdienen und das war es auf jeden Fall.

In der zweiten Hälfte bekam man nicht den Eindruck, dass Chemie das Spiel noch einmal drehen konnte. Die gefährlichere Mannschaft blieben wir. Sicher mussten wir auf der Hut sein und konzentriert weiterspielen. Wieder standen wir gut und der Gegner biss sich die Zähne aus. Die steigende Unzufriedenheit spielte uns in die Karten, zu oft man das Kleinklein beim Gegner. Mitte der 2.Hälfte bekam das Spiel neue Inspirationen durch Einwechslungen. Neumann zeigte sich in den 1 gegen 1 Situationen wieder einmal meisterlich und konnte sich immer wieder auszeichnen. Oft hört man wie gefährlich so ein 2:0 sein kann. Also dachten wir uns endlich den Deckel drauf zu setzen. Zimmermann arbeitet gut gegen den Ball und kann ihn sich erobern. Pass zu Mayer, der sieht in der Mitte den heranstürmenden Fischer, der zum 3:0 trifft. In der Schlussphase haben wir noch mehrfach die Möglichkeit zu erhöhen. Doch hier zeigte dann der gegnerische Hüter seine Klasse und bestand mehrere 1 vs 1 Prüfungen. Auch Neumann stand nochmal im Mittelpunkt, aber es fielen keine weiteren Tore. Die Eintracht gewinnt verdient, auch in dieser Höhe.

 

Fazit

Eine feine und blitzsaubere Teamleistung bringt den verdienten Sieg. Das Trainerteam und die Mannschaft wachsen immer besser zusammen. Am nächsten Sonntag geht es zu MoGoNo, wo der Saisonstart sicher nicht wie erhofft verlief. Aber genau das macht sie vielleicht gefährlich. Bis dahin!

 

L.K.

 

2 .Runde, Stadtpokal (03.09.2016)

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. LSV Südwest 3:2 (1:2)

 

Kader

Taubert, Böhme, Böttner, Müller (55.min Fischer), Göttsches, Wolter, Nahrendorf, Ziegenhorn, Mayer, Reichstein (63.min Hermann), Zimmermann (63.min Leiding) (Reserve: Neumann, Reiß, Siegl, Hamm)

 

Tore

0:1 LSV 1.min, 1:1 Müller 25.min, 1:2 LSV 44.min, 2:2 Böttner 75.min, 3:2 Fischer 85.min

 

Spielbericht

 

Spiel Eins in unserer vorübergehenden Heimstätte bei Eiche Wachau. So langsam soll es ja der Umbau unserer geliebten Südkampfbahn beginnen. Wir fühlen uns gleich heimisch und gut aufgenommen. Vielen Dank dem SV Eiche Wachau, dass sie uns alles zur Verfügung stellen. Über einige Jahre geht nun schon diese erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Rasen war immer in perfektem Zustand bis gestern. Aber wie auch alle anderen Rasenplätze hat auch auch unter Trockenheit und Hitze gelitten.

Im Duell der beiden Stadtligisten sah man keinen wirklichen Favoriten, wenn man die bisherigen Ergebnisse vergleicht. Wohl eher erwartete man das oft beschriebene Spiel auf Augenhöhe, bei dem viele kleine Dinge den Ausschlag geben können.

Ja, die Männer waren heiß. Druck aufbauen, Pressing spielen, Torchancen kreieren usw. Der Gegner hatte sich wohl dasselbe vorgenommen und hatte den glücklicheren Moment. Anpfiff und wenige Sekunden später 0:1.Aber keine Zeit zum ärgern, schließlich lagen noch 89 Minuten vor uns. Angefressen zeigten wir die Trotzreaktion. Chance um Chance wurde erarbeitet, aber leider vorerst auch vergeben. Aber wir bauten anständig Druck auf. Das spielte selbstverständlich dem LSV nach der Führung in die Karten. Ihre Offensive wirbelte unsere Defensive ordentlich durcheinander. Aber andersherum sah es nicht anders aus. Allein sechs Chancen unsererseits bester Qualität ließen wir liegen, während der LSV meist durch Standards gefährlich war. Dann war es Müller, der endlich den längst verdienten Ausgleich nach einer Eingabe von Böttner erzielte. Danach muss Ziegenhorn einmal in höchster Not retten, bevor wir wieder Chancen vergeben anstatt sie zu nutzen. Alle hatten sich schon auf das Unentschieden zur Halbzeit eingestellt. Nur der LSV nicht, der nochmal einen Freistoß zugesprochen kam. Durch ein Missverständnis gelang es dem Gast doch noch vor der Halbzeit in Führung zu gehen. Die Effektivität des LSV war ihr großes Plus.

Ok abhaken und hinein in Hälfte zwei. Das Spiel verflachte nun etwas. Chancen waren eher Mangelware. Aber man hatte immer das Gefühl, dass noch etwas passieren kann. Erstmal passierte aber ein Kopfball des LSV, der knapp über das Tor strich. So langsam wurde es Zeit frische Kräfte zu bringen. Dies geschah auf beiden Seiten. Der Ausgleich war ein Kraftakt durch Ziegenhorn, als er den Ball eroberte und Böttner in Szene setzen konnte, der den Ball im Tor unterbrachte. Was nun? Verlängerung? Wir konnten noch ein paar Körner zulegen. Die Einwechselspieler brachten frischen WInd und es gaben alle nochmal alle richtig Gas. Hermann hatte die Chance auf das Führungstor, nach einer Flanke von Fischer. Aber vergibt. Doch wenig später ist es dann soweit. Fischer kann das vielumjubelte 3:2 erzielen. So ganz unverdient war das Tor nicht. Viel konnte der LSV in der 2.Halbzeit nicht entgegensetzen. Hier sieht man wieder, wie gut in der Vorbereitung gearbeitet wurde und was die Vorteile eines jüngeren Teams sind. Dann der Abpfiff und wir stehen in der nächsten Runde. Gratulation ans Team!

 

Fazit

Ein verdienter Sieg ohne Wenn und Aber. Mehr gibt es nicht zu sagen. Das Team findet auf und außerhalb des Platzes immer mehr zusammen. Das ist ein wichtiger Baustein. Wir freuen uns auf die nächste Pokalrunde. Kommenden Samstag geht es gegen die Zwote von Chemie. Bis dahin!

 

L.K.

 

 

2. Spieltag, Stadtliga, 28.08.2016

SV Lipsia 93 Eurtritzsch II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd  1:2 (0:1)

 

Kader

Neumann, Hildebrand, Böhme, Böttner, Fischer, John (68.min Nahrendorf), Stein, Leiding, Ziegenhorn (68.min Reichstein), Mayer (62.min Göttsches), Hermann (Reserve: Brinkmann, Knöfel)

 

Tore

0:1 Mayer 12.min, 0:2 Göttsches 82.min, 1:2 Lipsia (FE) 88.min

 

Spielbericht

 

Nach unserem Start in der Stadtliga am vergangenen Wochenende trafen wir auf die Zweite von Lipsia Eutritzsch. Diese hatten am 1.Spieltag gleich mal 3 Punkte eingefahren und konnten so selbstbewusst in das Duell gegen unser Team gehen.

Die Temperaturen waren unerträglich an diesem Nachmittag. Der eine mag es, der andere nicht. Aber die Bedingungen waren echt hart. Warum gibt es eigentlich keine Obergrenze, wenn es aber eine Untergrenze gibt. Man möchte ja nicht von einer Gesundheitsgefährdung sprechen, aber es war schon nahe dran.

Die Sportplätze bieten im Moment harte Tatsachen. Staubtrocken und steinhart gab sich der Untergrund. Also keine idealen Bedingungen, aber für beide Teams identisch.

Staubtrocken zeigte sich auch die erste Hälfte. Wir brachten unseren Torwart oft durch Fehlpässe in der Hintermannschaft in Bedrängnis. Zweimal musste Neumann zu Beginn schon zeigen was er kann. Der Wechsel zur Sommerpause macht sich immer mehr bezahlt und er ist jetzt schon ein sicherer Rückhalt, auf den sich das Team verlassen kann. Dann kam John zum Schuss verzog aber leider. Dann hatte Fischer eine gute Idee, passte auf Mayer. Der packt die gute alte Pieke aus und versenkt den Ball im Lipsia-Tor. Dann zieht Ruhe auf dem Spielfeld ein. Meist fehlt der letzte Pass oder die entscheidende Idee um zum Erfolg zu kommen. Allerdings hätten der Ergebnis vor der Pause noch erhöht werden können, als Böhme und John mit Doppelpässen alle Lipsianer stehenlassen, aber der Ball das Tor nicht findet. So geht es in die wohlverdiente Pause und an die Erfrischungen.

Dann geht die Hitzeschlacht in die zweite Runde. Beide Teams müssen nun langsam Tribut zollen. Die Anzahl der Chancen ist eher gering und genauso wie die Qualität. So nimmt die Partie erst gegen Ende wieder Fahrt auf. Nachdem sich Böhme mit einem tollen Solo aus der Abwehr löst und Göttsches in Szene setzt, kann letztgenannter den Ball im Tor unterbringen. Nun wird es auch nochmal hektisch. Der gute Schiedsrichter wird vom Gastgeber immer wieder durch wie vom Blitzschlag getroffene Spieler in unserem Strafraum unter Druck gesetzt. Leider zieht er seine Linie nicht bis zum Ende durch und lässt sich zu einem Elfmeterpfiff verleiten. Auch da muss sich Neumann geschlagen geben. Klar wird es nun hektisch. Immer wieder fallen Spieler in unserem Strafraum um. Aber diesmal führt der Schiedsrichter nur noch einmal zum Mund, nämlich um das Ende des Spieles zu verkünden.

 

Fazit

Vier Punkte aus zwei Spielen. Ein Schnitt mit dem wir absolut leben können und auf dem wir aufbauen können. Nächste Woche macht die Liga Pause und es im Pokal gegen den Stadtligisten LSV Südwest. Auf geht`s...

 

L.K.

 

1. Spieltag, Stadtliga, 20.08.2016

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Leipziger Verkehrsbetriebe 0:0 (0:0)

 

Kader

Neumann, Hildebrand (55.min Wolter), Böhme, Böttner, Fischer (46.min Mayer), Müller, John (69.min Göttsches), Siegl, Leiding, Hermann, Zimmermann (Reserve: Taubert, Ziegenhorn, Stein, Hamm)

 

Tore

Fehlanzeige

 

Spielbericht

Der Einstieg in die neue Saison verlief letzte Woche gegen Lok Engelsdorf erfolgreich. Nun wartete der 1.Spieltag der Stadtliga auf uns. Die Neugier hielt sich in Grenzen, da wir gegen unseren ersten Gegner bereits in der Vorbereitung gespielt hatten. Dort hatten wir eine Niederlage gegen unsere Nachbarn von der Neuen Linie kassiert. Das war Warnung genug und hatte die Sinne geschärft. Zu Gast war die SG LVB. Seit Jahren Stammgast in der Stadtliga. Also eine routinierte Truppe, die sicher alles abfordern würde.

Wir haben aber nicht geschlafen in der Sommerpause und sind überzeugt, dass wir gut gerüstet in dieses Spiel gehen konnten. Es kamen mit Neumann, Böttner, Müller und Hermann vier weitere neue Spieler zum Einsatz. Herzlich willkommen im Team und gleich in der Anfangsformation.

Trotzdem dauerte es seine Zeit bis beide Teams ins Spiel fanden. Bis auf einen Schuss von Siegl, der nichts einbrachte, ist die Geschichte der ersten zehn Minuten schnell erzählt. Nach einem Abwehrfehler unsererseits, bekamen die Gäste eine Ecke zugesprochen. Diese wurde so geschlagen, dass sie immer länger wurde. Am langen Pfosten stand ein LVB-Spieler und brachte den Ball auch auf unser Tor. Aber Neumann zeigte gleich sein Können und parierte. Kurze Zeit später gleich nochmal unser neuer Hüter im Mittelpunkt, als er einen Schuss entschärfen konnte. Guter Einstand! Nach einem Doppelpass zwischen Müller und Böttner, stand der gegnerische Torwart im Mittelpunkt und zeigte sich ebenfalls gut aufgelegt. Auch der Schuss von John und kurze Zeit später der Gäste brachte keinen zählbaren Erfolg. So plätscherte das Spiel dahin, bis zehn Minuten vor der Pause unser Team nochmal Gas gab. Aber irgendwie wollte der Ball nicht ins Tor. Erst verteidigte LVB mit Mann und Maus, so dass der Ball selbst nach dem dritten Versuch nicht über die Linie wollte. Dann tauchte Müller noch zweimal allein vor den LVB-Torwart auf, fand aber leider auch in ihm seinen Meister. So ging man torlos in die Pause.

Die zweite Hälfte konnte zu Beginn nicht von der Schlssphase der ersten Hälfte profitieren. Allerdings nahm die Präsenz deutlich zu. Wir hatten nun mehr Ballbesitz. Auch in puncto Aggressivität legten wir zu. Wie zum Beweis konnte Müller den Ball frühzeitig erobern und zur Grundlinie starten. Seine Rückgabe in den Strafraum fand leider keinen Abnehmer. So langsam rückte wieder das Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt. Die Abseitsentscheidungen waren doch sehr fragwürdig und verhinderten unseren Torerfolg. Das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Dazu später mehr. Chancen gab es nun in Hülle und Fülle. Allein John hätte das Ding dreimal im Tor unterbringen können. Wir fragen uns immer noch, wie der LVB-Hüter in der einen Situation so schnell nach John`s Schuss am Boden war und den Torerfolg verhindern konnte. So ging es weiter. Zimmermann`s Kopfball nach einer scharf getretenen Ecke ging über das Tor.  Auch Göttsches hatte die Chance, aber verzog. Die Krönung dann in der letzten Spielminute. Eine guter und schnell ausgeführter Angriff wird bis zur Grundlinie gespielt und in den Strafraum zurückgespielt. Göttsches kommt an den Ball und schiebt zum Siegtreffer in der Nachspielzeit ein. Jaaa! Jubel! Sieg! Aber denkste, der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne. Aufregung und Unverständnis! Wir wissen immer noch nicht, warum das Tor nicht gegeben wurde. Auch wenn LVB noch zwei kleinere Chancen hatten die Neumann sicher entschärfte, wurden wir so um den Sieg gebracht.

 

Fazit

Schade, dass am Ende nicht drei Punkte auf der Habenseite stehen. Sicher lag es nicht nur am Schiedsrichtergespann. Die Chancen für eine vorzeitige Entscheidung waren vorhanden. Leider blieben sie ungenutzt. Das Spiel war eine gute Fortsetzung vom Pokalspiel. Wir nehmen den Schwung mit in die nächste Partie gegen Lipsia. Dann wird sich auch der Torerfolg einstellen! Auf geht`s...

 

L.K.

 

Pokalspiel, 1.Runde Kreispokal, 13.08.2016

SV Lokomotive Engelsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:2 (0:0)

 

Kader

Taubert, Peschik, Hildebrand, Böhme, Fischer (88.min Hamm), Brinkmann, John (75.min Reiß), Stein, Siegl, Wolter (54.min Göttsches), Leiding

 

Tore

0:1 Leiding 69.min, 0:2 Leiding 85.min

 

Spielverlauf

Nach endlosen langen Wochen Vorbereitung ging es gestern wieder hinein in den Spielbetrieb und somit in den Wettkampfmodus. Wem würde es gelingen, den Schalter schneller umzulegen? Im Spiel eins nach der Ära Behring und zu Beginn einer hoffentlich lange dauernden Ära Göttsches weiß man selten, wo man steht. Bei den Engelsdorfern wusste man es, weil sie ihr erstes Pokalspiel der Saison schon hinter sich hatten und dort einen eindrucksvollen Sieg eingefahren hatte. Wir hingegen hatte immer wieder kleine Schritte nach vorn in unseren Testspielen gemacht, um topfit diese 1.Runde in Angriff nehmen zu können. Viele neue Spieler gilt es zu integrieren. Einige bekamen gleich ihr Chance sich zu zeigen. Ihr erstes Pflichtspiel bestritten Fischer, Siegl und Reiß. Herzlich willkommen!

Bevor es an die Fakten geht, wünschen wir dem verletzten Engelsdorfer Spieler gute Besserung und schnelle Genesung.

Es gab kein langes Abtasten in der Anfangsphase. Die Engelsdorfer waren doch sehr überrascht von unserer druckvollen Offensive von Beginn an. Unsere Stürmer und Außenspieler wurden immer wieder gut in Szene gesetzt. Vor allem John und Brinkmann hatten beste Chancen, um uns in Führung zu bringen. Aber entweder war der Ball zu leicht oder das Tor zu tief. Der Ball flog zumeist über das Tor. Das wir aber hinten auf der Hut sein mussten zeigte der Gastgeber mit nur einem Angriff. Mit viel Glück blieb es beim 0:0, als der Ball gegen den Pfosten knallte. Aber wir hätten nach 20 min auch in Führung liegen können. Dieser furiosen Anfangsphase folgte nun viel Leerlauf. Engelsdorf war nun einzig und allein bei Standards gefährlich. Die Ecken sind eine Waffe und da wird noch so manche Mannschaft den Ball aus dem eigenen Tor holen. Trotz aller Chancen ging es torlos in die Halbzeit.

In der 2.Hälfte sollte der Schiedsrichter eine besondere Rolle übernehmen. Sicher kann man über gelbe Karten immer geteilter Meinung sein. Aber das angesetzte Maß, die Verhältnismäßigkeit und die Verteilung waren in mancher Situation recht zweifelhaft. So wurde bei absichtlichen Handspielen auf die Karte verzichtet, wohingegen kleinste Foulspiele sofort mit gelb geahndet wurden. Das blieb nicht ohne Folgen. Brinkmann bereits in Hälfte eins verwarnt, wurde nach seinem zweiten Foul sofort vom Platz gestellt. Die bis dahin an Höhepunkten arme 2.Hälfte nahm nun natürlich Fahrt auf. Der Gastgeber natürlich druckvoller, ohne wirklich zwingend zu sein. Wir kontern, und wie. Siegl kann halbrechts gut durchsetzen und steckt zu Leiding durch. Dieser hat zwei Optionen. Auf Göttsches ablegen der in der Mitte oder den Ball selbst versenken. Er wählt die zweite Option und knallt das Ding in die Maschen. Die richtige Antwort auf all das Geplänkel! In der Folge spielt Engelsdorf noch offener. Taubert muss sein Können im 1vs.1 zeigen und meistert jede Situation souverän. Er ist ein guter Rückhalt! Kurz vor Schluss schlägt Leiding nochmal zu und erhöht auf 2:0. Oft spricht man von Kulminationspunkten. Die Hinausstellung von Brinkmann war sicher so einer.  Ob es am Ende verdient war, mag ich nicht beurteilen, aber wir stehen in der 2.Runde!

 

Fazit

Ein guter Auftakt! Nicht mehr und nicht weniger! Engelsdorf war keine Laufkundschaft. Vor allem stand unsere Mannschaft im Abwehrverbund hervorragend! Das war sicher ein Grund für das Weiterkommen. Nächste Woche Samstag erfolgt der Start in die Stadtliga gegen LVB. Wir nehmen das Selbstvertrauen aus dem Sieg mit, ohne den Respekt vor dem nächsten Gegner zu verlieren

 

L.K.