Datum
Tag
Uhrzeit
Gegner Ort

Ergebnis

21.08. So 10:30 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf Heim 2:3
28.08. So 10:30 Uhr SV Tapfer Heim 24:0
03.09. Sa 10:30 Uhr SG Taucha 99 Auswärts 9:1
11.09. So 10:30 Uhr SG Rotation Leipzig II Heim 21:0
17.09. Sa 10:30 Uhr SpG Wahren/Victoria

Auswärts

18:0
21.09. Mi 17:15 Uhr SG Motor Gohlis Nord

Auswärts

8:1
24.09. Sa 09:00 Uhr SG LVB

Auswärts

7:1
23.10. So 12:00 Uhr Leipziger SC

Auswärts

8:1
30.10. So 10:30 Uhr VfB Zwenkau

Heim

10:1
06.11. So 10:30 Uhr SV Liebertwolkwitz

Auswärts

3:0
13.11. So 11:00 Uhr VfK Blau-Weiß Leipzig

Heim

3:0
16.11. Mi 11:00 Uhr VfB Zwenkau 02

Heim

6:0
19.11. Sa 09:00 Uhr SSV Markranstädt II

Auswärts

11:0
27.11. So 09:00 Uhr SV Tapfer Leipzig

Auswärts

10:2
05.03. So 09:00 Uhr SG Taucha

Auswärts

5:1
11.03. Sa 10:30 Uhr SG Rotation Leipzig II

Auswärts

7:1
25.03. Sa 11:00 Uhr Leipziger SC

Heim

6:1
01.04. Sa 09:00 Uhr SG Olympia Leipzig II

Auswärts

6:1
03.04. Mo 17:30 Uhr SG LVB

Heim

13:0
09.04. So 10:30 Uhr VfB Zwenkau

Auswärts

6:0
29.04. Sa 10:30 Uhr SV Liebertwolkwitz

Heim

12:1
01.05. Mo 11:00 Uhr C2-Jugend

Auswärts

5:1
05.05. Fr 17:30 Uhr VfK Blau-Weiß Leipzig

Auswärts

5:0
14.05. So 09:00 Uhr SSV Markranstädt II

Heim

18:1
21.05. So 10:30 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf

Auswärts

6:2
28.05. So 09:00 Uhr SpG Wahren/Victoria

Heim

27:0
10.06. Sa 12:00 Uhr SV Panitzsch/Borsdorf

Abtnaundorf

2:1

Spielberichte 2016/2017

 

Pokalfinale, 10.06.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Panitzsch/Borsdorf 2:1 (0:1)

 

Kader

Maximilian – Paul H., Jonas, Robert, Philipp – Felix R., Tjark – Marcus, Joel, Ben – Felix M. (Eingewechselt: Leo, Paul D., Till)

 

Tore

0:1 Pa/Bo (3.), 1:1 Leo (44.), 2:1 Joel (56.)


Spielbericht

Mit dem Triple in die Sommerpause

 

Für unsere Jungs stand das letzte große Spiel auf dem Programm. Vielleicht auch das einzige, wenn man den Leistungsvergleich bei RasenBallsport Leipzig ausklammert und die gesamte Saison in Betracht zieht. 231 Tore erzielten unsere Jungs in zweiundzwanzig Ligaspielen, auch die Pokalrunden fielen unserer Mannschaft ziemlich leicht. So war es ein besonderes Spiel, mit besonderen Eigenschaften, das entgegen vieler Erwartungen kein schönes und torreiches hätte werden können.

 

Unser Kontrahent legte eine sehr einfach lesbare Spielweise an den Tag, die dennoch sehr unangenehm und anfangs nicht leicht zu durchbrechen war. Ihr Spiel war darauf ausgerichtet, bei Ballgewinn ohne großes Umschweifen ihre schnellen Offensivspieler zu bedienen. Entsprechend flog der Ball immer wieder gefährlich in unsere Hälfte, während wir meist weit aufgerückt waren. Den Spielaufbau störten die Panitzscher ab und an gut, verdichteten dann den Raum auf den Außen. Leider fanden wir in der Anfangsphase nicht die richtigen Mittel, ließen uns von der hektisch wirkenden Spielweise anstecken und vergaßen unsere eigene Spielphilosophie. Es fehlte die Ruhe am Ball, aber auch eine bessere Raumaufteilung im Zentrum, um den ein oder anderen Seitenwechsel vorzunehmen. Eine Verkettung taktischer Fehler gepaart mit Unübersichtlichkeit und Unglück sorgten früh für den 0:1-Rückstand, der natürlich unserem Gegner bestens in die Karten spielte. Unsere Fehlpassquote machte das Unterfangen nicht leichter und ließ das Finale zu einem Geduldsspiel werden.

Mit dem Tausch der Außenverteidiger mit Ende der ersten und Beginn der zweiten Halbzeit konnten wir unser Spiel etwas verändern. Einerseits wurde unser Ballbesitz besser, dann konnten wir mehr Räume und Anspielpunkte herstellen, da wir auf den Außen sehr agil und manchmal in Überzahl waren. Die zusätzlichen Anspiel- und Gefahrenpunkte machten es den Panitzschern sehr schwer, die Räume zu verdichten. So erzielten wir einen wesentlich höheren Drang zum Tor, auch wenn noch einige große Gelegenheiten ausgelassen wurden. So brauchte es einen glücklichen Moment, um das Spielgeschehen endgültig auf unsere Seite zu ziehen. Leo traf den Ball bei einem Fernschuss nicht richtig, der Torwart wirkte etwas irritiert und sah, wie er ins lange Eck rollte. Ein befreiender Moment für unsere Mannschaft, die daraufhin noch selbstbewusster und zielstrebiger in ihren Aktionen wurde. Doch es dauerte bis zur 56. Minute, bis wir den ersehnten Führungstreffer bejubeln durften. Joel trat aus 18 Metern zum Freistoß an und drosch das Spielgerät durch die Mauer und beinahe durch das Netz. In der Folge wurden unsere Angriffe druckvoller, das Spiel aber aufgrund vieler Unterbrechungen insgesamt zerfahrener. Doch unsere Jungs behielten die Ruhe und Übersicht, sodass das 2:1 bis zum Abpfiff Bestand hielt.

 

Fazit

Es war das erwartet sehr knifflige Spiel, das genau die Eigenschaften mitbrachte, welche wir den Jungs über die letzten Tage und vor dem Spiel mit auf den Weg gaben. Die entsprechend einzusetzenden Mittel verfehlten wir in der ersten Halbzeit, konnten dies aber durch Umstellungen und Hinweise korrigieren. Schlussendlich war es eine Frage der Fitness und der Mentalität, die unsere spielerisch-taktischen Vorteile überhaupt hervorbrachten. Denn wer hier ein typisches Saisonspiel mit großem Anschauungsgenuss erwartete, wurde berechtigterweise schnell enttäuscht.

Wir sind sehr stolz, dass die Mannschaft während eines zunächst nicht gut laufenden Endspieles erkannt hat, was für den Erfolgsfall zu verändern ist und als Team „zurückschlug“. Das sind Lehren, die die Jungs für die Zukunft weiterbringen und Erfahrungen, die sie hoffentlich nun bald wesentlich öfter erleben werden. Denn nur so etwas bringt uns weiter.

 

D.G.

 

Testspiel, 31.05.2017

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 4:6 (1:1)


Kader

Maximilian (C) – Paul D., Robert, Jonas, Philipp – Marcus, Felix R., Tobias, Joel, Leo – Felix M. (Eingewechselt: August, Ben, Dario, Jannis, Mauro, Paul H., Thommy, Till, Tjark)

 

Tore

0:1 Leo (9.), 1:1 SG Rotation (18.), 1:2 Joel (48.), 1:3 Till (54.), 1:4 Jannis (56.), 1:5 Jannis (59.), 1:6 Ben (63.), 2:6 SG Rotation (65.), 3:6 SG Rotation (66.), 4:6 SG Rotation (68.)


Spielbericht

Vieles richtig gemacht, aber nicht alles

 

Es sollte der letzte Leistungsvergleich in dieser Saison und das Warmlaufen für den Saisonhöhepunkt (Pokalfinale) sein. Zum vierten Mal testeten wir gegen den Landesliga-Aufsteiger SG Rotation Leipzig, zwei Mal gewannen wir bislang, einmal spielten wir Remis.

 

In der ersten Spielhälfte – wir spielten zweimal vierzig Minuten – drückte uns der Gastgeber mit sehr hohem Pressing und einer sehr, sehr intensiven Spielweise ihren Stempel auf. Wir nahmen die Rolle der Kontertaktik an, ließen aber häufig die wichtigen Grundelemente vermissen. Uns fehlte es am schnellen Herausrücken nach Ballgewinn, wir wählten zu viele Ballkontakte bis zum Abspiel und spielten hoch und weit, statt flach. Da wir auch ungewohnte Probleme unter Druck hatten und die Anspielpositionen nicht schnell genug boten, sahen wir ein eher untypisches Eintracht-Spiel. Dennoch fanden wir unsere Lösungen im vorderen Drittel, erzielten das 1:0, trafen zweimal die Querlatte und besaßen weitere sehr aussichtsreiche Chancen. Das Landesklasse Nord-Meister traf jedoch verdient zum 1:1. Bei einer Standardsituation haben beide Innenverteidiger einen Gegenspieler, der zweite Ball ging an den Gegner, den er überlegt an Kuki vorbeischob. Insgesamt hatte die SG Rotation in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, wir verzeichneten jedoch die meisten Großchancen.

Der zweite Abschnitt blieb erst einmal ohne Wechsel, die Jungs wurden nun aber bissiger und mutiger. Diese Eigenschaften brachten mehr Ballbesitz und mehr Druck auf die gegnerische Verteidigung. Einige gute Szenen wurden kreiert, die beste kam über rechts, als sich nach guter Vorarbeit Metze auf rechts fantastisch durchsetzt und in den Rückraum legt, in den Joel gestürmt kam und zum 2:1 einnetzte. Für die letzten dreißig Minuten wechselten wir gleich neunmal. Bis auf Kuki und Innenverteidiger Robert gingen alle raus, wir stellten fast komplett auf jungen Jahrgang um, mit Jannis spielte sogar ein D-Jugendspieler. Die Jungs nahmen den Schwung der ersten Halbzeit mit und erhöhten prompt den Spielstand auf 6:1. Till und Jannis harmonisierten, als stünden sie schon ewig zusammen auf dem Platz, taten es gestern jedoch zum allerersten Mal. Till überzeugte mit vielen Finten und Tempodribblings in den gegnerischen Strafraum, Jannis erzielte zwei wunderschöne Tore und leitete ein weiteres ein. Aus dem Zentrum heraus konnten wir mit gutem Positionsspiel und vielen Ideen unsere Offensiven einsetzen. Ben traf dann ebenso. Leider konnten wir die hervorragende Leistung nicht bis zum Schlusspfiff aufrechterhalten. Es fehlte Athletik und körperliche Präsenz im kompletten Offensivbereich, sodass wir nach Ballverlusten im Abwehrverbund viel zu tun bekamen. Leider schafften wir es dort nicht, die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen, außerdem müssen wohl zwei Treffer aus klarer Abseitsposition gefallen sein. Das ist für uns natürlich ärgerlich, schmälert etwas die sehr überzeugende zweite Halbzeit aller Spieler, aus der sich der ein oder andere überraschend sehr positiv herauszeigte.

 

Fazit

Die Saison ist unweigerlich auf der Zielgeraden, wir freuen uns sehr über die vollzogene Entwicklung und die nachgewiesenen Leistungen. Nun fiebern wir dem Pokalfinale entgegen, welches wir ohne Wenn und Aber erfolgreich abschließen wollen.

 

D.G.

 

22. Spieltag, 28.05.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TSV 1893 Leipzig-Wahren 27:0 (11:0)

 

Kader

Tom – Philipp, Jonas, Robert, Yannic – Marcus, Tjark, Tobias, Thommy, Maximilian (C) – Felix  (Eingewechselt: Jannis, Joel, Johan, Sten)

 

Tore

Marcus (9), Felix (6), Jannis (4), Joel (3), Maximilian (2), Sten, Tjark, Tobias (je 1)


Spielbericht

Höchstes Saisonergebnis

 

In allererster Linie zollen wir dem Gast großen Respekt. Denn trotz 303 Gegentoren zogen die Jungs des TSV 1893 Leipzig-Wahren die kompletten zweiundzwanzig Spiele durch und stellen die zweitfairste Mannschaft der Liga!

 

Dennoch wollten unsere Jungs die Aufgabe ernst und konsequent angehen, verfolgten zudem noch verschiedene Zielstellungen. Zunächst gaben wir wieder fünf D-Jugendspielern die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen im Großfeld zu sammeln. Des Weiteren wollte Metze seine Torjäger-Kanone verteidigen.

 

Das Spiel ist schnell erzählt. Unsere Mannschaft nahm die Aufgabe ernst und wollte so erfolgreich wie möglich abschließen. Der 11:0-Pausenstand lässt die Spiellaune erkennen. Wir schafften es, die Außenspieler gezielt einzusetzen, sodass wir im Zentrum mehr Platz erhielten und die entstandenen Lücken nutzen konnten. Marcus, Kuki und Johan machten ihre Sache auf den Außen ausgezeichnet. Auch im Zentrum sorgten Joel und Co. für viele gute Szenen, auch wenn die Gegenwehr nicht sonderlich groß war.

Im zweiten Abschnitt wurde das Ergebnis noch deutlicher, die konditionelle und spielerische Überlegenheit zahlte sich aus. Jannis spielte eine fantastische Partie und ließ zu keiner Zeit anmerken, dass er noch in der D-Jugend aktiv ist. Neben seinen vier Toren war er mehrmals direkt oder indirekt an Torvorlagen beteiligt. Zu guter Letzt schraubte Metze sein Saison-Tore-Konto auf 73 Treffer. Damit traf er in der Summe in den vergangenen vier Spielzeiten über 250 Mal.

 

Fazit

Ein gelungener Liga-Abschluss unserer Mannschaft, der die Tabelle auch aller bestens abrundet. 63 Punkte und 231:16 Tore in 22 Spielen können sich absolut sehen lassen, vollkommen egal welche Voraussetzungen dazu zu Grunde lagen.

 

D.G.

 

21. Spieltag, 21.05.2017

SV Panitzsch/Borsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:6 (1:4)

 

Kader

Maximilian (C) – Paul H. Jonas, Robert, Tjark – Marcus, Tobias, Joel, Ben – Felix M., Felix R. (Eingewechselt: Philipp, Thommy, Till)

 

Tore

0:1 Paul H. (3.), 0:2 Marcus (8.), 0:3 Felix M. (16.), 1:3 Robert S. (24., ET), 1:4 Tjark (29.), 1:5 Thommy (41.), 2:5 SV Pa/Bo (61.), 2:6 Felix R. (70.)


Spielbericht

Revanche geglückt

 

Die Meisterschaft war zwar längst entschieden, der Aufstieg sowie so, dennoch galt es für unsere Eintrachtler ein wichtiges Spiel zu bestreiten und zu gewinnen. Der heutige Gastgeber schlug unser Team am ersten Spieltag, es folgten 23 Pflichtspiel-Siege am Stück.

 

Unsere Mannschaft begann sehr fokussiert, zielstrebig und effektiv. Begünstigt von einigen Umständen stand es bereits nach einer guten Viertelstunde 3:0. Fortan erweckte unsere Leistung den Eindruck der Zufriedenheit. Die Wege wurden kürzer, die individuellen Ballkontakte mehr, die Gesichter länger. Robert legt zu Kuki ab, der ohne Kommando aus dem Tor stürmt. In jenem ist niemand mehr drin – außer der Ball. Tjark stellt vor dem Pausenpfiff noch den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt gelangen uns mehr Ballpassagen, die sich teils über das gesamte Feld erstreckten. Es tat außerdem unheimlich gut, dass mit Philipp nach langer Verletzungspause wieder der etatmäßige Rechtsverteidiger auf dem Platz zurückkehrte und Tjark auf seine geliebte zentrale Position rutschen konnte. Dennoch fehlte uns vorn noch das gewisse Etwas. In der Umkehrbewegung glänzte der Gastgeber weiterhin mit seinen langen Bällen auf die Spitzen, ab und an wurden wir davon überrumpelt. Dennoch gehörte das zweite Gegentor ebenso uns. Jonas will aus der Not zum Torwartspielen, der war leider wieder ohne Kommando unterwegs und wurde vom Rückpass so überrascht, dass er ihn reflexartig in die Hand nahm. Den fälligen Freistoß verwandelte der Tabellenzweite aufgrund einer nicht existenten Mauer locker zum 2:5. Wir bemühten uns zwar weiterhin, doch konnten erst in der Schlussminute das sechste Tor erzielen.

 

Fazit

Das Ergebnis geht dem Spielverlauf entsprechend in Ordnung, auch wenn wir mit der Torausbeute keinesfalls zufrieden sein sollten. Insgesamt können wir damit auch gut leben, schließlich stand uns der Zweite gegenüber, der die eine oder andere Qualität besitzt, die uns Schwierigkeiten bereitet hat. Diese sollten wir in den verbleibenden Spielen abstellen, um unser letztes Ziel zu erreichen. Wir sind auf der Zielgerade, die Saison ist mit 95 Trainingseinheiten und 56 Wettkämpfen mega lang, entsprechend müssen wir nun unsere Kräfte bündeln.

 

D.G.

 

20. Spieltag, 14.05.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt II 18:1 (9:0)

 

Kader

Maximilian (C) – Tjark, Jonas, Robert, Yannic – Till, Tobias, Joel, Ben – Felix M., Marcus (Eingewechselt: Linus, Noah, Markus)

 

Tore

Felix M. (5), Ben (3), Tobias, Joel (je 2), Jonas, Till, Tjark (je 1), Eigentore (3)


Spielbericht

Meisterschaft vorzeitig gesichert

 

Am vorvorletzten Spieltag wollten wir die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse Nord perfekt machen. Es galt den Gegner ernst zu nehmen, drei Punkte einzusammeln und natürlich auch auf dem Grün unseren Ansprüchen gerecht zu werden. Diese Mission gingen wir mit dem jüngsten Team, das wir in dieser Saison auf den Platz stellten, zielgerichtet an. Die D-Jugend-Spieler Linus, Markus, Noah und Yannic durften C-Jugend-Luft schnuppern, zudem standen fünf 2003er auf dem Feld.

 

Es dauerte nicht lang, da lenkten wir das Spiel in die Bahnen, die wir uns wünschten. Eine gute Mischung aus Balleroberungen und Umschaltspiel sowie einem geduldigen und konstruktiven Spielaufbau machten uns das Leben leicht. Bereits nach 15 Minuten stand es 6:0, zum Pausenpfiff 9:0. Auch im zweiten Abschnitt ließen wir nicht locker und wollten vorn möglichst viele Tore erzielen. Insgesamt konnten wir spielerisch und taktisch überzeugen, zeigten eine ansprechende Einstellung und Laufbereitschaft. Dazu konnten sich alle vier D-Jugend-Spieler in unser Spiel integrieren und gute Leistungen abrufen.

 

Fazit

Die Meisterschaft war das große Ziel der Saison, das haben wir nun erfüllt. Zeit die Dinge lockerer anzugehen, ist natürlich nicht. Wir wollen die Weiterentwicklung der Jungs bis zum Saisonschluss vorantreiben. Außerdem gibt es noch interessante Partien (2x Liga, 1x Pokal, 1x Test), die wir allesamt erfolgreich absolvieren wollen.

 

D.G.

 

19. Spieltag, 05.05.2017

VfK Blau-Weiß Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:5 (0:2)

 

Kader

Maximilian (C) – Paul D., Jonas, Robert, Jeremias – Till, Tobias, Tjark, Joel, Ben – Leo (Eingewechselt: Felix)

 

Tore

0:1 Joel (19.), 0:2 Ben (33.), 0:3 Felix (48.), 0:4 Felix (50.), 0:5 Leo (52.)


Spielbericht

Vorletzter Schritt zu Meisterschaft

 

Mit dem VfK Blau-Weiß Leipzig wartete die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft auf uns, die im Jahr 2017 sogar ein Tor weniger als wir kassierte. Bereits zu den Hallenmeisterschaften hätten sie uns beinahe ein Bein gestellt, auch im Pokal schafften sie es bis ins Viertelfinale gegen unsere C2-Jugend – wir waren gewarnt!

 

Oder doch nicht? Auf dem quasi unerlaubt großen Feld (etwa 121 x 78 Meter!) galt es nicht nur physisch, sondern insbesondere psychisch zu bestehen. Wir mussten den Gegner sehr ernst nehmen, viel laufen und vor allem in oder ohne Ballbesitz clever sein. An der ersten Voraussetzung strauchelten unsere chronisch vollkommen unterforderten Jungs bereits. Dadurch gestaltete sich ein anfangs ausgeglichenes Spiel, welches aus unserer Perspektive spielerische Kontrolle vermiesen ließ. Die Gastgeber waren bestens eingestellt und hielten unseren Versuchen lange Zeit stand. So war es ein – zugegebenermaßen erzwungener – Zufallstreffer von Joel, der uns in Führung brachte und kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 ausgebaut wurde.

Erst im zweiten Abschnitt zeigten sich die Jungs bissiger und setzten sich überwiegend in des Gegners Hälfte fest. Die sich bietenden Chancen nutzen wir unzureichend, aber dennoch insgesamt drei Mal. Metze traf doppelt, Leo immerhin einmal zum 5:0-Endstand.

 

Fazit

Der letzte Stolperstein zum Meister-Titel wurde locker übersprungen, auch wenn uns der Gastgeber vor mehr Probleme stellte, als wir uns das wünschten. Weiterhin sind wir im letzten Spieldrittel nicht entschlossen und effizient genug, als wir es sein müssten. Die fehlenden Anreize können wir derzeit nicht mit Eigenmotivation überlagern. Es gilt die Saison maximal erfolgreich zu beenden und den Blick auf die neue Spielzeit zu richten. Denn dort warten für beide Jahrgänge sehr große Herausforderungen – kollektiv und individuell!

 

D.G.

 

Pokal-Halbfinale, 01.05.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd I 1:5 (0:3)

 

Kader

Maximilian (C) – Felix R., Jonas, Robert, Paul D. – Till, Tobias, Tjark, Joel, Ben – Felix M. (Eingewechselt: Leo, Marcus)

 

Tore

0:1 Joel (1.), 0:2 Ben (9.), 0:3 Felix M. (30.), 0:4 Leo (44.), 0:5 Joel (45.), 1:5 ELS II (55.)


Spielbericht

Final-Einzug gegen engagierte Zweite

 

Für uns stand das Match Zweite gegen Erste an, dass trotz des gemeinsamen Erfolges in dieser Saison – sowohl im Pokal als auch in der Liga – ehrgeizig und zielorientiert angegangen werden sollte.

 

Dies beherzigten beide Mannschaften, sodass sich in Halbzeit eins ein intensives und in einigen Bereichen ausgeglichenes Spiel entwickelte. Uns tat natürlich gut, dass Joel und Ben in der Anfangsphase durch zwei Treffer das Spielgeschehen etwas beruhigen konnten. Dennoch mussten wir immer wieder Lösungen auf die intensiven Laufwege und Zweikämpfe des Gegners finden und hellwach sein. Dies gelang uns nicht immer, sodass das Spiel bis zum Pausenpfiff spannend blieb. Metze traf dann zum beruhigenden 3:0.

Im zweiten Abschnitt verflachte die Spielstruktur zusehends, es wurde etwas freigeistiger und damit eher vom Zufall geprägt. Rannten wir mal nicht ins Abseits und schafften gute Passstationen, konnten wir auch Gefahr ausstrahlen und in der 44. und 45. Minute zum 5:0 nutzen. Die Zweite erzielte in der Folge den verdienten Ehrentreffer, bei dem es beileibe nicht hätte bleiben müssen.

 

Fazit

 

Für einige war es das dritte Spiel in drei Tagen, für die meisten zumindest das zweite, entsprechend nachsichtig sollten wir mit der Bewertung sein. Außerdem stand uns ein engagierter und gut eingestellter Gegner gegenüber, der uns immer mal wieder auf eine Wachsamkeitsprobe stellte. Der Finaleinzug ist zweifelsohne verdient und der Lohn für eine gute Entwicklung im Laufe der gesamten Saison.

 

D.G.

 

18. Spieltag, 29.04.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Liebertwolkwitz 12:1 (5:0)

 

Kader

Silvano – Marcus, Jonas (C), Marc, Tjark – Till, Tobias, Thommy, Joel, Ben – Felix

 

Tore

1:0 Tobias (8.), 2:0 Joel (16.), 3:0 Felix (27.), 4:0 Tobias (33.), 5:0 Marcus (35.), 6:0 Felix (36.), 7:0 Felix (43.), 8:0 Ben (49., FE), 9:0 Joel (56.), 9:1 SVL (59.), 10:1 Marcus (64.), 11:1 Till (66.), 12:1 Joel (70.)


Spielbericht

Deutlicher Erfolg

 

Das Hinspiel war bislang der knappste unserer 21 Pflichtspielsiege, daher nahmen wir die Hürde SV Liebertwolkwitz sehr ernst, gerade weil uns im Vergleich zum Hinspiel mehr als eine Handvoll Leistungsträger fehlten und wir abermals ohne Wechselspieler spielten.

Die Weiterentwicklung unserer Mannschaft im Laufe der Saison war jedoch sehr deutlich am Spielverlauf erkennbar. Die erste Halbzeit konnten wir mit 5:0 für uns entscheiden, im zweiten Abschnitt legten wir nochmals sieben Treffern drauf. Insgesamt stand für uns ein auch in der Höhe verdienter Erfolg zu Buche, der uns ein ganzes Stück näher in Richtung Meisterschaft bringt.

 

Fazit

Ein wunschgemäßes Ergebnis mit nicht immer dem aus unserer Sicht besten Fußball, doch in der Summe können wir damit gut leben.

 

D.G.

 

Testspiel, 13.04.2017

VfB IMO Merseburg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:3)


Kader

Maximilian (C) – Paul H., Robert, Jonas, Dario – Marcus, Joel, Tobias, Ben – Felix M, Nico (Eingewechselt: Konstantin)

 

Tore

0:1 Felix M. (4.), 0:2 Marcus (8.), 0:3 Nico (9.)


Spielbericht

Erfolgreich in die verdiente Oster-Pause

 

Wir wollten nochmals einen echten Leistungsvergleich spielen, ehe es in die verdienten Osterferien gehen sollte und freuten uns daher auf das Aufeinandertreffen beim Tabellendritten der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Doch die Kadersituation spiegelte die gesamte Saison wieder. Wir zählen kurz auf: August, Clemens, Leo, Philipp, Thommy, Till und Tjark fielen aus, dazu standen uns Felix. R und Paul D. durch Einsätze in der B1-Jugend nicht zur Verfügung.

 

Dennoch stellten wir eine schlagkräftige und hochmotivierte Mannschaft auf den Platz, die in der Anfangsphase sowohl taktisch als auch spielerisch überzeugte und mit hoher Intensität die Vorgaben hervorragend umsetzen konnte. Wir spielten in einem für uns ungewohnten „flachen 4-4-2“ und wollten über die Außenpositionen gezielte Pressing-Fallen aufstellen. Das stellte dem Gegner viele Aufgaben, auf die er in der kurzen Reaktionszeit nicht genügend Lösungen fand. Entsprechend knipsten Metze, Marcus und Nico binnen zehn Minuten dreimal. In der gesamten Phase, in der wir das System in Halbzeit eins praktizierten, erspielten wir weitere hochkarätige Torchancen, die wir aber nicht zu nutzen wussten. Insgesamt muss man festhalten, dass unsere Torjägerqualitäten seit einiger Zeit absolut deutlich an unseren Ansprüchen vorbeigehen! In den verbleibenden fünfzehn Minuten stellten wir wieder auf das gewohnte 4-2-3-1 um, um etwas Luft zu schnappen, da das hohe, aggressive Pressing viel Puste kostete und wir bedenken mussten, dass wir nur einen Wechselspieler auf der Ersatzbank sitzen hatten. Zusammenfassend ging der 3:0-Vorsprung zur Pause in Ordnung, auch wenn wir zum Schluss zwei-, dreimal aufgrund mangelnder Konsequenz im taktischen Bereich und im Zweikampf in Bedrängnis gebracht wurden. Doch Kuki hielt nicht nur seinen Laden dicht, sondern überzeugte mit ausgezeichnetem Positionsspiel und eröffnete auch unter Druck sehr ruhig und effizient unser Spiel.

Den Start in den zweiten Abschnitt verschliefen wir obligatorisch. Zurückgekehrt im 4-4-2-System ließen wir Taktik, Intensität und Wachsamkeit vermissen, sodass unsere Viererkette mehr denn je damit beschäftigt war, die Defizite der vorderen Reihen auszubügeln. Gefahr gab es dennoch selten, doch mit etwas mehr Lust in den anderen beiden Reihen hätten wir offensiv für mehr Entlastung, Spaß und Tore gesorgt. Erst in der Schlussphase fanden wir den Faden zurück, ließen Ball und Gegner wieder besser und durchdachter laufen, konnten aber nur durch Fernschüsse für echte Torgefahr sorgen. So blieb am Ende ein 3:0 auf dem Spielberichtsbogen stehen.

 

Fazit

Insgesamt muss man der Mannschaft einen großen Respekt zollen, dass sie – egal in welcher Konstellation und mit welchen Vorgaben wir sie auf den Platz schicken – immer gewillt ist, die erwarteten Leistungen zu erfüllen und diese auch oft erreicht. Mittlerweile können wir auf höherem Niveau taktisch variabel auftreten, um uns sowohl an den Gegnern als auch an unserem eigenen Spielgedanken anzupassen. Dazu bedarf es individueller Qualität, aber insbesondere des Teamgeistes, der zweifelsohne Träger unseres Erfolges ist. Wir atmen jetzt ein paar Tage durch, sammeln Motivation und Energie, um für die finalen Spiele bestens vorbereitet zu sein.

 

D.G.

 

17. Spieltag, 09.04.2017

VfB Zwenkau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:6 (0:2)

 

Kader

Maximilian (C) – Felix R., Jonas, Robert, Jeremias – Marcus, Tjark, Tobias, Ben, Joel – Felix M.

 

Tore

0:1 Felix M. (13.), 0:2 Joel (34.), 0:3 Felix M (39.), 0:4 Eigentor (41.), 0:5 Joel (44.), 0:6 Felix M (62.)


Spielbericht

Drei weitere wichtige Punkte

 

Für unsere Eintrachtler galt es am 17. Spieltag beim VfB Zwenkau um die Fortsetzung der Siegesserie, um an der Tabellenspitze keine Zweifel aufkommen zu lassen. Dieses Vorhaben galt trotz der langfristigen und einiger kurzfristiger Ausfälle. Zu elf machten sich unsere Jungs auf die Reise, auch im neunzehnten Pflichtspiel in Folge siegreich zu sein.

 

Der Gastgeber bot auf einem sehr kleinen Spielfeld die vom Trainer erwartete Gegenwehr, versuchte dicht zu stehen und einige Vorstöße nach vorn zu wagen. Insgesamt war dennoch die Eintracht die Ton angebende Mannschaft, auch wenn die Genauigkeit und die allerletzte Entschlossenheit heute etwas abhanden ging. Lediglich Metze und Elle trafen für die Grün-Schwarzen von der Südkampfbahn.

Im zweiten Abschnitt mussten wir wie schon gegen den Leipziger SC in Unterzahl auskommen, Tjark bekam einen sehr harten, wenn auch unabsichtlichen Tritt ab und musste das Feld verlassen. Dennoch blieb die Eintracht am Drücker, ohne wirklich zu überzeugen. Metze und Elle sowie ein Eigentor des Gastgebers sorgten für das standesgemäße Ergebnis, wobei wir uns am heutigen Tage strecken mussten, um dieses zu erreichen.

 

Fazit

Wir strahlen trotz sehr großer personeller Einschnitte seit neunzehn Pflichtspielen die Konstanz aus, die es verlangt, um am Ende die gewünschten Erfolge ohne Gefahr einzufahren. Die Reize fehlen dennoch, insbesondere um die Weiterentwicklung der Jungs in Vorbereitung auf höhere Aufgaben anzutreiben. Diese Diskrepanz bereitet einem Trainer des Öfteren Kopfschmerzen.

 

D.G.

 

15. Spieltag, 03.04.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG LVB 13:0 (6:0)

 

Kader

Alex – Paul H., Jonas, Maximilian – Felix R., Tjark, Tobias, Joel, Ben – Felix, Marcus (Eingewechselt: Nico)

 

Tore

1:0 Joel (1.), 2:0 Marcus (2.), 3:0 Ben (8.), 4:0 Ben (17.), 5:0 Nico (30.), 6:0 Felix R. (32.), 7:0 Felix M. (37.), 8:0 Ben (40.), 9:0 Felix M. (41.), 10:0 Felix M. (43.), 11:0 Paul H. (63.), 12:0 Marcus (65.), 13:0 Nico (70.)


Spielbericht

Überzeugender Auftritt

 

Für einige war es das dritte Spiel in vier Tage, für alle anderen immerhin das zweite in drei Tagen. Trotz der Vorbelastung und der krankheitsbedingten Ausfälle von August und Till traten unsere Jungs zum Duell gegen die SG LVB an und wollten überzeugend und deutlich gewinnen. Unterstützt wurden sie von Nico und Paul aus der C2, Alex aus der B2 und Felix aus der B1.

 

Der Start in das Spiel hätte nicht besser verlaufen können. Bereits nach 118 Sekunden stand es 2:0. Zunächst traf Joel mit einem überragenden Distanzschuss mit seinem „schwächeren“ linken Fuß in den oberen linken Tor-Knick, direkt im Anschluss packte Marcus einen drauf. Auch in der Folge erspielten wir uns viele Torszenen, die wir bis zum Pausenpfiff noch viermal erfolgreich verwandelten. Leider verschossen wir zweimal vom Elfmeterpunkt und geizten allgemein mit unserer Trefferquote.

Im zweiten Abschnitt waren wir wesentlich zielstrebiger im Erspielen der Chancen, was natürlich auch in den nachlassenden moralischen und körperlichen Kräften des Gegners zu ergründen war. Nach der Verletzung von Metze, der zuvor noch dreimal selbst traf, spielten wir ohne Wechselspieler weiter und brachten ein hohes Ergebnis ins Ziel, bei jenem man allerdings festhalten muss, dass es anhand der Möglichkeiten zu gering ausgefallen ist.

 

Fazit

Gegen eine mutiger als im Hinspiel agierende LVB-Mannschaft fanden wir viele gute Mittel – mal über das Zentrum, mal über außen oder direkt vertikal in die Spitzen. In der ersten Halbzeit fehlte uns für das nicht so häufig praktizierte 3-2-3-2-System die Ordnung. Diese hielten wir im zweiten Abschnitt besser und agierten wesentlich griffiger in den Zweikämpfen und konnten durch Tempo, gute Laufwege, ideenreiche Zuspiele bzw. Kombinationen mehr Zielstrebigkeit ausstrahlen. Der 18. Pflichtspielsieg in Folge freut uns sehr, bleibt aber Mittel zum Zweck.

 

D.G.

 

Pokal-Viertelfinale, 01.04.2017

SG Olympia Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:6 (0:3)

 

Kader

Alex – Paul H., Jonas, Robert, Maximilian (C) – Marcus, Tjark, Tobias, Joel, Ben – Felix M. (Eingewechselt: August, Nico)

 

Tore

0:1 Marcus (5.), 0:2 Felix (7.), 0:3 Ben (28.), 0:4 Marcus (60.), 1:4 Alex (62., ET), 1:5 Marcus (67.), 1:6 Marcus (69.)


Spielbericht

Souverän das Eintracht-Halbfinale komplettiert

 

Die Personalnot ließ uns wieder zu Zauberkünstlern werden und zeigte das unglaubliche Zusammengehörigkeitsgefühl unserer 2002er- und 2003er-Kids. Alex half aus der B2, Nico aus der C2 aus und spielen wie Joel und Jonas in vier Tagen dreimal (!), Paul H. kam ebenso aus der C2 dazu, August kam direkt aus dem Skilager, Kuki wurde dank intensiver ärztlicher Betreuung im letzten Moment fit. Dafür fiel Till leider kurz vor Spielbeginn aus.

 

Unsere Mannschaft agierte im geliebten 4-2-3-1 von Beginn an druckvoll, spielte intensives und sehr dichtes Pressing. Wir wollten die Favoritenrolle bereits in den ersten Minuten klarstellen und schnell treffen, um unsere Kräfte einteilen zu können. Das gelang optimal, Marcus und Metze trafen früh zum 2:0 aus unserer Sicht. Danach herrschte lange Zeit Leerlauf in der torgefährlichen Zone. Einerseits stand uns ein super eingestellter und engagierter Gegner gegenüber, der durchaus gut kicken konnte, andererseits ging uns im letzten Spieldrittel wie seit einiger Zeit so oft die Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft ab. Wir haben im Torabschluss ein ganz großes Defizit „erarbeitet“. Ben schaffte dann aber in den Schlussminuten der ersten Halbzeit das verdiente 3:0.

Nach der Pause schafften die Olympioniken uns mit großem Einsatz, sattelfester Ordnung und mutigem Vorwärtsverteidigen Paroli zu bieten. Wir fanden zwar Lösungen, nahmen die Spielweise positiv auf, aber brachen nicht oft genug in den gefährlichen Bereich durch oder zeigten in jenem keine Entschlossenheit. Marcus traf in der Folge jedoch noch dreimal, während wir beim Stand von 4:0 ein etwas kurioses Eigentor fabrizierten. Alles in allem steht ein auch in der Höhe verdienter 6:1-Erfolg zu Buche, zu dem wir alle sieben Tore beisteuerten. Dennoch muss man dem Gegner ein Kompliment für ein sehr gutes Spiel machen.

 

Fazit

Wenn man bedenkt, dass wir in noch keinem der 27 Pflichtspielen und Leistungsvergleichen annähernd den kompletten Kader zur Auswahl hatten, finde ich es höchstbemerkenswert, dass wir die letzten siebzehn Pflichtspiele gewonnen und dies dabei zweimal mit drei Toren und ansonsten immer mit mindestens fünf Toren Vorsprung getan haben. Der Gewinn der Hallenmeisterschaft, Platz eins in der Liga und das Ticket für das Halbfinale sind eine tolle Zwischenbilanz. Der April hält nur noch drei Pflichtspiele für uns bereit, die wollen wir souverän gewinnen, ansonsten maximale Energie für den Saison-Schlussspurt sammeln, um am Ende das höchstmögliche Ergebnis zu erreichen.

 

D.G.

 

16. Spieltag, 25.03.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Leipziger SC 6:1 (4:0)

 

Kader

Silvano – Marcus, Robert, Jonas, Maximilian – Till, Tjark, Tobias, Joel, Ben – Felix

 

Tore

1:0 Maximilian (10.), 2:0 Felix (12.), 3:0 Marcus (16., FE), 4:0 Felix (18.), 4:1 Leipziger SC (57.), 5:1 Ben (68.), 6:1 Felix (70.)


Spielbericht

Wichtiger Dreier im Spitzenduell

 

Für unsere C1-Jungs galt es trotz anhaltender Personalsorgen weiter fleißig dreifach und überzeugend zu punkten, um die aktuell knifflig wirkende Zielstellung „Meisterschaft“ aufrechtzuerhalten. Gegen den Leipziger SC gelang uns in der Hinrunde noch ein deutliches 8:1, obwohl die erste Halbzeit eher ausgeglichen war.

 

Wir gingen sehr selbstbewusst ins Spiel und konnten erste Tormöglichkeiten herausspielen. Allerdings fehlte uns in einigen Situationen noch etwas die Übersicht und Ruhe, um mehr Gefahr ausstrahlen zu können. Einige Seitenverlagerungen sowie das Wenig-Kontakt-Spiel hätten uns das Leben bestimmt wesentlich leichter gemacht. So traf Kuki via direktem Freistoß aus dem Halbfeld zur 1:0-Führung. Danach folgten die Treffer zwei, drei und vier im Minutentakt. Im Verlaufe der ersten Halbzeit schafften wir etwas mehr Struktur in unser Spiel zu bringen, erzielten allerdings keinen weiteren Treffer.

Im zweiten Abschnitt wurde der Leipziger SC immer mutiger, wir mussten stattdessen den verletzungsbedingten Ausfall von Kuki verkraften und zu zehnt weiterspielen. Doch die Jungs nahmen den Umstand sehr positiv auf und machten ihre Sache überwiegend gut. Schön war das Spiel ab dieser Phase zwar nicht mehr, aber das stand heute ausnahmsweise mal nicht auf der Prioritätenliste ganz oben. Der Leipziger SC traf vom Punkt zum 1:4, ehe Joel in der Schlussphase zweimal seine Mitspieler glänzend in Szene setzte.

 

Fazit

Der 6:1-Endstand geht gemessen am Spielverlauf in Ordnung. Das Ziel wurde erfüllt. Nun tauchen wir in die spannende Schlussphase der Saison ein, müssen zwar mit unseren Kräften haushalten, sollten aber dennoch keinen Gang zurückschalten. Eine sehr erfolgreiche Saison sollte die erstrebte Belohnung der großen Mühen sein.

 

D.G.

 

14. Spieltag, 11.03.2017

SG Rotation Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:7 (1:4)

 

Kader

Silvano – Robert, Jonas, Maximilian – Till, Joel, Tobias, Thommy, Ben – August, Felix (Eingewechselt: Sten, Tjark)

 

Tore

0:1 August (17.), 1:1 SG Rotation II (18.), 1:2 Felix (28.), 1:3 Felix (34.), 1:4 Till (35.), 1:5 August (47.), 1:6 Ben (51.), 1:7 Ben (63.)


Spielbericht

Die Ruhe bewahrt und den 15. Sieg in Folge eingefahren

 

Die Winterpause hat die Erwartungen für die Rückrunde sehr hoch angesetzt. Sowohl in der Halle als auch zu den Testspielen glänzten unsere Jungs regelmäßig, müssen das nun aber in den Ligaspielen gegen hochmotivierte Gegner wiederholen. Leider machen uns die Personalprobleme einen Strich durch die Rechnung und fordern nun die, die sich bislang im Schatten anderer aufhalten konnten.

 

Unsere Jungs gestalteten die erste Halbzeit überwiegend so, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir wollten hinten sicher agieren und seriös aufbauen oder den Umschaltmoment nutzen und mit wenigen, schnellen Kontakten in die Gefahrenzone eindringen. Leider schien das Gastgeber-Tor in der Anfangs-Viertelstunde wie vernagelt. Das Aluminium und die Torwarthandschuhe von Rotation glühten, das Netz blieb jedoch unberührt. Mit einer gesunden Mischung aus Kombinationsspiel, Einzelleistungen, Flanken, Standards und Torschüssen aus der Ferne sorgten wir für Dauergefahr – jedoch ohne Zählbares. Es bedurfte eines Geistesblitzes von Joel, der mit einem Traumpass August freispielte, welcher vor dem Tor cool blieb und zur Führung einschob. Zwar glich Rotation umgehend aus und wir bissen uns erneut ca. zehn Minuten die Zähne aus, doch dann platze der Knoten endgültig. Metze und Till stellten noch vor dem Pausenpfiff die Verhältnisse zurecht.

Im zweiten Abschnitt konnten wir uns weiterhin in der gegnerischen Hälfte festbeißen, kamen dann durch August und Ben zu drei weiteren Treffern. Am Ende fehlte etwas die Durchschlagskraft, auch weil der Gegner sehr tief in der eigenen Hälfte stand und somit auf dem Mini-Platz die Räume sehr verdichtete. Am Ende können wir dennoch mit dem 7:1-Erfolg zufrieden sein, auch wenn er durchaus hätte höher ausfallen müssen.

 

Fazit

Nach der vom Schiedsrichter legitimierten Treter-Party am letzten Wochenende, bei jener wir drei Spieler verloren, konnten abermals drei weitere Spieler den Schlusspfiff (ohne Foul-Pfiff!) nur aus der Ferne hören, einer fällt nun länger aus. Auch wenn es in diesem Falle versehentlich passierte und es ein sehr faires Spiel war, muss man konstatieren, dass wir ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz dringend aus diesen Niederungen verschwinden müssen und alle verbleibenden Ressourcen zusammenlegen müssen, um sinnvolle Leistungsvergleiche und Schiedsrichter, die Tritte, die du bis in andere Stadtteile hörst, auch wirklich pfeifen, erleben zu dürfen. Bitte lasst euch von der verzogenen Tabelle nicht beirren, wir haben nur einen hauchzarten Vorsprung und nicht mehr allzu viele gesunde Beine. Wir kriegen nichts geschenkt, wir müssen es uns hart erarbeiten und noch acht Mal ein Tor mehr schießen als der Gegner! Bleibt gesund!

 

D.G.


13. Spieltag, 05.03.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Taucha 99 5:1 (3:0)

 

Kader

Luca – Philipp, Jonas, Robert – Till, Thommy, Tobias, Paul D. – Felix R., Joel, Ben (Eingewechselt: Felix M., Marcus, Tjark)

 

Tore

1:0 Joel (5.), 2:0 Thommy (14.), 3:0 Till (30.), 4:0 Felix R. (50.), 5:0 Tobias (53.), 5:1 SG Taucha 99 (69.)


Spielbericht

Nicht bereit, den Ligaalltag ernst zu nehmen

 

Nach 97 Tagen ohne Pflichtspiel ging es für unsere Jungs nach Taucha, obwohl es eigentlich unser Heimspiel war und wir bereits im Hinspiel (9:1-Sieg) an der Kriekauer Straße spielten.

 

Auch im fünfzehnten Pflichtspiel standen uns nicht alle Kaderspieler zur Verfügung. Leo und Kuki standen nicht zur Verfügung, Marcus und Metze saßen aufgrund ihrer Blessuren aus dem RB-Spiel erst einmal nur auf der Bank. Im vollkommen ungewohnten 3-4-3 wollten wir gezielte Pressing-Fallen aufstellen und nach Ballgewinn sowohl direkte (!!!) vertikale als auch Optionen in der Breite haben. Dieses Experiment forderte zwar etwas Anpassungszeit, hätte aber eigentlich die Qualitäten unserer Einzelspieler und des Teams ansprechen müssen. Joel und Thommy (via Kopfball!) sorgten für eine frühe 2:0-Führung gegen gut geordnete, bissige und stets am Rande des Fouls agierenden Randleipziger. Dies und das gute Verschieben auf die Außen stellte uns vor große Probleme. Taucha ließ uns immer wieder auf die Außen aufbauen, schlossen das Zuspiel zurück zum Passgeber ab und drängten uns damit auf die offensiven Außenpositionen, an denen sie fast immer mit sechs Spielern ins Pressing gingen. Kurzum: Sie haben uns unter Druck eine Mathe-Aufgabe gestellt und wir konnten weder zählen noch rechnen. Naiv, ohne Kopf und taktisches Verständnis rannten wir immer wieder hinein und merkten gar nicht, dass wir auf der Ball abgewandten Seite in massiver Überzahl gestaffelt waren. Hier fehlten der Kopf im Spielaufbau, die Optionen und Kommandos im Zentrum sowie die Mathematik-Künste unserer Außenspieler. Die Ballverluste stellte unsere Dreierkette immer wieder vor knifflige Aufgaben, die wir bis auf wenige Ausnahmen lösen konnten. Nur selten erkannten wir die Lücken ins Zentrum und konnten uns aus den Drucksituationen befreien. Leider fehlte es uns dann zu oft an Spielübersicht. Einerseits hätten wir die Umsicht der zentralen Spieler benötigt, die das Geschehen vor dem Empfangen des Balles umfassend wahrnehmen, andererseits hätten wir einen Außenspieler auf der anderen Seite gebraucht, der nicht zum vierten Stürmer wird. Mit wenigen Worten: die erste Halbzeit gestaltete sich unsererseits taktisch undiszipliniert und unklug. Das 3:0 hin oder her: das verfehlte unseren Anspruch massiv!

Aufgrund der Ausfälle in Halbzeit eins (Marcus, Paul und Philipp) standen uns mit einmal keinerlei Wechsel und vor allem weitere Abwehrspieler zur Verfügung, sodass wir zwangsweise am 3-4-3 festhielten. Die Jungs nahmen jedoch die wichtigen, vielleicht notwendigen ergänzenden Anweisungen ernst, konnten über weite Strecken der zweiten Halbzeit die Vorteile des Systems auf den Platz übertragen. Leider ließen wir uns hingegen vom Platz/Ball (Stichwort: Flummi), Schiedsrichter und dem Biss des Gegners zu sehr beeinflussen und können froh sein, dass es „nur“ Taucha war, das zwar kollektiv stark auftrat, aber individuell nicht mithalten konnte. In der zweiten Hälfte schafften wir viele schnelle Umschalt-Momente, die wir allerdings inkonsequent oder zu verspielt liegen ließen. Insgesamt bewiesen wir im Bereich Effizienz keinerlei Spitzenqualitäten! Der Ehrentreffer für die gastgebenden Gäste war hochverdient und kam mit Ansage.

 

Fazit

Das Spiel hatte viele negativ beeinflussende Faktoren, mit denen wir umgehen mussten. Das ist uns leider nicht gelungen. Obendrein konnten wir das Spiel nicht lesen und ließen die Überzeugung vermissen, dass wir die letzten zehn Spiele ohne Wenn und Aber gewinnen wollen. Bislang spielten wir in den beiden Rückrundenspielen schwächer als im Sommer 2016. Sollte sich das fortführen, sehe ich die Zielsetzungen stark gefährdet. Optimismus verbreiten in jedem Falle die individuelle Qualität und der Teamgeist – beides können wir aber nicht mit Reden herstellen, lasst uns in der Trainingswoche und am Wochenende die passende Antwort geben.

 

D.G.

 

Testspiel, 01.03.2017

RasenBallsport Leipzig U13/U14 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:1)


Kader

Alexander – Philipp, Jonas, Robert, Dario – Felix R., Tobias – Marcus, Joel, Ben – Felix M. (Eingewechselt: August, Clemens, Tjark, Thommy, Till)

 

Tore

1:0 RB Leipzig (4.), 1:1 Ben (6.), 2:1 RB Leipzig (39.)


Spielbericht

Ein Leistungsvergleich, der seinen Namen verdient

 

Zum Abschluss der dreieinhalb Monate dauernden und mit 21 Trainingseinheiten, 18 Hallenturnieren, fünf Trainingslager-Tagen und vier Testspielen gefüllten Winterpause bestritt unser Team den ultimativen Härtetest. Im Vergleich zum gewonnenen Pokalfinale 2015 fanden sich nur noch sechs RB-Spieler im Siebzehn-Mann-Kader wieder, zudem spielten wir dieses Mal tendenziell mit dem jungen Jahrgang, waren also nur gut ein Jahr älter.

 

Mit Spielbeginn zeigten sich die Jungs vom Cottaweg sehr griffig, störten an jeder Stelle der gesamten Spielfeldbreite unseren Spielaufbau. Da wir uns stets an die Außenlinie festdrücken ließen, zeigten die Pressing-Attacken der Rasenballer oftmals Wirkung. Erst mit dem 0:1-Rückstand, der aus einer Unachtsamkeit im Abwehrverbund entstand, fühlten wir uns zu mehr berufen, variierten den Spielaufbau und schafften temporeiche Passagen von den Außenpositionen durch das Zentrum in die Spitze. So schlugen wir unmittelbar und hoch sehenswert zurück. Erst holt sich Marcus den Ball im Spielaufbau auf dem Flügel ab, zieht mehrere Spieler auf sich und spielt den Ball auf die erste Halbposition. Tobias dreht sich auf und durchspielt mit einem hervorragenden Pass gleich zwei Reihen in den Lauf von Ben, der sich im Laufduell durchsetzen und im direkten Duell mit dem Torhüter überlegt einschieben kann. Fortan agierten wir mutiger und zielstrebiger im Umschaltspiel, schafften sogar einige sehr gute Pressing- oder Gegenpressing-Momente. Im gesamten Verlauf der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften gute Gelegenheiten, die Trefferanzahl zu erhöhen. Gleich mehrmals scheiterten wir ins bester Position am Torhüter oder der Genauigkeit. Der Pausenstand ging in Ordnung, auch wenn wir unserer Erwartungshaltung nach hätten mehr erreichen können oder sollen.

Im zweiten Abschnitt mussten wir umstellen. Neben den ohnehin nicht zur Verfügung stehenden Leistungsträgern Leo und Kuki fielen im Laufe der ersten Halbzeit auch noch Metze und Marcus aus. Hinzu gesellten sich urlaubsbedingte Fitnessrückstände von fünf Spielern, die unsere Optionen stark einschränkten. Leider mussten wir wiederholt nach vier Minuten einen Rückstand vertragen. Wir können den Ballführenden aufgrund mangelnden Verschiebens nicht scharf genug attackieren, dieser hebt den Ball über unsere Innenverteidigung, die sich leider nicht gegenseitig absichert, sondern im Raum auf einer Linie steht. Obendrein wird Alexander überlupft. Viele Momente dieser Art gab es nicht, da wir insgesamt sehr diszipliniert und leidenschaftlich verteidigten und versuchten, mutige Konter zu fahren. Leider fehlte uns im Verlaufe der zweiten Halbzeit immer häufiger die Durchschlagskraft, dennoch besaßen wir ausreichend Chancen auf den erneuten Ausgleichstreffer. In den letzten zehn Minuten stellten wir sogar nochmals um und agierten mit letzten Kräften im 3-2-3-2 und liefen RB Leipzig im ersten Drittel an, provozierten Fehlpässe, Querschläger oder Aus-Bälle. Doch ausreichend Kapital schlagen konnten wir nicht mehr, überstanden sogar zwei, drei gute Konter und mussten uns somit mit der 1:2-Niederlage begnügen.

 

Fazit

Mit dem Ergebnis sollten wir unzufrieden sein! Aufgrund der Ausfälle und Fitnessrückstände mehrerer Spieler war es zwar gewiss eine sehr knifflige und komplexe Aufgabe, in deren Rahmen wir es immer mal wieder schafften, sehenswerte Momente zu kreieren. Dennoch fehlte uns für ein sichtbares Erfolgserlebnis noch zu viel. Die letzte Entschlossenheit, der Mut, die Wachsamkeit, die Cleverness und Ruhe bzw. der Überblick fehlten uns in wichtigen Situationen, wir hätten sie zum Verhindern eines der beiden Tore und zum Erzielen eines weiteren eigenen Tores gebraucht.

Schön, wenn wir immer mal wieder auf Teams sowie Einzelspieler treffen, die uns als Mannschaft oder den Jungs im Einzelnen die Grenzen bzw. ein mögliches Entwicklungspotential aufzeigen. Wir müssen verstehen, dass wir nur formal ein Stadtliga-Team sind, aber uns fern dieses Faktes andere Orientierungspunkte suchen müssen!

 

D.G.

 

Testspiel, 10.02.2017

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:2 (0:2)


Kader

Maximilian – Paul D., Robert, Marcus, Dario – Tjark, Tobias – Konstantin, Joel, Ben – Felix (Eingewechselt: Thommy, Till, Paul H.)

 

Tore

0:1 Felix (16.), 0:2 Joel (20.), 1:2 SG Rotation (57.)


Spielbericht

Kurzfristig ein Testspiel auf Augenhöhe gewonnen

 

Nachdem wir Donnerstagnachmittag die Absage für unser eigentlich geplantes Testspiel erhielten, trafen schlussendlich zwei Mannschaften aufeinander, die scheinbar immer spielen können bzw. wollen und sich zuletzt auch oftmals trafen. Nach vielen interessanten Duellen unter dem Hallendach und einem Sieg sowie einem Remis in Testspielen trafen wir wieder auf den Landesklasse-Tabellenführer SG Rotation Leipzig.

 

Aufgrund der urlaubsbedingten Absagen von Jonas und Philipp krempelten wir die Viererkette durch, Paul D. und Marcus wurden nach hinten beordert, Robert agierte wie immer als Sprinter zwischen den Kettengliedern, (Noch-)C2-Spieler Dario wollte seine gute Leistung aus Merseburg bestätigen. Zudem durfte sich Konstantin auf der linken Außenbahn beweisen, Metze schmückte wieder das Sturmzentrum.

Das sehr, sehr kleine Spielfeld provozierte viele Zweikämpfe und zwang uns zu vielen (möglichst guten) schnellen Entscheidungen. Die Jungs sollten trotz dieses Druckes permanent spielerische Lösungen suchen und nur in ganz bestimmten Situationen den Ball über die gegnerischen Ketten wählen. Ziehen wir die nicht vermeidbaren Ballverluste ab, gelang uns das auch ganz gut, auch wenn uns klare Kommandos das Leben viel leichter gemacht hätten. Wenn wir uns in den Gefahrenbereich spielen konnten, strahlten wir auch Gefahr aus. Zunächst knipste Metze, dann Elle. Im späteren Verlauf der ersten Halbzeit verloren wir etwas den Faden, ohne behaupten zu können, dass ihn der Gegner wiederum in die Hand nahm. Wir waren einfach nicht mehr bissig genug, behielten beim – zugegebenermaßen – gewollten risikoreichen Spielaufbau nicht die Ruhe, verpassten die richtigen Anspielstationen oder boten diese nicht klar genug an. Obendrein können alle eingesetzten Sechser mit ihrer Ballkontrolle, Druck hin oder her, nicht zufrieden gewesen sein. Dieses Defizit machte uns das Aufbauspiel sowie das Lösen von Drucksituationen unglaublich schwer und manchmal sogar zum Glücksspiel. Trotzdem gingen wir verdient mit einer 0:2-Führung in die warme Kabine.

Im zweiten Abschnitt zeigten wir bis zur 55. Minute eine sehr anständige Leistung, auch wenn uns der letzte Pass, die letzte entschlossene Aktion etwas abging. Fakt ist: Wer ein Tor erzielen will, muss alles in diese Aktionen – sei es ein Zweikampf, Laufduell, Ziel-Pass oder Torschuss – reinsetzen. Das müssen wir noch dringend lernen! Das Gegentor war natürlich ärgerlich und auch ein weiteres hätten wir uns für das in der Schlussphase hektische, inkonsequente Spielen verdient, doch über das gesamte Spiel gesehen, geht der 1:2-Erfolg natürlich in Ordnung.

 

Fazit

Für uns war es ein toller Leistungsvergleich, der deutlich aufzeigte, dass wir in Bezug auf das Wenig-Kontakt-Spiel noch immer nicht die technischen und taktischen Fähigkeiten auf den Stand gebracht haben, den es für diese Aufgabe erfordert hätte. Wir orientieren uns nicht rechtzeitig (Stichwort: Freilaufbewegung selbst bei stupiden Passübungen), um uns zweckmäßig aufdrehen zu können. Außerdem kommen die Freilaufbewegungen bei Drucksituationen des Ballführenden zu langsam und undeutlich. Das Thema „Erster Kontakt“ unter Drucksituationen wurde oben schon erwähnt. Das macht in der Summe ein wildes Spiel, mit dem wir nur bedingt zufrieden sein können.

 

D.G.

 

Testspiel, 05.02.2017

VfB IMO Merseburg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (0:3)


Kader

Maximilian – Philipp, Robert, Jonas, Dario – Tjark, Tobias – Felix R., Joel, Ben – Marcus (Eingewechselt: Clemens, Paul D., Thommy)

 

Tore

0:1 Tjark (11.), 0:2 Felix R. (14.), 0:3 Felix R. (27.), 1:3 VfB IMO Merseburg (70.)


Spielbericht

Starke erste Halbzeit gegen den Verbandsliga-Vierten

 

Das Versprechen in der Winterpause anspruchsvolle Turniere und Testspiele zu bestreiten und sich mit Teams zu messen, die uns fordern würden, konnte eingehalten werden. Wir trafen auf den 1. FC Magdeburg, zweimal auf den FC Carl Zeiss Jena, mehrmals auf den VfB Fortuna Chemnitz und viele weitere starke U15-Teams der hiesigen Landesligen und Landesklassen. Beachtlicherweise sammelten unsere Jungs zwölf Treppchen-Plätze in siebzehn Turnieren und sollten sich nun auch draußen beweisen.

 

Nach dem Warmlaufen in Heidenau am vergangenen Wochenende stand am Sonntagmorgen die erste Bewährungsprobe auf dem Plan, die umso mehr zu einer wurde, da uns mit „Metze“ (45 Saisontore), Leo, Paul und Till vier Stammkräfte aus der Hinrunde fehlten. Die Jungs agierten von Anpfiff weg sehr konzentriert und bissig, liefen den Gegner frühzeitig an, zwang ihn immer wieder zu unachtsamen Abspielen, die wir für unserer Umschaltspiel benötigten. Elf Minuten dauerte es, bis die Eintracht verdient in Führung ging. Tjark schob ganz überlegt ins Toreck ein. Wenig später erhöhte Felix auf 0:2. Fortan lief es immer flüssiger, viele Überzahlsituation in Ballnähe bescherten uns Ballgewinne und Kontersituationen, die wir überwiegend zielstrebig in die Gefahrenzone brachten. Dort allerdings steckt der Hase im Pfeffer, wir gingen zu unentschlossen oder unkonzentriert mit den sich bietenden Chancen um, sodass es nach Felix‘ zweiten Treffer zur Halbzeit „nur“ 0:3 stand.

Es galt, den Spielfluss der ersten Halbzeit trotz einigen Probierens aufrecht zu erhalten. In den ersten fünf Minuten gelang das nicht, sodass es an der Seitenlinie kurzerhand etwas lauter wurde. Danach fanden unsere Jungs den Faden zurück und erarbeiteten sich weitere Torchancen, die allerdings trotz besten Aussichten allesamt ungenutzt blieben. Im Laufe der Schlussphase gelangen dem Gastgeber einige wenige Angriffe, die das Tor von Kuki in Gefahr brachten, das 1:3 schossen allerdings quasi selbst, Schlusspfiff.

 

Fazit

Die Intensität in den Laufwegen und Zweikämpfen war vorbildlich, wenn auch notwendig. Die taktische Disziplin und das Geschick die daraus resultierenden Situationen zu erkennen und zu nutzen, waren über weite Strecken des Spieles unser Plus. Wir waren stets einen Schritt schneller und stellten den Gegner immer wieder vor Aufgaben, auf die er des Öfteren keine Lösung parat hatte. Der Zugriff auf den Sechser-Positionen muss nach dem Pressing an der Außenlinie schneller und intensiver erfolgen, wir sind auf der Position aktuell noch zu grün, konnten das aber im offensiven Umkehrspiel wieder wettmachen, viele gute Ideen entstanden aus dem Zentrum. Die Viererkette machte ein ausgezeichnetes Spiel, der große und einzige echte Kritikpunkt versteckt sich im Offensivbereich: Torchancen sind zum Tore schießen da.

 

D.G.

 

Hallenturnier TuS Pegau, 29.01.2017

 

Kader

Ben, Joel, Max R., Maximilian, Philipp, Robin, Tjark, Tobias


Spielbericht

Dem Ergebnisdruck folgte der Leistungssprung

 

Unsere Mannschaft war zum sechzehnten Mal in diesem Winter unter dem Hallendach am Ball, viele hatten am Vortag den „Rasen“-Test beim Heidenauer SV in den Beinen. Dennoch wollten wir das Turnier maximal erfolgreich abschließen.

 

Der Start gegen den SV Liebertwolkwitz gelang uns zufriedenstellend. Mit extrem hoher Ball-Dominanz wollten wir uns Lücken erspielen, die uns die „Wolkser“ allerdings nicht allzu oft gaben. So besaßen wir zwar den Ball, schafften daraus aber nur wenige klare Chancen. Das 2:0 – beide Tore durch Joel – war hochverdient und hätte deutlicher ausfallen können, doch dafür waren wir im Offensivspiel zu statisch. Im zweiten Gruppenspiel trafen wir auf Turbine Halle. Das Spiel ähnelte dem Auftaktmatch, nur gelangen uns noch weniger Torabschlüsse. Ein Ballverlust im Spielaufbau, der mit etwas besserer Umsicht oder klarer kommunikativer Unterstützung seitens der Mitspieler hätte verhindert werden müssen. Es blieb beim 0:1, weshalb wir ein Remis im letzten Gruppenspiel gegen den VfK Blau-Weiß Leipzig brauchten. Wir starteten zielstrebig und mit großer Dynamik im Offensivspiel. Jeder Spieler war in Bewegung, alle konnten sich einbinden, inkl. Kuki, der auch einen Treffer erzielte. Der Druck, ein bestimmtes Ergebnis für die KO-Runde erzielen zu müssen, machte aus der scheinbaren „Mannequin-Challenge“ ein Offensivfeuerwerk. Endstand 5:1. Es folgte der souveräne Gruppenerste aus der Staffel A – Gastgeber TuS Pegau. Wir nahmen den Dampf in dieses Halbfinale und führten schnell überdeutlich. Besonders Max bereicherte wie schon zuvor im letzten Gruppenspiel mit gutem Stellungsspiel, tollen Offensivbewegungen und Toren. Das Team ließ sich mitreißen und gewann satt mit 6:0! So erhielten wir die Revanche und trafen im Finale abermals auf Turbine Halle. Nur schafften wir es dieses Mal entschlossener, zielstrebiger, selbstbewusster aufzutreten und zeigten uns abschlusswütig. Zwar trafen wir nur dreimal – zweimal Reibe, einmal quasi alle im Zusammenspiel – was aus Effizienz-Sicht nicht genügend war, dennoch ließen wir zu keiner Zeit Zweifel am positiven Endergebnis aufkommen. Daran änderte auch der Ehrentreffer in der Schlussminute nichts. Der Turniersieg sowie der Titel zum „Besten Torhüter“ gingen an die Südkampfbahn.

 

Fazit

Klammern wir die beiden ballbesitzstarken Auftaktspiele aus, in den wir zwar das Spielgeschehen bestimmten, aber aufgrund unserer Passivität und Eintönigkeit nicht den Spielausgang, kommen wir auf 14:2 Tore in drei Spielen, in denen Ergebnisdruck herrschte. Das kann sich sehen lassen, zeigt aber auch, dass die Jungs weiterhin regelmäßig unterfordert sind. Ich freue mich riesig auf die Tests in Merseburg und Chemnitz, da geht’s endlich mal so richtig zur Sache! Wir haben genug Pokale und Medaillen sowie Einzelauszeichnungen abgestaubt, da sehen wir, wie weit jeder einzelne und wir als Team wirklich sind.

 

D.G.

 

Hallenturnier ZFC Meuselwitz, 22.01.2017

 

Kader

Ben, Clemens, Joel, Jonas, Maximilian, Philipp, Till, Tjark


Spielbericht

Erneuter Turniersieg

 

Die Hallensaison lief bislang recht erfolgreich, wir wollten diese Bilanz weiter ausbauen. Das erste Spiel gegen den ZFC Meuselwitz II startete ausgezeichnet, obwohl es zuletzt gewiss nicht unsere Stärke war, überzeugend und erfolgreich in ein Turnier zu starten. Binnen drei Minuten stand es 5:0, wir bewegten uns fantastisch und ließen den Ball mit wenigen Kontakten bis in den torgefährlichen Raum laufen. Danach geizten wir allerdings mit Knipser-Qualitäten, verpassten das Spiel zweistellig zu gestalten. Nun durften wir nicht vergessen, dass noch zwei knifflige Aufgaben auf dem Programm standen, um die Gruppenphase zu überstehen. Gegen die SG Rotation Leipzig konnten wir bis auf die ersten zwei Minuten überzeugen, stellten uns schnell auf das Pressing ein und fanden die entsprechenden Lösungen. Den Rückstand glichen wir aus, konnten aber leider nicht nochmals treffen. Im letzten Spiel gegen SG Gera mussten wir zumindest Remis spielen, wollten aber für den Gruppensieg unbedingt gewinnen. Wir machten es überwiegend gut, verloren nur mit dem 1:1 kurzzeitig den Faden. Schlussendlich gewannen wir aber verdient mit 3:1. Im Halbfinale trafen wir auf den Zweiten der Gruppe A, die sich in der KO-Phase – gemessen an den Ergebnissen – als die schwächere herausstellte. Der SV Schmölln 1913 stand sehr kompakt und ließ sich nicht rauslocken, allerdings begünstigt durch unser eher statisches Spiel mit und ohne Ball. Zu unserem Glück traf Ben kurz vor dem Schluss zum 1:0. Im Finale trafen wir wieder auf die SG Rotation Leipzig, auch dieses Mal versuchten sie es zunächst mit Pressing, zogen sich aber schnell zurück und spielten ähnlich wie der SV Schmölln. Wir konnten durch eine sehenswerte Aktion von Joel ausgleichen, schafften danach aber nicht, die eng gestaffelten Schwarz-Weißen auszuhebeln. Im Neunmeterschießen zeigten wir uns jedoch abermals treffsicher – Joel und Kuki trafen. Da Rotation beide Versuche verschoss, stand der Turniersieg fest.

 

Fazit

Insgesamt können wir mit dem Turniersieg und der Entwicklung in der Halle sehr zufrieden sein. Die Jungs beschäftigen sich mit dem Spiel und den vielen kleinen taktischen Details, die das 5 vs. 5 auf relativ engem Raum mit sich bringen. Wichtig ist nun, dass wir die Qualität entwickeln, die entsprechenden Lösungen zu finden. Die beiden KO-Spiele dienen da als Beispiel. Im Halbfinale fehlte die positionsbezogene Bewegung ohne Ball (z. B. Stürmer kreuzen, anbieten und wegziehen, hinterlaufen etc.). Im Finale haben wir entweder den Mut zur herausgespielten Lücke nicht entwickelt oder die Lücke für den Mitspieler durch ein gezieltes „getäuschtes“ Freilaufen herzustellen. Die Motivation und Lernbereitschaft zeigt derzeit wieder ein Hoch, wir wollen das unbedingt nutzen, um wichtige Schritte nach vorn zu machen.

 

D.G.

 

Hallenmeisterschaft, 15.01.2017

 

Kader

Felix M., Joel, Jonas, Marcus, Maximilian, Robert, Thommy


Spielbericht

Trotz zwei Wacklern den ersten Saison-Titel eingetütet

 

Am vergangenen Wochenende wurde der erste Titel der Spielzeit 2016/2017 vergeben. Bei den Hallenstadtmeisterschaften gehörte unser Team aufgrund der Liga-Tabelle, mit der wir uns für das Turnier qualifizierten, und des letzten Auftrittes in Markranstädt zweifelsohne zum Favoritenkreis. Mit den Ansprüchen des Gewinnens reisten wir auch an. Nachdem Philipp krankheitsbedingt absagen musste, standen uns immerhin noch sieben Spieler zur Verfügung, die allerdings durch Skilager und vorangegangene Krankheiten noch nicht allesamt bei 100 Prozent angelangt waren.

 

Das erste Spiel gegen den Leipziger SC startete wie gewünscht. Wir übernahmen sofort Ball und Spiel, kreierten allerdings zu wenige zwingende Toraktionen. Die hohe Kontaktzahl mit dem Spielgerät brachte uns zwar die Kontrolle, verminderte jedoch auch die Überraschungsmomente. Entsprechend mussten wir uns gedulden, ehe wir das 1:0 bejubeln durften. Leider ließen wir die Nachhaltigkeit vermissen. Der einzig ernste LSC-Angriff wurde unglücklich abgefälscht und landete zum 1:1-Endstand im Netz. Wir analysierten Fehler und wollten nun zielstrebiger und wesentlich gieriger auftreten. Das gelang uns sowohl gegen die SG LVB (6:0) als auch die SG Taucha 99 (9:1) blendend. Nun galt es im vorletzten Spiel gegen den VfK Blau-Weiß Leipzig keine Fehler zu machen, um in der letzten Turnierpaarung im direkten Duell gegen den SV Panitzsch/Borsdorf zum Turniersieg zu gelangen. Doch die Blau-Weißen spielten eine beachtliche Meisterschaft und stellten uns um ein Haar ein Bein. Einen Konter konnten sie fahren und ihn eiskalt, wenn auch sehr glücklich, nutzen. Das 0:1 machte alle nochmals wach, sodass uns in den Schlussminuten das 1:1 sowie der Siegtreffer gelangen. Die Jungs wirkten mental und physisch platt, mussten aber nochmals ein Spiel durchziehen. Das entscheidende Match gegen den SV Panitzsch/Borsdorf war sehr intensiv und kampfbetont. Doch in den entscheidenden Situationen fanden wir sehr gute spielerisch-taktische Lösungen und bewiesen viel Mut und Zielstrebigkeit. Obwohl wir einige gute Gelegenheiten liegen ließen, konnten wir zweimal knipsen und das Ergebnis über die Ziellinie bringen.

 

Fazit

Der Gewinn der Meisterschaft war unser Anspruch, dem sind wir gerecht geworden. So konnten wir zwei Wettkämpfe in Folge unter dem Hallendach unser Potential andeuten, teilweise sogar ganz abrufen. Dass die Jungs gar nicht bei vollen Kräften waren, steigert die Wertschätzung über den Erfolg. Dennoch ist noch viel Entwicklungspotential vorhanden, welches wir im Laufe der Rückrunde ausschöpfen wollen. Gerade das Thema Vor- und Nachbereitung von Trainings und Wettkämpfen aber auch der technisch-taktische Bereich lassen noch etwas Luft nach oben.

 

D.G.

 

Hallenturnier SSV Markranstädt, 07.01.2017

 

Kader

Felix M., Joel, Jonas, Marcus, Maximilian, Philipp, Thommy


Spielbericht

Überzeugender Turniersieg in Markranstädt

 

Das Teilnehmerfeld las sich bestens. Wir erwischten mit dem 1. FC Magdeburg, SSV Markranstädt und dem JFV Weißenfels zweifelsohne die stärkeren Gruppengegner. Doch auch im Gruppe B warteten mit dem FC Grün-Weiß Piesteritz, SG Rotation Leipzig, VfB Fortuna Chemnitz und SSV Markranstädt II knifflige KO-Gegner.

 

Im ersten Spiel erwischten wir gegen Magdeburg einen starken Start ins Spiel, überraschten sie immer wieder mit cleveren und intensiven Pressing-Situationen, erspielten im Umkehrspiel viele Torchancen. Leider trafen nur die Elbe-Städter, wir glichen jedoch aus. Nun wollten wir die drei Punkte eintüten, erlitten allerdings zehn Sekunden vor Schluss einen höchst unglücklichen Ballverlust und verloren so mit der Schlusssirene mit dem dritten Torschuss mit 1:2. Sichtlich angefressen ob des maximal unglücklichen Verhältnisses aus Leistung und Ergebnis gingen wir in die zweite Partie. Wir standen etwas unter Ergebnisdruck, lösten unsere Aufgabe aber mit beeindruckender Mentalität. Wir agierten extrem diszipliniert im Verteidigungsspiel, trafen viele gute Entscheidungen im Umkehrspiel. Mal temporeich, mal tempoverschleppend suchten wir unsere Wege zum Markranstädter Tor. Oft fanden wir sie, waren zweimal erfolgreich und gewannen mit 2:0. Im letzten Spiel reichte uns aufgrund der ausgeglichenen Konstellation sogar ein Remis, wollten aber unseren Stil fortsetzen. Gegen den JFV Weißenfels agierten wir sehr mutig, zielstrebig und kreativ. Das 5:0 gab den deutlichen Spielverlauf wieder. Die Jungs hatten sichtlich Spaß und vor dem Halbfinale auch maximale Motivation. Das Ziel wurde in der Kabine klar formuliert: „Wir holen uns noch ein Spiel gegen Magdeburg!“ – sprich: Finale! Der Gegner VfB Fortuna Chemnitz bereitete uns jedoch immer Kopfzerbrechen, besiegt haben wir sie bislang noch nicht, sie gewannen verdientermaßen ihre Gruppe. Unsere Jungs zeigten ein fantastisches Spiel, waren gedanklich immer einen Schritt schneller, zeigten in den entscheidenden Momenten ihre Fähigkeiten. Kuki hielt einen sehr schweren Ball, war sonst viel mit einfallsreichem Aufbauspiel beschäftigt. Jonas, Marcus und Philipp kurbelten unser Spiel an, Thomms, Metze und Elle waren mit der Veredelung beschäftigt. Das 1:0 von Elle: Hat das jemand auf Video? Das 2:0 resultierte aus einem Gedankenblitz zwischen Metze und Thommy. Das Ziel Finale war erreicht, jetzt wollten wir es durchziehen. Der 1. FC Magdeburg kam etwas besser ins Spiel, als es noch im ersten Gruppenduell der Fall war. Doch auch dieses Mal standen wir mit einer Ausnahme sicher. Mit großem Selbstvertrauen ausgestattet ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und nahmen nach und nach das Spielgeschehen in die Hand. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis wir einnetzen würden. Mit viel Willenskraft aber auch Geschick erzielten wir durch Metze den Ausgleich. Leider reichte es für keinen weiteren Treffer mehr, sodass das Neunmeterschießen entscheiden musste. Wir machen es kurz: Wir hatten zweimal den Matchball auf dem Fuß, immer wieder mussten wir zittern, ehe Elle als vierzehnter (!) Schütze die Entscheidung herbeiführte.

 

Fazit

Wir haben in punkto Mentalität (Leistungsbereitschaft, Konzentration und Selbstvertrauen) sowie fußballerischen Elementen (insbesondere die taktische Umsetzung und der erste Ballkontakt) für zukünftige Aufgaben ambitionierte Maßstäbe gesetzt. Die Jungs müssen nun die Erwartungshaltung entwickeln, diese selbstständig wesentlich häufiger auf diesem Niveau abzurufen! Alle sieben Spieler haben heute ihre beste individuelle und kollektive Leistung der Saison abgerufen. Es muss unser Ziel sein, aus einer Eintagsfliege einen Dauerbrenner zu machen!

 

D.G.

 

Hallenturnier FC Elbaue Torgau, 30.12.2016

 

Kader

Felix M., Joel, Jonas, Maximilian, Phillip, Robert, Thommy


Spielbericht

Über Rotation, Carl Zeiss und die Nerven gestolpert

 

Wie bereits am Vortag hatten wir bei der Gruppeneinteilung das Glück auf unserer Seite. Es galt unter die ersten zwei zu kommen, um im Halbfinale auf die starken Teams aus Oschatz, Jena und von der SG Rotation Leipzig zu treffen.

 

Gleich im ersten Spiel stellten wir die Weichen, gewannen gegen den JFV Union Torgau satt mit 6:0 – gleichzeitig der höchste Turniersieg. Leider ließen wir uns davon etwas beirren und gingen das zweite Spiel gegen die Spg Naundorf/Zschepplin zu locker an, ließen jegliche Intensität und das Teamplay vermissen. Die verdiente Konsequenz war, dass der einzige Torschuss unserer Gegner in Kukis Netz landete und wir vorn mit den vielen Alleingängen keinen Erfolg hatten. Nach klarer Ansage in der Kabine galt es gegen die SG Canitz wieder auf Kurs zu kommen, was unsere Jungs auch eindrucksvoll mit 5:0 taten. Wir standen somit vor dem letzten Spiel gegen den späteren Finalisten FC Grün-Weiß Piesteritz bereits sicher im Halbfinale, mussten die Grün-Weißen aber schlagen, um Erster zu werden. Wir agierten sehr selbstbewusst und zielstrebig, waren im Offensivspiel effizient. Entsprechend führten wir mit 2:0, ehe Metze mehr oder minder nachvollziehbar für zwei Minuten des Feldes verwiesen wurde. Der Anschlusstreffer brachte uns aber nicht aus der Ruhe, den brachten wir über die Zeit.

Als Gruppensieger trafen wir dann auf die SG Rotation Leipzig, die nur aufgrund der Tordifferenz hinter dem FC Carl Zeiss Jena Zweiter wurde. Die Nord-Leipziger zeigten unseren Südkampfbahn-Kickern ganz schnell die Grenzen auf, in dem sie immer einen Schritt schneller waren, unglaublich intensiv spielten und zugegebenermaßen viel provozierten und teils abseits des Erlaubten spielten. Doch leider griff weder der Schiedsrichter durch, noch konnten wir die Konzentration behalten. Wir erzielten nach dem 0:2 den Anschlusstreffer, ließen uns dann aber von vielen Kleinigkeiten abhalten, sodass wir auch eine zweiminütige Überzahl-Phase nicht nutzen konnten. Am Ende machte die SG Rotation mit dem 1:3 den Deckel drauf uns bescherte uns ein Spiel um Platz drei gegen Jena. Dieses begannen wir gut, auch wenn uns Jena im technischen Bereich voraus war. Doch Mitte des Spieles ließen Kraft, Konzentration und Motivation nach, das Halbfinale hat wohl zu viel geistige Energie gekostet. Die Thüringer hauten uns drei Buden rein, sodass wir das Turnier als Vierter beendeten. Das Finale gewann die SG Rotation mit 1:0 gegen Piesteritz.

 

Fazit

Abgesehen vom eher gruseligen Auftritt gegen die SpG Naundorf/Zschepplin spielten wir ein gutes Turnier, müssen aber konstatieren, dass uns trotz sehr guter Kaderbesetzung noch ein paar Faktoren fehlen, um erfolgreich zu sein. Im defensiven Bereich waren wir stabil, alle haben fleißig gearbeitet und sich auch oft in die richtigen Räume bewegt. Im Umkehrspiel fehlte uns jedoch der Mut, die Zielstrebigkeit und Dynamik. Wenige Ausnahmen – z. B. das Tor von Robert im letzten Gruppenspiel – reichen dann auf dem Niveau nicht, da müssen wir in Zukunft mehr tun.

 

D.G.

 

Hallenturnier FC Grimma, 29.12.2016

 

Kader

August, Ben, Dario, Felix R., Luca, Maximilian, Till


Spielbericht

Das Maximale aus einem starken Teilnehmerfeld rausgeholt

 

Es war das vorletzte Turnier des Jahres, der FC Grimma lud zu einem stark besetzten Teilnehmerfeld ein, gespielt wurde klassisch mit Vollbande.

 

Für unsere Jungs bedeutete das sehr intensive Spiele, zumal wir mit Ausnahme von Kuki und Felix mit einer U14 angereist sind. Gleich im ersten Spiel gegen den BSV Grün-Weiß Neukölln aus Berlin waren wir gefordert. Mit hohem Einsatz errangen wir ein 0:0-Remis, welches mit etwas Abschluss-Glück auch ein Dreier hätte sein können. Es folgte ein sehr spannendes 4:3 gegen die SpG Possendorf/Bannewitz und ein eher gequältes 1:0 gegen den TSV IFA Chemnitz. Die Tordifferenz wurde zum Problem. So mussten wir im letzten Gruppenspiel gegen die SG Groß Gaglow ein Remis erzielen, um ins Halbfinale zu kommen. Auf dem Feld ging es hin und her, zweimal gehen wir in Führung, beide Male erhalten wir nach einer Ecke den Ausgleich. Doch Luca und Co. hielten weitere Versuche fern, sodass wir als Zweiter ins Halbfinale stürmten.

Dort wartete der VfB Fortuna Chemnitz, welcher die extrem starke Gruppe A gewann. Mit hohem Einsatz konnten unsere Jungs das Spiel offen halten, auch wenn die Fortuna ihre individuelle Klasse und körperliche Überlegenheit in viele Torchancen umwandelte. Luca hielt stark, Felix traf nach dem 0:2 zum Anschluss. Doch leider waren wir nicht mehr in der Lage, eine zweite Luft zu entwickeln, alle waren platt und wir nahmen das 1:3 hin. Im Spiel um Platz drei trafen wir erneut auf die SG Groß Gaglow, die ebenso gegen ein Gruppe B-Team (2:6) ausgeschieden war. Das Spiel um Platz drei verlief ähnlich spannend wie das letzte Gruppenspiel. Am Ende setzten sich unsere Eintrachtler verdient mit 2:1 durch, spielten wohl ihr bestes Duell dieses Turnieres. Luca wurde obendrein hochverdient zum Torhüter des Turnieres gewählt, Felix verlor währenddessen leider das Ausschießen um den besten Torschützen.

 

Fazit

Wir mussten uns sehr strecken, um die Gruppenphase zu überstehen. Dabei müssen wir festhalten, dass die andere Gruppe noch um einiges schärfer war. Dass wir heute überwiegend mit der U14 anwesend waren, mag natürlich bei der Einschätzung der Leistung eine wichtige Rolle zu spielen. Platz drei geht damit mehr als nur in Ordnung. Dennoch müssen unsere jüngeren Spieler selbstbewusster und robuster auf dem Feld agieren, um in Ballbesitz zu gelangen oder zu bleiben. Da waren wir – bis auf das letzte Spiel – insgesamt noch ein bisschen zu zurückhaltend.

 

D.G.