Spielberichte 2017/2018

Stadtpokal Halbfinale, 21.05.2018
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lindenau 2:0 (1:0)
Kader
Sebastian Neumann, Henrik Bischoff, Max Böhme (C), Kai Böttner, Timon Kiermeier (90.min Martin Nahrendorf), Patrick John, Rouven Göttsches (78.min Tino Peschik), Lennart Raschke, Martin Leiding (74.min Stefan Reichstein), Patrick Mayer, Christian Laubert
Reserve: Julian Kirsch, Enrico Fischer, Alexander Siegl, Mathias Mock
Tore
1:0 Kai Böttner (28.), 2:0 Stefan Reichstein (86.)
Spielbericht
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und es ist Zeit Titel zu verteilen. Egal ob Bundesliga oder Kreisliga.
Für die Eintracht stand das Halbfinale im Stadtpokal an. Der Gegner hieß SV Lindenau, eben dieser der uns am vergangenen Wochenende mit einer fetten Niederlage nach Hause schickte. Diesmal waren die Voraussetzungen anders. Jaaaaa, wir spielen endlich wieder auf der heimischen Südkampfbahn. Ein Rasen zum Zunge scjhnalzen und die gut gefüllte Tribüne gaben diesem Spiel einen würdigen Rahmen. Beide Teams traten in Bestbesetzung an, was auf ein gutes Spiel hoffen ließ.
Das Spiel begann mit einem Zeichen des Schiedsrichters. Er zeigte Max Böhme gleich beim ersten Foul die gelbe Karte und klärte damit gleich alle Fragen zum Thema Fairness. Es zeigte sich, dass er richtig damit lag und es ihm die Mannschaften mit Ihrer Spielweise einfach machten. Die Anfangsviertelstunde wurde zum Abtasten benutzt. Ausgeglichene Spielanteile und meist wurde der Ball zwischen beiden Strafräumen bewegt. Kai Böttner fasste sich zuerst ein Herz und jagte den Ball aus 25 m einfach mal in Richtung Lindenauer Tor, aber ohne wirklich gefährlich zu sein. Dann Rouven Göttsches der einen Freistoss von Christian Laubert verlängert, der am langen Pfosten vorbeistreicht. Kurz danach läuft Rouven Göttsches allein auf den Torwart zu, schießt den Ball aber über das Tor. Nun hat die Heimelf Mut gefasst und sieht das etwas geht. Dann etwas Unruhe, als den Lindenauern ein vermeintlicher Strafstoß nicht gegeben wird. Praktisch im Gegenzug die Chance in Führung zu gehen, als Rouven Göttsches von der Grundlinie auf Christian Laubert zurückpasst, aber der Ball wieder am langen Eck vorbeigeht. Dann gewinnen wir das Kopfballduell im Mittelfeld. Timon Kiermeier legt auf Chrsitian Laubert ab. Dieser verlängert zu Kai Böttner, der den Ball gefühlvoll in das lange Eck schlenzt. Die Eintracht geht verdient in Führung. Die Gäste brauchen eine halbe Stunde, um sich dem Eintrachttor zu nähern. Der Ball klatscht ans Außennetz. Danach sehnen sich alle nach der Halbzeit. Lindenau braucht neue Ideen und die Eintracht will die Führung mit in die Pause nehmen.
Außer einem Doppelwechsel zu Beginn der zweiten Hälfte und einem verletzungsbedingten Wechsel passiert zu Beginn nicht viel. So ein 1:0 ist doch recht knapp. Spielerisch bekommen die Lindenauer nicht viel auf die Reihe, aber wir wissen um die Gefährlichkeit bei Standards und dass da immer ein Ball druchrutschen kann. Der erste Standard ist ein Freistoss, der genau in Sebastian Neumanns landet. Er lebt bisher einen ruhigen Nachmittag, aber wir wissen, dass wir uns auf ihn verlassen können, wenn wir ihn brauchen. Dann bringt sich Lindenau weiter in Bedrängnis. Kurz nachdem ein Spieler die gelbe Karte wegen Meckerns bekommen hat, begeht er ein Foulspiel und muss mit Gelb-Rot vom Platz. Das spielt der Eintracht natürlich in die Karten. Dann kommt Stefan Reichstein ins Spiel, der später noch eine Rolle spielen wird. Unsere Abwehr um Henrik Bischoff, Lennart Raschke, Patrick John und Käpt´n Max Böhme ist sattelfest und bombensicher. Ganz starke Leistung der Jungs. Martin Leiding ist wie immer ein Vorbild an Kampgeist. Alle anderen glänzen mit postiver Körpersprache. Auch außerhalb des Spielfeldes. Nur das eine oder andere Tor hätte mehr erzielt werden können. Aber das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. In der Schlussviertelstunde hatten Rouven Göttsches und Timon Kiermeier die Gelegenheit den Vorsprung auszubauen. Aber so richtig spannend wurde es auch nicht, weil die Eintracht das Spiel kontrollierte. Kurz vor Schluss setzte Joker Stefan Reichstein den Schlusspunkt. Ballgewinn in der eigenen Hälfte durch Henrik Bischoff. Christian Laubert passt auf Timon Kiermeier, der in den Strafraum eindringt. Er sieht den freistehend durchgelaufenen Stefan Reichstein und legt quer. Dieser hat keine Mühe zum vielumjubelten 2:0 einzunetzen. Der Schiedsrichter lässt lange nachspielen. Aber es passiert nichts mehr. Die Eintracht zieht im 3.Versuch in das Finale des Stadtpokals ein. Glückwunsch Jungs!
Fazit
Bei der Eintracht war heute mehr Wille vorhanden und ein Team sich bedingungslos dem Ziel Finale hingab. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag dazu geleistet. Wir sind verdient in das Finale eingezogen und freuen uns auf die SpVgg Leipzig, die sich im Elfmeterschießen gegen Leipzig-Wahren durchsetzen konnten. Von hier aus auch an sie unser Glückwunsch. Das Finale findet am 23.06.18 auf dem Gelände des LSV Südwest statt. Wir hoffen, dass uns viele der Fans, die auch diesmal dabei waren, begleiten werden. AUf geht`s...
L.K.
26.Spieltag Stadtliga, 12.05.2018
SV Lindenau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:2 (2:0)
Kader
Sebastian Neumann, Florian Höhna, Maximilian Koschig (63.min Sebastian Müller), Henrik Bischoff, Max Böhme, SInan Ince (46.min Rouven Göttsches), Patrick John, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Mathias Mock, Christian Laubert
Tore
0:1 Lindenau 29.min, 0:2 Lindenau 31.min, 0:3 Lindenau 57.min, 0:4 Lindenau 58.min, 0:5 Lindenau 71.min, 0:6 Lindenau 74.min, 1:6 Rouven Göttsches 84.min, 2:6 Christian Lauibert 86.min
Spielbericht
Gut eine Woche vor dem Halbfinale des Leipziger Stadtpokals trafen der SV Eintracht Leipzig-Süd und der SV Lindenau 1848 im Ligabetrieb aufeinander. Dabei konnte sich das Team um das Trainerduo Barth/Ludwig deutlich mit 6:2 durchsetzen und die Generalprobe klar für sich entscheiden. In einer weitestgehend ausgeglichenen ersten Hälfte zwischen zwei anständig durchrotierten Teams nutzten die Lindenauer eine schläfrige Phase der "Gastgeber" in Person von Ken Schreiber eiskalt aus und gingen binnen zwei Minuten mit 2:0 in Front. Die Eintracht konnte indes teils gut vorgetragene Angriffe nicht im SVL-Kasten unterbringen und luden die Schreibers nach der Pause förmlich zum Toreschießen ein. Erst Bruder Kevin zum 3:0, ehe Ken mit drei weiteren Treffern den Fünferpack perfekt machte. Der Drops war gelutscht, doch die ELS-Kicker zeigten Moral und erzielten zumindest die Ehrentreffer durch Rouven Göttsches und Christian Laubert zum 6:2-Endstand.
M.N.
25.Spieltag Stadtliga, 06.05.2018
SV Lipsia vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)
Kader
Enrico Reuter, Henrik Bischoff, Max Böhme, Kai Böttner, Patrick John, Rouven Göttsches (74.min Sebastian Müller), Alexander Siegl, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (65.min Florian Höhna), Michael Ziegenhorn (70.min Mathias Mock), Christian Laubert
Tore
1:0 Lipsia 45.min, 1:1 Rouven Göttsches 70.min
Spielbericht
Der Remis-König hat erneut zugeschlagen: In der Stadtliga Leipzig hat sich der SV Eintracht Leipzig-Süd nun schon zum achten Mal in dieser Spielzeit die Punkte teilen müssen, denn auch vom SV Lipsia Eutritzsch II trennte man sich 1:1-Unentschieden. Dabei erwischten die Kicker von der Südkampfbahn eine rabenschwarze erste Hälfte, in der die Sachsenliga-Reserve um Teichert, Geigenmüller und Co. einige hochkarätige Chancen ungenutzt ließen und die Gäste mit dem einen Gegentreffer noch sehr gut bedient waren. Im zweiten Abschnitt besaß zunächst erneut Lipsia die erste Möglichkeit, ehe den ganz in grün spielenden Platzherren zunehmend die Luft auszugehen schien. Fortan hatte Eintracht-Süd mehr vom Spiel und fand ein ums andere Mal die Lücke in der Eutritzscher Defensive. Nach Böttner-Flanke nickte schließlich Spielertrainer Göttsches zum Ausgleich ein. In der Schlussphase waren die Gäste dem Siegtreffer nun näher, doch unter dem Strich sollte es bei der Punkteteilung bleiben.
M.N.
24.Spieltag Stadtliga, 28.04.2018
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. LSV Südwest 0:1 (0:0)
Kader
Stefan Reichstein, Philipp Deis, Henrik Bischoff (90.min Sebastian Müller), Max Böhme, ANdrej Stein, Patrick John, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Martin Leiding, Mathias Mock (45.min Kai Böttner), Thorben Slotosch
Tore
0;1 LSV 89.min
Spielbericht
In der Stadtliga Leipzig hat sich am vergangenen Wochenende der Leipziger SV Südwest gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd mit 1:0 durchsetzen können und behauptete damit den sechsten Tabellenplatz. In einem weitestgehend ausgeglichenen Match hatten im ersten Durchgang zunächst die LSV-Kicker mehr Spielanteile, ehe sich das Blatt im zweiten Abschnitt zu wenden schien. So ließen die "Gastgeber", die ihre Heimspiele jedoch nach wie vor auf des Gegners Platz austragen, einige gute Gelegenheiten aus und mussten kurz vor Schluss dann auf der Gegenseite die bittere Pille schlucken. So schloss Nico Zündorf einen Konterangriff über die rechte Seite erfolgreich ab und sicherte seinem Team somit die Punkte.
M.N.
23.Spieltag Stadtliga, 23.04.2018
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VfB Zwenkau 3:0 (1:0)
Kader
Enrico Reuter, Max Böhme, Enrico Fischer (46.min Thomas Müller), Patrick John, Alexander Siegl, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Martin Leiding, Michael Ziegenhorn (70.min Stefan Reichstein), Mathias Mock (65.min Philipp Deis), Christian Laubert
Tore
1:0 Martin Leiding (33.), 2:0 Patrick John (84.), 3:0 Martin Leiding (89.)
Spielbericht
Unser Heimspiel fand wieder einmal auswärts statt, da unsere Heimspielstätte leider noch keinen Fußball zulässt. Wir hoffen, dass wir nun die längste Zeit überstanden haben und wir uns bald auch wieder zu Hause fühlen können.
Wieder trafen wir auf eine Zwote aus der Stadtliga. Im letzten Spiel gegen eine Zwote unterlagen wir und waren daher gewarnt. Es spielten zwei Mannschaften gegeneinander die sich in der ungefährlichen Zone der Stadtliga tummeln. Beide können auch oben nicht mehr eingreifen. Also ein langweiliges Spiel? Klarer Fall von denkste.
Die Zwenkauer fanden besser ins Spiel. Keine der beiden Mannschaften konnte spielerisch vor das Tor des Gegners kommen. Nur eine Ecke brachte Gefahr für das Eintrachttor, als diese auf der Linie geklärt wurde. Nach etwa 20 Minuten kam mehr Leben ins Spiel. Wobei die Zwenkauer mehr vom Spiel hatten, aber trotz einer Vielzahl von Großchancen nicht in Führung gehen konnten, Die Eintracht machte praktisch aus dem Nichts ein Tor. Christian Laubert bringt eine Flanke in den Strafraum. Dort steht Martin Leiding und köpft den Ball mit einem Aufsetzer über Torwart. Die Zwenkauer hatten wohl abgeschalten, weil sie auf den Abseitspiff warteten. Aber umsonst, das Tor zählte. Dann musste Patrick John schon Kopf und Kragen riskieren, damit wir vor der Halbzeit nicht noch der Ausgleich kassierten. Zwei gelbe Karten rundeten die erste Hälfte ab. Die Eintracht führte und Zwenkau haderte.
Der "Gast" kommt wütend aus der Kabine und erarbeitet sich Großchance um Großchance. Längst wäre der Ausgleich verdient gewesen und wir hätten uns nicht beschweren dürfen. Wir waren meist einen Schritt zu spät oder konnten uns im Zweikampf nicht durchsetzen. Die Zwenkauer konnte spielerisch überzeugen, aber ohne erfolgreich zu sein, Wir konnten uns echt glücklich schätzen diese Phase ohne Gegentor überstanden zu haben. Und wir? Nur ein wegen Abseits nicht gegebenes Tor und Zuschauer beim Spiel der Zwenkauer. Doch wer die Tore vorne nicht macht....naja ihr wisst schon. Wir können mit einer Ecke Entlastung schaffen. Diese tritt Christian Laubert und Patrick John ist mit dem Kopf zur Stelle, weil der Torwart den Ball unterläuft. Zwenkau will zurückschlagen, aber köpft den Ball wieder nur an die Latte. Nach einem Anschlusstreffer wäre es sicher nochmal interessant geworden. Aber im Gegenzug machen wir den Deckel. Der Torwart lässt den Ball fallen, Martin Leiding spitzelt den Ball weg und schiebt ein. Eine fast hundertprozentige Chancenauswertung lässt die Eintracht als Sieger vom Feld gehen.
Fazit
Ein glücklicher Sieg, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Das nächste Heimspiel wird am kommenden Samstag beim LSV Südwest ausgetragen. WIr wollen wieder eine Serie starten, wissen aber ebenfalls um die Schwere der Aufgabe. Auf geht`s...
L.K.
Nachholspiel Stadtliga, 18.04.2018
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG MoGoNo 2:1 (0:0)
Kader
Enrico Fischer, Clemens Galle (61. Vincent Spoddig), Henrik Bischoff, Felix Main (90. Sebastian Müller), Kai Böttner, Timon Kiermeier, Patrick John (74. Alexander Siegl), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Christian Laubert
Reserve: Martin Leiding, Sven Knöfel
Tore
1:0 Timon Kiermeier 59.min, 2:0 Vincent Spoddig 69.min, 2:1 MoGoNo 72.min
Spielbericht
Jeder der an diesem Mittwoch nicht den Weg in das Stadion des Friedens gefunden hat beging einen Fehler. Die heute gebotene fußballerische Qualität unserer Mannschaft, aber vor allem das Engagement jedes einzelnen Spielers – das kann in keinem Spielbericht adäquat wertgeschätzt werden. Man hätte dieses Spiel sehen müssenum zu verstehen was es heißt füreinander und miteinander zu arbeiten. An erster Stelle möchte ich mich stellvertretend für das Team bei Felix Main (A-Jugend), Vincent Spoddig (A-Jugend), Clemens Galle (2. Herren) und Henrik Bischoff (2. Herren) bedanken. Felix und Clemens feierten ihr Debüt bei der 1. Mannschaft, Vincent traf zum ersten Mal im Dress der Ersten und Henrik spielte sehr solide 90 Minuten als Außenverteidiger. Ganz nebenbei stand heute ein Feldspieler bei uns im Tor, Enrico Fischer hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und war zwischen den Pfosten überragend.
Es waren keine zwei Minuten gespielt da tauchte Felix Main in vielversprechender Position im gegnerischen Strafraum auf, MoGoNos Torhüter entschärft per Fußabwehr. Auf der Gegenseite hielt Enno unsere Elf im Spiel, parierte nach fünf Minuten einen Schuss aus kürzester Distanz. MoGoNo wurde daraufhin im ersten Durchgang nur selten gefährlich. Wir trafen aus der Distanz zwei Mal Alu, beide Male Kai Böttner, beim zweiten Mal allerdings durch freundliche Mithilfe des gegnerischen Torwarts der sich das Ding fast selbst reinhaut. Mit einem 0-0 ging es in die Pause.
Ohne Wechsel ging es rein in die zweite Halbzeit an, es gelang uns spielerisch an die erste Halbzeit anzuknüpfen. In der 56. Minute der umjubelte Führungstreffer. Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte und schnellem Umschalten setzt letztlich Clemens Galle den durchstartenden Timon Kiermeier in Szene. Timon kaltwie Hundeschnauze verwandelt souverän. In der 61. Minute kam Vincent Spoddig ins Spiel, es dauerte acht Minuten bis er sich in die Torschützenliste eintragen durfte. Da hat sich Herr Matheja auf den Zuschauerrängen sicherlich mitgefreut. Das dritte Tor des Tages fällt sonst so nur auf der Konsole. Einwurf MoGoNo, Ablage, Flanke und dann ein satter Fallrückzieher in den Winkel. Die letzten 15 Minuten wurden dann nochmal hektisch.
Nun fast ausschließlich lange Bälle seitens MoGoNo, gelegentliche Entlastungsaktionen von uns. Alle ELS Akteure hielten tapfer dagegen und nach vier Minuten Nachspielzeit entführen wir zum zweiten Mal in zwei Wochen drei Punkte aus Gohlis.
Fazit
Konzentrierte Umsetzung des Matchplans und leidenschaftlich agierende ELS Spieler die sich zu Recht mit einem Sieg belohnen. Unterm Strich gibt es auch für dieses Spiel nur drei Punkte, daher müssen wir weiter gierig sein. Mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck schicken wir die Spieler der A-Jugend und 2. Herren für dieses Wochenende zurück zu ihren Teams, denn auch dort stehen wichtige Aufgaben an. Es bleibt zu hoffen, dass sich unsere Rückkehrer von der heutigen Leistung inspirieren lassen und es der Mannschaft gelingt Sonntag beim
„Auswärtsheimspiel“ in Zwenkau ähnlich positiv in Erscheinung zu treten. Eins ist klar, so – und zwar nur so – wollen wir im Saison-Endspurt zu Werke gehen.
R.G.

 

Nachholspiel Stadtliga, 15.04.2018

SG Rotation II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:2 (1:1)

 

Kader

Enrico Reuter, Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (27.min Stefan Recihstein), Patrick John, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Martin Leiding, Patrick John, Christian Laubert, Thorben Slotosch (80.min Mathias Mock)

Reserve: Alexander Siegl

 

Tore

1:0 Rotation 12.min, 1:1 Lennart Raschke 33.min, 2:1 Rotation 83.min, 2:2 Patrick John 90.min+1, 3:2 Rotation 90.min+3

 

Spielbericht

Ein Spiel dauert manchmal nicht nur 90 Minuten, sondern auch mal länger bevor die Entscheidung gefallen ist. Mit dieser bitteren Wahrheit musste sich unsere Elf am Ende des Spieles klar kommen.

Hatten wir bisher mit schlechten Plätzen zu kämpfen, dann war das gestern die Krönung. In der VoKuHiLa-Art war dieser angelegt. 30 cm kurz, dann 30 cm lang usw.

Nach der ersten Ecke für die Eintracht, die nichts einbrachte, legten die Gastgeber richtig los. Mit der ersten gefährlichen Situation gehen sie in Führung. Unser Torhüter Enrico Reuter hat keine Chance. Kurz darauf klärt er in höchster Not bevor der Nachschuss auch noch auf der Linie geklärt werden muss. Auch die zweite Großchance lassen die Gastgeber auf der Linie liegen. Hier haben wir echt Glück nicht 3:0 zurückzuliegen. Dann endlich die Eintracht vor dem gegnerischen Tor. Ibo Ibojan tankt sich durch, aber der Keeper ist mit einem Riesenfussreflex zur Stelle. Kurz danach muss Ibo Ibojan das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Gute Besserung! Für ihn kommt Stefan Reichstein. Dann Standardsituation für uns. Der Ball fällt auf Martin Leidings Kopf und dann an Latte. Den zurückkommenden Ball wuchtet Lennart Raschke ins Tor. Bis zur Halbzeit passiert nichts mehr. Bloß gut, denn es war schon aufregend genug.

Anpfiff zur 2.Halbzeit. Erste Chance für die Gastgeber, aber der Ball geht drüber. Als Martin Leiding dann Maß nimmt, nur leider nicht genug, weil der Ball neben dem Tor vorbeirauscht. Dann hagelt es gelbe Karten. Hier hat der Schiedsrichter nicht immer das glücklichste Händchen. Ein paar davon hätte er bereits in der ersten Hälfte zeigen müssen, dann hätte Rotation das Spiel nicht zu elft beendet. Dann liegt zweimal die Führung in der Luft, aber beide Male zeigen die Torhüter ihre Klasse. In den letzten zehn Minuten geht es auf dem Spielfeld hochher. Erst klärt Lennart Raschke für seinen bereits geschlagenen Torwart. Überhaupt kann sich die Mannschaft bei Enrico Reuter bedanken, dass sie nicht schon haushoch hintenliegt. Doch dann ist auch unser bester Mann geschlagen. Im 1 gegen 1 setzt sich der Stürmer durch, legt vorbei und schiebt ein. Dann ist wieder mal Bambi-Time. Auf Patrick John ist Verlass. Er hämmert den Ball in das Torwarteck. Alle rechnen mit dem Schlusspfiff. Dann fällt die Kugel hinter Enrico Reuter doch noch ins Tor. Wir fragen uns immer noch wie das passieren konnte.

 

Fazit

Rotation holt 3 Punkte gegen den Abstieg und unsere kleine Serie endet. Kommenden Mittwoch sind wir wieder im Leipziger Norden bei MoGoNo. Dort soll die Niederlagenserie nach nur einem Spiel wieder enden. Auf geht`s...

 

L.K.

Nachholspiel Stadtliga, 10.04.2018

SV Brehmer vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:3 (2:2)

 

Kader

Julian Kirsch (46.min Sven Knöfel), Philipp Deis, Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Timon Kiermeier, Patrick John, Alexander Siegl (62.min Martin Nahrendorf), Lennart Raschke, Martin Leiding, Christian Laubert (68.min Patrick Mayer)

Reserve: Tino Peschik, Thomas Müller, Michael Ziegenhorn

 

Tore

0:1 Kai Böttner 11.min, 1:1 Brehmer 18.min, 1:2 Kai Böttner 35.min (EM), 2:2 Brehmer 41.min, 2:3 Timon Kiermeier 53.min, 3:3 Brehmer 80.min

 

Spielbericht

Wochenspiele halten in unsere Liga Überraschungen. Vor allem personell weiß man nicht was der Gegner aufbietet oder wir selbst aufstellen können. Aber man kann sicher sein, dass alle Aufgestellten immer das Letzte für unser Team geben und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. So auch gestern.

Das Geläuf war tief und uneben. Aber auch typisch für diese Jahreszeit.

Die Gastgeber begannen gut. Gleich in der zweiten Minute musste Julian Kirsch abtauchen, um die frühe Führung zu verhindern. Gut gemacht. Ein frühes Tor wäre Gift gewesen und jede Taktik hätte über den Haufen geworfen werden müssen. Die erste Ecke der Gäste und eine Chance von Martin Leiding bleibt ungenutzt, bevor sich Kai Böttner ein Herz fasst und Ball mit einem Schuss in das gegnerische Tor nagelt. Sehr sehenswert. Die Eintracht geht nun etwas unkonzentriert zur Sache. Beim zweiten Anlauf auf unser Tor liegt der Ball im selbigen. Guter Ball in die Tiefe und Julian Kirsch ist diesmal chancenlos. Alexander Siegl haut den Ball über das Tor in der 25.min. Brehmer dann eine Etage tiefer, aber zum Glück rettet die Latte für unseren bereits geschlagenen Torwart. Dann wird eben aufgeführter Alexander Siegl im Strafraum von den Beinen geholt. Kai Böttner übernimmt die Verantwortung und bringt die Eintracht erneut in Führung. Kurz vor der Pause Freistoß von der Kante des Eintracht-Strafraumes. Dies sollte verhindert werden. Der Spezialist von Brehmer tritt an und erzielt den Ausgleich. Patrick John verhindert kurz vor der Halbzeit mit einem langen Bein die Führung für die Heimelf. Eine turbulente erste Halbzeit neigt sich dem Ende.

Hiobsbotschaft zu Widerbeginn. Julian Kirsch muss verletzt raus und Sven Knöfel zieht sich nach fast zwei Jahren Abwesenheit nochmal die Handschuhe an. Gute Besserung Kirsche. Sven Knöfel erledigt seine Aufgaben in der 2.Halbzeit souverän. Die Eintracht hatte sich in der Kabine auf den Sieg eingeschworen. Timon Kiermeier war es, der die Gäste zum dritten Mal in Führung brachte. Vorlage von Alexander Siegl. Wieder die alte Geschichte. Plötzlich kommen die Brehmer wieder besser ins Spiel und kämpfen was das Zeug hält. Patrick John muss in dieser Phase für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie klären.Die Eintracht kann sich kaum noch Chancen erarbeiten. Die Belohnung ist das 3:3 für Brehmer. Im Nachgang haben wir noch Glück, dass wir nicht verlieren, weil Brehmer ein Elfmeter nicht gegeben wird. Am Ende ein gerechtes Unentschieden.

 

Fazit

Die Punkteteilung war gerecht. Die Bedingungen schwierig, aber für beide gleich. Heute fand die Auslosung für das Pokalhalbfinale im Stadtpokal statt. Unser Gegner ist der verbliebene Stadligist SV Lindenau, Das Spiel wird am Pfingstwochenende ausgetragen. Aber am kommenden Wochenende geht es erstmal zur Zwoten von Rotation. Auf geht`s...

 

L.K.

 

 

Pokal Viertelfinale, 09.04.2018

SG Leipzig-Bienitz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:0)

 

Kader

Julian Kirsch, Lennart Raschke, Philipp Deis, Patrick John, Florian Hildebrand, Kai Böttner, Ibo Ibojan (82.min Mathias Mock), Christian Laubert, Martin Leiding, Alexander Siegl (77.min Martin Nahrendorf), Rouven Göttsches (69.min Timon Kiermeier)

 

Tore

0:1 Alexander Siegl 59.min, 0:2 Martin Leiding 78.min, 0:3 Christian Laubert 85.min

 

Spielbericht

Pokalviertelfinale der Stadt Leipzig und wir wollten alles daran setzen auch zum dritten Mal in Folge in das Halbfinale einzuziehen. Im Vorfeld wurde schon über das große Favoritensterben in den vorherigen Runden geredet. Aber wer ist schon Außenseiter und wer ist Favorit? Was im Pokal möglich ist, zeigt wer noch drin ist. Die vermeintlich Kleinen haben vielen Großen ein Bein gestellt.

Der heißgeliebte Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und ließ die Sportanlage der Bienitzer im rechten Licht erscheinen. Der noch etwas ungepflegte Rasen machte trotzdem einen guten Eindruck.

Gut gelaunt und voller Elan sowie dem nötigen Ernst nahmen wir die Aufgabe an. Schwer zu beschreiben was in der 1.Hälfte geschah. Es war nämlich nicht viel. Die Heimmannschaft nahm das Tempo der Gäste an und man durfte gespannt sein wie lange sie das durchhalten würden. Nach vorn spielte die Entracht ohne großartig für Gefahr zu sorgen. In der Abwehr der Gäste sah man einmal mehr Schwierigkeiten, wenn der Ball hinter die Abwehr gespielt wurde. Oft waren es lange Pässe die gefährlich waren. Der Gastgeber kam oft über die rechte Seite. Dort wurden auf oft lange Einwürfe als probates Mittel eingesetzt. Aber mit der Zeit stellte sich die Eintracht immer besser darauf ein. Rouven Göttsches besaß zwei kleine Chancen, die aber ungenutzt blieben. Die größte Gelegenheit hatte die Heimelf als sie schnell umschalteten und in Überzahl vor Julian Kirsch auftauchten. Aber der Ball wurde links am Tor vorbeigeschossen. Das hätte die Führung sein müssen. Kurz vor der Pause hatte noch Martin Leiding die Gelegenheit etwas zur Nervenberuhigung zu tun, aber auch diese Chance wurde vergeben. Die Bienitzer machten es wirklich gut.

Den ersten Abschluss hatten die Gäste durch Kai Böttner. Die Gastgeber wollten dem in nichts nachstehen. Aber im 1 gegen 1 war Julian Kirsch an diesem Tag nicht zu bezwingen und hielt. Die Anzahl der Chance war nun deutlich höher. Lennart Raschkes Ball konnte letztlich gerade noch so geblockt werden, ansonsten wäre er in sTor gegangen. Dann Bambitime. Freistoss für die Eintracht, der Torwart kann den Ball nicht festhalten und Alexander Siegl bringt den Ball im Tor unter. Sauber. Nach einer Rudelbildung in der sich die Spieler angeregt austauschten, verteilte der Schiedsrichter erstmal gelbe Karten. Die Anzahl der Foulspiele nahm nun bei den Gastgebern mit zunehmenden Kräfteverschleiß zu. Zudem musste Rouven Göttsches noch den Platz aufgrund einer Verletzung verlassen. Für kam Timon Kiermeier, der im weiteren Spielverlauf noch eine vorlegende Rolle spielen sollte. In der 77.min das erste Mal als er per Kopf auf Martin Leiding mustergültig vorlegte. Zwischendurch traf Lennart Raschke noch den Pfosten. Dann nochmal Vorlage von Timon Kiermeier auf Christian Laubert, der genau wie Alexander Siegl zum zweiten Mal in zwei aufeinanderfolgenden Spielen traf. Das war natürlich das Ende aller Bemühungen der Gastgeber, die wirklich einen tollen Pokalfight bis dahin boten.

 

Fazit

Wie zu Beginn erwähnt stehen wir nun zum dritten Mal in Folge im Halbfinale. Auch diesmal heißt das Ziel Finale. Wer dann am Pfingstwochenende unser Gegner sein wird, steht noch nicht fest. Zwei Mannschaften aus der Stadtklasse und eine Mannschaft aus unserer Stadtliga vervollständigen das Halbfinale. Alle die da stehen haben es sich verdient und müssen mit Respekt behandelt werden. Auf geht`s...

 

L.K.

Nachholspiel Stadtliga, 02.04.2018

SG MoGoNo vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (1:2)

 

Kader

Julian Kirsch, Lennart Raschke, Florian Hildebrand (54.min Philipp Deis), Max Böhme (46.min Patrick John), Thomas Müller, Martin Leiding (78.min Sebastian Müller), Ibo Ibojan, Patrick Mayer, Alexander Siegl, Rouven Göttsches, Christain Laubert

 

Tore

0:1 Alexander Siegl 13.min, 1:1 MoGoNo 30.min, 1:2 Ibo Ibojan 45.min, 1:3 Christian Laubert 90+3.min

 

Spielbericht

Am Ostermontag fand endlich das aus dem Vorjahr angesetzte Heimspiel bei MoGoNo statt. Das Spiel wurde aufgrund widriger Wetterverhältnisse immer wieder verschoben werden. Die Folge davon, in 14 Tagen gibt es schon das Rückspiel.

Die Sonne schien und der Rasen war etwas weich, aber gut bespielbar.

Die ersten 10 Minuten der Partie passierte nichts. Man tastete sich ab ohne Gefahr auszustrahlen. Doch plötzlich lag der Ball im Tor der Gastgeber. Alexander Siegl wurde im Strafraum von Martin Leiding in Szene gesetzt und dieser hämmerte den Ball unter der Latte ins Tor. Na langer Durststrecke freute sich das ganze Team mit und für ihn. Für den Gastgeber war es der Weckruf. Es wurden immer wieder gefährliche Bälle aus dem Mittelfeld über unsere Abwehr gespielt. Zuerst klärte Keeper Julian Kirsch, willkommen im Team, gegen den allein auf ihn zustürmenden Stürmer. Dann war er bereits geschlagen als Lennart Raschke und Thomas Müller für ihn auf der Linie klärten. Als der Schiedsrichter einen Rückpass auf den MoGoNo-Torwart abpfiff, ergab sich für uns die große Chance zu erhöhen. Hier hätte es zumindest eine Wiederholung geben müssen, weil sich die Mauer viel zu früh von der Linie löste. So wurde sie allerdings vergeben. Praktisch im Gegenzug dann der Ausgleich. Der Stürmer wurde wieder mal steil geschickt und umspielte Jukian Kirsch sowie den Rest der Eintracht-Abwehr, bevor er einschob. Längst war der Ausgleich verdient. Dann war die Zeit von Ibo Ibojan, der seine Schnelligkeit und Robustheit oft nutzen konnte. Erst prüfte er den Torwart mit ein Schuss, bevor er praktisch mit dem Halbzeitpfiff die Eintracht wieder in Führung brachte.

Die 2.Hälfte begann mit einer Doppelchance für die Eintracht, aber der Ball konnte nicht im Tor untergebracht werden. Dann kam viel Farbe ins Spiel. Was aber nicht an der spielerischen Qualität lag, sondern an der Anzahl der gelben Karten lag. Unfair wurde es aber nicht, dafür ziemlich zerfahren. Keine der beiden Mannschaften konnte überzeugen und das Spiel auf ihre Seite ziehen. Im Verlaufe der 2.Halbzeit öffnete der Gastgeber natürlich seine Reihen ohne Druck ausüben zu können. Allein eine Ecke sorgte für Gefahr, als der Ball nach einem Kopfball knapp am Tor vorbeistrich. Konterchancen waren auch Mangelware. Zu erwähnen ist noch ein Pfostenschuss von Rouven Göttsches. Immer wieder konnte die Eintracht zwar Überzahlsituationen schaffen, aber nur kurz vor Schluss auch eine Chance nutzen. Das Spiel hatte mit dem Tor von Alexander Siegl begonnen. Dieser Schlug einen Diagonalball auf Christian Laubert. Der ließ den Verteidiger aussteigen, legte sich den Ball auf den linken Fuß und schoss den Ball ins lange Eck. Das war doch ein gelungener Schlusspunkt. Kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter ab.

 

Fazit

Der Eintrachtelf gelingt der zweite Erfolg in Folge. Am Ende fällt der Sieg vielleicht um ein Tor zu hoch aus, aber drei Punkte aus dem Stadion des Friedens nehmen wir gern mit. Am kommenden Wochenende ist mal wieder Pokalzeit. Dann geht`s nach Bienitz. Auch diese Runde wollen wir meistern. ABer geschenkt wird uns dort sicher auch nichts. Auf geht`s....

 

L.K.

21. Spieltag Stadtliga, 24.03.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. KSC 1864 3:2 (2:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik (80.min Martin Leiding), Florian Hildebrand, Max Böhme, Ibo Ibojan, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Alexander Siegl (64.min Enrico Fischer), Philipp Engler (80.min Kenneth Reiß), Lennart Raschke, Christian Laubert

Reserve: Sebastain Müller, Mathias Mock, Thorben Slotosch

 

Tore

1:0 Christian Laubert (FE) 4.min, 2:0 Rouven Göttsches 22.min, 2:1 KSC 50.min, 3:1 Thomas Müller 87.min, 3:2 KSC 90+1 min

 

Spielbericht

Herrliches Frühlingswetter lud zum Fußball in Groitzsch ein. Es standen sich die inzwischen in Groitzsch heimisch gewordene Eintrachtelf und der Tabellenletzte aus Knautkleeberg gegenüber. Ja, die Gäste tuen sich mal wieder schwer in dieser Saison. Aber sie haben schon in der vergangenen Saison ihre Punkte in der Rückrunde zum Klassenerhalt geholt. Also war Vorsicht geboten.

Die Eintracht zeigte von Beginn an wer der Herr im Haus war und legte los wie die Feuerwehr. Rouven Göttsches wurde im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Christian Laubert schnappt sich die Kugel und versenkt sie im KSC-Tor. Na bitte, so kann es weitergehen. Mit der Führung im Rücken spielt die Eintracht eine gute erste Hälfte. Beim nächsten Spielzug haben wir zweimal die Gelegenheit den Ball im Tor unterzubringen. Erst kommt Ibo Ibojan beim Kopfball nicht hinter den Ball, dann schießt Philipp Engler den Ball am Tor vorbei. Doch Obacht. Die Gäste schalten nach Balleroberung schnell in den Angriffsmodus um. In der 17.min muss Sebastian Neumann schon mal sehr aufmerksam sein, um nicht den Ausgleich zu kassieren. Dann schlägt Tino Peschik einen perfekt getimten Diagonalball auf Ibo Ibojan. Dieser legt auf Rouven Göttsches, der keine Mühe hat den Ball im Tor unterzubringen. Die Heimelf erarbeitet und erspielt sich weitere Chancen. Leider wird beim spielen vergessen das Spielgerät im Eckigen unterzubringen. Beim Halbzeitpfiff hätten sich die Gäste über 2 bis 3 Gegentore mehr beschweren dürfen. Die letzte Chance vor der Pause haben die Knautkleeberger, aber scheitern wieder an Sebastian Neumann.

Mit einer beruhigenden, aber keinesfalls sicheren Führung geht es in die 2.Hälfte. Die ELS_kicker haben sich viel vorgenommen, aber auf Platz ist alles wie weggeblasen. Sie betteln förmlich um das Anschlusstor. Was dann auch fünf Minuten nach Wiederbeginn fällt. Klar bekommen die Gäste jetzt Oberwasser. Gleich nach dem Anschlusstor lassen sie die Chance zum Ausgleich liegen. Knautkleeberg muss dann einige Minuten in Unterzahl spielen, weil sich ein Spieler verletzt hat und alle Auswechselmöglichkeiten bereits ausgeschöpft hatte. Nach 10 Minuten kommt der Spieler aber wieder zurück und die Partie kann 11 gegen 11 beendet werden. Auch die Eintracht nimmt Auswechselungen vor. Bei diesen bringt vor allem Martin Leiding nochmal frischen Wind. Er bereitet dann auch folgerichtig das dritte Tor vor, als er sich mit viel Willen durchsetzt und auf Thomas Müller ablegt. der Ball im Gästegehäuse unterbringt. Da sind noch 3 Minuten plus Nachspielzeit zu spielen. Endlich Ruhe im Karton? Denkste! Die Gäste wehren sich bis zum Schluss und können wieder den Anschlusstreffer erzielen. Dann erlöst der Schiedsrichter die Eintracht.

 

Fazit

Respekt an den Gegner für ihr leidenschaftliches und nie aufgebendes Spiel. Die Eintracht tat sich sehr schwer damit und nimmt am Ende die 3 Punkte mit. Die Chancenverwertung sollte definitiv nochmal auf die Tagesordnung und die gemeinsame Arbeit der Mannschaft in der Defensive. Ostermontag geht es bei MoGoNo weiter. Auf geht`s...

 

19. Spieltag Stadtliga, 10.03.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. BSG Chemie Leipzig U23 0:1 (0:0)

 

Kader

Neumann – Peschick, Böhme, John, Werner, Nahrendorf, Müller (61. Laubert), Siegl (57. Spoddig), Göttsches (61. Engler), Bischoff, Fischer.

 

Tore

0:1 Chemie (86.)

 

Spielbericht

Am vergangenen Wochenende stand für unsere Eintracht nach den schwierigen Auswärtshürden zum Rückrundenauftakt gegen Lok Engelsdorf und die SG LVB nun mit dem Regionalliga-Reserve der BSG Chemie Leipzig der nächste Hochkaräter auf dem Spielplan. Die Chemiker gelten in diesem Spieljahr zweifelsfrei als heißer Titelkandidat und haben ihren Kader mit entsprechend vielen talentierten jungen Kickern bestückt.

 

Von Beginn an war die Marschroute in dieser Begegnung klar: Auf dem Kunstrasen in Groitzsch ließen die Schützlinge um das ELS-Trainerduo Göttsches/Knöfel die Gäste aus dem Nordwesten Leipzigs das Spiel machen und konzentrierten sich vorrangig auf die Arbeit gegen den Ball. Dieser Plan ging in den ersten 20 Minuten mit Glück und Geschick auf, denn BSG entfachte über die zahlreichen offensiv ausgerichteten Leute einen anständigen Druck, was sich folgerichtig auch in der ein oder anderen Torchance durch Blanc, Källner und Co. auswirkte. In dieser Phase hätten die „Platzherren“ auch gut und gerne hintenliegen können, doch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nahmen die ELS-Kicker ihre Rolle mehr und mehr an, fighteten um jeden Ball, standen für einander ein und lauerten auf ihre Gelegenheiten. Und diese sollten kommen: So setzte zunächst Alex Siegl mit einem feinen Pass in die Tiefe den flinken Göttsches in Szene, der jedoch die Kugel nicht mehr vollends kontrollieren konnte, sodass sein Schuss den Kasten knapp verfehlte. Kurz darauf war es dann Enrico Fischer, der die Eintracht-Führung auf dem Schlappen hatte, als er erneut von Siegl, der sich auf der Grundlinie toll durchgetankt hatte, im Rückraum angespielt, doch sein Schuss ging haarscharf am Kasten vorbei. Auch wenn die Leutzscher weitaus mehr Spielanteile besaßen, waren die Chancen nun durchaus auf beiden Seiten vorhanden, wenn auch auf Gäste-Seite einige mehr. Eine weitere Göttsches-Gelegenheit und viele packende Zweikämpfe, die jedoch ohne böse Fouls gestaltet wurden, später ging es dann torlos in die Kabinen.

 

Nach der Pause brachte die Chemie-Zweite frische, qualitativ hochwertige Kräfte, was vielleicht hinten heraus auch ein entscheidender Faktor gewesen sein könnte. Und auch das Bild des Matches änderte sich nicht: Die Gäste versuchten immer wieder die Lücke im dicht gestaffelten ELS-Abwehrblock zu finden, doch die Defensive um die arrivierten Kräfte und den starken A-Junioren Konrad Werner sowie die beiden Sechser davor hielten dem Druck zunächst Stand. Doch spätestens jetzt war auch die Zeit des Sebastian Neumann im Eintracht-Gehäuse gekommen, welcher seinen Farben mit einigen tollen Reflexen und einem abgeklärten Torwartspiel mehrfach die Null rettete. Den Kickern von der Südkampfbahn gelang es nun leider viel zu selten für Entlastung zu sorgen und den Gegner vom eigenen Kasten entfernt zu beschäftigen. Doch selbst bei den nadelstichartigen Konterangriffen von Böhme, Fischer und dem eingewechselten Youngster Vincent Spoddig hätte die Eintracht durchaus den Lucky Punch landen können, doch irgendwie passt es in dieser Saison auch ins Bild, dass solche Gelegenheiten eben nicht genutzt werden können bzw. einfach das Schussglück fehlt.

Drei Minuten vor dem Schlusspfiff war es dann doch passiert: Nachdem das Spielgerät mehrfach nicht konsequent aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte, wurde eine Flanke aus dem Halbfeld, die eigentlich nicht Fisch und nicht Fleisch war, zum spielentscheidenden Ball. Diese landete nämlich am kurzen Pfosten, wo sich BSG-Stürmer Marco Blanc mit dem Rücken zum Tor viel zu frei aufhielt und die Kugel per Kopf in die lange Ecke verlängerte – 0:1, die Entscheidung.

Kurz darauf war Schluss in diesem intensiven, aber nie unfairen Stadtliga-Match, welches letztlich aber keinesfalls unverdient an die spielerisch und technisch besseren Gäste aus Leutzsch ging. Die Göttsches-Elf verkaufte sich angesichts etlicher personeller Ausfälle und mit einer zusammengebastelten Mannschaft mehr als teuer und verlangte dem Favoriten alles ab. Ein besonderer Dank geht an die A-Junioren Vincent Spoddig und Konrad Werner sowie Henrik Bischoff aus der zweiten Männermannschaft, die erneut ihren Mann gestanden und eine tolle Leistung abgeliefert haben. Mund abputzen, weitermachen und am kommenden Samstag gegen die SG MoGoNo den ersten Dreier der Rückrunde einfahren!

 

M.N.

18. Spieltag Stadtliga, 03.03.2018

SG LVB vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Philipp Deis, Florian Hildebrand, Max Böhme, Thomas Müller, Henrik Bischoff, Martin Nahrendorf, Kai Böttner, Christian Laubert, Enrico Fischer, Rouven Göttsches

Reserve: Philipp Engler, Felix Main, Sebastian Müller, Mathias Mock

 

Tore

0:1 Kai Böttner (8.), 1:1 LVB (65.), 2:1 LVB (86.), 3:1 LVB (90+3.)

 

Spielbericht

Nach dem Unentschieden am vergangen Wochenende in Engelsdorf, ging es dann gestern an die Neue Linie zur SG LVB. Bei den Gastgebern ist der Aufstieg gemäß den eigenen Aussagen immer noch eine Thema. Wir gingen geschwächt in die Partie. Einige berufliche und gesundheitliche Ausfälle machten uns zu schaffen. Kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Gegen die Straßenbahner gab es immer knappe Duelle. Also warum diesmal nicht auch?

Bei der vorausgehenden Platzbegehung kamen Zweifel über die Bespielbarkeit des Platzes auf. Knochenhart und mit Unebenheiten übersät. Der Sinn erschloss sich uns nicht, zumal Spiele aufgrund dessen in höheren Ligen abgesagt werden. Wir nahmen es wie es kam und spielten.

Kleine taktischen Varianten der Eintracht ließen die Gastgeber nur schwer in ihr Spiel finden. Geschickt gemacht von Trainergspann Göttsches/Knöfel. Mit der ersten Chance gehen die Gäste in Führung. Kai Böttner wird von Enrico Fischer in Szene gesetzt. Dieser schießt den Ball über den zu weit vor seinem Tor stehenden Torwart. Auch in der Folge erwies sich der Torwart als nicht immer sicher. Allein daraus machte die Eintracht leider zu wenig. Spielerisch lief beim Gastgeber wenig zusammen. Trotzdem besaßen sie zwei große Chancen. Beide Male war Sebastian Neumann geschlagen. Beim ersten Mal wird die Chance freistehend vergeben und beim zweiten Mal rutscht ein Spieler am langen Pfosten am Ball vorbei. Da brannte es lichterloh. Kurz vor der Pause aber noch mal die Eintracht mit Rouven Göttsches, aber leider kann er den Ball nicht im Tor unterbringen.

Die zweite Hälfte beginnt ohne große Ereignisse. LVB hat dann die erste Chance, aber der Ball geht am langen Eck vorbei. Dann wird Kai Böttner zum Protagonisten des Spiels. Die Eintracht setzt sich schön über die linke Seite von LVB durch. Eben genannter hebt den Ball über den Torwart, doch dieser landet am Gebälk. Das hätte die Vorentscheidung sein können. Dann Freistoss der Eintracht durch Kai Böttner. Diese landet beim Gastgeber, die schnell umschalten und genauso schnell damit den Ausgleich erzielen. Jetzt merkt man, wie bei der ersatzgeschwächten Eintracht die Kräfte schwinden. LVB ist nun am Drücker und bringt nochmal frische Kräfte. Noch fünf Minuten und wir hoffen einen Punkt mitnehmen zu können. Aber der Gastgeber setzt zum Knockout an und trifft noch zweimal. Die Eintracht steht trotz großen Kampfes mit leeren Händen da und der Gastgeber kann durch eine späte Entscheidung des Spieles jubeln.

 

Fazit

Kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Kommendes Wochenende wird es nicht leichter gegen die Reserve von Chemie. Die Trainer werden die richtigen Worte finden und die Spieler werden sich erholen. Auf geht`s...

 

 

L.K.

16. Spieltag Stadtliga, 17.02.2018

SV Lok Engelsdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (0:1)

 

Kader

Neumann – Dies, Hildebrand, Böhme, Peschik – Mayer (84. Nahrendorf), Kiermeier, - Leiding (71. T. Müller), Laubert, Ibojan – John (63. Engler)

 

Tore

0:1 Ibojan (16.), 1:1 Engelsdorf (89.)

 

Spielbericht

Eintracht Leipzig-Süd holt Unentschieden in Engelsdorf

 

Im ersten Ligaspiel des neuen Jahres erarbeitete sich Eintracht Leipzig-Süd ein 1:1 beim Aufsteiger und aktuellen Tabellenvierten Lok Engelsdorf, konnte dabei vor allem im ersten Abschnitt auf eine kompakte Defensivarbeit bauen. Im Vergleich zum letzten Auftritt im Dezember 2017 bei Eintracht Schkeuditz veränderte sich bei ELS die Aufstellung auf vier Positionen. Die Neuzugänge Deis und Kiermeier starteten, wie auch Peschik und John.

Gegen die Ostleipziger, gespickt mit Landesklasse erfahrenen Spielern, setzten die Gäste zunächst auf eine kompakte Defensivarbeit, stellten die Räume zu und nahmen das Zentrum der Gastgeber aus dem Spiel. Engelsdorf agierte in der Folge mit vielen langen Bällen im Spielaufbau, die jedoch von der aufmerksamen Viererkette der Eintracht abgefangen wurden. Hierdurch entwickelte sich eine zerfahrene Party, in der ELS vor allem mit schnellem Umschaltspiel zu Torchancen kam. Ibojan nutzte eine der sich ergebenen Möglichkeiten in der 16. Spielminute zur verdienten Führung. Auch in der Folge erarbeiteten sich die Gäste mehrere hochkarätige Chancen. Mayer scheiterte am letzten Mann, Ibojan und John zielte knapp vorbei, Peschick traf aus 45 Metern mit einer hohen Flanke nur den rechten Pfosten. Kurz vor der Halbzeit fiel Ibojan im Strafraum nach einem vermeintlichen Foul, der Pfiff von Schiedsrichter Zander blieb jedoch aus – eine strittige Entscheidung!

Engelsdorf kam mit verändertem Spiel aus der Pause, zog es über die Breite auf , während die Gäste zwar gut im Raum, aber zu weit von den Gegenspielern entfernt agierten. Zunächst hatte aber die Eintracht einige kleinere Möglichkeiten zum 2:0. Die Heimelf wurde über die Dauer des Spiels jedoch dominanter, erarbeitete sich eine Großchance, die Leiding auf der Linie klärte und erhielt in der 56. Spielminute einen Elfmeter. Peschik sollte seinen Gegenspieler regelwidrig vor dem heraus eilenden Torhüter Neumann geblockt haben. Der ehemalige Engelsdorfer parierte den fälligen Strafstoß jedoch und hielt die Eintracht im Spiel. Auch in der Folge bestimmte Engelsdorf die Partie, hatte den ersten Treffer mehrfach auf dem Fuß, zielte jedoch oftmals zu ungenau. Zwei Minuten vor dem regulären Spielende belohnte sich das Team von Achim Klinger für die engagierte Leistung im zweiten Durchgang und kam nach Freistoß von Weichert auf den Kopf von Brandwein zum verdienten Ausgleich. Für Lok Engelsdorf geht es am kommenden Sonntag zur Reserve von Lipsia Eutritzsch, während die Eintracht beim SV Brehmer gastiert. Beide Partien starten 14.00Uhr.

 

G.S.

SFV-Futsal-Landesmeisterschaft, 03.02.2018

Sportschule Abtnaundorf

 

Kader

Sebastian Neumann, Enrico Fischer, Patrick John, Patrick Mayer, Henrik Bischoff, Philipp Engler, Lennart Raschke, Sebastian Müller, Christian Laubert

 

Turnierbericht

Durch den 2.Platz beim Qualifikationsturnier in Groitzsch, hatten wir uns als eine der besten zweitplatzierten Mannschaften für die Endrunde qualifiziert. Futsal eine Art des Fußball, die selten gespielt wird und wo es für uns keine Trainingsmöglichkeit gab. Trotzdem haben wir es geschafft und konnten stolz auf uns sein. Wenn man die Möglichkeiten beim späteren Landesmeister aus Hohenstein-Ernstthal sieht, wo zweimal die Woche Futsal Pflicht ist, hat sich das Team teuer verkauft.

 

1.Spiel vs. SG Dresden-Striesen 1:3

Im ersten Spiel der Männer auf Landesebene war die Nervosität mit den Händen greifbar. Schnell gingen die Dresdner mit 2:0 in Führung, weil sie unsere Fehler knallhart bestraften. Danach ein ausgeglichenes Spiel, in dem Philipp Engler den Anschlusstreffer erzielen konnte. Mit etwas mehr Erfahrung und Chancenverwertung wäre gut und gerne der Ausgleich drin gewesen, aber Dresden bestrafte wieder einen unserer Stellungsfehler und gewann nicht unverdient.

 

2.Spiel  vs. SV Neueibau 1:1

Hier sahen wir eine dominante und frech aufspielende Eintracht. Der Gegner fand keinen Torabschluss. Uns gelang es leider nicht beste Chancen in Tore umzumünzen. So kam Neueibau doch mit dem ersten Schuss in Richtung Sebastian Neumann zum Erfolg. Patrick John gelang wenig später der Ausgleich. Die Spielweise des Gegners wurde immer ruppiger und sah ihren Höhepunkte, als Enrico Fischer nur mit einer Notbremse zu stoppen war. Rote Karte und Überzahl für uns. Leider konnten wir kein kapital daraus schlagen und es blieb beim Unentscjhieden.

 

3.Spiel vs. VfB Zwenkau 1:3

Letztes Gruppenspiel gegen einen der Turnierfavoriten und Bekannten aus dem Qualifikationsturnier. Die Zwenkauer waren bereits für das Halbfinale qualifiziert und spielten locker auf. Aber geschenkt bekamen sie nichts. Nach ihrer Führung konnte Henrik Bischoff ausgleichen. Er gehörte zu den Lichtblicken in dem Turnier. Dann konnte allerdings Zwenkau nochmal einnetzen und uns blieb das Spiel um Platz 7.

 

Spiel um Platz 7 vs. Rotation Leipzig 5:4 nach Sechsmeterschießen

Der Vorjahressieger Rotation kam ohne Tor- und Punkterfolg in dieses Spiel der beiden Leipziger Mannschaften. Gegen uns gelangen ihnen also ihre beiden einzigen Torerfolge, aber das Spiele endete nach der regulären Spielzeit 2:2, weil Philipp Engler und Patrick Mayer die Eintracht zwischendurch in Führung gebracht hatten. Im darauffolgenden Sechsmeterschießen behielt die Eintracht die Oberhand, weil wieder Patrick Mayer und Philipp Engler die Nerven behielten, aber auch weil wir mit Sebastian Neumann einen der besten Torhüter den Turnieres zwischen den Pfosten hatten.

 

L.K.

Stadtpokal, 28.01.2018

FSV Großpösna vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:5 (0:3)

 

Kader

Neumann, Böttner, Hildebrand (70. John), Böhme, Deis, Mayer, Kiermeier, Leiding (60. Müller, S.), Laubert, Engler, Fischer (60. Göttsches)

Reserve: Knöfel (ETW), Reiß, Ibojan, Peschick

 

Tore

Hildebrand (22.), Engler (27.), Fischer (33.), Leiding (55.), Deis (66.) 

 

Spielbericht

Die Erste Mannschaft startet mit einem zu null Sieg ins neue Jahr. Aufgrund der seit Wochen anhaltenden schlechten Witterungsbedingungen fand das heutige Pokalspiel auf Kunstrasen in Naunhof statt. Mit einem qualitativ und quantitativ stark besetzten Kader reisten wir nach Naunhof mit dem klaren Ziel die nächste Pokalrunde zu erreichen. Neuzugänge Timon Kiermeier und Philipp Deis feiern ein sehr ordentliches Pflichtspieldebüt, herzlich willkommen bei der Eintracht!

 

Im ersten Spielabschnitt stand Großpösna sehr tief und verteidigte auf der letzten Linie phasenweise mit sechs Spielern. Selten musste unser lautstarker Schlussmann Sebastian Neumann eingreifen, gegnerische Angriffe wurden meist im Mittelfeld unterbunden oder Innenverteidiger Duo Böhme und Hildebrand klärten per Kopf oder konnten mit Köpfchen die Situation bereinigen. Da der Gegner im Zentrum nummerisch in Überzahl war fanden unsere Angriffe oftmals über die Außen statt wo der unermüdliche Leiding und der an diesem Tag super aufgelegte Philipp Engler ein ums andere Mal ihre Gegenspieler in die Bredouille brachten. Gutes Aufbauspiel der Außenverteidiger und schnelle Spielverlagerungen bestimmten den ersten Spielabschnitt. Ein ums andere Mal erarbeiteten wir uns Standardsituationen die wir an diesem Tag wirklich überragend verwerteten. Teilweise weil es der Gegner nicht geschafft hat die Laufwege unserer Spieler mitzugehen, größtenteils aber weil die Ecken und Freistöße einfach super ausgeführt wurden.

 

In der 22. Minute trat Fischer zur Ecke an und der gut eingelaufene Hildebrand verwertet am zweiten Pfosten zum 0-1. In der 26. Minute nutzt Engler eine Freistoßhereingabe von Laubert zum 0-2. In der 33. Minute trifft Fischer zum 0-3 nach Eckstoß von Böttner. In der 55. Spielminute trifft Leiding nach einem Eckstoß von Fischer, Spielstand 0-4. Deis macht in der 66. Minute den Deckel drauf, er trifft per Direktabnahme nach einem abgewehrten Schuss von Mayer nach Freistoßhereingabe von Laubert. Bis zum Spielende hatten wir noch einige Möglichkeiten das Resultat auch mit spielerischen Mitteln höher zu gestalteten, es fehlte aber die letzte Entschlossenheit beim Abschluss. Da Torwart und Viererkette zu jederzeit alles im Griff hatten durften wir auch in diesem Pokalspiel auf ein Gegentor verzichten.

 

Alles in allem ein solider erster Pflichtspielauftritt im Jahr 2018 der Lust macht auf die kommenden Trainingswochen und vor allem auch auf die bald anstehenden Stadtligaspiele.  

 

R.G.

Futsal-Landesmeisterschaft 13.01.2018

 

Kader

Sebastian Neumann, Patrick Mayer, Patrick John, Philipp Engler, Enrico Fischer, Sebastian Müller, Thomas Müller

 

Turnierbericht

Spiel 1

FC International - SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3

Gleich eine Duftmarke gesetzt. Inter war in diesem Turnier mit einer U23 am Start. Durch Tore von Philipp Engler, Enrico Fischer und Patrick Mayer starteten wir gut in das Turnier.

 

Spiel2

VfB Zwenkau - SV Eintracht Leipzig-Süd 2:0

Gegen den haushohen Favoriten hielten wir lange gut mit. Die erste Unaufmerksamkeit wurde sofort bestraft. Chancen unsererseits waren Mangelware. Kurz vor Schluss noch das zweite Tor. Dem Durchmarsch der Zwenkauer stand nichts mehr entgegen.

 

Spiel 3

Leipziger FC 07 - SV Eintracht Leipzig-Süd 1:4

Hier brauchten wir keine Anlaufzeit. Enrico Fischer brachte uns direkt in der 1.Minute in Führung. Philipp Engler erhöhte eine Minute später. Wir hatten alles im Griff. Enrico Fischer und Patrick Mayer erhöhten. Einziges Manko, das Gegentor mit dem Schlusspfiff.

 

Spiel 4

Bornaer SV - SV Eintracht Leipzig-Süd 2:3

Die Bornaer waren mit einer U19 am Start und wussten zu Gefallen. In diesem bis zur letzten Minute spannenden Spiel gingen die Youngster in Führung. Wir konnten das Spiel drehen, ehe die Bornaer wieder ausglichen. Eine Minute vor Schluss machte Thomas Müller den Sieg perfekt.

 

Fazit

Gekommen und zu bleiben. Mit der etwas gewöhnungsbedürftigen Futsalvariante kamen wir erstaunlich gut zurecht und spielten technisch hochwertigen Fußball. Wir benötigten keine Eingewöhnungsphase und es war phasenweise richtig gut anzuschauen. Am Ende ein zweiter Platz, der uns die Qualifikation zur Endrunde bescherte. Auf geht`s...

 

L.K.

15.Spieltag, Stadtliga 02.12.2017

SC Eintracht Schkeuditz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Thomas Müller, Florian Hildebrand, Max Böhme (C), Lennart Raschke, Martin Leiding (78.min Sebastian Müller), Patrick Mayer, Christian Laubert, Ibo Ibojan (46.min Thorben Slotosch), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches (60.min Enrico Fischer)

 

Tore

1:0 Schkeuditz 35.min, 1:1 Enrico Fischer 90+2.min

 

Spielbericht

Einen Tag vor dem 1.Advent sah der Spielplan das Auswärtsspiel beim SC Eintracht Schkeuditz vor. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn und bewegen sich in ruhigem Fahrwasser in der Stadtliga. Schkeuditz hätte sich mit einem Sieg an der Eintracht vorbeischieben können. Die Eintracht hinwieder hätte sich absetzen können. Zwei Mannschaften auf dem selben Niveau?

Die Voraussetzungen waren gut. Das Geläuf war bis zum Nachmittag etwas aufgetaut und war daher gut bespielbar.

Die Heimmannschaft kam besser in die Partie als die Eintracht. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig ihnen. Mit energischem Forchecking setzte man die Eintracht immer wieder unter Druck und zerstörte so jegliche Angriffsbemühungen der Gäste. In dieser Phase hätten die Schkeuditzer in Führung gehen müssen. Zuerst tauchte der Stürmer allein vor Sebastian Neumann auf, hatte dann aber technische Probleme den Ball zu verwerten. Danach ging ein Ball knapp an unserem Gehäuse vorbei. Wir konnten nur einen harmlosen Schuss in die Arme des Schkeuditzers Torhüter entgegensetzen. Der Druck auf unser Tor wurde im größer und die Chancen nahmen an Qualität zu. Immer wieder gelang es den Außen sich bis zur Grundlinie durchzusetzen. Dann wurde der Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt. Glücklicherweise traf ein Schkeuditzer in der 27.min nicht voll und schoss den Ball freistehend aus 6 Metern rechts am Tor vorbei. Dann ging die Heimmannschaft verdient in Führung, als sich der Spieler in einer unübersichtlichen Situation gegen die gefühlt gesamte Eintrachtmannschaft im Straffraum durchsetzt und Sebastian Neumann überwindet. Alle schauten nur zu. Danach hatten wir noch Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten, als der Ball mal wieder knapp am Tor vorbeirauschte. Für die Eintracht eine Halbzeit zum vergessen. Der Gastgeber haderte mit der Chancenverwertung. Wieder einmal ging die Eintracht mit Rückstand in die Halbzeit.

Wieder einmal kam wir besser aus der Kabine als der Gegner. Endlich wurde das Spiel angenommen und gezeigt, dass auch wir gewillt waren zu gewinnen. Rouven Göttsches besaß die erste Chance in der 2.Hälfte. Aber legte sich den Ball zu weit vor und der Torwart konnte klären. Endlich sah man Willen und Kampfgeist bei den Gästen. Die Einwechslungen der Eintracht brachten auch nochmal Schwung in unser Spiel. Martin Leiding konnte sich dann nicht für Schuss oder Flanke entscheiden. So wurde es keines von beiden und der Ball ging an Mann und Maus ins Aus. Der eingewechselte Thorben Slotosch setzte sich wunderbar im Alleingang über rechts durch, scheiterte aber am Torwart. Die Schkeuditzer konnten sich danach kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Unser Abwehr um Käpt´n Max Böhme lief ein ums andere Mal die Bälle und Gegenspieler ab. Dann begann die Zeit des Lennart Raschke, der sich immer wieder über links wunderbar in Szene setzen konnte. Leider konnte er sich nicht belohnen und vergab zwei Großchancen zum Ausgleich. Am Ende bekam er doch noch seinen Scorerpunkt. Sein Einwurf wurde von Stefan Reichstein weitergleitet und fiel Enrico Fischer im Strafraum vor die Füße. Der knallte den Ball gnadenlos in die Maschen. Dieser Ausgleich war verdient. Kurz vor Schluss dann noch die gelb-rote Karte für Thorben Slotosch. Schkeuditz fand in der 2.Hälfte nicht statt, genau wie wir in der 1.Hälfte.

 

Fazit

Ein Unentschieden, dass aufgrund der Verteilung der Spielanteile pro Halbzeit in Ordnung geht. Das dritte Remis der Eintracht in Folge. Hoffen wir, dass wir beim nächsten Mal in Führung gehen und sie über die Zeit bringen. Ob wir immer ein Spiel nach Rückstand ausgeglichen gestalten können ist zweifelhaft. Am kommenden Sonntag geht´s nach Engelsdorf. Der Aufsteiger befindet sich auf Platz 2 der Tabelle. Das sagt alles. Auf geht´s...

 

L.K.

14.Spieltag, Stadtliga 25.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt II 4:4 (1:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Florian Hildebrand, Max Böhme, Stefan Recihstein, Patrick John, Rouven Göttsches, Thomas Müller(80.min Thorben Slotosch), Philipp Engler (64.min Michael Ziegenhorn), Martin Leiding, Martin Nahrendorf, Christian Laubert

 

Tore

0:1 Markranstädt 3.min, 1:1 Thomas Müller 14.min, 1:2 Markranstädt 17.min, 1:3 Markranstädt 24.min, 2:3 Patrick John 60.min, 2:4 Markranstädt 76.min, 3:4 Florian Hildebrand 85.min, 4:4 Martin Leiding 90.min

 

Spielbericht

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Sobald das Wetter schlechter wird, geht es los und die Spiele fallen ins sprichwörtliche Wasser. Ganze zwei Spiele konnten am vergangenen Wochenende gespielt werden, weil diese auf Kunstrasen angesetzt waren. Wir hoffen, dass in der restlichen Schmuddeljahreszeit so wenige Spiele wie möglich ausfallen.

Wir hatten die Zwote es SSV Markranstädt zu Gast. Tabellarisch gesehen waren wir der Favorit, aber hatten einige Ausfälle zu beklagen. Aber wir haben einen gut besetzten Kader und sind durchaus in der Lage die Ausfälle zu kompensieren.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kaum war der Anpfiff erfolgt, lag der Ball bereits im Tor und zwar in dem der Eintracht, Zum waren noch 87 Spielminuten offen. Aber so lange sollte es bis zum Ausgleich dauern. Christian Lauberts Freistösse werden immer mehr zur Waffe. Ähnliche Situation wie im vorangegangenen Spiel gegen Tapfer. Nur das er diesmal den Ball hoch in den Strafraum bringt. Thomas Müller ist mit dem Kopf zur Stelle und versenkt den Ball damit im Tor. Eine Minute später hätte die Eintracht in Führung gehen müssen, als Martin Nahrendorf nach Freistoss Patrick John den Abstauber hätte nutzen müssen. Hätte hätte .... Den im Gegenzug senkt sich ein Kopfball hinter Sebastian Neumann ins Tor. Ok nicht schlimm, alles wieder auf Angriff. Aber nicht für uns. Sebastian Neumann muss bei einem Freistoss der Gäste wieder einmal sein ganzes Können aufbieten, um den Ausbau der Gästeführung zu verhindern. Kurze Zeit später muss er dann doch wieder den Ball aus dem Tor holen. Eine Anreihung von Fehlern lassen dieses Tor entstehen. Der Rest der Halbzeit ist schnell erzählt. Die Eintracht in Schockstarre und Markranstädt tut nur das Nötigste.

Kräfte sammeln in der Halbzeit und einen Plan schmieden. Es lässt sich auch ganz gut an in der 2.Hälfte. Martin Leiding`s Kopfball geht nur knapp am Tor vorbei. Aber die Gäste ließen sich nicht lumpen und prüften Sebastian Neumann, der reaktionsschnell in die Ecke abtauchte und so das frühe K.o. vermied. So gelang dem Heimteam doch der Anschlusstreffer. Zuvor wurde Thomas Müller im Strafraum von den Beinen geholt und Patrick John verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Ja, endlich waren wir dran. Aber auch diesmal hatten die Gäste nochmal die passende Antwort und steltten nach einer Ecke durch einen Kopfball den 2-Tore-Abstand wieder her. Nun wurde es eng für uns und die Zeit lief uns davon. Man wusste nicht auf welcher Seite das nächste Tor fällt. Die nun aufkommende Passivität der Gäste kam uns zu Gute. Florian Hildebrand hämmerte vom linken Strafraumeck den Ball in das rechte obere Eck des Gästetores. Klar keimte die Hoffnung wieder auf und wir wollten wenigstens den einen Punkt retten. Markranstädt nun nervös. Ja wir schaffen es den Punkt zu retten. Martin Leiding, der sich langsam als Goalgetter entpuppt, kommt im Strafraum zum Schuss und jagt den Ball in die Maschen. Klar ist des einen Freud des anderen Leid. Kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter ab.

 

Fazit

Ein Spiel, dass den Zuschauer sicher toll anzusehen und an Spannung kaum zu überbieten war. Markranstädt feierte den ersten Auswärtspunktgewinn 2017. Wir haben eine gute Moral gezeigt und das Unentschieden erkämpft. Am kommenden Samstag geht es zum Tabellennachbarn nach Schkeuditz. Auf geht`s...

 

L.K.

13.Spieltag, Stadtliga 19.11.2017

SV Tapfer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (65.min Philipp Engler), Patrick John (89.min Enrico Fischer), Rouven Göttsches, Lennart Raschke, Martin Leiding (75.min Thorben Slotosch), Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Florian Hildebrand, Alexander Siegl, Mathias Mock

 

Tore

1:0 Tapfer 53.min, 1:1 Patrick John 81.min

 

Spielbericht

Die Konstellation war vor diesem Spiel ähnlich, wie die vor dem Spiel gegen Leutzsch. Der einzige Unterschied war, dass Tapfer an der Tabellenspitze steht. Tapfer ist mit den am meisten geschossenen Toren der Überflieger der Liga und uns war bewusst was auf uns zukommt. So reagierte die Eintracht entsprechend taktisch.

Was war das für Dreckswetter? Immer wieder war von Fritz-Walter-Wetter die Rede. Tiefer Boden, Regen und starker Wind begleiteten uns die gesamte Spielzeit.

Die Anfangsphase gehörte der Eintracht. Es war schon überaschend wie abwartend Tapfer spielte. Die größte Chance in diese Phase besaß Rouven Göttsches, dessen Kopfbal am langen Pfosten vorbeistrich. Mit zunehmender Spielzeit kam Tapfer besser ins Spiel und erarbeitete sich einige große Chancen. Zweitweise entwickelte sich ein Privatduell mit einem der Stürmer des SV Tapfer und Sebastian Neumann, der sich wieder einmal großartig aufgelegt zeigte und der Stürmer in ihm seinen Meister fand. Die Eintracht hatte Schwierigkeiten im letzten Drittel vor dem Tapfertor. Es war einfach nicht zwingend genug oder es wurde die falsche Entscheidung getroffen. So wurde eben der Ball gespielt ohne selbst den Abschluß zu suchen oder bei möglichen Chancen den Ball auf das Tor zu bringen erst nochmal gespielt. So war es dann recht geruhsam für den Torwart der Gastgeber, da unsere Bälle meist nicht den Weg zum Tor fanden.

In der zweiten Hälfte wurden die Bedingungen immer schwieriger. Die Entracht besaß die erste Chance, als Ibo Ibojan den Ball nach einer Ecke auf das Tor brachte und alle Eintrachtler schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Aber der Ball wurde per Kopf auf der Linie geklärt. Kurz danach hallte doch der Torschrei über den Platz. Allerdings für Tapfer. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld. Tapfer schickt einen Spieler über links, der spielt in den Strafraum wo Sebastian Neumann im ersten Versuch noch großartig reagiert, sich dann aber im zweiten Versuch geschlagen geben muss, als der Ball über ihn im Tor untergebracht wird. Nun war der Gastgeber am Drücker. Trotzdem hielten auch die Eintrachtler kurz den Atem an, den es war Bambitime. Was Patrick John bei Freistössen alles kann wissen wir. Er legt sich auch diesmal den Ball aus guter Position, vielleicht etwas zu zentral, zurecht. Leider geht das Spielgerät knapp rechts am Tor vorbei. Dann ist Wechselzeit. Frische Kräfte werden aufgrund des tiefen Bodens und kräftezehrenden Spieles gebraucht. Sehr ausgeglichenes Spiel in dieser Phase, Dann wieder Standardsituation für die Eintracht. Christian Laubert legt sich den Ball halbrechts zurecht. Er bringt den Ball flach herein und irgendwie kommt Patrick John noch an den Ball. Diese bekommt die entscheidende Richtung und landet im Tor. Geht da noch was? Man kann es voraus nehmen. Nein. Aber verdient war es allemal. Der Schiedsrichter pfiff pünktlich ab.

 

Fazit

Gern nehmen wir den einen Punkt von der Torgauer Straße mit und machen es an der Tabellenspitze spannend. Im nächsten Spiel treffen wird auf die Reserve aus Markranstädt. Vielleicht zum letzten Mal in Groitzsch?!! Aber weiß das schon. Auf geht`s...

 

L.K.

 

12. Spieltag, Stadtliga 11.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. TuS Leutzsch 0:4 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino  Peschik, Kai Böttner, Enrico Fischer (62.min Alexander Siegl), Stefan Reichstein, Patrick John (58.min Sebastian Müller), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Martin Leiding, Mathias Mock, Christian Laubert

Reserve. Max Taubert, Florian Hildebrand

 

Tore

0:1 TuS 26.min, 0:2 TuS 39.min, 0:3 TuS 67.min, 0:4 TuS 69.min

 

Spielbericht

Während die Bundesliga aufgrund der Länderspiele pausierte, fanden die Spiele in der Stadtliga trotzdem ihre Fortsetzung. Warum auch nicht? Keine der beiden Teams musste Nationalspieler abstellen. Die Ausgangslage stellte sich diesmal wie folgt dar. Die Gäste aus Leutzsch sind sehr gut in die Saison gekommen. Trainerwechsel und die Einbindung der neuen Spieler scheint hervorragend zu klappen und das Team harmoniert. Klar, wenn man dann noch an der Tabellenspitze schnuppert. Aber die Eintracht hatte nach dem Sieg in Lindenau Lunte gerochen und wollte dem vermeintlichen Favoriten ein Bein stellen. Zuerst gab es erstmal Wiedersehensfreude mit unserem ehemaligen Spieler Philipp Döhler. Seinen Einstand in das Team gab Sebastian Müller, der bis zum 01.11. noch gesperrt war. Willkommen im Team Basti!

Die Anfangsviertelstunde gestaltete sich ausgeglichen. Wobei die Gäste die größere Gefahr ausstrahlten, wenn man davon sprechen konnte. So kassierte Kai Böttner sehr früh eine gelbe Karte, weil er sich nur durch ein Foul zu helfen wusste. So ergab sich die bis dahin größte Chance für die Leutzscher. Der Ball lag beim Freistoss in aussichtsreicher Position, aber wurde leichtfertig vergeben. Mit der ersten Chance für das eigene Team hätten wir in Führung gehen müssen, aber leider vergab Enrico Fischer freistehend den Kopfball, der über das Tor ging. Nach zehnminütigen Leerlauf plötzlich die Gästeführung. Ein langer Ball und zweimal mit der Hüfte gewackelt. Tor! Spielerisch wollte uns nicht viel gelingen. Dann Freistoss Kai Böttner auf den Kopf von Stefan Reichstein und in die Arme des Hüters. Ja, der Erfolg musste sich wieder einmal erarbeitet werden. Dann zeigte sich Sebastian Neumann nach einem Schuss auf dem Posten.  Den nächsten Schuss konnte er dann allerdings nicht parieren, weil der Schütze völlig freistehend und ohne gegnerischen Druck vollenden konnte. Die restlichen fünf Minuten passierte nichts mehr. Uns reichte es auch erstmal.

Die Konstellation der zweiten Hälfte war klar. Die Eintracht rannte an und die Leutzscher warteten ab. Wir bissen uns an der teif stehenden Fünferabwehrkette die Zähne aus. Der erste Schuss der Halbzeit landete in Sebastian Neumann`s Armen. Die Gäste waren Herr der Lage und wir wirkten ratlos. So erklärt sich die Cahancenarmut in Hälfte zwei. Mit der ersten klaren Chance erhöhen die Gäste auf 3:0. Gerade hatte der Gastgeber frische Kräfte gebracht, um nochmal den Druck zu erhöhen. Man muss den Leutzschern einfach die größere Cleverness bestätigen. Zwei Minuten später erhöhten die Gäste wieder. Nach einem durch den Schiedsrichter abgefälschten Ball, war Sebastian Neumann ein weiteres Mal machtlos. Mitten im Torjubel zückte der Schiedsrichter plötzlich die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Nach den Aussagen des Spielers kann wohl von einem Missverständnis ausgegangen werden. Hier hätte auch kein Videobeweis geholfen. Hoffen wir auf ein mildes Urteil durch das Sportgericht. Der Rest des Spieles bedarf keinerlei Erwähnung, weil sich nichts fußballerisches ereignete. Am Ende ein verdienter Sieg der Leutzscher!

 

Fazit

Es ist diesmal schwer ein Fazit zu ziehen. Der Leutzscher Sieg geht in Ordnung. Im nächsten Spiel geht es zum SV Tapfer. Dem Tabellenführer! Dort wird neu aufgebauter Kampf und Teamgeist gefragt sein, um bestehen zu können. Auf geht`s...

 

L.K.

11. Spieltag, Stadtliga 05.11.2017

SV Lindenau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (2:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (65.min Philipp Engler), Ibo Ibojan, Patrick John, Alexander Siegl (86.min Mathias Mock), Martin Nahrendorf (80.min Thorben Slotosch), Martin Leiding, Christian Laubert

 

Tore

1:0 Lindenau  2.min, 1:1 Kai Böttner 27.min, 1:2 Martin Leiding 30.min, 1:3 Martin Leiding 33.min, 2:3 Lindenau 45.min, 2:4 Kai Böttner 53.min, 3:4 Lindenau 67.min

 

Spielbericht

Nach dem Pokal ist vor dem Punktspiel. Aber den Rückenwind daraus nehmen wir gern mit.

Mit dem SV Lindenau stand uns der Tabellennachbar gegenüber. Man fragte sich, wie die Eintracht nach dem Kantersieg wohl drauf sei ohne diesen natürlich überzubewerten. Die Lindenauer spielen bisher eine durchwachsene Saison, aber bei uns sieht es nicht anders aus. Da spiegelt sich voll und ganz die Tabellensituation wieder. Die Vorfreude unter den Spilern war groß als sie das zu bespielende Grün betraten. Tiefer und seifiger Boden, der im Laufe der Spielzeit und mit zunehmend schlechten Wetterbedingungen weiterlitt. Aber manche scheinen das echt zu mögen. Langes Geplänkel sparten sich beide Teams. Lautstark motivierten und stellten sich die Lindenauer der Eintracht entgegen. Erste Ecke und der Gastgeber führte, Hier hätte man auch Freistoss geben können, so wie der Torschütze mit beiden Armen nach unten drückte. Doch der sehr unsichere Schiedsrichter fing mit einer Fehlentscheidung. Leider blieb er über die gesamte Spielzeit unsicher. Nach dem Führungstreffer stand Lindenau sofort tief in der eigenen Hälfte und schickten ihre schnellen Stürmer mit  langen Pässen. Wir bemühten uns 25 Minuten oft ohne Erfolg. Dann setzt sich Ibo Ibojan links durch, dringt in den Strafraum ein und wird von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelt Kai Böttner sicher. Jetzt hat die Eintracht Oberwasser und kann wenig später durch Martin Leiding in Führung gehen. Den Ausgleich im Gegenzug verhindert der großartige Sebastian Neumann. Wer sie vorne nicht macht....Martin Leiding ist nach der Vorlage von Alexander Siegl mit dem Kopf zur Stelle und erhöht für die Gäste, Aber das war noch nicht genug in der ersten Hälfte. Lindenau verkürzt kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2:3.

Jeder wusste, dass uns eine umkämpfte und spannende zweite Hälfte erwartet. Die Witterungsbedingungen verschlimmerten sich immer weiter, aber das Spiel blieb intensiv und bis zum Schluss dramatisch. Zuerst linderte aber Kai Böttner etwas die Dramatik, als wieder auf Zwei-Tore-Führung der Eintracht ausbaute. Die Gastgeber blieben keine Antworten schuldig. Erst trafen sie nur den Pfosten, aber konnten wenig später auf 3:4 verkürzen. Es blieben noch 20 Minuten Spielzeit in denen alles möglich schien. Die Gastgeber bauten nochmal mächtig Druck auf und schnürten uns teilweise in der eigenen Hälfte. Mit Geschick und Können verteidigten wir diese Führung und waren bei Standards immer gefährlich, wie der Kopfball von Patrick John zeigt, der das Tor nur knapp verfehlte. Im Entrachttor wuchs Sebastian Neumann wieder über sich hinaus und alle halfen ihm dabei. Kurz für Schluss noch viel Glück für die Eintracht, als die Lindenauer den Ball über das Tor schlagen. Nach unendlich langen Minuten pfeift der Schiedsrichter endlich ab und die Jungs haben allen Grund zum feiern.

 

Fazit

Wir haben ein tolles Stadtligaspiel mit vielen Toren. Klar hätte es auch Unentschieden ausgehen können, aber wir nehmen die 3 Punkte wie immer gern aus der Fremde mit. Am kommenden Wochenende prüft uns die Reserve des SSV Markranstädt in Groitzsch. Auf geht`s....

 

L.K.

Stadtpokal 31.10.2017

SpG Bienitz/Leutzsch/west II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:9 (0:2)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Alexander Siegl, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (46.min Philipp Engler), Mathias Mock (60.min Michael Ziegenhorn), Christian Laubert, Thorben Slotosch (71,min Martin Leiding)

Reserve: Stefan Reichstein, Patrick John, Patrick Mayer, Sven Knöfel

 

Tore

2x Kai Böttner, 2x Enrico Fischer, 2x Philipp Engler, je 1x Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Alexander Siegl

 

Spielbericht

Am ersten gemeinsamen Reformationstag in Deutschland kam es zum ungleichen Duell beider Teams.

Die Eintracht machte mit frühen Toren schnell klar wohin die Reise geht. Neun Tore am Ende sprechen eine deutliche Sprache. Schön das sich einige aus unserem Team in die Torschützenliste eintragen konnten, die lange nicht getroffen haben.Der Gastgeber konnte nur zu Beginn kleine Akzente setzen, aber der Erfolg bzw. die Überraschung blieb aus. Je höher der Spielstand umso ruppiger wurde die Gangart und markiger die Sprüche der Spielgemeinschaft. Unser Team ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr einen verdienten Sieg ein.

 

L.K.

10. Spieltag, Stadtliga 28.10.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lipsia II 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Max Böhme, Tino Peschik (66.min Patrick John), Enrico Fischer (82.min Alexander Siegl), Stefan Reichstein (75.min Thorben Slotosch), Rouven Göttsches, Thomas Müller, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Philipp Engler, Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Sven Knöfel

 

Tore

1:0 Rouven Göttsches 44.min, 1:1 Lipsia 69.min

 

Spielbericht

Am gestrigen Samstag trafen zwei Verlierer des letzten Spieltages aufeinander. Die Eintracht hatte die Schlappe beim LSV analysiert und aufgearbeitet. Wie immer hatte unser derzeitiger Gastgeber alles gut vorbereitet. So dass wir uns nur auf den Fussball konzentrieren mussten. Die ersten Ausläufer des Sturmtiefes "Herwart" waren bereits zu spüren und daher blies beiden Teams ein kräftiger Wind ins Gesicht.

In der Anfangsphase gab es kein großes Abtasten. Standardsituation für die Eintracht. Diesmal dr Schütze vom Dienst Enrico Fischer. Wunderbar bringt er den Ball in den Strafraum, dort steigt Lennart Raschke auf und bringt den Tor auf das Tor. Aber dort findet er im Torwart seinen Meister. Die Reaktion des SV Lipsia ließ nicht lange auf sich warten. Deren Stürmer scheitert an unserem Meister Sebastian Neumann. Zwei Minuten später wieder die Gäste  Hier klärt Lennart Raschke hinter seinem bereits geschlagenen Torwart. Toller Beginn von beiden Teams. Es blieb keinen Zeit lange nachzudenken. Die Eintracht wollte nun den Führungstreffer. Mehrfach lag dieser in der Luft. Stefan Reichstein traf den Pfosten, Enrico Fischer fehlte leider die Präsision und schoss gemeinsam mit Rouven Göttsches den Torwart warm. Kurz vor der Halbzeit gelang es unserer Eintracht doch noch in Führung zu gehen und sich zu belohnen. Patrick Mayer schickte Rouven Göttsches mit einem tollen Pass in die Spitze auf den Weg und diesmal gelang es den Hüter zu überwinden. Besser hätte der Zeitpunkt nicht gewählt sein können. Halbzeit.

Voller Euphorie ging es in die zweite Hälfte. Aber dem Weg von der Kabine bis zu Spielfeld musste irgendetwas passiert sein. Hatte der Wind den Schwung aus Hälfte eins weggeblasen? Unverständlich nach der tollen ersten Hälfte. Bei der Eintracht blieb vieles Stückwerk und Lipsia wurde immer stärker. Gleich nach zwei gespielten Minuten klatschte der Ball an das Gehäuse der Gastgeber. So war es eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fiel. Ein Schuss von der Strafgrenze flatterte auf Sebastian Neumann zu und senkte sich hinter ihm ins Tor. Reaktion des Heimteams? Keine! Man ließ sich immer weiter in die eigene Hälfte drücken. Es ist Sebastian Neumann und dem Pech der Lipsiastürmer zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Uns gelang in Richtung des Gegners Tor nichts mehr. So können wir von einem glücklichen Punkt sprechen.

 

Fazit

Jetzt heißt wieder fleißig arbeiten im Training. Dienstag wartet die nächste Pokalherausforderung. 12 Uhr Friesenstraße. Auf geht`s...

 

L.K.

9. Spieltag, Stadtliga 21.10.2017

LSV Südwest vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:1 (4:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Ibo Ibojan, Patrick John (73.min Rouven Göttsches), Thomas Müller, Alexander Siegl, Martin Leiding, Mathias Mock (64.min Philipp Engler), Christian Laubert (64.min Martin Nahrendorf)

Reserve: Florian Hildebrand, Sven Knöfel

 

Tore

1:0 LSV 16.min, 2:0 LSV 21.min, 3:0 LSV 37.min, 4:0 LSV 45.min, 5:0 LSV 58.min, 6:0 LSV 61.min, 6:1 Ibojan 73.min

 

Spielbericht

In der Stadtliga Leipzig hat die erste Männermannschaft des SV Eintracht Leipzig-Süd mit 1:6 beim Leipziger Sportverein Südwest verloren und tritt damit tabellarisch weiter auf der Stelle.

Die Gäste von der Südkampfbahn mussten im Vorfeld auf einige Stammkräfte verzichten und nutzten die Gelegenheit ein wenig durch zu rotieren. So agierte man unter anderem vor der Vierer-Abwehrkette mit nur einem Sechser und bot dafür mit Fischer und Siegl gleich zwei kreative Spielmacher auf.
Nach einer ruhigen Anfangsphase, in der sich beide Teams zunächst ein wenig abtasteten, nahm das Match in der Folge immer mehr an Fahrt auf. Die Platzherren übernahmen schließlich zuerst die Initiative und setzten die Göttsches-Elf früh unter Druck - mit Erfolg. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld hob der LSV das Spielgerät per Diagonalball über die Abwehrkette, wo Maximilian Wunderlich richtig stand, nicht lang zögerte und zum 1:0 abschloss. Die Gäste wirkten wie gelähmt und konnten auch in der Folge nicht ihr gewohntes Kombinationsspiel aufziehen. So nutzten die formstarken Kicker aus Zschocher zwei weitere Nachlässigkeiten in der ELS-Hintermannschaft zu weiteren Treffern, für die jeweils wieder der flinke Wunderlich verantwortlich war - 3:0. Was war hier denn los? In der letzten Saison hatte die Eintracht noch beide Partien deutlich mit 6:0 für sich entscheiden können und nun lag man nach einer guten halben Stunde mit drei Treffern hinten, obwohl man optisch nicht viel schlechter agierte. Der Unterschied: Die Platzherren agierten schlichtweg griffiger in den Zweikämpfen, wacher in den 1vs.1-Situationen und eiskalt vor dem gegnerischen Kasten, während der Vorjahres-Zweite nie richtig ins Match fand und in der gefährlichen Zone die letzte Konsequenz vermissen ließ. So passte auch ins Bild, dass der LSV quasi mit dem Pausenpfiff durch Topscorer Roman Kretzschmar gar das vierte Tor erzielen konnte. "Alles auf Null" hieß die Marschroute für die zweite Hälfte, denn diese Schmach der ersten 45 Minuten wollten die Grün-Weißen in jedem Fall so schnell wie möglich vergessen machen. Doch an diesem Tage sollte einfach nichts zusammenpassen: Bezeichnend dafür die anschließenden Gegentreffer Nummer fünf und sechs, die jeweils nach unübersichtlichen Situationen im Strafraum fallen sollten. Wieder waren die Südwestler gedanklich schneller, eroberten die zweiten Bälle und machten das halbe Dutzend voll. Ein gebrauchter Tag für die Eintracht, die dennoch das Fußballspielen nicht einstellte und versuchte weiter spielerische Lösungen zu finden, auch wenn der Spielausgang längst entschieden war. So suchte ELS ein ums andere Mal den Weg über die Außenpositionen, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Dieser sollte schließlich in der 73. Spielminute fallen, als Ibo Ibojan einen nur unzureichend abgewehrten Torschuss im Nachschuss über die Linie drückte. In der Endphase besaßen schlussendlich beide Vertretungen noch einmal die Chance das Ergebnis positiver zu gestalten, doch es sollte nichts mehr passieren.
Fazit
Unter dem Strich stand ein völlig verdienter Erfolg für die Kicker von der Radrennbahn, die in der aktuellen Spielzeit deutlich konstanter auftreten als noch im Vorjahr. Der aktuelle Tabellenneunte von der Raschwitzer Straße hat jedoch schon am Samstag die Chance auf dem "heimischen Kunstrasen in Groitzsch" die Scharte wieder auszuwetzen, wenn man die Sachsenliga-Reserve des SV Lipsia Eutritzsch empfängt.
M.N.

8. Spieltag, Stadtliga 15.10.2017

VfB Zwenkau II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:1 (1:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (46.min Patrick John), Michael Ziegenhorn (46.min Martin Leiding), Patrick Mayer, Thorben Slotosch (64.min Enrico Fischer)

 

Tore

1:0 Zwenkau 41.min, 1:1 Enrico Fischer 94.min

 

Spielbericht

Am vergangenen Sonntag führte uns der Weg zum zweiten Aufsteiger nach Zwenkau. Aus dem Spiel gegen den anderen Aufsteiger Rotation sollten wir die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben. Duelle gegeneinander gab es zuletzt in der Stadtklasse. Wir hatten gute Erinnerungen an faire Duelle. Aber was sich da auf Platz abspielte war unter der Gürtellinie und hat mit dem im Zwenkauer Spielbericht erwähnten Fußball pur nichts zu tun. Wie sah die erste Hälfte aus? Die Eintracht war mehr oder weniger das spielbestimmende Team. Zwenkau wehrte sich nach Kräften. Trotzdem gelang es unseren Jungs gefährlich vor dem Zwenkauer Hüter aufzutauchen. Leider vergaben wir unsere Chancen viel zu einfach oder schossen dem Torwart in die Arme. Hier wären sicher ein oder zwei Tore möglich gewesen. Gegen die zeitweise überforderte Defensive der Gastgeber wäre die Führung absolut in Ordnung gegangen. Hier rächt es sich wieder. Da die Zwenkauer durch einen Elfmeter in Führung gehen. Leider konnte man von außen nicht entscheiden, ob er gerechtfertigt war. Aber der Schiedsrichter pfiff und es stand 1:0. Glücklicherweise blieb uns der zweite Schock erspart, als die Gastgeber nach einem guten Konter den Ball an die Latte knallten. Puh, das war knapp.

Zu Beginn der 2.Hälfte ist das Spiel ausgeglichen.Kleinere, aber nicht zwingende Chancen bringen keinen Erfolg. Zweimal Patrick John mit Kopfball und Fernschuss macht auf sich aufmerksam. Der sehr agile Ronny Jentzsch auf Zwenkauer Seite macht der Eintrachtabwehr immer wieder das Leben schwer. Mit zunehmender Spielzeit nimmt das Spiel an Härte zu. Es ist alles mit dabei unsportliches Verhalten, Rudelbildung und Foulspiele. So pusht sich das Spiel immer weiter hoch. Aber auch sportliche Höhepunkte gab es noch. Zwenkau vergab reihenweise Chancen die aus Kontern entstanden. Die Eintracht rackerte und arbeitete. Sebastian Neumann verließ bei eigenen Standards sein Tor. Die Dramatik erlebte ihren Höhepunkt als Enrico Fischer in der 94.min der berechtigten Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. Das war die richtige Antwort und so sollte sie immer aussehen.Nichts tut mehr weh als Gegentore.

 

Fazit

Zweimal wurde die Mannschaft bestraft, die ihre Chancen in den jeweiligen Halbzeit nicht genutzt haben. Hälfte eins die Eintracht und Hälfte zwei die Zwenkauer. So kann man doch von einem gerechten Unentschieden sprechen. Der sportliche Wettkampf sollte immer soweit gehen, dass man sich nach dem Spiel die Hände reichen kann. Leider war das heute nicht immer der Fall. Zurück zum sportlichen geht am kommenden Wochenende, wenn wir zu Gast bei LSV Südwest sind. Auf geht`s...

 

L.K.

2. Runde, Stadtpokal 08.10.2017

SG LVB vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:1 (0:0)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Ibo Ibojan, Patrick John, Alexander Siegl (65.min Rouven Göttsches), Lennart Raschke, Martin Nahrendorf (88.min Thomas Müller), Martin Leiding (72.min Thorben Slotosch), Patrick Mayer, Christian Laubert

Reserve: Enrico Fischer, Michael Ziegenhorn, Mathias Mock, Max Taubert

 

Tore

0:1 Martin Leiding 51.min

 

Spielbericht

Das Spitzenduell des Stadtpokals der Stadt Leipzig fand an diesem Wochenende zweifellos an der Neuen Linie statt. Der Brand hat seine Spuren hinterlassen. Aber der Verein macht das Beste daraus und das nötigt uns Respekt ab. Vergangene Saison fand Paarung erst im Halbfinale statt und das Spiel gewann LVB verdient. Diese Saison sieht es da schon etwas anders aus. Das Spiel in Liga gewann die Eintracht knapp. Auch diesmal wollten wir den Sieg. Wir konnten kadermäßig fast aus dem Vollen schöpfen, dass wollten wir auch den Gegner spüren lassen.

Die erste Hälfte fand auf Augenhöhe statt. Wie sagt man so schön? Beide Mannschaften neutralisierten sich. Dabei wunderte man sich aber eher über die Spielanlage des Gastgebers. Viele lange Bälle und wenig spielerisches war zu sehen. Die Eintracht wartete ab und konnte sich gut auf den Gegner einstellen. Wenn es um Chancen ging, lag die Eintracht knapp in Führung. Vielversprechend war der Konter bei dem Patrick Mayer unseren Stürmer Ibo Ibojan einsetzte. Leider war sein Abschluss zu unplatziert und konnte so vom Torhüter abgewehrt werden. So durfte man auf die Ausrichtung in der 2.Hälfte gespannt sein. Denn einen Sieger musste es heute geben. Bewahrheitet sich die Prophezeihung, wer das erste Tor schießt gewinnt? Dies wurde beim Füllen der Getränkeflaschen prophezeit.

Aber wer dachte, dass die 2.Halbzeit mit einem Feuerwerk bedingt, sah sich getäuscht. Wie aus dem Nichts, dann die Eintrachtführung. Alexander Siegl schickt Christian Laubert mit einem feinen Steilpässchen über links. Dieser setzt bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball nach innen. Im Fünfer liegt Martin Leiding und bringt den Ball nach mehreren Versuchen im Tor unter. Dann das 2:0. Aber nein Fehlanzeige. Der Schiedsrichter pfeift vorher Foulspiel. Niemand weiß warum. Klar erhöht LVB nun den Druck. Sebastian Neumann und seine Abwehrrecken stehen nun unter diesem. Beide Mannschaften bringen frische Kräfte. Die Eintracht bleibt mit ihren Kontern immer gefährlich. LVB hat die größte Chance, als Sebastian Neumann bereits geschlagen ist, aber Lennart Raschke für seinen geschlagenen Torwart klärt. Weitere hochkarätige Chancen sind Mangelware. Diesmal hat erarbeitet sich der Gast das Glück und gelangt nicht unverdient in die 3.Runde.

 

Fazit

Schade, dass diese Ansetzung schon zu so einem frühen Zeitpunkt des Pokals stattfand. Schön war zu sehen, dass beide Mannschaften, trotz einer gewissen Brisanz, fair miteinander umgingen. Die Eintracht feiert und LVB ist traurig. Wir sehen uns im Rückspiel in der Liga. Dann werden die Karten wieder neu gemischt. Am kommenden Sonntag führt aber der Weg der Eintracht erstmal zum Aufsteiger nach Zwenkau. WIr erinnern uns an schöne Duelle, als beide Mannschaften noch Stadtklasse spielten. Auf geht`s...

 

L.K.

7.Spieltag, Stadtliga 30.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs SG Rotation II 3:2 (0:1)

 

Kader

Sebastian Neumann, Kai Böttner, Enrico Fischer (46.min Martin Leiding), Ibo Ibojan, Patrick John, Rouven Göttsches (84.min Kenneth Reiß), Thomas Müller, Lennart Reschke, Martin Nahrendorf, Konrad Werner, Thorben Slotosch (76.min Felix Anders)

 

Tore

0:1 Rotation 24.min, 1:1 Martin Leiding 53.min, 2:1 Rouven Göttsches 78.min, 3:1 Felix Anders 83.min, 3:2 Rotation 89.min

 

Spielbericht

Den gestrigen Tag nennen ab sofort Joker-und Debütantentag. Debütanten, weil wir uns aufgrund von Ausfällen einiger Stammkräfte mit A-Jugendlichen verstärkten. Konrad Werner und Felix Anders.bekamen eine Chance sich zu beweisen. Zum ersten Einsatz kam auch Lennart Reschke bei unseren 1.Herren. Herzlich willkommen! Alle drei bekamen Bestnoten für ihr erstes Spiel und das verdient. Warum Joker? Dazu später mehr.

Leider gab es auch schlechte Nachrichten. EIn Spieler von Rotation verletzte sich schwer, so dass er mit dem Krankenwagen vom Spielfeld abgeholt werden musste. Wir wünschen ihm gute Besserung! Der Spielbeginn gestaltete sich ausgeglichen. Rotation mit der ersten Chance nach einer Ecke, als sich ein Kopfball senkte, aber glücklicherweise erst hinter dem Tor. Enrico Fischer wollte wenig später die passende Antwort geben, aber verfehlte leider das Tor. Die größten Chancen vergaben aber Rouven Göttsches als er am Torwart scheiterte und und wieder Enrico Fischer als er nach Rückgabe von der Grundlinie über den Ball schlug. Wenig später die bereits erwähnte schwere Verletzung des Spielers von Rotation und eine minutenlange Unterbrechung. Die Gäste zeigten sich weniger beeindruckt  Die Eintrachtbrachte nun fußballerisch nicht mehr viel auf den Rasen. Die Strafe folgte auf dem Fuße mit der Führung für Rotation. Die Antwort der Heimelf blieb aus. Spielertrainer Rouven Göttsches dann kurz vor dem Halbzeitpfiff allein vorm Torhüter, aber dieser lenkt den Ball um den langen Pfosten.

Mahnende Worte in der Pause. Aber es gebann wie in Hälfte eins. Rotation mit der ersten Chance. Sebastian Neumann wird überluptt, aber glücklicherweise senkt sich der Ball erst hinter dem Tor. Dann beginnt die Geschichte der bereits erwähnten Joker. Martin Leiding eingewechselt für Enrico Fischer erzielt das erlösende 1:1. Nun sieht vieles besser aus. Aber Vorsicht ist geboten. Nach zwei guten Chancen von Ibo Ibojan und einem Freistoss von Patrick John hat plötzlich Rotation wieder die Chance auf den Ausgleich. Der Ball wird in allergrößter Not auf der Linie geklärt. Mit Felix ANders wird der zweite Joker eingewechselt. Mit einer Einzelleistung und Lupfer über den Torwart erhöht er zum 3:1. Wer denkt das alle Messen gesungen sind sieht sich getäuscht. Die Jungs von Rotation stemmen sich gegen die Niederlage. Sebastian Neumann muss noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, bevor kurz vor Schluss der Anschlusstreffer fällt. Die drei Minuten Nachspielzeit werden noch etwas hektisch, aber die Eintracht bringt die Führung über die Zeit.

 

Fazit

Aufgrund der Steigerung in der 2.Hälfte geht der Sieg in Ordnung. Aber über ein Unentschieden hätte sich auch niemand beschweren können. Schön zu wissen, dass wir beim Nachwuchs aus dem Vollem schöpfen können. Konrad und Felix haben sich toll eingefügt. Am kommenden Feiertag geht`s gegen MoGoNo. Dort sind zwei gute Halbzeiten nötig um etwas mitzunehmen. Auf geht`s...

 

L.K.

6.Spieltag, Stadtliga 25.09.2017

KSC 1864 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:3 (0:3)

 

Kader

Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer (62.min Alex Siegl), Ibo Ibojan, Patrick John (46.min Christian Laubert), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Patrick Mayer, Thorben Slotosch (70.min Thorben Slotosch)

Reserve: Rouven Göttsches, Philipp Engler

 

Tore

0:1 Ibo Ibojan 21.min, 0:2 Patrick John 24.min, 0:3 Enrico Fischer 27.min

 

Spielbericht

Nach dem Ausfall des Spieles am vergangenen Wochenende gegen MoGoNo ging es gegen den KSC frisch ans Werk. Viele gesundheitsbedingte Ausfälle bei der Eintracht meldeten sich rechtzeitig zum Wettkampfbetrieb zurück. Den weiterhin Verletzten wünschen wir gute Besserung und schnelle Rückkehr ins Team.

Die Eintracht befindet sich nach dem Saisonbeginn im Mittelfeld und der KSC am Ende der Tabelle. Eine Konstellation die vor dem Spiel nicht viel aussagt außer das alles möglich ist.

In welcher Richtung das Spiel gehen sollte zeigte die Eintracht von Beginn an. Fünf Minuten brauchte unsere Elf um auf Betriebstemperatur zu kommen. Kai Böttner und Enrico Fischer eröffneten das Chancenfestival auf das Tor des KSC. Bei der nächsten Chance erinnerte man sich an die Vorsaison, als Patrick John die Eintracht durch einen Freistoß zurück ins Spiel brachte. Mit ähnlicher Finesse war auch der gestrige Freistoß getreten, nur das er diesmal am rechten Pfosten landete. Die einzigste Chance zu Beginn für den KSC unterband der Schiedsrichter durch einen Abseitspfiff, Nächster Knaller dann durch Ibo Ibojan, den der gegnerische Torwart reflexartig mit einer Hand hält. In der 19,min muss Sebastian Neumann Kopf und Kragen vor einem heranstürmenden Gegenspieler riskieren und klärt die Situation. In den kommenden zehn Minuten fällt die Spielentscheidung. Hier glänzt zweimal Ibo Ibojan. EInmal als Vollstrecker und beim anderen Mal als Vorbereiter für Patrick John.  Das dritte Tor erzielt Enrico Fischer nach Flanke von links von Kai Böttner. Der Gastgeber macht viel zu wenig aus den kleinen sich ergebenden Chancen. Die beste Chance lassen sie aus bester Freistoßsituation liegen, als der Ball rechts oben am Knick vorbeirauscht. Enrico Fischer hat kurz vor der Pause die Chance zu erhöhen, aber der Ball wird auf der Linie geklärt.

Pause.

Zu Beginn der 2.Halbzeit gleich der erste verletzungsbedingte Wechsel. Patrick John (Diagnose ausgekugelter Ellenbogen) musste raus. Gute Besserung! Aber kein Qualitätsverlust bei den Einwechslungen der Eintracht. Die erste Chance hatte wieder die Eintracht. Leider schlägt Ibo Ibojan über den Ball. Dann hat der KSC zwei Großchancen um das Anschlusstor zu erzielen. Aber es ist wieder zu ungenau oder "Krake" Neumann kommt wie immer irgendwie an den Ball und verhindert schlimmeres. Die Eintracht spielt natürlich nun auf Konter. Aber der KSC kommt nochmal völlig frei zum Kopfball, der allerdings über das Tor geht. Danach ist wohl der Wille bei den Gastgebern endgültig gebrochen. Die Zuschauer sehen nun Chancen der Eintracht im Minutentakt. Gern hätte ich über weitere Tor berichtet, aber diese bleiben Fehlanzeige. Hier war viel, viel mehr möglich und fast jeder Einzelne hätte sich belohnen können bzw. müssen. Schade, dass dies verwehrt blieb. Kurz vor Schluss bleibt uns noch das Herz stehen, als Sebastian Neumann mit seinem Gegenspieler zusammenprallt und liegenbleibt. Glücklicherweise zeigte er keine Nachwirkungen und er konnte das Spiel beenden.

 

Fazit

Ein jederzeit, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg. Leider wurde es verpasst mehr Tore zu schiessen. Am kommenden Wochenende geht es gegen die Zweite von Rotation in Groitzsch. Dann müssen die Chancen genutzt werden, um siegreich zu sein. Auf geht`s

 

L.K.

4.Spieltag, Stadtliga 10.09.2017
BSG Chemie Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:1 (0:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Kai Böttner, Philipp Engler (75.min Rouven Göttsches), Thomas Müller, Martin Nahrendorf (58.min Mathias Mock), Martin Leiding, Enrico Fischer, Florian Hildebrandt (7.min Patrick John), Michael Ziegenhorn, Christian Laubert
Tore

0:1 Thomas Müller (16.), 1:1 Chemie (56.), 2:1 Chemie (82.), 3:1 Chemie (89.)

 

Spielbericht

Die Schwere der Aufgabe war uns bewusst, was nicht unbedingt an Unterschieden im fußballerischen lag. Unsere Mannschaft trat deutlich grippegeschwächt gegen einen topfitten Gegner im Alfred-Kunze-Sportpark auf Platz 6 (!) an. Wir waren nicht in der Lage 11 gesunde Spieler in der Startelf aufzubieten. Allen Spielern großen Respekt, die sich trotzdem dieser Aufgabe stellten. Die Gastgeber wollten uns die Rahmenbedingungen so schwer wie möglich machen. Was ihnen gelang. Egal, das setzt zusätzliche Kräfte frei. Das festgelegte Spielfeld war eines Stadtligaspieles unwürdig. Vielleicht aber so gewollt. Anwesende Kinder hätten mit Eimerchen und Schaufel Spaß im Sand auf dem Spielfeld gehabt. Sehr schade, weil man auch der eigenen Mannschaft schadet, auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Es war nicht lange gespielt, als die Eintracht einen weiteren Ausfall hinnehmen musste. Florian Hildebrands Oberschenkel machte zu und er musste früh ausgewechselt werden. Patrick John kam für ihn zum Einsatz. Chemie kam zu zwei kleineren Chancen die nichts einbrachten. So konnte sich die Abwehr finden und das machten sie gut. Praktisch mit der ersten Chance erzielte unsere Eintracht das Führungstor. Kai Böttner legte sich den Ball zurecht und beförderte ihn in den den Strafraum, wo Thomas Müller goldrichtig stand und den Ball im Tor unterbrachte. Die Chemiker erarbeiteten ihre Chancen aus dem Spiel, waren aber zumindest in der 1.Hälfte schwach in der Verwertung. WIr lauerten mit gefährlichen Standardsituationen. Leider konnte Patrick John keinen seiner zwei Kopfbälle im Tor unterbringen. So konnte die Gastelf die Führung in die Pause retten.

Die Gastgeber hatten sich wohl für die 2.Hälfte viel vorgenommen. Mehrfach zeigte Sebastian Neumann seine Klasse und die genervten Gastgeber fingen nun an Gründe zu suchen. Schimpften lautstark selbst über das eigene Geläuf und haderten mit der eigenen Chancenverwertung. Langsam ließen die Kräfte der Gäste nach. Auch von der Bank kamen teilweise erkrankte Spieler. Klar standen wir damit jetzt unter Druck. Leider fiel der Ausgleich viel zu früh und gab den Chemikern zusätzliche Motivation. Kurz vor dem Führungstreffer hatte Enrico Fischer die Gelegenheit unsere Elf in Führung zu bringen, aber er schoss den Ball über das Tor. Dann ging der Gastgeber in Führung. Kurz danach bediente Thomas Müller den eingewechselten Rouven Göttsches, der aber knapp rechts am Tor vorbeischoss. Leider sollte sich die verpasste Chance auf den Ausgleich rächen. Anstatt dessen schoss der Gastgeber das dritte Tor und machte den Sack zu. Unsere Kräfte waren am Schlusspfiff völlig aufgebraucht.

 

Fazit

Am Ende ein verdienter Sieg für die Chemiker. Wie sachon zu Beginn erwähnt Respekt an alle unseren Kranken die alles gegeben haben. Wer weiß wie es unter normalen Bedingungen ausgegangen wäre? Aber das gehört ins Reich der Spekulation. Als nächstes kommt der aktuelle Tabellenzweite nach Groitzsch. Hoffen wir, dass sich bis dahin einige Spieler erholt haben, Auf geht`s...

 

L.K.

Testspiel, 03.09.2017

SpVgg Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:1)

 

Kader

Sebastian Neumann (46. Max Taubert), Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Enrico Fischer, Stefan Reichstein, Patrick John, Alex Siegl (46. Michael Ziegenhorn), Patrick Mayer, Christian Laubert, Thorben Slotosch (46. Rouven Göttsches)

 

Tore

0:1 Christian Laubert (33.), 1:1 SpVgg (37.), 2:1 SpVgg (60.)

 

Spielbericht

Da wir in der ersten Runde des Pokals noch nicht eingreifen mussten, vereinbarten wir mit SpVgg für den gestrigen Sonntag ein Freundschaftsspiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten das Spiel angehen wie ein Punktspiel. Anfängliches Angriffspressing zwang den Gegner zu vielen Fehlpässen. Leider waren die eigenen Ballbesitzphasen aber nicht von Erfolg gekrönt. Zu selten konnten wir uns gute Torgelegenheiten erarbeiten. Einzig Christian Laubert konnte mit einem satten Abschluss im 16er den Gästetorhüter überwinden.

Die zweite Halbzeit begann schwungvoll. Nun waren die Chancen da, aber deren Verwertung blieb aus. Entweder traf man den Pfosten, schlug ein Haken zu viel im 16er, konnte das 1v1 nicht für sich entscheiden oder traf das leere Tor nicht. In der 60. Minute erhöht SpVgg Leipzig auf 2:1.

 

Fazit

Insgesamt ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft. Am kommenden Sonntag geht es gegen Chemie II. Um dort zu bestehen muss jeder einzelne wieder dazu bereit sein an seine Leistungsgrenze zu gehen.

 

L.K.

3.Spieltag, Stadtliga 26.08.2017
SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG LVB 3:2 (2:1)
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik, Max Böhme, Kai Böttner, Stefan Reichstein (77.min Philipp Engler), Patrick John, Rouven Göttsches (55.min Alex Siegl), Thomas Müller, Martin Nahrendorf, Martin Leiding (83.min Enrico Fischer), Patrich Mayer
Reserve: Max Taubert, Kenneth Reiß
Tore
1:0 Kai Böttner (6.), 1:1 LVB (7.), 2:1 Rouven Göttsches (37.), 3:1 Martin Leiding (62.), 3:2 LVB (68.)
Spielbericht
Bekanntlich verschlägt es unsere Mannschaft zun den Heimspielen nach Groitzsch. Dort wurden wir gut aufgenommen und der gastgebende Verein stellt uns alles großzügig vieles zur Verfügung und erleichtert uns die Organisation rund um das Spiel. Vielen Dank!
Das Spiel muss unser Team natürlich selbst organisieren. Der Gegner war niemand anderes als die SG LVB. Nun hieß es für das Eintrachtteam die Niederlagenserien aus der vergangenen Saison vergessen zu machen. Aber einfach ist gegen dieses Team anders. Nach zwei Siegen zum Saisonstart konnte man mit großem Selbstvertrauen rechnen. Beide Teams gingen von Beginn an engagiert zur Sache. Rouven Göttsches setzt nach einigen Sekunden mit einem Fernschuss ein Achtungszeichen und zeigte die Richtung an, in die es gehen sollte. Mit der zweiten Aktion in Richtung LVB-Tor ging unser Team in Führung. Wieder beteiligt Rouven Göttsches der auf Kai Böttner ablegt und dessen Schuss sich über den Torwart ins Tor senkt. Klasse und nun in Ruhe das Spiel aufziehen. Denkste! Praktisch im Gegenzug erzielen die Gäste den Ausgleich. Entstanden aus einem Missverständnis zwischen Torwart und Abwehr, dass der gegnerische Stürmer clever ausnutzt. Die nächsten Minuten sind von viel Kampf ohne spielerische Höhepunkte geprägt. Beide Teams stehen sehr kompakt und lassen sich wenig Platz. In der 37.min geht es dann doch zügiger. Tino Peschik setzt Rouven Göttsches in Szene. Dieser legt den Ball am Torwart vorbei und als niemand mehr an den Torerfolg glaubt, schießt er den Ball praktisch von der Grundlinie ins Tor. Vor der Pause passiert nichts mehr.
Der Beginn der 2.Hälfte ähnelt der Mitte der 1.Hälfte. Wenig Bewegung und viel Kleinklein. Die Eintracht ist so Herr der Lage, weil LVB zu wenig einfällt. Eine geniale Idee hat dann später Kai Böttner, der den über rechts in Richtung gegnerischen Strafraum eilenden Martin Leiding sieht. Dieser nimmt den Ball so wie er kommt, Der Ball wickelt sich um den Fuß (Aussage des Spielers) und schlägt unhaltbar wenig später im Tor ein. Zwischen den Toren ist das Spiel ohne Höhepunkte. So kommt LVB zum Anschlusstreffer. Klar lecken sie nochmal Lunte. aber die Großchancen hat die Eintracht. Leider können aber weder Kai Böttner noch Martin Nahrendorf den Sack zu machen. Aber die Heimmannschaft bringt den knappen Vorsprung über die Runden und fährt den zweiten Sieg in Folge ein.
Fazit
Erstmal ist dieses Erfolgserlebnis für die Köpfe wichtig. Denn auch LVB ist schlagbar. Jetzt kann man auch von einem guten Saisonstart sprechen. Nächste Woche ist spielfrei in der Stadtliga. Aber wir sind nicht untätig und spielen ein Freundschaftsspiel gegen SpVgg Leipzig am Sonntag um 15 Uhr. Auf geht`s...
L.K.
2.Spieltag, Stadtliga 20.08.2017
SV Brehmer Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig- Süd 0:2 (0:1)
 
Kader
Sebastian Neumann, Tino Peschik Florian Hildebrand (31.min Patrick John), Max Böhme, Kai Böttner, Ibo Ibojan (71.min Enrico Fischer), Stefan Reichstein, Rouven Göttsches, Thomas Müller, Alexander Siegl (60.min Christian Laubert), Martin Leiding
Reserve: Max Taubert, Mathias Mock
 
Tore
0:1 Rouven Göttsches (18.), 0:2 Rouven Göttsches (90+2.)
 
Spielbericht
Der Auftakt in die neue Spielzeit verlief für beide Teams am vergangenen Spieltag unterschiedlich. Während Brehmer mit einem Unentschieden startete, musste der letztjährige Vorjahreszweite mit der besten Abwehr bereits 3 Tore schlucken und verlor. Natürlich wollten es beide Mannschaften besser machen. Beim Rasenmäher der Gastgeber wurde der Rasen auf Heimhöhe gemäht, um es technisch besseren Mannschaften das Spielen zu erschweren. Aber hoch und weit bringt nicht immer Sicherheit.
 
Die Eintracht begann stark. Chance um Chance wurde erspielt. Bereits nach vier Minuten versuchte Kai Böttner den Ball in den Winkel zu zirkeln, aber verfehlte knapp das Tor. Dann hat Rouven Göttsches zweimal die Chance die Gäste in Führung zu bringen. Feine Vorarbeiten von Tino Peschik bringen ihn in hervorragende Positionen, aber leider verfehlt er das Tor knapp. Aber aller guten Dinge sind drei. Diesmal legt Alex Siegl auf den gut aufgelegten Rouven Göttsches auf. Diesmal belohnt sich unser Stürmer mit der verdienten Führung. Leider kann Ibo Ibojan nicht nachlegen und scheitert kurze Zeit später am Torhüter. Dann muss Florian Hildebrand den Platz verletzungsbedingt verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Für ihn kommt Patrick John. Der langer Verletzungspause langsam wieder Anschluss findet.In der Nachspielzeit findet auch der Gastgeber endlich statt. Der Schuss aus guter Position geht knapp über das Tor. Mit etwas mehr Genauigkeit hätte der Ball auch im Tor landen können. SO geht es aber mit der knappen Führung in die Pause.
Die 2.Hälfte begann wie die 1.Hälfte endete. Brehmer hatte die erste Chance, aber konnte daraus keinen Nutzen ziehen. Danach sah man ein schwaches Stadtligaspiel. Der Eintracht gelang es weiterhin die Angriffe der Gastgeber zu unterbinden. Während Brehmer nicht in der Lage war aus abwartenden Haltung der Eintracht Kapital zu schlagen. Zwar verstärkten die Scholz-Schützlinge zum Ende hin ihre Aktivitäten, aber die Kette der Gäste hielt fest zusammen und vieles weitgehend vor dem eigenen Strafraum klären. Wir hatten einfach vergessen den Sack zu zumachen. Eine Viertelstunde vor Schluss setzt Tino Peschik einen Freistoss knapp neben den linken Pfosten. In der 85.min besitzt Brehmer die beste Chance zum Ausgleich, aber Sebastian Neumann stemmt sich mit allen Körperteilen dagegen und verhindert den Ausgleich.Doch die Eintracht hat den längerem Atem. In der Nachspielzeit vergibt zwar Rouven Göttsches eine Chance, aber macht es beim zweiten Mal besser als er nach einem tollen Diagonalpass von Christian Laubert und Vorarbeit von Enrico Fischer das 2:0 erzielt.
Kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter ab und der erste Saisonsieg ist im bereits erwähnten Sack.
 
Fazit
In puncto Chancenverwertung hat die Eintracht Nachholbedarf. Spielerisch können wir an die vergangene Spielzeit anknüpfen. Das wird auch nötig sein. Der nächste Gegner heißt LVB und genau dort werden diese Attribute gefragt sein. Am kommenden Samstag ist um 14 Uhr Anstoss in Groitzsch. Auf geht`s...
 

L.K.

 1. Spieltag, Stadtliga 12.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SV Lok Engelsdorf 2:3 (1:2)

 

Kader

Neumann - Laubert, Böhme, Hildebrand, Müller - Nahrendorf (63. Slotosch), Böttner, Ibojan, Reichstein (74. Mock), John (46. Leiding), Göttsches.

Reserve: Taubert, Reiß, Ince, Fischer.

 

Tore

0:1 Engelsdorf (3.), 0:2 Engelsdorf (28.), 1:2 Ibo Ibojan (29.), 2:2 Ibo Ibojan (55.), 2:3 Engelsdorf (80.)

 

Spielbericht

Einen echten Brocken zum Saisonauftakt hatte der SV Eintracht Leipzig-Süd mit dem Rekordaufsteiger SV Lok Engelsdorf vor der Brust. Die Elf um Kapitän Marco Weichert konnte in der Vorsaison 29 von 30 Partien gewinnen und kam mit einer entsprechend breiten Brust an die ELS-Wahl-Heimspielstätte nach Groitzsch. Auf dem Kunstrasen erwischten die Gäste einen Start nach Maß: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Gastgeber tankte sich ein Lok-Akteur über die rechte Seite durch und bediente den eingelaufenen Torjäger David Brandenburger, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und einschob - 0:1. Doch damit nicht genug: Die Eintracht fand gar nicht in die Begegnung und ließ in der Defensive immer wieder Unkonzentriertheiten zum Vorschein kommen, während man im Spiel nach vorne schlichtweg ideenlos agierte. Auch die besten Gelegenheiten von Göttsches und John brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz anders die Gäste, die konsequent in den Zweikämpfen und schnörkellos in der Offensive auftrat, jedoch einige gute Gelegenheiten ausließ. Erst in der 28. Spielminute war es erneut Brandenburger, der einem Rückpass von der Grundlinie in Mittelstürmer-Manier über die Linie drückte. Doch direkt im Gegenzug führte der pure Wille zum Anschlusstreffer: Nach unnachahmlichem Einsatz von Böttner an der Eckfahne fasste sich Ibo Ibojan ein Herz aus halblinker Position und schweißte das Leder an den linken Innenpfosten, sodass Lok-Keeper Fleischer keine Chance hatte. Bis zum Pausenpfiff egalisierten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld und rieben sich in zahlreichen leidenschaftlich geführten Zweikämpfen auf.

 

Reichstein hat den Führungstreffer auf dem Fuß

Im zweiten Abschnitt kamen die ELS-Kicker wacher aus der Kabine und legten neben einer positiveren Körpersprache auch mehr Zug zum Tor an den Tag. Immer wieder suchte man die pfeilschnellen Ibojan und Göttsches, doch diese blieben zunächst ohne Schussglück. In der 55. Spielminute schnürte dann aber auch Ibojan seinen Doppelpack, als er nach einer Freistoßflanke von Böttner goldrichtig stand und zum 2:2-Ausgleich einschoss. Das Momentum schien nun auf Seiten der Gastgeber zu liegen, denn auch in der Folge drängte Eintracht-Süd auf den dritten Treffer. Wieder Göttsches und Böttner per Freistoß besaßen weitere Möglichkeiten. Ein Raunen hallte dann in der 62. Spielminute über den Platz, als Reichstein im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kommt und die Kugel mit links an den Pfosten nagelte. Der Treffer lag in der Luft, doch die Engelsdorfer überstanden diese Druckphase und konnten sich in der Schlussviertelstunde selbst wieder in der Offensive zeigen. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es dann wild: Erst wurde das vermeintliche 3:2 durch Leiding aufgrund einer umstrittenen Abseitsstellung von Vorlagengeber Göttsches aberkannt, ehe auf der Gegenseite die nächste unglückliche ELS-Abwehraktion zum Siegtreffer für den SV Lok führte. Nach einem unsauber geklärten Ball sprang die Kugel mit reichlich Effet zwischen zwei Verteidigern auf - der am schnellsten schaltende Sascha Seidel spritzte dazwischen und lupfte die Kugel über den schon herausgeeilten Keeper Neumann ins Tor. Die letzten Minuten blieben zwar spannend, doch es sollte beim nicht unverdienten Auswärtserfolg für den Aufsteiger aus Engelsdorf bleiben.

 

L.K.