Punkt- und Pokalspiele 2017/2018

 

Datum
Tag
Uhrzeit
Gegner Ort

Ergebnis

19.08. Sa 10:30 Uhr SG Dresden Striesen Auswärts 0:3
26.08. Sa 10:30 Uhr FC Grimma Heim 0:2
02.09. Sa 10:30 Uhr BSG Stahl Riesa Auswärts  1:2 
09.09. Sa 10:30 Uhr VFC Plauen Heim 0:5
16.09. Sa 12:00 Uhr 1.FC Lok Leipzig Heim 0:1
23.09. Sa 11:30 Uhr

FSV Budissa Bautzen

Auswärts 1:3
30.09. Sa 10:30 Uhr SC Borea Dresden Heim 0:4
21.10. Sa 10:30 Uhr VfB Auerbach Heim 1:3
28.10. Sa 12:00 Uhr VfB Fortuna Chemnitz Auswärts 0:4
04.11. Sa 10:30 Uhr FC Eilenburg Heim 0:2
11.11. Sa 10:30 Uhr SSV Makranstädt Auswärts 0:5
18.11. Sa 11:30 Uhr FC Oberlausitz Neugersdorf Heim 0:2
05.12. Di 19:00 Uhr 1.FC Lok Leipzig Auswärts 0:3
09.12. Sa 11:00 Uhr FC Grimma Auswärts 0:3
24.02. Sa 11:00 Uhr SC Borea Dresden Auswärts 0:6
24.03. Sa 11:30 Uhr VFC Plauen Auswärts 0:5
28.03. Mi 17:45 Uhr FSV Zwickau Auswärts 2:3
07.04. Sa 10:30 Uhr BSG Stahl Riesa Heim 0:1
14.04. Sa 10:30 Uhr VfB Auerbach Auswärts 0:4
21.04. Sa 10:30 Uhr VfB Fortuna Chemnitz Heim 1:0
28.04. Sa 10:30 Uhr FC Eilenburg Auswärts 0:1
05.05. Sa 10:30 Uhr FSV Budissa Bautzen Heim 0:3
12.05. Sa 10:30 Uhr SSV Makranstädt Heim 0:2
26.05. Sa 10:30 Uhr FC Oberlausitz Neugersdorf Auswärts 0:8
02.06. Sa 12:30 Uhr 1. FC Lok Leipzig Heim 0:6
09.06. Sa 12:30 Uhr FSV Zwickau Heim 2:0
16.06. Sa 10:30 Uhr SG Dresden Striesen Heim 0:4

Spielberichte 2017/2018

 

26. Spieltag Landesliga, 16.06.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. SG Dresden-Striesen 0:4 (0:1)

 

Aufstellung

Benjamin – Jones, Dominik, Paul D, Robert – Leon, Katzsche – Marcus, Felix Yannic, Max. Eingewechselt:Julian Hertwig, Leo, Ben und Tim

 

Tore

0:1 SG Dresden (2.), 0:2 SG Dresden (63.), 0:3 SG Dresden (64.), 0:4 SG Dresden (80. +1)

 

Spielbericht

Wie sagt man so schön: ein Spiegelbild der ganzen Saison. Ja so könnte man das letzte Spiel leicht beschreiben. Zum Anpfiff eine Unkonzentriertheit, die der Gegner eiskalt und willensstark ausnutzt. Dann bis zum Pausenpfiff gute spielerische Szenen von unserer Mannschaft. Sogar kleine Kabinettstückchen waren zu bestaunen. Torchancen haben wir uns sogar 1000 prozentige herausgespielt. Aber wie in den vielen Spielen zuvor fehlte im Abschluss die Konzentration und Willenskraft den Ball wirklich über die Linie zu bringen. In der 2. Halbzeit machten die Gegner dann – wie so oft - aus keiner Chance ein Tor und die Dinge nahmen ihren Lauf. Schade, dass wir nach dem schönen Sieg gegen den FSV Zwickau im Saisonabschlussspiel nicht noch einmal jubeln konnten. Gelernt haben alle sehr viel in den vergangenen 26 Saisonspielen. Taktisch war die Entwicklung sogar herausragend. Das viele Ge- und Erlernte werden viele Spieler in der A Jugend Landesklasse gut anwenden können. Die überwiegende Mehrzahl wird ja in der B Jugend verbleiben und kann sich auf deutlich mehr Siege in der nächsten Saison – eine Etage tiefer – schon jetzt freuen. Geehrt wurden zum Saisonabschluss noch Ebe für die meisten Einsatzminuten, Jones für die meisten absolvierten Trainings von Januar bis Juni und Paul Decker fuer die Beste individuelle Entwicklung.

 

Christian Rocca

25. Spieltag, Landesliga, 09.06.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. FSV Zwickau 2:0 (0:0)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Dominik, Paul D., Jones – Katzsche, Leon – Marcus, Felix, Yannic, Max Eingewechselt: Tim, Adrian, Julian H. und Ben

 

Tore

1:0 ET (12. Min.), 2:0 Katzsche (65. Min.)

 

Spielbericht

Fussball ist schon ein interessanter und vor allem unberechenbarer Sport. 0:14 Tore waren unsere Empfehlung aus den letzten beiden Pflichtspielauftritten. Wie schon in Neugersdorf spielten wir schnell 11:10. Diesmal allerdings war es gegnerische Torwart, der Zas nach einem Zuckerpass unsanft von den Beinen holte. Hätte er es nicht gemacht, wäre es das sichere 1:0 fuer uns gewesen. So aber blieb dem Unparteiischen keine andere Wahl. Schon vor der Szene zeigten unsere Jungs, dass sie Willens waren den ersten Auftritt auf dem neuen Rasen zu einem Erfolgserlebnis zu machen. 12:30 Uhr bei Gluthitze war nicht schön, wurde aber – wie verlangt – auf Punkt 4 gebucht. Die Gäste taten sich im Spielaufbau durch unsere immer wieder aggressiv störenden Offensivspieler Zas, Yannic, Felix und Max sehr schwer. Viele Balleroberungen und eigene gute Aktionen folgten. Aus vielen guten Gelegenheiten sind sicherlich die Torchancen von Zas und Yannic herauszuheben. Der Feldspieler, der den Torwart der Zwickauer ersetzte hatte aus seiner Sicht unten rechts eine ausgeprägte Stärke. Nachdem Zas aus 4 Metern diese austestete, vergewisserte sich Yannic aus 10 Metern nochmal. Sollten wir wieder an unserer Torabschlussschwäche scheitern? In der Halbzeitpause stellten wir unser bis dahin durchaus ansehnliches Spiel auf „noch offensiver“ um. Der Pass in die Spitze war oft zu steil und wenig gefühlvoll. Im Spielaufbau ließen wir aber gegen 10 wacker kämpfende Zwickauer wenig bis nichts zu. Deutlich zu spüren war, dass die Abwehrreihe wieder ohne Sperren oder Krankheiten eingespielt punkten konnte. Einzig das Tempo im Aufbauspiel hätte oft noch etwas höher sein können. Dass es kurz nach der Pause nach feiner Eingabe von Ben ein Eigentor war, dass uns auf die Siegerstraße brachte, passte irgendwie zu unserer Abschlussstärke. Auch das 2:0 war kein schönes Tor, doch es war voller Willenskraft und Entschlossenheit. Heute wollten auf dem schönen neuen Rasen unbedingt gewinnen. So sind wir nicht nur nach 1:0 Führungen im gesamten Saisonverlauf ungeschlagen, sondern auch auf heimischem Südkampfbahngeläuf unbesiegt. Wir wollen nun alles geben, dass beides im letzten schweren Saisonspiel gegen Dresden Striesen so bleibt.

 

Christian Rocca

 

24. Spieltag, Landesliga, 02.06.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. 1. FC Lokomotive Leipzig 0:6 (0:2)

 

Aufstellung

Benni – Leon, Dominik, Julian H., Mauro – Katzsche, Yannic – Marcus, Felix, Leo - Adrian Eingewechselt: Tim und Ben

 

Tore

0:1 1. FC Lok (15.), 0:2 1. FC Lok (17.), 0:3 1. FC Lok (62.), 0:4 1. FC Lok (65.), 0:5 1. FC Lok (67.), 0:6 1. FC Lok (73.)

 

Spielbericht

Viele enge Spiele hatten wir uns erarbeitet und waren oft mit viel Lob des Gegners als Verlierer vom Platz gegangen. Lediglich 3,0 Tor im Schnitt kassierten wir. In den letzten beiden Spielen allerdings konnten wir noch maximal Mitleid vom Gegner bekommen. Schade, dass wir uns im Saisonfinale so hängen lassen. Der Schreiber der Spielberichte lässt sich nun auch hängen. Er weiß auch wirklich nicht, was es zu dem blutleeren Auftritt unserer Jungs so viel zu schreiben gäbe. Eins allerdings wollen wir in jedem Falle sicherstellen: in den allerletzten beiden Auftritten der jüngeren Vereinsgeschichte des SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. in der schönen Landesliga wollen wir uns den maximalen Respekt unserer Gegner erarbeiten und pfeifen auf das Mitleid J

 

Christian Rocca

23. Spieltag, Landesliga, 26.05.2018

FC Oberlausitz Neugersdorf vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 8:0 (2:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Dominik, Paul, Robert – Katzsche, Mauro, Yannic, Marcus – Felix - Julian H. Eingewechselt: Leo und Ben

 

Tore

1:0 FCO (3.), 2:0 FCO (6.), 3:0 FCO (43.), 4:0 FCO (46.), 5:0 FCO (49.), 6:0 FCO (72.), 7:0 FCO (76.), 8:0 FCO (78.)

 

Spielbericht

Dass die weiteste Auswärtsfahrt der Saison mit der höchsten Niederlage endete, war bitter. Nach 3 und 6 Minuten netzten die Neugersdorfer bereits ein. Da durfte einem schon mulmig werden. Zu pomadig, überhaupt nicht bereit für einen echten Kampf auf Landesliganiveau, waren unsere Jungs. Einzig landesligatauglich war die Spielvorbereitung. Die beiden Busfahrer Thomas und Christian fanden pünktlich die richtigen Ausfahrten und steuerten die feinen Eintrachtbusse direkt nach Langansalza im schönen Spremberger-Lausitzer Land. Auch der Trainer war gut ausgeschlafen mit einem guten Plan nach Neugersdorf angereist. Mit viel Köpereinsatz zeigten die Gastgeber von der ersten Sekunde an, wer heute der Sieger sein wird. Diese Zeichen kann man nur mit extremer Bereitschaft und Gegenwehr in „falsche Rauchzeichen“ umdeuten. Wie allerdings einige unserer Spieler nach 2,5 Stunden Busfahrt ihre Körper einsetzten, erinnerte schon an das köperloseste aller Ballspiele, den Basketball! Als dann auch noch Jones mit einem echt großartigen Reflex den Ball von der Linie abwehrte hätte auch Manuel Neuer Respekt abverlangt. Der Elfmeter landete an der Querlatte und Jones unter der Dusche. Nun liefen wir etwas mehr und die Neugersdorfer vermutlich etwas weniger und wir hielten in Unterzahl tatsächlich das 0:2 bis zur Halbzeit. Kurz nach der Halbzeit und kurz vor dem Abpfiff wurde unseren Spielern dann noch einmal richtig zünftiger Landesligafussball demonstriert. Mehr als staunen war für unsere vollkommen überforderten U17 Spieler heute dann nicht mehr drin. Eine desolate Leistung fand in einem 0:8 ihren Ausdruck. Einzig auszunehmen sind unsere folgenden drei Spieler: Pfosten, Latte und Kuki. Pfosten und Latte warfen sich ca. 4 mal in die gewaltigen Schüsse der Gastgeber und besonders hervorzuheben aus diesem Trio bleibt Kuki. Er warf sich noch deutlich mehr als 4 mal in gewaltige Schüsse und Gegenspieler. Ihm, Pfosten und Latte war es am Ende zu verdanken, dass wir im einstelligen Bereich die Heimreise antreten durften. 3 mal noch können wir nachweisen, dass wir in dieser Saison einiges dazu gelernt haben. Dazu bedarf es allerdings noch einmal einer deutlichen Willenssteigerung!

 

Christian Rocca

22. Spieltag, Landesliga, 12.05.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt 0:2 (0:2)

 

Aufstellung

Benni – Jones, Dominik, Paul, Mauro – Leon, Yannic, Katzsche – Marcus, Felix, Leo, . Eingewechselt: Max, Robert, Julian H., und Adrian

 

Tore

0:1 Markranstädt (6.), 0:2 Markranstädt (22.)

 

Spielbericht

Ja, Gegentore fallen nach individuellen Fehlern. Beim ersten Gegentor war der klar zuordenbar. Beim zweiten war es dann schon schwerer. Es schauten viele Eintrachtler zu, wie sich mehrere Markranstädter versuchten den Ball im Gehäuse zu versenken. Im vierten oder fünften Versuch waren die Gästebemühungen dann von Erfolg gekrönt. Es hätte nur noch gefehlt, dass die Staffage stehenden Eintrachtspieler ob der großen Willenskraft der Gäste applaudiert hätten. Technisch und spielerisch war es zum wiederholten Male ein Spiel auf Augenhöhe. Und in Spielen mit ähnlich starken Spielpartnern entscheiden dann die Kleinigkeiten. Und diese Kleinigkeiten können knallhart benannt werden: Entschlossenheit in der Zweikampfführung. Schärfe und Willenskraft beim Anlaufen der Gegenspieler. Willen ein Tor zu erzielen. Motivation untereinander. All diese Punkte sind nicht neu. Nein, sie wiederholen sich schön regelmäßig und der Trainer weist vor den Spielen und in Spielanalysen immer wieder darauf hin. Es wäre alles nicht so schlimm und so extrem ergebniswirksam, wenn dann nicht noch diese eklatante Abschlussschwäche dazu käme. Wenn ein Spieler auf den Torwart im 1:1 zuläuft und den Ball nicht verwandeln kann, ein weitere Spieler dann den Nachschuss so scharf dem Torwart auf die Pfoten drischt, dass diese auch noch am Montag glühen werden und dann der zweite Nachschuss überhastet am Winkel vorbeigezimmert wird, spielt man vorne zu Null und verliert selbstredend das Spiel. Dass dann der Schiedsrichter auch noch einen am Winkel verbeigezimmert hat und dem armen Leon, der sagenhafte 2 Foulspiele in 80 Minuten zu Wege brachte, völlig überflüssigster Weise eine Gelb/Rot Sperre verpasste, passte so richtig schpn in´s Bild. Lichtblick waren die eingewechselten Spieler, die an diesem weiteren tor- und punktelosen Samstag alle 4 gezeigt haben, dass sie stark mit den Hufen scharren und demnächst von Beginn an ran wollen. Freuen wir uns auf intensive Trainings rund um die Pfingstzeit, um dann im Ligaendspurt noch 1 bis 12 Punkte zu sammeln.

 

Christian Rocca

20. Spieltag, Landesliga, 05.05.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. FSV Budissa Bautzen 0:3 (0:2)

 

Aufstellung

Benjamin – Jones, Dominik, Paul D, Robert – Leon, Yannic – Marcus, Katzsche, Leo - Felix. Eingewechselt: Mauro. Max und Paul H.

 

Tore

0:1 Bautzen (FE) (40.), 0:2 Bautzen (40.+2), 0:3 Bautzen (65.)

 

Spielbericht

Unsere B Jugend sorgt in dieser Saison in vielerlei Hinsicht für „einmalige“ Erlebnisse. Das 115 Jahre alte Trainergespann hat in den weit über 1.000 bislang gesehenen und erlebten Spielen keine Erinnerung, dass es beim Stand von 0:0 fast den Pausenpfiff gegeben hätte und dann die Kabinentür zur Halbzeit bei einem Spielstand von 0:2 in´s Schloss fällt. Am Samstag war es dann soweit. Dass es auch noch ein Foulelfmeter war, über den man vortrefflich diskutieren kann setzt dem ganzen auch noch den I-Punkt auf. Die ersten 25 Minuten hielten wir sehr gut mit den Bautzenern mit. Ab Minute 26 erzielten die Bautzener immer mehr Übergewicht. Sie hatten die bessere Spielanlage und wirkten auch etwas fokussierter. Chancen schließlich spielten sich die Gäste auch nicht heraus. Nachdem Jones und Robert die Seiten gewechselt hatten, bekamen wir sogar noch die Bautzener Überlegenheit auf deren linker Seite besser in den Griff. Paul Decker schilderte nach dem Spiel den Elfmeterpfiff wie folgt: „ich habe gar nichts gemacht – er warf sich an meinen Hals und fiel dann hin. Er wollte sich wohl an mir festhalten, weil er gestolpert war“. Bei einer so genauen Beschreibung nach dem Spiel werden die Zweifel über die Berechtigung des Pfiffes immer größer. Dass der Elfmeter sicher verwandelt wurde, war keine Überraschung, der Rückpass von Ebe auf Bennie nach erfolgtem Anstoß dann aber schon. Nur der Bautzener war so wenig überrascht, dass er eiskalt zum 0:2 verwandelte. Das ganze Spiel nach gutem Beginn in 120 Sekunden weggeschmissen. So könnte die brutale Überschrift lauten. In Halbzeit 2 hätten wir den Sieg verdient gehabt. Gute, beste und allerbeste Gelegenheiten ließen wir aber ungenutzt. Die Bautzener Coaches waren mit der eigenen Leistung trotz 3:0 Führung nicht zufrieden. Wir hatten im Abwehrverhalten auch vieles richtig gemacht. Auch die Räume stellten wir zuweilen ganz gut zu. Nur das Schießen von Toren muss weiter trainiert werden.

 

Christian Rocca

19. Spieltag, Landesliga, 28.04.2018

FC Eilenburg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 1:0 (1:0)

 

Aufstellung

Benni – Jones, Dominik, Paul, Robert – Leon, Yannic, Mauro – Marcus, Felix, Leo

Eingewechselt: Max, Paul H., und Katzsche

 

Tore

1:0 Eilenburg (10.)

 

Spielbericht

Siege sind etwas Schönes. Schade nur, wenn man zu lange daran denkt und sich darin sonnt. Dieses Gefühl kannten wir ja noch nicht in dieser Saison. Wer aber Böses ahnte, wurde in der 1. Halbzeit voll bestätigt! Pomadig, überrascht, unentschlossen, sind gute Beschreibungen für das Verhalten einiger Spieler. Der Mann mit den meisten Ballkontakten war unser Torwart. Nein, nicht weil der Gegner ihn warm geschossen hätte. An der Gefährlichkeit der gegnerischen Angriffe gemessen, wäre er wohl erfroren. Es waren die Rückpässe seiner Mitspieler, die den Torwart stark erwärmten. Keine Bewegung vorne, keiner, der den Ball abholen wollte, kein schnelles Spiel durch den Torwart – einfach Rückpässe eben. 2 mal schossen die Gastgeber auf´s Tor und führten. Überrascht waren sie sicherlich nicht, dass sie führten, schließlich entführten sie ja schon 3 Punkte von unserem Heimfeld und wussten eigentlich nicht warum. Zumindest in Halbzeit 2 sollte dieses Gefühl seine deutliche Wiederholung finden (entschuldigend für die Eilenburger sei aber gesagt, dass wir auch mal gerne als schwächere Mannschaft Punkte mitnehmen würden und nicht erwartet hätten, dass sie sie nicht angenommen hätten). Aber weiter der Reihe nach. In der Kabine angekommen war zumindest klar, dass wir kein Tor verdient hatten, denn wir spielten ja kaum zielstrebig vorwärts. Dass wir eins kassiert hatten war nicht logisch, aber zumindest Tatsache. Nach der lautesten Kabinenansprache nach der vermutlich schwächsten Halbzeit der Saison waren wir dann mit mehr Konzentration auf dem Feld. Wir spielten mutiger. Auch wenn teilweise die Bälle meterweit vom Fuß sprangen, kamen wir immer besser in´s Spiel. Chancen ergaben sich nun einige. Einer konnte dem immer höher werdenden Tempo leider nicht folgen. Nach schönem Zuspiel von Yannic war die Eingabe leider noch etwas zu scharf für Felix, der den Ball 10 Minuten vor dem Ende nur um Zentimeter verfehlte. Der Freistoß von Felix verfehlte das Tor dann um noch weniger Zentimeter, ehe Ebe aus der Drehung mit einem feinen Schuss den Aussenpfosten traf. Als Paul Heine alleine auf´s Tor stürmend völlig unrichtiger Weise wegen angeblicher Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde, blieben wir dennoch ruhig. Als dann Yannic hinter Ball und Gegner stehend quer angespielt wurde und den Ball allerfeinst in der 80. Spielminute zum 1:1 einschob war der Jubel groß. Der Videobeweis hätte ihn dann stark düpiert, aber auch der Mann an der Pfeife traute sich nicht so richtig ihn zu überstimmen und gab seinen Abseitsverdacht auch nach Spielende unumwunden zu. Er war sich aber nicht ganz sicher und erkannte deshalb dem Treffer seine Gültigkeit ab. Unsere Aufregung war dann entsprechend, denn wir waren uns ganz ganz sicher! Aber wir machten auch in den 4 folgenden Nachspielminuten nochmal richtig Druck. Benni tauchte vor des Gegners Tor auf und dann kam der Ball, der es sein musste! Er war es aber nicht und streichelte den Querbalken, nachdem ihm Marcus per Kopf eigentlich den Netzbefehl gegeben hatte. Das Fazit nach Spielende war ziemlich schnell klar: Ein Fußballspiel besteht aus 2 Halbzeiten und das Alterslimit sollte nicht nur für Schiedsrichter und Spieler gelten.

 

Christian Rocca

18. Spieltag, Landesliga, 21.04.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. VfB Fortuna Chemnitz 1:0 (0:0)

 

Aufstellung

Benni Weltklasse – Jones Weltklasse, Dominik Weltklasse, Paul Weltklasse, Mauro Weltklasse – Katzsche Weltklasse, Leon Weltklasse, Yannic Weltklasse – Marcus Weltklasse, Felix Weltklasse , Leo Weltklasse.

Eingewechselt: Ben Weltklasse und Robert Weltklasse

 

Tore

1:0 Felix Weltklasse (58.)

 

Spielbericht

Jetzt kann er weg, der Konjunktiv: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Wir haben YEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEAAH

Gewonnen! So was von verdient HURAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA

Haben sich das alle!

JUHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU

Einfach Weltklasse!

 

Christian Rocca

17. Spieltag, Landesliga, 14.04.2018

VfB Auerbach vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 4:0 (3:0)

 

Aufstellung

Benni – Robert, Jones, Ebe, Paul D. – Leon, Katzsche– Marcus, Yannic, Felix, Ben.

Eingewechselt: Mauro und Adrian

 

Tore

1:0 Auerbach (15.), 2:0 Auerbach (25.), 3:0 Auerbach (33.), 4:0 Auerbach (57.)

 

Spielbericht

Nach 2 wirklich gelungenen Auftritten in Zwickau und gegen Riesa folgte heute ein stark durchwachsener Auftritt unserer Mannschaft. In den ersten Minuten wollten wir selbstbewusst zeigen, dass wir aus den letzten Spielen positive Energie mitgenommen hatten. Das Gelang tatsächlich ganz gut. Die ersten beiden Chancen hatten wir. Ben und Katzsche hatten eine Doppelchance. Unsere alte Schwäche zeigte sich sofort. Ein neutraler Zuschauer würde wohl die Frage stellen „waren das Torschüsse?“ Dennoch spielten wir ein couragiertes Forechecking. Natürlich sah man auch schon nach 5 Minuten, dass Auerbach nicht durch einen dummen Zufall nur einen einzigen Minuspunkt hinter Plauen steht. Aber ein nach Torchancen ausgeglichenes Spiel nach einer Viertelstunde war ja auch noch aller Ehren wert. Die Gastgeber erhöhten den Druck weiter und Bennie wartete mit einer Glanzparade auf. Den geklärten Ball wollte Jones zur Überraschung aller noch besser klären und eine Ecke verhindern. Das hat er auch geschafft! In der Folge gab es Anstoß für uns. Auerbach spielte insbesondere unsere Rechte Seite mehr als schwindelig. Ben war wohl schon nach 20 Minuten total ausgepumpt und ging dem Zweikampf so stark aus dem Weg, dass sich der Gegenspieler mit dem 2:0 bedankte. Ja, wir nahmen noch am Spiel teil. Die extrem hoch verteidigenden Gastgeber konnten wir aber durch Bälle hinter die Abwehrreihe kaum in Verlegenheit bringen. Wir spielten einfach die notwendigen Bälle nicht. Warum wir nicht schon vom Torabschlag oder aus der Innenverteidigung immer wieder hinter die Abwehrreihe geschlagen haben um dann selbst zu torgefährlichen Situationen zu kommen, konnte der Redakteur am Spieltag nicht mehr in Erfahrung bringen. Ben und Adrian hatten wohl vor dem Anpfiff noch gewettet, wer in welcher Halbzeit häufiger im strafbaren Abseits stehen wird. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass die Wette mit einem hohen, zweitstelligen Unentschieden endete. Ein Tor hätten wir uns durchaus verdient gehabt, die Auerbacher gingen allerdings mit den ihnen dargebotenen Chancen in der 2. Hälfte auch sehr sträflich um. Hoffen wir, dass wir in der kommenden Trainingswoche wieder an die Leistungen vor der Reise nach Auerbach anknüpfen können und gegen Bautzen wieder konzentrierter und vor allem gedanklich wacher auf dem Platz sind.

 

Christian Rocca

16. Spieltag, Landesliga, 07.04.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. BSG Stahl Riesa 0:1 (0:1)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Jones, Ebe, Paul D. – Leon – Marcus, Yannic, Felix, Mauro - Ben.

Eingewechselt: Oskar, Max, Paul H. und Julian H.

 

Tore

0:1 Riesa (22.)

 

Spielbericht

Wie steigert man das Wort „bitter“. Ganz einfach: bitter, bitterer, B Jugend! Während wir in Zwickau „nur“ 40 Minuten die spielbestimmende Mannschaft waren, haben wir es am sonnigen Geburtstag unseres Co-Trainers mit Cheftrainierfunktion sogar über 80 Minuten geschafft. Ballbesitz: ++; Zweikämpfe: ++; Passquote: ++. Abschluss und Durchsetzungskraft im Strafraum: --. So einfach ist unser Spiel zu bewerten. Den Gegner hatten wir in 3 von 4 Disziplinen klar beherrscht. Nur in der einen, eben doch entscheidenden, hatten uns die Riesaer etwas großartiges voraus. 4 Kontakte über den gesamten Fußballplatz und der Ball zappelte unhaltbar in unserem Netz. Eine traumhafte Kombination, die wir enger hätten verteidigen muessen um das Tor zu verhindern, die aber so schön war, dass sie wirklich ein Tor verdient hatte. Keine 5 Minuten hat es gedauert, bis wir uns wieder geschüttelt hatten und da ansetzten, wo wir vor dem Tor aufgehört hatten. Beste Freistoßpositionen (Felix und Yannic) und gute Passkombinationen reichten aber in Halbzeit 1 nicht aus, um den jungen und engagierten Torwart überhaupt zu prüfen. Alle Bälle segelten neben oder über das Tor. Yannic´s mit links weit gezogener Ball hätte auch ein Tor verdient gehabt, strich aber 50 Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Unsere aller stärkste Phase folgte dann in den Minuten 41 bis 59. Die Riesaer kamen mit Passspiel gar nicht mehr in unsere Hälfte. Wir pressten und drückten mit aller Macht und wollten uns belohnen. Ben setzte sich – wie in der Halbzeit gefordert – im 1:1 auf letzter Linie durch. Freistehend vor dem Tor gelang es aber leider nicht den Ball über die Linie zu schiessen. Immer und immer wieder versuchten wir es und scheiterten an der letzten Konsequenz und Klarheit im Abschluss. Von 4 – 1 – 4 – 1 stellten wir mutig auf ein 4 – 1 – 3 – 2 um, um in den letzten 10 Spielminuten doch noch etwas Zählbares zu erreichen. Bennie tauchte zum zweiten Mal bei einem Standard vor des Gegners Tor auf, da war es dann soweit. Am langen Pfosten stand unser langer Spieler. Er musste ihn nur noch über die Torlinie drücken, den runden Ball. Aber es sollte einfach abermals nicht sein. Erschöpft und wieder ohne Belohnung sanken die sich kräftig mühenden Körper auf den Rasen. Hat unser B Jugend wirklich ein Zauberspruch ereilt, oder ist sie einfach doch Wirklichkeit und Wahrheit, die Definition von „bitter“?

 

Christian Rocca

15. Spieltag, Landesliga, 24.03.2018

VFC Plauen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 5:0 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Jones, Leon, Dominik, Paul D. – Felix, Yannic – Marcus, Katzsche, Ben - Leo.

Eingewechselt: Adrian, Mauro, Robert und Max 

 

Tore

1:0 Plauen 49. Min.; 2:0 Plauen 63. Min.; 3:0 Plauen 68. Min; 4:0 Plauen 73. Min; 5:0 Plauen 80. Min.

 

Spielbericht

Couragiert und voller Tatendrang absolvierten wir eine unserer besten Landesligahalbzeiten. Taktisch wurde die Marschrichtung des Trainers gut umgesetzt. Und zur Überraschung aller waren wir sogar bis zur Verletzung von Leo auch noch die Mannschaft mit den besseren Torchancen! In Dresden haben wir es noch mit fehlender Konsequenz beschrieben, heute muss es leider heißen, dass der Kopf für die Landesliga einfach noch nicht bereit ist. Wenn der Torwart nach einem Bodenzweikampf mit einem unserer Spieler am Boden liegt und der Ball frei auf das leere Tor gespielt werden kann, dann darf der Blick nicht zum Schiedsrichter gehen und in den Augen die Frage stehen: „darf ich den Ball jetzt bitte über die Linie befördern?“. Dann muss es eiskalt heißen: „einnetzen“! Diese kleine Großigkeit fehlt uns leider und so bleibt nur das mittlerweile schmerzende Fazit: wir lernen aus solchen Situationen und werden die Erfahrungen in den kommenden Spielzeiten positiv einsetzen. Eher als Kompliment sind sicherlich die Auswechslungen der Heimmannschaft nach 25 Minuten zu verstehen. Kaufen kann man sich aber anschließend für gutes Spiel, gutes Pressing und gute Ballaktionen nichts. Die Währung heißt: „Tore!“. In der Halbzeit fühlte sich das bis dahin Erreichte dennoch einigermaßen griffig an. Dass wir uns dann auf des Gegners Platz in der 50. Minute auskontern ließen und das 2:0 für die Gastgeber höchst selbst geschossen haben, passt sicherlich in die aktuelle Gesamtsituation. Schon am Mittwoch in Zwickau können wir wieder so couragiert den Platz betreten und zeigen, dass wir durchaus ein ernst zu nehmender Gegner sind. Und wenn wir es schaffen die einschussbereiten Bälle auch in´s Tor zu befördern, ja dann....

 

Christian Rocca

14. Spieltag, Landesliga, 24.02.2018

SG Borea Dresden vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 6:0 (4:0)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Jones, Ebe, Paul D. – Leon, Yannic - Max, Felix, Katzsche, Ben.

Eingewechselt: Oskar, Mauro und Marcus

 

Tore

1:0 Borea (19.); 2:0 Borea (24.), 3:0 Borea (25.), 4:0 Borea (33.), 5:0 Borea (46.), 6:0 Borea (54.)

 

Spielbericht

Nein, unser vierter Saisontreffer wollte uns nicht gelingen. Es fehlt weiter die Überzeugung den Treffer – heute wäre es die Führung gewesen – wirklich zu machen. Die Erkenntnis muss nun baldmöglichst bei allen reifen, dass diese Überzeugung aber unbedingt notwendig ist, sonst bleibt es weiter bei schmalen Drei Treffern für uns! Bis zum 1:0, bei dem der Ball nicht mal voll getroffen wurde und derselbe in unsere rechte Torecke kullerte waren wir wirklich gut im Spiel. Das 1:0 für uns blieb wie beschrieben an der mangelnden Überzeugung und der Latte hängen. Borea hatte soeben die Tugend „Geduld“ ausgerufen, da war sie dann auch nicht mehr nötig, da der Ball auch schon über die Torlinie kullerte. Katzsche und Felix liefen bis dahin gut vorne an. Immer wieder rückten wir gut hinten raus und versuchten bei Ballgewinn durch schnelles Umschaltspiel zu gefallen. Es sah auch gefällig aus. Dann konnte man den Unterschied in den folgenden 5 Spielminuten aber deutlich erkennen. Individuelle Fehler von uns werden knallhart bestraft. Wir können das leider (noch) nicht. Am Ende ist es deutlich ausgedrückt die „individuelle Klasse“, die unsere Mannschaften so superdeutlich unterscheidet. Fortan war es dann auch zu sehen, wer hier die Tabelle von ganz oben grüßt. Es wollte nicht mehr viel Gelingen und wir hatten in der ein oder anderen Szene der zweiten 40 Minuten reichlich Glück, dass es nicht noch höher am Ende gegen uns stand. Ein Testspiel, um wieder in den Rhythmus zu kommen – nicht mehr und nicht weniger. Jammern sollte hingegen auch keiner, denn es sind Charaktere gefragt, um die Mannschaft auf die Siegerstraße zu führen. Der Trainer mahnt dies vor jedem Spiel an und fordert es immer vehementer ein. Schön wäre es, wenn seine Rufe erhört würden. Schon am nächsten Samstag gibt es ein Spiel auf Augenhöhe gegen die Jungs aus Riesa. Hoffentlich ist dann jemand im Team, der die richtige Überzeugung mitbringt und an dem sich die anderen aufrichten können.

 

Christian Rocca

Testspiel, 10.02.2018

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 4:4 (4:1)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Ebe, Oskar, Paul H. – Leon, Felix - Max, Akam, Ben - Ahmad

(Eingewechselt: Adrian und Eric)

 

Tore

1:0 Rotation (3.), 2:0 Rotation (28.), 3:0 Rotation (31.), 4:0 Rotation (40.), 4:1 Ben (40.), 4:2 Adrian (44.), 4:3 Ahmad (60.), 4:4 Adrian (71.)

 

Spielbericht

Deutschland führte im Berliner Olympiastadion 4:0, da kam dann Schweden auf und drehte das Spiel noch auf ein 4:4. Dortmund entzauberte Schalke und führte 4:0. Dann fühlte es sich nach dem 4:4 für Schalke wie die Deutsche Meisterschaft an. Nun ja, meisterlich fühlte es sich nicht an, aber ein 0:4 dreht man – wie an den wenigen Beispielen und deren Einprägsamkeit zu erkennen – nicht alle Tage. Der ein oder andere Trainer wäre in der Halbzeitpause wohl bis auf den Marktplatz zu hören gewesen. So schlimm war unser Defensivverhalten. Die Laufbereitschaft und der Wille sich in Zweikämpfen für seinen Nebenmann „auf zu opfern“. Individuelle Fehler kamen dann auch noch dazu und es stand 0:4. „Jeder kann sich heute zeigen und für die Punktspiele aufdrängen“. So hatte es der Trainer vor dem Spiel formuliert, denn es fehlten immerhin 7 Stammspieler. Die Antwort der Spieler war wohl „nein Danke – in Punkspielen? - ich? – bin doch nicht verrückt.“ Glück für alle, dass nur 7 und nicht 11 fehlten! Wie gesagt, auf dem Marktplatz war in der Halbzeit nichts zu hören. Die Worte waren wohl aber so gewählt, dass zumindest einige an der Ehre gepackt schienen. Mit Adrian, der erstmals das Eintrachttrikot trug, kam auch ein technisch sehr versierter Spieler zum Einsatz, der es verstand den engen Raum gut zu nutzen. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass er im Dezember noch das Trikot des Gegners trug und die engen Platzverhältnisse einfach nur gewohnt war. In jedem Falle trug er mit seinen beiden Toren zur Korrektur der schwächsten 40 B Jungendminuten in der Saison 17/18 erheblich bei. Mehr Engagement und Wille reichten schon aus um die zweiten 40 Minuten zu dominieren und ergebnistechnisch klar zu gestalten. In 14 Tagen bei Borea Dresden sollten wir uns zwei Mal starke 40 Minuten gönnen!

 

Christian Rocca

Testspiel, 27.01.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. TuS Leutzsch 7:0 (2:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Robert, Tim, Dominik, Paul D. – Mauro, Felix - Marcus, Akam, Max - Ahmad Eingewechselt: Jones, Oskar und Ben

 

Tore

1:0 Ahmad (20.); 2:0 Max (37.), 3:0 Ben (43.), 4:0 Oskar (45.), 5:0 Marcus (65.), 6:0 Max (66.), 7:0 Ben (73.)

 

Spielbericht

Immer noch reichlich angeschlagene Spieler, aber immerhin schon wieder einige mehr einsatzbereit als am Wochenende vorher. Der Gegner hat im Vorfeld alles gegeben um auf wenigstens 11 Spieler zu kommen. So stand z.Bsp. ein Spieler des aktuellen Stadtligaspitzenreiters der Männer im Kader. Leider verletzte sich noch ein Spieler der Leutzscher beim Aufwärmen, so dass es am Ende doch nur 10 Spieler waren. Jones in Halbzeit 1 und Akam in Halbzeit 2 unterstützten aber die Gäste. Als Niklas Meier (in der F und E Jugend noch für die Eintracht am Ball) 5 Minuten vor Schluß mit Krämpfen in den Waden an der Seitenline lag, spiegelte dieses Bild den Spielverlauf gut wieder. Sie haben gekämpft und sich nach Leibeskräften gewehrt. Und sind dabei an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen. Über die Grenzen des Erlaubten allerdings nicht. 3 Testspiele – alle 3 zu Null! Das gibt Hoffnung auf mehr Stabilität in den anstehenden Ligaaufgaben. Beim Tore schießen ging es auch voran. 0, 2 und nun 7. Dass das Tore schießen nicht unsere Paradedisziplin ist, war auch heute zu sehen, aber die Erfolgserlebnisse lassen vielleicht doch bei dem einen oder anderen den Knoten platzen. Und mit Ben haben wir eine echte Alternative aus der C Jugend gewonnen. Er kann bei viel Trainingsfleiss zu starker Konkurrenz für den ein oder anderen oft nicht verfügbaren Spieler werden.

Das Spiel heute ist sicherlich nicht über zu bewerten, es war aber für die Fitness und das weitere Spielverständnis enorm wichtig. Wir freuen uns mit den 5 verschiedenen Torschützen und auf den Punktspielauftakt am nächsten Wochenende.

 

Christian Rocca

Testspiel, 21.01.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. Bornaer SV 91 e.V. 2:0 (0:0)

 

Aufstellung

Kuki – Eric, Paul D., Dominik, Ben – Mauro, Yannic - Marcus, Katzsche, Leo - Achmed

 

Tore

1:0 Mauro (44.), 2:0 Marcus (60.)

 

Spielbericht

Was haben Tim, Jones, Oskar, Paul H., Felix, Benjamin, Akam und Leon gemeinsam? Sie waren heute zum Spiel gegen das Landesklassen Spitzenteam aus Borna krank oder verletzt. Dazu noch der außerhalb Leipzig´s weilende Max und der mit Büchern beschäftigte Robert. Die gute Nachricht war, dass wir das Spiel mit 11 einsatzfähigen Spielern beginnen und auch beenden konnten. Und die 11 Spieler, die den schneebedeckten weichen Kunstrasen in Groitzsch betraten, hatten sich auch einiges vorgenommen. Zuerst mussten wir uns allerding noch an die teilweise neuen Positionen gewöhnen und so kam Borna zu zwei Pfostentreffern, die aus Abschlüssen nach Fehlern von uns im Spielaufbau resultierten. Borna war in den ersten 20 Minuten äußerst präsent und hätte durch unsere Unterstützung die Führung durchaus verdient. Da wir aber in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit unsere ersten Chancen erspielten und diese auch ungenutzt ließen, war das Halbzeitresultat nicht ganz ungerecht. In der völlig neu zusammengesetzten Abwehrreihe spielten sich Ben und Eric auf den Außen immer besser ein und Paul D. und Ebe bekamen die gegnerischen Stürmer mit zunehmender Spieldauer auch immer besser in den Griff. Im Zentrum liefen wir viel und hatten teilweise gute Ideen. Das Passspiel über 3 Meter endete allerdings oftmals mit Ballbesitz für die Bornaer. Marcus und Leo waren auf den Flügeln oft druckvoll unterwegs und Achmed war 80 Minuten extrem bemüht und einige gute Abspiele waren zu verzeichnen. Im Abschluss fehlte ihm leider das notwendige Quentchen Glück. In der zweiten Halbzeit kamen wir durch unser gutes Pressing – insbesondere im Zentrum immer wieder zu schnellen Ballgewinnen und kontrollierten fortan die Partie. Die beiden Tore waren Ausdruck der Überlegenheit nach dem Pausentee. Weitere gute und sehr gute Chancen ließen wir ungenutzt, so dass das Ergebnis sich nicht mehr veränderte. Der Ball lief auf dem schwierigen Untergrund gut durch unsere Reihen und wir haben uns sehr gut in das Spiel hereingearbeitet. Kuki spielte an seinem Geburtstag zu Null und spendierte anschließend Kuchen und Getränke in der Kabine. Ein gelungener Test gegen einen starken Gegner.

 

Christian Rocca

Testspiel, 14.01.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. VfL Halle 96 U15 0:0

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Leon, Dominik, E.G. – Felix, Yannic – Marcus, Katzsche, Max - Oskar. Eingewechselt: Achmed, Mauro, Jones und Benjamin

 

Spielbericht

Unser allererste Auftritt im Jahre 2018 hatte eine gute Nachricht parat und eine weniger gute. Die gute Nachricht, wir haben zu Null gespielt. Die weniger gute Nachricht, wir haben es nicht geschafft den Ball in´s Eckige zu befördern. Die Regionalligakicker des VfL Halle waren heute natürlich körperlich deutlich unterlegen, begeisterten aber mit Technik und vor allem taktischer Disziplin. Ein hervorragender Gegner für den Auftakt in ein spannendes Kalenderjahr! Selbst konnten wir nicht an die excellente Form des Trainingskicks gegen die eigene A Jugend anknüpfen. Etliche Fehlpässe zuviel nagten offensichtlich am Selbstvertrauen. Schade, dass trotz immer wiederholender und teilweise begeisternder Ansprachen des Trainers in der Mannschaft einfach keine Stimmung geben will, die Positives bewirkt und Mitspielern mit hängenden Köpfen ein Lachen in´s Gesicht zaubert. Allererste kleinste Ansätze waren zu hören – insgesamt aber immer noch viel viel zu wenig positive Stimmung und Ausstrahlung auf dem Platz. Natürlich hatten wir zahlreiche Chancen das Spiel für uns zu entscheiden und wir waren auch durchsetzungsfähiger und zielstrebiger. Aber auch die Gäste hatten nach teilweise haarsträubenden Abspielfehlern unserer Hintermannschaft beste und allerbeste Einschussmöglichkeiten. Beiden tat dieses Spiel am Ende aber sicherlich gut, denn beide Mannschaften konnten auch viel Positives in die nächste Trainingswoche mitnehmen. Haben doch zum Beispiel beide Abwehrreihen keine Gegentore zugelassen.

 

Christian Rocca

13. Spieltag Landesliga Sachsen, 09.12.2017

FC Grimma vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 3:0 (1:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Tim., Dominik, Yannic – Leon, Felix, Katzsche - Marcus, Paul D. - Maximilian Hertr.. Eingewechselt: Mauro, Oskar und Achmed

 

Tore

1:0 Grimma (16.), 2:0 Grimma (60.), 3:0 Grimma (80.)

 

Spielbericht

Täglich grüßt das Murmeltier! Und heute hat es ganz besonders heftig gegrüßt! Nicht gleichwertig waren wir heute, sondern wirklich höchst engagiert, focussiert, bestens vorbereitet und angriffslustig. Drei Tore spiegeln auch den Spielverlauf gut wieder, nur leider ist auf der Anzeigetafel das Ergebnis falsch herum angezeigt! So wie wir in Groitzsch auf dem Kunstrasen begonnen haben, war schnell zu sehen, dass hier kein abgeschlagener Tabellenletzter spielt, sondern eine Mannschaft, die endlich das erste Erfolgserlebnis für sich verbuchen will. Schon nach 60 Sekunden hätte der Ball im Winkel zappeln können. Felix zog beherzt ab, doch der Gästetorhüter, der sein letztes Spiel für Grimma ausgerechnet gegen uns bestreiten musste, war noch ein kleines Stückchen besser als der Schuss von Felix. Er steht übrigens fortan in der Bundesliga bei einem Rasenballsportverein im Tor. Dann kamen die Sekunden von Ebe! Konsequent gingen wir in die Zweikämpfe nach einem Standard für uns. So wollten wir das schon seit Wochen sehen. Heute klappte es endlich hervorragend. Nur den Oberkörper hatte Ebe bei seinem freien Schuss aus 7 Metern vergessen über den Ball zu legen. Einige weitere gute Möglichkeiten durch Zas und Paul D. folgten, ehe Max nach 15 Minuten – fast – alles richtig machte und den Ball schlussendlich unter dem Torwart hindurchschob, leider aber auch am Tor vorbei. Nein, das ist nicht der vollständige Spielbericht! Es sind die Schilderungen der ersten 15 Spielminuten. Mit einem anderen Torwart auf Grimmaer Seite oder aber mit der allerletzten Entschlossenheit hätte das Spiel entschieden sein können. Hätte – hätte – Fahrad….. So gelangte Grimma in Minute 16 deutlich über die Mittellinie (in unserem Strafraum waren sie bis dahin noch nicht aufgetaucht) und bei der Klärung ca. 20 Meter vor dem Tor fehlte uns die letzte Konsequenz und statt des klärenden Balles spielten wir einen 3,5 Meter Querpass, der schlussendlich zum ersten Torschuss der Gastgeber führte, der dann von Kuki zwar berührt, aber nicht abgewehrt werden konnte, so dass der Innenpfosten den Ball in´s Netz lenkte. Da waren sie also wieder, unsere netten Wegbegleiter der letzten 12 Spiele. Keine Durchschlagskraft vorne und wenig Glück nach eigenen Fehlern im Abwehrverhalten. Dennoch machten wir weiter und waren nun nicht mehr drückend überlegen, sondern nur noch leicht. In Halbzeit 2 war das Spiel dann bis zum 2:0 für Grimma eher ausgeglichen mit wenig klaren Chancen. Kuki war ein mal hervorragend auf dem Posten und vorne erspielten wir uns kleinere Schusschancen. Erst nach dem erneut überraschenden 2:0 für Grimma kippte das Spiel wieder völlig. Richtig: WIR waren fortan wieder klarst dominierend, denn jeder spürte, dass wir heute eigentlich dran waren uns endlich zu belohnen für die vielen guten Aktionen während der Trainingswoche und beim heutigen Spiel. Nur der blöde Ball wollte weiter nicht in´s Eckige! Dass am Ende noch das 3:0 fiel hatte schon fast Slapstick Charakter. 3:0 gegen Lok und 3:0 gegen Grimma verloren. Da waren die letzten beiden Gegner wohl fast gleich stark. Naja, nicht ganz! Wir werden unermüdlich weiter machen und sie wird kommen, diese eine Sekunde, die die Welt für uns ändern wird. Nur wann, dass können und wollen wir nicht vorhersagen.

 

Christian Rocca

12. Spieltag Landesliga Sachsen, 05.12.2017

1. FC Lokomotive Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 3:0 (1:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Robert, Tim, Dominik, Jones – Leon, Yannic – Marcus, Katzsche, Paul D. - Felix. Eingewechselt: Oskar, Mauro, Achmed und Max

 

Tore

1:0 Lok (40.), 2:0 Lok (48.), 3:0 Lok (70.)

 

Spielbericht

Schade, dass der aufopferungsvolle Kampf beim Pausentee nicht mit einem 0:0 belohnt wurde. Mit dem Pausenpfiff mussten wir den Treffer zum 1:0 für Lok hinnehmen und das Spiel nahm seinen prognostizierten Verlauf. Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Dem Druck der Gastgeber hatten wir spielerisch wenig entgegenzusetzen. Mit schwindenden Kräften wurden die Gastgeber immer druckvolle und verließen auch in der Höhe völlig verdient den Platz. Und dennoch können wir auf das über 39 Minuten gesehen wirklich stolz sein. Mit viel Kampf und immer mutiger werdenden Grünen stemmten wir uns vehement gegen die wuchtigeren Gegenspieler. Der Wind unterstützte Lok in der ersten Halbzeit tatkräftig, so dass das Vorhaben die Gastgeber von unserem Tor fern zu halten noch weiter erschwerte. Benjamin war bei den Abschlüssen von Lok stets zur Stelle und gab der Mannschaft das Gefühl, dass heute etwas möglich sein könnte. Die Anzahl der Torschüsse war so auch recht übersichtlich. Den gegnerischen Strafraum erreichten wir nur ein einziges Mal und blieben bei diesem Versuch erschreckend harmlos. Das 1:0 von Lok lag nicht in der Luft und so wurde die Atmosphäre auf dem Platz auch unter den gelb gekleideten Spielern zunehmend schlechter. Noch 60 Sekunden und wir das 0:0 in der Pause und Wind im Rücken waren ganz nah. Der Spieler auf der rechten Seite von Lok konnte zwei mal Anlauf nehmen und wurde nicht attackiert. Den Abschluss haben wir leider nicht verhindert und der Ball gelangte unhaltbar in´s Netz. Der Bann war gebrochen und in Halbzeit 2 war das Aufbäumen leider nicht mehr so stark. Schade. Schon am Samstag haben wir auf dem Kunstrasen in Groitzsch die Chance den Bock endgültig umzustoßen.

 

Christian Rocca

11. Spieltag Landesliga Sachsen, 18.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. FC Oberlausitz Neugersdorf 0:2 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Marcus, Tim, Dominik, Robert, Jones – Leon, Yannic, Katsche – Felix, Leo.

Eingewechselt: Paul H., Oskar, Max H.

 

Tore

0:1 FCO (74.), 0:2 FCO (80.)

 

Spielbericht

Mit dem Schlusspfiff sanken unsere Spieler kraftlos zu Boden. Die Enttäuschung war riesig und die Akkus auf „Notstrom“. Alles hatten sie gegeben, die tapfer kämpfenden Eintrachtler. Auch eine Meisterleistung des Trainers, der es trotz der Niederlagenserie an Spieltag Nummer 11 geschafft hat eine bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft auf den Rasen zu schicken. Nach der kurzfristigen Absage aus Wachau haben wir kurzerhand einen Platz mit anderen Witterungseinflüssen gefunden. Auf nicht ganz ebenem Boden war es für beide Mannschaften anfangs schwer in das Spiel hineinzufinden. Zumindest in kämpferischer Hinsicht haben es dann aber beide geschafft, wobei das Spiel zu jedem Zeitpunkt – zwar hart umkämpft – aber absolut fair war. Mit der umgestellten Abwehrformation gestatteten wir den Gästen zwar zuviele Standards (insbesondere Ecken), aber sehr sehr wenige echte Torchancen. Die vermutliche größte Neugersdorfer Chance gab es dann auch schon nach ca. 10 Minuten, als Benjamin in höchster Not – verlassen von allen Abwehraktivitäten – den scharf geschossenen Ball mit dem Fuß auf der Linie klären konnte. Fortan gab es zwar leichte Ballbesitzvorteile für die Gäste, aber keine weiteren nennenswerten Torchancen. Mit dem Halbzeitpfiff legte Leon den Ball fein zu Felix nach links rüber, dieser schlenzte direkt auf den Elfmeterpunkt und Leo nahm direkt ab. Leider war die Latte einen Meter zu niedrig montiert worden, sonst wäre das die Führung gewesen. Nach einer guten Halbzeit folgten schon Spiele mit einer schwächeren Halbzeit. Heute nicht! Wir blieben weiter dran. Gewannen Zweikampf um Zweikampf und zeigten auch spielerisch einiges Gelungenes. Als dann Leo einen Diagonalball quer durch den Strafraum schlug und Yannic technisch extrem sauber an- und mitnahm, hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen. Genauso herausragend wie Yannic den Ball annahm, hielt aber auch der Gästekeeper phantastisch. Sollte es zumindest ein erster – höchst verdienter – Punkt werden? Die Antwort war leider Nein. Und einen Schuldigen finden wir auch nicht so richtig. Einen Freistoß verlängerte Leon mit den Haarspitzen und der Ball segelte in unseren 5 Meterraum. Dort bedurfte es mehrerer Versuche und am Ende zappelte der Ball im Netz. Bei einem Flutlichtspiel im Jahre 2004 hieß die Überschrift in der LVZ über den FC Sachsen Leipzig nach einer 0:2 Niederlage gegen den SV Werder Bremen II bei ähnlichem Spielverlauf „stark gekämpft und gespielt standen die Chemiker am Ende mit leeren Händen nackt im Wind“. Chemiker gegen Eintrachtler getauscht und der Satz stimmt auch heute wieder exakt.

 

Christian Rocca

10. Spieltag Landesliga Sachsen, 11.11.2017

SSV Markranstädt  vs.  SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 5:0 (4:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Tim, Dominik, Yannic – Leon, Katzsche, Felix – Marcus, Max H., Achmed. Eingewechselt: Robert, Oskar, Paul D. und Leo

 

Tore

1:0 SSV (3.), 2:0 SSV (11.), 3:0 SSV (15.) ET, 4:0 SSV (32.), 5:0 SSV (51.)

 

Spielbericht

Ein gebrauchter Tag mit einer, Gott sei Dank, nicht so weiten Rückfahrt. Nach 15 Minuten war der Deckel drauf auf einem Spiel in dem wir die Köpfe früh hängen ließen. Natürlich ist es schwer nach 9 Niederlagen in Serie und einem sehr frühen Rückstand in das Spiel zu finden. Ein ganz klein bisschen mehr Einsatz und Kampf wäre aber schon schön gewesen. Zu wenig Kommunikation untereinander wurde heute böse bestraft. Trotz des schon entschiedenen Spiels nahmen wir uns in der Halbzeitpause vor, dass wir die 2. Hälfte zu Null spielen wollten. Schade, dass der Schiedsrichter mit dem Rücken zur Spielsituation stand, als Felix unsanft zu Boden getreten wurde. Nun ja, an so einem Tag kommt dann halt alles zusammen und so war auch das Halbzeitvorhaben schon nach gespielten 11 Minuten dahin. Wenigstens „anständig“ zu Ende haben wir das Spiel gespielt. Die schwächste Saisonleistung wurde böse bestraft. Hoffen wir auf Besserung im nächsten Heimspiel.

 

Christian Rocca

9. Spieltag Landesliga Sachsen, 04.11.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V.  vs.  FC Eilenburg 0:2 (0:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Tim., Dominik, Yannic – Leon, Felix - Marcus, Maximilian Katz., Maximilian Hertr. – Achmed

Eingewechselt: Mauro und Paul H.

 

Tore

0:1 Eilenburg (47.), 0:2 Eilenburg (51.),

 

Spielbericht

„Zu einfach“ fallen die Tore gegen uns. Mit diesem Satz begann die letzten beiden Spielberichte. Gerne würde ich einen Spielbericht anders beginnen, aber auch heute stimmt es wieder. Zwei mal in der Innenverteidigung nicht mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe gegangen und das Spiel war verloren. Natürlich liegt die Last nicht auf der Innenverteidigung, die in allen anderen Szenen absolut Herr der Situation(en) war. Man kann Spiele auch 5:4 gewinnen! Nur muss man dazu 5 Tore schießen. Während wir in Chemnitz unseren Aufwärtstrend der letzten Wochen nicht fortsetzen konnten, waren wir heute von der ersten Minuten an mit großartiger Präsenz und hervorragendem Zweikampfverhalten auf dem Platz. Selbst Kopfballduelle wurden serienweise gewonnen! So lief das Spiel auch fast ausschließlich in Richtung des Eilenburger Tores. Kuki verbrachte zu großen Teilen einen geruhsamen Samstag Vormittag. Mit so klarer Dominanz von uns hatten wir nicht gerechnet. Mit Einsatz und Geschick verteidigten die Eilenburger allerdings sehr aufmerksam und wir kamen kaum zu 100% igen Torchancen. Unsere Chancen lagen alle so um die 75%! Ohne Kommunikation (Marcus und Achmed) oder ohne die letzte – wilde – Entschlossenheit ließen wir unsere Einschussmöglichkeiten liegen und nahmen uns mit einem 0:0 für die zweite Hälfte einiges vor. Die einzigen 10 Minuten, in denen wir dann als Team nicht mit der in den ersten 40 Minuten gezeigten Geschlossenheit agierten, reichten, um das Spiel aus der Hand zu geben. Es folgten 30 Minuten, in denen wir teilweise sehr passabel kombinierten. Der letzte Pass allerdings will uns weiterhin nicht so richtig „butterweich“ gelingen. Auch Fortuna ist weiterhin eine Göttin, die sich bei der B Jugend von Eintracht Leipzig-Süd e.V. noch nicht hat sehen lassen. Auch heute lenkte sie wieder einen tollen Freistoß von Felix an die Latte.  Nun haben wir aber langsam wirklich genug „gelernt“. Jetzt dürfen wir das Gelernte auch mal über volle 80 + x Minuten anwenden und etwas Zählbares in den Händen halten. Verdient hätten wir es uns in jedem Falle.

 

Christian Rocca

8. Spieltag Landesliga Sachsen, 21.10.2017

VfB Fortuna Chmenitz vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 4:0 (2:0)

 

Aufstellung

Kuki – Eric, Tim, Dominik, Yannic – Leon, Felix, Marcus, Maximilian K., Paul D. – Maximilian Hertr.

Eingewechselt: Julian H., Mauro, Jones und Robert

 

Tore

1:0 Chemnitz (8.), 2:0 Chemnitz (33.), 3:0 Chemnitz (61.), 4:0 Chmenitz (77.)

 

Spielbericht

„Zu einfach“ fallen die Tore gegen uns. Mit diesem Satz begann der letzte Spielbericht vor 7 Tagen. Heute ist er aktueller denn je. 6 Torschüsse bei weniger als 6 Torchancen hatten die Chemnitzer. 4 mal durften sie feiern! Nein, der Sieg der Chemnitzer war deshalb keineswegs glücklich. Wir hatten noch weniger Torschüsse und noch weniger Torchancen. Das Spiel begann nach einigen Umstellungen recht vielversprechend. Für die gegen Auerbach vollkommen überforderten Jones und Robert spielten heute Eric und Yannic auf den Außenverteidigerpositionen. Insbesondere über die rechte Seite nutzte Yannic das wenig scharfe Deckungsverhalten seiner Gegenspieler recht konsequent. So zwangen wir den Chemnitzer Torwart auch zuerst zu Boden, dieser begrub den Ball souverän unter sich. Diese Souveränität ließen wir in vielen unserer Abwehraktionen vermissen. So spielten uns die Chemnitzer über ihre starke rechte Seite regelgerecht schwindelig und 2 mal passierten die Bälle – ohne begraben zu werden – die Torlinie. Häufiger hätte es auch nicht passieren können, denn weitere Torschüsse, die das Ziel zwischen den beiden Pfosten anvisiert hätten, waren Fehlanzeige. „zu einfach“ können wir langsam auch mit „nicht landesligatauglich“ ersetzen. Das Abwehr-, Zweikampf- und Kopfballverhalten aller heute eingesetzten 15 Akteure ist einfach zu zaghaft und genügt den Ansprüchen an die Liga nicht. Immerhin stemmte sich das Geburtstagskind in Halbzeit 2 vehement gegen die Niederlage. Läuferisch war es das Beste, was wir bislang in einem Pflichtspiel gesehen haben. Allerdings hatte auch Felix beim Abspielen des Balles zum Mitspieler seine liebe Mühe. Es war ein „ich wehre mich jetzt“ zu erkennen. Vielleicht gelingt es uns am Montag bei einem gemeinsamen Pizzaessen in der Mannschaft für noch mehr „Wehrhaftigkeit“ durch unermüdlichen Einsatz zu werben. Unseren Jungs wird viel abverlangt. Die ständigen Niederlagen schmerzen langsam, und ganz besonders die heutige gegen den Tabellennachbarn, die in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten war. Verglichen mit der B Jugend Vorsaison ist der Lerneffekt dennoch riesig. Das Trainerteam wird dafür sorgen, dass wir auch in den nächsten Wochen mit Fleiß und Engagement an zählbarem arbeiten.

 

Christian Rocca

7. Spieltag Landesliga Sachsen, 21.10.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. VfB Auerbach 1:3 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Tim., Dominik, Jones – Leon, Yannic, Maximilian Katz., Felix - Marcus., Paul D. Eingewechselt: Julian H., Mauro, Paul H. und Max Hert.

 

Tore

0:1 Auerbach (9.), 0:2 Auerbach (20.), 0:3 Auerbach (69.), 1:3 Julian H. (72.)

 

Spielbericht

„Zu einfach“ fallen die Tore gegen uns. Heute waren die Gäste nach 20 Minuten schon auf die Siegerstraße abgebogen. Sie waren uns in fast allen Belangen überlegen. Technisch, taktisch und insbesondere vom Einsatzwillen her zeigten die Gäste eindrucksvoll, warum sie heute die Punkte 11, 12 und 13 auf ihr Konto verbuchen konnten. Dabei hatten wir heute erstmals einen Gegner, der mehr jüngere Jahrgänge in der Startelf hatte als wir. Dass es also auch nicht am Alter

der Jungs liegt, haben die Gäste heute auch noch bewiesen. Neidlos anzuerkennen ist, dass der Sieg der Gäste vollständig in Ordnung geht. Nach einem „Schütteln“ in der Halbzeitpause ging es deutlich besser in den zweiten Durchgang. Leider hatten wir im Abschluss aber kein Glück und auch der Ball von Felix aus 4 Metern fand im gegnerischen Torwart seinen Meister, bevor der Nachschuss sein Ziel gänzlich verfehlte. Ein 1:2 hätte sicherlich Kräfte freisetzen können. Nach einem extrem verunglückten Zuspiel (der Gegner hätte die Chance selbst kaum besser einleiten können) folgte dann mit dem 0:3 der K.O. Schlag. Ausgezeichnet hatte uns bislang das „Weitermachen-Gen“. So auch heute. Nach feinstem Zuspiel von Felix in den großen freien Raum hinter der weit aufgerückten Abwehr auf Max folgte ein Sprint auf der rechten Außenbahn und nach feiner Hereingabe auf den Elfmeterpunkt musste Julian H. nur noch einschieben. Dieses „feine Pass-Füßchen“ wurde im Rest des Spiels stark vermisst, denn die sehr hoch verteidigenden Gäste schienen im Defensivverhalten nicht unverwundbar. Weiterhin zu wenig Kommunikation auf dem Spielfeld zeichnet unser Spiel aus. Mit dieser sehr zurückhaltenden Mentalität wird wenig zu holen sein – egal gegen wen. Ein Ruck in Sachen „Mentalitätsexplosion“ wäre schön. Wirklich sehr, sehr, sehr schön.

 

Christian Rocca

6. Spieltag Landesliga Sachsen, 30.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V.  vs. SC Borea Dresden 0:4 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Tim., Dominik, Paul D. – Max Katzsch., Yannic, Felix – Leo, Paul H., Max        Eingewechselt: Marcus, Benjamin, Eric

 

Tore

0:1 Borea (14.), 0:2 Borea (38.), 0:3 Borea (62.), 0:4 Borea (65.)

 

Spielbericht

Erster gegen Letzen. Das sind oft Spiele mit unspannendem Verlauf und klarem Ende. So war es auch heute in Wachau. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Borea war mit ausschließlich älterem Jahrgang auf dem Platz vertreten und unsere erneut 7 jüngeren Spieler wehrten sich nach Leibeskräften. Auf Grund des hohen Drucks auf unser Tor fiel das 0:1. Ein Borea Spieler schlug über den Ball und dieser gelangte zufällig zu einem noch besser postierten Boreakicker, der den Ball flach im langen Eck versenkte. Das 0:2 und 0:3 waren dann wieder individuelle Fehler, die doch sehr überflüssig waren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verursachten wir eine zu mehr als 100% vermeidbare Ecke und deckten in der Folge den Spieler, der den Eckball volley nahm zu 0%. Da alle Spieler wussten, dass 2:0 ein extrem gefährliches Ergebnis ist, schöpften wir in der Pause Mut und hielten die Gegner die folgenden 20 Minuten auch von unserem Tor sehr gut auf Abstand. Über das 0:3 legen wir den Mantel des Schweigens und das vierte folgte prompt. Positiv war die Reaktion nach dem 0:4. Wir bissen uns weiter konsequent in das Spiel hinein und waren dem Ehrentreffer näher als die Gäste dem fünften Treffer. Was nicht in dem Ergebnis ausgedrückt wird, ist unsere immer stärker spürbare Wehrhaftigkeit. Zwei Großchancen konnten wir sogar in Halbzeit eins verzeichnen. Nach Ecke Felix kam Ebe frei zum Kopfball und zirkelte diesen nur ganz knapp neben den langen Pfosten. Nach Freistoß Felix kam der Ball fein hinter die Abwehrreihe und Paul Heine kam mit der Stiefelspitze an den Ball. Leider genau auf den überraschten Torhüter. Wäre uns hier ein Treffer geglückt, wer weiß. Im gesamten Spiel hatten wir mehr Chancen, als gegen Plauen und Lok zusammen, obwohl der Gegner sicherlich von diesen Dreien nicht der schlechteste war. Nun heißt es ausruhen, neue Kraft schöpfen und nach den Herbstferien neue Anläufe zu möglichen Punktgewinnen nehmen. Sie werden kommen, ganz ganz sicher!

 

Christian Rocca

5. Spieltag Landesliga Sachsen, 23.09.2017

FSV Budissa Bautzen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 3:1 (1:1)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Tim., Dominik, Paul D. – Leon – Marcus, Max Katzsch., Yannic, Leo – Felix Eingewechselt: Julian H. und Ahmad

 

Tore

0:1 Paul Decker (16.), 1:1 Bautzen (39.), 2:1 Bautzen FE (73.), 3:1 Bautzen (74.)

 

Spielbericht

Vieles war heute anders, eins blieb leider beständig bestehen. Schon die lange Anfahrt mit der Bananenpause war heute anders, als an den Spieltagen zuvor. Zu Spielbeginn wollte Bautzen mit Macht zeigen, wer „Herr im Hause“ ist. Immer wieder wurden lange diagonale Bälle auf die Außenstürmer gespielt. Schon erstaunlich, welche Mühe unsere Außenverteidiger hatten, obwohl sich die Szenen ständig wiederholten. Immer wieder entschwischte der Mann im Rücken, weil das vor unseren Verteidigern liegende Spiel „ach so interessant“ war. Bautzen hätte nach 15 Minuten schon mit 2 oder gar 3:0 führen können. Kuki hatte heute bis auf einen „Leo“ Ruf alles im Griff und so zeichnete sich schon vor dem 1:0 für unsere Jungs ab, dass wir gegen die ebenfalls mit Sieben 2002 ́ern aufgelaufenen Gastgeber auch zu Chancen kommen würden. Der rechte Außenverteidiger tauchte also plötzlich links im Mittelfeld auf, spielte mit Marcus eine herausragende Passstafette und als linker Außenstürmer vollendete Paul eiskalt mit seinem ersten Landesligator. Der Jubel war groß und die Verärgerung über Jones ́ schlimmes „Frust-Foulspiel“ – dem verletzt ausgewechselten Gegenspieler wünschen wir hier „schnelle Genesung“ - war verflogen. Bautzen agierte fortan weiterhin spielbestimmend, aber die Gefährlichkeit vor unserem Tor ließ mehr und mehr nach. Als dann Felix frei auf des Gegners Tor zulaufen wollte und noch 40 Meter zwischen sich und den die Latte haltenden 2 Pfosten lagen, schildert er selbst die Szene so: „er stellte sein Bein zwischen meine Beine und riss mich mit beiden Händen zu Boden“. Freistoß und Rote Karte wäre hier die Entscheidung gewesen, wenn ein Pfiff ertönt wäre. Da der Pfiff ausblieb und die Schiedsrichterin auf dem Platz das Sagen hatte, rollte der Ball ohne Unterbrechung weiter. Der Pausentee war schon fast angerührt und wir wollten nach der ersten Führung in einem Pflichtspiel in dieser Saison auch in der Halbzeit besprechen, wie wir diese weiter verteidigen oder ausbauen können, da kam der Bautzener, der den Ball schon gefühlte 487 Meter am Fuß führte und 2 weiße Eintrachtspieler ganz nah bei ihm waren dennoch zu einem unhaltbaren Abschluss aus 18 Metern. In der zweiten Halbzeit verflachte dann das Spiel immer mehr. Die Bautzener zollten dem hohen Tempo in Halbzeit Eins Tribut und kamen bei viel Ballbesitz kaum noch in die gefährliche Zone. Wir hingegen spielten unsere Konter viel zu ungenau und kamen auch nicht zu gefährlichen Toraktionen. Einen Punkt aus Bautzen mitnehmen – zudem noch der allererste in unserer noch jungen Landesligageschichte – oh, das wäre fein gewesen. Jones aber dachte sich „so einfach wollen wir es uns mal nicht machen“ und drosch einen Ball nach erfolgter (deutlich hörbarer) Spielunterbrechung gefühlte 3 Kilometer weit über das Spielfeld. Für diese Aktion müssen Bundesligaspieler sicherlich fünfstellige Strafen zahlen. Es kam dann, wie es kommen musste: „ich habe nur den Ball gespielt und ihn wirklich nicht berührt“ waren Leon ́s Worte nach dem Spiel“. Nach dem Tackling tief im eigenen Strafraum gab es dennoch Elfmeter und da war sie dann doch, die schon bekannte Situation – wir standen mit Nichts in den Händen da. Dass wir die Köpfe 60 Sekunden so hängen ließen, dass gleich ein weiterer Treffer fiel ist zwar verständlich, darf uns aber auch nicht wieder passieren. Vom Kapitän bis zum letzten Auswechselspieler kann die Nachricht nur sein „es benötigt mehr aufopferungsvolle Kameradschaft und deutlich mehr aufbauender Worte um endlich nach dem Abpfiff etwas in den Händen halten zu können“.

 

Christian Rocca

2. Runde Landespokal Sachsen, 16.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. 1. FC Lokomotive Leipzig 0:1 (0:1)

 

Aufstellung

Kuki– Robert, Tim., Dominik,Jones– Leon – Marcus, Max Katzsch., Mauro, Paul D. – Yannic Eingewechselt: Julian W., Eric, Ahmad und Julian H.

 

Tore

0:1 Lokomotive (29.)

 

Spielbericht

Diesmal fehlten nicht 5 und 2 setzten sich in der Halbzeit dazu, es fehlten „nur“ 5. Und einigen merkte man die Nachwirkungen des langsam verfliegenden Infektes doch noch an. Alle haben allerdings als erstes gelernt: Punkt 4! Und demzufolge beschwerte sich ob der vielen Fehlenden auch keiner, sondern es wurde von Beginn an fleißig gekämpft. Schön auch, wie wir von 4-2-3-1 oder 5-2-3 auf ein 4-1-4-1 am heutigen Tage ohne größere Anpassungsprobleme umschalten konnten. Der Gegner war nicht ganz so flink unterwegs, wie die Plauener Gäste eine Woche zuvor, aber immer noch so flink, dass wir allergrößte Konzentration benötigten, um den Überblick zu behalten. Oft wurde dann doch dem Ball nachgeschaut, oder das Spiel beobachtet, anstatt mit dem eigenen Gegenspieler mitzugehen. Körperlich hatten unsere sieben 2002 ́er auch heute wieder das Nachsehen. Im Zweikampf waren heute Tim und Leon hervorzuheben. Beide stemmten sich mit viel Elan und Engagement den immer wieder anlaufenden Gegenspielern entgegen. Chancen gab es gemessen am Ballbesitz nicht allzu viele für Lok. Kuki war in fast allen Szenen der Herr der Lage und entschärfte mit einigen wenigen Glanzparaden die wenigen durchkommenden Bälle. Und dennoch gab es in Minute 29 wieder ein Gegentor, das zu einfach fiel! Ecken produzierten wir reichlich – auch reichlich unnötige. Eine dieser Ecken fand den Weg in unser Tor. Am langen Pfosten musste die Nr. 3 in blau-gelb nur noch einnicken. Völlig unbedrängt! Schade, schade, dass wir uns mit solch „einfachen“ Dingen um den großen Lohn unserer vielen Arbeit bringen. Das Kopfballspiel war erneut nicht landesligatauglich. Während in der ersten Halbzeit um das Tor herum das Tempo der Gäste auch deutlich angezogen wurde und ein Tor förmlich in der Luft lag, so gab es in der zweiten Hälfte dann gelegentlich Entlastungsangriffe. Leider spielten wir die Konter zu ungenau aus. Und dennoch fand Paul D. die ganz große Möglichkeit zum Torerfolg. Ein zuckerfeines Zuspiel von Katzsche und Paul D. musste nur noch den Torwart überlupfen. Das gelang ihm hervorragend, leider überlupfte er aber auch das gesamte Tor. So blieb es am Ende beim 0:1 und unsere Gäste sind verdient in die 3. Landespokalrunde eingezogen. Was uns bleibt ist die Erkenntnis, dass wir mit einer der Topmannschaften der Liga zwar nicht vollständig mithalten konnten, aber dass wir mit unseren Mitteln und ein klein wenig Konzentration mehr noch so einiges erreichen können. Hoffen wir auf

Besserung in der Krankenstation und gute Trainingseinheiten in der nächsten Woche.

 

Christian Rocca

4. Spieltag Landesliga Sachsen, 09.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VFC Plauen 0:5 (0:1)

 

Aufstellung

Kuki– Leon, Tim., Dominik, Robert– Yannic, Markus Kat.– Paul D., Felix R., Max– Julian H. Eingewechselt: Mauro, Julian W., Eric und Ahmad

 

Tore

0:1 VFC (13.), 0:2 VFC (48.), 0:3 VFC (58.), 0:4 VFC (63.), 0:5 VFC (64.)

 

Spielbericht

Was hatten Marcus, Leo, Benjamin, Jones, Elle, Felix und Yannic gemeinsam? Sie sahen allesamt die 2. Halbzeit von der Bank aus. Krank oder verletzt ist der aktuelle Stand. Dennoch setzten die Jungs die taktischen Vorgaben in den ersten 40 Minuten teilweise gar nicht so schlecht um. Viel Laufarbeit gegen den bislang absolut stärksten Gegner, den wir in der Landesliga bespielen durften. Wir standen gar nicht so „undumm“! Nur ganz wenige klare Torchancen erspielten sich die Plauener. Sicherlich auch kein Zufall, dass es ein Standard war, der zur Führung für die Plauener führte. Unsere Bereitschaft sich gegen den ca. 75% am Ball befindlichen Gegner weiter zur Wehr zu setzen erlitt allerdings kaum einen Abbruch. Offensiv fanden wir leider so gut wie gar nicht statt. Zu zaghaft und unentschlossen agieren wir nach Ballgewinnen. Zu wenig setzen unsere Offensivspiele die taktischen Vorgaben um. Liegt es hier manchmal am mangelnden Zuhören? Oder am Verständnis? Oder gar an der nicht zu 100% ausgeprägten Bereitschaft sich verbessern zu wollen? Oder an der Tatsache, dass viele andere Dinge auch schön und wichtig sind und Fußball eben die wichtigste Nebensache der Welt ist? Für Fußballer der Jahrgänge 2001 und 2000 in der höchsten Spielklasse unseres schönen Bundeslandes darf es nicht allzuviele Ablenkung neben dem Fußball geben, wenn es am Ende etwas werden soll mit dem immer größer werdenden Ziel, die Klasse gerne länger als einen Sommer zu halten. Spaß soll es natürlich allen bereiten. Im Training wurde dahingehend sehr viel getan. Die Athletik und Fitness sind allerdings elementare Voraussetzungen für die mögliche, zukünftige Freude über eventuelle Punktgewinne. Leider brachen wir eine knappe Viertelstunde in der zweiten Halbzeit dann vollkommen ein. Ein individueller Fehler jagte den nächsten. Schade, dass die Jungs teilweise Fehler wiederholen und die Lernerfolge nicht vollumfänglich greifen. Nach dem fünften Gegentreffer ließen wir uns allerdings erfreulicherweise nicht komplett gehen und hielten die Niederlage zumindest in den bis dahin schon gesteckten weiteren Grenzen. Wir sind uns weiterhin sicher, dass wir als Gemeinschaft noch hervorragende Teilerfolge feiern werden. Über den Pokal können wir sicherlich „hinwegtrainieren“, um dann in Bautzen topfit um die nächsten Punkte fighten zu können.

 

Christian Rocca

3. Spieltag Landesliga Sachsen, 02.09.2017

BSG Stahl Riesa vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Jonas, Tim, Dominik, Robert – Yannic, Leon – Julian W., Felix R., Paul D. – Leo Eingewechselt: Mauro, Maximilian Katz., Maximilian Hert. und Julian H.

 

Tore

1:0 BSG Stahl Riesa (33.), 1:1 Felix (60.), 2:1 BSG Stahl Riesa

 

Spielbericht

Marcus Zaspel konnte gar nicht erst mitfahren. Paul D. hielt 20 Minuten durch, Yannic ganze 40. Ebe hatte am Dienstag noch Fieber, grippale Infekte waren bei Robert, Julian W. und Felix ebenso im Laufe der Woche eingeflogen. Insbesondere im körperlichen Spiel hatten wir heute enorme Defizite. Möglich, dass das oben Beschriebene auch eine Wirkung zeigt, möglich aber auch, dass wir im athletischen Bereich und im Ausdauer Bereich noch deutlich zulegen müssen, um mit den gut trainierten Gegnern über eine volle Spieldistanz mithalten zu können. War es gegen Striesen eine starke Schlusssequenz, gegen Grimma eine starke 1. Halbzeit, so war es heute eher eine gute 2. Halbzeit. Diese für sich alleine betrachtet, hatten wir mindestens einen Punkt deutlich verdient (die zweiten 40 Minuten endeten ja auch 1:1). Zwei Dinge hatten wir uns für heute vorgenommen. Wir wollten unbedingt unser erstes Landesligator erzielen. Wir wollten außerdem unbedingt einen ersten Punkt auf unserem Konto verbuchen. Wenigstens ein Ziel konnten wir erfüllen. Auch das zweite wird sicherlich noch erfüllt werden. Bemerkenswert positiv war der Kampfgeist nach der Pause und auch die spielerische Steigerung in den zweiten 40 Minuten. Felix schoss dann das lang ersehnte Tor, bei dem der Ball aus gut 35 Metern den Weg ins leere Gehäuse fand, nachdem Leo vorher den Torwart schon fast überwunden hatte, von diesem der Ball aber schlussendlich vor die Füße des gut nachsetzenden Felix gelangte. Anschließend kamen wir immer stärker auf. Beflügelt durch die Einwechslung von Julian H. im Sturmzentrum war es eben Julian, der nach phantastischem Solo und Umspielen des Torwartes für den mitgeeilten Max H. auflegen wollte, statt den Ball zur Führung in´s leere Tor zu befördern. Eine Führung zu diesem späten Zeitpunkt hätte wohl auch mindestens den ersten Punkt auf unserem Konto bedeutet. Hätte…… Die Riesaer selbst drängten nun auf die Führung. 5 Minuten vor dem Ende waren wir wieder einmal im Zentrum nicht „athletisch“ genug, ließen den Riesaer passieren, der dann schön über rechts eine Eingabe in die Mitte vorbereitete. Ein nicht glückliches Ende eines sonnigen Vormittages, an dem sonst fast alles wunderschön angerichtet schien. In Halbzeit eins verdienten sich die Gastgeber die Führung mit Präsenz und ständigen Abschlüssen – auch aus der Entfernung. In unserem Spiel stimmte das taktische Verständnis nicht. Die Räume für die Gegner waren viel zu groß. Unsere Linien standen viel zu weit auseinander. Auch in dem Punkt der taktischen Cleverness müssen wir schnell zulegen. Es sind weiterhin viele Punkte, an denen gearbeitet werden kann und muss.

 

Christian Rocca

2. Spieltag Landesliga Sachsen, 26.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FC Grimma 0:2 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Jonas, Julian H., Dominik, Robert – Yannic, Tim– Marcus, Felix R., Paul D. – Leo Eingewechselt: Mauro, Maximilian Katz., Maximilian Hert. und Ahmad

 

Tore

0:1 FC Grimma (55.), 0:2 FC Grimma (63.)

 

Spielbericht

Der gegnerische Trainer sprach nach dem Spiel davon, dass er auch nicht geglaubt hatte, dass wir dieses Tempo der ersten 40 Minuten über die gesamte Distanz hätten durchhalten können. Waren wir wirklich an der Kondition oder Physis gescheitert? Waren wir in den ersten 40 Minuten wirklich zuviel gelaufen, als wir den Gästen so gut wie keine einzige Torchance gestatteten? Möglich ist, dass wir an der Konzentrationskraft gescheitert sind. Die Gegentore in der Mitte der zweiten Hälfte haben das Spiel gänzlich entschieden und waren beide auf Konzentrationsmängel unserer Jungs zurückzuführen. Gerade Benjamin hat schon reichlich Landesligaerfahrung und stand vorher nicht unter Dauerbeschuss, so dass es bei ihm auf keinen Fall eine Überbelastung gewesen sein kann. Die passive Abwehrhaltung bei dem Standard der Grimmaer deutete schon eher auf Konzentrationsmängel hin. In jedem Falle haben wir in der ersten Halbzeit eine deutlich positive Reaktion nach dem Auftaktspiel in Dresden von unserer Mannschaft gesehen. Die Fehlerquote lag nicht all zu hoch und wir waren zu deutlich mehr als 50% Zweikampfsieger. Einzig mit dem schnellen Aufrücken der Gäste und den daraus resultierenden Abseitsstellungen kamen wir nicht so gut zurecht. Die steilen Zuspiele vereitelte der sehr aufmerksame und sehr hoch stehende Gästekeeper. Ein wenig mehr Gefühl im Fuß bei dem ein oder anderen Steilpass oder auch ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit bei den Abseitsstellungen und wir hätten. Ja, der Konjunktiv! Da wir nicht haben und uns eben in der zweiten Hälfte die beiden beschriebenen Konzentrationsfehler unterliefen, war es am Ende bitter ohne zählbares den Gang in die Kabine antreten zu müssen. Auch in den nächsten beiden Spielen in Riesa und gegen Plauen wird es keine leichten Treffer für uns geben. Wir werden an der Fokussierung auf das wirklich wesentliche weiterhin alle gemeinsam hart arbeiten müssen und dann wird es auch etwas werden mit dem ersten Tor oder gar dem ersten Punkt in der neuen Liga. Wir werden geduldig weiter daran arbeiten.

Christian Rocca

1. Spieltag Landesliga Sachsen, 19.08.2017

SG Dresden Striesen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:0 (2:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Dominik, Paul D. – Yannic, Maximilian Katzsch.–Marcus, Felix R., Max – Leo

Eingewechselt: Robert, Mauro, Tim und Ahmad

 

Tore

1:0 Striesen (6.), 2:0 Striesen (37.), 3:0 Striesen - ET (52.)

 

Spielbericht
Die Stimmung am Treffpunkt war gut. Wir freuten uns sehr auf den Punktspielauftakt in der Landesliga Sachsen. Die Vorbereitung mit dem Höhepunkt gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten Sachsen Anhalts machte Mut. Daniel empfing uns in Striesen nach einer nächtlichen Radfahrt. In über 6 Stunden löste er sein Versprechen "bei Aufstieg fahre ich zum ersten Auswärtsspiel mit dem Fahrrad" ein. Dann kam die Zeit des Lehrgeldes! Wenn in der abgelaufenen C Jugendsaison der Trainer "mehr Kommunikation" einforderte, so kam der Apell zwar an, aber bei Siegen zwischen 5 und 15 zu Null oder eins war es dann auch egal, ob es auf dem Platz umgesetzt wurde oder nicht. Auch in der B Jugend wurde mehr Kommunikation eingefordert im Laufe der letzten Saison. Der Aufstieg am Ende gab aber allen Kommunikationsmuffeln recht. "Der von hinten kommende Spieler gibt das Kommando und spielt den Ball!" Gefühlte 100 mal fiel dieser Satz in den letzten 5 Vorbereitungswochen. Man nennt es dann "Lehrgeld zahlen", wenn man wegen dieser - bislang noch nicht ganz sooo für wichtig gehaltenen Details - Spiele verliert. Paul D. und Ebe wollten so rein gar nicht miteinander reden und der von hinten kommende hielt es für völlig überflüssig den Mund auf zu machen. Zu allem Überfluss wollte der andere - auch 100 mal mündlich unter Strafe gestellt worden - den Ball im Rückwärtslaufen mit dem Kopf spielen. Der Striesener bedankte sich mit einem Sololauf auf Kuki mit dem lockeren 2:0 höflich. Schnell müssen die Jungs nun lernen, dass all die angesprochenen Dinge spielentscheidend sein können. Schnell müssen wir uns im Kopf auf aktiveres agieren einstellen, um den neuen Anforderungen der Liga standhalten zu können. Die Rückfahrt war dann nicht mehr ganz so freudig, sondern eher "müde und abgekämpft". Die Freude wird aber schnell im Training zurückkommen, denn wir wissen, dass wir uns nicht nur steigern müssen oder sollen, sondern dass wir das auch können und wollen. Nur als Team wird das möglich sein und hier haben wir wirklich sehr gute Ansätze in den letzten Wochen entwickeln können. Seien wir gespannt auf das Tempo unserer Fortschritte, die wir erzielen werden.

Christian Rocca

Testspiel, 15.08.2017

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:2 (0:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Dominik, Paul D. – Yannic, Maximilian Katzsch.– Marcus, Felix R., Max – Leo (Eingewechselt: Robert, Mauro, Benjamin, Tim und Ahmad)

 

Tore

0:1 Felix (46.), 1:1 VfL Halle (49.), 2:1 VfL Halle (77.), 2:2 Ahmad (79.)

 

Spielbericht

Das Fazit vorweg: ein leistungsgerechtes Unentschieden beim Regionalligaaufstiegsfavoriten aus Sachsen-Anhalt lässt uns zuversichtlich Richtung Punktspielstart schauen, gibt aber auch genügend Anregungen für Verbesserungen. In der ersten Halbzeit haben uns die Gastgeber läuferisch einiges abverlangt. Die Ballbesitzverhältnisse lagen ganz eindeutig auf Seiten der Hallenser. Gegen den Ball agierten wir mannschaftlich geschlossen mit viel Engagement. Technisch hatte der ein oder andere Eintrachtler trotz des hervorragenden Rasenplatzes im Stadion am Zoo doch einige Defizite. Unsere Passquote lag deutlich unter 50% und so kamen wir kaum zu gelungenen Offensivaktionen. Durch unsere Laufbereitschaft und auch Zweikampfstärke kamen allerdings auch die Gastgeber nur zu einigen ungefährlichen Fernschüssen. In der Halbzeitpause zeigte der Trainer den Jungs taktische Optionen auf, die diese hervorragend umsetzten. So drehte sich das Spielgeschehen in Halbzeit 2 deutlich. Mehr Offensivaktionen gelangen nun und die Führung durch ein Traumtor von Felix nach schöner Vorarbeit von Leo war der Lohn. Schade, dass durch fehlende Entschlossenheit und Konsequenz im Abwehrverhalten (mindestens 5 Spieler waren betroffen) die Führung nur wenige Minuten Bestand hatte. Fortan erspielten wir uns Gute und Beste Möglichkeiten. Paul D., Ahmad, Max und Leo fehlt es allerdings noch an der Kaltschnäutzigkeit diese Hochkaräter in Zählbares zu verwandeln. Unser Passspiel verbesserte sich nun auf ein akzeptables Niveau. Als wir uns mit dem 1:1 anfreunden wollten, fiel dann durch eine weitere Nachlässigkeit doch die überraschende Führung für die Gastgeber. Schön, dass wir auch damit mental gut umgingen und gleich wieder auf „wir packen das noch“ umschalteten. Auch hier dauerte es nur knappe 3 Minuten, bis der Ausgleich durch einen feinen Heber von Ahmad perfekt war. Mit einer höheren Entschlossenheit im Abschluss hätte auch ein komplettes Erfolgserlebnis im Gepäck sein können. Die Trainer waren auf Grund des Gesehenen nicht unzufrieden. Die Jungs waren wegen der selbst erlebten Überlegenheit in der zweiten Halbzeit doch etwas enttäuscht. Schön, dass schon am Samstag für alle die Gelegenheit kommt als Sieger den Platz verlassen zu können. Und noch schöner, dass alle Jungs spürten, dass noch ein klein wenig mehr Einsatz großes bewirken könnte. Locker bleiben und weitermachen, wir sind auf einem Guten Weg.

 

Christian Rocca

Testspiel,  13.08.2017

TSV Markkleeberg U19 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:6 (1:1)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Tim, Paul Heine – Dominik, Maximilian Katzsch.– Marcus, Felix R., Max – Leo (Eingewechselt: Leon, Robert, Yannic, Mauro und Eric)

 

Tore

0:1 TSV (3.), 1:1 Felix (16.), 1:2 Leo (50.), 1:3 Leo (55.), 1:4 Felix (61.), 1:5 Marcus (70.), 2:5 TSV (72.), 2:6 Maximilian K. (77.) 

 

Spielbericht

In den ersten 42,5 Minuten glänzten wir in der Statistik in der Kategorie "Fehlpass" mit klarem Vorsprung. Es war teilweise schön anzusehen, wie die A Jugend des Gastgebers den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen ließ. Die technische Überlegenheit, Spielübersicht und -Intelligenz sollten eigentlich unsere Pluspunkte sein. Körperliches Spiel haben wir beim Gegner gesehen. Dass die Gastgeber unsere vielen Abspielfehler nicht deutlicher bestraften lag an deren "Kompliziertheit" vor dem Tor. Mit großartigem Durchsetzungsvermögen gelang Marcus nach einer guten Viertelstunde an die Außenlinie. Felix lief auf den Elfmeterpunkt ein und musste die präzise Hereingabe nur noch einschieben. Paul D. fiel mit einer leicht blau unterlaufenen Nase vom Testspiel am Donnerstag ebenso aus wie Elle, der beim Warmmachen einen stechenden Schmerz im Fuß verspürte. Zwei Tage Pause waren dann wohl doch zuviel für einige. Wir kamen nicht richtig in Tritt. Gott sei Dank haben wir Mo, Di und Do Training oder Spiel, bevor es am Sa zum ersten Punktspiel nach Dresden geht. Also eindeutig: keine 2 Tage Pause mehr! Nach klarer Ansprache in der Halbzeitpause und einigen Wechseln wurde es dann deutlich besser. Wir spielten plötzlich auch Fußball. Am Ende brachen dann die Gastgeber auch konditionell ein und so kamen wir teilweise zu sehr einfachen Toren. Eine gute Erfahrung für alle. Wer unseren schönen Sport wirklich hochernst betreiben möchte, sollte am 2. Pausentag einen eigenen "Lauf" einstreuen. Es wird helfen! Noch 6 mal Schlafen, 2 mal Training und 1 Testspiel entfernt ist er nur noch, der Punktspielauftakt

Christian Rocca

Testspiel 11.08.2017

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:5 (2:3)

 

Aufstellung

Benjamin –Paul D., Julian H., Dominik, Jonas – Yannic, Maximilian Kat.– Marcus, Felix R., Elle – Leo (Eingewechselt: Leon, Maximilian Hert., Tim und Robert)

 

Tore

0:1 Leo (4.), 0:2 Leo (17.), 1:2 Rotation (32.), 2:2 Rotation (36.), 2:3 Julian (39.), 2:4 Leon (49.), 2:5 Yannic (73.)

 

Spielbericht

Nach der 1:4 Niederlage gegen die mit A Jugendspielern aufgefüllte Rotation B Jugend mit vielen, vielen fehlenden Spielern auf beiden Seiten, waren nun bei beiden Teams „alle Mann an Bord“.  Auf dem engen Kunstrasen wollten die Gastgeber unbedingt spielen, obwohl die schönen Rasenflächen ihren Duft zu uns herüberwarfen. Trotz des engen Geläufs legten wir los wie die Feuerwehr. Schon in Minute 4 konnte Leo nach gefühlvollem Zuspiel von Felix seinen ersten Treffer feiern. Leider musste Paul schon früh mit Verdacht auf Gehirnerschütterung das Spielfeld verlassen. Wir hoffen, dass Paul schnell wieder einen „klaren Kopf“ hat. Leo krönte seine herausragende Laufbereitschaft und Schnelligkeit schon in Minute 17 mit seinem zweiten Treffer. Erstmals spielten wir mit den vier 2002´ern in der Offensive. Marcus, Elle, Felix und Leo zeigten, dass sie noch das ein oder andere Tor gemeinsam erzielen können. Maximilien Katzschner ist nach langem Urlaub auch zu seinem ersten Einsatz im Eintrachttrikot gekommen. Für sein erstes Spiel eine vorzeigbare Leistung, und damit eine weitere echte Alternative für die schweren Kämpfe um Ligapunkte. Yannic im Zentrum steigert sich von Spiel zu Spiel und trifft mittlerweile regelmäßig. Jonas spielte auf Außen von Beginn an uns kämpfte sich in die Partie. Ebe und Julian, der auch wieder nach feiner Ecke mit dem Kopf zur Stelle war, spielten unaufgeregt und kompromisslos. Robert war für den verletzten Paul schnell auf Betriebstemperatur. Leon zeigte in der zweiten Spielhälfte, dass mit ihm ebenfalls zu rechnen sein wird. Tim und Maximilian Hert. fügten sich ebenfalls nahtlos ein. Die beiden Gegentore ärgerten die Trainer sehr. Entstanden sie doch nach einer Ecke für uns und nach einer absoluten Unachtsamkeit nach einer Rotationecke an die Strafraumgrenze und völlig unbedrängter Direktabnahme. Das zwischenzeitliche 2:2 spiegelte so gar nicht den Spielverlauf wieder. Schön, dass wir nur kurze Zeit brauchten, um die Kräfteverhältnisse auf dem Platz auch wieder im Ergebnis klar auszudrücken. Gegen den vermutlich künftigen Landesklassenmeister haben wir ein engagiertes Testspiel absolviert mit vielen positiven Ausblicken. Die Uhr tickt dem ersten Punktspiel in Dresden unaufhörlich entgegen. Noch 8 mal Schlafen, 2 mal Training und 2 Testspiel – dann ist es soweit. Wir sind voller Vorfreude.

 

Christian Rocca

 

Turnier zum 50 jährigen Jubiläum des FSV 67 Halle, 06.08.2017

 

Kader

Kuki, Benjamin, Eric G., Paul H., Paul D., Julian H., Robert, Jonas, Yannick, Leon, Dominik, Mauro, Felix, Leo, Max, Ahmad und Tim

 

Spiele

FSV Sargstedt 1:0 Tor: Julian H.

FSV Glesien 1:0 Tor: Max

VfB 07 Lettin 1:0 Tor: Felix

MoGoNo Leipzig 1:0 Tor: Yannick

GW Piesteritz 2:0 Tore: Felix und Leo

FSV 67 Halle 1:0 Tor: Dominik

 

Spielbericht

Im Turniermodus "jeder gegen jeden" war in dem 7 Mannschaften starken Feld schnell klar, dass wohl Grün Weiß Piesteritz der große Konkurrent um den Turniersieg ist. Während wir die ersten 4 Spiele mit 1:0 lösten, schossen die Piesteritzer in jedem Spiel mindestens ein Tor mehr. 20 Minuten Spielzeit sorgten für insgesamt 120 Minuten Spielzeit, die allerdings auf stolze 8 Stunden verteilt war. Die Pausen wurden zu Besprechungen der Abwehrreihen und der Offensivkräfte mit einigen Taktikdetails gefüllt. Auch das Miteinander im sich immer besser harmonierenden Team konnte gepflegt werden. Nur im ersten und letzten Turnierspiel war die Konzentration im Abwehrverhalten nicht am Anschlag, so dass die Gegner zu leichten Chancen kamen. Unser erster Gegner Sargstedt, hatte sogar eine 1:1 Chance, die Kuki entschärfen konnte. Chancen selbst erspielten wir uns mehr als reichlich. Wenn wir zu noch mehr Ruhe und Übersicht im Abschluss gelangen, werden wir sicherlich noch souveräner auftreten können. In Spiel 5 - fast 9 Stunden nach dem Treffpunkt um 08:30 - hieß der Gegner dann Grün Weiß Piesteritz. Mit einer superstarken und konzentrieren Leistung in allen Mannschaftsteilen erreichten wir einen höchstverdienten 2:0 Sieg. Felix legte in seinen Schuss aus ca. 12 Metern an den rechten Innenpfosten die volle Entschlossenheit. Seine butterweiche Flanke hinter die Abwehrreihe vollendete Leo mit einem ebenso entschlossenen Kopfballtor. Eine bärenstarke Leistung der gesamten Mannschaft, die gegen den Turnierzweiten in 20 Minuten keine wirkliche Chance zuließ. Auch wenn im letzten Spiel gegen den Gastgeber die Konzentrationskurve wieder gen Süden tendierte, war es doch ein gelungener Ausflug nach Halle.

 

C.R.

 

Testspiel 30.07.2017

JFV Weißenfels vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:6 (0:3)

 

Aufstellung 
Benjamin – Eric G., Paul D., Tim, Jonas – Yannic, Leon – Leo, Felix, Max – Ahmad (Eingewechselt: Adulmalik, Metze und Till)
Tore
0:1 Max (4.), 0:2 Ahmad (14.), 0:3 Max (32.), 0:4 Ahmad (50.), 0:5 Ahmad (56.), 0:6 Ahmad (70.)
Nachdem beim Spiel am Donnerstag gegen die A Jugend von Schleußig noch 3 A Jugendspieler ausgeholfen haben, waren es heute 2 C Jugendspieler, die uns unterstützt haben. Ab der nächsten Woche werden nun wohl auch bei der B Jugend endlich so viele Jungs aus dem Urlaub zurückgekehrt sein, dass wir eigenständig auf mehr als 11 Spieler kommen. So langsam spielt sich unsere Formation ein, so dass die späten Urlaubsrückkehrer es immer schwieriger haben werden sich in die Stammformation zu spielen. Felix. schien durch die Kapitänsbinde heute beflügelt und war wohl der erste, der im dritten Testspiel das Hufeisen aus dem Schuh entfernt hatte. Sein traumhafter Pass in den Lauf von Max verwertete dieser sehenswert mit einem Schuss mit der Innenseite in die linke untere Torecke. Vorher hatte Felix schon einen Zuckerpass auf Leo serviert, der etwas zu genau zielte und beide Pfosten mit dem Schuss traf, der Ball am Ende aber nicht im Tor landete. Animiert von dem feinen Pass, spielte dann Leon einen Traumpass auf Ahmad, der ebenfalls nicht lange fackelte und nach nur 14 Minuten zur 2:0 Führung einnetzte. Dass es am Ende "nur" 3:0 zur Halbzeit und 6:0 am Schluss stand, war dann den vielen vergebenen 100% igen - insbesondere vom vierfach Torschützen Ahmad - zu verdanken. Metze und Till fügten sich nahtlos in unser Spiel ein und Metze legte mit viel Übersicht zum 5:0 durch Ahmad auf. Ein Assist, den er sich mit vorherigem starkem Pressing erkämpft hatte. Bei den heißen Temperaturen ließ die Laufbereitschaft bei einigen dann doch nach und die Gastgeber kamen zu wenigen zaghaften Chancen. Die größte vereitelte Benjamin in seinem ersten "zu Null" Spiel für die Eintracht in einer 1:1 Situation mit viel Stehvermögen. Leo und einige andere hätten sich auch ein Erfolgserlebnis verdient gehabt. Aber mit vielen Assists und gewonnen Zweikämpfen sorgten auch Leon und Yannic sowie die gesamte vierer Abwehrreihe für vielzählige Erfolgsmomente, die Selbstvertrauen für die weitere Vorbereitung geben sollten. Es sind nur noch ganze 3 Wochen, dann geht es in Dresden Striesen bereits um die ersten Landesligapunkte der jüngeren Eintrachtgeschichte. Es bleibt viel zu tun. Packen wir es mit viel Freude und neu gewonnenem Selbstvertrauen an.
Christian Rocca

 

Testspiel 27.07.2017

SpG SSV Südwest/SV Schleußig U19 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:0 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Paul H., Paul D., Tim, Alexander H. – Yannic, Leon – Leo, Felix R., Max – Ahmad (Eingewechselt: Fahim, Jonas, Eric G., Fabian)

 

Tore

1:0 SpG Schleußig (73.), 2:0 SpG Schleußig (90.)

 

Spielbericht

In fast allen Bereichen zeigten wir uns gegenüber dem ersten Test in der Vorwoche verbessert. Mit 3 A Jugendspielern verstärkt traten wir gegen das A Jugend Landesklasseteam von Südwest/Schleußig an. In der ersten Halbzeit spielten wir mit nur einer A Jugendverstärkung auf der rechten Außenverteidigerposition gegen körperlich doch klar überlegene Gastgeber. Dennoch hielten wir die Gegner teils sehr weit von unserem Tor entfernt und ließen nur einen einzigen Schuss aus spitzem Winkel zu. In der Verteidigung und im Defensivverhalten eine sehr solide Mannschaftsleistung. Im Spiel nach vorne operierten wir – auch auf Grund der Tatsache, dass nicht jeder den Namen seines Mitspielers fehlerfrei buchstabieren konnte – mit vielen langen Bällen. Hier fehlt noch das Feingefühl im Fuß. Nicht viele gut gedachte Bälle fanden auch den Mitspieler. Andeuten konnten wir allerdings schon eine leichte Gefährlichkeit, denn wenn mehr Gefühl in den ein oder anderen Pass in das letzte Drittel gelangt wäre, ja es hätte……. Insbesondere durch die Einwechslung von Fabian kam dann noch mehr Struktur in unser Spiel zum Start der zweiten 45 Minuten. Von Minute 45 bis 70 hatten wir unsere beste Phase. Hier hatten Fabian, Felix und Paul D. den Führungstreffer auf dem Fuss. Schade, dass die Konzentration/Sicherheit im Abschluss noch nicht da war. So spielten wir zwar überlegen und mit deutlich mehr Ballbesitz, aber ohne zählbaren Erfolg. Die Gastgeber zeigten dann mit 2 Standards wie es mit dem Tore schießen geht. Wie schon im ersten Testspiel war es ein Freistoß, der das 1:0 für den Gegner brachte. Unsere Kräfte schwanden nun mehr und mehr und wir hatten Glück, dass die beiden schön herausgespielten Pfostenschüsse nicht den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt haben. Das 2:0 fiel mit dem Schlusspfiff nach ungewohnten 90! Minuten nach einer Ecke. Ein guter Test, der zeigt, dass die ersten beiden Trainingswochen erste Wirkung zeigen. Yannic und Benjamin konnten bei ihrem ersten Einsatz im Eintrachttrikot bereits andeuten, dass sie die Mannschaft vertärken. Freuen wir uns auf die weiteren Urlaubsrückkehrer und hoffen, dass sie Grundlagen für ihre Fitness selbst gelegt haben.

 

Christian Rocca

 

Testspiel 20.07.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Rotation Leipzig U18 1:4 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Eric G., Paul D., Jonas, Leo – Tim, Leon – Joel, Felix R., Max – Ahmad (Eingewechselt: Adulmalik, Marc, Philipp)

 

Tore

0:1 SG Rotation (17.), 0:2 SG Rotation (23.), 0:3 SG Rotation (50.), 1:3 Leo (72.), 1:4 SG Rotation (75.)

 

Spielbericht

Freies Spiel mit eigenen Entscheidungen, so waren die ersten Anweisungen im Rahmen der 2. Trainingseinheit der neuen Saison. Lernchancen gab es im ersten Test der Saison reichlichst. Hände weg im Mittelfeld! Damit werden überflüssige Freistöße verhindert, die nach schwacher Verteidigung zu Gegentoren führen. Wenn der Torwart „Leo“ ruft, möchte er nicht Leo zum Eis essen einladen, sondern dass alle zur Seite springen und ihm den Ball überlassen. Nach diesen beiden kleinen „Learnings“ stand es dann auch schon 0:2. Dass Fitness ein wesentlicher Bestandteil des Spiels ist, erfuhren dann fast alle im Rahmen der zweiten 40 Minuten. An der Fitness werden die Trainer in den nächsten Wochen ausgiebig arbeiten. Auf dem Platz waren einige positive Kommandos zu hören. Spielerisch wollte nicht viel gelingen, aber es gab auch einige erste zarte vielversprechende Ansätze. Das Ergebnis war am Ende deutlich zu hoch, da die Anzahl der Chancen gar nicht so eindeutig zu Gunsten der Gäste ausschlug. Die deutlich reifere Spielanlage und die klareren Aktionen hatten aber zweifellos die Gäste. Ein Test, der erste Aufschlüsse für die Trainer geben konnte, und den Jungs sicherlich besser gefallen hat, als konditionsorientiertes Training.

 

C.R.