Spielberichte 2017/2018

 

7. Spieltag Landesliga Sachsen, 21.10.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. vs. VfB Auerbach 1:3 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Tim., Dominik, Jones – Leon, Yannic, Maximilian Katz., Felix - Marcus., Paul D. Eingewechselt: Julian H., Mauro, Paul H. und Max Hert.

 

Tore

0:1 Auerbach (9.), 0:2 Auerbach (20.), 0:3 Auerbach (69.), 1:3 Julian H. (72.)

 

Spielbericht

„Zu einfach“ fallen die Tore gegen uns. Heute waren die Gäste nach 20 Minuten schon auf die Siegerstraße abgebogen. Sie waren uns in fast allen Belangen überlegen. Technisch, taktisch und insbesondere vom Einsatzwillen her zeigten die Gäste eindrucksvoll, warum sie heute die Punkte 11, 12 und 13 auf ihr Konto verbuchen konnten. Dabei hatten wir heute erstmals einen Gegner, der mehr jüngere Jahrgänge in der Startelf hatte als wir. Dass es also auch nicht am Alter

der Jungs liegt, haben die Gäste heute auch noch bewiesen. Neidlos anzuerkennen ist, dass der Sieg der Gäste vollständig in Ordnung geht. Nach einem „Schütteln“ in der Halbzeitpause ging es deutlich besser in den zweiten Durchgang. Leider hatten wir im Abschluss aber kein Glück und auch der Ball von Felix aus 4 Metern fand im gegnerischen Torwart seinen Meister, bevor der Nachschuss sein Ziel gänzlich verfehlte. Ein 1:2 hätte sicherlich Kräfte freisetzen können. Nach einem extrem verunglückten Zuspiel (der Gegner hätte die Chance selbst kaum besser einleiten können) folgte dann mit dem 0:3 der K.O. Schlag. Ausgezeichnet hatte uns bislang das „Weitermachen-Gen“. So auch heute. Nach feinstem Zuspiel von Felix in den großen freien Raum hinter der weit aufgerückten Abwehr auf Max folgte ein Sprint auf der rechten Außenbahn und nach feiner Hereingabe auf den Elfmeterpunkt musste Julian H. nur noch einschieben. Dieses „feine Pass-Füßchen“ wurde im Rest des Spiels stark vermisst, denn die sehr hoch verteidigenden Gäste schienen im Defensivverhalten nicht unverwundbar. Weiterhin zu wenig Kommunikation auf dem Spielfeld zeichnet unser Spiel aus. Mit dieser sehr zurückhaltenden Mentalität wird wenig zu holen sein – egal gegen wen. Ein Ruck in Sachen „Mentalitätsexplosion“ wäre schön. Wirklich sehr, sehr, sehr schön.

 

Christian Rocca

6. Spieltag Landesliga Sachsen, 30.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd e.V.  vs. SC Borea Dresden 0:4 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Robert, Tim., Dominik, Paul D. – Max Katzsch., Yannic, Felix – Leo, Paul H., Max        Eingewechselt: Marcus, Benjamin, Eric

 

Tore

0:1 Borea (14.), 0:2 Borea (38.), 0:3 Borea (62.), 0:4 Borea (65.)

 

Spielbericht

Erster gegen Letzen. Das sind oft Spiele mit unspannendem Verlauf und klarem Ende. So war es auch heute in Wachau. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Borea war mit ausschließlich älterem Jahrgang auf dem Platz vertreten und unsere erneut 7 jüngeren Spieler wehrten sich nach Leibeskräften. Auf Grund des hohen Drucks auf unser Tor fiel das 0:1. Ein Borea Spieler schlug über den Ball und dieser gelangte zufällig zu einem noch besser postierten Boreakicker, der den Ball flach im langen Eck versenkte. Das 0:2 und 0:3 waren dann wieder individuelle Fehler, die doch sehr überflüssig waren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verursachten wir eine zu mehr als 100% vermeidbare Ecke und deckten in der Folge den Spieler, der den Eckball volley nahm zu 0%. Da alle Spieler wussten, dass 2:0 ein extrem gefährliches Ergebnis ist, schöpften wir in der Pause Mut und hielten die Gegner die folgenden 20 Minuten auch von unserem Tor sehr gut auf Abstand. Über das 0:3 legen wir den Mantel des Schweigens und das vierte folgte prompt. Positiv war die Reaktion nach dem 0:4. Wir bissen uns weiter konsequent in das Spiel hinein und waren dem Ehrentreffer näher als die Gäste dem fünften Treffer. Was nicht in dem Ergebnis ausgedrückt wird, ist unsere immer stärker spürbare Wehrhaftigkeit. Zwei Großchancen konnten wir sogar in Halbzeit eins verzeichnen. Nach Ecke Felix kam Ebe frei zum Kopfball und zirkelte diesen nur ganz knapp neben den langen Pfosten. Nach Freistoß Felix kam der Ball fein hinter die Abwehrreihe und Paul Heine kam mit der Stiefelspitze an den Ball. Leider genau auf den überraschten Torhüter. Wäre uns hier ein Treffer geglückt, wer weiß. Im gesamten Spiel hatten wir mehr Chancen, als gegen Plauen und Lok zusammen, obwohl der Gegner sicherlich von diesen Dreien nicht der schlechteste war. Nun heißt es ausruhen, neue Kraft schöpfen und nach den Herbstferien neue Anläufe zu möglichen Punktgewinnen nehmen. Sie werden kommen, ganz ganz sicher!

 

Christian Rocca

5. Spieltag Landesliga Sachsen, 23.09.2017

FSV Budissa Bautzen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd e.V. 3:1 (1:1)

 

Aufstellung

Kuki – Jones, Tim., Dominik, Paul D. – Leon – Marcus, Max Katzsch., Yannic, Leo – Felix Eingewechselt: Julian H. und Ahmad

 

Tore

0:1 Paul Decker (16.), 1:1 Bautzen (39.), 2:1 Bautzen FE (73.), 3:1 Bautzen (74.)

 

Spielbericht

Vieles war heute anders, eins blieb leider beständig bestehen. Schon die lange Anfahrt mit der Bananenpause war heute anders, als an den Spieltagen zuvor. Zu Spielbeginn wollte Bautzen mit Macht zeigen, wer „Herr im Hause“ ist. Immer wieder wurden lange diagonale Bälle auf die Außenstürmer gespielt. Schon erstaunlich, welche Mühe unsere Außenverteidiger hatten, obwohl sich die Szenen ständig wiederholten. Immer wieder entschwischte der Mann im Rücken, weil das vor unseren Verteidigern liegende Spiel „ach so interessant“ war. Bautzen hätte nach 15 Minuten schon mit 2 oder gar 3:0 führen können. Kuki hatte heute bis auf einen „Leo“ Ruf alles im Griff und so zeichnete sich schon vor dem 1:0 für unsere Jungs ab, dass wir gegen die ebenfalls mit Sieben 2002 ́ern aufgelaufenen Gastgeber auch zu Chancen kommen würden. Der rechte Außenverteidiger tauchte also plötzlich links im Mittelfeld auf, spielte mit Marcus eine herausragende Passstafette und als linker Außenstürmer vollendete Paul eiskalt mit seinem ersten Landesligator. Der Jubel war groß und die Verärgerung über Jones ́ schlimmes „Frust-Foulspiel“ – dem verletzt ausgewechselten Gegenspieler wünschen wir hier „schnelle Genesung“ - war verflogen. Bautzen agierte fortan weiterhin spielbestimmend, aber die Gefährlichkeit vor unserem Tor ließ mehr und mehr nach. Als dann Felix frei auf des Gegners Tor zulaufen wollte und noch 40 Meter zwischen sich und den die Latte haltenden 2 Pfosten lagen, schildert er selbst die Szene so: „er stellte sein Bein zwischen meine Beine und riss mich mit beiden Händen zu Boden“. Freistoß und Rote Karte wäre hier die Entscheidung gewesen, wenn ein Pfiff ertönt wäre. Da der Pfiff ausblieb und die Schiedsrichterin auf dem Platz das Sagen hatte, rollte der Ball ohne Unterbrechung weiter. Der Pausentee war schon fast angerührt und wir wollten nach der ersten Führung in einem Pflichtspiel in dieser Saison auch in der Halbzeit besprechen, wie wir diese weiter verteidigen oder ausbauen können, da kam der Bautzener, der den Ball schon gefühlte 487 Meter am Fuß führte und 2 weiße Eintrachtspieler ganz nah bei ihm waren dennoch zu einem unhaltbaren Abschluss aus 18 Metern. In der zweiten Halbzeit verflachte dann das Spiel immer mehr. Die Bautzener zollten dem hohen Tempo in Halbzeit Eins Tribut und kamen bei viel Ballbesitz kaum noch in die gefährliche Zone. Wir hingegen spielten unsere Konter viel zu ungenau und kamen auch nicht zu gefährlichen Toraktionen. Einen Punkt aus Bautzen mitnehmen – zudem noch der allererste in unserer noch jungen Landesligageschichte – oh, das wäre fein gewesen. Jones aber dachte sich „so einfach wollen wir es uns mal nicht machen“ und drosch einen Ball nach erfolgter (deutlich hörbarer) Spielunterbrechung gefühlte 3 Kilometer weit über das Spielfeld. Für diese Aktion müssen Bundesligaspieler sicherlich fünfstellige Strafen zahlen. Es kam dann, wie es kommen musste: „ich habe nur den Ball gespielt und ihn wirklich nicht berührt“ waren Leon ́s Worte nach dem Spiel“. Nach dem Tackling tief im eigenen Strafraum gab es dennoch Elfmeter und da war sie dann doch, die schon bekannte Situation – wir standen mit Nichts in den Händen da. Dass wir die Köpfe 60 Sekunden so hängen ließen, dass gleich ein weiterer Treffer fiel ist zwar verständlich, darf uns aber auch nicht wieder passieren. Vom Kapitän bis zum letzten Auswechselspieler kann die Nachricht nur sein „es benötigt mehr aufopferungsvolle Kameradschaft und deutlich mehr aufbauender Worte um endlich nach dem Abpfiff etwas in den Händen halten zu können“.

 

Christian Rocca

2. Runde Landespokal Sachsen, 16.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. 1. FC Lokomotive Leipzig 0:1 (0:1)

 

Aufstellung

Kuki– Robert, Tim., Dominik,Jones– Leon – Marcus, Max Katzsch., Mauro, Paul D. – Yannic Eingewechselt: Julian W., Eric, Ahmad und Julian H.

 

Tore

0:1 Lokomotive (29.)

 

Spielbericht

Diesmal fehlten nicht 5 und 2 setzten sich in der Halbzeit dazu, es fehlten „nur“ 5. Und einigen merkte man die Nachwirkungen des langsam verfliegenden Infektes doch noch an. Alle haben allerdings als erstes gelernt: Punkt 4! Und demzufolge beschwerte sich ob der vielen Fehlenden auch keiner, sondern es wurde von Beginn an fleißig gekämpft. Schön auch, wie wir von 4-2-3-1 oder 5-2-3 auf ein 4-1-4-1 am heutigen Tage ohne größere Anpassungsprobleme umschalten konnten. Der Gegner war nicht ganz so flink unterwegs, wie die Plauener Gäste eine Woche zuvor, aber immer noch so flink, dass wir allergrößte Konzentration benötigten, um den Überblick zu behalten. Oft wurde dann doch dem Ball nachgeschaut, oder das Spiel beobachtet, anstatt mit dem eigenen Gegenspieler mitzugehen. Körperlich hatten unsere sieben 2002 ́er auch heute wieder das Nachsehen. Im Zweikampf waren heute Tim und Leon hervorzuheben. Beide stemmten sich mit viel Elan und Engagement den immer wieder anlaufenden Gegenspielern entgegen. Chancen gab es gemessen am Ballbesitz nicht allzu viele für Lok. Kuki war in fast allen Szenen der Herr der Lage und entschärfte mit einigen wenigen Glanzparaden die wenigen durchkommenden Bälle. Und dennoch gab es in Minute 29 wieder ein Gegentor, das zu einfach fiel! Ecken produzierten wir reichlich – auch reichlich unnötige. Eine dieser Ecken fand den Weg in unser Tor. Am langen Pfosten musste die Nr. 3 in blau-gelb nur noch einnicken. Völlig unbedrängt! Schade, schade, dass wir uns mit solch „einfachen“ Dingen um den großen Lohn unserer vielen Arbeit bringen. Das Kopfballspiel war erneut nicht landesligatauglich. Während in der ersten Halbzeit um das Tor herum das Tempo der Gäste auch deutlich angezogen wurde und ein Tor förmlich in der Luft lag, so gab es in der zweiten Hälfte dann gelegentlich Entlastungsangriffe. Leider spielten wir die Konter zu ungenau aus. Und dennoch fand Paul D. die ganz große Möglichkeit zum Torerfolg. Ein zuckerfeines Zuspiel von Katzsche und Paul D. musste nur noch den Torwart überlupfen. Das gelang ihm hervorragend, leider überlupfte er aber auch das gesamte Tor. So blieb es am Ende beim 0:1 und unsere Gäste sind verdient in die 3. Landespokalrunde eingezogen. Was uns bleibt ist die Erkenntnis, dass wir mit einer der Topmannschaften der Liga zwar nicht vollständig mithalten konnten, aber dass wir mit unseren Mitteln und ein klein wenig Konzentration mehr noch so einiges erreichen können. Hoffen wir auf

Besserung in der Krankenstation und gute Trainingseinheiten in der nächsten Woche.

 

Christian Rocca

4. Spieltag Landesliga Sachsen, 09.09.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. VFC Plauen 0:5 (0:1)

 

Aufstellung

Kuki– Leon, Tim., Dominik, Robert– Yannic, Markus Kat.– Paul D., Felix R., Max– Julian H. Eingewechselt: Mauro, Julian W., Eric und Ahmad

 

Tore

0:1 VFC (13.), 0:2 VFC (48.), 0:3 VFC (58.), 0:4 VFC (63.), 0:5 VFC (64.)

 

Spielbericht

Was hatten Marcus, Leo, Benjamin, Jones, Elle, Felix und Yannic gemeinsam? Sie sahen allesamt die 2. Halbzeit von der Bank aus. Krank oder verletzt ist der aktuelle Stand. Dennoch setzten die Jungs die taktischen Vorgaben in den ersten 40 Minuten teilweise gar nicht so schlecht um. Viel Laufarbeit gegen den bislang absolut stärksten Gegner, den wir in der Landesliga bespielen durften. Wir standen gar nicht so „undumm“! Nur ganz wenige klare Torchancen erspielten sich die Plauener. Sicherlich auch kein Zufall, dass es ein Standard war, der zur Führung für die Plauener führte. Unsere Bereitschaft sich gegen den ca. 75% am Ball befindlichen Gegner weiter zur Wehr zu setzen erlitt allerdings kaum einen Abbruch. Offensiv fanden wir leider so gut wie gar nicht statt. Zu zaghaft und unentschlossen agieren wir nach Ballgewinnen. Zu wenig setzen unsere Offensivspiele die taktischen Vorgaben um. Liegt es hier manchmal am mangelnden Zuhören? Oder am Verständnis? Oder gar an der nicht zu 100% ausgeprägten Bereitschaft sich verbessern zu wollen? Oder an der Tatsache, dass viele andere Dinge auch schön und wichtig sind und Fußball eben die wichtigste Nebensache der Welt ist? Für Fußballer der Jahrgänge 2001 und 2000 in der höchsten Spielklasse unseres schönen Bundeslandes darf es nicht allzuviele Ablenkung neben dem Fußball geben, wenn es am Ende etwas werden soll mit dem immer größer werdenden Ziel, die Klasse gerne länger als einen Sommer zu halten. Spaß soll es natürlich allen bereiten. Im Training wurde dahingehend sehr viel getan. Die Athletik und Fitness sind allerdings elementare Voraussetzungen für die mögliche, zukünftige Freude über eventuelle Punktgewinne. Leider brachen wir eine knappe Viertelstunde in der zweiten Halbzeit dann vollkommen ein. Ein individueller Fehler jagte den nächsten. Schade, dass die Jungs teilweise Fehler wiederholen und die Lernerfolge nicht vollumfänglich greifen. Nach dem fünften Gegentreffer ließen wir uns allerdings erfreulicherweise nicht komplett gehen und hielten die Niederlage zumindest in den bis dahin schon gesteckten weiteren Grenzen. Wir sind uns weiterhin sicher, dass wir als Gemeinschaft noch hervorragende Teilerfolge feiern werden. Über den Pokal können wir sicherlich „hinwegtrainieren“, um dann in Bautzen topfit um die nächsten Punkte fighten zu können.

 

Christian Rocca

3. Spieltag Landesliga Sachsen, 02.09.2017

BSG Stahl Riesa vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:1 (1:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Jonas, Tim, Dominik, Robert – Yannic, Leon – Julian W., Felix R., Paul D. – Leo Eingewechselt: Mauro, Maximilian Katz., Maximilian Hert. und Julian H.

 

Tore

1:0 BSG Stahl Riesa (33.), 1:1 Felix (60.), 2:1 BSG Stahl Riesa

 

Spielbericht

Marcus Zaspel konnte gar nicht erst mitfahren. Paul D. hielt 20 Minuten durch, Yannic ganze 40. Ebe hatte am Dienstag noch Fieber, grippale Infekte waren bei Robert, Julian W. und Felix ebenso im Laufe der Woche eingeflogen. Insbesondere im körperlichen Spiel hatten wir heute enorme Defizite. Möglich, dass das oben Beschriebene auch eine Wirkung zeigt, möglich aber auch, dass wir im athletischen Bereich und im Ausdauer Bereich noch deutlich zulegen müssen, um mit den gut trainierten Gegnern über eine volle Spieldistanz mithalten zu können. War es gegen Striesen eine starke Schlusssequenz, gegen Grimma eine starke 1. Halbzeit, so war es heute eher eine gute 2. Halbzeit. Diese für sich alleine betrachtet, hatten wir mindestens einen Punkt deutlich verdient (die zweiten 40 Minuten endeten ja auch 1:1). Zwei Dinge hatten wir uns für heute vorgenommen. Wir wollten unbedingt unser erstes Landesligator erzielen. Wir wollten außerdem unbedingt einen ersten Punkt auf unserem Konto verbuchen. Wenigstens ein Ziel konnten wir erfüllen. Auch das zweite wird sicherlich noch erfüllt werden. Bemerkenswert positiv war der Kampfgeist nach der Pause und auch die spielerische Steigerung in den zweiten 40 Minuten. Felix schoss dann das lang ersehnte Tor, bei dem der Ball aus gut 35 Metern den Weg ins leere Gehäuse fand, nachdem Leo vorher den Torwart schon fast überwunden hatte, von diesem der Ball aber schlussendlich vor die Füße des gut nachsetzenden Felix gelangte. Anschließend kamen wir immer stärker auf. Beflügelt durch die Einwechslung von Julian H. im Sturmzentrum war es eben Julian, der nach phantastischem Solo und Umspielen des Torwartes für den mitgeeilten Max H. auflegen wollte, statt den Ball zur Führung in´s leere Tor zu befördern. Eine Führung zu diesem späten Zeitpunkt hätte wohl auch mindestens den ersten Punkt auf unserem Konto bedeutet. Hätte…… Die Riesaer selbst drängten nun auf die Führung. 5 Minuten vor dem Ende waren wir wieder einmal im Zentrum nicht „athletisch“ genug, ließen den Riesaer passieren, der dann schön über rechts eine Eingabe in die Mitte vorbereitete. Ein nicht glückliches Ende eines sonnigen Vormittages, an dem sonst fast alles wunderschön angerichtet schien. In Halbzeit eins verdienten sich die Gastgeber die Führung mit Präsenz und ständigen Abschlüssen – auch aus der Entfernung. In unserem Spiel stimmte das taktische Verständnis nicht. Die Räume für die Gegner waren viel zu groß. Unsere Linien standen viel zu weit auseinander. Auch in dem Punkt der taktischen Cleverness müssen wir schnell zulegen. Es sind weiterhin viele Punkte, an denen gearbeitet werden kann und muss.

 

Christian Rocca

2. Spieltag Landesliga Sachsen, 26.08.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FC Grimma 0:2 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Jonas, Julian H., Dominik, Robert – Yannic, Tim– Marcus, Felix R., Paul D. – Leo Eingewechselt: Mauro, Maximilian Katz., Maximilian Hert. und Ahmad

 

Tore

0:1 FC Grimma (55.), 0:2 FC Grimma (63.)

 

Spielbericht

Der gegnerische Trainer sprach nach dem Spiel davon, dass er auch nicht geglaubt hatte, dass wir dieses Tempo der ersten 40 Minuten über die gesamte Distanz hätten durchhalten können. Waren wir wirklich an der Kondition oder Physis gescheitert? Waren wir in den ersten 40 Minuten wirklich zuviel gelaufen, als wir den Gästen so gut wie keine einzige Torchance gestatteten? Möglich ist, dass wir an der Konzentrationskraft gescheitert sind. Die Gegentore in der Mitte der zweiten Hälfte haben das Spiel gänzlich entschieden und waren beide auf Konzentrationsmängel unserer Jungs zurückzuführen. Gerade Benjamin hat schon reichlich Landesligaerfahrung und stand vorher nicht unter Dauerbeschuss, so dass es bei ihm auf keinen Fall eine Überbelastung gewesen sein kann. Die passive Abwehrhaltung bei dem Standard der Grimmaer deutete schon eher auf Konzentrationsmängel hin. In jedem Falle haben wir in der ersten Halbzeit eine deutlich positive Reaktion nach dem Auftaktspiel in Dresden von unserer Mannschaft gesehen. Die Fehlerquote lag nicht all zu hoch und wir waren zu deutlich mehr als 50% Zweikampfsieger. Einzig mit dem schnellen Aufrücken der Gäste und den daraus resultierenden Abseitsstellungen kamen wir nicht so gut zurecht. Die steilen Zuspiele vereitelte der sehr aufmerksame und sehr hoch stehende Gästekeeper. Ein wenig mehr Gefühl im Fuß bei dem ein oder anderen Steilpass oder auch ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit bei den Abseitsstellungen und wir hätten. Ja, der Konjunktiv! Da wir nicht haben und uns eben in der zweiten Hälfte die beiden beschriebenen Konzentrationsfehler unterliefen, war es am Ende bitter ohne zählbares den Gang in die Kabine antreten zu müssen. Auch in den nächsten beiden Spielen in Riesa und gegen Plauen wird es keine leichten Treffer für uns geben. Wir werden an der Fokussierung auf das wirklich wesentliche weiterhin alle gemeinsam hart arbeiten müssen und dann wird es auch etwas werden mit dem ersten Tor oder gar dem ersten Punkt in der neuen Liga. Wir werden geduldig weiter daran arbeiten.

Christian Rocca

1. Spieltag Landesliga Sachsen, 19.08.2017

SG Dresden Striesen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:0 (2:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Dominik, Paul D. – Yannic, Maximilian Katzsch.–Marcus, Felix R., Max – Leo

Eingewechselt: Robert, Mauro, Tim und Ahmad

 

Tore

1:0 Striesen (6.), 2:0 Striesen (37.), 3:0 Striesen - ET (52.)

 

Spielbericht
Die Stimmung am Treffpunkt war gut. Wir freuten uns sehr auf den Punktspielauftakt in der Landesliga Sachsen. Die Vorbereitung mit dem Höhepunkt gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten Sachsen Anhalts machte Mut. Daniel empfing uns in Striesen nach einer nächtlichen Radfahrt. In über 6 Stunden löste er sein Versprechen "bei Aufstieg fahre ich zum ersten Auswärtsspiel mit dem Fahrrad" ein. Dann kam die Zeit des Lehrgeldes! Wenn in der abgelaufenen C Jugendsaison der Trainer "mehr Kommunikation" einforderte, so kam der Apell zwar an, aber bei Siegen zwischen 5 und 15 zu Null oder eins war es dann auch egal, ob es auf dem Platz umgesetzt wurde oder nicht. Auch in der B Jugend wurde mehr Kommunikation eingefordert im Laufe der letzten Saison. Der Aufstieg am Ende gab aber allen Kommunikationsmuffeln recht. "Der von hinten kommende Spieler gibt das Kommando und spielt den Ball!" Gefühlte 100 mal fiel dieser Satz in den letzten 5 Vorbereitungswochen. Man nennt es dann "Lehrgeld zahlen", wenn man wegen dieser - bislang noch nicht ganz sooo für wichtig gehaltenen Details - Spiele verliert. Paul D. und Ebe wollten so rein gar nicht miteinander reden und der von hinten kommende hielt es für völlig überflüssig den Mund auf zu machen. Zu allem Überfluss wollte der andere - auch 100 mal mündlich unter Strafe gestellt worden - den Ball im Rückwärtslaufen mit dem Kopf spielen. Der Striesener bedankte sich mit einem Sololauf auf Kuki mit dem lockeren 2:0 höflich. Schnell müssen die Jungs nun lernen, dass all die angesprochenen Dinge spielentscheidend sein können. Schnell müssen wir uns im Kopf auf aktiveres agieren einstellen, um den neuen Anforderungen der Liga standhalten zu können. Die Rückfahrt war dann nicht mehr ganz so freudig, sondern eher "müde und abgekämpft". Die Freude wird aber schnell im Training zurückkommen, denn wir wissen, dass wir uns nicht nur steigern müssen oder sollen, sondern dass wir das auch können und wollen. Nur als Team wird das möglich sein und hier haben wir wirklich sehr gute Ansätze in den letzten Wochen entwickeln können. Seien wir gespannt auf das Tempo unserer Fortschritte, die wir erzielen werden.

Christian Rocca

Testspiel, 15.08.2017

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:2 (0:0)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Dominik, Paul D. – Yannic, Maximilian Katzsch.– Marcus, Felix R., Max – Leo (Eingewechselt: Robert, Mauro, Benjamin, Tim und Ahmad)

 

Tore

0:1 Felix (46.), 1:1 VfL Halle (49.), 2:1 VfL Halle (77.), 2:2 Ahmad (79.)

 

Spielbericht

Das Fazit vorweg: ein leistungsgerechtes Unentschieden beim Regionalligaaufstiegsfavoriten aus Sachsen-Anhalt lässt uns zuversichtlich Richtung Punktspielstart schauen, gibt aber auch genügend Anregungen für Verbesserungen. In der ersten Halbzeit haben uns die Gastgeber läuferisch einiges abverlangt. Die Ballbesitzverhältnisse lagen ganz eindeutig auf Seiten der Hallenser. Gegen den Ball agierten wir mannschaftlich geschlossen mit viel Engagement. Technisch hatte der ein oder andere Eintrachtler trotz des hervorragenden Rasenplatzes im Stadion am Zoo doch einige Defizite. Unsere Passquote lag deutlich unter 50% und so kamen wir kaum zu gelungenen Offensivaktionen. Durch unsere Laufbereitschaft und auch Zweikampfstärke kamen allerdings auch die Gastgeber nur zu einigen ungefährlichen Fernschüssen. In der Halbzeitpause zeigte der Trainer den Jungs taktische Optionen auf, die diese hervorragend umsetzten. So drehte sich das Spielgeschehen in Halbzeit 2 deutlich. Mehr Offensivaktionen gelangen nun und die Führung durch ein Traumtor von Felix nach schöner Vorarbeit von Leo war der Lohn. Schade, dass durch fehlende Entschlossenheit und Konsequenz im Abwehrverhalten (mindestens 5 Spieler waren betroffen) die Führung nur wenige Minuten Bestand hatte. Fortan erspielten wir uns Gute und Beste Möglichkeiten. Paul D., Ahmad, Max und Leo fehlt es allerdings noch an der Kaltschnäutzigkeit diese Hochkaräter in Zählbares zu verwandeln. Unser Passspiel verbesserte sich nun auf ein akzeptables Niveau. Als wir uns mit dem 1:1 anfreunden wollten, fiel dann durch eine weitere Nachlässigkeit doch die überraschende Führung für die Gastgeber. Schön, dass wir auch damit mental gut umgingen und gleich wieder auf „wir packen das noch“ umschalteten. Auch hier dauerte es nur knappe 3 Minuten, bis der Ausgleich durch einen feinen Heber von Ahmad perfekt war. Mit einer höheren Entschlossenheit im Abschluss hätte auch ein komplettes Erfolgserlebnis im Gepäck sein können. Die Trainer waren auf Grund des Gesehenen nicht unzufrieden. Die Jungs waren wegen der selbst erlebten Überlegenheit in der zweiten Halbzeit doch etwas enttäuscht. Schön, dass schon am Samstag für alle die Gelegenheit kommt als Sieger den Platz verlassen zu können. Und noch schöner, dass alle Jungs spürten, dass noch ein klein wenig mehr Einsatz großes bewirken könnte. Locker bleiben und weitermachen, wir sind auf einem Guten Weg.

 

Christian Rocca

Testspiel,  13.08.2017

TSV Markkleeberg U19 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:6 (1:1)

 

Aufstellung

Kuki – Jonas, Julian H., Tim, Paul Heine – Dominik, Maximilian Katzsch.– Marcus, Felix R., Max – Leo (Eingewechselt: Leon, Robert, Yannic, Mauro und Eric)

 

Tore

0:1 TSV (3.), 1:1 Felix (16.), 1:2 Leo (50.), 1:3 Leo (55.), 1:4 Felix (61.), 1:5 Marcus (70.), 2:5 TSV (72.), 2:6 Maximilian K. (77.) 

 

Spielbericht

In den ersten 42,5 Minuten glänzten wir in der Statistik in der Kategorie "Fehlpass" mit klarem Vorsprung. Es war teilweise schön anzusehen, wie die A Jugend des Gastgebers den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen ließ. Die technische Überlegenheit, Spielübersicht und -Intelligenz sollten eigentlich unsere Pluspunkte sein. Körperliches Spiel haben wir beim Gegner gesehen. Dass die Gastgeber unsere vielen Abspielfehler nicht deutlicher bestraften lag an deren "Kompliziertheit" vor dem Tor. Mit großartigem Durchsetzungsvermögen gelang Marcus nach einer guten Viertelstunde an die Außenlinie. Felix lief auf den Elfmeterpunkt ein und musste die präzise Hereingabe nur noch einschieben. Paul D. fiel mit einer leicht blau unterlaufenen Nase vom Testspiel am Donnerstag ebenso aus wie Elle, der beim Warmmachen einen stechenden Schmerz im Fuß verspürte. Zwei Tage Pause waren dann wohl doch zuviel für einige. Wir kamen nicht richtig in Tritt. Gott sei Dank haben wir Mo, Di und Do Training oder Spiel, bevor es am Sa zum ersten Punktspiel nach Dresden geht. Also eindeutig: keine 2 Tage Pause mehr! Nach klarer Ansprache in der Halbzeitpause und einigen Wechseln wurde es dann deutlich besser. Wir spielten plötzlich auch Fußball. Am Ende brachen dann die Gastgeber auch konditionell ein und so kamen wir teilweise zu sehr einfachen Toren. Eine gute Erfahrung für alle. Wer unseren schönen Sport wirklich hochernst betreiben möchte, sollte am 2. Pausentag einen eigenen "Lauf" einstreuen. Es wird helfen! Noch 6 mal Schlafen, 2 mal Training und 1 Testspiel entfernt ist er nur noch, der Punktspielauftakt

Christian Rocca

Testspiel 11.08.2017

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:5 (2:3)

 

Aufstellung

Benjamin –Paul D., Julian H., Dominik, Jonas – Yannic, Maximilian Kat.– Marcus, Felix R., Elle – Leo (Eingewechselt: Leon, Maximilian Hert., Tim und Robert)

 

Tore

0:1 Leo (4.), 0:2 Leo (17.), 1:2 Rotation (32.), 2:2 Rotation (36.), 2:3 Julian (39.), 2:4 Leon (49.), 2:5 Yannic (73.)

 

Spielbericht

Nach der 1:4 Niederlage gegen die mit A Jugendspielern aufgefüllte Rotation B Jugend mit vielen, vielen fehlenden Spielern auf beiden Seiten, waren nun bei beiden Teams „alle Mann an Bord“.  Auf dem engen Kunstrasen wollten die Gastgeber unbedingt spielen, obwohl die schönen Rasenflächen ihren Duft zu uns herüberwarfen. Trotz des engen Geläufs legten wir los wie die Feuerwehr. Schon in Minute 4 konnte Leo nach gefühlvollem Zuspiel von Felix seinen ersten Treffer feiern. Leider musste Paul schon früh mit Verdacht auf Gehirnerschütterung das Spielfeld verlassen. Wir hoffen, dass Paul schnell wieder einen „klaren Kopf“ hat. Leo krönte seine herausragende Laufbereitschaft und Schnelligkeit schon in Minute 17 mit seinem zweiten Treffer. Erstmals spielten wir mit den vier 2002´ern in der Offensive. Marcus, Elle, Felix und Leo zeigten, dass sie noch das ein oder andere Tor gemeinsam erzielen können. Maximilien Katzschner ist nach langem Urlaub auch zu seinem ersten Einsatz im Eintrachttrikot gekommen. Für sein erstes Spiel eine vorzeigbare Leistung, und damit eine weitere echte Alternative für die schweren Kämpfe um Ligapunkte. Yannic im Zentrum steigert sich von Spiel zu Spiel und trifft mittlerweile regelmäßig. Jonas spielte auf Außen von Beginn an uns kämpfte sich in die Partie. Ebe und Julian, der auch wieder nach feiner Ecke mit dem Kopf zur Stelle war, spielten unaufgeregt und kompromisslos. Robert war für den verletzten Paul schnell auf Betriebstemperatur. Leon zeigte in der zweiten Spielhälfte, dass mit ihm ebenfalls zu rechnen sein wird. Tim und Maximilian Hert. fügten sich ebenfalls nahtlos ein. Die beiden Gegentore ärgerten die Trainer sehr. Entstanden sie doch nach einer Ecke für uns und nach einer absoluten Unachtsamkeit nach einer Rotationecke an die Strafraumgrenze und völlig unbedrängter Direktabnahme. Das zwischenzeitliche 2:2 spiegelte so gar nicht den Spielverlauf wieder. Schön, dass wir nur kurze Zeit brauchten, um die Kräfteverhältnisse auf dem Platz auch wieder im Ergebnis klar auszudrücken. Gegen den vermutlich künftigen Landesklassenmeister haben wir ein engagiertes Testspiel absolviert mit vielen positiven Ausblicken. Die Uhr tickt dem ersten Punktspiel in Dresden unaufhörlich entgegen. Noch 8 mal Schlafen, 2 mal Training und 2 Testspiel – dann ist es soweit. Wir sind voller Vorfreude.

 

Christian Rocca

 

Turnier zum 50 jährigen Jubiläum des FSV 67 Halle, 06.08.2017

 

Kader

Kuki, Benjamin, Eric G., Paul H., Paul D., Julian H., Robert, Jonas, Yannick, Leon, Dominik, Mauro, Felix, Leo, Max, Ahmad und Tim

 

Spiele

FSV Sargstedt 1:0 Tor: Julian H.

FSV Glesien 1:0 Tor: Max

VfB 07 Lettin 1:0 Tor: Felix

MoGoNo Leipzig 1:0 Tor: Yannick

GW Piesteritz 2:0 Tore: Felix und Leo

FSV 67 Halle 1:0 Tor: Dominik

 

Spielbericht

Im Turniermodus "jeder gegen jeden" war in dem 7 Mannschaften starken Feld schnell klar, dass wohl Grün Weiß Piesteritz der große Konkurrent um den Turniersieg ist. Während wir die ersten 4 Spiele mit 1:0 lösten, schossen die Piesteritzer in jedem Spiel mindestens ein Tor mehr. 20 Minuten Spielzeit sorgten für insgesamt 120 Minuten Spielzeit, die allerdings auf stolze 8 Stunden verteilt war. Die Pausen wurden zu Besprechungen der Abwehrreihen und der Offensivkräfte mit einigen Taktikdetails gefüllt. Auch das Miteinander im sich immer besser harmonierenden Team konnte gepflegt werden. Nur im ersten und letzten Turnierspiel war die Konzentration im Abwehrverhalten nicht am Anschlag, so dass die Gegner zu leichten Chancen kamen. Unser erster Gegner Sargstedt, hatte sogar eine 1:1 Chance, die Kuki entschärfen konnte. Chancen selbst erspielten wir uns mehr als reichlich. Wenn wir zu noch mehr Ruhe und Übersicht im Abschluss gelangen, werden wir sicherlich noch souveräner auftreten können. In Spiel 5 - fast 9 Stunden nach dem Treffpunkt um 08:30 - hieß der Gegner dann Grün Weiß Piesteritz. Mit einer superstarken und konzentrieren Leistung in allen Mannschaftsteilen erreichten wir einen höchstverdienten 2:0 Sieg. Felix legte in seinen Schuss aus ca. 12 Metern an den rechten Innenpfosten die volle Entschlossenheit. Seine butterweiche Flanke hinter die Abwehrreihe vollendete Leo mit einem ebenso entschlossenen Kopfballtor. Eine bärenstarke Leistung der gesamten Mannschaft, die gegen den Turnierzweiten in 20 Minuten keine wirkliche Chance zuließ. Auch wenn im letzten Spiel gegen den Gastgeber die Konzentrationskurve wieder gen Süden tendierte, war es doch ein gelungener Ausflug nach Halle.

 

C.R.

 

Testspiel 30.07.2017

JFV Weißenfels vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:6 (0:3)

 

Aufstellung 
Benjamin – Eric G., Paul D., Tim, Jonas – Yannic, Leon – Leo, Felix, Max – Ahmad (Eingewechselt: Adulmalik, Metze und Till)
Tore
0:1 Max (4.), 0:2 Ahmad (14.), 0:3 Max (32.), 0:4 Ahmad (50.), 0:5 Ahmad (56.), 0:6 Ahmad (70.)
Nachdem beim Spiel am Donnerstag gegen die A Jugend von Schleußig noch 3 A Jugendspieler ausgeholfen haben, waren es heute 2 C Jugendspieler, die uns unterstützt haben. Ab der nächsten Woche werden nun wohl auch bei der B Jugend endlich so viele Jungs aus dem Urlaub zurückgekehrt sein, dass wir eigenständig auf mehr als 11 Spieler kommen. So langsam spielt sich unsere Formation ein, so dass die späten Urlaubsrückkehrer es immer schwieriger haben werden sich in die Stammformation zu spielen. Felix. schien durch die Kapitänsbinde heute beflügelt und war wohl der erste, der im dritten Testspiel das Hufeisen aus dem Schuh entfernt hatte. Sein traumhafter Pass in den Lauf von Max verwertete dieser sehenswert mit einem Schuss mit der Innenseite in die linke untere Torecke. Vorher hatte Felix schon einen Zuckerpass auf Leo serviert, der etwas zu genau zielte und beide Pfosten mit dem Schuss traf, der Ball am Ende aber nicht im Tor landete. Animiert von dem feinen Pass, spielte dann Leon einen Traumpass auf Ahmad, der ebenfalls nicht lange fackelte und nach nur 14 Minuten zur 2:0 Führung einnetzte. Dass es am Ende "nur" 3:0 zur Halbzeit und 6:0 am Schluss stand, war dann den vielen vergebenen 100% igen - insbesondere vom vierfach Torschützen Ahmad - zu verdanken. Metze und Till fügten sich nahtlos in unser Spiel ein und Metze legte mit viel Übersicht zum 5:0 durch Ahmad auf. Ein Assist, den er sich mit vorherigem starkem Pressing erkämpft hatte. Bei den heißen Temperaturen ließ die Laufbereitschaft bei einigen dann doch nach und die Gastgeber kamen zu wenigen zaghaften Chancen. Die größte vereitelte Benjamin in seinem ersten "zu Null" Spiel für die Eintracht in einer 1:1 Situation mit viel Stehvermögen. Leo und einige andere hätten sich auch ein Erfolgserlebnis verdient gehabt. Aber mit vielen Assists und gewonnen Zweikämpfen sorgten auch Leon und Yannic sowie die gesamte vierer Abwehrreihe für vielzählige Erfolgsmomente, die Selbstvertrauen für die weitere Vorbereitung geben sollten. Es sind nur noch ganze 3 Wochen, dann geht es in Dresden Striesen bereits um die ersten Landesligapunkte der jüngeren Eintrachtgeschichte. Es bleibt viel zu tun. Packen wir es mit viel Freude und neu gewonnenem Selbstvertrauen an.
Christian Rocca

 

Testspiel 27.07.2017

SpG SSV Südwest/SV Schleußig U19 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:0 (0:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Paul H., Paul D., Tim, Alexander H. – Yannic, Leon – Leo, Felix R., Max – Ahmad (Eingewechselt: Fahim, Jonas, Eric G., Fabian)

 

Tore

1:0 SpG Schleußig (73.), 2:0 SpG Schleußig (90.)

 

Spielbericht

In fast allen Bereichen zeigten wir uns gegenüber dem ersten Test in der Vorwoche verbessert. Mit 3 A Jugendspielern verstärkt traten wir gegen das A Jugend Landesklasseteam von Südwest/Schleußig an. In der ersten Halbzeit spielten wir mit nur einer A Jugendverstärkung auf der rechten Außenverteidigerposition gegen körperlich doch klar überlegene Gastgeber. Dennoch hielten wir die Gegner teils sehr weit von unserem Tor entfernt und ließen nur einen einzigen Schuss aus spitzem Winkel zu. In der Verteidigung und im Defensivverhalten eine sehr solide Mannschaftsleistung. Im Spiel nach vorne operierten wir – auch auf Grund der Tatsache, dass nicht jeder den Namen seines Mitspielers fehlerfrei buchstabieren konnte – mit vielen langen Bällen. Hier fehlt noch das Feingefühl im Fuß. Nicht viele gut gedachte Bälle fanden auch den Mitspieler. Andeuten konnten wir allerdings schon eine leichte Gefährlichkeit, denn wenn mehr Gefühl in den ein oder anderen Pass in das letzte Drittel gelangt wäre, ja es hätte……. Insbesondere durch die Einwechslung von Fabian kam dann noch mehr Struktur in unser Spiel zum Start der zweiten 45 Minuten. Von Minute 45 bis 70 hatten wir unsere beste Phase. Hier hatten Fabian, Felix und Paul D. den Führungstreffer auf dem Fuss. Schade, dass die Konzentration/Sicherheit im Abschluss noch nicht da war. So spielten wir zwar überlegen und mit deutlich mehr Ballbesitz, aber ohne zählbaren Erfolg. Die Gastgeber zeigten dann mit 2 Standards wie es mit dem Tore schießen geht. Wie schon im ersten Testspiel war es ein Freistoß, der das 1:0 für den Gegner brachte. Unsere Kräfte schwanden nun mehr und mehr und wir hatten Glück, dass die beiden schön herausgespielten Pfostenschüsse nicht den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt haben. Das 2:0 fiel mit dem Schlusspfiff nach ungewohnten 90! Minuten nach einer Ecke. Ein guter Test, der zeigt, dass die ersten beiden Trainingswochen erste Wirkung zeigen. Yannic und Benjamin konnten bei ihrem ersten Einsatz im Eintrachttrikot bereits andeuten, dass sie die Mannschaft vertärken. Freuen wir uns auf die weiteren Urlaubsrückkehrer und hoffen, dass sie Grundlagen für ihre Fitness selbst gelegt haben.

 

Christian Rocca

 

Testspiel 20.07.2017

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Rotation Leipzig U18 1:4 (0:2)

 

Aufstellung

Kuki – Eric G., Paul D., Jonas, Leo – Tim, Leon – Joel, Felix R., Max – Ahmad (Eingewechselt: Adulmalik, Marc, Philipp)

 

Tore

0:1 SG Rotation (17.), 0:2 SG Rotation (23.), 0:3 SG Rotation (50.), 1:3 Leo (72.), 1:4 SG Rotation (75.)

 

Spielbericht

Freies Spiel mit eigenen Entscheidungen, so waren die ersten Anweisungen im Rahmen der 2. Trainingseinheit der neuen Saison. Lernchancen gab es im ersten Test der Saison reichlichst. Hände weg im Mittelfeld! Damit werden überflüssige Freistöße verhindert, die nach schwacher Verteidigung zu Gegentoren führen. Wenn der Torwart „Leo“ ruft, möchte er nicht Leo zum Eis essen einladen, sondern dass alle zur Seite springen und ihm den Ball überlassen. Nach diesen beiden kleinen „Learnings“ stand es dann auch schon 0:2. Dass Fitness ein wesentlicher Bestandteil des Spiels ist, erfuhren dann fast alle im Rahmen der zweiten 40 Minuten. An der Fitness werden die Trainer in den nächsten Wochen ausgiebig arbeiten. Auf dem Platz waren einige positive Kommandos zu hören. Spielerisch wollte nicht viel gelingen, aber es gab auch einige erste zarte vielversprechende Ansätze. Das Ergebnis war am Ende deutlich zu hoch, da die Anzahl der Chancen gar nicht so eindeutig zu Gunsten der Gäste ausschlug. Die deutlich reifere Spielanlage und die klareren Aktionen hatten aber zweifellos die Gäste. Ein Test, der erste Aufschlüsse für die Trainer geben konnte, und den Jungs sicherlich besser gefallen hat, als konditionsorientiertes Training.

 

C.R.