Spielberichte 2018/2019

 

20. Spieltag, Stadtliga, 19.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SG Olympia Leipzig II 3:0 (1:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Oliver, Dennis, Niklas, Jannis (C) – Tim, Elijah – Hussein, Lennox, Moritz – Sten (Eingewechselt: Hans, Lares, Nicolás)

 

Tore

1:0 Oliver (22.), 2:0 Hussein (48.), 3:0 Lennox (54.)


Spielbericht

Wir hätten es uns leichter machen können

 

Wir trafen heute auf die zweite Mannschaft der SG Olympia Leipzig. Das Hinspiel endete nach einer zähen ersten Halbzeit mit 5:0 für uns. Wir wollten an unsere fantastische Serie in der Rückrunde anknüpfen und die ärgerliche 1:3-Niederlage beim Spitzenreiter BSG Chemie Leipzig wettmachen.

In der gesamten ersten Halbzeit hatten wir große Probleme, die gesamte Breite und Tiefe des Feldes zu nutzen. Wir verdichteten in Ballbesitz, wie wir es üblicherweise gegen den Ball tun würden. So kam es zu vielen unnötigen Ballverlusten und einem ständigen Hin und Her. Außerdem trennten wir uns oft zu spät oder gar nicht vom Ball. Zwischen Ballkontrolle und Abspiel verging viel zu viel Zeit, um die Seite zu öffnen oder den Spielaufbau in der Viererkette voranzutreiben. Nur wenige gute Szenen waren zu bestaunen. Merkwürdigerweise entstanden diese immer dann, wenn wir die Bälle prallen ließen, schnell weiterleiteten, über die Breite kamen und vorn nachrückten. So geschah auch das 1:0. Ein toller Pass auf Moritz H. leitete seinen Flügellauf ein, der scharf nach innen flankt und Oliver zum 1:0 vollendete. Das war sehr schön anzuschauen. Leider kam kein zweiter Treffer hinzu, auch wenn wir uns bemühten.

Im zweiten Abschnitt verlief es zunächst wieder ganz ordentlich. Wir bemühten uns viel mehr über große Positionen ins Angriffsspiel zu kommen, Elijah und Tim hatten nun wesentlich mehr Platz zur Verfügung, um ihre Ideen umzusetzen. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 kamen entsprechend nicht überraschend. Doch mit der Zeit verflachte unsere Spielweise wieder. Viele unsaubere, tempoarme Aktionen versauten unseren Spielfluss, die letzten fünfzehn Minuten waren nichts für’s Auge, auch wenn das Ergebnis stimmt und wir nun mehr sechs Punkte mehr als in der Hinrunde schnappten, obwohl noch zwei Spiele ausstehen.

 

Fazit

Natürlich haben uns einige Ausfälle heute sicherlich etwas Stabilität gekostet. Doch das darf keine Ausrede sein, sondern gilt als Möglichkeit für alle Spieler, sich zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist heute insbesondere Jannis gelungen, auch die beiden Sechser Elijah und Tim bissen sich in den vollen 70 Minuten in Abwesenheit von Kapitän Colin durch, obwohl sie viele schwierige Situationen vor sich hatten. Nun haben wir noch zwei Spiele vor der Brust und können mit einer Leistungssteigerung in beiden Partien etwas Zählbares mitnehmen.

 

D.G.

 

19. Spieltag, Stadtliga, 12.05.2019

BSG Chemie Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:1 (1:1)

 

Aufstellung

Silvano – Oliver, Dennis, Jannes, Niklas – Colin (C), Tim – Hussein, Lennox, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Elijah, Jannis, Lares)

 

Tore

0:1 Sten (10.), 1:1 BSG Chemie (13.), 2:1 BSG Chemie (40.), 3:1 BSG Chemie (43.)


Spielbericht

Eine starke Halbzeit reichte nicht

 

Ein verkapptes Spitzenspiel! Es traf der Rückrunden-Tabellenführer auf den Rückrunden-Dritten. Dennoch hätten die Unterschiede kaum größer sein können. Die Betriebssportgemeinschaft ist aktuell das beste Team der Liga, schlug am Donnerstag den nahezu chancenlosen Tabellenführer locker mit 3:0 und ist physische sowie athletisch deutlich überlegen. Acht der zehn Feldspieler der Eintracht waren junger Jahrgang, beim Gegner war es nur ein einziger.

Dennoch trat die Mannschaft von der Südkampfbahn extrem selbstbewusst auf, spielte ihre Vorteile im Spielsystem (Chemie spielte 4-3-3, ELS 4-2-3-1) im zentralen Mittelfeld aus und konnte immer wieder feine Direktpassagen abliefern. Wichtig war nur: wenige Ballkontakte, möglichst keine unnötigen offensiven Zweikämpfe! Das kam uns sehr entgegen. Im Defensivbereich konnten wir uns auch schnell anpassen und die Zweikampfsituationen umkämpft gestalten. So hatte der Gastgeber kein leichtes Spiel und wir unternahmen einige aussichtsreiche Umschaltaktionen, von denen auch eine zum 1:0 führte. Sten war beim tiefen Ball dieses Mal allein auf sich gestellt, bemerkte aber, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor stand und verwandelte via Heber aus über 30 Metern zum x-ten Mal in dieser Saison. Leider hielt die Führung nicht allzu lange, da wir vorn den Ball nicht festmachten, den Konter unterbinden und im Strafraum löschen konnten. Schade! Unsere Mannschaft ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen, sondern spielte weiter munter mit und suchte nach Fehlern des Gegners, die sie ausnutzen konnte. So gelang uns gegen Ende der ersten Halbzeit eine kleine Drangphase, in der wir uns mehrfach aussichtsreich in die Gefahrenzone spielten. Ein Kopfball von Oliver strich nur Zentimeter am Tor vorbei, Lares‘ Alleingang in den Strafraum wurde erst beim Schussversuch risikoreich, aber fair via Grätsche bereinigt. So ging es mit dem Applaus der Eltern mit 1:1 in die Pause.

Aus dieser kamen wir leider nicht so klar und konsequent zurück, das wusste die BSG Chemie Leipzig auszunutzen. Einmal klärten wir eine Aktion nicht, das andere Mal fehlte uns beim Verteidigen eines Eckballes der Mumm und die Körperspannung. Schade. Alle drei Treffer wurden in den Winkel von Silvanos Tor verwandelt und waren höchst vermeidbar. Dennoch muss man sagen, dass unsere Abwehrkette einen sehr guten Job machte, Silvano im Tor sowie unsere Defensivspieler im Mittelfeld ebenso. In der Folge verflachte die Partie etwas, hier wäre es durchaus möglich gewesen, den in Sicherheit wiegenden Gegner zu überraschen, doch uns fehlten etwas die Körner und die Cleverness im Umschaltspiel. Eine hervorragende Pressing-Situation ließen wir obendrein auch noch links liegen, sodass das Endergebnis in Ordnung ging, auch wenn es subjektiv betrachtet mit einem Tor zu hoch ausfiel.

 

Fazit

Die erste Halbzeit hat klar übermittelt, wie weit die Mannschaft bereits in ihrer Entwicklung ist, wenn man sich den eklatanten Alters- und körperlichen Unterschied vor Augen hält. Wir belohnen uns oft für den großen Aufwand und Fleiß, den wir erbringen, auch wenn das Ergebnis es dieses Mal nicht ganz widergespiegelt hat. Allerdings war es das siebte von acht Spielen, das wir in Bezug auf das Ergebnis in der Rückrunde besser gestalteten, als im Jahr 2018. Weiter so.

 

D.G.

 

Testspiel, 07.05.2019

FC Blau-Weiß Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:3 (0:1)

 

Kader

Nico – Cristiano, Hans, Dennis, Jannis – Moritz S., Elijah – Morten, Lennox, Hussein – Sten (Eingewechselt: Dara, Moritz H., Nicolás, Oliver, Yannick, Tim)

 

Tore

0:1 Sten (30.), 0:2 Dara (42.), 0:3 Dara (55.), 1:3 FC Blau-Weiß Leipzig II (57.), 2:3 FC Blau-Weiß Leipzig II (69.)


Spielbericht

Offenes Spiel, interessanter Test

 

Der große Kader unserer C2-Jugend verlangt es, regelmäßig Testspiele zwischen den Ligabetrieb zu schieben. Dieses Mal gastierten wir bei der Reserve des FC Blau-Weiß Leipzig, Dritter der Stadtklasse. Nach zwei kurzfristigen Ausfällen reisten wir immerhin mit 17 Spielern an.

Bis zur Hälfte der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften ihre Chancen, die sie teils kläglich liegen ließen. Wir konnten durch mehrere Pressing-Situationen und das Umschaltspiel für Gefahr sorgen. Außerdem gelang uns im Zentrum ein überwiegend gutes Spiel in Drucksituationen. Wir lösten uns oftmals schnell und klug, konnten somit für offensive Momente sorgen. Leider wurden uns viele sehr aussichtsreiche Angriffe wegen vermeintlichen Abseitsstellungen zurückgepfiffen, mehrere Großchancen ließen wir zudem inkonsequent liegen. So war es Sten überlassen, der einen tollen Angriff etwas glücklich zum 1:0 vollendete.

Im zweiten Durchgang wechselten wir munter durch, brachten mehrere Spieler auf fremden Positionen. So verteidigte Oliver innen, begleitete Moritz H. die Außenverteidiger-Position, Yannick wurde zum „Läufer“ umprogrammiert. Stürmer Sten fand sich neben Oliver in der Innenverteidigung wieder. Die Außenspieler Morten und Hussein versuchten sich abwechselnd im Sturm. Dennoch schafften wir es, uns mehrere Angriffe am Stück zu erspielen. Wie schon in der ersten Halbzeit waren besonders die Sechser Tim, Elijah und Moritz S. sehr gut im Spiel, verteilten die Bälle, waren trickreich und schaffen es, die offensiven Spieler in Szene zu setzen. Dara war in der 55. und 57. der große Profiteur. Erst netzte er nach einem Standard, danach im Zuge eines temporeichen Konters. Leider ging uns gegen Ende des Spieles die Struktur abhanden. Viele Aktionen die Linie entlang und ohne Verlagerung und Öffnung aus dem Druck prägten unser Spiel. Das war absolut nicht das, was wir wollten. Nehmen fehlender Ästhetik kamen auch noch zwei Gegentreffer hinzu. Erst klären wir eine Standardsituation nicht konsequent genug und schlafen bei der Manndeckung, später geraten wir nach eigener Ecke in einen Konter, den wir nicht bissig genug zu Ende verteidigen bzw. laufen. Beide Gegentreffer waren höchst vermeidbar.

 

Fazit

Wir haben allen Spielern ausreichend Praxis und (neue) Erfahrungen geben können, um den nächsten Schritt zu gehen. Man kann jedem Spieler attestieren, dass er sehr bemüht war und im nächsten Spiel unbedingt auf dem Platz stehen möchte. So soll es sein.

 

D.G.

 

18. Spieltag, Stadtliga, 05.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. VfB Zwenkau 8:0 (3:0)

 

Aufstellung

Willi – Oliver, Niklas, Dennis, Jannes – Colin (C), Tim – Moritz, Morten, Hussein – Sten (Eingewechselt: Benjamin, Cristiano, Dara, Elijah, Nicolás)

 

Tore

1:0 Hussein (29.), 2:0 Jannes (30.), 3:0 Hussein (33.), 4:0 Dara (39.), 5:0 Dara (56.), 6:0 Sten (60.), 7:0 Oliver (63.), 8:0 Moritz H. (68.)


Spielbericht

Aller Anfang ist schwer

 

Vor dem Spiel gegen den VfB Zwenkau standen wir in der Rückrunden-Tabelle sensationell auf Rang drei – direkt im Windschatten der „Großen“ der Liga. Auch in der Gesamt-Tabelle hatte sich einiges getan. Man könnte nun an den RB-Mädchen vorbeiziehen und an den SV Tapfer Leipzig auf einen Punkt herankommen. Eigentlich alles unwichtige Zahlen, würden sie die sehr gute Entwicklung der jungen, kleingewachsenen Mannschaft nicht positiv wiedergeben. Apropos Zahlen: Bislang gestalteten wir in Ausnahme der Auswärtspartie bei der SG Rotation Leipzig – 7:1 vs. 3:2 – in jedem Rückrunden-Spiel ein besseres Ergebnis als in der Hinrunde, die Bilanz galt es ebenso fortzusetzen.

Nun widmen wir uns aber dem Aktiven, dem Geschehen auf dem Rasen. Wir gaben den Jungs mit, wie wichtig es sei, das Spielfeld möglichst weit auseinanderzuziehen, um nicht zu viel in Zweikämpfe verwickelt zu werden. Leider ohne Erfolg. Wir gestalteten das Spielfeld viel zu klein, konnten die Seite nicht wechseln, da die beiden Außenspieler der ballabgewandten Seite nach vorn innen kippten und damit quasi nicht anspielbar waren. So raubten wir uns Anspielmöglichkeiten und damit auch die Ballsicherheit. Entsprechend wild ging es anfangs noch hin und her, auch wenn wir als einzige Gefahr auf das Tor ausstrahlten. D-Torhüter Willi hatte bis auf wenige Szenen einen ruhigen Tag. Mit der Zeit brachen wir das unkluge Muster auf und fanden die Lücken nach vorn, strahlten aber zu wenig Torgefahr aus, um uns für den Aufwand zu belohnen. Erst sechs Minuten vor dem Pausenpfiff ging das Tore-Schießen los. Hussein netzte, Jannes traf nach toller Vorarbeit von Moritz H., danach netzte Hussein wieder. 3:0 zur Pause.

Zu Halbzeit wechselten wir vierfach, es kam mit Ben auch der „zweite“ D-Torhüter rein, außerdem wurde im Verlauf der Halbzeit munter durchgemischt, sodass der ein oder andere positionsfremd zum Einsatz kam. Trotz der vielen Umstellungen gelang es uns den Ball sicherer und schneller laufen zu lassen und uns immer wieder in gute Positionen zu bringen. Leider gingen wir den Torchancen fürchterlich um, konnten aber immerhin fünf weitere Male treffen. Dara traf doppelt und auch Sten, Oliver sowie Moritz H. trugen sich in die Torschützenliste ein.

 

Fazit

Wir haben unseren sehr positiven Lauf fortgesetzt, die Jungs erarbeiten sich das im Training und den Testspielen und können das oftmals sehr ordentlich auf dem Wettkampfplatz umsetzen. Den Hinrunden-Punkte-Schnitt konnten wir von 1,18 auf 2,29 fast verdoppeln, statt minus neun Toren sammelten wir in den bisherigen sieben Spielen plus zehn. Wohlwissen, dass die nächsten Aufgaben sehr schwer werden, nehmen wir uns sehr viel vor und können die Aufgaben mit viel Selbstbewusstsein bestreiten.

 

D.G.

 

Testspiel, 25.04.2019

FC Banik Ostrava vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 5:2 (3:1, 3:1, 4:2)

 

Kader

Colin, Cristiano, Dennis, Elijah, Emil, Hannes, Hans, Hussein, Jannes, Jannis, Lares, Linus, Moritz H., Morten, Nicolás, Oliver, Sten, Tim

 

Tore

Sten, Oliver


Spielbericht

Interessanter Leistungsvergleich

 

Im Rahmen unseres Trainingslagers trafen wir auf den ortsansässigen tschechischen Spitzenklub FC Banik Ostrava. Wir spielten im Modus viermal 25 Minuten gegen die U13 auf einem fantastischen Kunstrasen-Platz.

Der Start hätte besser nicht laufen können. Wir wollten den Gegner überraschen und gingen durch Sten bereits nach wenigen Sekunden mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge agierten wir unglaublich fleißig und zweikampfstark. So gestaltete sich ein sehr offenes, abwechslungsreiches Spiel, das nach und nach mehr Spielanteile und Angriffe für den Gastgeber bereithielt. Dennoch präsentierten sich die Eintrachtler gut und fuhr immer wieder aussichtsreiche Konter, konnte diese aber nicht ausreichend nutzen. Die drei Gegentreffer im ersten Viertel waren aus unserer Sicht vermeidbar. Wir wussten die Situationen nicht zu klären, dachten nicht bis zum Ende oder verließen uns auf den anderen. Alle drei Treffer fielen unter die Kategorie „selbstverschuldet“.

Im zweiten Abschnitt wurde munter durchgewechselt. Zwar ging der Spielfluss etwas abhanden, dennoch blieben wir aktiv und motiviert, konnten uns ohne Gegentor halten. Doch die eigenen Angriffe spielten wir nicht clever genug aus, weshalb auch vorn die Null stehen blieb.

Im dritten Viertel trafen wir wieder, Oliver verpasste einen Eckstoß, konnte aber den Abpraller gekonnt und gedankenschnell verwandeln. Der Anschlusstreffer gab dem Team sehr viel Selbstvertrauen und Motivation. Es ging weiterhin rasch hin und her, vor fehlte uns allerdings die alles entscheidende Durchschlagskraft und das Abschlussglück. Eine tolle Pressing-Situation nutzte Morten für einen fantastischen Ball auf Moritz, der im Abschluss mit viel Pech knapp – abgefälscht – über das Tor donnerte. Statt des Ausgleichs kassierten wir das 2:4, da wir den Rückraum nicht verteidigt bekamen. Hier fehlte uns etwas die Übersicht in einem allerdings sehr temporeichen, handlungsschnellen Spiel bei hohen Temperaturen.

Die letzten 25 Minuten wollten wir nochmals für uns nutzen, konnten aber nicht mehr die nötige Durchschlagskraft entwickeln, obwohl wir viele aussichtsreiche Angriffe starteten. Stattdessen kassierten wir das 2:5, das in der Höhe doch etwas zu viel des Guten war.

 

Fazit

Wir haben in Bezug der Handlungsschnelligkeit, Technik und Taktik vieles mitgenommen. Wir wissen, wohin die Reise gehen kann, wir wissen aber auch, was wir alles können. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein, obwohl wir vorn etwas mehr hätten schaffen und hinten verhindern können. Das heben wir uns für die Liga auf.

 

D.G.

 

17. Spieltag, Stadtliga, 17.04.2019

SG Rotation Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:3 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Oliver, Emil, Dennis, Jannis – Colin (C), Tim – Hussein, Elijah, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Hans, Lares, Morten)

 

Tore

1:0 SG Rotation II (6.), 1:1 Sten (19.), 2:1 SG Rotation II (42.), 2:2 Hans (45.), 2:3 Moritz H. (47.)


Spielbericht

Merkwürdiges Spiel

 

Nach dem guten Spiel, Kraftakt und eher weniger eingeplanten Dreier am vergangenen Sonntag gegen den Tabellendritten Kickers 94 Markkleeberg galt es nun unter der Woche auswärts bei der SG Rotation Leipzig II auf dem Mini-Kunstrasen die richtige Einstellung und passenden Mittel zu finden. Es waren einfach zwei vollkommen verschiedene Spiele.

Zunächst machten wir unsere Aufgabe gut, spielten taktisch strukturiert und selbstbewusst hinten heraus, kamen aber nicht ohne einen Zweikampf im Mittelfeld aus, da der Raum irgendwann sehr eng wurde und Zweikämpfe vorprogrammiert waren. Manchmal machten wir es gut und schafften den Wechsel aus dem Druck, manchmal orientierten wir uns aber nicht ausreichend und verwickelten uns in unnötige Zweikämpfe. Das frühe Gegentor resultierend aus einem schlecht sortierten und verteidigten Freistoß gab uns auch nicht die Ruhe und Sicherheit, um geduldig unsere gewünschte Spielweise durchzuziehen. So kam es zu mehr langen Bällen und es mangelte an einer konstruktiven Spielweise. Ein Standard erbrachte uns den Ausgleich. Elijah flankte zu Sten, er köpfte genau auf den Torhüter, der den Ball aber wenig später vollkommen überraschend in sein Tor fallen ließ. Er drosch auch wenig später einen Schuss im Zuge eines vorbildlichen Konters gegen die Querlatte. Insgesamt war das Remis mehr als in Ordnung, mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätte es etwas mehr sein können.

Auch der zweite Abschnitt wurde nicht sehr alt, bis der Rückstand aus unserer Sicht fiel. Wir verteidigen den zweiten Ball sehr unzureichend, Hannes war zudem vollkommen überrascht und so rollte der Ball ungehindert ins lange Eck. Nun war erneut zu befürchten, dass unser Spiel negativ davon beeinflusst werden würde. Mit viel Einsatzbereitschaft und Zielstrebigkeit im Anschluss drehten wir das Spiel in wenigen Minuten. Eine Ecke von Sten vollendete Hans via Kopfball zum 2:2 – es war wahrlich eines der schönsten, technisch besten Tore unserer Saison. Kurz darauf dringen wir in den Strafraum ein, bedienen Moritz im Zentrum, der technisch sauber ins kurze Eck vollendet. So war das Spiel gedreht, doch der Spielstand gab uns nur bedingt Sicherheit. Viele technisch unsaubere Aktionen, ein wildes Hin und Her sowie unglücklich ausgespielte Konter prägten unser Spiel. Außerdem ließen wir viel Zweikampfverhalten und Lauffreudigkeit vermissen. Es war irgendwie nicht unser Spiel, können uns aber zurecht freuen, dass wir es dennoch zu unseren Gunsten entschieden haben.

 

Fazit

Zugegeben: Fußball macht auf so einem Platz absolut keinen Spaß, aber auch diese Voraussetzungen bedürfen Lösungen, die wir heute nicht in der Form und Häufigkeit gefunden haben, wie wir es von uns erwarten sollten. Dennoch freuen wir uns sehr und auch berechtigt, dass wir nun schon genau so viele Punkte wie in der gesamten Hinrunde gesammelt haben und aktuell auf Rang drei (!) der Rückrunden-Tabelle stehen. Nach 1,18 Punkten und minus neun Toren holten wir nun 2,17 und plus zwei Treffer. Unser Weg ist aber noch lange nicht zu Ende!

 

D.G.

 

16. Spieltag, Stadtliga, 14.04.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. Kickers 94 Markkleeberg 1:0 (0:0)

 

Aufstellung

Hannes – Linus, Niklas, Dennis, Jannis – Colin (C), Tim – Moritz H., Hussein, Jannes – Sten (Eingewechselt: Elijah, Morten, Nico, Oliver)

 

Tore

1:0 Sten (67.)


Spielbericht

Ein ganz normales Fußballspiel

 

Man kann viele Fußballspiele instrumentalisieren, große Sprüche bringen, zum Derby ausrufen und irgendwelche irrelevanten „Rivalitäten“ herauskramen. Man kann aber auch einfach nur Fußball spielen, respektvoll miteinander umgehen und sich auf das konzentrieren, wofür der Jugendfußball gedacht ist: Lernen, entwickeln, Spaß haben und natürlich wetteifern.

Unsere zweite Mannschaft trat heute gegen die Erste von Kickers 94 Markkleeberg an und wollte an das gute Spiel bei der SG MoGoNo sowie den vielen tollen Ansätzen gegen den SV Tapfer Leipzig anknüpfen. Das Ergebnis wurde – wie so oft – hinten angestellt und klare Spielziele formuliert. Diese setzte unsere mit vielen Ausfällen gespickte Mannschaft zunächst hervorragend um. Wir bemühten uns trotz körperlicher Unterlegenheit um einen ideenreichen Spielstil, der beim Torwart begann, von der Viererkette angetrieben und über das Mittelfeld weitergeführt wurde. Zwar legten wir hier und da noch einige risikoreiche Abspiele an den Tag, konnten aber in mehreren „kleinen Aktionen“ Geschick beweisen und uns aus dem Druck lösen. Mehrere ordentliche Abschlusssituationen brachten wir hervor, ließen aber Genauigkeit und die letzte Entschlossenheit vermissen. Diese zeigten wir wiederum im defensiven Umkehrspiel. Obwohl wir alle mutig aufrückten, versuchten Pressing-Situationen herzustellen und das Glück im Vorwärtsspiel suchten, ließen wir hinten quasi nichts anbrennen. Die Viererkette stand im ersten Abschnitt unglaublich sicher, das Mittelfeld arbeitete fleißig zurück. So gingen wir mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt merkte man schnell, dass der Gast mit dem Ergebnis nicht zufrieden war und entsprechend mehr investierte. Wir mussten uns dem anpassen und mehr Wert auf die Laufarbeit und Zweikampfführung setzen. Uns flogen unzählige Ecken, Freistöße und weite Einwürfe um die Ohren. Wir bekamen nun ein wesentlich mehr durch Physis statt durch Technik und Taktik geprägtes Spiel geboten. Das liegt uns natürlich nicht, dafür sind wir zu jung und vor allem zu klein. Doch das fingen wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurde es zu einer Kraft- und Ausdauerfrage. Einige Male mussten wir in höchster Not klären, zwei, drei Situationen hätten das 0:1 bedeuten können. Einige Kontersituationen hatten wir zur Verfügung, schafften es aber nicht, diese genau und mit Wucht auszuspielen, da wir es nur mit zwei oder drei Spielern schafften, in den gefährlichen Bereich nachzurücken. Als das Spiel auf ein 0:0 hinauslief, überkam der Eintracht ein Gedankenblitz. Seit drei Wochen arbeiten wir sehr fleißig am Umschaltspiel in die Tiefe, es war auch in der Phase des Spieles unsere einzige Waffe. Diese zückten wir unangekündigt. Über wenige Stationen setzten wir Sten in Szene, der den Ball perfekt kontrollierte und mit unglaublichem Gefühl aus über 25 Metern über den Gäste-Torhüter hob. Auch wenn die zweite Halbzeit nicht gut für uns lief, hatte dieser Treffer etwas Sinnbildliches. Er stand für mannschaftliche Geschlossenheit, für Mut, für Glaube, für Fleiß, für Entwicklung und damit automatisch für unsere Eintracht. So einen Treffer in dieser Phase erzielen nicht viele Mannschaften.

 

Fazit

Die Zielsetzung, jedes Rückrunden-Spiel besser (Art und Weise sowie möglichst auch das Ergebnis) zu gestalten, als es in der Hinrunde der Fall war, gelang uns auch im fünften Anlauf. In der Hinserie holten wir aus denselben Partien vier Punkte und 7:14 Toren, nun zehn Zähler und 7:7 Tore (drei zu-Null-Spiele!). Damit sprechen wir aber unser großes Manko an: Vorn sind wir brutal ungefährlich. Hätten wir so etwas wie flächendeckende Torgefahr, wäre unsere Spielweise wesentlich unberechenbarer und einfacher, so müssen wir uns jede Torchance sehr mühselig, aufwändig und umständlich erarbeiten: Perfekt zum Lernen!

 

15. Spieltag, Stadtliga, 07.04.2019

SG MoGoNo vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 0:3 (0:2)

 

Aufstellung

Hannes – Dennis, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Tim, - Hussein, Morten, Moritz H. – Lares (Eingewechselt: Jill, Linus, Oliver)

 

Tore

0:1 Tim (25.), 0:2 Tim (33.), 0:3 Eigentor (70.)


Spielbericht

Schwieriges Spiel, gutes Spiel

 

Am heutigen Sonntagmorgen traten wir bei der SG MoGoNo an. Das Hinspiel endete 4:1, es war der erste Spieltag und für die meisten Jungs unseres Kaders zugleich die erste Großfeld-Erfahrung.

Viele Monate später, ebenso an einem warmen Morgen, wollten wir es ergebnisbezogen ähnlich gut, aber in jedem Fall spielerisch wesentlich besser machen. Der große Hemmschuh des heutigen Tages war in jedem Fall der Platz: Sehr klein und unglaublich schwer zu bespielen. Dennoch erhielt die Mannschaft die Vorgabe, alles spiel-taktisch zu lösen, auf weite, lange Bälle – die uns leider so oft um die Ohren geknallt werden – zu verzichten. Das bereitete natürlich in der anfänglichen Gewöhnungsphase große Probleme. Der Gastgeber lauerte auf Fehler im Spielaufbau und versuchte es mit einigen Fernschüssen. Mit dem Verlauf der ersten Halbzeit nahmen wir aktiver und bestimmender am Spiel teil und konnten durch unseren defensiven Mittelfeldspieler Tim zweifach knipsten, der damit seine zuletzt tollen Trainings- und Spielleistungen mit Toren bestätigte. Dennoch waren wir mit der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden. Zwar stand unsere Verteidigung sehr sicher, doch im Spiel nach vorn zeigten wir Schwächen. Wir schafften es zu selten aus dem Druck zu kommen und die Seite zu wechseln. Dies lag auch daran, dass wir das kleine Spielfeld nicht konsequent in seiner Größe ausnutzten. Erst mit dem Doppelwechsel mit Linus und Oliver wurde es besser. Auch im Pressing agierten wir zu zögerlich.

Diese Punkte sprachen wir in der Halbzeit an, wechselten zudem unseren D1-Spieler Jill ein. In der zweiten Spielhälfte steigerten wir uns deutlich. Mit sehr viel Biss bestritten wir unsere Zweikämpfe, sodass Hannes quasi rein gar nichts mehr zu tun bekam. Beim Ball-Jagen waren wir sehr fleißig und im Umschaltspiel zielstrebig. Besonders Kapitän Colin war Motor unseres temporeichen Spieles. Leider fehlte uns vorn das letzte Bisschen Zielstrebigkeit oder Konsequenz bzw. das Glück im Abschluss. Die mit Abstand schönste Kombination des Spieles wurde leider fälschlicherweise zurückgepfiffen, weil einer (gefühlt) aus der anliegenden Gartenanlage eine Abseitsstellung reklamierte. Schade. Wir boten für die fürchterlichen Platzverhältnisse einen ansehnlichen Fußball, konnten uns aber einfach nicht belohnen. Erst in der Schlussminute schlug der Ball zum beruhigenden 3:0 ein, da Colins Fernschuss entscheidend abgefälscht wurde.

 

Fazit

Es war heute gewiss nicht einfach, doch umso schöner, dass die Jungs dennoch das geforderte Fußballspielen annahmen und umzusetzen versuchten. Lange Bälle waren nahezu immer zielgerichtet und damit erlaubtes Stilmittel. Ansonsten fand insbesondere in der zweiten Halbzeit ein gutes Kombinations- und Umschaltspiel statt, dass am Ende einen verdienten 3:0-Auswärtssieg bescherte.

 

D.G.

 

14. Spieltag, Stadtliga, 31.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SV Tapfer Leipzig 2:6 (1:2)

 

Aufstellung

Hannes – Dennis, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Tim – Hussein, Morten, Moritz – Sten (Eingewechselt: Dara, Hans, Linus, Oliver)

 

Tore

0:1 SV Tapfer (11.), 0:2 SV Tapfer (19.), 1:2 Sten (27.), 2:2 Eigentor (44.), 2:3 SV Tapfer (50.), 2:4 SV Tapfer (54., FE), 2:5 SV Tapfer (57.), 2:6 SV Tapfer (63.)


Spielbericht

Bittere, aber sehr wertvolle Erfahrung

 

Am Sonntag trafen wir auf den Tabellenfünften SV Tapfer Leipzig. Wir nahmen uns bereits im November vor, es in der Rückrunde spielerisch und optimaler Weise auch ergebnisbezogen besser als in der Hinrunde zu machen. Es soll die logische Schlussfolgerung aus Aufwand und Entwicklung sein.

Leider verschliefen wir den Start in die Partie. Physisch und besonders gedanklich brauchten wir etwas, fingen uns aber schnell. Wir bemühten uns um einen mutigen, konstruktiven, jedoch mühsamen Aufbau. Gegen größere und schnellere Spieler ist das immer schwer, es verbergen sich viele Hürden und Risiken, doch die braucht es, um weiterzukommen. Auf die zwei Gegentore hätten wir zwar gern verzichtet, aber auch hieraus müssen wir lernen. Dort müssen wir beherzter, gedankenschneller vorgehen, klarer sprechen und auf allen Positionen mitwirken. Die Reaktion der Mannschaft war klasse. Wir nahmen das Spiel mehr in die Hand, obwohl wir derzeit im torgefährlichen Bereich sehr harmlos sind. Immer wieder versuchten wir in den Strafraum einzudringen oder in das Umschaltspiel zu kommen. Tim holte mit viel Mut und Einsatz einen Freistoß heraus, den Sten stark verwandelte.

Die Energie konnten wir im zweiten Abschnitt nochmals steigern, waren jetzt aber ballsicherer und besser im Umschaltspiel. Immer wieder donnerte Hussein los, leider nicht so viele Spieler hinterher. Daher konnten wir in der Anfangsviertelstunde nur einmal treffen, doch das 2:2 war ein super Zwischenergebnis und Zeugnis einer gesunden fußballerischen Entwicklung. Leider verpassten wir in der Folgezeit kompakter zu verteidigen, ließen zu große Lücken für den Gast offen. Eine davon nutzten sie im Rahmen eines Konters. Ihr schnellster Spieler war einfach nicht mehr aufzuhalten, es stand 2:3. Dann entglitt uns das Spiel leider durch eine kuriose Entscheidung. Emil schlägt den Ball aus der Not aus dem Strafraum, sein Gegner rennt in sein Schwungbein und es gab Elfmeter. Dass dieser vollkommen deplatziert war, wussten fast alle, nach dem Spiel dann endgültig alle, aber so ist nun mal der Sport. Der Elfmeter fand sein Ziel und wir verloren unseres aus den Augen. Der verstrichene Glaube nochmals zurückzukommen, der leistungshemmende Frust und die Kraft sind das eine, das weiter Fußballspielen wollen das andere. Wir hätten die Köpfe nicht so hängen lassen dürfen, sondern weiter Fußball spielen soll – unabhängig vom Ausgang des Spieles. So kassierten wir zwei gefühlte Eigentore (Frustfoul zum Elfmeter, direkte Ecke) und der Endstand sah aus, als wären wir stark unterlegen gewesen. Waren wir nicht. Fußballerisch sowieso nicht!

 

Fazit

Wir kämpfen in der Liga auch weiter gegen viele physische Widerstände, das ist Teil des Lernprozesses. Wenn wir unter diesen Umständen sehr gut Fußball spielen, können wir es später – wenn sich alle anderen Voraussetzungen einigermaßen ausgleichen  - allemal. Der Weg ist das Ziel und unser Weg ist gut!

 

D.G.

 

Testspiel, 24.03.2019

FC Thüringen Jena vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:2 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Morten – Hussein, Nicolás, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Linus, Yannick)

 

Tore

1:0 Jena (18.), 1:1 Hussein (34.), 2:1 Jena (51.), 2:2 Colin (61.), 3:2 Jena (70.)


Spielbericht

Starker Auftritt in Jena

 

Vier Monate mussten wir im Zuge der Winterpause auf unser nächstes Pflichtspiel warten und bekamen direkt wieder ein spielfreies Wochenende aufgedrückt. Daher reisten wir zum FC Thüringen Jena, der in der Verbandsliga Thüringen zu Hause ist, um uns weiter nach vorn zu entwickeln. Obwohl unglaublich viele Spieler ausfielen, gingen wir sehr zielstrebig in die Test-Partie.

Wir setzten uns viele Spiel-Ziele, die wir nach und nach abhaken wollten. Das Spiel am vergangenen Sonntag in Markranstädt war ein kleiner Rückschlag vieler besprochener, erlernter und bereits mehrfach gezeigter Inhalte, diese wollten wir uns heute „zurückerarbeiten“. Von Anpfiff weg strukturierten Torhüter Hannes sowie die gesamte Viererkette um Hans, Niklas, Emil und Jannis das Spiel zu unseren Gunsten. Mit Ruhe, Positionsspiel und Passsicherheit kombinierten wir uns nach vorn, vermieden unnötige lange Bälle. Die Spieler davor fügten sich gut ein, schafften viele Anspielstationen, lediglich die Durchschlagskraft fehlte am Anfang noch etwas. Wir wollten mehr Situationen am und im Strafraum schaffen und Torschüsse abgeben. Das vermissten wir zunächst. Sehr schwer war an dem Tag die Aufgabe der defensiven Mittelfeldspieler Colin und Morten. Da wir das mühselige Kurzpassspiel verlangten, war es ein sekündliches Anbieten und Ballverteilen unter Druck, zugleich galt es bei Ballverlusten schnell umzuschalten, um die Viererkette zu entlasten. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllten beide gut bis sehr gut, auch wenn die eine oder andere Seitenverlagerung ausgelassen wurde. Der Gastgeber blieb bis zum Pausenpfiff quasi ohne Torchance, lediglich ein direkter Freistoß segelte auf unser Tor, leider auch ins Netz. Vollkommen entgegen der Spielrichtung und –weise stand es nach knapp zwanzig Minuten 0:1. Doch unsere Mannschaft antwortete toll, spielte weiter mutig und aufwändig nach vorn, kombinierte sich mehr und mehr zu gefährlichen Angriffen, die leider ohne Erfolg blieben. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es dann aber endlich soweit. Ein Konter von Emil und Jannis eingeleitet, donnerte über wenige Stationen im Direktspiel von Flügelspieler Moritz bis in den Strafraum zu Hussein, der eiskalt blieb und einnetzte. Ein absolut überragender Spielzug.

In der zweiten Halbzeit versuchten wir an die gute Leistung anzuknüpfen und weitere Spiel-Ziele zu verfolgen. Insbesondere im torgefährlichen Bereich wollten wir öfter zum Abschluss kommen und den Strafraum konsequenter besetzen. Wieder zeigten wir uns sehr spielsicher und mit Ideen nach vorn. Leider schafften wir es nicht, unsere Chancen am und im Strafraum zu nutzen oder konsequent zu Ende zu spielen. Derweil flog wieder einmal ein langer Ball in Richtung unserer Viererkette, die ihn auch gut abfängt und zu Hannes weiterleitet, doch dieses Mal war es ungenau und zudem wurde unser Torhüter angelaufen. Ein verlorener Pressschlag später ist unser Tor leer und der Ball liegt drin. Unglaublich: zweite „Chance“, zweites Gegentor. Danach unternimmt der Gastgeber einen Blockwechsel, reihenweise frische Spieler betreten den Platz, es kommt ein offeneres, aktiveres Spiel zustande, da Jena nun offensiver und aktiver spielt, dafür aber auch mehr Räume für unser Umschaltspiel bietet. Es ändert sich also auch unsere Spielweise, wir passen uns aber sehr schnell an und kommen zu guten Kontersituationen, von denen Hussein in der 61. Minute eine fantastisch nutzt und auf Colin quer legt. Das 2:2 ist die logische Folge. Wir versuchen den großen Aufwand sowie die spielerische Performance mit einem Sieg zu krönen und drücken weiter auf’s Gaspedal. Leider werden wir in der letzten Minute ausgekontert, verlieren einen wichtigen Zweikampf und können das 2:3 nicht mehr rechtzeitig verhindern. Das war schon sehr bitter, aber die Spielweise unserer Mannschaft ließ die Köpfe nicht wirklich sinken.

 

Fazit

Wir haben uns nach dem eher unterdurchschnittlichen Auftritt in Markranstädt viel in Bezug auf die Spielkultur vorgenommen und an jede Position klare Aufgaben verteilt. Die Bereitschaft, diese umzusetzen und das Können, jene auch erfolgreich anzuwenden, waren zwei von mehreren positiven Erkenntnissen dieses Testspieles. Wir sind eine riesig große Mannschaft mit vielen Typen, Charakteren, Stärken und Schwächen, doch die Lernbereitschaft und der Teamgeist zeichnen uns derzeit sehr aus und zählen zu unseren stärksten Waffen.

 

D.G.

 

13. Spieltag, Stadtliga, 17.03.2019

SSV Markranstädt II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 0:1 (0:0)

 

Aufstellung

Hannes – Oliver, Sten, Niklas, Jannis – Colin (C), Morten – Linus, Elijah, Jannes – Lennox (Eingewechselt: Hussein, Moritz, Nico)

 

Tore

0:1 Hussein (43.)


Spielbericht

Schön ist etwas anderes

 

Vier ewig andauernde Monate musste unser Team auf den heutigen Tag warten – endlich wieder ein Pflichtspiel. Wir haben in der Zeit sehr engagiert an unserer Weiterentwicklung gewerkelt, das Team zeigte sich zuletzt im Training und den vergangenen beiden Testspielen reif für den 13. Spieltag.

Doch als es dann soweit war, wirkte alles wie verpufft. Wo war sie hin, die Leichtigkeit, die Wachsamkeit, die Zielstrebigkeit und das Spielverständnis? Vom Winde verweht. Doch von vorn: Urplötzlich bekamen wir ein Kaderproblem. Reihenweise fielen die Spieler zwischen Freitag und Sonntag für dieses Spiel weg, dann blieben leider Dennis und Hans gesundheits-/verletzungsbedingt ohne Einsatzminute. Dazu zog Elijahs Oberschenkel. Obendrein verloren wir die Seitenwahl und spielten gegen Wind und Sonne. Die erste Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Es fehlte an vielem, was zuvor noch da war, so hatten wir bei einem Torschuss der Markranstädter Glück, als er an den Pfosten klatschte. Ansonsten waren wir sicherlich spielfreudiger und aktiver, aber nicht besser. 0:0 zum Pausentee.

In der Kabine gab es eine seltene, nicht gern durchgeführte, glasklare Ansprache, die Gott sei Dank das Team aufweckte und eine Reaktion entfachte. Wir machten zwar immer noch Fehler, die wir eigentlich schon abgestellt hatten, konnten aber eine viel größere Durchschlagskraft und Überzeugung auf den Platz bringen. Doch der Tag war verrückt. Erst wird Morten das Tor wegen einer Abseitsstellung geklaut, die es im Fußball in der Situation nicht gibt, danach blieb der Pfiff eines für jeden auf dem Platz ersichtlichen Fouls aus. Doch Hussein war auch heute wieder sehr motiviert, knipste ganz eiskalt zum 1:0, der am Ende auch den Endstand bedeutete. Nico erhielt keine Möglichkeit sich auszuzeichnen, wir trafen stattdessen vorn nochmals den Pfosten und ließen einige gute Angriffe ungenutzt. Das beweist, dass der Dreier verdient war, aber so in der Form wohl nicht noch oft in der Rückrunde gelingen wird.

 

Fazit

Was auch immer heute los war, wir sollten die nächsten Spiele anders bestreiten. So eine Halbzeitansprache bereitet niemandem Spaß – weder Spielern noch den Trainern. Dass die Jungs aber die geforderten Dinge sofort mit dem Wiederanpfiff umsetzten und genau diese zum Erfolg führten, sollte lobend erwähnt werden. Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Doch gewinnen ist nicht alles, wir sollten uns in den nächsten Wochen auch wieder auf das WIE fokusieren.

 

D.G.

 

Testspiel, 13.03.2019

SG Groitzsch vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:4 (1:2)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Dennis, Emil, Jannis – Tim, Morten – Linus, Elijah (C), Moritz H., - Lennox (Eingewechselt: Cristiano, Dara, Jannes, Nicolás, Oliver, Sten, Till)

 

Tore

1:0 SV Groitzsch (13.), 1:1 Elijah (15., FE), 1:2 Lennox (35.+1), 1:3 Sten (37.), 1:4 Sten (46.)


Spielbericht

Gelungene Generalprobe

 

Vor dem Pflichtspiel-Start am kommenden Sonntag erhielten achtzehn Spieler unseres Kaders nochmals die Chance, sich unter Wettkampf-Bedingungen vorzubereiten und zu zeigen.

Anfangs sahen wir ein ausgeglichenes Spiel, da die Eintracht im Spielaufbau nicht immer sicher aus dem Druck kam und der Gastgeber temporeich umschaltete bzw. auf einigen Positionen körperlich und athletisch überlegen war. Spätestens aber mit der dreizehnten Spielminute und dem 0:1-Rückstand waren wir endgültig in der Partie angekommen. Wir kombinierten immer sicherer, schafften ein gutes Umschaltspiel, lösten Drucksituationen durch gute Kommandos und Spielübersicht. Entsprechend trafen wir zum 1:1 und mit dem Pausenpfiff zum 2:1. Das Ergebnis hätte anhand der Spielanteile vielleicht sogar um einen Treffer höher ausfallen können, doch insgesamt waren wir mit unserem Auftritt recht zufrieden.

Die zweite Halbzeit erlebte zunächst ein kleines Personal-Beben. Sieben frische Spieler betraten das Feld, die verblieben Startspieler wurden nach und nach im Block gegen die zur Pause ausgewechselten im 12-Minuten-Rhythmus getauscht. Da ist es gar nicht so einfach, den Spielverlauf aufrechtzuerhalten. Doch unserer Mannschaft fiel das nicht schwer und suchte weiterhin den Weg nach vorn. Aushilfs-Innenverteidiger Sten bewies dabei sein Stürmer-Gen und rannte einmal von hinten bis vorn durch und wird ein weiteres Mal in die Tiefe geschickt. Beide Male führten zum Tor, es stand somit 4:1 aus unserer Sicht. Zwar lief der Ball aufgrund der vielen Wechsel nicht mehr ganz so sicher und zielgerichtet zum gegnerischen Tor, dennoch strahlten wir viel Sicherheit im Verteidigungsspiel aus und kamen regelmäßig in den torgefährlichen Bereich. Ein weiterer Treffer gelang uns leider nicht, dafür traf der Gastgeber wie schon in Halbzeit eins das Aluminium.

 

Fazit

Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung. Wir taten sehr viel für das Spiel – vorn wie hinten – und belohnten uns mit drei schönen Treffern sowie dem souveränen Elfmeter-Tor von Elijah. Gerade der Spielaufbau unseres Torhüters und der Viererkette war sehr gut organisiert, auch die beiden Neuen Dara und Nicolás fügten sich toll ein. Rundum ein gelungenes Testspiel.

 

D.G.

 

Testspiel, 10.03.2019

SSV Turbine Dresden vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:2 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Niklas, Linus, Jannis – Tim, Colin (C) – Morten, Lares, Moritz – Sten (Eingewechselt: Dara, Elijah, Jannis, Hussein, Lennox, Nico)

 

Tore

0:1 Elijah (21.), 1:1 Turbine Dresden (32.), 1:2 Elijah (45.)


Spielbericht

Höhen und Tiefen

 

Die Winterpause ist nun fast vier unerträgliche Monate lang, zwölf Hallenturniere und sieben Testspiele sollten sie samt vielen Trainingseinheiten sinnvoll und entwicklungsfördernd überbrücken. Der vorletzte Test-Kick beim SSV Turbine Dresden gab uns eine weitere Möglichkeit einige individuelle und kollektive Dinge auszuprobieren.

Der Start in das Testspiel verlief überschaubar. Von der Erwärmung bis zur 15. Spielminute zeigten wir, dass uns der bald bevorstehende Rückrunden-Start nicht bewusst war. Mit einigen Korrekturen konnten wir das Tempo und die Intensität merklich in die Höhe schrauben. Viele gute Kombinationen sowie die Läufe in die Tiefe und zurück prägten unser Spiel. Entsprechend erwarteten wir den Führungstreffer, den Elijah sehenswert herbeiführte. Auch in der fortlaufenden Zeit konnten wir mit gutem Positions- und Kombinationsspiel überzeugen, auch der Fleiß nach Ballverlusten konnte sich sehen lassen. Zwei, drei schläfrige Momente gab es dennoch, einen davon nutzte der Gastgeber zum 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Der zweite Abschnitt begann gut, wir wollten an die guten Minuten nach der Anfangsphase anknüpfen. Auch diverse Wechsel brachten der Spielweise keinen Abbruch. Immer wieder bemühten wir uns zielstrebig in den torgefährlichen Bereich zu gelangen, starben dort aber ab und an den Tod der Schönheit. Neben Lennox‘ feinem Fernschuss, der die Latte vibrieren ließ, zeichnete sich vor allem wieder Elijah aus. Eine tolle Hereingabe verwertete Morten gedankenschnell und technisch sauber, Elijah wuchtete diese Vorlage zu einem wunderschönen Tor ins Netz. Insgesamt belebte unser Kombinationsspiel im Zentrum unser Offensivspiel. Tim und Colin gewannen sehr viele Zweikämpfe und waren um ein schnelles Umschaltspiel bemüht, Elijah besetzte viele Lücken und verteilte die Bälle an unsere Offensivkräfte. Besonders Hussein überragte mit seiner Lauffreudigkeit und seinem Trick-Reichtum. Leider verpassten wir in der zweiten Halbzeit das defensive Umschalten, sodass Sten, Emil und Co. sehr viel zu tun bekamen. Zu groß waren die Abstände und daher die Wege zurück in den Defensivverbund. Schön, dass uns Nico in einigen Szenen rettete, auch unsere Viererkette löschte die Brandherde, die weiter vorn ihren Ursprung hatten. Dennoch blieb zum Schluss ein gutes, verdientes 2:1, das wir mit auf die lange Heimreise nahmen.

 

Fazit

Wir bestritten ein Testspiel, das uns abermals die Augen klar öffnete, Schwächen aufzeigte, aber unsere Stärken als Motivation hervorhob. Wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten ganz klar im Kombinationsspiel verbessert. Das ist aufgrund unseres jungen Durchschnittsalters und der körperlichen Voraussetzungen sehr wichtig. Auch taktisch bewegen wir uns nach vorn, das betrifft den offensiven wie defensiven Bereich. Etwas müssen wir noch an der Wertschätzung solcher Spiele arbeiten. Diese sollen der Weiterentwicklung und nicht der Freizeit-Überbrückung dienen. Von der Schuh-Wahl bis hin zur Konzentration bei der Ansprache war noch etwas Luft nach oben. Aber wenn der Trainer eineinhalb Minuten zu spät am Treffpunkt erscheint, müssen wir unbedingt mal ein Auge zudrücken.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 16.02.2019

Coswiger FV

 

Kader

Dennis, Hussein, Jannes, Lennox, Nico, Niklas, Sten, Tim

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. Hellerau-Klotzsche 3:1

ELS vs. Coswiger FV I 5:3

ELS vs. Heidenauer SV 5:2

ELS vs. Dresden-Laubegast 1:1

ELS vs. Coswiger FV II 10:0


Spielbericht

Turniersieg zum Hallensaison-Abschluss

 

Am Sonnabend ganz in der Früh starteten wir zum letzten Hallenturnier dieser Saison und machten uns auf den Weg nach Coswig bei Dresden. Dort trafen wir auf fünf weitere Teams und spielten im Modus jeder gegen jeden.

In der ersten Partie gegen Hellerau-Klotzsche gingen wir zunächst in Rückstand. Ein Konter genügte, um uns für die mangelnde Verwertung zu bestrafen. Doch insgesamt zeigte sich unsere Mannschaft sehr spielfreudig und angriffslustig. Immer wieder tauchten wir im gefährlichen Bereich auf und belohnten uns dann mit fortlaufender Spielzeit. Das 3:1 passte zum Verlauf und gab uns für die nächsten Aufgaben das nötige Selbstvertrauen. Gegen den Gastgeber gerieten wir erst einmal wieder ins Hintertreffen, ehe wir mit tollem Offensivfußball antworteten. Schnell stand es 5:2 für uns, obwohl wir einige Großchancen liegen ließen. Das letzte Gegentor nahm uns nicht die Freude an der Art und Weise, wie wir unsere Aufgabe lösten. In der dritten Partie trafen wir auf den Heidenauer SV, der von der Seitenlinie lautstark angetrieben wurde. Wir blieben cool und suchten unsere Lücken und Einzelaktionen. So entstand eine gesunde Mischung aus Kombinationsspiel und Individuellem. Kurz vor Schluss stand es 5:1, das hat wieder Spaß gemacht. Im vierten Spiel trafen wir auf den voraussichtlich direkten Widersacher um den Turniersieg. Auch in der vierten Partie weckte uns ein Rückstand auf, den wir abermals bestens beantworteten. Dieses Mal fehlte im Vergleich etwas die Dynamik und das Kreative, wir agierten stattdessen sehr ruhig und umsichtig. Der Mut zur Lücke hätte mit Sicherheit mehr Risiko hineingebracht, aber auch mehr eigene Torszenen, obwohl diese in ausreichender Form da waren, um mehr als einen Treffer zu erzielen. Diesen brauchte es auch nicht zwingend, denn mit dem Ergebnis blieben wir Erster in der Blitztabelle und trafen im letzten Aufeinandertreffen auf das Schlusslicht Coswiger FV. In diesem lebten wir unsere gesamte Spielfreude aus und fuhren viele trickreiche und durchschlagskräftige Angriffe. Natürlich gab der Gegner sich etwas auf, doch das ist nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen funkelte die Pure Lust am Hallenfußball!

 

Fazit

Es war ein gelungenes Finish der Hallensaison, in dem wir nochmals zeigten, was wir schaffen können, wenn wir ausgeschlafen und hungrig sind sowie als Mannschaft auftreten. Das hat viel Spaß bereitet und bewiesen, wohin der Weg in der Rückrunde noch führen kann.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 09.02.2019

PSV Chemnitz

 

Kader

Cristiano, Elijah, Hannes, Hans, Lares, Niklas, Sten, Tim, Till

 

Vorrunde

ELS vs. SV Victoria Einsiedel 0:0

ELS vs. ESV Lok Chemnitz 1:4

ELS vs. FSV Zwönitz 1:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. FSV Dennheritz 1:0


Spielbericht

Nicht unser Tag

 

Beim Turnier des Polizeisportvereins Chemnitz sollten wir unser vorvorletztes Hallenturnier dieser Saison bestreiten und wollten erfolgreich nach Leipzig zurückkehren. Wir trafen auf viele regionale und uns unbekannte Mannschaften, die scheinbar unser Team wenig reizvoll erschienen.

Der Start in das Turnier gegen den SV Victoria Einsiedel endete relativ harmlos mit 0:0. Wenig Ideen im Spielaufbau, überschaubare Freilaufaktivitäten sowie Zielstrebigkeit im gefährlichen Bereich zeichneten unser Spiel eher weniger positiv aus. In der zweiten Partie wollten wir es besser machen und gegen den ESV Lok Chemnitz den ersten Sieg einfahren. Doch das Vorhaben ging nach hinten los. Vorn zeigten wir uns zu harm- und ideenlos, hinten nachlässig und inkonsequent. Das Resultat war ernüchtern und bezeichnend zugleich: 1:4! Gegen den bis dato durchweg unterlegenen FSV Zwönitz wollten wir uns den angestauten Frust von der Seele schießen und machten unsere Aufgabe gar nicht so verkehrt. Lediglich im gefährlichen Bereich blieben wir zu harmlos. Viele Grundlagen, die wir schon oft als verinnerlicht unter Beweis gestellt haben, ließen wir auf der Strecke. Dem 1:0 folgte kurz vor Schluss eine Slapstick-Einlage an der Seitenauslinie, die zum 1:1-Ausgleich führte. Heute war absolut der Wurm drin!

Im Spiel um Rang fünf sollte es nun endlich zu einem Sieg reichen. Wir versuchten die vorhergehenden Partien zu vergessen und guten Hallenfußball zu zeigen. Das gelang uns auch überwiegend, obwohl uns der Gegner nicht so sehr forderte. Das 1:0 war mit Sicherheit verdient, doch so richtig selbstbewusst und überzeugend war es leider noch nicht.

 

Fazit

Es war ein Tag zum Vergessen, es lief wenig bei uns zusammen. Wenn man aufzählen würde, was heute alles fehlte und bereits in den Ansprachen ausgewertet wurde, dann gäbe es noch sehr viel zu lesen. Die Jungs müssen sich in jedem Fall besser auf ein Turnier vorbereiten und motivieren. Es ist ja nicht so, dass wir es nicht besser können, sondern dass wir es an dem Tag nicht besser wollten oder einfach nicht mit der notwendigen Einstellung herangegangen sind.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 02.02.2019

FSV Brandis

 

Kader

Cristiano, Hannes, Hans, Hussein, Lares, Linus, Moritz S., Oliver, Yannick

 

Vorrunde

ELS vs. SV Althen 2:2

ELS vs. FSV Brandis I 0:1

ELS vs. TSV Böhlitz-Ehrenberg 2:3

 

Kleines Halbfinale

ELS vs. FSV Brandis II 5:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. FSV Brandis I 5:4 n. N. (2:2)


Spielbericht

Unter Wert verkauft

 

Wir traten zum Samstagnachmittag beim Hallenturnier eines sehr sympathischen Gastgebers FSV Brandis an. Die Rahmenbedingungen stimmten, nun waren die Jungs an der Reihe.

Gleich zu Beginn trafen wir auf den späteren Turniersieger SV Althen. Wir waren um einen geordneten und sicheren Spielaufbau bemüht, der uns über fast die gesamte Spielzeit bestens gelang. Das 1:0 von Moritz wurde durch ein fantastisches Anspiel von Hans vorbereitet. Leider verloren wir drei Minuten vor Schluss die Ordnung und kassierten zwei vollkommen überflüssige Gegentore. Zwar glich Linus mit dem Schlusspfiff noch aus, doch insgesamt ärgerte uns das Ergebnis mehr als es uns freute. Im zweiten Spiel trafen wir auf die erste Mannschaft des Gastgebers. Trotz klarer Prognose und Warnung vor dem Spiel gingen wir in der ersten Minute in Rückstand und rannten elf Minuten krampfhaft an, erzielten den Ausgleich jedoch trotz allerbester Chancen nicht. Es war zum Verzweifeln! Im letzten Spiel würde uns dennoch ein Sieg für das Halbfinale reichen. Gegen den TSV Böhlitz-Ehrenberg gingen wir hochverdient mit 1:0 durch Lares in Führung, begingen dann aber wie im ersten Spiel unglaubliche „Anfänger-Fehler“, die uns um den Lohn eines guten Spieles brachten. Das 1:2 konnte Hussein noch ausgleichen, doch in der Schlussminute lassen wir uns beim Kampf um das Siegtor auskontern. Das 2:3 bedeutete den letzten Gruppenplatz und die Silber-KO-Runde.

In dieser trafen wir zunächst auf die „Zweite“ des Gastgebers und zeigten in zwölf Minuten sehr ansprechenden Fußball, gespickt mit vielen Finten, Kombinationen und Torabschlüssen. Das 5:1 war die logische Folge. Im Spiel um Platz 5 trafen wir wieder auf die „Erste“ des FSV Brandis und wollten das Ergebnis aus der Vorrunde ausradieren. Das gelang zunächst auch bestens. Es stand durch die Treffer von Lares und Cristiano 2:0, es schien alles in Sack und Tüten. Doch die Sicherheit wich der Sorglosigkeit, das 2:2 war die logische Folge, auch wenn wir fußballerisch unsere Aufgabe ordentlich erledigten. Im Neunmeterschießen zeigten wir erst Nerven, trafen dann aber drei am Stück zu Platz fünf.

 

Fazit

In der Vorrunde wurden wir für kleine, aber entscheidende Fehler bestraft. Hieraus müssen wir dringend lernen. In der „Silber-KO-Runde“ zeigten wir eine klare Steigerung, können aber mit dem Abschneiden nicht wirklich zufrieden sein.

 

D.G.

 

Testspiel, 27.01.2019

RB Leipzig C-Mädchen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:3 (0:3, 3:3)

 

Aufstellung

Hannes – Yannick, Emil, Dennis, Niels – Colin (C), Mascha – Hussein, Lennox, Jannes – Sten (Eingewechselt: Lares, Moritz H., Morten, Niklas, Tim)

 

Tore

0:1 Colin (1.), 0:2 Hussein (2.), 0:3 Sten (4.), 1:3 RB Leipzig (36.), 2:3 RB Leipzig (40.), 3:3 RB Leipzig (60.)


Spielbericht

Zweites Drittel trübt ordentlichen Auftritt

 

Nach dem ersten Test im neuen Jahr am vergangenen Wochenende bei Soccer For Kids Dresden (3:2) stand bereits das zweite Spiel auf dem Programm und läutete zugleich eine kleine Freiluft-Pause bis zum 3. März ein, ehe es dann in Halle wieder auf dem (künstlichen) Grün zu Werke geht.

Die RB-Mädels sind uns aus der Liga bestens bekannt, wir unterlagen im Hinspiel in der letzten Minute mit 0:1 und erreichten im Rückspiel ein knappes, vielleicht sogar unglückliches 1:1. Wir wünschten uns einen guten Start in das insgesamt 90 Minuten dauernde Testspiel. Dieser gelang – und wie! Binnen vier Minuten lag die Eintracht mit 3:0 in Front, ein Blitzstart, den wir gern auch mal in einem Ligaspiel gehabt hätten. Colin, Hussein und Sten knipsten für ELS und rundeten eine insgesamt sehr spritzige, dynamische, offensive Anfangsphase ab. Im Verlaufe des ersten Drittels glich sich die Partie zwar zusehends aus, doch die besseren Chancen hatten wir zu verzeichnen.

Das zweite Drittel begann mit veränderten Vorzeichen. Die Eintracht agierte nachlässig, unentschlossen und wenig einsatzfreudig. Auch im Spielaufbau griff das eine Zahnrad nichts ins andere, sodass wir oftmals leichte Ballverluste erlitten und kaum Struktur herstellen konnten. Die RB-Mädels nutzten das zu drei Treffern aus, von denen wir allerdings zwei selbst erzielten und das dritte ebenso geschenkt daher kam. Die Pausenansprache war daher ungewohnt und ungewollt scharf, denn hier mangelte es nicht an Können oder Tagesform, sondern an Einstellung und weiteren elementaren Dingen.

Das nahm sich die Mannschaft im Schlussabschnitt an und wurde sowohl im Spielaufbau sicherer, als auch im Spiel nach vorn zielstrebiger und durchschlagskräftiger. Die Folge waren mehrere gute Chancen, aus denen wir aber leider keinerlei Kapital schlugen und daher mit dem 3:3-Remis das Feld verließen.

 

Fazit

Es war ein sehr, sehr wertvoller Test gegen einen interessanten, vielseitigen und talentierten Gegner, der uns immer wieder auf die Probe stellte, uns aber auch in einigen Bereichen und Phasen die Möglichkeit bot, gelernte bzw. besprochene Elemente im Wettkampf erfolgreich anzuwenden. Insgesamt fehlte es uns an Ruhe im Spielaufbau, an der Übersicht für die Spielsituation und der handlungsschnellen Beherrschung des Spielgerätes. Überzeugen konnten wir, wenn wir Pressing spielten, den Gegner durch großen Aufwand vor viele Aufgaben stellten, schnell umschalteten und trickreich sowie umsichtig nach vorn agierten. Wir haben im technischen und taktischen Bereich Fortschritte gemacht und zeigen uns wesentlich leistungsstärker als vor einigen Monaten, haben aber individuell (Fertigkeiten) und kollektiv (Taktik) noch einen weiten Weg vor uns, sofern wir uns nicht mit dem Prädikat „gut“ oder „talentiert“ zufrieden geben wollen.

 

D.G.

Hallenturnier, 27.01.2019

SV Groitzsch

 

Kader

Nico, Linus, Daniel, Cristiano, Moritz, Oliver, Till

 

Spiele

ELS vs. SG Groitzsch/Auligk II 2:0

ELS vs. SG Leipzig Bienitz 1:1

ELS vs. SG Groitzsch/Auligk I 1:1

ELS vs. SSV Markranstädt 0:3

ELS vs. SV Liebertwolkwitz 2:1

 

Turnierbericht

 

3. Platz – Tordifferenz 6:6

 

Am frühen Sonntagmorgen sind wir zum Turnier nach Groitzsch gefahren. Aufgrund von vielen Krankheitsbedingten Ausfällen sind wir nur mit zwei Einwechselspielern angetreten.

Im ersten Spiel erwartete uns die zweite Mannschaft von SG Groitzsch/Auligk. Wir haben gut begonnen, schnell unsere Chance genutzt und sind in Führung gegangen. Den Gegner haben wir fast übers ganze Spiel kontrolliert und nur ein paar Torschüsse zugelassen. Am Ende ist uns ein bisschen die Puste ausgegangen, trotzdem haben wir das Spiel unter Dach und Bach gebracht.

Gegen unseren weiteren Gegner aus Bienitz haben wir wieder gut angefangen. Es war von Anfang an ein sehr intensives Spiel, in welches wir viel Kraft investiert haben und uns am Ende auch durch ein Tor belohnt haben. Jedoch wurden wir kurz danach aus einem Gegenangriff bestraft. Am Ende hat uns hier das notwendige Quäntchen Glück gefehlt.

Unser nächster Gegner war die erste Mannschaft von Groitzsch. Leider mussten wir aufgrund einer Verletzung nur noch mit einem Einwechselspieler in das Spiel gehen. Wir waren von Anfang an im Spiel nicht drin, uns hat die nötige Spiellust gefehlt. Durch chaotische und unorganisierte Situationen haben wir uns oft unter Druck gebracht. Am Ende hat uns unser Torwart Nico mehrmals mit seinen Paraden gerettet und vor allem dank Ihm haben wir das Ergebnis noch halten können.

Gegen letztlich den Sieger des ganzen Turniers SSV Markranstädt haben wir gut begonnen und den Gegner fest in seiner eigenen Spielhälfte gehalten. Gleich nach dem ersten Gegenangriff kassierten wir dann das erste Tor. Danach ist schnell das Zweite und Dritte gekommen. Wir investierten zwar viel Energie in unsere Angriffe, jedoch hatten wir keine genügende Durchschlagskraft, um das Spiel noch zu drehen können.

Unser letztes und auch entscheidendes Spiel gegen den SV Liebertwolkwitz hat für uns nicht gut angefangen, indem wir durch ein für uns unerwartetes Tor in Rückstand geraten sind. Nachdem haben wir immens viel Kraft investiert und versuchten alles um den Spielstand auf unsere Seite zu drehen, was uns auch durch zwei schöne Tore gelungen ist. Ein wunderschönes Tor hat sogar unser Torwart Nico erzielt, das aber strittig nicht anerkannt wurde, weil er angeblich noch aus unserer Spielhälfte geschossen hatte. Für Nico sehr schade, da er aber später bester Torwart des Turniers geworden ist, war später schon alles vergessen.

 

Fazit

Wir haben an einem für uns sehr schwierigen und anspruchsvollen Turnier teilgenommen, indem wir oft bis an unsere Leistungsgrenze gehen mussten. Die niedrige Einwechselspielerzahl auf einem recht großen Spielfeld hat uns viele Probleme zubereitet. Unsere Jungs haben jedoch in jedem Spiel alles gegeben, den Fußball gespielt, den wir sehen wollen und unseren Verein sehr gut repräsentiert.

 

P.M.

 

Hallenturnier, 20.01.2019

TuS Pegau

 

Kader

Colin, Cristiano, Elijah, Hussein, Jannis, Lares, Moritz, Nico, Till

 

Vorrunde

ELS vs. SV Schmölln 2:1

ELS vs. SV Turbine Halle 0:3

ELS vs. VfB Scharnhorst Großgörschen 5:0

 

Halbfinale

ELS vs. SC Naumburg 0:1

 

Spiel um Platz 3

ELS vs. LSV Störmthal 0:1


Spielbericht

Die nötige Cleverness fehlte

 

Heute Nachmittag traten wir beim Hallenturnier des TuS Pegau an. Das erste Spiel bestritten wir gegen den SV Schmölln und man merkte, dass wir noch nicht drin waren. Hektisch und unkontrolliert suchten wir den Weg nach vorn. Dort ließen wir die Großchancen liegen und kassierten mit dem ersten Konter das 0:1. Nach dem Blockwechsel kamen wir viel besser zurecht und drehten das Spiel. Die drei Punkte waren natürlich für den weiteren Verlauf wichtig. Im nächsten Spiel trafen wir auf SV Turbine Halle und schafften es auch da nicht, durch die „Basics“ abzurufen. Erster Kontakt, Finten, spielen und gehen waren die zentralen Hinweise nach dem 0:3, in dem wir einfach kaum Fuß fassen konnten. So musste im letzten Spiel zumindest ein Remis her, es wurde aber ein sattes 5:0. Jetzt waren die Jungs vollends im Turnier angekommen und spielten trickreich, waren sehr beweglich und torhungrig. Der Sieg war in der Höhe verdient und in der Art und Weise sehr gut.

So trafen wir im Halbfinale auf den SC Naumburg. Die waren uns – wie so oft – körperlich in allen Belangen überlegen. Wir machten es zwar im Spielaufbau nicht schlecht, konnten aber zu wenige Angriffe zu Ende spielen. Leider fehlte in den Überzahlt- und Kontersituationen die Übersicht und Cleverness, hinten waren wir einmal zu viel in die Unachtsamkeit verfallen. Das Ende vom Lied: 0:1 und das Spiel um Platz drei gegen den LSV Störmthal. Das war dann quasi die Kopie des vorangegangenen Spieles, sodass am Ende Platz vier heraussprang.

 

Fazit

Wir haben unsere Sache ordentlich gemacht, bis auf eine Phase im zweiten Spiel überwiegend alles spielerisch lösen wollen und können daher auch mal ohne eine super Platzierung zufrieden sein. Wichtig ist nur, dass wir diese nicht gelungenen und besprochenen Aktionen und Inhalte mitnehmen, daran arbeiten und bis zum nächsten Wettkampf verbessern.

 

D.G.

 

Testspiel, 19.01.2019

Soccer For Kids Dresden vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:3 (0:0, 2:2)

 

Aufstellung

Hannes – Yannick, Emil, Niklas, Mascha – Colin, Lares – Moritz, Hussein, Morten – Jordan (Eingewechselt: Elijah, Lennox, Sten)

 

Tore

0:1 Hussein (26.), 1:1 SFK Dresden (28.), 1:2 Lennox (33.), 2:2 SFK Dresden (37.), 2:3 Moritz (53.)


Spielbericht

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt

 

Zum frühen Samstagmorgen führte uns unsere Reise ins eiskalte Dresden, unser erstes Freiluft-Spiel stand auf dem Programm. Nachdem Platz-Wirrwarr konnten wir dann in Dobritz den geplanten Test durchführen.

Im ersten Spieldrittel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zweier Mannschaften, die darauf aus waren, viele spielerische Lösungen zu suchen. Das sorgte natürlich auch für einige Ballverluste und eine unruhige Spielweise. Doch insgesamt war es ein sehr interessantes, temporeiches und ansehnliches Spiel. Die Eintracht hatte mit den Angeboten im Zentrum sowie den Positionen im Spielaufbau ihre Probleme und schaffte es gegen den Ball ab und an nicht, rechtzeitig zu attackieren und zum Ball zu schieben. Das 0:0 zur ersten Pause war leistungsgerecht.

Im zweiten Abschnitt wurde die Begegnung offener, es kamen mehr Torchancen zustande. Den ersten Treffer markierte Hussein, der direkte Ausgleich wurde mit derselben Torfolge gekontert. Lennox schießt zum 2:1 ein, der Gastgeber egalisiert das Ergebnis umgehend. Das zweite Drittel lief aus unserer Sicht wesentlich besser, wir erspielten uns mehrere sehr gute Szenen, nutzen aber gewohnt zu wenige davon.

Im dritten Drittel erzielte Moritz den 3:2-Siegtreffer, beide Mannschaften spielten nur noch zu zehnt, da der Gegner nicht mehr wechseln konnte.

 

Fazit

Das Testspiel brachte uns sehr viel. Unsere Verteidigung wurde von Minute zu Minute immer stabiler, geordneter und im Aufbau spielfreudig und mutig. Im vorderen Bereich konnten wir dies in viele Aktionen umwandeln. Die offensive Reihe zeigte sich sehr ideenreich und ballsicher. Das „Spielen-und-gehen“ sowie das permanente Schaffen von Anspielaktionen machten uns das Leben leicht, auch wenn wir ab und an etwas zu kompliziert dachten.

 

D.G.

Hallenturnier, 12.01.2019

ATSV Frisch Auf Wurzen

 

Kader

Hannes, Elijah, Jannis, Tim, Moritz S, Colin, Yannick, Lares, Linus

 

Turnierbeicht

 

Auf das Treppchen gekämpft

 

Hallenturniere um 09:00 Uhr morgens sind in der Regel auch gerne ein gefundenes Fressen für den altbekannten Satz “Warum spielen wir so früh ein Turnier?”. Nicht aber für die C2 Jungs, die schon fokussiert und gespannt in der Kabine saßen und bereit waren für den nächsten Budenzauber.

 

ELS vs. ATSV Frisch Auf Wurzen 2:5 (Moritz 2x)

Gegen den Gastgeber ging der Start gründlich daneben, trotz Führung nach 10 Sekunden konnten wir weder zweikampftechnisch noch läuferisch überzeugen. Darunter musste auch unsere durchaus vorhandene Spielfreude leiden und so kassierten wir durch die einfachsten Fehler fünf Gegentore. Schade, hier war mehr holbar gegen einen nicht allzu starken Gegner.

 

ELS vs. SV Leipzig Ost 5:1 (Colin, Elijah 2x, Lares, Jannis)

Diesmal durfte Block zwei starten, und wie! Technisch sehr saubere Spielzüge gegen einen überforderten Gegner, der uns nur hinterherlief. Hinten konnte der wiedergenesene Hannes trotz kleineren Wacklern immer mehr an Sicherheit gewinnen. 5 Minuten Powerfußball. Als der Block gewechsewlt wurde, hatte man schon fröhlich das Spiel für beendet erklärt. Man ging viel zu Leichtsinnig mit der klaren Führung um, teils ein „arrogantes“ Auftreten sorgte nicht nur für einen Gegentreffer, sondern auch für nicht allzu gute Laune in der Kabine

 

ELS vs. SV Concordia Schenkenberg 1:0 (Linus)

Gegen die Übermannschaft des Turniers und dem späteren Sieger wollten wir mit schnellem Passspiel und viel Laufbereitschaft dem Gegner, die auch gut Ikea-Schränke sein könnten, den Zahn ziehen. Die Jungs zeigten von Sekunde eins eine überragende, mannschaftlich geschlossene Leistung. Nach einem Zusammenprall blieb Hannes schmerzverzerrt am Boden liegen, es war die selbe Stelle die ihn schon vor nicht allzu langer Zeit eine große Pause verordnete. Als er sich aufrappelte und damit das Zeichen zum Weiterspielen gab, legten die Jungs darauf gleich nochmal Kohle ins Feuer und gingen nicht ganz unverdient durch Linus in Führung. Auf dem Parkett wurde es zunehmend härter, besonders Yannick und Elijah gewannen nun ihre Zweikämpfe am Fließband. Die Jungs feierten die Schluss-Sirene wie die Meisterschaft. Dabei hatten wir erst die Hälfte geschafft.

 

ELS vs. SpG LSV Südwest / Leipziger SC II 4:3 (Jannis 2x, Elijah, Colin)

Nach dem Sieg hatten die Jungs etwas zu viel Höhenluft geschnuppert, schnell lagen wir mit 0:2 hinten. Der Wachrüttler tat uns sehr gut, den von nun an wurde endlich wieder Fußball gespielt. Als wir schnell das Spiel drehten und in Front lagen, schafften wir es wieder Ausgleich zu fangen. Aber Hey, ohne Spannung wäre es ja auch langweilig. So konnte Colin uns mit dem Buzzer Breaker den Sieg bescheren.

 

ELS vs. TSV Burkhartshain 1:1 (Moritz)

Durch das unmenschliche Torverhältnis der Schenkenberger ging mit Halle und Burkhartshain nun der Kampf um Platz zwei los. Gegen einen technisch recht guten Gegner brauchte es erneut erstmal wieder ein Gegentor, ehe wir das Zepter in die Hand nahmen und das Spiel dominierten. Zwar konnten wir per Moritz ausgleichen, vergaben aber teils beste Möglichkeiten den Sieg ins ELS Lager zu holen. Kurz vor Schluss kassierten wir sogar fast den tödlichen Gegentreffer, da war aber Hannes zur Stelle.

 

ELS vs. Turbine Halle 0:2

Aus einem Testspiel und einem Hallenturnier kannten wir die zweite Garde, heute durften wir uns mit der ersten Mannschaft der Hallenser messen. Unsere Kräften schwanden immer mehr, gegen sehr körperlich agierende Gegner hatten wir leider gar nix zu melden. Besonders ärgerlich war natürlich auch, dass beide Gegentore aus zwei klaren Foulspiels gegen uns resultierten. Sei es drum….

 

Fazit

Wenn wir das erste Spiel nicht so verpassen, bin ich mir sicher, hätten wir um den ganz großen Pokal mitspielen können. Erneut zeigten aber die Jungs, dass sie sich vor stärkeren, älteren Mannschaften nicht verstecken müssen.

 

C.M

 

Hallenturnier, 07.01.2019

SV Groitzsch

 

Kader

Cristiano, Emil, Jannis, Lares, Linus, Morten, Nico, Niklas, Yannick

 

Vorrunde

ELS vs. SG Leipzig-Bienitz 2:3

ELS vs. SG Rotation Leipzig 0:1

ELS vs. VfB Zwenkau 1:3

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. SV Groitzsch 5:0


Spielbericht

Verrückte (Fußball)Welt

 

Nach zwei Final-Niederlagen in den ersten beiden Hallenturnieren dieser Saison wollten die Trainer alles, nur eines nicht: Wieder ein Finale verlieren. Dass es so kommen würde und dann noch entsprechend kurios, das hätte keiner gedacht.

Das Turnier begann gegen die physisch sehr überlegenen Kicker der SG Leipzig-Bienitz. Leider konnten wir dem Spiel zunächst nicht unseren Stempel aufdrücken. Nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit stand es 0:2 aus unserer Sicht. Wir bemühten uns weiter, Fußball zu spielen, während der Gegner zweikampfstark und temporeich im Umschaltspiel dagegenhielt. Morten und Jannis knipsten binnen kürzester Zeit für die Eintracht und glichen somit aus. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem beide Teams auf den Siegtreffer spielten. Die Bienitzer hatten ein Chancenplus und nutzen eine Szene zum 2:3-Siegtreffer.

Das war natürlich ärgerlich: Das Remis hätte man sich nicht nehmen lassen sollen. Nun trafen wir auf die SG Rotation Leipzig. Leider kamen wir nicht richtig ins Spiel, sodass er erste Block frühzeitig rausgenommen wurde. Viele einfache Fehler wurden begangen, klarste Torchancen vergeben. Der zweite Block machte es besser, ohne jedoch das Tor zu treffen, das tat der Gegner. Selbst mit einem weiteren Blockwechsel konnten wir das Ruder nicht rumreißen und stampften bedröppelt in die Kabine, in der es etwas deutlich wurde.

Im dritten Spiel – wir waren bereits ausgeschieden – zeigte sich das Team von einer viel besseren Seite. Sie spielte aktiv, ideen- und trickreich nach vorn, verfehlte aber beste Einschusschancen. Wenige Minuten vor Schluss kam der VfB Zwenkau erstmals vor unser Tor und traf. Versteinerte Blicke: „Das darf doch alles nicht wahr sein!“ Doch die Reaktion war super. Wir blieben dran und Yannick glich mit einer höchst sehenswerten Einzelaktion aus. Kurz darauf konterte Zwenkau ein zweites Mal und traf erneut. Auch der dritte Gegenzug saß – mitten im Herz der Eintrachtler. Endstand: 1:3.

Zwar konnten wir uns wieder den Vorwurf machen, gute Chancen nicht zu ausreichend zu nutzen, doch im Vergleich zu den vorangegangenen beiden Spielen war eine klare Leistungssteigerung zu verzeichnen. Nun galt es diese im letzten Aufeinandertreffen – dem Spiel um Rang sieben – fortzusetzen und uns zu belohnen. Gegen den Gastgeber spielte sich die in einen Rausch und netzte satte fünf Mal, ließ aber wieder eine große Menge an besten Gelegenheiten liegen. Allein dreimal knallte es am Aluminium. Den schönsten Treffer erzielten Linus und Lares in toller Zusammenarbeit. Auch Morten, Niklas und Emil trugen sich in die Torjägerliste ein. Am Ende lautete das Ergebnis: 8:7 Tore, vorletzter Platz. Kurios!

 

Fazit

Mit der Einstellung und der Einfältigkeit in den ersten beiden Partien konnten wir kein bisschen zufrieden sein. Weder das Ergebnis noch die Art und Weise hatten etwas mit unseren Ansprüchen gemeinsam. Dies änderte sich in den letzten beiden Spielen deutlich zum Positiven. Die Platzierung ist ärgerlich, aber das ist nicht immer das wichtigste Kriterium. Wir können aus diesem Turnier sehr viel Zählbares in Form von Lernmöglichkeiten mitnehmen, sofern jeder dazu bereit ist.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 05.01.2019

SV Turbine Halle II

 

Kader

Colin, Dennis, Jannes, Lennox, Mascha, Moritz, Nico, Sten, Tim

 

Vorrunde

ELS vs. VfL Halle 96 1:0

ELS vs. JSG Geiseltal 3:0

ELS vs. Turbine Halle blau 1:1

 

Halbfinale

ELS vs. Rotation Halle rot 1:0

 

Finale

ELS vs. Blau-Weiß Bennewitz 0:1 n. S.


Spielbericht

Wieder das Finale verloren

 

Samstag sehr früh am Morgen führte uns unsere Reise nach Halle an der Saale. In der schönen Robert-Koch-Sporthalle wollte unsere Mannschaft an die gute Leistung im ersten Hallenturnier beim SV Tresenwald/Machern (2. Platz) anknüpfen.

Gleich im ersten Spiel ging es heiß her. Zwar war die Eintracht spiel-taktisch gut drauf, konnte aber auf dem großen Feld auf die kleinen Handball-Tore noch nicht die Torgefahr ausstrahlen, die es brauchte, um den VfL Halle 96 zu bezwingen. Am Ende wurde es besser, die Torchancen häuften sich. Erst gab es einen krachenden Pfostenschuss und kurz vor der Schlusssirene den verdienten Siegtreffer durch Colin.

Es folgte das zweite Spiel gegen eher überforderte Kids des JSG Geiseltal. Mit gutem Kombinationsspiel und guter Bewegung ohne Ball erspielten wir uns eine Vielzahl an Torchancen und konnten drei davon nutzen. Zweimal knipste Colin, einmal Sten. Damit hatte man den Gruppensieg in der eigenen Hand, ein Remis würde reichen. Das 1:0 von Sten tat uns gut, doch danach fehlten etwas der Fleiß und die taktische Ausrichtung. Zwischen dem Angriff und der Abwehr gab es keine richtige Bindung mehr, der Gegner bekam im Konterspiel seine Lücken, die er brauchte. Eine davon nutzte er eiskalt zum 1:1 aus.

Im Halbfinale trafen wir dann auf den zweiten Gastgeber, die ihre Gruppe als Zweiter abschnitten. Colins Tor gefiel uns, der Wechselfehler, der eine Zeitstrafe mit sich führe, hingegen weniger. Doch wir brachten die Führung mit Mühe und großem Einsatz verdient ins Ziel und trafen nun auf den Landesklasse-Vertreter Blau-Weiß Bennewitz. Es war ein offenes Finale. Bennewitz war athletischer, wir spielfreudiger. Das machte die Partie sehr spannend und sorgte für ein Remis. Im Siebenmeter-Schießen hieß es leider 0:1 aus unserer Sicht.

 

Fazit

Wir blicken auf ein gutes Turnier zurück, dass wir etwas unglücklich nicht als Gewinner abschließen konnten. Im Spielaufbau zeigten wir uns stark verbessert und sicher, auf dem Weg nach vorn fanden wir immer wieder Lücken und überraschten mit der einen oder anderen Kombination. Sechs Turniertreffer auf die kleinen Tore sind ebenso bemerkenswert. Rundum ein positives Fazit mit einem leicht bitteren Ende.

 

D.G.

 

Testspiel, 09.12.2018

SV Turbine Halle II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:1 (2:1)

 

Aufstellung

Nico – Yannick, Dennis, Niklas, Jannes – Tim (C), Lares – Morten, Lennox, Moritz – Sten (Eingewechselt: Cristiano, Daniel, Hussein, Jannis,

 

Tore

1:0 Halle II (2.), 2:0 Halle II (4.), 2:1 Lennox (23.), 3:1 Halle II (70.)


Spielbericht

Man merkte uns die kleine Pause an

 

Normalerweise ist der Terminkalender eines Eintrachtlers prall gefüllt. Doch in den vergangenen Wochen standen weniger Trainings und Wettkämpfe als gewohnt auf dem Plan, daher war es umso wichtiger, dass wir vor dem ersten Hallenturnier und der Weihnachtspause nochmals ambitioniert gegen den Ball getreten haben.

Die ersten fünf Minuten zeigten die oben beschriebene Problematik deutlich. Wir wussten zunächst einmal nicht, was wir zu tun hatten, waren mit den ersten Vorstößen des Gastgebers überfordert. So kassierten wir leicht vermeidbare Treffer zum 0:2 aus unserer Sicht. Doch danach fingen wir uns und konnten das Spiel viel mehr an uns nehmen, überzeugten mit einigen tollen Angriffen. Leider lösten wir uns zu selten aus der Drucksituation oder spielten wieder unnötig in diese hinein. Bei Kontersituationen spielten wir in die Breite statt in die Tiefe. Alles Dinge, die wieder sitzen, wenn wir im Rhythmus sind. Der Abwehrverbund wurde nach der turbulenten Anfangsphase wieder sicher, machte sich lediglich im Aufbauspiel das Leben schwer, weil sie manchmal nicht schnell genug auf ihre Positionen kamen und sich in den Deckungsschatten stellten. Dinge, die sie eigentlich wissen und auch schnell wieder drauf haben. So war es nach dem Auslassen vieler bester Torchancen die logische Konsequenz, dass wir durch einen Fernschuss von Lennox den Anschlusstreffer erzielten. Mit dem Stand gingen wir dann auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt wechselten wir etwas durch und setzten mehrere Spieler auch auf ungewohnte Positionen auf. Dennoch machte die Mannschaft es ordentlich, konnte jetzt aber nicht mehr so viel Durchschlagskraft entwickeln und hatte insbesondere im hinteren Bereich große Probleme. Wir spielten ungeordnet und hektisch. Der späte Treffer zum 1:3 aus unserer Perspektive war wir die anderen beiden Treffer aus eigenen Fehlern entstanden und absolut vermeidbar. Auch wenn das Ergebnis in einem Testspiel nicht so wichtig ist, passt es nicht ganz zum gesamten Spiel und ist etwas ärgerlich. Aufgrund unserer Nachlässigkeiten in den jeweiligen Situationen ist es allerdings zumindest nachvollziehbar.

 

Fazit

Schön, dass wir nochmals im „tiefen“ Dezember so sinnvoll und lehrreich testen konnten und die Jungs nach der schwierigen Anfangsphase eine Steigerung verzeichneten.

 

D.G.

 

12. Spieltag, Stadtliga, 18.11.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. RasenBallsport Leipzig C-Mädchen 1:1 (0:0)

 

Aufstellung

Nico – Yannick, Niels, Niklas, Linus – Colin (C), Mascha – Moritz, Lares, Lennox – Sten (Eingewechselt: Elijah, Hussein, Morten)

 

Tore

0:1 RB Leipzig (38.), 1:1 Lares (40.)


Spielbericht

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren?

 

Trotz des 5:0-Erfolges bei der SG Olympia Leipzig II sieht die Tabelle nicht schön aus. Wir stehen auf Rang sieben, haben einen Punkteschnitt von 1,18 Zählern und eine Minus-Tordifferenz von neun Treffern. Außerdem holten wir gegen die sechs Teams über uns keinen einzigen Zähler. Das sollte sich ändern, wir wollten gegen den Tabellenfünften gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.

Der Start verlief zuversichtlich. Die Mannschaft attackierte früh und hoch, wollte mit Ballgewinnen für schnelle Torgefahr sorgen. Maschas Abschluss knapp am langen Pfosten vorbei war unsere beste Szene. Mit fortlaufender Spieldauer neutralisierte sich das Spiel zwischen beide Strafräume. Immer wieder blitzte bei beiden Mannschaften die gute Technik, Spielübersicht und die eine oder andere Kombination auf. Doch der Platz verhinderte ein ansehnlicheres Spiel. So ging es torlos in die Pause.

Den Beginn in den zweiten Abschnitt verschliefen wir etwas. Zwar waren wir um Offensivaktionen bemüht, ließen aber kurz nach Wiederanpfiff einen Konter über das gesamte Feld zu, ohne ihn rechtzeitig zu unterbinden. So gingen die Mädels mit ihrer allerersten Chance in Führung. Unsere Mannschaft agierte nun noch etwas bissiger und bemühte sich sehr um den Ausgleich, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Hussein steckt toll auf Lares durch, der allein auf das Tor zuläuft und einschiebt. Die Jungs wollten mehr und drückten auf einen weiteren Treffer. Doch klare Chancen sprangen nicht heraus. Die Mädels hatten noch einen Lattentreffer wir viele Aktionen im Strafraum, doch nur eine Hand voll brandgefährliche. Die beste ließen wir in der Nachspielzeit liegen. Daher blieb es beim 1:1.

 

Fazit

Es gibt mit Sicherheit weniger interessante 1:1-Spiele. Leider ließ der Platz nicht mehr zu, es wäre ein sehr schönes Fußballspiel geworden. Zwar haben wir endlich mal gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte gepunktet und revanchieren uns für den späten Siegtreffer der Mädels im Hinspiel, doch so wirklich glücklich sind wir damit nicht. Wir hätten gern gewonnen und vertagen dieses Ziel auf die nächsten Aufgaben im neuen Jahr.

 

D.G.