Spielberichte 2018/2019

 

22. Spieltag, Stadtliga, 16.06.2019

SG Taucha 99 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:1 (2:0)

 

Aufstellung

Nico – Oliver, Dennis, Emil, Jannes – Tim, Niklas – Moritz H., Lares, Hussein – Colin (C) (Eingewechselt: Jannis, Lennox, Linus, Morten, Yannick)

 

Tore

1:0 SG Taucha (11.), 2:0 SG Taucha (31.), 2:1 Lares (60.)


Spielbericht

Beste Saisonleistung am letzten Spieltag

 

Wir standen vor unserem letzten Ligaspiel in der Saison 2018/2019 und durften bei der SG Taucha 99 im schmucken Stadion auf schönstem Rasen spielen. Leider konnten wir uns für unsere tolle spielerische und taktische Entwicklung in den letzten Wochen nicht ganz so belohnen, wie wir es wollten. Wir schafften gegen die BSG Chemie nur eine sehr starke Halbzeit und unterlagen knapp, gegen den damaligen Tabellenführer Leipziger SC schlugen wir uns trotz fantastischer Leistung quasi selbst. Dennoch sprechen die Ergebnisse der Rückrunde eine deutliche Sprache, allein wenn man die Punkte, die knappen Niederlagen und die Halbierung der Gegentore betrachtet. Fußballerisch sowieso…

Und genau da wollten wir heute anknüpfen und wie in der Kabinenansprache benannt das „i-Tüpfelchen“ auf eine gute Saison setzen und nun nach den Kickers wieder einen über uns bezwingen. Die Eintracht startete überragend in das Spiel, legte genau die richtige Einstellung und das notwendige spielerische Niveau an den Tag. Mit sehr hohem Ballbesitz und tollen Kombinationen erspielten wir uns eine Vielzahl von besten Schusschancen und mehreren Hoch-Karätern. Es war schon wirklich amüsant, mit welchem Pech wir die allergrößten Gelegenheiten ausließen, den eigentlich schon geschlagenen Torwart trafen oder mehrfach einen Feldspieler von der Torlinie schossen. Wir hatten mindestens fünf Mal „Tor“ geschrien, weil wir sicher waren, dass gleich das Netz zappelt. Und immer wieder kam etwas Kurioses dazwischen. Von den „normalen“ Großchancen ganz zu schweigen. Und wie das im Fußball so ist: Machst du vorn keinen, kassierst du ihn hinten. Oder in unserem Fall gleich zwei. Wirklich aus dem Nichts konterte uns der Gastgeber aus und vollendete beide Male. Der Gang in die Kabine war hart. Die Jungs absolvierten eine fantastische erste Halbzeit, hätten 5:0 führen müssen und liegen aber 0:2 zurück.

Die Mannschaft kam motiviert aus der Pause und wollte am Ergebnis arbeiten. Viele Flankenläufe über rechts, aber auch über Yannick, Moritz H. und später Linus auf der linken Seite sorgten für reichlich Gefahr und jede Menge knifflige Strafraum-Szenen. Wir erhöhten allerdings die Kunst des Nicht-Tore-Schießens auf ein ungeahntes Maß und waren wirklich sehr frustriert. Doch die Eintracht gab nicht auf und rannte weiter unermüdlich jeden Ball ab – die Innenverteidiger Emil und Dennis waren am heutigen Tag überragend – um vorn wieder anzugreifen. Zehn Minuten vor Schluss war es dann endlich so weit. Ein guter Angriff schien leicht vertändelt zu sein, doch Lares packte einen Kunstschuss in den rechten oberen Winkel aus, der uns auf 1:2 heranbrachte und uns mit unerschöpflicher Energie versorgte. Wie von der Tarantel gestochen rannten wir in eine Richtung, verloren aber ab und an den Blick für den einfachen Pass. Dennoch kamen wir zu weiteren Chancen, die den Ausgleich hätten herbeiführen können und müssen. Die beste hatte Colin, als er diagonal von rechts auf das Tor zu lief, Sein Ball strich um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Trotz dreiminütiger Nachspielzeit brachten wir das gegnerische Netz nicht mehr zum Zappeln.

 

Fazit

„Noch nie haben wir so unverdient gewonnen!“ sagten noch die Spieler der SG Taucha am Seitenrand. Nachdem Spiel fragten die Trainer und der Schiedsrichter, ob wir heute mit der „Ersten“ gekommen sind. Größer können die Komplimente kaum sein und noch nie waren sie so zutreffend wie heute. Das Ergebnis ist ein absoluter Witz, das Zustandekommen erst Recht. Doch die Entwicklung unserer Spieler und der gesamten Mannschaft ist trotz des so unglücklichen Saison-Abschlusses eine wahre Freude!

 

D.G.

 

Testspiel, 11.06.2019

SV Turbine Halle II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:2 (1:2)

 

Aufstellung

Nico – Yannick, Dennis, Emil, Jannes – Tim, Niklas – Moritz H., Lares, Linus – Colin (C) (Eingewechselt: Jannis, Lennox, Morten, Nicolás, Sten)

 

Tore

0:1 Moritz H. (11.), 0:2 Linus (20.), 1:2 Halle (31.)


Spielbericht

Sehr gute Leistung vor dem Saisonfinale

 

Unsere C2-Jugend war ungewohnter Weise an einem Dienstagabend in Halle an der Saale zu einem Testspiel am Ball, um sich für die allerletzten Atemzüge einer langen, anstrengenden, aber entwicklungsstarken Saison bestens vorzubereiten.

Die Mannschaft nahm diese ungewöhnliche Ansetzung fantastisch an und wollte schnellstmöglich die Spielkontrolle an sich ziehen. Entsprechend oft und sicher lief der Ball durch unsere Verteidigungsreihen und wurde sukzessive in den vorderen Bereich weitergeleitet. Hier fehlte uns allerdings noch das richtige Tempo. Manchmal hätten wir eine schwierige Situation auflösen können, oft jedoch schneller in den Vorwärtsgang schalten müssen. Das taten wir nach rund zehn Minuten auch, schafften außerdem viel mehr Räume in die Tiefe, die unser Angriffsspiel belebten. Zwar fiel das 1:0 via Freistoß, nachdem Jannes flankte und Moritz aufmerksam abstaubte, doch es passte zum Spielverlauf. Die Eintracht drückte vermehrt auf’s Gaspedal, immer wieder schickten wir uns gegenseitig in die Tiefe. Mal fehlte die allerletzte Genauigkeit oder das Timing in Bezug auf die Abseitsposition. In der zwanzigsten Minute fuhren wir einen der schönsten Angriffe der Saison. Mit gedankenschnellem Spiel und sauberer Technik griffen wir über links an. Colin holte wiederholt einen vertikalen Ball taktisch klug ab und leitete ihn geschickt in die Gasse zu Moritz, der mit links auf den hineinstartenden Linus flankte. Seine Direktabnahme entgegengesetzt der Laufrichtung des Torhüters war der i-Punkt eines überragenden Spielzuges. Wir blieben dran und spielten weiter mutig und zielstrebig nach vorn. Linus vergab noch eine große Chance, auch ein weiterer lehrbuchartiger Angriff – dieses Mal über rechts – wurde in allerletzter Sekunde geblockt. Hier hätte ein Prozent mehr Zielstrebigkeit zum 3:0 geführt. Leider hatten wir aber einen einzigen weniger lichten Moment in diesem Spiel. Eine Verkettung von Nachlässigkeit, Inkonsequenz und taktischer Schläfrigkeit schenkten dem Gastgeber den Anschlusstreffer aus dem Nichts. Ein guter Moment, um zu lernen!

Zur Halbzeit wechselten wir fünf Mal, Mitte der zweiten Hälfte nochmals fünf Mal. Entsprechend entstand ein kleiner Umbruch, doch an der Spielrichtung änderte sich nicht wahnsinnig viel. Nur eines blieb: Wir rannten weiterhin permanent ins Abseits, steigerten unsere Quote des ersten Abschnitts nochmals deutlich und trafen das Tor einfach nicht. Dieses Mal hatten wir zweimal Pech. Stens Freistoß knallte nur gegen den Querbalken, Dennis‘ Fernschuss hält der Turbine-Keeper überragend. Alle anderen Chancen scheiterten sowohl am Arm des Schiedsrichters, der ihn bei wohl fast allen Situationen zu Recht wegen Abseits in die Höhe streckte, als auch an unsere Inkonsequenz. Zu oft ließen wir gute Umschalt- oder Torchancen ließen, weil wir zu kompliziert dachten und handelten.

 

Fazit

Ein toller Test gegen einen sehr ordentlichen Gegner, dem wir heute eine gute Leistung entgegenbrachten. Die Jungs haben sich sehr für das letzte Ligaspiel empfohlen, auch wenn einige Dinge insbesondere im Torabschluss nicht ganz passten. Sehr positiv auch, dass wir zum zweiten Mal in Folge einen außerordentlich guten Schiedsrichter hatten, der dafür sorgte, dass sich alle Akteure auf’s Wesentliche konzentrieren konnten. So hat das heutige, etwas ungewöhnlich terminierte Testspiel insgesamt sehr viel Freude bereitet.

 

D.G.

 

Testspiel, 07.06.2019

BSG Chemie Leipzig U14 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:1 (2:0, 2:0, 2:1)

 

Kader

Cristiano, Dara, Dennis, Hans, Hussein, Jannis, Lennox, Moritz S., Morten, Nico, Nicolás, Niklas, Oliver, Sten, Till, Tim

 

Tore

0:1 BSG Chemie (9.), 0:2 BSG Chemie (18.), 1:2 Sten (55.)


Spielbericht

Es fehlte die Torgefahr

 

Am Freitagabend schnürten wir die Fußballschuhe nicht auf dem heimischen Kunstrasen, sondern für viermal zwanzig Minuten auf Feld 3 bei der BSG Chemie Leipzig, die wie wir mit dem jungen C-Jugend-Jahrgang angetreten waren.

Anfangs war das Wetter noch etwas drückend, unser Offensivspiel weniger. Wir bemühten uns trotz sehr schlechter Platzverhältnisse um einen geordneten Spielaufbau und machten das überwiegend ordentlich. Es fehlte dann aber an Tempo im Mittelfeld und Tiefgang im vorderen Bereich. So waren wir ausrechenbar und dies bestrafte die Betriebssportgemeinschaft in der neunten und achtzehnten Minute. Dazu muss man aber festhalten, dass wir hier keinen Zugriff auf den Torschützen herstellten und somit den Treffer begünstigten. Mit fortlaufender Spielzeit nahmen wir mehr am Offensivspiel teil, schafften es aber nicht, gute Positionen zu nutzen, da wir nicht entschlossen und überzeugt abschlossen oder den schwächeren Fuß mieden. So blieb es lange beim 0:0, ehe wir im dritten und vierten Viertel wesentlich mehr Gefahr erzeugten und gute Torchancen erhielten. Eine davon nutzte Sten mit links zum Anschlusstreffer. Doch ein weiteres Tor war uns vergönnt, da es an Durchschlagskraft und Genauigkeit mangelte. Dennoch war es ein ordentlicher Test, in dem jeder Spieler zwischen fünfzig und sechzig Minuten auf meist verschiedenen Positionen spielte und somit etwas Wertvolles mit ins Wochenende nahm.

 

Fazit

Wir haben noch etwa eineinhalb Wochen, bis die Saison endet. Diese wollen wir nochmals maximal nutzen, um vor allem im Ligaspiel bei der SG Taucha 99 einen tollen Saisonabschluss zu erleben.

 

D.G.

 

21. Spieltag, Stadtliga, 05.06.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. Leipziger SC 2:5 (1:3)

 

Aufstellung

Nico – Oliver, Dennis, Emil, Jannis – Colin (C), Tim – Moritz H., Elijah, Hussein - Samuel (Eingewechselt: Lares, Morten, Niklas, Yannick)

 

Tore

0:1 LSC (3.), 1:1 Samuel (5.), 1:2 LSC (13.), 1:3 LSC (28.), 1:4 LSC (57.), 2:4 Elijah (65.), 2:5 LSC (69.)


Spielbericht

Das Ergebnis lügt

 

Wir trafen heute bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Tabellenführer Leipziger SC, der uns im Hinspiel noch mit 0:15 wegpustete. Doch der Weg der überwiegend jungen und oftmals auch körperlich unterlegenen Eintrachtler führt seit besagtem zweitem Spieltag kontinuierlich in eine sehr gute Richtung. Dies kann man an den Ergebnissen messen, aber insbesondere auch daran, wie wir Fußball spielen, verstehen und als Mannschaft ausleben.

Der Gast zeigte gleich von Beginn an, wohin die Reise geht. Drückte mental, physisch und auch in Bezug auf die Spielrichtung ordentlich auf’s Gaspedal. Wir waren zwar darauf eingestellt, doch die Spielvorbereitung spiegelte sich leider in den ersten Minuten wieder. Der LSC traf, da niemand den Schuss und auch niemand den Abpraller des Lattenkreuzes verteidigte. Doch der Wecker für die Eintracht war laut und rüttelte sie wach. Eine fabelhafte Elijah-Ecke nickte Samuel gezielt ins rechte Eck. So stand es nach fünf Minuten 1:1. Zwar hatten wir weiterhin Probleme, den auf vielen entscheidenden Positionen körperlich überlegenen Gegner vom Ball zu trennen, begriffen aber so langsam, wie wir über das Umschaltspiel zum Erfolg kommen könnten. In die Phase, in der es uns allmählich gelang, fiel das 1:2. Das ließ uns jedoch nicht vom Weg abbringen, auch wenn es aufgrund der Entstehung extrem wehtat. Wir blieben dran und kamen nun zu mehreren guten Umschalt-Momenten, bei denen es aber noch etwas an Durchschlagskraft fehlte. Das Spiel glich sich gegen Ende der Halbzeit aus, doch da kassierten wir quasi die Kopie des vorherigen Treffers zum 1:3.

Das war vor der Pause natürlich ein harter Nackenschlag. Doch die Eintracht nahm sich viel vor, lief den Gegner bei den hohen Temperaturen weiterhin und noch mutiger an und zwang ihn zu vielen Fehlern oder zu einfacheren Balleroberungen im defensiven Mittelfeld oder der Verteidigung. Das Ausspielen der Konter bereitete uns zwar weiterhin Probleme, es fehlte an Tiefgang, an Timing und der notwendigen Ruhe am Ball. Dennoch konnten wir mit unserem Spiel und was wir dafür investierten sehr zufrieden sein. Vorn belohnten wir uns nicht, hinten fingen wir uns wieder einen ein. Die Köpfe gingen kurz runter, aber schnell wieder rauf, Elijah verkürzte per cleverer Freistoß-Flanke unter Mithilfe des gegnerischen Verteidigers auf 2:4. Wenige Augenblicke später wird der Ball auf Hussein durchgesteckt, der diagonal alleine auf den Torhüter zulief. Dieser parierte den Ball allerdings klasse. Wer weiß, was in den letzten drei Minuten noch drin gewesen wäre. Stattdessen fährt der Leipziger SC noch einen guten Konter, den wir trotz guter Position nicht bereinigt bekommen. Das 2:5 fällt und das Spiel war gelaufen.

 

Fazit

Man muss ein Fazit auch mal kurz fassen: Das Ergebnis hat mit der Einsatzbereitschaft, dem Chancen-Verhältnis und dem Spielverlauf herzlich wenig gemeinsam!

 

D.G.

 

Testspiel, 29.05.2019

Roter Stern Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:1 (0:1)

 

Aufstellung

Nico – Yannick, Hans, Jannis (C), Linus – Elijah, Tim – Oliver, Hussein, Moritz H. – Lares (Eingewechselt: Colin, Cristiano, Dara, Moritz S., Morten, Nicolás)

 

Tore

0:1 Eigentor (11.), 1:1 Roter Stern (52.)


Spielbericht

Gutes Testspiel gegen den Nachbarn

 

Das Testspiel gegen den Tabellenersten und bereits feststehenden Aufsteiger der Stadtklasse war für uns eine gute Möglichkeit im Wettkampf-Rhythmus zu bleiben, da viele Feiertage und Spielverlegungen den Spielplan zum Schweizer-Käse machen lassen.

Die erste Halbzeit war von großer Ballsicherheit, gutem Aufbauspiel und einer insgesamt hohen „Dominanz“ geprägt. Das erstaunte etwas, fehlten doch unglaublich viele Stützpfeiler unserer jungen, körperlich kleinen Mannschaft. Umso schöner war zu beobachten, wie jeder seine Aufgabe annahm und Verantwortung übernahm. Die sehr ungewohnt zusammengestellte Viererkette bewältigte ihre Aufgabe bis auf ganz seltene Ausnahmen sehr gut, schaffte immer wieder Ruhe im Spielaufbau und leitete unsere Angriffe ein. Die beiden defensiven Spieler vor der Kette waren permanente Anspielstationen und Ausgangspunkte sowohl für die Spielverlagerung als auch das Umschaltspiel. Bei etwas mehr Durchschlagskraft im vorderen Bereich hätten die vielen guten Ansätze und Ideen mit Sicherheit für mehr Gefahr gesorgt. Doch genau da liegt ein wesentlicher Punkt: Wir waren vorn zu passiv. Immer wieder versteckten wir uns hinter dem Gegner, konnten somit keinen weiteren Vorwärts-Ball spielen. Beim Konterspiel fehlte der Tiefgang und am Strafraum die Torgefahr. So war es irgendwie symptomatisch, dass das 1:0 durch ein Eigentor fiel, nachdem Moritz schoss, dieser Ball allerdings ohne Mitwirken sehr, sehr weit vorbeigegangen wäre. Aber immerhin: Der Mut des Schießens wurde belohnt. Demnach bleibt festzuhalten: Das 1:0 zur Pause war etwas zu wenig.

In der Pause wechselten wir die ohnehin ungewohnte Positionsverteilung weiter munter durch und so war es nicht ganz unerwartet, dass das Spiel an Struktur verlor. Dennoch kamen wir zu einigen guten Angriffen, die wir aber nicht qualitativ ausreichend ausspielten bzw. nutzten. Der Gastgeber hingegen kam zu mehr Möglichkeiten und konnte in der 62. Minute eine davon nutzen. Mit der Zeit gewannen wir zwar wieder an mehr Sicherheit, doch die Durchschlagskraft unterschied sich zu der der ersten Halbzeit kaum. Entsprechend leistungsgerecht endete das Testspiel mit 1:1.

 

Fazit

Ein gelungener, sinnvoller und lehrreicher Test für alle nominierten Spieler. An Einsatzbereitschaft mangelte es nicht, die war für einen Test-Kick vor einem verlängerten Wochenende und bei sommerlichen Temperaturen vorbildlich. Allerdings müssen wir mehr Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft entwickeln, um in solchen Spielen besser abzuschneiden. Schön in jedem Falle, dass sich mehrere Spieler für die nächsten Partien regelrecht aufdrängten. So muss das sein.

 

D.G.

 

20. Spieltag, Stadtliga, 19.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SG Olympia Leipzig II 3:0 (1:0)

 

Aufstellung

Benjamin – Oliver, Dennis, Niklas, Jannis (C) – Tim, Elijah – Hussein, Lennox, Moritz – Sten (Eingewechselt: Hans, Lares, Nicolás)

 

Tore

1:0 Oliver (22.), 2:0 Hussein (48.), 3:0 Lennox (54.)


Spielbericht

Wir hätten es uns leichter machen können

 

Wir trafen heute auf die zweite Mannschaft der SG Olympia Leipzig. Das Hinspiel endete nach einer zähen ersten Halbzeit mit 5:0 für uns. Wir wollten an unsere fantastische Serie in der Rückrunde anknüpfen und die ärgerliche 1:3-Niederlage beim Spitzenreiter BSG Chemie Leipzig wettmachen.

In der gesamten ersten Halbzeit hatten wir große Probleme, die gesamte Breite und Tiefe des Feldes zu nutzen. Wir verdichteten in Ballbesitz, wie wir es üblicherweise gegen den Ball tun würden. So kam es zu vielen unnötigen Ballverlusten und einem ständigen Hin und Her. Außerdem trennten wir uns oft zu spät oder gar nicht vom Ball. Zwischen Ballkontrolle und Abspiel verging viel zu viel Zeit, um die Seite zu öffnen oder den Spielaufbau in der Viererkette voranzutreiben. Nur wenige gute Szenen waren zu bestaunen. Merkwürdigerweise entstanden diese immer dann, wenn wir die Bälle prallen ließen, schnell weiterleiteten, über die Breite kamen und vorn nachrückten. So geschah auch das 1:0. Ein toller Pass auf Moritz H. leitete seinen Flügellauf ein, der scharf nach innen flankt und Oliver zum 1:0 vollendete. Das war sehr schön anzuschauen. Leider kam kein zweiter Treffer hinzu, auch wenn wir uns bemühten.

Im zweiten Abschnitt verlief es zunächst wieder ganz ordentlich. Wir bemühten uns viel mehr über große Positionen ins Angriffsspiel zu kommen, Elijah und Tim hatten nun wesentlich mehr Platz zur Verfügung, um ihre Ideen umzusetzen. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 kamen entsprechend nicht überraschend. Doch mit der Zeit verflachte unsere Spielweise wieder. Viele unsaubere, tempoarme Aktionen versauten unseren Spielfluss, die letzten fünfzehn Minuten waren nichts für’s Auge, auch wenn das Ergebnis stimmt und wir nun mehr sechs Punkte mehr als in der Hinrunde schnappten, obwohl noch zwei Spiele ausstehen.

 

Fazit

Natürlich haben uns einige Ausfälle heute sicherlich etwas Stabilität gekostet. Doch das darf keine Ausrede sein, sondern gilt als Möglichkeit für alle Spieler, sich zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist heute insbesondere Jannis gelungen, auch die beiden Sechser Elijah und Tim bissen sich in den vollen 70 Minuten in Abwesenheit von Kapitän Colin durch, obwohl sie viele schwierige Situationen vor sich hatten. Nun haben wir noch zwei Spiele vor der Brust und können mit einer Leistungssteigerung in beiden Partien etwas Zählbares mitnehmen.

 

D.G.

 

19. Spieltag, Stadtliga, 12.05.2019

BSG Chemie Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:1 (1:1)

 

Aufstellung

Silvano – Oliver, Dennis, Jannes, Niklas – Colin (C), Tim – Hussein, Lennox, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Elijah, Jannis, Lares)

 

Tore

0:1 Sten (10.), 1:1 BSG Chemie (13.), 2:1 BSG Chemie (40.), 3:1 BSG Chemie (43.)


Spielbericht

Eine starke Halbzeit reichte nicht

 

Ein verkapptes Spitzenspiel! Es traf der Rückrunden-Tabellenführer auf den Rückrunden-Dritten. Dennoch hätten die Unterschiede kaum größer sein können. Die Betriebssportgemeinschaft ist aktuell das beste Team der Liga, schlug am Donnerstag den nahezu chancenlosen Tabellenführer locker mit 3:0 und ist physische sowie athletisch deutlich überlegen. Acht der zehn Feldspieler der Eintracht waren junger Jahrgang, beim Gegner war es nur ein einziger.

Dennoch trat die Mannschaft von der Südkampfbahn extrem selbstbewusst auf, spielte ihre Vorteile im Spielsystem (Chemie spielte 4-3-3, ELS 4-2-3-1) im zentralen Mittelfeld aus und konnte immer wieder feine Direktpassagen abliefern. Wichtig war nur: wenige Ballkontakte, möglichst keine unnötigen offensiven Zweikämpfe! Das kam uns sehr entgegen. Im Defensivbereich konnten wir uns auch schnell anpassen und die Zweikampfsituationen umkämpft gestalten. So hatte der Gastgeber kein leichtes Spiel und wir unternahmen einige aussichtsreiche Umschaltaktionen, von denen auch eine zum 1:0 führte. Sten war beim tiefen Ball dieses Mal allein auf sich gestellt, bemerkte aber, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor stand und verwandelte via Heber aus über 30 Metern zum x-ten Mal in dieser Saison. Leider hielt die Führung nicht allzu lange, da wir vorn den Ball nicht festmachten, den Konter unterbinden und im Strafraum löschen konnten. Schade! Unsere Mannschaft ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen, sondern spielte weiter munter mit und suchte nach Fehlern des Gegners, die sie ausnutzen konnte. So gelang uns gegen Ende der ersten Halbzeit eine kleine Drangphase, in der wir uns mehrfach aussichtsreich in die Gefahrenzone spielten. Ein Kopfball von Oliver strich nur Zentimeter am Tor vorbei, Lares‘ Alleingang in den Strafraum wurde erst beim Schussversuch risikoreich, aber fair via Grätsche bereinigt. So ging es mit dem Applaus der Eltern mit 1:1 in die Pause.

Aus dieser kamen wir leider nicht so klar und konsequent zurück, das wusste die BSG Chemie Leipzig auszunutzen. Einmal klärten wir eine Aktion nicht, das andere Mal fehlte uns beim Verteidigen eines Eckballes der Mumm und die Körperspannung. Schade. Alle drei Treffer wurden in den Winkel von Silvanos Tor verwandelt und waren höchst vermeidbar. Dennoch muss man sagen, dass unsere Abwehrkette einen sehr guten Job machte, Silvano im Tor sowie unsere Defensivspieler im Mittelfeld ebenso. In der Folge verflachte die Partie etwas, hier wäre es durchaus möglich gewesen, den in Sicherheit wiegenden Gegner zu überraschen, doch uns fehlten etwas die Körner und die Cleverness im Umschaltspiel. Eine hervorragende Pressing-Situation ließen wir obendrein auch noch links liegen, sodass das Endergebnis in Ordnung ging, auch wenn es subjektiv betrachtet mit einem Tor zu hoch ausfiel.

 

Fazit

Die erste Halbzeit hat klar übermittelt, wie weit die Mannschaft bereits in ihrer Entwicklung ist, wenn man sich den eklatanten Alters- und körperlichen Unterschied vor Augen hält. Wir belohnen uns oft für den großen Aufwand und Fleiß, den wir erbringen, auch wenn das Ergebnis es dieses Mal nicht ganz widergespiegelt hat. Allerdings war es das siebte von acht Spielen, das wir in Bezug auf das Ergebnis in der Rückrunde besser gestalteten, als im Jahr 2018. Weiter so.

 

D.G.

 

Testspiel, 07.05.2019

FC Blau-Weiß Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:3 (0:1)

 

Kader

Nico – Cristiano, Hans, Dennis, Jannis – Moritz S., Elijah – Morten, Lennox, Hussein – Sten (Eingewechselt: Dara, Moritz H., Nicolás, Oliver, Yannick, Tim)

 

Tore

0:1 Sten (30.), 0:2 Dara (42.), 0:3 Dara (55.), 1:3 FC Blau-Weiß Leipzig II (57.), 2:3 FC Blau-Weiß Leipzig II (69.)


Spielbericht

Offenes Spiel, interessanter Test

 

Der große Kader unserer C2-Jugend verlangt es, regelmäßig Testspiele zwischen den Ligabetrieb zu schieben. Dieses Mal gastierten wir bei der Reserve des FC Blau-Weiß Leipzig, Dritter der Stadtklasse. Nach zwei kurzfristigen Ausfällen reisten wir immerhin mit 17 Spielern an.

Bis zur Hälfte der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften ihre Chancen, die sie teils kläglich liegen ließen. Wir konnten durch mehrere Pressing-Situationen und das Umschaltspiel für Gefahr sorgen. Außerdem gelang uns im Zentrum ein überwiegend gutes Spiel in Drucksituationen. Wir lösten uns oftmals schnell und klug, konnten somit für offensive Momente sorgen. Leider wurden uns viele sehr aussichtsreiche Angriffe wegen vermeintlichen Abseitsstellungen zurückgepfiffen, mehrere Großchancen ließen wir zudem inkonsequent liegen. So war es Sten überlassen, der einen tollen Angriff etwas glücklich zum 1:0 vollendete.

Im zweiten Durchgang wechselten wir munter durch, brachten mehrere Spieler auf fremden Positionen. So verteidigte Oliver innen, begleitete Moritz H. die Außenverteidiger-Position, Yannick wurde zum „Läufer“ umprogrammiert. Stürmer Sten fand sich neben Oliver in der Innenverteidigung wieder. Die Außenspieler Morten und Hussein versuchten sich abwechselnd im Sturm. Dennoch schafften wir es, uns mehrere Angriffe am Stück zu erspielen. Wie schon in der ersten Halbzeit waren besonders die Sechser Tim, Elijah und Moritz S. sehr gut im Spiel, verteilten die Bälle, waren trickreich und schaffen es, die offensiven Spieler in Szene zu setzen. Dara war in der 55. und 57. der große Profiteur. Erst netzte er nach einem Standard, danach im Zuge eines temporeichen Konters. Leider ging uns gegen Ende des Spieles die Struktur abhanden. Viele Aktionen die Linie entlang und ohne Verlagerung und Öffnung aus dem Druck prägten unser Spiel. Das war absolut nicht das, was wir wollten. Nehmen fehlender Ästhetik kamen auch noch zwei Gegentreffer hinzu. Erst klären wir eine Standardsituation nicht konsequent genug und schlafen bei der Manndeckung, später geraten wir nach eigener Ecke in einen Konter, den wir nicht bissig genug zu Ende verteidigen bzw. laufen. Beide Gegentreffer waren höchst vermeidbar.

 

Fazit

Wir haben allen Spielern ausreichend Praxis und (neue) Erfahrungen geben können, um den nächsten Schritt zu gehen. Man kann jedem Spieler attestieren, dass er sehr bemüht war und im nächsten Spiel unbedingt auf dem Platz stehen möchte. So soll es sein.

 

D.G.

 

18. Spieltag, Stadtliga, 05.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. VfB Zwenkau 8:0 (3:0)

 

Aufstellung

Willi – Oliver, Niklas, Dennis, Jannes – Colin (C), Tim – Moritz, Morten, Hussein – Sten (Eingewechselt: Benjamin, Cristiano, Dara, Elijah, Nicolás)

 

Tore

1:0 Hussein (29.), 2:0 Jannes (30.), 3:0 Hussein (33.), 4:0 Dara (39.), 5:0 Dara (56.), 6:0 Sten (60.), 7:0 Oliver (63.), 8:0 Moritz H. (68.)


Spielbericht

Aller Anfang ist schwer

 

Vor dem Spiel gegen den VfB Zwenkau standen wir in der Rückrunden-Tabelle sensationell auf Rang drei – direkt im Windschatten der „Großen“ der Liga. Auch in der Gesamt-Tabelle hatte sich einiges getan. Man könnte nun an den RB-Mädchen vorbeiziehen und an den SV Tapfer Leipzig auf einen Punkt herankommen. Eigentlich alles unwichtige Zahlen, würden sie die sehr gute Entwicklung der jungen, kleingewachsenen Mannschaft nicht positiv wiedergeben. Apropos Zahlen: Bislang gestalteten wir in Ausnahme der Auswärtspartie bei der SG Rotation Leipzig – 7:1 vs. 3:2 – in jedem Rückrunden-Spiel ein besseres Ergebnis als in der Hinrunde, die Bilanz galt es ebenso fortzusetzen.

Nun widmen wir uns aber dem Aktiven, dem Geschehen auf dem Rasen. Wir gaben den Jungs mit, wie wichtig es sei, das Spielfeld möglichst weit auseinanderzuziehen, um nicht zu viel in Zweikämpfe verwickelt zu werden. Leider ohne Erfolg. Wir gestalteten das Spielfeld viel zu klein, konnten die Seite nicht wechseln, da die beiden Außenspieler der ballabgewandten Seite nach vorn innen kippten und damit quasi nicht anspielbar waren. So raubten wir uns Anspielmöglichkeiten und damit auch die Ballsicherheit. Entsprechend wild ging es anfangs noch hin und her, auch wenn wir als einzige Gefahr auf das Tor ausstrahlten. D-Torhüter Willi hatte bis auf wenige Szenen einen ruhigen Tag. Mit der Zeit brachen wir das unkluge Muster auf und fanden die Lücken nach vorn, strahlten aber zu wenig Torgefahr aus, um uns für den Aufwand zu belohnen. Erst sechs Minuten vor dem Pausenpfiff ging das Tore-Schießen los. Hussein netzte, Jannes traf nach toller Vorarbeit von Moritz H., danach netzte Hussein wieder. 3:0 zur Pause.

Zu Halbzeit wechselten wir vierfach, es kam mit Ben auch der „zweite“ D-Torhüter rein, außerdem wurde im Verlauf der Halbzeit munter durchgemischt, sodass der ein oder andere positionsfremd zum Einsatz kam. Trotz der vielen Umstellungen gelang es uns den Ball sicherer und schneller laufen zu lassen und uns immer wieder in gute Positionen zu bringen. Leider gingen wir den Torchancen fürchterlich um, konnten aber immerhin fünf weitere Male treffen. Dara traf doppelt und auch Sten, Oliver sowie Moritz H. trugen sich in die Torschützenliste ein.

 

Fazit

Wir haben unseren sehr positiven Lauf fortgesetzt, die Jungs erarbeiten sich das im Training und den Testspielen und können das oftmals sehr ordentlich auf dem Wettkampfplatz umsetzen. Den Hinrunden-Punkte-Schnitt konnten wir von 1,18 auf 2,29 fast verdoppeln, statt minus neun Toren sammelten wir in den bisherigen sieben Spielen plus zehn. Wohlwissen, dass die nächsten Aufgaben sehr schwer werden, nehmen wir uns sehr viel vor und können die Aufgaben mit viel Selbstbewusstsein bestreiten.

 

D.G.

 

Testspiel, 25.04.2019

FC Banik Ostrava vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 5:2 (3:1, 3:1, 4:2)

 

Kader

Colin, Cristiano, Dennis, Elijah, Emil, Hannes, Hans, Hussein, Jannes, Jannis, Lares, Linus, Moritz H., Morten, Nicolás, Oliver, Sten, Tim

 

Tore

Sten, Oliver


Spielbericht

Interessanter Leistungsvergleich

 

Im Rahmen unseres Trainingslagers trafen wir auf den ortsansässigen tschechischen Spitzenklub FC Banik Ostrava. Wir spielten im Modus viermal 25 Minuten gegen die U13 auf einem fantastischen Kunstrasen-Platz.

Der Start hätte besser nicht laufen können. Wir wollten den Gegner überraschen und gingen durch Sten bereits nach wenigen Sekunden mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge agierten wir unglaublich fleißig und zweikampfstark. So gestaltete sich ein sehr offenes, abwechslungsreiches Spiel, das nach und nach mehr Spielanteile und Angriffe für den Gastgeber bereithielt. Dennoch präsentierten sich die Eintrachtler gut und fuhr immer wieder aussichtsreiche Konter, konnte diese aber nicht ausreichend nutzen. Die drei Gegentreffer im ersten Viertel waren aus unserer Sicht vermeidbar. Wir wussten die Situationen nicht zu klären, dachten nicht bis zum Ende oder verließen uns auf den anderen. Alle drei Treffer fielen unter die Kategorie „selbstverschuldet“.

Im zweiten Abschnitt wurde munter durchgewechselt. Zwar ging der Spielfluss etwas abhanden, dennoch blieben wir aktiv und motiviert, konnten uns ohne Gegentor halten. Doch die eigenen Angriffe spielten wir nicht clever genug aus, weshalb auch vorn die Null stehen blieb.

Im dritten Viertel trafen wir wieder, Oliver verpasste einen Eckstoß, konnte aber den Abpraller gekonnt und gedankenschnell verwandeln. Der Anschlusstreffer gab dem Team sehr viel Selbstvertrauen und Motivation. Es ging weiterhin rasch hin und her, vor fehlte uns allerdings die alles entscheidende Durchschlagskraft und das Abschlussglück. Eine tolle Pressing-Situation nutzte Morten für einen fantastischen Ball auf Moritz, der im Abschluss mit viel Pech knapp – abgefälscht – über das Tor donnerte. Statt des Ausgleichs kassierten wir das 2:4, da wir den Rückraum nicht verteidigt bekamen. Hier fehlte uns etwas die Übersicht in einem allerdings sehr temporeichen, handlungsschnellen Spiel bei hohen Temperaturen.

Die letzten 25 Minuten wollten wir nochmals für uns nutzen, konnten aber nicht mehr die nötige Durchschlagskraft entwickeln, obwohl wir viele aussichtsreiche Angriffe starteten. Stattdessen kassierten wir das 2:5, das in der Höhe doch etwas zu viel des Guten war.

 

Fazit

Wir haben in Bezug der Handlungsschnelligkeit, Technik und Taktik vieles mitgenommen. Wir wissen, wohin die Reise gehen kann, wir wissen aber auch, was wir alles können. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein, obwohl wir vorn etwas mehr hätten schaffen und hinten verhindern können. Das heben wir uns für die Liga auf.

 

D.G.

 

17. Spieltag, Stadtliga, 17.04.2019

SG Rotation Leipzig II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 2:3 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Oliver, Emil, Dennis, Jannis – Colin (C), Tim – Hussein, Elijah, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Hans, Lares, Morten)

 

Tore

1:0 SG Rotation II (6.), 1:1 Sten (19.), 2:1 SG Rotation II (42.), 2:2 Hans (45.), 2:3 Moritz H. (47.)


Spielbericht

Merkwürdiges Spiel

 

Nach dem guten Spiel, Kraftakt und eher weniger eingeplanten Dreier am vergangenen Sonntag gegen den Tabellendritten Kickers 94 Markkleeberg galt es nun unter der Woche auswärts bei der SG Rotation Leipzig II auf dem Mini-Kunstrasen die richtige Einstellung und passenden Mittel zu finden. Es waren einfach zwei vollkommen verschiedene Spiele.

Zunächst machten wir unsere Aufgabe gut, spielten taktisch strukturiert und selbstbewusst hinten heraus, kamen aber nicht ohne einen Zweikampf im Mittelfeld aus, da der Raum irgendwann sehr eng wurde und Zweikämpfe vorprogrammiert waren. Manchmal machten wir es gut und schafften den Wechsel aus dem Druck, manchmal orientierten wir uns aber nicht ausreichend und verwickelten uns in unnötige Zweikämpfe. Das frühe Gegentor resultierend aus einem schlecht sortierten und verteidigten Freistoß gab uns auch nicht die Ruhe und Sicherheit, um geduldig unsere gewünschte Spielweise durchzuziehen. So kam es zu mehr langen Bällen und es mangelte an einer konstruktiven Spielweise. Ein Standard erbrachte uns den Ausgleich. Elijah flankte zu Sten, er köpfte genau auf den Torhüter, der den Ball aber wenig später vollkommen überraschend in sein Tor fallen ließ. Er drosch auch wenig später einen Schuss im Zuge eines vorbildlichen Konters gegen die Querlatte. Insgesamt war das Remis mehr als in Ordnung, mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätte es etwas mehr sein können.

Auch der zweite Abschnitt wurde nicht sehr alt, bis der Rückstand aus unserer Sicht fiel. Wir verteidigen den zweiten Ball sehr unzureichend, Hannes war zudem vollkommen überrascht und so rollte der Ball ungehindert ins lange Eck. Nun war erneut zu befürchten, dass unser Spiel negativ davon beeinflusst werden würde. Mit viel Einsatzbereitschaft und Zielstrebigkeit im Anschluss drehten wir das Spiel in wenigen Minuten. Eine Ecke von Sten vollendete Hans via Kopfball zum 2:2 – es war wahrlich eines der schönsten, technisch besten Tore unserer Saison. Kurz darauf dringen wir in den Strafraum ein, bedienen Moritz im Zentrum, der technisch sauber ins kurze Eck vollendet. So war das Spiel gedreht, doch der Spielstand gab uns nur bedingt Sicherheit. Viele technisch unsaubere Aktionen, ein wildes Hin und Her sowie unglücklich ausgespielte Konter prägten unser Spiel. Außerdem ließen wir viel Zweikampfverhalten und Lauffreudigkeit vermissen. Es war irgendwie nicht unser Spiel, können uns aber zurecht freuen, dass wir es dennoch zu unseren Gunsten entschieden haben.

 

Fazit

Zugegeben: Fußball macht auf so einem Platz absolut keinen Spaß, aber auch diese Voraussetzungen bedürfen Lösungen, die wir heute nicht in der Form und Häufigkeit gefunden haben, wie wir es von uns erwarten sollten. Dennoch freuen wir uns sehr und auch berechtigt, dass wir nun schon genau so viele Punkte wie in der gesamten Hinrunde gesammelt haben und aktuell auf Rang drei (!) der Rückrunden-Tabelle stehen. Nach 1,18 Punkten und minus neun Toren holten wir nun 2,17 und plus zwei Treffer. Unser Weg ist aber noch lange nicht zu Ende!

 

D.G.

 

16. Spieltag, Stadtliga, 14.04.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. Kickers 94 Markkleeberg 1:0 (0:0)

 

Aufstellung

Hannes – Linus, Niklas, Dennis, Jannis – Colin (C), Tim – Moritz H., Hussein, Jannes – Sten (Eingewechselt: Elijah, Morten, Nico, Oliver)

 

Tore

1:0 Sten (67.)


Spielbericht

Ein ganz normales Fußballspiel

 

Man kann viele Fußballspiele instrumentalisieren, große Sprüche bringen, zum Derby ausrufen und irgendwelche irrelevanten „Rivalitäten“ herauskramen. Man kann aber auch einfach nur Fußball spielen, respektvoll miteinander umgehen und sich auf das konzentrieren, wofür der Jugendfußball gedacht ist: Lernen, entwickeln, Spaß haben und natürlich wetteifern.

Unsere zweite Mannschaft trat heute gegen die Erste von Kickers 94 Markkleeberg an und wollte an das gute Spiel bei der SG MoGoNo sowie den vielen tollen Ansätzen gegen den SV Tapfer Leipzig anknüpfen. Das Ergebnis wurde – wie so oft – hinten angestellt und klare Spielziele formuliert. Diese setzte unsere mit vielen Ausfällen gespickte Mannschaft zunächst hervorragend um. Wir bemühten uns trotz körperlicher Unterlegenheit um einen ideenreichen Spielstil, der beim Torwart begann, von der Viererkette angetrieben und über das Mittelfeld weitergeführt wurde. Zwar legten wir hier und da noch einige risikoreiche Abspiele an den Tag, konnten aber in mehreren „kleinen Aktionen“ Geschick beweisen und uns aus dem Druck lösen. Mehrere ordentliche Abschlusssituationen brachten wir hervor, ließen aber Genauigkeit und die letzte Entschlossenheit vermissen. Diese zeigten wir wiederum im defensiven Umkehrspiel. Obwohl wir alle mutig aufrückten, versuchten Pressing-Situationen herzustellen und das Glück im Vorwärtsspiel suchten, ließen wir hinten quasi nichts anbrennen. Die Viererkette stand im ersten Abschnitt unglaublich sicher, das Mittelfeld arbeitete fleißig zurück. So gingen wir mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt merkte man schnell, dass der Gast mit dem Ergebnis nicht zufrieden war und entsprechend mehr investierte. Wir mussten uns dem anpassen und mehr Wert auf die Laufarbeit und Zweikampfführung setzen. Uns flogen unzählige Ecken, Freistöße und weite Einwürfe um die Ohren. Wir bekamen nun ein wesentlich mehr durch Physis statt durch Technik und Taktik geprägtes Spiel geboten. Das liegt uns natürlich nicht, dafür sind wir zu jung und vor allem zu klein. Doch das fingen wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurde es zu einer Kraft- und Ausdauerfrage. Einige Male mussten wir in höchster Not klären, zwei, drei Situationen hätten das 0:1 bedeuten können. Einige Kontersituationen hatten wir zur Verfügung, schafften es aber nicht, diese genau und mit Wucht auszuspielen, da wir es nur mit zwei oder drei Spielern schafften, in den gefährlichen Bereich nachzurücken. Als das Spiel auf ein 0:0 hinauslief, überkam der Eintracht ein Gedankenblitz. Seit drei Wochen arbeiten wir sehr fleißig am Umschaltspiel in die Tiefe, es war auch in der Phase des Spieles unsere einzige Waffe. Diese zückten wir unangekündigt. Über wenige Stationen setzten wir Sten in Szene, der den Ball perfekt kontrollierte und mit unglaublichem Gefühl aus über 25 Metern über den Gäste-Torhüter hob. Auch wenn die zweite Halbzeit nicht gut für uns lief, hatte dieser Treffer etwas Sinnbildliches. Er stand für mannschaftliche Geschlossenheit, für Mut, für Glaube, für Fleiß, für Entwicklung und damit automatisch für unsere Eintracht. So einen Treffer in dieser Phase erzielen nicht viele Mannschaften.

 

Fazit

Die Zielsetzung, jedes Rückrunden-Spiel besser (Art und Weise sowie möglichst auch das Ergebnis) zu gestalten, als es in der Hinrunde der Fall war, gelang uns auch im fünften Anlauf. In der Hinserie holten wir aus denselben Partien vier Punkte und 7:14 Toren, nun zehn Zähler und 7:7 Tore (drei zu-Null-Spiele!). Damit sprechen wir aber unser großes Manko an: Vorn sind wir brutal ungefährlich. Hätten wir so etwas wie flächendeckende Torgefahr, wäre unsere Spielweise wesentlich unberechenbarer und einfacher, so müssen wir uns jede Torchance sehr mühselig, aufwändig und umständlich erarbeiten: Perfekt zum Lernen!

 

15. Spieltag, Stadtliga, 07.04.2019

SG MoGoNo vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 0:3 (0:2)

 

Aufstellung

Hannes – Dennis, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Tim, - Hussein, Morten, Moritz H. – Lares (Eingewechselt: Jill, Linus, Oliver)

 

Tore

0:1 Tim (25.), 0:2 Tim (33.), 0:3 Eigentor (70.)


Spielbericht

Schwieriges Spiel, gutes Spiel

 

Am heutigen Sonntagmorgen traten wir bei der SG MoGoNo an. Das Hinspiel endete 4:1, es war der erste Spieltag und für die meisten Jungs unseres Kaders zugleich die erste Großfeld-Erfahrung.

Viele Monate später, ebenso an einem warmen Morgen, wollten wir es ergebnisbezogen ähnlich gut, aber in jedem Fall spielerisch wesentlich besser machen. Der große Hemmschuh des heutigen Tages war in jedem Fall der Platz: Sehr klein und unglaublich schwer zu bespielen. Dennoch erhielt die Mannschaft die Vorgabe, alles spiel-taktisch zu lösen, auf weite, lange Bälle – die uns leider so oft um die Ohren geknallt werden – zu verzichten. Das bereitete natürlich in der anfänglichen Gewöhnungsphase große Probleme. Der Gastgeber lauerte auf Fehler im Spielaufbau und versuchte es mit einigen Fernschüssen. Mit dem Verlauf der ersten Halbzeit nahmen wir aktiver und bestimmender am Spiel teil und konnten durch unseren defensiven Mittelfeldspieler Tim zweifach knipsten, der damit seine zuletzt tollen Trainings- und Spielleistungen mit Toren bestätigte. Dennoch waren wir mit der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden. Zwar stand unsere Verteidigung sehr sicher, doch im Spiel nach vorn zeigten wir Schwächen. Wir schafften es zu selten aus dem Druck zu kommen und die Seite zu wechseln. Dies lag auch daran, dass wir das kleine Spielfeld nicht konsequent in seiner Größe ausnutzten. Erst mit dem Doppelwechsel mit Linus und Oliver wurde es besser. Auch im Pressing agierten wir zu zögerlich.

Diese Punkte sprachen wir in der Halbzeit an, wechselten zudem unseren D1-Spieler Jill ein. In der zweiten Spielhälfte steigerten wir uns deutlich. Mit sehr viel Biss bestritten wir unsere Zweikämpfe, sodass Hannes quasi rein gar nichts mehr zu tun bekam. Beim Ball-Jagen waren wir sehr fleißig und im Umschaltspiel zielstrebig. Besonders Kapitän Colin war Motor unseres temporeichen Spieles. Leider fehlte uns vorn das letzte Bisschen Zielstrebigkeit oder Konsequenz bzw. das Glück im Abschluss. Die mit Abstand schönste Kombination des Spieles wurde leider fälschlicherweise zurückgepfiffen, weil einer (gefühlt) aus der anliegenden Gartenanlage eine Abseitsstellung reklamierte. Schade. Wir boten für die fürchterlichen Platzverhältnisse einen ansehnlichen Fußball, konnten uns aber einfach nicht belohnen. Erst in der Schlussminute schlug der Ball zum beruhigenden 3:0 ein, da Colins Fernschuss entscheidend abgefälscht wurde.

 

Fazit

Es war heute gewiss nicht einfach, doch umso schöner, dass die Jungs dennoch das geforderte Fußballspielen annahmen und umzusetzen versuchten. Lange Bälle waren nahezu immer zielgerichtet und damit erlaubtes Stilmittel. Ansonsten fand insbesondere in der zweiten Halbzeit ein gutes Kombinations- und Umschaltspiel statt, dass am Ende einen verdienten 3:0-Auswärtssieg bescherte.

 

D.G.

 

14. Spieltag, Stadtliga, 31.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd II vs. SV Tapfer Leipzig 2:6 (1:2)

 

Aufstellung

Hannes – Dennis, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Tim – Hussein, Morten, Moritz – Sten (Eingewechselt: Dara, Hans, Linus, Oliver)

 

Tore

0:1 SV Tapfer (11.), 0:2 SV Tapfer (19.), 1:2 Sten (27.), 2:2 Eigentor (44.), 2:3 SV Tapfer (50.), 2:4 SV Tapfer (54., FE), 2:5 SV Tapfer (57.), 2:6 SV Tapfer (63.)


Spielbericht

Bittere, aber sehr wertvolle Erfahrung

 

Am Sonntag trafen wir auf den Tabellenfünften SV Tapfer Leipzig. Wir nahmen uns bereits im November vor, es in der Rückrunde spielerisch und optimaler Weise auch ergebnisbezogen besser als in der Hinrunde zu machen. Es soll die logische Schlussfolgerung aus Aufwand und Entwicklung sein.

Leider verschliefen wir den Start in die Partie. Physisch und besonders gedanklich brauchten wir etwas, fingen uns aber schnell. Wir bemühten uns um einen mutigen, konstruktiven, jedoch mühsamen Aufbau. Gegen größere und schnellere Spieler ist das immer schwer, es verbergen sich viele Hürden und Risiken, doch die braucht es, um weiterzukommen. Auf die zwei Gegentore hätten wir zwar gern verzichtet, aber auch hieraus müssen wir lernen. Dort müssen wir beherzter, gedankenschneller vorgehen, klarer sprechen und auf allen Positionen mitwirken. Die Reaktion der Mannschaft war klasse. Wir nahmen das Spiel mehr in die Hand, obwohl wir derzeit im torgefährlichen Bereich sehr harmlos sind. Immer wieder versuchten wir in den Strafraum einzudringen oder in das Umschaltspiel zu kommen. Tim holte mit viel Mut und Einsatz einen Freistoß heraus, den Sten stark verwandelte.

Die Energie konnten wir im zweiten Abschnitt nochmals steigern, waren jetzt aber ballsicherer und besser im Umschaltspiel. Immer wieder donnerte Hussein los, leider nicht so viele Spieler hinterher. Daher konnten wir in der Anfangsviertelstunde nur einmal treffen, doch das 2:2 war ein super Zwischenergebnis und Zeugnis einer gesunden fußballerischen Entwicklung. Leider verpassten wir in der Folgezeit kompakter zu verteidigen, ließen zu große Lücken für den Gast offen. Eine davon nutzten sie im Rahmen eines Konters. Ihr schnellster Spieler war einfach nicht mehr aufzuhalten, es stand 2:3. Dann entglitt uns das Spiel leider durch eine kuriose Entscheidung. Emil schlägt den Ball aus der Not aus dem Strafraum, sein Gegner rennt in sein Schwungbein und es gab Elfmeter. Dass dieser vollkommen deplatziert war, wussten fast alle, nach dem Spiel dann endgültig alle, aber so ist nun mal der Sport. Der Elfmeter fand sein Ziel und wir verloren unseres aus den Augen. Der verstrichene Glaube nochmals zurückzukommen, der leistungshemmende Frust und die Kraft sind das eine, das weiter Fußballspielen wollen das andere. Wir hätten die Köpfe nicht so hängen lassen dürfen, sondern weiter Fußball spielen soll – unabhängig vom Ausgang des Spieles. So kassierten wir zwei gefühlte Eigentore (Frustfoul zum Elfmeter, direkte Ecke) und der Endstand sah aus, als wären wir stark unterlegen gewesen. Waren wir nicht. Fußballerisch sowieso nicht!

 

Fazit

Wir kämpfen in der Liga auch weiter gegen viele physische Widerstände, das ist Teil des Lernprozesses. Wenn wir unter diesen Umständen sehr gut Fußball spielen, können wir es später – wenn sich alle anderen Voraussetzungen einigermaßen ausgleichen  - allemal. Der Weg ist das Ziel und unser Weg ist gut!

 

D.G.

 

Testspiel, 24.03.2019

FC Thüringen Jena vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:2 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Niklas, Emil, Jannis – Colin (C), Morten – Hussein, Nicolás, Moritz H. – Sten (Eingewechselt: Dara, Linus, Yannick)

 

Tore

1:0 Jena (18.), 1:1 Hussein (34.), 2:1 Jena (51.), 2:2 Colin (61.), 3:2 Jena (70.)


Spielbericht

Starker Auftritt in Jena

 

Vier Monate mussten wir im Zuge der Winterpause auf unser nächstes Pflichtspiel warten und bekamen direkt wieder ein spielfreies Wochenende aufgedrückt. Daher reisten wir zum FC Thüringen Jena, der in der Verbandsliga Thüringen zu Hause ist, um uns weiter nach vorn zu entwickeln. Obwohl unglaublich viele Spieler ausfielen, gingen wir sehr zielstrebig in die Test-Partie.

Wir setzten uns viele Spiel-Ziele, die wir nach und nach abhaken wollten. Das Spiel am vergangenen Sonntag in Markranstädt war ein kleiner Rückschlag vieler besprochener, erlernter und bereits mehrfach gezeigter Inhalte, diese wollten wir uns heute „zurückerarbeiten“. Von Anpfiff weg strukturierten Torhüter Hannes sowie die gesamte Viererkette um Hans, Niklas, Emil und Jannis das Spiel zu unseren Gunsten. Mit Ruhe, Positionsspiel und Passsicherheit kombinierten wir uns nach vorn, vermieden unnötige lange Bälle. Die Spieler davor fügten sich gut ein, schafften viele Anspielstationen, lediglich die Durchschlagskraft fehlte am Anfang noch etwas. Wir wollten mehr Situationen am und im Strafraum schaffen und Torschüsse abgeben. Das vermissten wir zunächst. Sehr schwer war an dem Tag die Aufgabe der defensiven Mittelfeldspieler Colin und Morten. Da wir das mühselige Kurzpassspiel verlangten, war es ein sekündliches Anbieten und Ballverteilen unter Druck, zugleich galt es bei Ballverlusten schnell umzuschalten, um die Viererkette zu entlasten. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllten beide gut bis sehr gut, auch wenn die eine oder andere Seitenverlagerung ausgelassen wurde. Der Gastgeber blieb bis zum Pausenpfiff quasi ohne Torchance, lediglich ein direkter Freistoß segelte auf unser Tor, leider auch ins Netz. Vollkommen entgegen der Spielrichtung und –weise stand es nach knapp zwanzig Minuten 0:1. Doch unsere Mannschaft antwortete toll, spielte weiter mutig und aufwändig nach vorn, kombinierte sich mehr und mehr zu gefährlichen Angriffen, die leider ohne Erfolg blieben. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es dann aber endlich soweit. Ein Konter von Emil und Jannis eingeleitet, donnerte über wenige Stationen im Direktspiel von Flügelspieler Moritz bis in den Strafraum zu Hussein, der eiskalt blieb und einnetzte. Ein absolut überragender Spielzug.

In der zweiten Halbzeit versuchten wir an die gute Leistung anzuknüpfen und weitere Spiel-Ziele zu verfolgen. Insbesondere im torgefährlichen Bereich wollten wir öfter zum Abschluss kommen und den Strafraum konsequenter besetzen. Wieder zeigten wir uns sehr spielsicher und mit Ideen nach vorn. Leider schafften wir es nicht, unsere Chancen am und im Strafraum zu nutzen oder konsequent zu Ende zu spielen. Derweil flog wieder einmal ein langer Ball in Richtung unserer Viererkette, die ihn auch gut abfängt und zu Hannes weiterleitet, doch dieses Mal war es ungenau und zudem wurde unser Torhüter angelaufen. Ein verlorener Pressschlag später ist unser Tor leer und der Ball liegt drin. Unglaublich: zweite „Chance“, zweites Gegentor. Danach unternimmt der Gastgeber einen Blockwechsel, reihenweise frische Spieler betreten den Platz, es kommt ein offeneres, aktiveres Spiel zustande, da Jena nun offensiver und aktiver spielt, dafür aber auch mehr Räume für unser Umschaltspiel bietet. Es ändert sich also auch unsere Spielweise, wir passen uns aber sehr schnell an und kommen zu guten Kontersituationen, von denen Hussein in der 61. Minute eine fantastisch nutzt und auf Colin quer legt. Das 2:2 ist die logische Folge. Wir versuchen den großen Aufwand sowie die spielerische Performance mit einem Sieg zu krönen und drücken weiter auf’s Gaspedal. Leider werden wir in der letzten Minute ausgekontert, verlieren einen wichtigen Zweikampf und können das 2:3 nicht mehr rechtzeitig verhindern. Das war schon sehr bitter, aber die Spielweise unserer Mannschaft ließ die Köpfe nicht wirklich sinken.

 

Fazit

Wir haben uns nach dem eher unterdurchschnittlichen Auftritt in Markranstädt viel in Bezug auf die Spielkultur vorgenommen und an jede Position klare Aufgaben verteilt. Die Bereitschaft, diese umzusetzen und das Können, jene auch erfolgreich anzuwenden, waren zwei von mehreren positiven Erkenntnissen dieses Testspieles. Wir sind eine riesig große Mannschaft mit vielen Typen, Charakteren, Stärken und Schwächen, doch die Lernbereitschaft und der Teamgeist zeichnen uns derzeit sehr aus und zählen zu unseren stärksten Waffen.

 

D.G.

 

13. Spieltag, Stadtliga, 17.03.2019

SSV Markranstädt II vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 0:1 (0:0)

 

Aufstellung

Hannes – Oliver, Sten, Niklas, Jannis – Colin (C), Morten – Linus, Elijah, Jannes – Lennox (Eingewechselt: Hussein, Moritz, Nico)

 

Tore

0:1 Hussein (43.)


Spielbericht

Schön ist etwas anderes

 

Vier ewig andauernde Monate musste unser Team auf den heutigen Tag warten – endlich wieder ein Pflichtspiel. Wir haben in der Zeit sehr engagiert an unserer Weiterentwicklung gewerkelt, das Team zeigte sich zuletzt im Training und den vergangenen beiden Testspielen reif für den 13. Spieltag.

Doch als es dann soweit war, wirkte alles wie verpufft. Wo war sie hin, die Leichtigkeit, die Wachsamkeit, die Zielstrebigkeit und das Spielverständnis? Vom Winde verweht. Doch von vorn: Urplötzlich bekamen wir ein Kaderproblem. Reihenweise fielen die Spieler zwischen Freitag und Sonntag für dieses Spiel weg, dann blieben leider Dennis und Hans gesundheits-/verletzungsbedingt ohne Einsatzminute. Dazu zog Elijahs Oberschenkel. Obendrein verloren wir die Seitenwahl und spielten gegen Wind und Sonne. Die erste Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Es fehlte an vielem, was zuvor noch da war, so hatten wir bei einem Torschuss der Markranstädter Glück, als er an den Pfosten klatschte. Ansonsten waren wir sicherlich spielfreudiger und aktiver, aber nicht besser. 0:0 zum Pausentee.

In der Kabine gab es eine seltene, nicht gern durchgeführte, glasklare Ansprache, die Gott sei Dank das Team aufweckte und eine Reaktion entfachte. Wir machten zwar immer noch Fehler, die wir eigentlich schon abgestellt hatten, konnten aber eine viel größere Durchschlagskraft und Überzeugung auf den Platz bringen. Doch der Tag war verrückt. Erst wird Morten das Tor wegen einer Abseitsstellung geklaut, die es im Fußball in der Situation nicht gibt, danach blieb der Pfiff eines für jeden auf dem Platz ersichtlichen Fouls aus. Doch Hussein war auch heute wieder sehr motiviert, knipste ganz eiskalt zum 1:0, der am Ende auch den Endstand bedeutete. Nico erhielt keine Möglichkeit sich auszuzeichnen, wir trafen stattdessen vorn nochmals den Pfosten und ließen einige gute Angriffe ungenutzt. Das beweist, dass der Dreier verdient war, aber so in der Form wohl nicht noch oft in der Rückrunde gelingen wird.

 

Fazit

Was auch immer heute los war, wir sollten die nächsten Spiele anders bestreiten. So eine Halbzeitansprache bereitet niemandem Spaß – weder Spielern noch den Trainern. Dass die Jungs aber die geforderten Dinge sofort mit dem Wiederanpfiff umsetzten und genau diese zum Erfolg führten, sollte lobend erwähnt werden. Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Doch gewinnen ist nicht alles, wir sollten uns in den nächsten Wochen auch wieder auf das WIE fokusieren.

 

D.G.

 

Testspiel, 13.03.2019

SG Groitzsch vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:4 (1:2)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Dennis, Emil, Jannis – Tim, Morten – Linus, Elijah (C), Moritz H., - Lennox (Eingewechselt: Cristiano, Dara, Jannes, Nicolás, Oliver, Sten, Till)

 

Tore

1:0 SV Groitzsch (13.), 1:1 Elijah (15., FE), 1:2 Lennox (35.+1), 1:3 Sten (37.), 1:4 Sten (46.)


Spielbericht

Gelungene Generalprobe

 

Vor dem Pflichtspiel-Start am kommenden Sonntag erhielten achtzehn Spieler unseres Kaders nochmals die Chance, sich unter Wettkampf-Bedingungen vorzubereiten und zu zeigen.

Anfangs sahen wir ein ausgeglichenes Spiel, da die Eintracht im Spielaufbau nicht immer sicher aus dem Druck kam und der Gastgeber temporeich umschaltete bzw. auf einigen Positionen körperlich und athletisch überlegen war. Spätestens aber mit der dreizehnten Spielminute und dem 0:1-Rückstand waren wir endgültig in der Partie angekommen. Wir kombinierten immer sicherer, schafften ein gutes Umschaltspiel, lösten Drucksituationen durch gute Kommandos und Spielübersicht. Entsprechend trafen wir zum 1:1 und mit dem Pausenpfiff zum 2:1. Das Ergebnis hätte anhand der Spielanteile vielleicht sogar um einen Treffer höher ausfallen können, doch insgesamt waren wir mit unserem Auftritt recht zufrieden.

Die zweite Halbzeit erlebte zunächst ein kleines Personal-Beben. Sieben frische Spieler betraten das Feld, die verblieben Startspieler wurden nach und nach im Block gegen die zur Pause ausgewechselten im 12-Minuten-Rhythmus getauscht. Da ist es gar nicht so einfach, den Spielverlauf aufrechtzuerhalten. Doch unserer Mannschaft fiel das nicht schwer und suchte weiterhin den Weg nach vorn. Aushilfs-Innenverteidiger Sten bewies dabei sein Stürmer-Gen und rannte einmal von hinten bis vorn durch und wird ein weiteres Mal in die Tiefe geschickt. Beide Male führten zum Tor, es stand somit 4:1 aus unserer Sicht. Zwar lief der Ball aufgrund der vielen Wechsel nicht mehr ganz so sicher und zielgerichtet zum gegnerischen Tor, dennoch strahlten wir viel Sicherheit im Verteidigungsspiel aus und kamen regelmäßig in den torgefährlichen Bereich. Ein weiterer Treffer gelang uns leider nicht, dafür traf der Gastgeber wie schon in Halbzeit eins das Aluminium.

 

Fazit

Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung. Wir taten sehr viel für das Spiel – vorn wie hinten – und belohnten uns mit drei schönen Treffern sowie dem souveränen Elfmeter-Tor von Elijah. Gerade der Spielaufbau unseres Torhüters und der Viererkette war sehr gut organisiert, auch die beiden Neuen Dara und Nicolás fügten sich toll ein. Rundum ein gelungenes Testspiel.

 

D.G.

 

Testspiel, 10.03.2019

SSV Turbine Dresden vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 1:2 (1:1)

 

Aufstellung

Hannes – Hans, Niklas, Linus, Jannis – Tim, Colin (C) – Morten, Lares, Moritz – Sten (Eingewechselt: Dara, Elijah, Jannis, Hussein, Lennox, Nico)

 

Tore

0:1 Elijah (21.), 1:1 Turbine Dresden (32.), 1:2 Elijah (45.)


Spielbericht

Höhen und Tiefen

 

Die Winterpause ist nun fast vier unerträgliche Monate lang, zwölf Hallenturniere und sieben Testspiele sollten sie samt vielen Trainingseinheiten sinnvoll und entwicklungsfördernd überbrücken. Der vorletzte Test-Kick beim SSV Turbine Dresden gab uns eine weitere Möglichkeit einige individuelle und kollektive Dinge auszuprobieren.

Der Start in das Testspiel verlief überschaubar. Von der Erwärmung bis zur 15. Spielminute zeigten wir, dass uns der bald bevorstehende Rückrunden-Start nicht bewusst war. Mit einigen Korrekturen konnten wir das Tempo und die Intensität merklich in die Höhe schrauben. Viele gute Kombinationen sowie die Läufe in die Tiefe und zurück prägten unser Spiel. Entsprechend erwarteten wir den Führungstreffer, den Elijah sehenswert herbeiführte. Auch in der fortlaufenden Zeit konnten wir mit gutem Positions- und Kombinationsspiel überzeugen, auch der Fleiß nach Ballverlusten konnte sich sehen lassen. Zwei, drei schläfrige Momente gab es dennoch, einen davon nutzte der Gastgeber zum 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Der zweite Abschnitt begann gut, wir wollten an die guten Minuten nach der Anfangsphase anknüpfen. Auch diverse Wechsel brachten der Spielweise keinen Abbruch. Immer wieder bemühten wir uns zielstrebig in den torgefährlichen Bereich zu gelangen, starben dort aber ab und an den Tod der Schönheit. Neben Lennox‘ feinem Fernschuss, der die Latte vibrieren ließ, zeichnete sich vor allem wieder Elijah aus. Eine tolle Hereingabe verwertete Morten gedankenschnell und technisch sauber, Elijah wuchtete diese Vorlage zu einem wunderschönen Tor ins Netz. Insgesamt belebte unser Kombinationsspiel im Zentrum unser Offensivspiel. Tim und Colin gewannen sehr viele Zweikämpfe und waren um ein schnelles Umschaltspiel bemüht, Elijah besetzte viele Lücken und verteilte die Bälle an unsere Offensivkräfte. Besonders Hussein überragte mit seiner Lauffreudigkeit und seinem Trick-Reichtum. Leider verpassten wir in der zweiten Halbzeit das defensive Umschalten, sodass Sten, Emil und Co. sehr viel zu tun bekamen. Zu groß waren die Abstände und daher die Wege zurück in den Defensivverbund. Schön, dass uns Nico in einigen Szenen rettete, auch unsere Viererkette löschte die Brandherde, die weiter vorn ihren Ursprung hatten. Dennoch blieb zum Schluss ein gutes, verdientes 2:1, das wir mit auf die lange Heimreise nahmen.

 

Fazit

Wir bestritten ein Testspiel, das uns abermals die Augen klar öffnete, Schwächen aufzeigte, aber unsere Stärken als Motivation hervorhob. Wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten ganz klar im Kombinationsspiel verbessert. Das ist aufgrund unseres jungen Durchschnittsalters und der körperlichen Voraussetzungen sehr wichtig. Auch taktisch bewegen wir uns nach vorn, das betrifft den offensiven wie defensiven Bereich. Etwas müssen wir noch an der Wertschätzung solcher Spiele arbeiten. Diese sollen der Weiterentwicklung und nicht der Freizeit-Überbrückung dienen. Von der Schuh-Wahl bis hin zur Konzentration bei der Ansprache war noch etwas Luft nach oben. Aber wenn der Trainer eineinhalb Minuten zu spät am Treffpunkt erscheint, müssen wir unbedingt mal ein Auge zudrücken.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 16.02.2019

Coswiger FV

 

Kader

Dennis, Hussein, Jannes, Lennox, Nico, Niklas, Sten, Tim

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. Hellerau-Klotzsche 3:1

ELS vs. Coswiger FV I 5:3

ELS vs. Heidenauer SV 5:2

ELS vs. Dresden-Laubegast 1:1

ELS vs. Coswiger FV II 10:0


Spielbericht

Turniersieg zum Hallensaison-Abschluss

 

Am Sonnabend ganz in der Früh starteten wir zum letzten Hallenturnier dieser Saison und machten uns auf den Weg nach Coswig bei Dresden. Dort trafen wir auf fünf weitere Teams und spielten im Modus jeder gegen jeden.

In der ersten Partie gegen Hellerau-Klotzsche gingen wir zunächst in Rückstand. Ein Konter genügte, um uns für die mangelnde Verwertung zu bestrafen. Doch insgesamt zeigte sich unsere Mannschaft sehr spielfreudig und angriffslustig. Immer wieder tauchten wir im gefährlichen Bereich auf und belohnten uns dann mit fortlaufender Spielzeit. Das 3:1 passte zum Verlauf und gab uns für die nächsten Aufgaben das nötige Selbstvertrauen. Gegen den Gastgeber gerieten wir erst einmal wieder ins Hintertreffen, ehe wir mit tollem Offensivfußball antworteten. Schnell stand es 5:2 für uns, obwohl wir einige Großchancen liegen ließen. Das letzte Gegentor nahm uns nicht die Freude an der Art und Weise, wie wir unsere Aufgabe lösten. In der dritten Partie trafen wir auf den Heidenauer SV, der von der Seitenlinie lautstark angetrieben wurde. Wir blieben cool und suchten unsere Lücken und Einzelaktionen. So entstand eine gesunde Mischung aus Kombinationsspiel und Individuellem. Kurz vor Schluss stand es 5:1, das hat wieder Spaß gemacht. Im vierten Spiel trafen wir auf den voraussichtlich direkten Widersacher um den Turniersieg. Auch in der vierten Partie weckte uns ein Rückstand auf, den wir abermals bestens beantworteten. Dieses Mal fehlte im Vergleich etwas die Dynamik und das Kreative, wir agierten stattdessen sehr ruhig und umsichtig. Der Mut zur Lücke hätte mit Sicherheit mehr Risiko hineingebracht, aber auch mehr eigene Torszenen, obwohl diese in ausreichender Form da waren, um mehr als einen Treffer zu erzielen. Diesen brauchte es auch nicht zwingend, denn mit dem Ergebnis blieben wir Erster in der Blitztabelle und trafen im letzten Aufeinandertreffen auf das Schlusslicht Coswiger FV. In diesem lebten wir unsere gesamte Spielfreude aus und fuhren viele trickreiche und durchschlagskräftige Angriffe. Natürlich gab der Gegner sich etwas auf, doch das ist nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen funkelte die Pure Lust am Hallenfußball!

 

Fazit

Es war ein gelungenes Finish der Hallensaison, in dem wir nochmals zeigten, was wir schaffen können, wenn wir ausgeschlafen und hungrig sind sowie als Mannschaft auftreten. Das hat viel Spaß bereitet und bewiesen, wohin der Weg in der Rückrunde noch führen kann.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 09.02.2019

PSV Chemnitz

 

Kader

Cristiano, Elijah, Hannes, Hans, Lares, Niklas, Sten, Tim, Till

 

Vorrunde

ELS vs. SV Victoria Einsiedel 0:0

ELS vs. ESV Lok Chemnitz 1:4

ELS vs. FSV Zwönitz 1:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. FSV Dennheritz 1:0


Spielbericht

Nicht unser Tag

 

Beim Turnier des Polizeisportvereins Chemnitz sollten wir unser vorvorletztes Hallenturnier dieser Saison bestreiten und wollten erfolgreich nach Leipzig zurückkehren. Wir trafen auf viele regionale und uns unbekannte Mannschaften, die scheinbar unser Team wenig reizvoll erschienen.

Der Start in das Turnier gegen den SV Victoria Einsiedel endete relativ harmlos mit 0:0. Wenig Ideen im Spielaufbau, überschaubare Freilaufaktivitäten sowie Zielstrebigkeit im gefährlichen Bereich zeichneten unser Spiel eher weniger positiv aus. In der zweiten Partie wollten wir es besser machen und gegen den ESV Lok Chemnitz den ersten Sieg einfahren. Doch das Vorhaben ging nach hinten los. Vorn zeigten wir uns zu harm- und ideenlos, hinten nachlässig und inkonsequent. Das Resultat war ernüchtern und bezeichnend zugleich: 1:4! Gegen den bis dato durchweg unterlegenen FSV Zwönitz wollten wir uns den angestauten Frust von der Seele schießen und machten unsere Aufgabe gar nicht so verkehrt. Lediglich im gefährlichen Bereich blieben wir zu harmlos. Viele Grundlagen, die wir schon oft als verinnerlicht unter Beweis gestellt haben, ließen wir auf der Strecke. Dem 1:0 folgte kurz vor Schluss eine Slapstick-Einlage an der Seitenauslinie, die zum 1:1-Ausgleich führte. Heute war absolut der Wurm drin!

Im Spiel um Rang fünf sollte es nun endlich zu einem Sieg reichen. Wir versuchten die vorhergehenden Partien zu vergessen und guten Hallenfußball zu zeigen. Das gelang uns auch überwiegend, obwohl uns der Gegner nicht so sehr forderte. Das 1:0 war mit Sicherheit verdient, doch so richtig selbstbewusst und überzeugend war es leider noch nicht.

 

Fazit

Es war ein Tag zum Vergessen, es lief wenig bei uns zusammen. Wenn man aufzählen würde, was heute alles fehlte und bereits in den Ansprachen ausgewertet wurde, dann gäbe es noch sehr viel zu lesen. Die Jungs müssen sich in jedem Fall besser auf ein Turnier vorbereiten und motivieren. Es ist ja nicht so, dass wir es nicht besser können, sondern dass wir es an dem Tag nicht besser wollten oder einfach nicht mit der notwendigen Einstellung herangegangen sind.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 02.02.2019

FSV Brandis

 

Kader

Cristiano, Hannes, Hans, Hussein, Lares, Linus, Moritz S., Oliver, Yannick

 

Vorrunde

ELS vs. SV Althen 2:2

ELS vs. FSV Brandis I 0:1

ELS vs. TSV Böhlitz-Ehrenberg 2:3

 

Kleines Halbfinale

ELS vs. FSV Brandis II 5:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. FSV Brandis I 5:4 n. N. (2:2)


Spielbericht

Unter Wert verkauft

 

Wir traten zum Samstagnachmittag beim Hallenturnier eines sehr sympathischen Gastgebers FSV Brandis an. Die Rahmenbedingungen stimmten, nun waren die Jungs an der Reihe.

Gleich zu Beginn trafen wir auf den späteren Turniersieger SV Althen. Wir waren um einen geordneten und sicheren Spielaufbau bemüht, der uns über fast die gesamte Spielzeit bestens gelang. Das 1:0 von Moritz wurde durch ein fantastisches Anspiel von Hans vorbereitet. Leider verloren wir drei Minuten vor Schluss die Ordnung und kassierten zwei vollkommen überflüssige Gegentore. Zwar glich Linus mit dem Schlusspfiff noch aus, doch insgesamt ärgerte uns das Ergebnis mehr als es uns freute. Im zweiten Spiel trafen wir auf die erste Mannschaft des Gastgebers. Trotz klarer Prognose und Warnung vor dem Spiel gingen wir in der ersten Minute in Rückstand und rannten elf Minuten krampfhaft an, erzielten den Ausgleich jedoch trotz allerbester Chancen nicht. Es war zum Verzweifeln! Im letzten Spiel würde uns dennoch ein Sieg für das Halbfinale reichen. Gegen den TSV Böhlitz-Ehrenberg gingen wir hochverdient mit 1:0 durch Lares in Führung, begingen dann aber wie im ersten Spiel unglaubliche „Anfänger-Fehler“, die uns um den Lohn eines guten Spieles brachten. Das 1:2 konnte Hussein noch ausgleichen, doch in der Schlussminute lassen wir uns beim Kampf um das Siegtor auskontern. Das 2:3 bedeutete den letzten Gruppenplatz und die Silber-KO-Runde.

In dieser trafen wir zunächst auf die „Zweite“ des Gastgebers und zeigten in zwölf Minuten sehr ansprechenden Fußball, gespickt mit vielen Finten, Kombinationen und Torabschlüssen. Das 5:1 war die logische Folge. Im Spiel um Platz 5 trafen wir wieder auf die „Erste“ des FSV Brandis und wollten das Ergebnis aus der Vorrunde ausradieren. Das gelang zunächst auch bestens. Es stand durch die Treffer von Lares und Cristiano 2:0, es schien alles in Sack und Tüten. Doch die Sicherheit wich der Sorglosigkeit, das 2:2 war die logische Folge, auch wenn wir fußballerisch unsere Aufgabe ordentlich erledigten. Im Neunmeterschießen zeigten wir erst Nerven, trafen dann aber drei am Stück zu Platz fünf.

 

Fazit

In der Vorrunde wurden wir für kleine, aber entscheidende Fehler bestraft. Hieraus müssen wir dringend lernen. In der „Silber-KO-Runde“ zeigten wir eine klare Steigerung, können aber mit dem Abschneiden nicht wirklich zufrieden sein.

 

D.G.

 

Testspiel, 27.01.2019

RB Leipzig C-Mädchen vs. SV Eintracht Leipzig-Süd II 3:3 (0:3, 3:3)

 

Aufstellung

Hannes – Yannick, Emil, Dennis, Niels – Colin (C), Mascha – Hussein, Lennox, Jannes – Sten (Eingewechselt: Lares, Moritz H., Morten, Niklas, Tim)

 

Tore

0:1 Colin (1.), 0:2 Hussein (2.), 0:3 Sten (4.), 1:3 RB Leipzig (36.), 2:3 RB Leipzig (40.), 3:3 RB Leipzig (60.)


Spielbericht

Zweites Drittel trübt ordentlichen Auftritt

 

Nach dem ersten Test im neuen Jahr am vergangenen Wochenende bei Soccer For Kids Dresden (3:2) stand bereits das zweite Spiel auf dem Programm und läutete zugleich eine kleine Freiluft-Pause bis zum 3. März ein, ehe es dann in Halle wieder auf dem (künstlichen) Grün zu Werke geht.

Die RB-Mädels sind uns aus der Liga bestens bekannt, wir unterlagen im Hinspiel in der letzten Minute mit 0:1 und erreichten im Rückspiel ein knappes, vielleicht sogar unglückliches 1:1. Wir wünschten uns einen guten Start in das insgesamt 90 Minuten dauernde Testspiel. Dieser gelang – und wie! Binnen vier Minuten lag die Eintracht mit 3:0 in Front, ein Blitzstart, den wir gern auch mal in einem Ligaspiel gehabt hätten. Colin, Hussein und Sten knipsten für ELS und rundeten eine insgesamt sehr spritzige, dynamische, offensive Anfangsphase ab. Im Verlaufe des ersten Drittels glich sich die Partie zwar zusehends aus, doch die besseren Chancen hatten wir zu verzeichnen.

Das zweite Drittel begann mit veränderten Vorzeichen. Die Eintracht agierte nachlässig, unentschlossen und wenig einsatzfreudig. Auch im Spielaufbau griff das eine Zahnrad nichts ins andere, sodass wir oftmals leichte Ballverluste erlitten und kaum Struktur herstellen konnten. Die RB-Mädels nutzten das zu drei Treffern aus, von denen wir allerdings zwei selbst erzielten und das dritte ebenso geschenkt daher kam. Die Pausenansprache war daher ungewohnt und ungewollt scharf, denn hier mangelte es nicht an Können oder Tagesform, sondern an Einstellung und weiteren elementaren Dingen.

Das nahm sich die Mannschaft im Schlussabschnitt an und wurde sowohl im Spielaufbau sicherer, als auch im Spiel nach vorn zielstrebiger und durchschlagskräftiger. Die Folge waren mehrere gute Chancen, aus denen wir aber leider keinerlei Kapital schlugen und daher mit dem 3:3-Remis das Feld verließen.

 

Fazit

Es war ein sehr, sehr wertvoller Test gegen einen interessanten, vielseitigen und talentierten Gegner, der uns immer wieder auf die Probe stellte, uns aber auch in einigen Bereichen und Phasen die Möglichkeit bot, gelernte bzw. besprochene Elemente im Wettkampf erfolgreich anzuwenden. Insgesamt fehlte es uns an Ruhe im Spielaufbau, an der Übersicht für die Spielsituation und der handlungsschnellen Beherrschung des Spielgerätes. Überzeugen konnten wir, wenn wir Pressing spielten, den Gegner durch großen Aufwand vor viele Aufgaben stellten, schnell umschalteten und trickreich sowie umsichtig nach vorn agierten. Wir haben im technischen und taktischen Bereich Fortschritte gemacht und zeigen uns wesentlich leistungsstärker als vor einigen Monaten, haben aber individuell (Fertigkeiten) und kollektiv (Taktik) noch einen weiten Weg vor uns, sofern wir uns nicht mit dem Prädikat „gut“ oder „talentiert“ zufrieden geben wollen.

 

D.G.

Hallenturnier, 27.01.2019

SV Groitzsch

 

Kader

Nico, Linus, Daniel, Cristiano, Moritz, Oliver, Till

 

Spiele

ELS vs. SG Groitzsch/Auligk II 2:0

ELS vs. SG Leipzig Bienitz 1:1

ELS vs. SG Groitzsch/Auligk I 1:1

ELS vs. SSV Markranstädt 0:3

ELS vs. SV Liebertwolkwitz 2:1

 

Turnierbericht

 

3. Platz – Tordifferenz 6:6

 

Am frühen Sonntagmorgen sind wir zum Turnier nach Groitzsch gefahren. Aufgrund von vielen Krankheitsbedingten Ausfällen sind wir nur mit zwei Einwechselspielern angetreten.

Im ersten Spiel erwartete uns die zweite Mannschaft von SG Groitzsch/Auligk. Wir haben gut begonnen, schnell unsere Chance genutzt und sind in Führung gegangen. Den Gegner haben wir fast übers ganze Spiel kontrolliert und nur ein paar Torschüsse zugelassen. Am Ende ist uns ein bisschen die Puste ausgegangen, trotzdem haben wir das Spiel unter Dach und Bach gebracht.

Gegen unseren weiteren Gegner aus Bienitz haben wir wieder gut angefangen. Es war von Anfang an ein sehr intensives Spiel, in welches wir viel Kraft investiert haben und uns am Ende auch durch ein Tor belohnt haben. Jedoch wurden wir kurz danach aus einem Gegenangriff bestraft. Am Ende hat uns hier das notwendige Quäntchen Glück gefehlt.

Unser nächster Gegner war die erste Mannschaft von Groitzsch. Leider mussten wir aufgrund einer Verletzung nur noch mit einem Einwechselspieler in das Spiel gehen. Wir waren von Anfang an im Spiel nicht drin, uns hat die nötige Spiellust gefehlt. Durch chaotische und unorganisierte Situationen haben wir uns oft unter Druck gebracht. Am Ende hat uns unser Torwart Nico mehrmals mit seinen Paraden gerettet und vor allem dank Ihm haben wir das Ergebnis noch halten können.

Gegen letztlich den Sieger des ganzen Turniers SSV Markranstädt haben wir gut begonnen und den Gegner fest in seiner eigenen Spielhälfte gehalten. Gleich nach dem ersten Gegenangriff kassierten wir dann das erste Tor. Danach ist schnell das Zweite und Dritte gekommen. Wir investierten zwar viel Energie in unsere Angriffe, jedoch hatten wir keine genügende Durchschlagskraft, um das Spiel noch zu drehen können.

Unser letztes und auch entscheidendes Spiel gegen den SV Liebertwolkwitz hat für uns nicht gut angefangen, indem wir durch ein für uns unerwartetes Tor in Rückstand geraten sind. Nachdem haben wir immens viel Kraft investiert und versuchten alles um den Spielstand auf unsere Seite zu drehen, was uns auch durch zwei schöne Tore gelungen ist. Ein wunderschönes Tor hat sogar unser Torwart Nico erzielt, das aber strittig nicht anerkannt wurde, weil er angeblich noch aus unserer Spielhälfte geschossen hatte. Für Nico sehr schade, da er aber später bester Torwart des Turniers geworden ist, war später schon alles vergessen.

 

Fazit

Wir haben an einem für uns sehr schwierigen und anspruchsvollen Turnier teilgenommen, indem wir oft bis an unsere Leistungsgrenze gehen mussten. Die niedrige Einwechselspielerzahl auf einem recht großen Spielfeld hat uns viele Probleme zubereitet. Unsere Jungs haben jedoch in jedem Spiel alles gegeben, den Fußball gespielt, den wir sehen wollen und unseren Verein sehr gut repräsentiert.

 

P.M.

 

Hallenturnier, 20.01.2019

TuS Pegau

 

Kader

Colin, Cristiano, Elijah, Hussein, Jannis, Lares, Moritz, Nico, Till

 

Vorrunde

ELS vs. SV Schmölln 2:1

ELS vs. SV Turbine Halle 0:3

ELS vs. VfB Scharnhorst Großgörschen 5:0

 

Halbfinale

ELS vs. SC Naumburg 0:1

 

Spiel um Platz 3

ELS vs. LSV Störmthal 0:1


Spielbericht

Die nötige Cleverness fehlte

 

Heute Nachmittag traten wir beim Hallenturnier des TuS Pegau an. Das erste Spiel bestritten wir gegen den SV Schmölln und man merkte, dass wir noch nicht drin waren. Hektisch und unkontrolliert suchten wir den Weg nach vorn. Dort ließen wir die Großchancen liegen und kassierten mit dem ersten Konter das 0:1. Nach dem Blockwechsel kamen wir viel besser zurecht und drehten das Spiel. Die drei Punkte waren natürlich für den weiteren Verlauf wichtig. Im nächsten Spiel trafen wir auf SV Turbine Halle und schafften es auch da nicht, durch die „Basics“ abzurufen. Erster Kontakt, Finten, spielen und gehen waren die zentralen Hinweise nach dem 0:3, in dem wir einfach kaum Fuß fassen konnten. So musste im letzten Spiel zumindest ein Remis her, es wurde aber ein sattes 5:0. Jetzt waren die Jungs vollends im Turnier angekommen und spielten trickreich, waren sehr beweglich und torhungrig. Der Sieg war in der Höhe verdient und in der Art und Weise sehr gut.

So trafen wir im Halbfinale auf den SC Naumburg. Die waren uns – wie so oft – körperlich in allen Belangen überlegen. Wir machten es zwar im Spielaufbau nicht schlecht, konnten aber zu wenige Angriffe zu Ende spielen. Leider fehlte in den Überzahlt- und Kontersituationen die Übersicht und Cleverness, hinten waren wir einmal zu viel in die Unachtsamkeit verfallen. Das Ende vom Lied: 0:1 und das Spiel um Platz drei gegen den LSV Störmthal. Das war dann quasi die Kopie des vorangegangenen Spieles, sodass am Ende Platz vier heraussprang.

 

Fazit

Wir haben unsere Sache ordentlich gemacht, bis auf eine Phase im zweiten Spiel überwiegend alles spielerisch lösen wollen und können daher auch mal ohne eine super Platzierung zufrieden sein. Wichtig ist nur, dass wir diese nicht gelungenen und besprochenen Aktionen und Inhalte mitnehmen, daran arbeiten und bis zum nächsten Wettkampf verbessern.

 

D.G.