Spielberichte 2018/2019

 

Blitzturnier, 18.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Morten, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. SG Dynamo Dresden U12 1:1

ELS vs. Tennis Borussia Berlin U12 2:0

ELS vs. RasenBallsport Leipzig U12 0:1

ELS vs. Hannover 96 U12 0:2


Spielbericht

Beachtlicher Auftritt

 

Es war für unsere Mannschaft eine herausragende Möglichkeit in so einem tollen Rahmen – die offizielle (Wieder)Eröffnung unserer Südkampfbahn – gegen vier sehr leistungsstarke Nachwuchsmannschaften ein Turnier zu absolvieren und den Lernprozess voranzutreiben.

Es sei vorweggenommen: Dies ist uns bestens gelungen. Im ersten Duell gegen die SG Dynamo Dresden spielten wir auf dem kleinen Feld 2, das sorgte zunächst einmal für ein recht zerfahrenes, auf engem Raum geführtes Spiel. Doch mit der Zeit entzerrte sich das Geschehen. Die Dresdener agierten viel über Einzelaktionen, die Eintracht versuchte sich im Umschaltspiel mit wenigen Kontakten. In nicht wenigen Situationen sah es wirklich sehr schön aus und zeigte sich auch effizient. Zwar traf nur Colin für die Eintracht, doch viele andere Möglichkeiten wurden herausgespielt. Und dort liegt dann auch die Kritik: Die Chancenverwertung war nicht zeitgemäß. Umso ärgerlicher, dass die Dynamos in der vorletzten Minute den Ausgleich erzielten und das Spiel somit „nur“ 1:1 endete.

In der zweiten Partie trafen wir auf physisch sehr starke Berliner, die mit viel Wucht und auch vielen langen Bällen auftraten. Daran mussten wir uns zunächst anpassen und die ersten zehn Minuten überstehen. Mit der Zeit konnten wir uns immer häufiger lösen und eigene Angriffe starten. Xaver eroberte mit viel Einsatzbereitschaft gegen den viel größeren Gegenspieler den Ball und flankte ihn in die Mitte. Dort rannte Morten goldrichtig ein und verwandelte den schwer zu verwertenden Ball. Wenig später kamen wir über einen Konter zum zweiten Treffer. Ein fantastischer tiefer Ball kommt zu Morten, der den Torhüter umkurvt und mit links einschiebt. Der 2:0-Sieg war insbesondere für die Einsatzbereitschaft, Cleverness und mannschaftlichen Geschlossenheit ein verdienter.

Im nächsten Spiel trafen wir auf die RasenBaller vom Cottaweg. Die umtriebige, wilde, gedankenschnelle Spielweise der Roten Bullen liegt uns nicht wirklich, zumal wir oft nicht so rasch im Kopf und den Beinen waren. Immer wieder kamen wir einen Schritt zu spät, versteckten uns und schoben uns nicht vor den Gegenspieler. Somit war es sehr schwer, ein gescheites Konterspiel aufzuziehen. Den einzig richtig guten Konter, den wir hatten, wird leider mit einem Foul unterbunden, das nicht einmal gepfiffen wurde. Morten war auf und davon, sein Gegenspieler zog so lange am Trikot, bis er ihn eingeholt hatte und den Ball klären konnte. Schade für Morten und uns. Durch die gute Anfangsphase der RasenBaller, in der sie auch einen Treffer erzielten, ging das Spiel leider mit 0:1 an sie.

Im letzten Aufeinandertreffen stand uns der Nachwuchs von Hannover 96 gegenüber. Zum offiziellen Start des Vereinsfestes um 14:00 Uhr liefen die beiden Teams unter großem Applaus ein und legten mit Anpfiff sofort los. Leider knipste Hannover früh, doch die Eintracht blieb dran und kam immer wieder über schnelles Spiel durch das Zentrum oder den rechten Flügel. Mehrmals begeben sich die Eintrachtler in gute Schusspositionen, doch ließen jegliche Entschlossenheit missen. Die Chancen, die sie wahrnahmen, konnten sie leider nicht im Tor unterbringen. Sehr schade, denn ein eigener Treffer wäre für das Engagement mehr als verdient gewesen, stattdessen trafen die Hannoveraner nochmals, die auch vor RB Leipzig und uns das Turnier gewannen.

 

Fazit

Für uns war es eine super Erfahrung, die wir auch sehr positiv gestalteten. Beide Torhüter und die Verteidiger machten einen super Job. Lediglich vier Gegentreffer in 108 Minuten ist eine überragende Bilanz! Im Mittelfeld waren wir sehr fleißig, auch wenn wir punktuell im Zweikampfverhalten die Entschlossenheit und Schärfe nicht voll ausschöpften. Läuferisch und technisch waren wir dort gut aufgelegt. Vorn knipsten wir leider nur dreimal, da uns ab und an die Finesse oder die Zielstrebigkeit fehlte. Da war viel mehr drin und vielleicht zwei bis drei Punkte mehr. Dennoch können wir mit dem Auftritt sehr zufrieden sein und haben den Maßstab für die kommenden Aufgaben hoch gelegt.

 

D.G.

 

19. Spieltag, Landesklasse Nord, 11.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FC Eilenburg 4:4 (1:3)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Bela, Arthur, Xaver – Colin (Eingewechselt: Benjamin, Gustav, Karl, Rafael)

 

Tore

0:1 FC Eilenburg (16.), 1:1 Jordi (17.), 1:2 FC Eilenburg (21.), 1:3 FC Eilenburg (23.), 1:4 FC Eilenburg (38.), 2:4 Xaver (48.), 3:4 Vincent (56.), 4:4 Xaver (60.+2)


Spielbericht

Dramatische Schlussphase sichert wichtigen Punktgewinn

 

Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften im November 2018 endete satt mit einem 4:0 für die Eintrachtler, die im Sparkassen Nachwuchszentrum bestens aufgelegt Platz zwei zurückeroberten. Seitdem gaben sie diese Platzierung nicht mehr aus der Hand und würden es aufgrund der (noch) besseren Tordifferenz auch im Falle einer Niederlage nicht tun. Doch der Blick auf das Restprogramm sagt: Ein Remis sollte es mindestens sein, um den Abstand zu wahren.

Das Spiel ging bei sehr nassen Verhältnissen ordentlich los. Die Eintracht bemühte sich um Spielkontrolle, spürte aber schnell, dass der Gast gut aufgelegt ist und uns wohl ordentlich Gegenwehr bieten würde. Hüben wie drüben flogen die ersten Abschlüsse in Richtung Tor, in der 16. und 17. Minute schlug der Ball erstmals ein. Zunächst ging der FC Eilenburg nach einer Ecke in Führung, wenig später glich Jordi via abgefälschtem Fernschuss aus. Es war gewissermaßen der Start in einen kuriosen und später hochdramatischen Spielverlauf. Die Eilenburger schüttelten den Gegentreffer gut ab und erhöhten die Schlagzahl. Unsere Jungs bekamen im defensiven Umschaltspiel Probleme, kam oft einen Schritt zu spät. So gab es in der Folge unzählige Eckbälle, da wir uns oftmals nicht anders zu helfen wussten. Beide Tore zum 1:2 und 1:3 fielen aus einer solchen. Erst verteidigen wir den zweiten Ball und Rückraum nicht, danach schlägt der Drehschuss im Hinfallen im linken Eck ein. Beim nächsten Treffer war dann niemand mehr für etwas zuständig – weder für den Kopfballspieler, noch für das Verteidigen des langen Pfostens. So ging es dann auch in die Pause.

In der Halbzeit wurde es etwas deutlicher, da wir Grundlagen vermissen ließen und Dinge taten, die bei uns längst auf dem Index standen. Zudem stellten wir das System auf ein nie erprobtes 3-2-2 um. Alle Maßnahmen zeigten Wirkung. Die Eintracht stabilisierte sich und wollte das Spiel nach und nach an sich nehmen. Ein später zweiter Treffer könnte genügen, nur kein eigenes mehr kassieren. Da lag der Hase im Pfeffer. Zwar machten wir unsere Sache gut, ließen lange Zeit nur zwei Torschüsse zu, einer davon wurde jedoch ins kurze Eck geschoben – 1:4. Erstaunlich, dass die Mannschaft die Köpfe nicht hängen ließ und an sich glaubte, auch wenn weiterhin viele nicht unerhebliche Kleinigkeiten in der Ballverarbeitung oder Torschussvorbereitung misslangen. Als der Glaube zu schrumpfen drohte, wuselte sich Xaver in den Strafraum und traf zunächst nur den Pfosten, konnte den Abstauber aber gedankenschnell verwandeln. So stand es nur noch 2:4 bei noch zwölf zu spielenden Minuten. Weitere aussichtsreiche Angriffsversuche ließen wir bis zum Eckball in der 56. Minute liegen, der jedoch saß wie angegossen. Vincent köpfte den Ball überlegt ins freie lange Eck zum Anschlusstreffer. Jetzt war was los. Wütende Angriffsversuche wurden unternommen, doch mit der Kopf-durch-die-Wand-Methode kamen wir nicht sehr weit. Der Schiedsrichter hatte längst die Nachspielzeit verkündet, da rollte nochmals ein Angriff über die linke Seite. Der Ball wurde zu Xaver durchgespielt, der ohne Balance, seinem Gegenspieler körperlich unterlegen und aus der Drehung in Richtung Tor schoss. Dieser fälschte den Ball aber so unglücklich und verdeckt ab, dass der Torhüter ahnungslos in die eine Richtung hechtete, der Ball aber im Schneckentempo ins lange, verlassene Eck trudelte. Der Ball war noch nicht mal über die Linie gekullert, da rannte die Reservebank wie von der Tarantel gestochen auf das Spielfeld, um mit jedem zu jubeln, der ein weißes Trikot trug. Die Erleichterung war zu spüren, denn das könnte einer der entscheidenden Treffer auf dem Weg zu unserem großen Ziel sein.

 

Fazit

Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, muss man eingestehen, dass der FC Eilenburg an diesem Tag – insbesondere aufgrund der starken ersten Halbzeit – die bessere Mannschaft war. Wir schafften lange Zeit kein Mittel dagegen zu finden, konnten erst nach der Pause in das Spiel hineinfinden. Gemessen an der gesamten Saisonleistung und am bislang betriebenen Aufwand und Fleiß war der Ausgleich hochverdient. Denn bislang gaben wir – mit Ausnahme des Kickers-Spieles – nie auf, trafen regelmäßig spät zur Entscheidung und waren in fast jedem Spiel die fußballerisch, läuferisch und taktisch bessere Mannschaft. Aber das dramatische 4:4 zeigte uns aber auch, dass wir noch einen extrem langen, steinigen Weg vor uns haben, obwohl die Saison in eineinhalb Monaten bereits vorbei ist.

 

D.G.

 

18. Spieltag, Landesklasse Nord, 05.05.2019

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:8 (1:6)

 

Aufstellung

Willi – Lorenz, Vincent (C), Jill – Bela, Arthur, Xaver – Colin (Eingewechselt: Gustav, Hagen, Karl, Rafael)

 

Tore

0:1 Colin (3.), 0:2 Colin (5.), 0:3 Colin (12.), 0:4 Arthur (19.), 0:5 Bela (20.), 1:5 SG Rotation (22.), 1:6 Colin (30.), 1:7 Arthur (32.), 2:7 SG Rotation (32.), 3:7 SG Rotation (33.), 3:8 Karl (41.)


Spielbericht

Überragende erste Halbzeit ebnet den Weg

 

Wir trafen am 18. Spieltag auf das bislang heimstärkste Team (hinter RB Leipzig) und wussten um die Schwere der Aufgabe. Der sehr kleine Kunstrasenplatz verlangte von uns ein kluges und technisch versiertes Spiel. Zudem passten wir uns erstmals in dieser Saison mit dem Spielsystem an und spielten „überraschend“ in einem offensiv interpretierten 3-3-1.

Die Umstellung und die Aufgabe setze unsere Mannschaft überwältigend um! Die ersten zwanzig Minuten hatten etwas von Silvester, in jeder Minute gab es etwas Besonderes zu bestaunen, ständig war etwas los. Colin schnürte dank tollen Teamspiels einen Blitz-Hattrick, Arthur und Bela erhöhten auf 5:0 nach zwanzig Minuten. Wir agierten zweikampfstark, spielten schnell, direkt und zielstrebig. So erhielten wir reihenweise Torschuss-Möglichkeiten, die wir in der Regel mutig annahmen und immerhin fünfmal zu nutzen wussten. Danach erfasste uns eine kurze Denkpause, in der wir zu passiv und gedankenlangsam unterwegs waren. Das 1:5 darf daher als gerechte Konsequenz angesehen werden. Schön, dass uns diese kleine Phase nicht aus der Bahn warf und Colin zum 6:1 vollendete.

In der Halbzeitpause wechselten wir viel durch, probierten im Laufe der zweiten Halbzeit teils wilde Positionsbesetzungen durch. So spielten unsere offensiven Außen mit einmal in der Verteidigung. Dennoch erspielten wir uns weitere Torchancen, die wir aber bis auf zwei Ausnahmen einfach so liegen ließen. Oftmals fehlte die Cleverness und Übersicht, manchmal wollten wir aber auch ein Schleifchen um den Angriff binden. Leider verpassten wir auch im Vorwärts- und Umschaltspiel unsere Geradlinigkeit. Ewige Denkpausen und Dribbling-Passagen schläferten unser Spiel ein, Genörgel bei Auswechslungen prägten das wenig teamorientierte Spiel in der zweiten Halbzeit. Das 2:2 im zweiten Abschnitt war daher gerecht.

 

Fazit

Die erste Halbzeit hat uns allen großen Spaß bereitet. Mit viel Power, Spielverständnis, Gedankenschnelligkeit und Teamgeist zeigten wir überragende 30 Minuten. Im zweiten Abschnitt probierten wir viel, ließen aber auch wichtige Elemente vollkommen vermissen. Gut, dass wir einen satten Puffer erspielt hatten.

 

D.G.

 

Testspiel, 28.04.2019

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:3 (1:1, 5:3)

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Tore

Bela, Colin, Xaver


Spielbericht

Wichtige Orientierung

 

In 50 Tagen ist die D1-Saison vorbei, wenn wir unsere Sache nicht außergewöhnlich gut machen und um eine Woche verlängern (dürfen). Der heutige Test sollte vor den zwei kniffligen Spielen bei der SG Rotation Leipzig und zu Hause gegen den FC Eilenburg als gute Orientierung dienen. Der wurde er bestens gerecht.

Zunächst starten wir mit viel Geschick und Ruhe im Spielaufbau, brachten dabei unsere offensiven Spieler gut in Szene, die es mit einem überragenden Spielzug zum 1:0 dankten. Schon zuvor zeigten wir mehrfach sehr kreative und schöne Ansätze, die noch nicht von Erfolg gekrönt waren. Leider vergaßen wir hinten die so wichtige Kommunikation und kassierten das 1:1. So ging es nach temporeichen, beidseitig offensiven 30 Minuten in die erste von zwei Pausen.

Im zweiten Abschnitt wechselten wir im Block. In diesem stachen besonders Lisa und Lorenz heraus, die unter viel Druck jede Situation versuchten spielerisch zu lösen, das auch oftmals gut gelang. Leider fehlte es uns vorn an der zündenden Idee, der Durchschlagskraft, Übersicht und der Überzeugung im Abschluss. Dass der Gastgeber daher davonzog, war die logische Konsequenz.

Im letzten Spieldrittel – dieses Mal 25 Minuten – nahmen wir das Heft des Handels wieder mehr in die Hand, ließen den Ball gut laufen und sorgen für viele aussichtsreiche Angriffe. Das Abschlussglück fehlte etwas, allerdings mussten wir auch im gesamten Spiel einige Male auf die Paraden von Ben und Willi hoffen. Die Chancenverwertung glich sich also in etwa aus.

 

Fazit

Ergebnisse sind bei Testspielen zweitrangig, wir wollten im Rhythmus bleiben und auf sehr gutem Niveau an den wichtigen Trainings- und Ausbildungspunkten arbeiten. Das haben wir ordentlich gemacht und schnell gemerkt, wann wir belohnt und wann wir bestraft werden.

 

D.G.

 

17. Spieltag, Landesklasse Nord, 14.04.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. RasenBallsport Leipzig U12 2:4 (0:3)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Arthur, Karl, Bela – Colin (Eingewechselt: Ben, Gustav, Hagen, Xaver)

 

Tore

0:1 RBL U12 (20.), 0:2 RBL U12 (22.), 0:3 RBL U12 (24.), 0:4 RBL U12 (34.), 1:4 Vincent (44., FE), 2:4 Karl (59.)


Spielbericht

Starke zweite Halbzeit

 

Am Samstagmorgen lautete das Duell Zweiter gegen Erster. Diese Tabellenkonstellation traf dabei auf alles zu: Hinrunde, Rückrunde, Gesamttabelle, geschossene Tore, Anzahl Gegentore – ein wahres Spitzenduell zweier Teams, die im Oktober bereits aufeinandertrafen und ein extrem temporeiches und mitreisendes Spiel boten. Endstand 1:3.

Damals hätten wir uns beinahe für den couragierten Auftritt belohnt, spielten eine bockstarke erste Halbzeit und verloren in den Schlussminuten die Kraft. Dieses Mal war es gewissermaßen umgekehrt. Wir hatten scheinbar großen Respekt vor dieser Aufgabe, es fehlte an Mut, an Entschlossenheit und Handlungsschnelligkeit. So kam RB Leipzig immer wieder zu gefährlichen Angriffen, die zunächst ungenutzt blieben. Als wir dachten, dass sich das Spiel etwas ausgleichen würde, trafen sie binnen vier Minuten drei Mal und das leider unweit des Pausenpfiffs. Die Hypothek war schon groß, zumal wir in der 30. Minute freistehend den moralisch gesehen wichtigen Anschlusstreffer freistehend auf dem Fuß hatten.

So nahmen wir uns vor, in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht an den Tag zu legen und mutiger aufzutreten. Das 0:4 kurz nach Wiederanpfiff war hart und hätte einen heftigen Einbruch bedeuten können, doch er läutete vielmehr ein anderes Spiel ein. Die Eintracht spielte nun sicherer und fintenreicher im Spielaufbau, schaffte es, mit mehreren Spielern auf die letzte Reihe zuzulaufen. So entwickelten wir nach und nach immer mehr Torgefahr. Hagens risikoreiche Direktabnahme verfehlte ihr Ziel knapp, auch weitere Angriffe waren verheißungsvoll. In der 44. Minute war es dann endlich soweit, ein Konter konnte nur via Foul im Strafraum gestoppt werden, den Elfmeter verwandelte Kapitän Vincent souverän. In der Folge vergaben wir noch eine einhundertprozentige Chance, als wir mit zwei Spielern alleine auf den Torhüter liefen. Insgesamt charakterisierte die zweite Halbzeit ein stetiges Auf und Ab, beide Teams waren angriffs- und umschaltlustig. Es machte Spaß, diesen dreißig Minuten beizuwohnen. Aus unserer Sicht natürlich deshalb, weil wir noch einen zweiten Treffer nachlegen. Eine tolle Kontersituation spielen wir im letzten Spieldrittel direkt und schnörkellos aus, Karl netzt mit links ins rechte Eck – fleißiges Trainieren lohnt sich!

 

Fazit

Die zweite Halbzeit war sehr ausgeglichen und ging ergebnistechnisch mit 2:1 an uns. Schade, dass wir zunächst nicht gut ins Spiel fanden und mit einem zu großen Rückstand in das Spiel hinein fanden. Kompliment dafür, dass wir uns nicht hängen ließen, sondern fleißig waren. Im Gegensatz zum Hinspiel ging uns nicht die Puste aus. Mit dieser Leistung können das noch schöne, erfolgreiche fünf finale Spiele werden. Und schauen wir mal, vielleicht dürfen wir noch eine Woche dranhängen.

 

D.G.

 

16. Spieltag, Landesklasse Nord, 06.04.2019

FC Blau-Weiß Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:13 (0:6)

 

Aufstellung

Ben – Vincent (C), Lisa – Gustav – Bela, Karl, Hagen – Colin (Eingewechselt: Arthur, Jill, Lorenz, Willi)

 

Tore

Colin (4), Arthur, Bela, Karl, Lorenz (je 2), Gustav


Spielbericht

Spielerisch einen Schritt nach vorn gemacht

 

Wir trafen heute bei schönstem Wetter auf den Tabellenvorletzten FC Blau-Weiß Leipzig, der uns im Hinspiel – allerdings mit größtenteils anderer Zusammenstellung – sehr viel abverlangte und nur knapp mit 0:1 unterlag.

Wir hatten in der vergangenen Trainingswoche den Schwerpunkt auf das Spiel mit wenig Ballberührungen, viel Bewegung in eine anspielbare Position sowie der Orientierung gelegt. Wir nahmen uns fest vor, dies auch auf den Wettkampfplatz zu übertragen. Die Mannschaft setzte dies in der ersten Halbzeit gut um, schaffte es in den meisten Szenen, den Ball zügig zu bewegen und Zielstrebigkeit zum Strafraum aufzubauen. Entsprechend viele Torabschlüsse bekamen wir zu sehen, von denen wir bis zum Pausenpfiff allerdings „nur“ sechs zu nutzen wussten. Manchmal zeigten wir uns sehr cool vor dem Tor, einige Male jedoch fehlte der letzte Extrapass oder der konsequente Abschluss.

Der zweite Abschnitt startete nach dem vierfachen Wechsel etwas holprig. Wir fielen wieder in das Muster, alles mit Dribblings lösen zu wollen, verschleppten damit das Tempo, verwickelten uns in Zweikämpfe und gaben dem Gastgeber die Möglichkeit, den Raum eng zu gestalten. Mit der Zeit machten wir es viel besser, erspielten uns viele Umschaltmomente und kombinierten auch im Druck gut aus. So vielen nach und nach wieder reichlich Treffer, die wir insbesondere durch Übersicht und Handlungsschnelligkeit herausspielten. Der Sieg fiel in der Höhe von 13:0 natürlich für die Blau-Weißen heftig aus, unserer Mannschaft muss man allerdings auch attestieren, dass sie die Trainingsinhalte sehr gut verstanden und sogar erfolgreich im Wettkampf umgesetzt haben. Das konnte sich sehen lassen.

 

Fazit

Es hat viel Spaß gemacht, da die Spielfreude der Mannschaft für jeden auf und neben des Platzes spürbar war. Das Ergebnis ist das eine, die Art und Weise das andere.

 

D.G.

 

Blitzturnier, 30.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. VfL Wolfsburg 1:0

ELS vs. 1. FC Union Berlin 2:4

ELS vs. RasenBallsport Leipzig I 2:2

ELS vs. RasenBallsport Leipzig II 2:2

ELS vs. FC Rot-Weiß Erfurt 1:1

 

Kader

Bela, Benjamin, Bruno, Giacomo, Gustav, Hagen, Karl, Lisa, Lorenz, Nick, Rafael, Rasmus, Vincent S., Xaver


Spielbericht

Viele wertvolle Erfahrungen gesammelt

 

Am sonnigen Samstag trafen wir in einem Blitzturnier auf den Nachwuchs diverser Nachwuchsleistungszentren und spielten gegen jedes Team 25 Minuten. Spielzeit satt und Erfahrungen satt!

Das Turnier startete gut für uns. Gegen den VfL Wolfsburg merkten wir schnell, wie temporeich es heute ablaufen würde, dass wir schnelle, klare Entscheidungen treffen und stets wachsam sein müssen. Wir versuchten es über das Konterspiel und fuhren gut damit. Immer wieder stießen wir in den torgefährlichen Bereich, brauchten aber noch etwas, bis wir die Präzision entdeckten. Mit der Zeit glich sich das Spiel aus, Wolfsburg versuchte uns einige Male mit Tempo zu überrumpeln und hatte nach unserem Führungstreffer auch noch die Möglichkeit selbst zu treffen. Aber da dies nicht gelang, freuten wir uns über den tollen Beginn des Blitzturnieres.

In der zweiten Partie trafen wir auf den 1. FC Union Berlin und die legten direkt los wie die Feuerwehr. Wir spielten nun auf dem viel größeren Feld 1, hatten daher Probleme uns im Anlaufverhalten umzustellen. Das nutzte unser Kontrahent mit starkem Spielaufbau, Positions- und Umschaltspiel. Alles war sehr genau, temporeich und torgefährlich. Es hat eine Freude bereitet, ihnen dabei zuzuschauen, auch wenn wir eigentlich ja für die weiß Gekleideten waren. Doch diese nahmen sich der Herausforderung an, netzten nach vier Gegentoren selbst zweifach und hätte durchaus – zugegebenermaßen wie die Berliner – mehr Tore erzielen können. Es war einfach ein rasantes, spannendes und sehr ansehnliches Fußballspiel.

Das dritte Spiel stieg gegen den Co-Gastgeber RB Leipzig und verlief wieder etwas ausgeglichener. Zwei eigenen Treffern stand zwei Gegentreffern gegenüber. Besonders einen Spieler bekamen nicht in den Griff und blieben vor trotz teils toller Angriffe zu ineffektiv, weshalb am Ende ein gerechtes 2:2 zu Buche steht.

Das tat es dann auch im nächsten Aufeinandertreffen gegen die RasenBaller, nur bezwangen wir uns dieses Mal selbst. Wir führten 2:0, fuhren reihenweise Angriffe, nutzten aber keine weiteren mehr. Kurz vor Schluss ließen wir uns zwei von drei gefährlichen Kontern einschenken. Da war die Enttäuschung der Jungs sehr groß. Man merkte aber auch, dass so langsam die Kräfte schwanden – gedanklich und physisch.

Ein letztes Spiel stand auf dem Programm. Es ging gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Es ging rauf und runter, manchmal auch etwas wild und weniger durchdacht. Zum Abpfiff hin quälten sich die Kids über den Platz, ließen aber keinerlei Einsatz vermissen. So erreichten wir ein weiteres Unentschieden.

 

Fazit

Es war eine wertvolle Erfahrung. Wir haben gesehen, dass unsere Ausbildungsschwerpunkte noch intensiver verfolgt werden könnten und es Sinn ergibt, an diesen Dingen dran zu bleiben. Besonders auch deswegen, da wir in vielen Situationen gezeigt haben, dass wir gedanklich, taktisch und technisch mithalten können, auch wenn das ein oder andere Entwicklungspotential noch in uns schlummert.

 

D.G.

 

15. Spieltag, Landesklasse Nord, 23.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Olympia Leipzig 1:1 (1:1)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Lisa – Jordi – Karl, Gustav, Jill – Bela (Eingewechselt: Colin, Rafael, Xaver)

 

Tore

1:0 Bela (9.), 1:1 SG Olympia (29.)


Spielbericht

Uns das Leben sehr schwer gemacht

 

Wir traten heute bei allerbestem Wetter gegen die SG Olympia Leipzig an, die seit einigen Spieltagen einen sagenhaften Lauf hat und sehr viele Punkte einsammelte. Wir mussten ganz kurzfristig auf Arthur verzichten, schienen aber ansonsten gut drauf zu sein.

Das Spiel verlief zunächst offen, der Gegner positionierte eine tiefstehende Dreier-Kette vor sein Tor, in jenem ein Riese stand. Wir hatten gehofft, dass sich vor diesen vier Spielern ein offenes Spiel gestaltet, doch bereits nach wenigen Minuten war klar, dass wir wohl das Spiel machen und uns durch die engen Reihen kombinieren müssen. Einmal fuhren wir einen zügigen Angriff durch die Mitte, Bela schlug zwei schöne Haken und schoss den Ball ins rechte Eck. Das war die beste Szene der ersten Halbzeit. Ansonsten war unser Spiel von Einseitigkeit geprägt. Immer wieder probierten wir es über dieselbe Seite, rannten in den Druck, befreiten uns selten. Uns fehlte die Geduld und die Übersicht, den Gegner freute es und antwortete mit vereinzelten Kontern und vielen langen Bällen. Torchancen waren beiderseits eher Mangelware, wir fanden vorn keine Lücken, der Gast die Spielrichtung. Kurz vor der Pause gingen wir einem langen Ball unentschlossen hinterher, mussten uns also mit dem Klären zum Eckball behelfen, der war auch noch drin. Irgendwie symptomatisch.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, der eine wollte nicht, der andere konnte nicht. Wir kamen nicht durch, machten das Feld zu klein, spielten lange, ungeduldige Bälle. Eine gute Aktion in die Tiefe gelang uns noch, doch Bela scheiterte am Torhüter, kurz vor Schluss traf Colin aus der Distanz nur die Querlatte.

 

Fazit

Der Gegner hat uns heute mit seiner Spielweise vor viele schwer lösbare Aufgaben gestellt und wir haben uns nicht lösungsorientiert verhalten. That’s it!

 

D.G.

 

14. Spieltag, Landesklasse Nord, 16.03.2019

SC Concordia Schenkenberg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:14 (0:5)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jordi – Rafael – Jill, Arthur, Karl – Bela (Eingewechselt: Benjamin, Colin, Hagen, Xaver)

 

Tore

Arthur (4), Karl (3), Jill, Xaver, Colin (je 2), Hagen


Spielbericht

Viele Tore und Erkenntnisse

 

Nach dem schwierigen Spiel beim 1. FC Lokomotive Leipzig gastierten wir beim SC Concordia Schenkenberg. Wir wollten unsere Siegesserie fortführen und spielerisch im Vergleich zum vergangenen Wochenende zulegen.

Leider erwies sich der Gegner wie erwartet defensiv und wenig durchschlagskräftig. Wir waren also gefragt, klug und gedankenschnell zu handeln. Dies gelang uns in den ersten Minuten auch, obwohl wir gute Spielzüge und Chancen ungenutzt ließen. 5:0 stand es nach 17 Minuten. Mit dem Spielstand ging es auch in die Pause, da wir in der Folgezeit wenig aus unseren Möglichkeiten machten und viele einfache Dinge in Vergessenheit geraten ließen. So spielten wir gern in den Druck, führten Konter über die Außenbahn statt das Zentrum aus und wussten in der Box nicht die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit lief es viel besser. Die vier Treffer in den ersten acht Minuten waren kein Zufall, wir waren gedankenschnell und setzten stets nach. So ließen wir die Angriffe weiterleben. Schlussendlich gewannen wir das Spiel mit 14:0, obwohl wir sehr viele Großchancen nicht zu nutzen wussten. Ärgern dürfen wir uns nicht über das, sondern auch über die schwache Ausführung unserer Eckbälle und Konterchancen. Zwei Punkte, die wir genauer unter die Lupe nehmen werden.

 

Fazit

Schön, dass wir unsere Tabellenführung (hinter RB Leipzig) ausbauen konnten und vierzehn Treffer erzielten. Spielerisch gab es viele großartige Ansätze, die teils auch zu Toren führten. Dennoch offenbarte uns das Spiel, dass wir einige wichtige Grundlagen weiter festigen müssen. Wir freuen uns, mit einer interessanten Aufgabe in die neue Trainingswoche zu starten.

 

D.G.

 

13. Spieltag, Landesklasse Nord, 09.03.2019

1. FC Lokomotive Leipzig U12 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:3 (1:1)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Bela, Arthur, Karl – Colin (Eingewechselt: Benjamin, Gustav, Lisa, Xaver)

 

Tore

0:1 Jill (15.), 1:1 1. FC Lok (19.), 1:2 Colin (31.), 1:3 Bela (52.), 2:3 1. FC Lok (56.)


Spielbericht

Wildes Spiel, widrige Bedingungen, wichtiger Dreier

 

Drei Monate dursteten unsere Jungs nach einem Pflichtspiel. Diese Zeit wussten wir aber mit 16 Hallenturnieren, drei Testspielen sowie vielen Trainingseinheiten gut zu nutzen. Die Mannschaft hat sehr fleißig und auch kritisch an sich gearbeitet und große Ziele ins Visier genommen. Der erste Schritt ist aber der wichtigste, der stand uns heute bevor, war aber zugleich ein ganz schwieriger.

Wir trafen auf den 1. FC Lokomotive Leipzig, den wir zwar in der ersten Pokalrunde besiegen konnten, jenem aber in der Liga zwei Wochen später in der Schlussminute mit 0:1 erlagen. Wir erwarteten ein packendes, knappes Match, der starke Wind tat sein Übriges dazu. Es war von Anfang an ein wildes Spiel. Nach und nach erspielten und erarbeiteten wir uns die ersten Möglichkeiten, doch noch fehlte etwas das Abschluss-Glück und die Cleverness im torgefährlichen Bereich. Das überkam uns dann aber in der 15. Minute, als Jill einen Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum brachte, Karl den Ball unterlief und damit alle überraschte – auch unsere Ersatzbank. Denn mit einmal lag der Ball im Netz, keine wusste wie und warum. Das so wichtige 1:0 hätte uns mehr Selbstvertrauen gegeben, wenn der Ausgleich nicht vier Minuten später gefallen wäre. Wir hatten beim Löschen etwas Probleme, konnten den Ball weder klären noch festmachen, ein abgefälschter Fernschuss segelte unhaltbar in den langen Winkel. Mit diesem Spielstand gingen wir dann auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt wollten wir wieder etwas schärfer anlaufen, für Ballgewinne und viel Umschaltspiel sorgen. Keine sechzig Sekunden nach der Bitte in der Halbzeitansprache setzte Colin die Vorgabe bilderbuchmäßig um, schob dem Torhüter einen Beinschuss, sodass der Ball in aller Seelenruhe an den Innenpfosten und von dort ins Netz rollte. Das Tor war der Brustlöser, fortan spielten wir viel mutiger uns selbstbewusster. Zwar rannten wir ab und an noch in einen Konter, tauchten aber selbst reihenweise vor des Gegners Tor auf, oft in Gleichzahl, nicht selten in Überzahl oder ganz alleine. Klares Fazit: Cooler vor dem Tor werden, wir ließen unfassbar viele Großchancen und beste Kontermöglichkeiten aus. Gut, dass sich das nicht rächte, sondern Bela ganz fein auf 3:1 stellte. Wir hätten aber wissen müssen, dass das Spiel damit noch nicht vorbei ist. Wir fühlten uns zu sicher, sodass Lok durch eine Verkettung von mangelnder Konsequenz zum 3:2 kam. Wir mussten nun also noch vier Minuten plus zwei Zusatzminuten überstehen, was wir auch ganz gut taten.

 

Fazit

Bei den heutigen, verrückten Windbedingungen entwickelte sich ein schwieriges Spiel, das neben den fußballerischen Elementen vor allem charakterliche und mannschaftsorientierte verlangte. Da waren wir gut, bissen uns rein, machten das eine Tor mehr, obwohl wir viele weitere links liegen ließen. Dies müssen wir uns für die nächsten Spiele vornehmen, denn wenn wir uns nicht belohnen, werden wir irgendwann bitter bestraft. Der erste Schritt ist getan, wir wollen nun auch die nächsten gehen.

 

D.G.

 

Testspiel, 03.03.2019

Radebeuler BC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:5 (0:0)

 

Kader

Arthur, Bela, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Mascha, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Tore

0:1 Jordi (40.), 0:2 Bela (42.) 0:3 Bela (46.), 1:3 RBC (49.), 1:4 Xaver (53.), 1:5 Colin (57.)


Spielbericht

Gelungene Generalprobe

 

Lange durften wir darauf warten und arbeiteten sowie lernten in der Zeit fleißig vor uns hin. Nun steht der Start in die Rückrunde kurz bevor und in Vorbereitung dessen gab es ein finales Testspiel. Wir spielten beim Tabellendritten der Landesklasse-Mitte und absolvierten zweimal 35 Minuten.

Die Anfangsphase deutete dabei schon sehr auf das hin, was uns quasi die kompletten siebzig Minuten erwarten würde. Wir machten das Spiel, der Gegner verdichtete das Zentrum und wagte sich nur selten über die Mittellinie. Die Eintracht agierte sehr sicher im Spielaufbau. Mascha und Vincent zeigten ein tolles Positions- und Aufbauspiel, die Ballabholung und -verteilung durch Jordi und Arthur gelang sicher. Vorn suchten wir noch nach den Lücken, agierten dafür etwas zu passiv. Es fehlte der Tiefgang, das Gegner-Lösen und das Lückenbesetzen. Mit der Zeit verbesserten wir das und kamen zu den ersten großen Chancen, die wir aber nicht zu nutzen wussten. Nach knapp achtzehn Minuten erfolgte der erste Blockwechsel, der auch erst einmal etwas den Spielfluss nahm. Doch auch die sieben Feldspieler nahmen sich der offensiven, dominanten Spielweise an, konnten jedoch ebenso trotz großer Chancen keinen Treffer herbeiführen. Spielerisch wirkten wir nicht ganz so sicher wie zuvor, zeigten dafür ein besseres Umschaltspiel. Mit einem 0:0 gingen wir in die Halbzeitpause. Für die ersten 35 Minuten nach Abschluss der Hallensaison sah das alles sehr ordentlich aus. Einziges Manko: Es fehlen die Tore, Möglichkeiten gab es mehr als genügend. Der Gastgeber hatte eine aufzuweisen, doch Willi konnte diesen Schuss im Nachfassen parieren.

In der zweiten Halbzeit mischten wir die Blöcke in ihrer Besetzung und den Positionen etwas durch, tauschten unter anderen Mascha (nun Sturm statt Abwehr), Jill (Abwehr statt Außenbahn), Xaver (Außenbahn statt Stürmer). Diese Änderungen fruchteten. Die Eintracht kam mit noch mehr Dampf in die Partie, legte im Pressing, Gegenpressing und Umschaltspiel einige Gänge höher, entwickelte den typischen D1-Fußball. Rasant, geradlinig, abschlussfreudig. Binnen elf Minuten stand es 3:0, die Spielweise war überwiegend sehr ansehnlich. Besonders das 1:0 war herausragend herausgespielt und hat sehr viel Spaß bereitet. Der Treffer für den Landesklasse-Mitte-Dritten resultierte aus einem Ballverlust im vorderen Drittel, infolgedessen vier Spieler ohne Rückwärtsaktion vor der Balllinie stehen blieben oder nur trabten. Der Rest verteidigte den Konter, der in der zweiten/dritten Welle vollendet wurde. Wir kamen den Schritt zu spät, den wir am Anfang gespart hatten. Schön, dass wir offensichtlich dafür bestraft wurden und der Lern-Effekt sofort einsetzte. Lobenswert: Das passierte und nur das eine Mal, ansonsten agierten wir nach Ballverlusten unglaublich jagdfreudig! Zwar kostete uns der Gegentreffer für wenige Minuten den Spielfluss, den wir dann aber mit dem 4:1 wiederfanden. Wir kombinierten uns wieder regelmäßig in den gefährlichen Bereich, hatten dabei unzählige Großchancen, nutzten sie bis hin zum 5:1 aus unserer Sicht.

 

Fazit

Der Test gab uns natürlich viel Selbstvertrauen, da wir sofort unter Beweis stellten, dass auch in der Rückrunde absolut mit uns zu rechnen ist. Wir agierten sehr teamorientiert, spielfreudig, mit der Zeit auch zielstrebig und temporeich. Einzig die Verwertung der Torchancen war heute nicht unsere große Qualität. Aber damit konnten wir heute leben.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 24.02.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Bela, Benjamin, Giacomo, Kalle, Luan, Marwin, Rafael, Vincent S.

 

Vorrunde

ELS vs. ATSV Frisch Auf Wurzen 2:1

ELS vs. JSG Profen/Elstertrebnitz 1:2

ELS vs. ESV Lok Beucha 4:0

ELS vs. SG Olympia Leipzig 1:2

ELS vs. Turbine Halle 0:1


Spielbericht

Unglücklicher Abschluss der Hallensaison

 

Ein allerletztes Mal in dieser Spielzeit hieß es nochmals die Hallenschuhe zu schnüren. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und uns perfekt aus dieser Saisonphase zu verabschieden.

Doch der Start verlief eher stockend. Gegen den ATSV Frisch Auf Wurzen zeigten wir zwar einen guten Start und führten mit 1:0, konnten jedoch sowohl unsere Angriffe nicht effizient zu Ende bringen als auch die Spielweise bis zum Schluss aufrechterhalten. Den Ausgleich bügelten wir zwar mit 2:1 aus, doch so richtig überzeugend war es nicht. Im zweiten Spiel setzte sich das Ganze fort. 0:2 hieß es nach exakt fünf Minuten. Zwar drängten wir darauf mit temporeichem und zielstrebigem Fußball, schafften jedoch nur einen Treffer. Zu spät wurden wir wach und fanden unseren Weg. In der dritten Begegnung trafen wir auf den ESV Lok Beucha und genossen ein leichtes Spiel. 4:0 hieß es nach zehn Minuten, die wir ohne große Schwierigkeiten bestritten. Leider ließen wir uns im vorletzten Spiel zu einfach auskontern und ausspielen. Es fehlten der letzte Biss und die notwendige Ordnung. Der Sieg für die Olympioniken ging daher in Ordnung. Im letzten Spiel waren wir zwar auch wieder sehr bemüht, doch weiterhin agierten wir glücklos und ohne die benötigte Durchschlagskraft. So schlossen wir wenig zufriedenstellend auf Rang vier ab.

 

Fazit

Wir stolperten heute über unsere Einstellung sowie die eigentlich verinnerlichten Grundlagen. Es fehlte an Power, Übersicht, Coolness und Glück. So beenden wir die Hallensaison als Vierter und freuen uns nun auf die Aufgaben im Freien. Wichtig ist nur, dass alle wieder eine Schippe drauflegen, wenn wir die Hinrunde mindestens bestätigen wollen.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 16.02.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Basil, Bruno, Elias, Marwin, Mika, Philip, Willi

 

Vorrunde

ELS vs. ATSV Frisch Auf Wurzen 2:0

ELS vs. SpVgg Leipzig 2:0

ELS vs. SG Olympia Leipzig 3:1

ELS vs. SV Tresenwald/Machern 1:0


Spielbericht

Das hat heute sehr viel Spaß gemacht!

 

Für die meisten sollte es heute der Abschluss der Hallensaison sein und damit die letzte Chance, nochmal etwas Feines auf’s Parkett zu bringen. Vorab: Die Jungs wussten diese bestens zu nutzen.

Zunächst trafen wir auf den ATSV Frisch Auf Wurzen und machten unser bestes Spiel. Sehr trickreich und kreativ trat unsere Mannschaft auf und konnte sich vorn immerhin mit zwei Treffern belohnen. Ansonsten taten wir uns schwer, auf das kleine Handballtor einen Treffer zu erzielen. Hier fehlten manchmal etwas die Cleverness und der Überblick. Doch letzteren bewiesen die Jungs dafür bei so vielen anderen Situationen des Spiels, sodass wir damit leben können. Das 2:0 war das Resultat einer super Partie.

In der zweiten Begegnung trafen wir auf die SpVgg Leipzig. Das Endergebnis war das gleiche, dieses Mal bekamen wir mehr Gegenwehr entgegengebracht, sodass wir in der Verteidigung sehr umsichtig sein mussten und im Spielaufbau nicht ganz so viel Zeit genossen. Dennoch fanden wir unseren Weg und ließen fast nichts anbrennen. Einmal musste Willi großartig parieren und tat es auch.

Im dritten Spiel war bereits eine kleine Vorentscheidung möglich und dafür engagierten wir uns auch. Zunächst gingen wir in Führung, dann misslang uns eine Spieleröffnung, die mit dem 1:1 bestraft wurde. Doch wir blieben cool und erarbeiteten uns mit viel Fleiß nach und nach die Oberhand zurück und konnten in der Schlussphase doppelt treffen. Das 3:1 ermöglichte uns unter Zuhilfenahme eines Remis des SV Tresenwald/Machern den vorzeitigen Turniersieg. Doch das letzte Spiel gegen selbigen Gegner wollten wir dennoch nicht zum Auslaufen zweckentfremden, sondern nochmals alles zeigen, was in uns steckt. Gegen den körperlich stärkeren und älteren Kontrahenten war das nicht ganz leicht, sodass es lange 0:0 stand. Wir bemühten uns zwar sehr, wussten auch dieses Mal viele Tricks anzuwenden und uns spielerisch aus schwierigen Situationen zu lösen, doch erst spät konnten wir den Siegtreffer erzielen.

 

Fazit

Es war ein super Auftritt unserer beinahe reinen U12-Mannschaft an diesem Tag. Es ist höchst lobenswert, wie spielfreudig wir unsere Aufgaben lösten, für alles eine spielerische Antwort suchten und selbst unser Torhüter fußballerisch super in unserem Spiel integriert war. Rundum ein gelungenes Turnier.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 09.02.2019

VfB IMO Merseburg

 

Kader

Willi, Jill, Vincent, Jordi, Bela, Karl, Colin, Gustav

 

Turnierbericht

Ein gutes Pferd spring nur so hoch es muss...und scheitert dann am letzten Hindernis.

 

Am Samstag waren wir beim U13-Hallenturnier von IMO Merseburg zu Gast. Dank des Losglücks erwischten wir die, zumindest auf dem Papier, schwächere Gruppe. So mussten wir gegen Leipzig Ost, Staaken, IMO Merseburg und TuS Kochstädt ran. Insgesamt gewannen wir alle vier Gruppenspiele ungefährdet, was sich in 12 Punkten und einer Tordifferenz von 20:2 deutlich wiederspiegelte. Trotz der Überlegenheit konnten wir mit unserem Auftreten nicht vollends zufrieden sein. Wir passten uns immerwieder den Gegnern und den Herausforderungen die sie an uns stellten an. Anstatt das Tempo hochzuhalten, zielstrebig nach vorn zu gehen und unseren Spielstil durchzudrücken, warteten wir ab oder verließen unsere taktische Grundordnung. Aus diesem Grund wirkte unser Spiel oft abgehackt, unsortiert und wenig flüssig, wodurch wir uns das Leben teilweise unnötig erschwerten. Auch hatten wir immer wieder Denkpausen die aber dank der schwachen Gegner oft unbestraft blieben. Die Defensive verschlief regelmäßig das Schließen und die Stürmer kamen nur schwer in Bewegung und ließen um Angebote zu schaffen jegliche Kreativität vermissen. Sobald wir uns auf unsere Stärken besannen spielten wir einen guten Ball und waren in diesen Phasen auch sehr erfolgreich. Positiv war, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigerten und unser Fußball attraktiver wurde. Nach der Gruppenphase spielten wir direkt im Finale gegen Gera.

Das Finale war ein Spiel auf Augenhöhe, mit leichtem Chancenplus für Gera. Aber auch wir hatten unsere Hochkaräter, ließen diese jedoch liegen. Unsere größte Schwäche war die Aufregung, wegen welcher wir technische Fehler begingen, die letztendlich auch zur unglücklichen 0:1 Niederlage und damit zu Platz 2 führten.

 

J.B.

 

Hallenturnier, 03.02.2019

BSG Stahl Riesa

 

Kader

Bruno, Giacomo, Gustav, Hagen, Karl, Lisa, Nick,

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. FSV Brieske/Senftenberg 3:0

ELS vs. SG Dresden Striesen 3:2

ELS vs. BSG Stahl Riesa 4:2

ELS vs. VfL Halle 96 5:1

ELS vs. VfB Fortuna Chemnitz 1:0

ELS vs. RB Leipzig 1:0


Spielbericht

Das Turnier unseres Lebens

 

Es klingt schon heroisch, doch diese Überschrift ist in Anbetracht des Turnierverlaufes, der Leistung und des atemberaubenden Finales quasi unvermeidbar. Das Gute: Wir sind noch nicht am Ziel, es gibt noch so viele Gipfel, die es zu besteigen gibt.

Der Start ins das Turnier war an Komik und Kuriosität kaum übertreffbar. Unser Gegner, am Ende verdienter Dritter, startete hervorragend und schoss unseren Torhüter kochend heiß und brachte uns in den ersten fünf Minuten an unsere Grenzen. Doch je klarer die Chancen wurden, desto faszinierender wurde die Art und Weise ihres Auslassens. Die Eintracht fand dann mit der Hälfte ins Spiel und eignete sich eine fremde Eigenschaft an, die uns durch das ganze Turnier tragen sollte. Viermal schossen wir auf das Tor, dreimal trafen wir. In den entscheidenden Momenten taten wir permanent das Richtige, agierten trickreich und durchschlagskräftig. Nach fünf Minuten hätte es gut und gerne 0:4 stehen können, wir gewannen aber „souverän“ mit 3:0. Irrer Auftakt in ein verrücktes Turnier.

Im zweiten Spiel trafen wir auf die SG Dresden Striesen und knüpften an die Schlussminuten gegen Senftenberg an. Es ging rasant zu, immer im Vorwärtsgang, stets einen gedanklichen Schritt schneller. Das zwischenzeitliche 3:0 war an Freude und Effizienz kaum zu überbieten. Doch urplötzlich kam Dresden unerwartet auf 3:2 heran, die Eintracht blieb cool und gewann mit selbigem Ergebnis.

Ein toller Start sollte gegen den Gastgeber seine Fortführung erleben. Das war allerdings (auf dem Papier) nicht wirklich einfach. Doch die Kids ließen es mit ihrer fantastischen Spielfreude leicht aussehen, zelebrierten eine famose 3:0-Führung, die bis kurz vor Schluss Bestand hatte. Es folgten zwei vermeidbare Gegentreffer, die wir mit einem tollen 4:2 konterten. Drei Spiele, drei Siege, dreimal dramatisch und spannend, dreimal Leidenschaft bis unter’s Hallendach!

Im vierten Spiel trafen wir auf den VfL Halle 96. Schön, dass niemand den Rechenschieber rausholte und wir uns gänzlich auf die schönen Momente des so großartigen Sports konzentrieren konnten. Wir fintierten, spurteten, zauberten und netzten was das Zeug hielt, es war ein Rausch der legalen Sorte, aber dennoch absolut verschreibungspflichtig. 5:1 hieß es mit der Schlusssirene, die Kids verließen freudestrahlen das Feld, hatten Großartiges erreicht und schmiedeten tollkühne Pläne.

Wir standen vor dem vorletzten Spiel gegen den VfB Fortuna Chemnitz gefühlt als Zweiter fest, RB Leipzig hielten wir und andere ohnehin für unschlagbar. Die machten alles platt, was bei Drei nicht am Imbiss in der Schlange stand. Doch das Spiel gegen die Chemnitzer war eine absolute Herausforderung und wieder ein Krimi der Extraklasse. Wir hatten langezeit große Mühen in unser Spiel zu finden, es entwickelte sich eine unterschwellige Angst, etwas beinahe Gewonnenes verlieren zu können. Doch im richtigen Moment entsinnt sich unser Team an die wahren (Gewinner)Elemente. Es gewann die Zweikämpfe, agierte selbstbewusst und immer vorwärtsdenkend. Jede Defensivaktion war lediglich Mittel zum Zweck, denn nur mit einem Ballgewinn ließ sich ein eigener Angriff ermöglichen. Das 1:0 war hart umkämpft und dennoch in der Summe total verdient. Damit war klar: Wir waren Zweiter!

Doch unser Karl(i) war so mutig und kritzelte in der Teamansprache auf die Taktiktafel neben anderen Ziel-Begriffen wie „Finten“, „Tore erzielen“, „Spielen und gehen“ usw. mit dem Selbstbewusstsein eines späteren „Besten Spielers“ des Turnieres die Forderung: „Gegen RB gewinnen !!!“ Klingt ambitioniert, wenn man bedenkt, dass RB Leipzig bis dato das gesamte Turnier mit fünf Siegen aus fünf Spielen und 33:5 Toren dominierte. Doch unsere Mannschaft unterschrieb dieses Selbstbewusstsein mit Leistung. Im wohl geilsten Turnierspiel ging die Eintracht früh durch Willenskraft und Cleverness in Führung. In der Folge lag der zweite Treffer stetig in der Luft, ehe das jahrgangsgleiche (!) Nachwuchsleistungszentrum die Zügel anzog und uns auf besondere Weise forderte. Doch unser Sturm um Bruno, Giacomo und Hagen war so fleißig und laufbereit, die Verteidigung um Gustav, Karl und Lisa bissig und intelligent, sodass unser Flieger-Ass Nick im Tor nur einen einzigen Schuss auf sein Tor bekam. Dieser segelte in der Schlussminute aus kurzer Distanz scharf hinein, doch Nick fischte ihn mit dem Gesicht voran heraus. Dass es am Ende des Turnieres nicht mit der Einzelauszeichnung des „Besten Torhüters“ reichte, muss ein Rechenfehler der Turnierleitung gewesen sein. Unglaublich sicher und frech im Spielaufbau, glänzend im Parieren unhaltbarer Bälle: Er war unser „Schnapper“ der Hallensaison und reihte sich mit seiner Leistung in eine überragende Verkettung von fantastischen Einzelleistungen ein, die uns zum Turniersieg trug.

 

Fazit

Das schönste Geschenk dieses Turnieres war die Rückmeldung der Kinder. Grinsend saßen sie vor und nach jedem Spiel in der Kabine, bezahlten wahrscheinlich mit ihrem Lächeln am Imbisstand ihre Bratwurst. Die (Spiel)Freude vernimmt noch der Hallenmeister, wenn er am Montagmorgen den Linoleum-Belag wischt. Die Eintrachtler haben etwas Besonderes in Riesa hinterlassen: Freude, Ideenreichtum, Mut, Selbstbewusstsein, Hingabe, Können und ein Stück Eleganz. Es war ein Traum, an der Seitenlinie sitzen zu dürfen. Wir sind schon zusammen rund dreieinhalb Jahrzehnte im Fußball aktiv: Das war ein kleiner-großer Höhepunkt in unserem ereignisreichen Fußballerleben!

 

D.G.

 

Testspiel, 01.02.2019

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 11:10 (2:2, 4:5, 5:8)

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lorenz, Mascha, Vincent, Xaver


Spielbericht

Fußball pur – 21 Tore in 93 Minuten

 

Nach dem tollen, aber aufgrund des quasi unbespielbaren Platzes nicht ganz so effektiven Testspieles gegen den Talentligisten ZFC Meuselwitz reisten wir nun zum Freitagnachmittag zum VfL Halle 96, die ebenso in der Talentliga – lediglich in Sachsen-Anhalt – zu Hause sind.

Schnell ahnten wir, wie toll die Wahl des heutigen Gegners war und wie lernintensiv dieses Spiel werden kann. Die Partie war von Beginn an vom temporeichen Umschaltspiel geprägt, das zunächst besonders die Eintracht sehr gut in die Tat umsetzte. So ergaben sich jede Menge Torszenen, die „nur“ Colin und Arthur zu nutzen wussten. Da wir zweimal beim Umkehrspiel nicht achtsam waren, davon einmal direkt mit dem Anstoß des Gegners nach unserem 1:0, stand es nach den ersten zwanzig Minuten 2:2.

Im zweiten von vier Abschnitten zeigte sich ein ähnlicher Spielstil, nur dass das Tempo etwas in die Höhe stieg. Beide Mannschaften ließen sich nach Ballgewinnen wenig Zeit, agierten am Ball sicher und mutig, es entstand ein rasantes Match mit fünf weiteren Treffern. Gustav und Karl drehten einen ersten Rückstand mit fabelhaften Linksschüssen, ehe der Gastgeber auf 4:4 stellte. Ein fantastischer Pass von Gustav erreichte Colin, der mit einem technisch herausragenden Linksschuss den Ball im Netz unterbrachte. So stand es zur Halbzeit 5:4 für uns, vier der fünf Treffer erzielten wir mit dem linken Fuß!

Im dritten Viertel wechselte der VfL Halle einmal komplett durch und brachte eine frische Mannschaft auf’s Feld, auch wir wechselten unsere fünf Einwechselspieler regelmäßig durch. Dieses Viertel gelang uns am besten. Es war wieder sehr vom Tempo geprägt, beide Mannschaften genossen das Offensivspiel. Unsere Eintracht ließ zwar wieder jede Menge gute Szenen liegen, konnten aber durch Karl, Colin und Xaver auf 8:5 stellen.

Im letzten Abschnitt entschieden wir um und spielten diesen nicht zwanzig, sondern dreißig Minuten, hinzu kamen satte 180 Nachspiel-Sekunden. Wir verloren in diesem Viertel den Faden und schafften die Rückwärtsbewegung nur noch schleppend. Die vielen Wechsel werden ihr Übriges dazu geleistet haben, dass keine Ordnung und wenig Mannschaftsspiel in allen Bereichen entstand. Mit einmal stand es nicht mehr 8:5 für uns, sondern 8:11 für den Gegner. Sechs Buden am Stück musste Ben verkraften, der aber ein tolles Spiel mit vielen starken Paraden und sehr gelungenem Spielaufbau leistete. Zum Schluss bäumte sich die Eintracht aber nochmals auf und knipste durch Bela und Karl in der Nachspielzeit zum 10:11 aus unserer Sicht.

 

Fazit

Klasse Test gegen eine klasse Mannschaft. Wir zeigten schnell für das erste „echte“ Spiel seit Anfang Dezember, was wir auf dem Kasten haben und insbesondere, dass wir durch das druckbehaftete Hallenspiel noch sicherer und mutiger am Ball waren. Kurzum: Wir haben die Winterpause genutzt und uns ein gutes Stück weiterentwickelt. Das letzte Viertel verlief dann enttäuschend und man merkt schnell, wo wir gerade mental noch kleine Baustellen haben. Wir sind als Mannschaft unglaublich stark, wenn wir jedoch einige Eigenschaften auf der Strecke lassen, dann sehen wir trotz des Könnens selbst nicht gut aus.

 

D.G.

 

Testspiel, 26.01.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. ZFC Meuselwitz 10:1 (6:0)

 

Kader

Arthur, Benjamin, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Willi, Xaver


Spielbericht

Der (Schnee)Matsch konnte uns nicht den Spaß verderben

 

Wir wollten am Samstagmorgen einen ersten Test im neuen Jahr bestreiten, zu Gast war der Sechste der Talentliga Thüringen. Leider machte uns der Winter einen kleinen Strich durch die Rechnung und schickte uns ein paar Schneeflocken zu viel auf unseren Kunstrasen.

So kickten wir im 7 vs. 7 auf dem ELS-Kunstrasen bei Schneematsch und bemühten uns dennoch, die zuletzt trainierten und besprochenen Inhalte mit Überzeugung auf den fast unbespielbaren Platz zu bringen. Zum großen Erstaunen schaffte unsere Mannschaft dies auch und bot trotz widriger Verhältnisse ein tolles Fußballspiel, zeigte Ideenreichtum und Gedankenschnelligkeit, setzte zudem die vielen Finten aus den Trainingseinheiten um, auch wenn der Ball oft anderes vor hatte. Es sah verblüffend stark nach Fußball aus, obwohl dieser eigentlich nicht möglich war. Diese Eigenschaft ist unserer Eintracht hoch anzurechnen: Wir wollen Fußball spielen, Spaß haben, lernen und das ganz losgelöst von allen umgebenen Umständen. Wir entscheiden, was uns gelingt und was nicht, was uns Freude bereitet und was nicht. So erspielten wir uns unzählige großartige Torchancen, die teils aus schönen Kombinationen herausgespielt wurden oder Resultat guter Ballbeherrschung waren. Das 10:1 kommt daher nicht von ungefähr, auch wenn man nie weiß, was das Spiel bei normalen Bedingungen hergegeben hätte.

 

Fazit

Großes Lob an die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler! Das hat viel Spaß bereitet und jeder zeigte teils tolle Aktionen. Und die Phrase bleibt: „Wer auf so einem schlechten Platz gut spielen kann, der kann es auf einem guten Platz noch viel besser!“ Na da sind wir mal auf Freitag gespannt…

 

D.G.

 

Hallenturnier, 26.01.2019

TuS Pegau

 

Kader

Nick, Basil, Rasmus, Marwin, Bruno, Elias, Kalle, Mika, Luan

 

Spiele

ELS vs. TSV Eintracht Lützen 5:1

ELS vs. SV Elstertrebnitz 7:0

ELS vs. TuS Pegau 2:0

ELS vs. Leipziger SC 1:0

ELS vs. SG Lausen 0:1

ELS vs. SSV Markranstädt 1:4

 

Spielbericht

Turniersieg wäre drin gewesen

 

Am Samstag war unsere D-Jugend zu Gast beim Hallenturnier des TuS Pegau. Mit sieben Mannschaften hieß der Modus „Jeder gegen Jeden“ um am Ende den Turniersieger festzustellen.

Die Eintrachtler legten direkt im ersten Spiel los wie die Feuerwehr und waren, im Gegensatz zu anderen Turnieren in dieser Saison, von Anfang an wach. Man setzte die Vorgaben der Trainer weitestgehend um und so hieß es am Ende 5:1 gegen die Eintracht aus Lützen.

Im zweiten Spiel wartete Elstertrebnitz auf uns und auch in diesem Spiel ließen wir nichts anbrennen und spielten souverän auf. 7:0 war dabei schon ein kleines Ausrufezeichen an die anderen Mannschaften, dass man hier Bock hatte und mit uns zu rechnen ist.

Der Gastgeber war im dritten Spiel unser Gegner und dieser machte es uns nicht leicht. Doch mit starker Abwehrleistung und konsequenter Chancenverwertung konnten wir auch dieses Spiel

für uns entscheiden.

Den nächste Gegner hatten wir in dieser Hallensaison tatsächlich schon mehrmals als Gegner und konnten das Duell diesmal aber für uns entscheiden. Eins zu Null hieß es am Ende und das war ein verdienter Sieg. Die Jungs spielten sehr konzentriert mit toller Mannschaftsleistung. Hatten aber das ein oder andere Mal auch Glück nicht den Ausgleich zu kassieren.

Doch jetzt ging los…die Jungs fingen an zu rechnen, was könnte passieren, wenn wir das nächste Spiel gewinnen, wie hoch müssen wir gewinnen etc. So kam es im nächsten Duell gegen den, bis dahin, stärksten Teilnehmer und späteren Turniersieger zu einem sehr ausgeglichen Spiel. In diesem dachten unsere Jungs aber leider zu viel nach und wurden mit zunehmender Spielzeit unruhig und hektisch, da man nun einem Rückstand hinterher lief. So endete es mit einem knappen 1:0 an die SG Lausen. Die Eintrachtler waren nun etwas geknickt und enttäuscht, dennoch gab es überhaupt keinen Grund den Kopf in den Sand zustecken. So hieß der Gegner im letzten Spiel SSV Markranstädt. In diesem Spiel waren die Jungs allerdings ebenfalls viel zu hektisch und man hatangefangen die Trainervorgaben nicht mehr ganz so genau zunehmen und kassierten wir leider zu viele Tore aus einfachen Fehlern, welche uns vorher nicht unterlaufen sind. Der Sieg für Markranstädt fällt zwar auf jeden Fall zu hoch aus, aber dennoch verdient gewesen.

 

Fazit

An diesem Tag wäre ein Turniersieg drin gewesen, und nach furiosen Start sicher auch verdient gewesen. Leider standen wir uns dem mal wieder selber im Weg, in dem wir nicht mit dem Druck umgehen konnten, welchen wir uns selber aufgebaut haben. Das gehört aber zum Fußball dazu und daraus können wir für die nächsten Turniere und die Rückrunde nur draus lernen und es in Zukunft besser machen!

 

S.M.

 

Hallenturnier, 20.01.2019

VfB Empor Glauchau

 

Kader

Arthur, Bela, Colin, Jill, Jordi, Karl, Vincent J., Vincent S., Willi

 

Vorrunde

ELS vs. ZFC Meuselwitz 4:0

ELS vs. FC Rot-Weiß Erfurt 1:1

ELS vs. FSV Zwickau 2:6

ELS vs. SC Borea Dresden 0:3

 

Spiel um Platz 7

ELS vs. SG Gera 5:4


Spielbericht

Da war mehr drin

 

Wir waren bei einem sehr gut besetzten Hallenturnier in Glauchau zu Gast und hatten eine sehr interessante Gruppe zu spielen. Und wie sich später rausstellte, war diese die stärkste und dabei sehr ausgeglichen.

Wir starteten gegen den ZFC Meuselwitz und erlitten als Wachmacher einen Pfostenschuss, der sich auf der anderen Seite am langen Gebälk ins Toraus drehte. Glück gehabt. Danach fanden wir super ins Spiel und machten vier tolle Treffer, ließen aber einige gute Möglichkeiten liegen. Im zweiten Spiel trafen wir auf den späteren Turniersieger FC Rot-Weiß Erfurt, der die Gruppe und das gesamte Turnier beherrschte. Wir kassierten das frühe 0:1, drehten dann aber auf, überzeugten mit Mut, Selbstbewussten und geilem Umschalt-Fußball. Das 1:1 lag in der Luft, fiel dann durch Jill und wäre beinahe nicht der Endstand gewesen. Auf beiden Seiten gab es noch mehrere Chancen, wir hatten kurz vor Schluss die allergrößte. Schade, aber dennoch super! Mit einem guten Gefühl gingen wir in die Partie gegen den FSV Zwickau, verpennten den Start jedoch kolossal. Der sogenannte erste Kontakt ging uns völlig ab und vorn vergeigten wir die „Großen“, so stolperten wir uns zu einem 0:4, mit dem der zweite Block nun auf die Reise geschickt wurde. Der fand gut hinein und erzielte zwei Treffer. Doch am Ende ließen wir uns zu einfach auskontern, sodass das 2:6 keineswegs das Kräfteverhältnis wiedergibt, aber anhand der schlimmen Fehler gerecht war. So brauchten wir im letzten Gruppenspiel gegen den SC Borea Dresden einen Sieg für’s Weiterkommen, luden sie aber mit einfachen Fehlern ein. Da wir vorn die klarsten Möglichkeiten liegen ließen, unterlagen wir mit 0:3.

In der KO-Phase zeigte sich, wie gut unsere Gruppe aufgestellt war. Erfurt und Borea gewannen ihre Halbfinals in der Summe mit 8:1, auch das Spiel um Platz neun ging überdeutlich an unseren ehemaligen Gruppen-Kontrahenten, Platz sieben schnappte sich ebenso ein Team aus Gruppe B. Wir bekamen es mit dem SC Gera zu tun und machten unsere Aufgabe zunächst hervorragend. Zwar geizten wir erneut mit den Toren, führten aber souverän mit 4:0. Am Ende entwickelte sich aber wiederum aufgrund vermeidbarer Fehler und etwas Leichtsinnigkeit eine sehr spannende Partie, die mit 5:4 zu unseren Gunsten endete.

 

Fazit

Das Ergebnis und vor allem der Verlauf nach den ersten beiden Gruppenspielen waren doch sehr ernüchternd. Da haben wir uns deutlich unter Wert verkauft. Es war sehr schön anzusehen, wie unsere Jungs sich in vielen Bereichen weiterentwickelt haben. Extrem trickreich, selbstbewusst und offensiv haben unsere Jungs gehandelt und damit die Trainingsinhalte fantastisch in den Wettkampf projiziert. Der Ausgang der beiden Spiele gegen Zwickau und Borea haben großes Lernpotential. Wenn das die Jungs wieder so gut aufnehmen wie zuletzt, werden wir dem nächsten Schritt nach vorn quasi nicht ausweichen können.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 13.01.2019

FC Eilenburg

 

Kader

Colin, Elias, Gustav, Hagen, Philip, Rasmus, Vincent S., Willi, Xaver

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. FC Eilenburg 4:1

ELS vs. SG Olympia Leipzig 0:2

ELS vs. Hallescher FC 0:4

ELS vs. SV Grün-Weiß Piesteritz 0:3

ELS vs. SpG Glesien/Lissa 1:0

ELS vs. LSG Löbnitz 3:3


Spielbericht

Saustarker Auftakt und dann?!

 

Heute stand ein ordentlich besetztes Hallenturnier des FC Eilenburg auf dem Programm. Wir waren mit einem Mix aus D1 und D2 angereist.

Wir starteten hervorragend in das Turnier. Gegen den Gastgeber, der am Ende Zweiter hinter dem Halleschen FC wurde, machten wir ein fantastisches Spiel. Immer wieder fanden wir durch Wenig-Kontakt-Spiel den Weg zum gegnerischen Tor und konnten die Möglichkeiten effizient nutzen. So freuten wir uns über einen Fabel-Start von 4:1.

Leider gingen wir dann wohl mit der falschen Einstellung und nicht mit der nötigen Fokussierung in die nächste Partie. Gegen die SG Olympia Leipzig unterlagen wir mit 0:2, weil wir zu selten in den torgefährlichen Bereich kamen, die Chancen nicht nutzten und das Konterspiel nicht gut verteidigten.

Das folgende Spiel gegen den Halleschen FC verlief sehr undankbar. Zunächst verteilten wir Geschenke, dann trafen wir selbst aus guten Positionen nicht. Insgesamt machten wir keine schlechte Partie, konnten uns aber nicht belohnen und standen nun nach drei Begegnungen mit drei Punkten da.

Es folgte das Spiel gegen Piesteritz. Auch hier machten wir unsere Sache ordentlich, begingen aber einfach sehr gruselige Fehler bzw. verhielten uns nicht clever genug. So wurden wir gnadenlos mit einem etwas zu heftig ausgefallenen 0:3 in die Kabine geschickt.

Gegen die SpG Glesien/Lissa starteten wir gut, machten das 1:0, verpassten weitere Tore und konnten aber das Ergebnis über die Zeit bringen. Endlich wieder gewonnen. Das Gewinnen nahmen wir uns auch für das letzte Spiel vor, doch die Aktionen waren zu großen Leistungsschwankungen untersetzt. Wir erzielten drei Treffer, hätten einige mehr machen müssen, ließen aber hinten zu viel zu und kassierten demnach drei Tore. Das Remis gibt das gesamte Turnier wieder: Weder Fisch noch Fleisch, viel Auf und Ab und eine fürchterliche Differenz von minus fünf Treffern.

 

Fazit

Wir sind unseren Erwartungen und unserem Können deutlich hinterher gelaufen. Abhaken, weiter fleißig trainieren und beim nächsten Mal (viel) besser machen.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 12.01.2019

Bornaer SV

 

Kader

Bela, Colin, Giacomo, Jill, Jordi, Karl, Lorenz, Vincent J., Willi

 

Vorrunde

ELS vs. RB Leipzig 0:8

ELS vs. ATSV FA Wurzen 6:0

ELS vs. VfB Fortuna Chemnitz 3:2

ELS vs. SV Lok Altenburg 8:0

 

Halbfinale

ELS vs. Bornaer SV 0:2

 

Spiel um Platz 3

ELS vs. SG Regis/Serbitz 2:0


Spielbericht

Gute Platzierung. Guter Fußball?

 

Tolle Rahmenbedingungen erwarteten uns beim Hallenturnier des Bornaer SV. Eine wunderschöne Halle, es wurde mit Vollbande und sogar auf grün-weiße Netze gespielt. Dazu war das Feld riesig groß. In jedem Fall war die Motivation der Jungs hoch.

Doch das erste Spiel erdete alle Erwartungen und Ziele für dieses Turnier etwas. RB Leipzig walzte mit 8:0 über uns hinweg, als wären wir Neulinge. Unser Kontrahent machte quasi aus jedem Schuss einen Treffer und wir vergaben vorne einige tolle Schusspositionen. Außerdem stellten wir uns taktisch nicht klug an, standen in der Verteidigung viel zu breit auseinander und boten ihnen somit viel Platz für ihr herausragendes Kombinationsspiel.

Nun wollten wir natürlich nicht unvollendeten Werkes nach Hause fahren, sondern setzen uns das Ziel „Rückspiel gegen RB Leipzig im Finale!“, das groß an der Taktiktafel stand. Im zweiten Spiel machten wir auch einen Schritt in die richtige Richtung. Gegen den ATSV Frisch Auf Wurzen gelang uns ein ordentliches Spiel, in dem wir schnell 2:0 führten und dann mit der nötigen Wucht in allen Situationen auf den 6:0-Endstand stellten. Es fehlte noch etwas an der Übersicht, wir gingen oft mit dem Kopf durch die Wand, waren aber körperlich und fußballerisch überlegen, sodass dieses Wunden heilende Ergebnis dabei heraussprang.

Nun mussten wir gegen den direkten Konkurrenten um den Halbfinal-Einzug spielen. Wieder fiel uns die taktische und spielerische Art und Weise schmerzend auf die Füße. Etwas mehr Ruhe und Cleverness hätte uns erneut gut getan. So rannten wir einem 0:2-Rückstand hinterher und wechselten den Block sehr zeitig, um neue Wege zu finden. Der Gedanke ging auf, prompt stand es 3:2. Gedankenschnelligkeit, Tempo, Wucht und die Gier vor dem Tor zeichneten uns aus und sorgten für einen gefühlt vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten Vier. Bei einer Niederlage wären wir bereits ausgeschieden gewesen, bei einem Remis wäre es im letzten Spiel um einen hohen Sieg gegangen, so brauchte es nur einen Punkt gegen den SV Lok Altenburg. In diesem Spiel versetzten sich die Jungs schnell in einen Rausch. Ballsicher und trickreich kamen wir zu einem 8:0-Sieg. Somit gingen wir als Gruppenzweiter mit 9 Punkten und 17:10 Toren ins Halbfinale und das nach einer 0:8-Auftakt-Niederlage. Manchmal erlebt man in so vielen Jahren als Trainer auch immer mal wieder etwas Neues.

Im Halbfinale passierte uns ein Coaching-Fehler. Erstens hatten wir unglücklicherweise nur ein Spiel frei und wechselten dann aus der Gewohnheit heraus wieder den Start-Block. Wir schickten wieder „Block eins“ rauf, obwohl er das Spiel gegen Altenburg beendet und somit weniger Pause hatte. Außerdem hatte dieser Block schon große Probleme gegen Chemnitz in die Partie zu finden, die ähnlich wie Borna spielten. Wir fanden zu keiner Zeit richtig ins Spiel, uns versprangen unzählige Bälle, ließen uns zu hektischen Aktionen am Ball hinreißen. So zog der Bornaer SV verdient mit 2:0 ins Finale ein und wir wollten im Spiel um Platz 3 „das Beste daraus machen“.

Das Ziel nach dem 0:8 Auftakt-Match war damit zwar dahin, doch die Motivation der Jungs nicht. Wir wollten wieder besser und klüger Fußball spielen. Das taten wir auch und gewannen verdient und sicher mit 2:0. Neben Platz drei freute sich die Mannschaft auch über Karl, der zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde.

 

Fazit

Wir haben unsere Sache ordentlich gemacht, müssen aber unbedingt mit mehr Übersicht, Geduld und Cleverness Fußball spielen. Wir wissen, dass wir keine „klassische“ Hallen-Mannschaft und eher für tempoartigen Umschalt-Fußball prädestiniert sind. Doch hier in der Halle können wir auch die anderen, wichtigen Facetten des Fußballs unter Wettkampfbedingungen lernen. Für diese Sache müssen wir noch mehr Aufnahmefähigkeit entwickeln.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 05.01.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Bela, Benjamin, Colin, Hagen, Jill, Jordi, Lisa, Lorenz, Xaver

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. Hallescher FC 0:2

ELS vs. SV Staßfurt 3:0

ELS vs. NSG Saaletal 7:0

ELS vs. JFC Gera 0:1

ELS vs. SG Olympia Leipzig 0:1


Spielbericht

Mit 10:4 Toren Vierter geworden…

 

Am Samstag war die Weihnachtspause vorbei. Nach dem leichten „Anschwitzen“ am Freitagnachmittag auf dem Kunstrasen durfte unsere Mannschaft auf dem eigenen Parkett das Wettkampf-Jahr 2019 einläuten.

Gleich zu Beginn trafen wir auf den späteren souveränen Turniersieger Hallescher FC U13. Das Talentliga-Team zeigten von Beginn an, wie ballsicher, dynamisch und wuchtig man Fußball im Alter von zwölf Jahren spielen kann. Unser Team wehrte sich, stellte sich nicht hinten hinein und konnte den einen oder anderen Angriff bzw. Konter fahren. Allerdings sprang nur ein Pfostenschuss heraus, im Gegenzug waren die Hallenser die zwei Treffer besser, mit denen sie am Ende auch gewannen.

Gleich im zweiten Spiel erwies sich der Wach-Macher als große Hilfe. Mit viel Spielfreude verdienten wir uns einen klaren 3:0-Sieg gegen den SV Staßfurt. Es folgte ein torreiches 7:0 gegen NSG Saaletal. Zu dem Zeitpunkt trugen sich bereits alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Da der Hallesche FC überraschend nur 0:0 spielte, dachte man kurzzeitig sogar über einen möglichen Turniersieg nach. Doch es kam ganz anders. Gegen den JFC Gera und die SG Olympia Leipzig war die Eintracht am Drücker, musste sich aber aufgrund der Handball-Tore mühselige bis vor das Tor und durch die engen Verteidigungsreihen kombinieren. Dabei vergab sie gute Möglichkeiten und wurde in beiden Partien je zweimal ausgekontert. Je einmal traf der Gegner und freute sich über einen 1:0-Sieg. Das war schon sehr ärgerlich.

 

Fazit

So wurden wir mit einer Tordifferenz von 10:4 Toren und einem ordentlichem Fußball Vierter von sechs teilnehmenden Mannschaften. Im Wettkampfbetrieb zeichnet sich besonders unser Umschalt-Spiel aus, derzeit trainieren wir jedoch am lösungsorientierten Verhalten in Drucksituation – wenig Raum, wenig Zeit bei der Erwartung einen Weg zu finden. Da schneiden wir bei einem Turnier lieber etwas schlechter ab, als den Ball wegzuschießen, nur um kein Gegentor zu bekommen. Daher war das Turnier ein tolles Lernfeld.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 22.12.2018

JFC Gera

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Gustav, Jordi, Karl, Lorenz, Vincent J., Vincent S., Willi

 

Vorrunde

ELS vs. VfB IMO Merseburg 3:3

ELS vs. VFC Plauen 2:0

ELS vs. JFC Gera 0:3

 

Halbfinale

ELS vs. SV Dessau 5:2

 

Finale

ELS vs. JFC Gera 1:2


Spielbericht

Super Abschluss eines starken Halbjahres

 

Kurz vor Weihnachten schlüpfte unsere Mannschaft nochmals in ihre Trikots. Bereits seit einer Woche herrscht Trainingspause, es folgen zwei weitere fußballfreie Wochen. Perfekt also, um das bis dato starke erste Halbjahr der Saison 2018/2019 mit einem toll besetzten Turnier abzuschließen.

Und die Mannschaft legte los wie die Feuerwehr. Gegen den Talente-Ligisten VfB IMO Merseburg stand es bereits nach wenigen Angriffen 3:0. Das war mal eine Ansage! Es folgten unzählige hochkarätige Chancen, die aber irgendwie nicht verwerten werden wollten. Und wie es dann oftmals ist: „Triffst du vorn nicht, kassierst du sie hinten.“ So war es dann auch. Drei „krumme Dinger“ führten zum überraschenden 3:3. Wir fühlten uns danach als Verlierer dieser Partie, doch wir gewannen jede Menge zum Lernen. So machten wir es im zweiten Gruppenspiel besser und besiegten den VFC Plauen aufgrund einer geschickteren, trickreicheren sowie von mehr Übersicht und Ruhe geprägten Spielweise als zuvor. Der Endstand von 2:0 fiel abermals zu niedrig aus, wiederum ließen wir eine Horde bester Einschussmöglichkeiten liegen. Und damit war uns vor dem letzten Gruppen-Spieltag klar: Es wird am Ende auf die Tordifferenz hinauslaufen. Der JFC Gera rollte durch die Gruppe, hatte zu dem Zeitpunkt bereits eine zweistellige Torausbeute auf dem Konto sowie kein Gegentor zu verzeichnen. In den ersten Minuten agierten wir etwas zu verhalten, es fehlten der Mut und die Gedankenschnelligkeit. Erst später, als der Gastgeber zu den ersten beiden Toren gelangte, lösten wir uns vor der Übermenge an Respekt und spielten mit, unterlagen am Ende aber deutlich und verdient mit 0:3. Nun ging das große Zittern los. Der VfB IMO Merseburg durfte nicht zu hoch gegen den VFC Plauen gewinnen, führte aber schon zur Hälfte der Zeit deutlich und brauchte nur noch einen Treffer. Doch Plauen wehrte sich und hatte sehr viel Glück. Wir auch, denn wir zogen anhand der Gruppen-Konstellation überraschend, auf die Leistung bezogen aber verdient in das Halbfinale.

Dort trafen wir auf den Gruppen-Ersten SV Dessau und hatten zum Ziel, dem JFC Gera im Finale etwas besser die Stirn zu bieten. Im Halbfinale zeigte unsere Mannschaft wieder ein gutes, mutiges Spiel. Wir befanden uns häufig in der Vorwärtsbewegung strahlten insgesamt Sicherheit und Überzeugung aus. Der deutliche Endstand von 5:2 entstand zwar erst in den Schlussminuten, darf aber als gerechtfertigt eingestuft werden.

So trafen wir im Finale wieder auf die „Granaten“ des JFC Gera – körperlich und Athletisch haushoch überlegen und bis dato mit 21:1 Toren die mit großem Abstand stärkste Mannschaft des Turnieres. Anders als im Gruppenspiel traten wir mutiger auf, auch wenn wir nicht immer mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kamen und ab und an die nicht so gern gesehene „Brechstange“ rausholten. Schade, dass wir frühzeitig zwei ganz grobe Fehler im Spielaufbau begingen. Ohne Bedrängnis bringen wir uns um eine gute Ausgangslage. Doch auch hieraus konnten wir lernen und über eine tolle Moral zurück ins Spiel finden. Der Anschlusstreffer lag mit einmal in der Luft und nachdem er fiel, bestand auch die Chance auf den Ausgleich. Am Ende der zehn Minuten war der JFC Gera aber zugegebenermaßen das eine Tor besser und gewann das Turnier knapp vor unserer gut aufspielenden und lernwilligen Eintracht.

 

Fazit

Es ist gewissermaßen ein Abbild der Saison, dass die Kids in der Lage sind, von Spiel zu Spiel positiv mit ihren Fehlern umzugehen und daraus zu lernen. Mittlerweile schaffen wir es sogar, in den Spielen unseren Lösungsweg zu finden und aus den Erfahrungen anderer Spiele und Situationen etwas mitzunehmen und diese unter dem „Stress“ des Wettkampfes anzuwenden. Viele knifflige Spiele der Hinrunde (Rotation, Blau-Weiß, Eilenburg und besonders Borna und Markranstädt) sind ein Beleg dafür. Schön, dass sich der Prozess auch in der Halle fortsetzt.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 16.12.2018

FC Eilenburg

 

Bericht

Nach einer frühzeitigen, aber entspannten Anreise nach Eilenburg zum Smile Pflegedienst Cup war es uns gestattet das Turnier zu eröffnen. Der Turniermodus gestaltete sich in zwei Gruppen, nach der Gruppenphase standen noch Gold – und Silberrunde an. Nach kurzer Intensiver Erwärmung und dem Matchplan, der uns am heutigen Tag begleiten sollte, ging es auf’s Parkett.

Im ersten Spiel waren unsere Gegner die Jungs vom SV Leipzig Ost. Endstand hieß 6:0 für die Eintracht. Wir starteten also sehr gut in das heutige Turnier und vor allem viel besser als vor einer Woche. Die Jungs setzten die Vorgaben schon sehr gut um, dass nur noch an kleinen Sachen gefeilt werden musste. Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Naunhof und auch dabei blieben die Punkte auf unserer Seite mit einem 3:1 Sieg. Der Gastgeber FC Eilenburg wartete dann im dritten und letzten Gruppenspiel auf uns, in welchem wir 2:0 gewannen und die Gruppe mit voller Punktzahl von 9 Punkten und einem Torverhältnis von 11:1 abschlossen.

In der darauffolgenden Goldrunde warteten die JFC Gera und SG Olympia Leipzig auf uns. Gera konnte uns dabei die ersten und einzigen Punkte im Turnier entführen. Das Spiel endete 1:1, nachdem es lange sehr ausgeglichen war und wir sogar in Führung gingen, kassierten eine Minute vor Schluss noch den Ausgleich. Das letzte Spiel des Tages bestritten wir gegen die SG Olympia Leipzig. In diesem Spiel ließen wir nichts mehr anbrennen und zeigten auch keine Nervosität. So konnten wir auch dieses Spiel mit 3:0 gewinnen. Ein bisschen Zittern mussten wir dennoch, da Gera das allerletzte Spiel hatte und wenn sie dieses gewinnen würden hätte man Punktgleichstand, so kam es auch, also musste das Torverhältnis entscheiden wer den ersten Platz belegt. Da wir aber insgesamt zwei Tore mehr geschossen hatten war uns der Pokal vorbehalten.

 

Fazit

Es war ein sehr gelungenes und erfolgreiches Turnier mit einem verdienten Sieger am Ende. Die Jungs waren heute sehr gut aufgelegt, haben sich Kritik angenommen und die Taktik auch über weite Strecken so umgesetzt wie wir sie uns vorgestellt haben. Ein kleines Manko gab es trotzdem, in Zukunft müssen wir wieder mehr an unserer Chancenverwertung arbeiten! Denn die hätte in dem einen oder anderen Spiel durchaus besser sein können. Was allerdings noch erwähnenswert ist, dass wir im ganzen Turnier sechs verschiedene Torschützen hatten, was auch für sich spricht. Nach diesem Erfolgreichen Wochenendabschluss geht es nun in eine Trainingsfreie Vorweihnachtswoche.

 

S.M.

 

Hallenturnier, 09.12.2018Radebeuler BC

 

Bericht

Nachdem unsere Anreise nach Meißen, auf Grund von organisatorischen Problemchen, etwas durcheinander vonstattenging, zog sich die Unordnung wie ein roter Faden durch das Turnier. Doch von Anfang an!

Nach den ersten taktischen Brocken mussten wir plötzlich aus der Kabine, direkt aufs Feld und gegen unseren ersten Gegner ran. Leider schienen wir sämtliche unserer Tugenden in der Kabine vergessen zu haben und bekam, mit dem 0:8 in 11 Minuten eine ordentliche Packung. Schuld daran war vor allem fehlende Handlungsschnelligkeit, mangelnde Laufbereitschaft, sowie zahlreiche individuelle Fehler. In der Kabine wurde alles deutlich angesprochen und noch einmal ausführlich erklärt welcher Fußball gespielt werden soll. In den folgen vier Spielen war von Spiel zu Spiel immer eine Leistungssteigerung erkennbar. Taktische vorgaben wurden größtenteils sofort und nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt. Allerdings offenbarte das Turnier auch deutliche Schwächen an denen, in den kommen Trainingswochen auf jeden Fall gearbeitet werden muss. Vielleicht hatte auch der unbekannte bzw. selten bespielte Untergrund seine Anteile.

 

Fazit

Am Ende mussten wir uns, bei dem eher schwach besetzten Turnier, mit dem 5. von 6 Plätzen begnügen. Dabei ist zu erwähnen, dass Turbine DD die uns im ersten Spiel mit 0:8 schlugen noch hinter uns landete. Allein das sagt einiges über das Turnier und unsere Leistung aus. Nichtsdestotrotz hatten wir alle Spaß und haben reichlich gelacht. Auch darauf kommt es ja beim Fußball bekanntlich an. Ein Steigerung für kommende Turniere ist dennoch von Nöten. Festzuhalten ist noch, dass Auslinien für manche Schiedsrichter flexibel zu scheinen sein, Danny in unserem letzten Spiel das entscheidende Tor schoss und Nick mit einer wirklich sehr guten Leistung zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

 

J.B.

 

12. Spieltag, Landesklasse Nord, 08.12.2018

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SSV Markranstädt 3:0 (1:0)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Rafael – Bela, Arthur, Karl – Colin (Eingewechselt: Ben, Gustav, Jordi, Xaver)

 

Tore

1:0 Karl (7.), 2:0 Bela (50.), 3:0 Bela (55.)


Spielbericht

Mit einem Sieg aus starkem Jahr 2018 verabschiedet

 

Wir dürfen uns zurecht „Herbstmeister hinter RB Leipzig“ nennen, nachdem wir aus zwei unglücklichen Niederlagen die entsprechenden Lehren gezogen haben, den Serienmeister RB Leipzig am Rande des Punktverlustes hatten und ansonsten sehr sicher und überzeugend durch die Landesklasse Nord kamen. Nun wollten wir das erste Rückrunden- und das letzte Spiel im Jahr 2018 positiv gestalten und mit einem tollen Gefühl in die Winterpause gehen.

Die Jungs haben sich natürlich viel vorgenommen und griffen gleich nach wenigen Sekunden erstmals selbstbewusst an. Colin konnte den Ball aber nicht im Tor versenken. Die Eintracht blieb am Drücker, wollte schnell in Führung gehen und tat es durch Karl in der siebten Minute auch. In der Folge ergaben sich viele weitere Möglichkeiten, doch immer wieder verpassten wir es, im richtigen Moment abzulegen oder abzuschließen. Alles andere landete neben oder über dem Tor bzw. wurde vom Gäste-Torhüter gut abgewehrt. Willi musste auf der anderen Seite wenig eingreifen, machte seine Sache aber wie Ben im zweiten Abschnitt sehr gut und unaufgeregt. So ging es mit dem aus unserer Sicht viel zu knappen 1:0-Führung in die Pause.

Fängt jetzt wieder der Denkprozess an? Gegen Kickers 94 führten wir 2:0 und verloren 2:5, gegen den Bornaer SV lagen wir mit 3:0 vorn, ehe das Spiel zum Thriller und knapp mit 4:3 gewonnen wurde. Die Jungs machten es überwiegend souverän. Zwar verpassten wir vorn mehrfach den Deckel draufzulegen und hatten hinten zwei, drei brenzlige Szenen, doch die lösten wir gut und absolvierten unser siebtes zu-Null-Spiel der Saison! Vorn konnte der eingewechselte Xaver nochmals für Schwung sorgen und endlich belohnten wir uns für den Aufwand. Bela schnürte ein Doppelpack, einmal von Xaver und einmal von Colin hervorragend in Szene gesetzt. So beendeten wir das bislang sehr entwicklungs- und erfolgreiche Jahr 2018 mit einem sauberen 3:0-Sieg.

 

Fazit

Wir haben aus den Erlebnissen der Saison gut dazugelernt und gehen verhältnismäßig reif mit kniffligen Spielphasen um. Auch heute war es wieder etwas hektisch und foulreich, dennoch konzentrierten wir uns im richtigen Moment auf das Wesentliche und spielten unsere Stärken aus. Die Lernfreude im Training und der Blick auf die Tabelle lügen nicht.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 02.12.2018

FC Elbaue Torgau

 

Kader

Basil, Elias, Gustav, Hagen, Jill, Nick, Philip, Rasmus, Xaver

 

Vorrunde

ELS vs. SG Wismut Gera 1:1

ELS vs. SG Rotation Leipzig 3:1

ELS vs. VfL Halle 2:2

ELS vs. Leipziger SC 0:1

 

Spiel um Platz 7

ELS vs. FC Elbaue Torgau 4:0


Spielbericht

Unglücklicher siebter Platz zum Hallen-Auftakt

 

Wir starteten sehr früh am Morgen in Belgern beim Turnier des FC Elbaue Torgau in den Sonntag. Doch den Jungs schien es weniger Probleme zu bereiten. Im ersten Hallenspiel der Saison überhaupt – nicht einmal ein Hallentraining gab es – machten es die Jungs gut, gingen flott in Führung, kassierten aber durch eine Unachtsamkeit prompt den Ausgleich. Das Spiel gegen die SG Wismut Gera endete etwas unglücklich mit 1:1. Im zweiten Match flutschte es besser, den zwischenzeitlichen und überraschenden Ausgleich verarbeiteten wir gut und gewannen mit 3:1. Nun trafen wir auf den bislang siegreichen VfL Halle, der später im Finale stand. Wir machten ein gutes Spiel, gingen wieder in Führung und wurde mit einmal im Spielaufbau zu hektisch. So passierten uns mehrere einfache Fehler, zwei davon wurden mit je einem Gegentor bestraft. Die Eintracht kam super zurück und traf zum 2:2. Ein weiterer Treffer wollte aber einfach nicht gelingen. Schade, aber bis dahin machten wir unsere Sache sehr ordentlich. Jetzt galt es allerdings in der sehr starken und ausgeglichenen Gruppe einen Sieg einzufahren, nur der garantierte das Weiterkommen, aber auch zugleich den Gruppensieg. Ein Remis hätte Platz drei, eine Niederlage Platz vier bedeutet. Das Spiel verlief insgesamt ausgeglichen, den entscheidenden Treffer markierten aber die Jungs vom Leipziger SC. So blieb uns nur das Match um den siebten Rang. Gegen den FC Elbaue Torgau wurde aber sehr schnell deutlich, wie krass die Unterschiede beider Gruppen waren. Wir gewannen souverän, spielerisch überlegen und mit tollen Toren mit 4:0.

 

Fazit

An den Ergebnissen im Quervergleich erkannte man sofort den krassen Unterschied beider Gruppen. Für das Ergebnis war das natürlich schlecht für uns, für das Lernen eher gut. Schade, dass es nicht ganz reichte und wir uns mit dem siebten Platz begnügen mussten. Dennoch war der Start in die Hallensaison eher gelungen.

 

D.G.

 

11. Spieltag, Landesklasse Nord, 01.12.2018

Bornaer SV vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:4 (1:3)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Bela, Gustav, Karl – Colin (Eingewechselt: Arthur, Lorenz, Rafael, Xaver)

 

Tore

0:1 Jill (1.), 0:2 Bela (18.), 0:3 Bela (20.), 1:3 Bornaer SV (28.), 2:3 Bornaer SV (36.), 3:3 Bornaer SV (53.), 3:4 Colin (57.)

 


Spielbericht

Aus einem sicheren Spiel ein spannendes gemacht

 

Wir wollten am letzten Hinrunden-Spieltag der Saison das Spiel gegen den direkten Verfolger Bornaer SV gewinnen. Dass so ein Spitzenspiel unter Umständen spannend werden kann, war uns klar, dass es so kam, hätten wir nicht gedacht.

Denn die Eintracht startet super, im zweiten Angriff zieht Jill aus zweiter Reihe satt ab und vollendet zur frühen Führung. Die Partie verlief zunächst weiter offen, doch mit fortlaufender Zeit drang unsere Eintracht auf weitere Treffer – und die kamen auch. Eine Vielzahl super Torchancen konnte Bela für zwei weitere Tore nutzen. Leider ließen wir mehrere Hochkaräter und damit auch die frühzeitige Entscheidung des Spieles liegen. So kam es, wie es oft kommt: Trifft man vorn nicht, passiert es hinten. Vincent öffnet versehentlich den Weg zum Tor, der Stürmer bedankt sich mit dem ersten Tor. Unglücklich, so direkt vor der Pause.

Im zweiten Abschnitt ging es genauso unglücklich weiter. Arthur sucht verzweifelt eine Anspielstation, keiner läuft sich frei, er schlägt aber auch den Ball nicht weg. Dem Torschützen des ersten Treffers freute es, denn er markierte auch das 2:3. Zweite große Chance der Gastgeber, zweites Tor. Das war bitter, zumal damit der Spielverlauf kippte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der von viel Hektik und einem rasanten Hin und Her geprägt war. Bela hatte die größte Möglichkeit, doch seinen knallharten Volleyschuss pariert der BSV-Keeper fantastisch. In den Schlussminuten verursachen wir einen unnötigen Freistoß zentral vor unserem Tor, der unglücklich durch Xaver ins eigene Tor verlängert wird. Jetzt kam irgendwie alles zusammen und wir fühlten uns an den letzten Samstag erinnert. Doch die Mannschaft hielt zusammen und setzte alles auf Sieg. Dieser gelang auch. Colin netzte drei Minuten vor Schluss ins lange Eck ein und ließ die Eintrachtler jubeln.

 

Fazit

Es war ein umkämpftes Spitzenspiel, das mit dem Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit sehr von Hektik geprägt war. Hier hätte uns ein kühler Kopf gut getan. Der Siegtreffer war aber über das gesamte Spiel in jedem Falle – sofern man da im Kinderfußball überhaupt davon sprechen sollte – verdient.

 

D.G.

 

10. Spieltag, Landesklasse Nord, 24.11.2018

Kickers 94 Markkleeberg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 5:2 (0:2)

 

Kader

Willi, Ben, Jill, Colin, Jordi, Bela, Vincent, Arthur, Xaver, Gustav und Karl

 

Tore

0:1 Jordi, 0:2 Arthur, 1:2, 2:2, 3:2, 4:2, 5:2 Kickers

 

Spielbericht

Gute erste Halbzeit reichte heute leider nicht

 

Das Spiel startete bei kühlen Außenbedingungen mit einem Paukenschlag, denn die Eintracht erspielt sich gleich nach dem Anstoß die erste Chance und trifft unglücklich nur die Latte. Die erste Halbzeit kannte vornehmlich die Richtung auf das Kickers Tor, aber ohne dass sich die Gäste gegen groß gewachsene Verteidiger eine Vielzahl an Großchancen erspielte. Dominanz auf dem Feld ließ die Eintracht verspüren, das Ummünzen in Tore durch fehlende Ideen im Schlussdrittel und Kaltschäuzigkeit vor dem Tor aber vermissen. Kurz vor der Halbzeit ist es dann soweit: mustergültige Ecke Arthur, Kopfball Jordi, 1:0 für die Eintracht. Es kam noch besser, denn kurz später zieht Arthur an der Strafraumgrenze einfach mal ab und trifft den Winkel – 2:0! Gute erste Halbzeit, mit zu knapper Führung aus Sicht der Eintracht.

Halbzeit 2 startete zuerst kontrolliert gegen weiterhin destruktiv spielende Gastgeber. Leider ging das Konzept der lang geschlagenen Bälle auf, sodass eine Art Konter das 2:1 aus unserer Sicht bedeutete. Dies verursachte eine Art Schockstarre der ELS Mannschaft, welche leider den roten Faden verlor. Zahlreiche taktische Fehler im defensiven 1-1 jedes Spielers führten