Spielberichte 2018/2019

 

Landesmeisterschaft, 22.06.2019

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lorenz, Rafael, Vincent (C), Willi, Xaver

 

Vorrunde

ELS vs. SG Dynamo Dresden 1:0

ELS vs. VfB Annaberg 0:0

ELS vs. Chemnitzer FC 0:3

 

Meisterrunde

ELS vs. FC Erzgebirge Aue 0:1

ELS vs. RB Leipzig 0:0


Spielbericht

Ein sagenhaftes Ende einer außergewöhnlichen Saison

 

Beinahe elf Monate ist es her, als wir uns die Teilnahme an der Landesmeisterschaft zum Ziel setzten. Eine äußerst mutige Vorgabe, schließlich erreicht man diese nicht, in dem man sie nennt und darüber spricht. Wir haben uns in über 100 Trainingseinheiten und 62 Wettkämpfen (immerhin acht Spieler schafften über 40 Einsätze) an dieses Ziel herangearbeitet. Dass wir dabei sind, hat trotz der unglaublich vielen späten Treffer in der abgelaufenen Liga-Saison mit vielen Dingen zu tun, aber definitiv nicht mit Zufall. Mentalität und Mannschaftsgeist haben uns bis hierhin getragen und uns für eine sehr lange Zeit quasi unbesiegbar gemacht.

 

Nun standen wir im Leichtathletikstadion in Flöha und sahen neben dem perfektesten Rasen, auf dem wir je gespielt haben, auch Mannschaften, die uns in so vielen Dingen voraus waren. Wir traten mit drei jungen Jahrgängen und sieben Spielern an, die zwischen September und Dezember geboren waren. Wir waren brutal jung und körperlich unterlegen, aber unglaublich heiß auf den Tag und furchtlos gegenüber unseren Aufgaben. Wir wollten heute Berge versetzen, es allen zeigen und das allerletzte, noch nicht erreichte Saisonziel schaffen: Das beste Nicht-Nachwuchsleistungszentrum werden. Sprich: Fünfter!

Als erstes trafen wir auf den zweifachen Titelverteidiger SG Dynamo Dresden in die Gruppe B. Bis auf kleine Stellungsfehler auf der eigenen linken Seite machten wir unsere Aufgabe sehr gut und ließen nicht viele gute Möglichkeiten für den Zweitliga-Nachwuchs zu. Die wenigen Chancen waren allerdings aussichtsreich, doch Willi machte samt seiner Vorderleute alle Mühen zunichte. Unser Spiel nach vorn war oftmals vom Konterspiel geprägt, das war unsere Chance und zugleich unsere Stärke. Hierauf haben wir die ganze Woche nochmals sehr fleißig hingearbeitet. Einige aussichtsreiche Angriffe fanden zunächst nicht ihr Ziel, obwohl wir sogar einen 2 gegen 1-Angriff hatten. So wollten wir in den letzten Atemzügen nur noch das Remis eintüten, mit dem wir natürlich sehr zufrieden gewesen wären. Doch es kam wie so oft anders: Unsere willensstarken Jungs setzten in der Schlussminute zu einem allerletzten Konter an und schickten Hagen auf die Reise. Sein Lauf auf den Dynamo-Hüter endete in einem Jubelschrei, denn die Eintracht ging buchstäblich in letzter Sekunde mit 1:0 in Führung. Es roch nach Sensation und fühlte sich selbst nach dem zwei Minuten später ertönten Abpfiff immer noch unwirklich an. War heute etwas völlig Verrücktes, etwas ganz Besonderes möglich? Euphorisiert gingen wir in die nächste Partie. Der VfB Auerbach stand uns gegenüber und war in den ersten fünf Minuten gut dabei, ehe die Eintracht die Zügel anzog und mit viel Ballbesitz sowie jeder Menge Torraumszenen für den zweiten Dreier sorgen wollte. Leider blieb uns ein früher Treffer verwehrt, weshalb die Spielweise nun etwas undiszipliniert wurde. Wir hätten das Spielfeld noch etwas breiter gestalten und den Ball schneller und sauberer weiterleiten können. Anfangs war es ein konterreiches Spiel, später stand der Gegner immer tiefer, womit die Lücken immer kleiner wurden. Trotz großer Mühen und toller Chancen blieb es beim 0:0. Die Jungs waren unzufrieden mit der Ausbeute, obwohl sie zu dem Zeitpunkt – unwissend bzw. im Unwissen gelassen – schon mit eineinhalb Beinen in der Meisterrunde standen. Im letzten Spiel trafen wir auf den Chemnitzer FC und konnten zunächst gut mithalten, auch wenn die Entlastungsangriffe oftmals zu früh und ohne Abschluss endeten. So drückte uns der CFC immer weiter hinein und als wir dachten, wir können etwas mehr Zugriff entwickeln, kamen wir zweimal nicht hinterher und kassierten das 0:1 und 0:2. Die Wirkungstreffer verkrafteten wir nicht und mussten sogar noch einen Fernschuss-Tor über uns ergehen lassen. Die Mannschaft verließ geknickt das Feld und stampfte etwas sehr frustriert in die Kabine. Dort machten wir ihr nochmals klar, mit wem sie es heute alles zu tun bekam, wir mit dem Gezeigten zufrieden waren und man sich vor Augen halten sollte, dass wir mit Kindern aus dem Leipziger Süden gegen eine durch Scouting unterfütterte Auswahl von Kindern aus ganz Sachsen antraten. Hinzu kam der Alters- und Körperunterschied. Da kam der tröstende Hinweis, dass wir unser Saisonziel bereits vorzeitig erreicht haben, sehr gut an. Nicht nur das: Wir hatten sogar schon ein Schwergewicht, nämlich den Titelverteidiger, in die Platzierungsrunde geschickt, während wir nun in der Meisterrunde auf den FC Erzgebirge Aue und RB Leipzig trafen. Wow!

Dies setzte nochmals ungeahnte Kräfte und Motivationsschübe frei. Mit großer Vorfreude und Furchtlosigkeit traten wir den Erzgebirglern gegenüber, obwohl alle Gegenspieler größer als unsere eigenen waren. Mit viel Leidenschaft verteidigten wir und mit großem Selbstbewusstsein gestalteten wir den Spielaufbau. Mehrere tolle Passpassagen fanden den Weg ins letzte Drittel, in dem uns aber immer wieder die Durchschlagskraft fehlte. Ben und unsere Verteidiger mussten einige brenzlige Situationen bereinigen, ehe ein wirklich unglückliches Tor zum 0:1 fiel. Die Eintracht gab nicht auf und spielte weiter mutig nach vorn, konnte aber keinen entscheidenden Ball auf’s und damit ins Tor bringen. Das 0:1 ist in Bezug auf das Kräfteverhältnis in Ordnung, aus fußballerischer Sicht und im Vergleich der Spielweisen beider Teams als höchst ärgerlich zu bezeichnen. Nun trafen wir im letzten Spiel der Saison auf den angehenden Meister. Wir hätten ihn mit zwei Toren schlagen müssen, um ihn zum Zweitplatzierten zu machen. Unsere Gegenspieler waren teils noch stärker als in der Partie zuvor, wir traten zudem mit einer sehr kleinen Aufstellung an. Doch das Herz der Eintracht war ungebrochen und so boten wir dem haushohen Favoriten, der uns in der zweiten Landespokalrunde im September noch mit 0:10 von der Südkampfbahn schoss, die Stirn. Immer wieder donnerten wir mit zwei, drei Spielern auf den Ballführenden und unterbanden die meisten Toraktionen, bevor sie entstanden. Alles weitere fischten Ben und Willi im großen Stile heraus. Für Entlastungsangriffe konnten wir selten sorgen, obwohl wir einige sehr schöne Spielzüge aufzogen, die aber vorn über keine Durchschlagskraft mehr verfügten. Die Jungs waren platt. Es war heiß, knapp 100 Minuten in den Knochen, zwei Spieler standen aufgrund des Mangels an Abwehrspielern sogar durchweg auf dem Rasen. Umso bemerkenswerter war es, wie wir um dieses Remis kämpften, obwohl Platz vier bereits feststand. Als der Schiedsrichter dann abpfiff, reckten alle Spieler die Hände in die Luft. RB Leipzig wurde Landesmeister, die Eintracht holte gegen den Titelträger einen Punkt, blieb in drei von fünf Spielen ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur vier Gegentreffer in 100 Spielminuten. Eine unfassbare Bilanz! Dazu wurde Willi ins All Star-Team gewählt, in dem ansonsten nur Spieler der vier Nachwuchsleistungszentren standen!

 

Fazit

Somit endet eine herausragende Saison mit einer mittelschweren Sensation. Noch nie war es einem Landesklasse-Vertreter gegönnt, sich in die Phalanx der Nachwuchsleistungszentren zu schieben. Platz vier ist überwältigend und sinnbildlich für die gesamte Spielzeit, in der das Team seine Stärken ausspielte und die Schwächen gemeinsam abfing. Ein sehr junger, kunterbunter und verrückter Haufen erreichte mit Teamgeist, Mentalität und Glaube mehr, als man sich vor einem Jahr vorstellen konnte. Davor kann man als Trainer nur den Hut ziehen!

 

D.G.

 

22. Spieltag, Landesklasse Nord, 15.06.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Bornaer SV 2:1 (0:1)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Gustav – Bela – Arthur – Hagen – Colin (Eingewechselt: Benjamin, Jordi, Karl, Lisa, Rafael, Xaver)

 

Tore

0:1 Bornaer SV (13., FN), 1:1 Karl (36.), 2:1 Jill (55.)


Spielbericht

Die Liga mit einem Heim-Dreier beendet

 

Bei wirklich sehr unangenehm drückenden Temperaturen beendeten wir heute zu Hause die Liga-Saison. Mit dem Bornaer SV trafen wir auf einen guten Gegner, der uns schon im Hinspiel trotz 0:3-Rückstand nochmals auf 3:3 auf die Pelle rückte und sich erst in der vorletzten Schlussminute ergeben musste. Wir wussten, was uns heute erwartete.

Die Eintracht legte gut los, hatte viel Ballbesitz und konnte mit diesem sicher umgehen. Erst gute Angriffe waren die Folge. Doch mit der Zeit wurden wir in der Laufarbeit und im Zweikampf nachlässig. So kam der Gast allmählich ins Spiel und konnte sogar den Pfosten treffen. Vorn schafften wir es in drei guten Möglichkeiten nicht, den Ball unterzubringen, hinten ließen wir unsere Verteidigung im Stich. So wurden Vincent und Jill ausgespielt und Willi konnte sich nur noch mit einem Foul zu helfen wissen. Der Neunmeter landete rechts oben im Eck. Nun musste die Eintracht zum vierten Mal in Folge einem Rückstand hinterherrennen und tat sich damit dieses Mal zunächst sehr schwer. Wir verloren nahezu jeden „zweiten Ball“ und verschleppten im Vorwärtsgang oftmals das Tempo. So kamen zwar noch eine Hand voll gute bis beste Möglichkeiten heraus, doch zwingend war davon nur ein einziger Angriff direkt mit dem Abpfiff. Hinten hatten wir nochmals heftig Glück, als ein Geschoss unser Lattenkreuz zum Erschüttern ließ.

Leider wurde es in der Kabine wieder ziemlich laut und deutlich. Wir stellten zum vierten Mal erfolgsversprechend vom 2-1-3-1 auf 3-3-1 um. Die Eintracht hatte nun einen viel besseren Ballbesitz und zog ihr Spiel auseinander. Die entstehenden Räume nutzten wir zu einer Vielzahl guter Angriffe, die wir zu Teilen aber nicht ernsthaft zu Ende spielten bzw. den Zeitpunkt des Abschlusses verpassten. Eine tolle Offensivaktion von Rafael, dessen Hereinnahme unser Offensivspiel belebte, konnte der BSV-Hüter mit Mühe parieren, Karl spekulierte richtig und handelte irre gedankenschnell. Sein Rechtsschuss fand den Weg über die Torlinie zum 1:1. Fortan verlief das Spiel quasi nur noch in eine Richtung. Es war das übliche Warten auf den Siegtreffer. Zunächst trafen wir den Pfosten, kurz vor Schluss das Netz von innen. Jill nahm sich – wie schon im Hinspiel zum 1:0 – ein Herz und hämmerte das Spielgerät rechts oben ins Eck.

 

Fazit

Mittlerweile muss man unsere Comebacks als Qualität verkaufen, sie aber auch als Anzeichen verstehen, dass wir nicht (mehr) die Energie, Entschlossenheit und Cleverness in einen Wettkampf bekommen, die es braucht. Hier müssen wir in den kommenden sieben Tagen megafleißig arbeiten, denn bei der Landesmeisterschaft treffen wir nochmals auf ganz andere Kaliber.

 

D.G.

 

21. Spieltag, Landesklasse Nord, 01.06.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. Kickers 94 Markkleeberg 4:1 (1:1)

 

Aufstellung

Nick – Vincent (C), Jill – Rafael – Karl, Arthur, Xaver – Colin (Eingewechselt: Bela, Benjamin, Gustav, Lisa, Lorenz)

 

Tore

0:1 Kickers 94 (1.), 1:1 Xaver (29.), 2:1 Xaver (32.), 3:1 Bela (40.), 4:1 Xaver (59.)


Spielbericht

Das Spiel (wieder) gedreht

 

Bei sehr warmen und drückenden äußeren Bedingungen sollte der erste von zwei großen Schritten hin zum Saisonziel gemacht werden. Der Gegner war Kickers 94 Markkleeberg, die uns bereits im Hinspiel bestens zu ärgern wussten und sich viel für das heutige Match vorgenommen haben.

Bestens motiviert stellte uns der Gast sofort auf die Probe und drückte ordentlich auf’s Gaspedal. Mit Tempo, Zweikampfhärte und Vorwärtsdrang wollten sie uns überraschen und taten dies auch sofort. Wir bekamen keinen ordentlichen Zugriff, sodass der linke Flügelspieler der Kickers allein auf Nick zuläuft und ins kurze Eck schiebt. Da waren wir ordentlich wachgerüttelt und mussten nun schnellstmöglich ins Spiel finden. Das dauerte erst einmal, auch wenn wir nun nur noch zwei, drei Mal überrumpelt wurden. Eine Umstellung auf ein 3-3-1-System änderte wie schon in Torgau das Spiel. Die Eintracht gewann an Anspielstationen und Ballsicherheit. Viel mehr Tempo über die Flügel war die Folge, auch wenn die ersten Versuche bis auf einen Lattentreffer von Xaver noch ungenutzt blieben. Die Hereinnahme von Bela erhöhte nochmals das Tempo auf den Außen. In einer Überzahl-Situation auf rechts entschied sich Jill für eine Flanke aus dem Halbfeld, die zu Xaver durchrutschte. Etwas überrascht, aber dennoch handlungsschnell brachte er den Ball am langen Pfosten im Netz unter. Der Ausgleich direkt vor der Pause tat uns natürlich brutal gut.

Die Halbzeitansprache war im Grunde genommen die Wiederholung des Eilenburg- oder Torgau-Spieles. Wir sprachen nochmals über unsere Stärken und Lösungsmöglichkeiten, die zwar vor dem Spiel schon bekannt waren, man aber wiederholt glaubte, dass es dieses Mal ohne ging. So kamen wir wie die Feuerwehr aus der Pause und Gustav donnerte gleich einen Ball Zentimeter am Tor vorbei. Danach erhöhten wir die Schlagzahl. Colin eroberte mit viel Einsatz einen Ball an der linken Auslinie, setzt sich nahe der Grundlinie durch und legt auf Gustav quer. Er streichelt den Ball geschickt am Gegenspieler vorbei und chipt ihn gefühlvoll quer auf Xaver. Der lässt sich nicht bitten und versenkt ins lange Eck. Immer auf der Hut vor Kontern wollten wir nun das Spiel (vor)entscheiden. Doch noch fehlte es an der Genauigkeit. Bela rannte in der 40. Minute einem quasi verloren geglaubten Ball an der Seitenlinie hinterher und bugsierte ihn mit vollem Einsatz und Geschick ins Feld, schaffte es sogar noch vor dem nächsten Gegner wieder in Ballkontrolle zu gelangen! Auf allerhöchstem Tempo lässt er zwei Gegenspieler stehen und läuft parallel zur Grundlinie auf das Kickers-Tor zu. Er hatte zwei Optionen: querlegen oder ins kurze Eck schieben. Für den Torwart eine schwierige Situation, so öffnete er das kurze Eck, in das Bela den Ball hineinschoss. Eine unglaubliche Einzelaktion, die von so viel Leidenschaft, Tempo und Können geprägt war. Danach gab es ein wildes Hin und Her, in der zwar die Eintracht im Zweikampf und der Spielkontrolle die Nase vorn hatte, aber keinen Nutzen daraus schlagen konnte. So bedurfte es eines weiteren Traumtores, um die Partie endgültig zu entscheiden. Ein fabelhafter Abschlag von Ben auf Zielspieler Colin wird von selbigem mit der Hacke gefühlvoll in den Lauf von Xaver gelegt, der vor dem Torhüter mit dem Lupfer die richtige Entscheidung traf. Ein von allen drei Spielern technisch extrem hochwertiger Treffer!

 

Fazit

So reihte sich dieses Match an die beiden vorhergehenden an. Wir gehen in Rückstand und müssen einen unglaublichen Aufwand und viel Moral aufweisen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. In den ersten zwanzig Minuten lagen wir nicht unverdient zurück, weil wir nicht klug genug waren, die restlichen vierzig Minuten waren gut, die Tore herausragend. Wir können aber in jedem Fall mehr. Das dürfen wir am 15. Juni nochmals unter Beweis stellen.

 

D.G.

 

Turnier, 30.05.2019

FC Lößnitz

 

Kader

Arthur, Colin, Giacomo, Gustav, Jill, Karl, Lisa, Lorenz, Nick, Rafael, Vincent, Xaver

 

Vorrunde

ELS vs. JFC Gera 1:4

ELS vs. FC Erzgebirge Aue U12 0:0

ELS vs. SC Charlottenburg 2:0

ELS vs. BSG Stahl Riesa U12 1:1

ELS vs. TSV Elektronik Gornsdorf 2:0

ELS vs. SG Großziethen U12 2:1

 

Spiel um Platz 5

ELS vs. VfL Pirna Copitz U12 2:0


Spielbericht

Ärgerlicherweise das Halbfinale verpasst

 

Zu „Männertag“ traten wir um 07:45 Uhr eine elfstündige Reise ins Erzgebirge an, um uns für das nächste Ligaspiel vorzubereiten und an einem sehr interessanten Turnier teilzunehmen. Wir griffen mit Giacomo und Nick auf zwei D2-Spieler des jungen Jahrgangs zurück und trafen auf viele überwiegend mit jungem Jahrgang besetze Teams.

Im ersten Duell vermieste uns der JFC Gera erst einmal die Laune. Trotz früher Führung und der Chance auf das 2:0 ging der Auftakt in die Hose. Robuste, körperlich teils überlegene Thüringer sowie eine vogelwilde Entscheidung/Haltung des Schiedsrichters ließen Motivation und Selbstvertrauen stark sinken. Das 1:4 fiel zwar zu hoch aus, war aber ein Spiegelbild unserer (zu einfachen) Fehler. Wir schworen es besser zu machen und taten es auch. Gegen den FC Erzgebirge Aue U12 ließen wir nur eine Torchance zu, nutzten dafür nicht eine einzige. Größte Möglichkeiten blieben ungenutzt. Colin traf die Unterkante der Latte, Karl hatte in der Schlusssekunde freistehend den Sieg auf dem Fuß. In diesem Spiel verpassten wir es, uns für den großen Aufwand zu belohnen, auch wenn nicht alles so aussah, wie wir es uns wünschten. Im dritten Duell trafen wir auf den SC Charlottenburg und waren direkt überlegen. Zwei Tore erleichterten die etwas angespannten Nerven, auch wenn viel, viel mehr Tore im Bereich des Möglichen lagen. Nun galt es gegen die BSG Stahl Riesa nach zu waschen, um die Chance auf das Halbfinale in die eigenen Hände zu befördern. Wir machten unsere Sache auch gut, trafen wunderschön zu 1:0, konnten aber die einzige Torchance der Gegner nicht verteidigen. Wir hatten kurzzeitig die Ordnung und den Zugriff verloren, eine einfache Finte aus dem 19. Jahrhundert nahm die letzten beiden möglichen „Tor-Verhinderer“ aus dem Spiel – 1:1. Das tat weh. Nun mussten wir auf die Konkurrenz hoffen. Riesa holte gegen Aue ein Remis, soweit so gut. Nun mussten wir gegen TSV Elektronik Gornsdorf gewinnen und auf einen Geraer Sieg gegen die SG Großziethen hoffen. Wir machten unsere Aufgaben, trafen zweimal sehenswert, mussten aber auch ein 0:2 des JFC Gera zur Kenntnis nehmen. Damit war der Drops gelutscht und es blieb gegen den feststehenden Gruppensieger SG Großziehten Platz drei zu sichern, denn schließlich drohte bei der Niederlage Rang fünf. Das Spiel ist leicht erklärt. Wir hatten bis auf eine Szene das gesamte Spiel im Griff, hatten viel und sicheren Ballbesitz, schalteten gut um und trafen immerhin zweimal. Endstand 2:1 und die Erkenntnis: Wir haben die Gruppenphase mit Rang drei und 11 von 18 Punkten brutal weit von unseren Möglichkeiten abgeschlossen.

So blieb uns nur das Spiel um Platz fünf, unser Gegner hieß VfL Pirna-Copitz und war chancenlos. Aufgrund vieler ausgelassener Angriffe hieß es am Ende „nur“ 2:0 für die Eintrachtler.

 

Fazit

Das Turnier spiegelt die letzten beiden Ligaspiele wider. Wir benötigen zu viel Anlaufzeit, um zu unserer Spielweise zu finden, die uns gut tut. Anfangs fehlte uns der Biss, die Schärfe, die taktische Cleverness. Wenn wir weiterhin glauben, dass wir die Dinge in Einzelaktionen und mit viel Zeit am Ball lösen können, werden wir am 15. Juni sehr schlechte Laune haben!

 

D.G.

 

20. Spieltag, Landesklasse Nord, 25.05.2019

SC Hartenfels Torgau vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:3 (1:0)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Arthur – Hagen, Gustav, Xaver – Bela (Eingewechselt: Colin, Lisa, Rafael)

 

Tore

1:0 Torgau (12.), 1:1 Colin (52.), 1:2 Bela (59.), 1:3 Colin (60.+2)


Spielbericht

Sehr später Auswärtssieg

 

Am Samstagmorgen führte uns die Reise in die Elbe-Stadt Torgau. Mit Blick auf die Rückrunden-Tabelle und -Ergebnisse stand bereits im Vorfeld fest: Das wird nicht nur die längste Auswärtsfahrt dieser Saison, sondern wohlmöglich auch eine sehr unangenehme. Wir erwarteten einen hochmotivierten, gut eingestellten Gegner und bekamen ihn auch. Da wir auf die wilde Fahrt aufstiegen, statt das Spiel zu beruhigen und zu strukturieren, kam der Gastgeber zu mehreren Möglichkeiten und sogar dem Führungstreffer. Wir stellten direkt auf ein 3-3-1 um und ließen den Ball nun sicherer vom Flügel ins Zentrum und wieder auf die Außen laufen. Zwar versteckten wir uns immer noch zu oft im Deckungsschatten, insbesondere im Umschaltspiel, konnten nun aber erste Großchancen herausspielen, die wir aber alle liegen ließen. Die größte Chance hatte Bela, der mit dem Pausenpfiff den Pfosten traf.

In der Halbzeit wurden mehr Einsatzbereitschaft und Anspielstationen gefordert sowie an die Geduld appelliert. Gesagt, getan. Die Eintracht reißt das Spiel an sich und probiert es aus allen Lagen. Leider kriegen wir den Ball nicht im Tor unter, auch weil wir hin und wieder zu lange den Ball führen, statt ihn mit Passspiel zu bewegen und in Strafraumnähe keine klaren Aktionen durchführen. Wenn es aber schnell, direkt und zielstrebig ablief, wurde es gefährlich, leider ohne Ertrag. So dauerte es bis zur 52. Minute, ehe Colin den Ball nach toller Flanke von Hagen ins Netz köpft. Der Ausgleich war geschafft, nun sollte es für die vollen drei Punkte reichen. Einen etwas verunglückten Torschuss kann Bela Richtung Tor lenken, der Torhüter ist überrascht, kann den Ball zwar noch erreichen, der trudelt allerdings ins lange Eck. Da der Gastgeber nun alles nach vorn warf, rannten Xaver und Colin in der Nachspielzeit alleine auf den Torhüter zu. Xaver legt quer, Colin schiebt ein, 3:1. Ende.

 

Fazit

Wir sollten in den letzten beiden Ligaspielen nochmals eine Schippe drauflegen, denn wir bekommen offensichtlich nichts geschenkt. Es ist allerdings bemerkenswert, wie uns Moral und Teamgeist wiederholt in ein fast verlorenes Spiel zurückbringen. Zehn spielentscheidende Tore in den letzten acht Minuten sind uns in dieser Saison gelungen und haben sage und schreibe zwölf Punkte "gerettet". Das ist eine irre Statistik, die zur Schonung unserer Nerven nicht unbedingt fortgeführt werden muss. Aber "Einfach" können wir scheinbar nicht.

 

D.G.

 

Blitzturnier, 18.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Morten, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. SG Dynamo Dresden U12 1:1

ELS vs. Tennis Borussia Berlin U12 2:0

ELS vs. RasenBallsport Leipzig U12 0:1

ELS vs. Hannover 96 U12 0:2


Spielbericht

Beachtlicher Auftritt

 

Es war für unsere Mannschaft eine herausragende Möglichkeit in so einem tollen Rahmen – die offizielle (Wieder)Eröffnung unserer Südkampfbahn – gegen vier sehr leistungsstarke Nachwuchsmannschaften ein Turnier zu absolvieren und den Lernprozess voranzutreiben.

Es sei vorweggenommen: Dies ist uns bestens gelungen. Im ersten Duell gegen die SG Dynamo Dresden spielten wir auf dem kleinen Feld 2, das sorgte zunächst einmal für ein recht zerfahrenes, auf engem Raum geführtes Spiel. Doch mit der Zeit entzerrte sich das Geschehen. Die Dresdener agierten viel über Einzelaktionen, die Eintracht versuchte sich im Umschaltspiel mit wenigen Kontakten. In nicht wenigen Situationen sah es wirklich sehr schön aus und zeigte sich auch effizient. Zwar traf nur Colin für die Eintracht, doch viele andere Möglichkeiten wurden herausgespielt. Und dort liegt dann auch die Kritik: Die Chancenverwertung war nicht zeitgemäß. Umso ärgerlicher, dass die Dynamos in der vorletzten Minute den Ausgleich erzielten und das Spiel somit „nur“ 1:1 endete.

In der zweiten Partie trafen wir auf physisch sehr starke Berliner, die mit viel Wucht und auch vielen langen Bällen auftraten. Daran mussten wir uns zunächst anpassen und die ersten zehn Minuten überstehen. Mit der Zeit konnten wir uns immer häufiger lösen und eigene Angriffe starten. Xaver eroberte mit viel Einsatzbereitschaft gegen den viel größeren Gegenspieler den Ball und flankte ihn in die Mitte. Dort rannte Morten goldrichtig ein und verwandelte den schwer zu verwertenden Ball. Wenig später kamen wir über einen Konter zum zweiten Treffer. Ein fantastischer tiefer Ball kommt zu Morten, der den Torhüter umkurvt und mit links einschiebt. Der 2:0-Sieg war insbesondere für die Einsatzbereitschaft, Cleverness und mannschaftlichen Geschlossenheit ein verdienter.

Im nächsten Spiel trafen wir auf die RasenBaller vom Cottaweg. Die umtriebige, wilde, gedankenschnelle Spielweise der Roten Bullen liegt uns nicht wirklich, zumal wir oft nicht so rasch im Kopf und den Beinen waren. Immer wieder kamen wir einen Schritt zu spät, versteckten uns und schoben uns nicht vor den Gegenspieler. Somit war es sehr schwer, ein gescheites Konterspiel aufzuziehen. Den einzig richtig guten Konter, den wir hatten, wird leider mit einem Foul unterbunden, das nicht einmal gepfiffen wurde. Morten war auf und davon, sein Gegenspieler zog so lange am Trikot, bis er ihn eingeholt hatte und den Ball klären konnte. Schade für Morten und uns. Durch die gute Anfangsphase der RasenBaller, in der sie auch einen Treffer erzielten, ging das Spiel leider mit 0:1 an sie.

Im letzten Aufeinandertreffen stand uns der Nachwuchs von Hannover 96 gegenüber. Zum offiziellen Start des Vereinsfestes um 14:00 Uhr liefen die beiden Teams unter großem Applaus ein und legten mit Anpfiff sofort los. Leider knipste Hannover früh, doch die Eintracht blieb dran und kam immer wieder über schnelles Spiel durch das Zentrum oder den rechten Flügel. Mehrmals begeben sich die Eintrachtler in gute Schusspositionen, doch ließen jegliche Entschlossenheit missen. Die Chancen, die sie wahrnahmen, konnten sie leider nicht im Tor unterbringen. Sehr schade, denn ein eigener Treffer wäre für das Engagement mehr als verdient gewesen, stattdessen trafen die Hannoveraner nochmals, die auch vor RB Leipzig und uns das Turnier gewannen.

 

Fazit

Für uns war es eine super Erfahrung, die wir auch sehr positiv gestalteten. Beide Torhüter und die Verteidiger machten einen super Job. Lediglich vier Gegentreffer in 108 Minuten ist eine überragende Bilanz! Im Mittelfeld waren wir sehr fleißig, auch wenn wir punktuell im Zweikampfverhalten die Entschlossenheit und Schärfe nicht voll ausschöpften. Läuferisch und technisch waren wir dort gut aufgelegt. Vorn knipsten wir leider nur dreimal, da uns ab und an die Finesse oder die Zielstrebigkeit fehlte. Da war viel mehr drin und vielleicht zwei bis drei Punkte mehr. Dennoch können wir mit dem Auftritt sehr zufrieden sein und haben den Maßstab für die kommenden Aufgaben hoch gelegt.

 

D.G.

 

19. Spieltag, Landesklasse Nord, 11.05.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. FC Eilenburg 4:4 (1:3)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Bela, Arthur, Xaver – Colin (Eingewechselt: Benjamin, Gustav, Karl, Rafael)

 

Tore

0:1 FC Eilenburg (16.), 1:1 Jordi (17.), 1:2 FC Eilenburg (21.), 1:3 FC Eilenburg (23.), 1:4 FC Eilenburg (38.), 2:4 Xaver (48.), 3:4 Vincent (56.), 4:4 Xaver (60.+2)


Spielbericht

Dramatische Schlussphase sichert wichtigen Punktgewinn

 

Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften im November 2018 endete satt mit einem 4:0 für die Eintrachtler, die im Sparkassen Nachwuchszentrum bestens aufgelegt Platz zwei zurückeroberten. Seitdem gaben sie diese Platzierung nicht mehr aus der Hand und würden es aufgrund der (noch) besseren Tordifferenz auch im Falle einer Niederlage nicht tun. Doch der Blick auf das Restprogramm sagt: Ein Remis sollte es mindestens sein, um den Abstand zu wahren.

Das Spiel ging bei sehr nassen Verhältnissen ordentlich los. Die Eintracht bemühte sich um Spielkontrolle, spürte aber schnell, dass der Gast gut aufgelegt ist und uns wohl ordentlich Gegenwehr bieten würde. Hüben wie drüben flogen die ersten Abschlüsse in Richtung Tor, in der 16. und 17. Minute schlug der Ball erstmals ein. Zunächst ging der FC Eilenburg nach einer Ecke in Führung, wenig später glich Jordi via abgefälschtem Fernschuss aus. Es war gewissermaßen der Start in einen kuriosen und später hochdramatischen Spielverlauf. Die Eilenburger schüttelten den Gegentreffer gut ab und erhöhten die Schlagzahl. Unsere Jungs bekamen im defensiven Umschaltspiel Probleme, kam oft einen Schritt zu spät. So gab es in der Folge unzählige Eckbälle, da wir uns oftmals nicht anders zu helfen wussten. Beide Tore zum 1:2 und 1:3 fielen aus einer solchen. Erst verteidigen wir den zweiten Ball und Rückraum nicht, danach schlägt der Drehschuss im Hinfallen im linken Eck ein. Beim nächsten Treffer war dann niemand mehr für etwas zuständig – weder für den Kopfballspieler, noch für das Verteidigen des langen Pfostens. So ging es dann auch in die Pause.

In der Halbzeit wurde es etwas deutlicher, da wir Grundlagen vermissen ließen und Dinge taten, die bei uns längst auf dem Index standen. Zudem stellten wir das System auf ein nie erprobtes 3-2-2 um. Alle Maßnahmen zeigten Wirkung. Die Eintracht stabilisierte sich und wollte das Spiel nach und nach an sich nehmen. Ein später zweiter Treffer könnte genügen, nur kein eigenes mehr kassieren. Da lag der Hase im Pfeffer. Zwar machten wir unsere Sache gut, ließen lange Zeit nur zwei Torschüsse zu, einer davon wurde jedoch ins kurze Eck geschoben – 1:4. Erstaunlich, dass die Mannschaft die Köpfe nicht hängen ließ und an sich glaubte, auch wenn weiterhin viele nicht unerhebliche Kleinigkeiten in der Ballverarbeitung oder Torschussvorbereitung misslangen. Als der Glaube zu schrumpfen drohte, wuselte sich Xaver in den Strafraum und traf zunächst nur den Pfosten, konnte den Abstauber aber gedankenschnell verwandeln. So stand es nur noch 2:4 bei noch zwölf zu spielenden Minuten. Weitere aussichtsreiche Angriffsversuche ließen wir bis zum Eckball in der 56. Minute liegen, der jedoch saß wie angegossen. Vincent köpfte den Ball überlegt ins freie lange Eck zum Anschlusstreffer. Jetzt war was los. Wütende Angriffsversuche wurden unternommen, doch mit der Kopf-durch-die-Wand-Methode kamen wir nicht sehr weit. Der Schiedsrichter hatte längst die Nachspielzeit verkündet, da rollte nochmals ein Angriff über die linke Seite. Der Ball wurde zu Xaver durchgespielt, der ohne Balance, seinem Gegenspieler körperlich unterlegen und aus der Drehung in Richtung Tor schoss. Dieser fälschte den Ball aber so unglücklich und verdeckt ab, dass der Torhüter ahnungslos in die eine Richtung hechtete, der Ball aber im Schneckentempo ins lange, verlassene Eck trudelte. Der Ball war noch nicht mal über die Linie gekullert, da rannte die Reservebank wie von der Tarantel gestochen auf das Spielfeld, um mit jedem zu jubeln, der ein weißes Trikot trug. Die Erleichterung war zu spüren, denn das könnte einer der entscheidenden Treffer auf dem Weg zu unserem großen Ziel sein.

 

Fazit

Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, muss man eingestehen, dass der FC Eilenburg an diesem Tag – insbesondere aufgrund der starken ersten Halbzeit – die bessere Mannschaft war. Wir schafften lange Zeit kein Mittel dagegen zu finden, konnten erst nach der Pause in das Spiel hineinfinden. Gemessen an der gesamten Saisonleistung und am bislang betriebenen Aufwand und Fleiß war der Ausgleich hochverdient. Denn bislang gaben wir – mit Ausnahme des Kickers-Spieles – nie auf, trafen regelmäßig spät zur Entscheidung und waren in fast jedem Spiel die fußballerisch, läuferisch und taktisch bessere Mannschaft. Aber das dramatische 4:4 zeigte uns aber auch, dass wir noch einen extrem langen, steinigen Weg vor uns haben, obwohl die Saison in eineinhalb Monaten bereits vorbei ist.

 

D.G.

 

18. Spieltag, Landesklasse Nord, 05.05.2019

SG Rotation Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 3:8 (1:6)

 

Aufstellung

Willi – Lorenz, Vincent (C), Jill – Bela, Arthur, Xaver – Colin (Eingewechselt: Gustav, Hagen, Karl, Rafael)

 

Tore

0:1 Colin (3.), 0:2 Colin (5.), 0:3 Colin (12.), 0:4 Arthur (19.), 0:5 Bela (20.), 1:5 SG Rotation (22.), 1:6 Colin (30.), 1:7 Arthur (32.), 2:7 SG Rotation (32.), 3:7 SG Rotation (33.), 3:8 Karl (41.)


Spielbericht

Überragende erste Halbzeit ebnet den Weg

 

Wir trafen am 18. Spieltag auf das bislang heimstärkste Team (hinter RB Leipzig) und wussten um die Schwere der Aufgabe. Der sehr kleine Kunstrasenplatz verlangte von uns ein kluges und technisch versiertes Spiel. Zudem passten wir uns erstmals in dieser Saison mit dem Spielsystem an und spielten „überraschend“ in einem offensiv interpretierten 3-3-1.

Die Umstellung und die Aufgabe setze unsere Mannschaft überwältigend um! Die ersten zwanzig Minuten hatten etwas von Silvester, in jeder Minute gab es etwas Besonderes zu bestaunen, ständig war etwas los. Colin schnürte dank tollen Teamspiels einen Blitz-Hattrick, Arthur und Bela erhöhten auf 5:0 nach zwanzig Minuten. Wir agierten zweikampfstark, spielten schnell, direkt und zielstrebig. So erhielten wir reihenweise Torschuss-Möglichkeiten, die wir in der Regel mutig annahmen und immerhin fünfmal zu nutzen wussten. Danach erfasste uns eine kurze Denkpause, in der wir zu passiv und gedankenlangsam unterwegs waren. Das 1:5 darf daher als gerechte Konsequenz angesehen werden. Schön, dass uns diese kleine Phase nicht aus der Bahn warf und Colin zum 6:1 vollendete.

In der Halbzeitpause wechselten wir viel durch, probierten im Laufe der zweiten Halbzeit teils wilde Positionsbesetzungen durch. So spielten unsere offensiven Außen mit einmal in der Verteidigung. Dennoch erspielten wir uns weitere Torchancen, die wir aber bis auf zwei Ausnahmen einfach so liegen ließen. Oftmals fehlte die Cleverness und Übersicht, manchmal wollten wir aber auch ein Schleifchen um den Angriff binden. Leider verpassten wir auch im Vorwärts- und Umschaltspiel unsere Geradlinigkeit. Ewige Denkpausen und Dribbling-Passagen schläferten unser Spiel ein, Genörgel bei Auswechslungen prägten das wenig teamorientierte Spiel in der zweiten Halbzeit. Das 2:2 im zweiten Abschnitt war daher gerecht.

 

Fazit

Die erste Halbzeit hat uns allen großen Spaß bereitet. Mit viel Power, Spielverständnis, Gedankenschnelligkeit und Teamgeist zeigten wir überragende 30 Minuten. Im zweiten Abschnitt probierten wir viel, ließen aber auch wichtige Elemente vollkommen vermissen. Gut, dass wir einen satten Puffer erspielt hatten.

 

D.G.

 

Testspiel, 28.04.2019

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 6:3 (1:1, 5:3)

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Tore

Bela, Colin, Xaver


Spielbericht

Wichtige Orientierung

 

In 50 Tagen ist die D1-Saison vorbei, wenn wir unsere Sache nicht außergewöhnlich gut machen und um eine Woche verlängern (dürfen). Der heutige Test sollte vor den zwei kniffligen Spielen bei der SG Rotation Leipzig und zu Hause gegen den FC Eilenburg als gute Orientierung dienen. Der wurde er bestens gerecht.

Zunächst starten wir mit viel Geschick und Ruhe im Spielaufbau, brachten dabei unsere offensiven Spieler gut in Szene, die es mit einem überragenden Spielzug zum 1:0 dankten. Schon zuvor zeigten wir mehrfach sehr kreative und schöne Ansätze, die noch nicht von Erfolg gekrönt waren. Leider vergaßen wir hinten die so wichtige Kommunikation und kassierten das 1:1. So ging es nach temporeichen, beidseitig offensiven 30 Minuten in die erste von zwei Pausen.

Im zweiten Abschnitt wechselten wir im Block. In diesem stachen besonders Lisa und Lorenz heraus, die unter viel Druck jede Situation versuchten spielerisch zu lösen, das auch oftmals gut gelang. Leider fehlte es uns vorn an der zündenden Idee, der Durchschlagskraft, Übersicht und der Überzeugung im Abschluss. Dass der Gastgeber daher davonzog, war die logische Konsequenz.

Im letzten Spieldrittel – dieses Mal 25 Minuten – nahmen wir das Heft des Handels wieder mehr in die Hand, ließen den Ball gut laufen und sorgen für viele aussichtsreiche Angriffe. Das Abschlussglück fehlte etwas, allerdings mussten wir auch im gesamten Spiel einige Male auf die Paraden von Ben und Willi hoffen. Die Chancenverwertung glich sich also in etwa aus.

 

Fazit

Ergebnisse sind bei Testspielen zweitrangig, wir wollten im Rhythmus bleiben und auf sehr gutem Niveau an den wichtigen Trainings- und Ausbildungspunkten arbeiten. Das haben wir ordentlich gemacht und schnell gemerkt, wann wir belohnt und wann wir bestraft werden.

 

D.G.

 

17. Spieltag, Landesklasse Nord, 14.04.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. RasenBallsport Leipzig U12 2:4 (0:3)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Arthur, Karl, Bela – Colin (Eingewechselt: Ben, Gustav, Hagen, Xaver)

 

Tore

0:1 RBL U12 (20.), 0:2 RBL U12 (22.), 0:3 RBL U12 (24.), 0:4 RBL U12 (34.), 1:4 Vincent (44., FE), 2:4 Karl (59.)


Spielbericht

Starke zweite Halbzeit

 

Am Samstagmorgen lautete das Duell Zweiter gegen Erster. Diese Tabellenkonstellation traf dabei auf alles zu: Hinrunde, Rückrunde, Gesamttabelle, geschossene Tore, Anzahl Gegentore – ein wahres Spitzenduell zweier Teams, die im Oktober bereits aufeinandertrafen und ein extrem temporeiches und mitreisendes Spiel boten. Endstand 1:3.

Damals hätten wir uns beinahe für den couragierten Auftritt belohnt, spielten eine bockstarke erste Halbzeit und verloren in den Schlussminuten die Kraft. Dieses Mal war es gewissermaßen umgekehrt. Wir hatten scheinbar großen Respekt vor dieser Aufgabe, es fehlte an Mut, an Entschlossenheit und Handlungsschnelligkeit. So kam RB Leipzig immer wieder zu gefährlichen Angriffen, die zunächst ungenutzt blieben. Als wir dachten, dass sich das Spiel etwas ausgleichen würde, trafen sie binnen vier Minuten drei Mal und das leider unweit des Pausenpfiffs. Die Hypothek war schon groß, zumal wir in der 30. Minute freistehend den moralisch gesehen wichtigen Anschlusstreffer freistehend auf dem Fuß hatten.

So nahmen wir uns vor, in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht an den Tag zu legen und mutiger aufzutreten. Das 0:4 kurz nach Wiederanpfiff war hart und hätte einen heftigen Einbruch bedeuten können, doch er läutete vielmehr ein anderes Spiel ein. Die Eintracht spielte nun sicherer und fintenreicher im Spielaufbau, schaffte es, mit mehreren Spielern auf die letzte Reihe zuzulaufen. So entwickelten wir nach und nach immer mehr Torgefahr. Hagens risikoreiche Direktabnahme verfehlte ihr Ziel knapp, auch weitere Angriffe waren verheißungsvoll. In der 44. Minute war es dann endlich soweit, ein Konter konnte nur via Foul im Strafraum gestoppt werden, den Elfmeter verwandelte Kapitän Vincent souverän. In der Folge vergaben wir noch eine einhundertprozentige Chance, als wir mit zwei Spielern alleine auf den Torhüter liefen. Insgesamt charakterisierte die zweite Halbzeit ein stetiges Auf und Ab, beide Teams waren angriffs- und umschaltlustig. Es machte Spaß, diesen dreißig Minuten beizuwohnen. Aus unserer Sicht natürlich deshalb, weil wir noch einen zweiten Treffer nachlegen. Eine tolle Kontersituation spielen wir im letzten Spieldrittel direkt und schnörkellos aus, Karl netzt mit links ins rechte Eck – fleißiges Trainieren lohnt sich!

 

Fazit

Die zweite Halbzeit war sehr ausgeglichen und ging ergebnistechnisch mit 2:1 an uns. Schade, dass wir zunächst nicht gut ins Spiel fanden und mit einem zu großen Rückstand in das Spiel hinein fanden. Kompliment dafür, dass wir uns nicht hängen ließen, sondern fleißig waren. Im Gegensatz zum Hinspiel ging uns nicht die Puste aus. Mit dieser Leistung können das noch schöne, erfolgreiche fünf finale Spiele werden. Und schauen wir mal, vielleicht dürfen wir noch eine Woche dranhängen.

 

D.G.

 

16. Spieltag, Landesklasse Nord, 06.04.2019

FC Blau-Weiß Leipzig vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:13 (0:6)

 

Aufstellung

Ben – Vincent (C), Lisa – Gustav – Bela, Karl, Hagen – Colin (Eingewechselt: Arthur, Jill, Lorenz, Willi)

 

Tore

Colin (4), Arthur, Bela, Karl, Lorenz (je 2), Gustav


Spielbericht

Spielerisch einen Schritt nach vorn gemacht

 

Wir trafen heute bei schönstem Wetter auf den Tabellenvorletzten FC Blau-Weiß Leipzig, der uns im Hinspiel – allerdings mit größtenteils anderer Zusammenstellung – sehr viel abverlangte und nur knapp mit 0:1 unterlag.

Wir hatten in der vergangenen Trainingswoche den Schwerpunkt auf das Spiel mit wenig Ballberührungen, viel Bewegung in eine anspielbare Position sowie der Orientierung gelegt. Wir nahmen uns fest vor, dies auch auf den Wettkampfplatz zu übertragen. Die Mannschaft setzte dies in der ersten Halbzeit gut um, schaffte es in den meisten Szenen, den Ball zügig zu bewegen und Zielstrebigkeit zum Strafraum aufzubauen. Entsprechend viele Torabschlüsse bekamen wir zu sehen, von denen wir bis zum Pausenpfiff allerdings „nur“ sechs zu nutzen wussten. Manchmal zeigten wir uns sehr cool vor dem Tor, einige Male jedoch fehlte der letzte Extrapass oder der konsequente Abschluss.

Der zweite Abschnitt startete nach dem vierfachen Wechsel etwas holprig. Wir fielen wieder in das Muster, alles mit Dribblings lösen zu wollen, verschleppten damit das Tempo, verwickelten uns in Zweikämpfe und gaben dem Gastgeber die Möglichkeit, den Raum eng zu gestalten. Mit der Zeit machten wir es viel besser, erspielten uns viele Umschaltmomente und kombinierten auch im Druck gut aus. So vielen nach und nach wieder reichlich Treffer, die wir insbesondere durch Übersicht und Handlungsschnelligkeit herausspielten. Der Sieg fiel in der Höhe von 13:0 natürlich für die Blau-Weißen heftig aus, unserer Mannschaft muss man allerdings auch attestieren, dass sie die Trainingsinhalte sehr gut verstanden und sogar erfolgreich im Wettkampf umgesetzt haben. Das konnte sich sehen lassen.

 

Fazit

Es hat viel Spaß gemacht, da die Spielfreude der Mannschaft für jeden auf und neben des Platzes spürbar war. Das Ergebnis ist das eine, die Art und Weise das andere.

 

D.G.

 

Blitzturnier, 30.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. VfL Wolfsburg 1:0

ELS vs. 1. FC Union Berlin 2:4

ELS vs. RasenBallsport Leipzig I 2:2

ELS vs. RasenBallsport Leipzig II 2:2

ELS vs. FC Rot-Weiß Erfurt 1:1

 

Kader

Bela, Benjamin, Bruno, Giacomo, Gustav, Hagen, Karl, Lisa, Lorenz, Nick, Rafael, Rasmus, Vincent S., Xaver


Spielbericht

Viele wertvolle Erfahrungen gesammelt

 

Am sonnigen Samstag trafen wir in einem Blitzturnier auf den Nachwuchs diverser Nachwuchsleistungszentren und spielten gegen jedes Team 25 Minuten. Spielzeit satt und Erfahrungen satt!

Das Turnier startete gut für uns. Gegen den VfL Wolfsburg merkten wir schnell, wie temporeich es heute ablaufen würde, dass wir schnelle, klare Entscheidungen treffen und stets wachsam sein müssen. Wir versuchten es über das Konterspiel und fuhren gut damit. Immer wieder stießen wir in den torgefährlichen Bereich, brauchten aber noch etwas, bis wir die Präzision entdeckten. Mit der Zeit glich sich das Spiel aus, Wolfsburg versuchte uns einige Male mit Tempo zu überrumpeln und hatte nach unserem Führungstreffer auch noch die Möglichkeit selbst zu treffen. Aber da dies nicht gelang, freuten wir uns über den tollen Beginn des Blitzturnieres.

In der zweiten Partie trafen wir auf den 1. FC Union Berlin und die legten direkt los wie die Feuerwehr. Wir spielten nun auf dem viel größeren Feld 1, hatten daher Probleme uns im Anlaufverhalten umzustellen. Das nutzte unser Kontrahent mit starkem Spielaufbau, Positions- und Umschaltspiel. Alles war sehr genau, temporeich und torgefährlich. Es hat eine Freude bereitet, ihnen dabei zuzuschauen, auch wenn wir eigentlich ja für die weiß Gekleideten waren. Doch diese nahmen sich der Herausforderung an, netzten nach vier Gegentoren selbst zweifach und hätte durchaus – zugegebenermaßen wie die Berliner – mehr Tore erzielen können. Es war einfach ein rasantes, spannendes und sehr ansehnliches Fußballspiel.

Das dritte Spiel stieg gegen den Co-Gastgeber RB Leipzig und verlief wieder etwas ausgeglichener. Zwei eigenen Treffern stand zwei Gegentreffern gegenüber. Besonders einen Spieler bekamen nicht in den Griff und blieben vor trotz teils toller Angriffe zu ineffektiv, weshalb am Ende ein gerechtes 2:2 zu Buche steht.

Das tat es dann auch im nächsten Aufeinandertreffen gegen die RasenBaller, nur bezwangen wir uns dieses Mal selbst. Wir führten 2:0, fuhren reihenweise Angriffe, nutzten aber keine weiteren mehr. Kurz vor Schluss ließen wir uns zwei von drei gefährlichen Kontern einschenken. Da war die Enttäuschung der Jungs sehr groß. Man merkte aber auch, dass so langsam die Kräfte schwanden – gedanklich und physisch.

Ein letztes Spiel stand auf dem Programm. Es ging gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Es ging rauf und runter, manchmal auch etwas wild und weniger durchdacht. Zum Abpfiff hin quälten sich die Kids über den Platz, ließen aber keinerlei Einsatz vermissen. So erreichten wir ein weiteres Unentschieden.

 

Fazit

Es war eine wertvolle Erfahrung. Wir haben gesehen, dass unsere Ausbildungsschwerpunkte noch intensiver verfolgt werden könnten und es Sinn ergibt, an diesen Dingen dran zu bleiben. Besonders auch deswegen, da wir in vielen Situationen gezeigt haben, dass wir gedanklich, taktisch und technisch mithalten können, auch wenn das ein oder andere Entwicklungspotential noch in uns schlummert.

 

D.G.

 

15. Spieltag, Landesklasse Nord, 23.03.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. SG Olympia Leipzig 1:1 (1:1)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Lisa – Jordi – Karl, Gustav, Jill – Bela (Eingewechselt: Colin, Rafael, Xaver)

 

Tore

1:0 Bela (9.), 1:1 SG Olympia (29.)


Spielbericht

Uns das Leben sehr schwer gemacht

 

Wir traten heute bei allerbestem Wetter gegen die SG Olympia Leipzig an, die seit einigen Spieltagen einen sagenhaften Lauf hat und sehr viele Punkte einsammelte. Wir mussten ganz kurzfristig auf Arthur verzichten, schienen aber ansonsten gut drauf zu sein.

Das Spiel verlief zunächst offen, der Gegner positionierte eine tiefstehende Dreier-Kette vor sein Tor, in jenem ein Riese stand. Wir hatten gehofft, dass sich vor diesen vier Spielern ein offenes Spiel gestaltet, doch bereits nach wenigen Minuten war klar, dass wir wohl das Spiel machen und uns durch die engen Reihen kombinieren müssen. Einmal fuhren wir einen zügigen Angriff durch die Mitte, Bela schlug zwei schöne Haken und schoss den Ball ins rechte Eck. Das war die beste Szene der ersten Halbzeit. Ansonsten war unser Spiel von Einseitigkeit geprägt. Immer wieder probierten wir es über dieselbe Seite, rannten in den Druck, befreiten uns selten. Uns fehlte die Geduld und die Übersicht, den Gegner freute es und antwortete mit vereinzelten Kontern und vielen langen Bällen. Torchancen waren beiderseits eher Mangelware, wir fanden vorn keine Lücken, der Gast die Spielrichtung. Kurz vor der Pause gingen wir einem langen Ball unentschlossen hinterher, mussten uns also mit dem Klären zum Eckball behelfen, der war auch noch drin. Irgendwie symptomatisch.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, der eine wollte nicht, der andere konnte nicht. Wir kamen nicht durch, machten das Feld zu klein, spielten lange, ungeduldige Bälle. Eine gute Aktion in die Tiefe gelang uns noch, doch Bela scheiterte am Torhüter, kurz vor Schluss traf Colin aus der Distanz nur die Querlatte.

 

Fazit

Der Gegner hat uns heute mit seiner Spielweise vor viele schwer lösbare Aufgaben gestellt und wir haben uns nicht lösungsorientiert verhalten. That’s it!

 

D.G.

 

14. Spieltag, Landesklasse Nord, 16.03.2019

SC Concordia Schenkenberg vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 0:14 (0:5)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jordi – Rafael – Jill, Arthur, Karl – Bela (Eingewechselt: Benjamin, Colin, Hagen, Xaver)

 

Tore

Arthur (4), Karl (3), Jill, Xaver, Colin (je 2), Hagen


Spielbericht

Viele Tore und Erkenntnisse

 

Nach dem schwierigen Spiel beim 1. FC Lokomotive Leipzig gastierten wir beim SC Concordia Schenkenberg. Wir wollten unsere Siegesserie fortführen und spielerisch im Vergleich zum vergangenen Wochenende zulegen.

Leider erwies sich der Gegner wie erwartet defensiv und wenig durchschlagskräftig. Wir waren also gefragt, klug und gedankenschnell zu handeln. Dies gelang uns in den ersten Minuten auch, obwohl wir gute Spielzüge und Chancen ungenutzt ließen. 5:0 stand es nach 17 Minuten. Mit dem Spielstand ging es auch in die Pause, da wir in der Folgezeit wenig aus unseren Möglichkeiten machten und viele einfache Dinge in Vergessenheit geraten ließen. So spielten wir gern in den Druck, führten Konter über die Außenbahn statt das Zentrum aus und wussten in der Box nicht die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit lief es viel besser. Die vier Treffer in den ersten acht Minuten waren kein Zufall, wir waren gedankenschnell und setzten stets nach. So ließen wir die Angriffe weiterleben. Schlussendlich gewannen wir das Spiel mit 14:0, obwohl wir sehr viele Großchancen nicht zu nutzen wussten. Ärgern dürfen wir uns nicht über das, sondern auch über die schwache Ausführung unserer Eckbälle und Konterchancen. Zwei Punkte, die wir genauer unter die Lupe nehmen werden.

 

Fazit

Schön, dass wir unsere Tabellenführung (hinter RB Leipzig) ausbauen konnten und vierzehn Treffer erzielten. Spielerisch gab es viele großartige Ansätze, die teils auch zu Toren führten. Dennoch offenbarte uns das Spiel, dass wir einige wichtige Grundlagen weiter festigen müssen. Wir freuen uns, mit einer interessanten Aufgabe in die neue Trainingswoche zu starten.

 

D.G.

 

13. Spieltag, Landesklasse Nord, 09.03.2019

1. FC Lokomotive Leipzig U12 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 2:3 (1:1)

 

Aufstellung

Willi – Vincent (C), Jill – Jordi – Bela, Arthur, Karl – Colin (Eingewechselt: Benjamin, Gustav, Lisa, Xaver)

 

Tore

0:1 Jill (15.), 1:1 1. FC Lok (19.), 1:2 Colin (31.), 1:3 Bela (52.), 2:3 1. FC Lok (56.)


Spielbericht

Wildes Spiel, widrige Bedingungen, wichtiger Dreier

 

Drei Monate dursteten unsere Jungs nach einem Pflichtspiel. Diese Zeit wussten wir aber mit 16 Hallenturnieren, drei Testspielen sowie vielen Trainingseinheiten gut zu nutzen. Die Mannschaft hat sehr fleißig und auch kritisch an sich gearbeitet und große Ziele ins Visier genommen. Der erste Schritt ist aber der wichtigste, der stand uns heute bevor, war aber zugleich ein ganz schwieriger.

Wir trafen auf den 1. FC Lokomotive Leipzig, den wir zwar in der ersten Pokalrunde besiegen konnten, jenem aber in der Liga zwei Wochen später in der Schlussminute mit 0:1 erlagen. Wir erwarteten ein packendes, knappes Match, der starke Wind tat sein Übriges dazu. Es war von Anfang an ein wildes Spiel. Nach und nach erspielten und erarbeiteten wir uns die ersten Möglichkeiten, doch noch fehlte etwas das Abschluss-Glück und die Cleverness im torgefährlichen Bereich. Das überkam uns dann aber in der 15. Minute, als Jill einen Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum brachte, Karl den Ball unterlief und damit alle überraschte – auch unsere Ersatzbank. Denn mit einmal lag der Ball im Netz, keine wusste wie und warum. Das so wichtige 1:0 hätte uns mehr Selbstvertrauen gegeben, wenn der Ausgleich nicht vier Minuten später gefallen wäre. Wir hatten beim Löschen etwas Probleme, konnten den Ball weder klären noch festmachen, ein abgefälschter Fernschuss segelte unhaltbar in den langen Winkel. Mit diesem Spielstand gingen wir dann auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt wollten wir wieder etwas schärfer anlaufen, für Ballgewinne und viel Umschaltspiel sorgen. Keine sechzig Sekunden nach der Bitte in der Halbzeitansprache setzte Colin die Vorgabe bilderbuchmäßig um, schob dem Torhüter einen Beinschuss, sodass der Ball in aller Seelenruhe an den Innenpfosten und von dort ins Netz rollte. Das Tor war der Brustlöser, fortan spielten wir viel mutiger uns selbstbewusster. Zwar rannten wir ab und an noch in einen Konter, tauchten aber selbst reihenweise vor des Gegners Tor auf, oft in Gleichzahl, nicht selten in Überzahl oder ganz alleine. Klares Fazit: Cooler vor dem Tor werden, wir ließen unfassbar viele Großchancen und beste Kontermöglichkeiten aus. Gut, dass sich das nicht rächte, sondern Bela ganz fein auf 3:1 stellte. Wir hätten aber wissen müssen, dass das Spiel damit noch nicht vorbei ist. Wir fühlten uns zu sicher, sodass Lok durch eine Verkettung von mangelnder Konsequenz zum 3:2 kam. Wir mussten nun also noch vier Minuten plus zwei Zusatzminuten überstehen, was wir auch ganz gut taten.

 

Fazit

Bei den heutigen, verrückten Windbedingungen entwickelte sich ein schwieriges Spiel, das neben den fußballerischen Elementen vor allem charakterliche und mannschaftsorientierte verlangte. Da waren wir gut, bissen uns rein, machten das eine Tor mehr, obwohl wir viele weitere links liegen ließen. Dies müssen wir uns für die nächsten Spiele vornehmen, denn wenn wir uns nicht belohnen, werden wir irgendwann bitter bestraft. Der erste Schritt ist getan, wir wollen nun auch die nächsten gehen.

 

D.G.

 

Testspiel, 03.03.2019

Radebeuler BC vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 1:5 (0:0)

 

Kader

Arthur, Bela, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Mascha, Rafael, Vincent, Willi, Xaver

 

Tore

0:1 Jordi (40.), 0:2 Bela (42.) 0:3 Bela (46.), 1:3 RBC (49.), 1:4 Xaver (53.), 1:5 Colin (57.)


Spielbericht

Gelungene Generalprobe

 

Lange durften wir darauf warten und arbeiteten sowie lernten in der Zeit fleißig vor uns hin. Nun steht der Start in die Rückrunde kurz bevor und in Vorbereitung dessen gab es ein finales Testspiel. Wir spielten beim Tabellendritten der Landesklasse-Mitte und absolvierten zweimal 35 Minuten.

Die Anfangsphase deutete dabei schon sehr auf das hin, was uns quasi die kompletten siebzig Minuten erwarten würde. Wir machten das Spiel, der Gegner verdichtete das Zentrum und wagte sich nur selten über die Mittellinie. Die Eintracht agierte sehr sicher im Spielaufbau. Mascha und Vincent zeigten ein tolles Positions- und Aufbauspiel, die Ballabholung und -verteilung durch Jordi und Arthur gelang sicher. Vorn suchten wir noch nach den Lücken, agierten dafür etwas zu passiv. Es fehlte der Tiefgang, das Gegner-Lösen und das Lückenbesetzen. Mit der Zeit verbesserten wir das und kamen zu den ersten großen Chancen, die wir aber nicht zu nutzen wussten. Nach knapp achtzehn Minuten erfolgte der erste Blockwechsel, der auch erst einmal etwas den Spielfluss nahm. Doch auch die sieben Feldspieler nahmen sich der offensiven, dominanten Spielweise an, konnten jedoch ebenso trotz großer Chancen keinen Treffer herbeiführen. Spielerisch wirkten wir nicht ganz so sicher wie zuvor, zeigten dafür ein besseres Umschaltspiel. Mit einem 0:0 gingen wir in die Halbzeitpause. Für die ersten 35 Minuten nach Abschluss der Hallensaison sah das alles sehr ordentlich aus. Einziges Manko: Es fehlen die Tore, Möglichkeiten gab es mehr als genügend. Der Gastgeber hatte eine aufzuweisen, doch Willi konnte diesen Schuss im Nachfassen parieren.

In der zweiten Halbzeit mischten wir die Blöcke in ihrer Besetzung und den Positionen etwas durch, tauschten unter anderen Mascha (nun Sturm statt Abwehr), Jill (Abwehr statt Außenbahn), Xaver (Außenbahn statt Stürmer). Diese Änderungen fruchteten. Die Eintracht kam mit noch mehr Dampf in die Partie, legte im Pressing, Gegenpressing und Umschaltspiel einige Gänge höher, entwickelte den typischen D1-Fußball. Rasant, geradlinig, abschlussfreudig. Binnen elf Minuten stand es 3:0, die Spielweise war überwiegend sehr ansehnlich. Besonders das 1:0 war herausragend herausgespielt und hat sehr viel Spaß bereitet. Der Treffer für den Landesklasse-Mitte-Dritten resultierte aus einem Ballverlust im vorderen Drittel, infolgedessen vier Spieler ohne Rückwärtsaktion vor der Balllinie stehen blieben oder nur trabten. Der Rest verteidigte den Konter, der in der zweiten/dritten Welle vollendet wurde. Wir kamen den Schritt zu spät, den wir am Anfang gespart hatten. Schön, dass wir offensichtlich dafür bestraft wurden und der Lern-Effekt sofort einsetzte. Lobenswert: Das passierte und nur das eine Mal, ansonsten agierten wir nach Ballverlusten unglaublich jagdfreudig! Zwar kostete uns der Gegentreffer für wenige Minuten den Spielfluss, den wir dann aber mit dem 4:1 wiederfanden. Wir kombinierten uns wieder regelmäßig in den gefährlichen Bereich, hatten dabei unzählige Großchancen, nutzten sie bis hin zum 5:1 aus unserer Sicht.

 

Fazit

Der Test gab uns natürlich viel Selbstvertrauen, da wir sofort unter Beweis stellten, dass auch in der Rückrunde absolut mit uns zu rechnen ist. Wir agierten sehr teamorientiert, spielfreudig, mit der Zeit auch zielstrebig und temporeich. Einzig die Verwertung der Torchancen war heute nicht unsere große Qualität. Aber damit konnten wir heute leben.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 24.02.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Bela, Benjamin, Giacomo, Kalle, Luan, Marwin, Rafael, Vincent S.

 

Vorrunde

ELS vs. ATSV Frisch Auf Wurzen 2:1

ELS vs. JSG Profen/Elstertrebnitz 1:2

ELS vs. ESV Lok Beucha 4:0

ELS vs. SG Olympia Leipzig 1:2

ELS vs. Turbine Halle 0:1


Spielbericht

Unglücklicher Abschluss der Hallensaison

 

Ein allerletztes Mal in dieser Spielzeit hieß es nochmals die Hallenschuhe zu schnüren. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und uns perfekt aus dieser Saisonphase zu verabschieden.

Doch der Start verlief eher stockend. Gegen den ATSV Frisch Auf Wurzen zeigten wir zwar einen guten Start und führten mit 1:0, konnten jedoch sowohl unsere Angriffe nicht effizient zu Ende bringen als auch die Spielweise bis zum Schluss aufrechterhalten. Den Ausgleich bügelten wir zwar mit 2:1 aus, doch so richtig überzeugend war es nicht. Im zweiten Spiel setzte sich das Ganze fort. 0:2 hieß es nach exakt fünf Minuten. Zwar drängten wir darauf mit temporeichem und zielstrebigem Fußball, schafften jedoch nur einen Treffer. Zu spät wurden wir wach und fanden unseren Weg. In der dritten Begegnung trafen wir auf den ESV Lok Beucha und genossen ein leichtes Spiel. 4:0 hieß es nach zehn Minuten, die wir ohne große Schwierigkeiten bestritten. Leider ließen wir uns im vorletzten Spiel zu einfach auskontern und ausspielen. Es fehlten der letzte Biss und die notwendige Ordnung. Der Sieg für die Olympioniken ging daher in Ordnung. Im letzten Spiel waren wir zwar auch wieder sehr bemüht, doch weiterhin agierten wir glücklos und ohne die benötigte Durchschlagskraft. So schlossen wir wenig zufriedenstellend auf Rang vier ab.

 

Fazit

Wir stolperten heute über unsere Einstellung sowie die eigentlich verinnerlichten Grundlagen. Es fehlte an Power, Übersicht, Coolness und Glück. So beenden wir die Hallensaison als Vierter und freuen uns nun auf die Aufgaben im Freien. Wichtig ist nur, dass alle wieder eine Schippe drauflegen, wenn wir die Hinrunde mindestens bestätigen wollen.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 16.02.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd

 

Kader

Basil, Bruno, Elias, Marwin, Mika, Philip, Willi

 

Vorrunde

ELS vs. ATSV Frisch Auf Wurzen 2:0

ELS vs. SpVgg Leipzig 2:0

ELS vs. SG Olympia Leipzig 3:1

ELS vs. SV Tresenwald/Machern 1:0


Spielbericht

Das hat heute sehr viel Spaß gemacht!

 

Für die meisten sollte es heute der Abschluss der Hallensaison sein und damit die letzte Chance, nochmal etwas Feines auf’s Parkett zu bringen. Vorab: Die Jungs wussten diese bestens zu nutzen.

Zunächst trafen wir auf den ATSV Frisch Auf Wurzen und machten unser bestes Spiel. Sehr trickreich und kreativ trat unsere Mannschaft auf und konnte sich vorn immerhin mit zwei Treffern belohnen. Ansonsten taten wir uns schwer, auf das kleine Handballtor einen Treffer zu erzielen. Hier fehlten manchmal etwas die Cleverness und der Überblick. Doch letzteren bewiesen die Jungs dafür bei so vielen anderen Situationen des Spiels, sodass wir damit leben können. Das 2:0 war das Resultat einer super Partie.

In der zweiten Begegnung trafen wir auf die SpVgg Leipzig. Das Endergebnis war das gleiche, dieses Mal bekamen wir mehr Gegenwehr entgegengebracht, sodass wir in der Verteidigung sehr umsichtig sein mussten und im Spielaufbau nicht ganz so viel Zeit genossen. Dennoch fanden wir unseren Weg und ließen fast nichts anbrennen. Einmal musste Willi großartig parieren und tat es auch.

Im dritten Spiel war bereits eine kleine Vorentscheidung möglich und dafür engagierten wir uns auch. Zunächst gingen wir in Führung, dann misslang uns eine Spieleröffnung, die mit dem 1:1 bestraft wurde. Doch wir blieben cool und erarbeiteten uns mit viel Fleiß nach und nach die Oberhand zurück und konnten in der Schlussphase doppelt treffen. Das 3:1 ermöglichte uns unter Zuhilfenahme eines Remis des SV Tresenwald/Machern den vorzeitigen Turniersieg. Doch das letzte Spiel gegen selbigen Gegner wollten wir dennoch nicht zum Auslaufen zweckentfremden, sondern nochmals alles zeigen, was in uns steckt. Gegen den körperlich stärkeren und älteren Kontrahenten war das nicht ganz leicht, sodass es lange 0:0 stand. Wir bemühten uns zwar sehr, wussten auch dieses Mal viele Tricks anzuwenden und uns spielerisch aus schwierigen Situationen zu lösen, doch erst spät konnten wir den Siegtreffer erzielen.

 

Fazit

Es war ein super Auftritt unserer beinahe reinen U12-Mannschaft an diesem Tag. Es ist höchst lobenswert, wie spielfreudig wir unsere Aufgaben lösten, für alles eine spielerische Antwort suchten und selbst unser Torhüter fußballerisch super in unserem Spiel integriert war. Rundum ein gelungenes Turnier.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 09.02.2019

VfB IMO Merseburg

 

Kader

Willi, Jill, Vincent, Jordi, Bela, Karl, Colin, Gustav

 

Turnierbericht

Ein gutes Pferd spring nur so hoch es muss...und scheitert dann am letzten Hindernis.

 

Am Samstag waren wir beim U13-Hallenturnier von IMO Merseburg zu Gast. Dank des Losglücks erwischten wir die, zumindest auf dem Papier, schwächere Gruppe. So mussten wir gegen Leipzig Ost, Staaken, IMO Merseburg und TuS Kochstädt ran. Insgesamt gewannen wir alle vier Gruppenspiele ungefährdet, was sich in 12 Punkten und einer Tordifferenz von 20:2 deutlich wiederspiegelte. Trotz der Überlegenheit konnten wir mit unserem Auftreten nicht vollends zufrieden sein. Wir passten uns immerwieder den Gegnern und den Herausforderungen die sie an uns stellten an. Anstatt das Tempo hochzuhalten, zielstrebig nach vorn zu gehen und unseren Spielstil durchzudrücken, warteten wir ab oder verließen unsere taktische Grundordnung. Aus diesem Grund wirkte unser Spiel oft abgehackt, unsortiert und wenig flüssig, wodurch wir uns das Leben teilweise unnötig erschwerten. Auch hatten wir immer wieder Denkpausen die aber dank der schwachen Gegner oft unbestraft blieben. Die Defensive verschlief regelmäßig das Schließen und die Stürmer kamen nur schwer in Bewegung und ließen um Angebote zu schaffen jegliche Kreativität vermissen. Sobald wir uns auf unsere Stärken besannen spielten wir einen guten Ball und waren in diesen Phasen auch sehr erfolgreich. Positiv war, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigerten und unser Fußball attraktiver wurde. Nach der Gruppenphase spielten wir direkt im Finale gegen Gera.

Das Finale war ein Spiel auf Augenhöhe, mit leichtem Chancenplus für Gera. Aber auch wir hatten unsere Hochkaräter, ließen diese jedoch liegen. Unsere größte Schwäche war die Aufregung, wegen welcher wir technische Fehler begingen, die letztendlich auch zur unglücklichen 0:1 Niederlage und damit zu Platz 2 führten.

 

J.B.

 

Hallenturnier, 03.02.2019

BSG Stahl Riesa

 

Kader

Bruno, Giacomo, Gustav, Hagen, Karl, Lisa, Nick,

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. FSV Brieske/Senftenberg 3:0

ELS vs. SG Dresden Striesen 3:2

ELS vs. BSG Stahl Riesa 4:2

ELS vs. VfL Halle 96 5:1

ELS vs. VfB Fortuna Chemnitz 1:0

ELS vs. RB Leipzig 1:0


Spielbericht

Das Turnier unseres Lebens

 

Es klingt schon heroisch, doch diese Überschrift ist in Anbetracht des Turnierverlaufes, der Leistung und des atemberaubenden Finales quasi unvermeidbar. Das Gute: Wir sind noch nicht am Ziel, es gibt noch so viele Gipfel, die es zu besteigen gibt.

Der Start ins das Turnier war an Komik und Kuriosität kaum übertreffbar. Unser Gegner, am Ende verdienter Dritter, startete hervorragend und schoss unseren Torhüter kochend heiß und brachte uns in den ersten fünf Minuten an unsere Grenzen. Doch je klarer die Chancen wurden, desto faszinierender wurde die Art und Weise ihres Auslassens. Die Eintracht fand dann mit der Hälfte ins Spiel und eignete sich eine fremde Eigenschaft an, die uns durch das ganze Turnier tragen sollte. Viermal schossen wir auf das Tor, dreimal trafen wir. In den entscheidenden Momenten taten wir permanent das Richtige, agierten trickreich und durchschlagskräftig. Nach fünf Minuten hätte es gut und gerne 0:4 stehen können, wir gewannen aber „souverän“ mit 3:0. Irrer Auftakt in ein verrücktes Turnier.

Im zweiten Spiel trafen wir auf die SG Dresden Striesen und knüpften an die Schlussminuten gegen Senftenberg an. Es ging rasant zu, immer im Vorwärtsgang, stets einen gedanklichen Schritt schneller. Das zwischenzeitliche 3:0 war an Freude und Effizienz kaum zu überbieten. Doch urplötzlich kam Dresden unerwartet auf 3:2 heran, die Eintracht blieb cool und gewann mit selbigem Ergebnis.

Ein toller Start sollte gegen den Gastgeber seine Fortführung erleben. Das war allerdings (auf dem Papier) nicht wirklich einfach. Doch die Kids ließen es mit ihrer fantastischen Spielfreude leicht aussehen, zelebrierten eine famose 3:0-Führung, die bis kurz vor Schluss Bestand hatte. Es folgten zwei vermeidbare Gegentreffer, die wir mit einem tollen 4:2 konterten. Drei Spiele, drei Siege, dreimal dramatisch und spannend, dreimal Leidenschaft bis unter’s Hallendach!

Im vierten Spiel trafen wir auf den VfL Halle 96. Schön, dass niemand den Rechenschieber rausholte und wir uns gänzlich auf die schönen Momente des so großartigen Sports konzentrieren konnten. Wir fintierten, spurteten, zauberten und netzten was das Zeug hielt, es war ein Rausch der legalen Sorte, aber dennoch absolut verschreibungspflichtig. 5:1 hieß es mit der Schlusssirene, die Kids verließen freudestrahlen das Feld, hatten Großartiges erreicht und schmiedeten tollkühne Pläne.

Wir standen vor dem vorletzten Spiel gegen den VfB Fortuna Chemnitz gefühlt als Zweiter fest, RB Leipzig hielten wir und andere ohnehin für unschlagbar. Die machten alles platt, was bei Drei nicht am Imbiss in der Schlange stand. Doch das Spiel gegen die Chemnitzer war eine absolute Herausforderung und wieder ein Krimi der Extraklasse. Wir hatten langezeit große Mühen in unser Spiel zu finden, es entwickelte sich eine unterschwellige Angst, etwas beinahe Gewonnenes verlieren zu können. Doch im richtigen Moment entsinnt sich unser Team an die wahren (Gewinner)Elemente. Es gewann die Zweikämpfe, agierte selbstbewusst und immer vorwärtsdenkend. Jede Defensivaktion war lediglich Mittel zum Zweck, denn nur mit einem Ballgewinn ließ sich ein eigener Angriff ermöglichen. Das 1:0 war hart umkämpft und dennoch in der Summe total verdient. Damit war klar: Wir waren Zweiter!

Doch unser Karl(i) war so mutig und kritzelte in der Teamansprache auf die Taktiktafel neben anderen Ziel-Begriffen wie „Finten“, „Tore erzielen“, „Spielen und gehen“ usw. mit dem Selbstbewusstsein eines späteren „Besten Spielers“ des Turnieres die Forderung: „Gegen RB gewinnen !!!“ Klingt ambitioniert, wenn man bedenkt, dass RB Leipzig bis dato das gesamte Turnier mit fünf Siegen aus fünf Spielen und 33:5 Toren dominierte. Doch unsere Mannschaft unterschrieb dieses Selbstbewusstsein mit Leistung. Im wohl geilsten Turnierspiel ging die Eintracht früh durch Willenskraft und Cleverness in Führung. In der Folge lag der zweite Treffer stetig in der Luft, ehe das jahrgangsgleiche (!) Nachwuchsleistungszentrum die Zügel anzog und uns auf besondere Weise forderte. Doch unser Sturm um Bruno, Giacomo und Hagen war so fleißig und laufbereit, die Verteidigung um Gustav, Karl und Lisa bissig und intelligent, sodass unser Flieger-Ass Nick im Tor nur einen einzigen Schuss auf sein Tor bekam. Dieser segelte in der Schlussminute aus kurzer Distanz scharf hinein, doch Nick fischte ihn mit dem Gesicht voran heraus. Dass es am Ende des Turnieres nicht mit der Einzelauszeichnung des „Besten Torhüters“ reichte, muss ein Rechenfehler der Turnierleitung gewesen sein. Unglaublich sicher und frech im Spielaufbau, glänzend im Parieren unhaltbarer Bälle: Er war unser „Schnapper“ der Hallensaison und reihte sich mit seiner Leistung in eine überragende Verkettung von fantastischen Einzelleistungen ein, die uns zum Turniersieg trug.

 

Fazit

Das schönste Geschenk dieses Turnieres war die Rückmeldung der Kinder. Grinsend saßen sie vor und nach jedem Spiel in der Kabine, bezahlten wahrscheinlich mit ihrem Lächeln am Imbisstand ihre Bratwurst. Die (Spiel)Freude vernimmt noch der Hallenmeister, wenn er am Montagmorgen den Linoleum-Belag wischt. Die Eintrachtler haben etwas Besonderes in Riesa hinterlassen: Freude, Ideenreichtum, Mut, Selbstbewusstsein, Hingabe, Können und ein Stück Eleganz. Es war ein Traum, an der Seitenlinie sitzen zu dürfen. Wir sind schon zusammen rund dreieinhalb Jahrzehnte im Fußball aktiv: Das war ein kleiner-großer Höhepunkt in unserem ereignisreichen Fußballerleben!

 

D.G.

 

Testspiel, 01.02.2019

VfL Halle 96 vs. SV Eintracht Leipzig-Süd 11:10 (2:2, 4:5, 5:8)

 

Kader

Arthur, Bela, Benjamin, Colin, Gustav, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lorenz, Mascha, Vincent, Xaver


Spielbericht

Fußball pur – 21 Tore in 93 Minuten

 

Nach dem tollen, aber aufgrund des quasi unbespielbaren Platzes nicht ganz so effektiven Testspieles gegen den Talentligisten ZFC Meuselwitz reisten wir nun zum Freitagnachmittag zum VfL Halle 96, die ebenso in der Talentliga – lediglich in Sachsen-Anhalt – zu Hause sind.

Schnell ahnten wir, wie toll die Wahl des heutigen Gegners war und wie lernintensiv dieses Spiel werden kann. Die Partie war von Beginn an vom temporeichen Umschaltspiel geprägt, das zunächst besonders die Eintracht sehr gut in die Tat umsetzte. So ergaben sich jede Menge Torszenen, die „nur“ Colin und Arthur zu nutzen wussten. Da wir zweimal beim Umkehrspiel nicht achtsam waren, davon einmal direkt mit dem Anstoß des Gegners nach unserem 1:0, stand es nach den ersten zwanzig Minuten 2:2.

Im zweiten von vier Abschnitten zeigte sich ein ähnlicher Spielstil, nur dass das Tempo etwas in die Höhe stieg. Beide Mannschaften ließen sich nach Ballgewinnen wenig Zeit, agierten am Ball sicher und mutig, es entstand ein rasantes Match mit fünf weiteren Treffern. Gustav und Karl drehten einen ersten Rückstand mit fabelhaften Linksschüssen, ehe der Gastgeber auf 4:4 stellte. Ein fantastischer Pass von Gustav erreichte Colin, der mit einem technisch herausragenden Linksschuss den Ball im Netz unterbrachte. So stand es zur Halbzeit 5:4 für uns, vier der fünf Treffer erzielten wir mit dem linken Fuß!

Im dritten Viertel wechselte der VfL Halle einmal komplett durch und brachte eine frische Mannschaft auf’s Feld, auch wir wechselten unsere fünf Einwechselspieler regelmäßig durch. Dieses Viertel gelang uns am besten. Es war wieder sehr vom Tempo geprägt, beide Mannschaften genossen das Offensivspiel. Unsere Eintracht ließ zwar wieder jede Menge gute Szenen liegen, konnten aber durch Karl, Colin und Xaver auf 8:5 stellen.

Im letzten Abschnitt entschieden wir um und spielten diesen nicht zwanzig, sondern dreißig Minuten, hinzu kamen satte 180 Nachspiel-Sekunden. Wir verloren in diesem Viertel den Faden und schafften die Rückwärtsbewegung nur noch schleppend. Die vielen Wechsel werden ihr Übriges dazu geleistet haben, dass keine Ordnung und wenig Mannschaftsspiel in allen Bereichen entstand. Mit einmal stand es nicht mehr 8:5 für uns, sondern 8:11 für den Gegner. Sechs Buden am Stück musste Ben verkraften, der aber ein tolles Spiel mit vielen starken Paraden und sehr gelungenem Spielaufbau leistete. Zum Schluss bäumte sich die Eintracht aber nochmals auf und knipste durch Bela und Karl in der Nachspielzeit zum 10:11 aus unserer Sicht.

 

Fazit

Klasse Test gegen eine klasse Mannschaft. Wir zeigten schnell für das erste „echte“ Spiel seit Anfang Dezember, was wir auf dem Kasten haben und insbesondere, dass wir durch das druckbehaftete Hallenspiel noch sicherer und mutiger am Ball waren. Kurzum: Wir haben die Winterpause genutzt und uns ein gutes Stück weiterentwickelt. Das letzte Viertel verlief dann enttäuschend und man merkt schnell, wo wir gerade mental noch kleine Baustellen haben. Wir sind als Mannschaft unglaublich stark, wenn wir jedoch einige Eigenschaften auf der Strecke lassen, dann sehen wir trotz des Könnens selbst nicht gut aus.

 

D.G.

 

Testspiel, 26.01.2019

SV Eintracht Leipzig-Süd vs. ZFC Meuselwitz 10:1 (6:0)

 

Kader

Arthur, Benjamin, Hagen, Jill, Jordi, Karl, Lisa, Lorenz, Willi, Xaver


Spielbericht

Der (Schnee)Matsch konnte uns nicht den Spaß verderben

 

Wir wollten am Samstagmorgen einen ersten Test im neuen Jahr bestreiten, zu Gast war der Sechste der Talentliga Thüringen. Leider machte uns der Winter einen kleinen Strich durch die Rechnung und schickte uns ein paar Schneeflocken zu viel auf unseren Kunstrasen.

So kickten wir im 7 vs. 7 auf dem ELS-Kunstrasen bei Schneematsch und bemühten uns dennoch, die zuletzt trainierten und besprochenen Inhalte mit Überzeugung auf den fast unbespielbaren Platz zu bringen. Zum großen Erstaunen schaffte unsere Mannschaft dies auch und bot trotz widriger Verhältnisse ein tolles Fußballspiel, zeigte Ideenreichtum und Gedankenschnelligkeit, setzte zudem die vielen Finten aus den Trainingseinheiten um, auch wenn der Ball oft anderes vor hatte. Es sah verblüffend stark nach Fußball aus, obwohl dieser eigentlich nicht möglich war. Diese Eigenschaft ist unserer Eintracht hoch anzurechnen: Wir wollen Fußball spielen, Spaß haben, lernen und das ganz losgelöst von allen umgebenen Umständen. Wir entscheiden, was uns gelingt und was nicht, was uns Freude bereitet und was nicht. So erspielten wir uns unzählige großartige Torchancen, die teils aus schönen Kombinationen herausgespielt wurden oder Resultat guter Ballbeherrschung waren. Das 10:1 kommt daher nicht von ungefähr, auch wenn man nie weiß, was das Spiel bei normalen Bedingungen hergegeben hätte.

 

Fazit

Großes Lob an die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler! Das hat viel Spaß bereitet und jeder zeigte teils tolle Aktionen. Und die Phrase bleibt: „Wer auf so einem schlechten Platz gut spielen kann, der kann es auf einem guten Platz noch viel besser!“ Na da sind wir mal auf Freitag gespannt…

 

D.G.

 

Hallenturnier, 26.01.2019

TuS Pegau

 

Kader

Nick, Basil, Rasmus, Marwin, Bruno, Elias, Kalle, Mika, Luan

 

Spiele

ELS vs. TSV Eintracht Lützen 5:1

ELS vs. SV Elstertrebnitz 7:0

ELS vs. TuS Pegau 2:0

ELS vs. Leipziger SC 1:0

ELS vs. SG Lausen 0:1

ELS vs. SSV Markranstädt 1:4

 

Spielbericht

Turniersieg wäre drin gewesen

 

Am Samstag war unsere D-Jugend zu Gast beim Hallenturnier des TuS Pegau. Mit sieben Mannschaften hieß der Modus „Jeder gegen Jeden“ um am Ende den Turniersieger festzustellen.

Die Eintrachtler legten direkt im ersten Spiel los wie die Feuerwehr und waren, im Gegensatz zu anderen Turnieren in dieser Saison, von Anfang an wach. Man setzte die Vorgaben der Trainer weitestgehend um und so hieß es am Ende 5:1 gegen die Eintracht aus Lützen.

Im zweiten Spiel wartete Elstertrebnitz auf uns und auch in diesem Spiel ließen wir nichts anbrennen und spielten souverän auf. 7:0 war dabei schon ein kleines Ausrufezeichen an die anderen Mannschaften, dass man hier Bock hatte und mit uns zu rechnen ist.

Der Gastgeber war im dritten Spiel unser Gegner und dieser machte es uns nicht leicht. Doch mit starker Abwehrleistung und konsequenter Chancenverwertung konnten wir auch dieses Spiel

für uns entscheiden.

Den nächste Gegner hatten wir in dieser Hallensaison tatsächlich schon mehrmals als Gegner und konnten das Duell diesmal aber für uns entscheiden. Eins zu Null hieß es am Ende und das war ein verdienter Sieg. Die Jungs spielten sehr konzentriert mit toller Mannschaftsleistung. Hatten aber das ein oder andere Mal auch Glück nicht den Ausgleich zu kassieren.

Doch jetzt ging los…die Jungs fingen an zu rechnen, was könnte passieren, wenn wir das nächste Spiel gewinnen, wie hoch müssen wir gewinnen etc. So kam es im nächsten Duell gegen den, bis dahin, stärksten Teilnehmer und späteren Turniersieger zu einem sehr ausgeglichen Spiel. In diesem dachten unsere Jungs aber leider zu viel nach und wurden mit zunehmender Spielzeit unruhig und hektisch, da man nun einem Rückstand hinterher lief. So endete es mit einem knappen 1:0 an die SG Lausen. Die Eintrachtler waren nun etwas geknickt und enttäuscht, dennoch gab es überhaupt keinen Grund den Kopf in den Sand zustecken. So hieß der Gegner im letzten Spiel SSV Markranstädt. In diesem Spiel waren die Jungs allerdings ebenfalls viel zu hektisch und man hatangefangen die Trainervorgaben nicht mehr ganz so genau zunehmen und kassierten wir leider zu viele Tore aus einfachen Fehlern, welche uns vorher nicht unterlaufen sind. Der Sieg für Markranstädt fällt zwar auf jeden Fall zu hoch aus, aber dennoch verdient gewesen.

 

Fazit

An diesem Tag wäre ein Turniersieg drin gewesen, und nach furiosen Start sicher auch verdient gewesen. Leider standen wir uns dem mal wieder selber im Weg, in dem wir nicht mit dem Druck umgehen konnten, welchen wir uns selber aufgebaut haben. Das gehört aber zum Fußball dazu und daraus können wir für die nächsten Turniere und die Rückrunde nur draus lernen und es in Zukunft besser machen!

 

S.M.

 

Hallenturnier, 20.01.2019

VfB Empor Glauchau

 

Kader

Arthur, Bela, Colin, Jill, Jordi, Karl, Vincent J., Vincent S., Willi

 

Vorrunde

ELS vs. ZFC Meuselwitz 4:0

ELS vs. FC Rot-Weiß Erfurt 1:1

ELS vs. FSV Zwickau 2:6

ELS vs. SC Borea Dresden 0:3

 

Spiel um Platz 7

ELS vs. SG Gera 5:4


Spielbericht

Da war mehr drin

 

Wir waren bei einem sehr gut besetzten Hallenturnier in Glauchau zu Gast und hatten eine sehr interessante Gruppe zu spielen. Und wie sich später rausstellte, war diese die stärkste und dabei sehr ausgeglichen.

Wir starteten gegen den ZFC Meuselwitz und erlitten als Wachmacher einen Pfostenschuss, der sich auf der anderen Seite am langen Gebälk ins Toraus drehte. Glück gehabt. Danach fanden wir super ins Spiel und machten vier tolle Treffer, ließen aber einige gute Möglichkeiten liegen. Im zweiten Spiel trafen wir auf den späteren Turniersieger FC Rot-Weiß Erfurt, der die Gruppe und das gesamte Turnier beherrschte. Wir kassierten das frühe 0:1, drehten dann aber auf, überzeugten mit Mut, Selbstbewussten und geilem Umschalt-Fußball. Das 1:1 lag in der Luft, fiel dann durch Jill und wäre beinahe nicht der Endstand gewesen. Auf beiden Seiten gab es noch mehrere Chancen, wir hatten kurz vor Schluss die allergrößte. Schade, aber dennoch super! Mit einem guten Gefühl gingen wir in die Partie gegen den FSV Zwickau, verpennten den Start jedoch kolossal. Der sogenannte erste Kontakt ging uns völlig ab und vorn vergeigten wir die „Großen“, so stolperten wir uns zu einem 0:4, mit dem der zweite Block nun auf die Reise geschickt wurde. Der fand gut hinein und erzielte zwei Treffer. Doch am Ende ließen wir uns zu einfach auskontern, sodass das 2:6 keineswegs das Kräfteverhältnis wiedergibt, aber anhand der schlimmen Fehler gerecht war. So brauchten wir im letzten Gruppenspiel gegen den SC Borea Dresden einen Sieg für’s Weiterkommen, luden sie aber mit einfachen Fehlern ein. Da wir vorn die klarsten Möglichkeiten liegen ließen, unterlagen wir mit 0:3.

In der KO-Phase zeigte sich, wie gut unsere Gruppe aufgestellt war. Erfurt und Borea gewannen ihre Halbfinals in der Summe mit 8:1, auch das Spiel um Platz neun ging überdeutlich an unseren ehemaligen Gruppen-Kontrahenten, Platz sieben schnappte sich ebenso ein Team aus Gruppe B. Wir bekamen es mit dem SC Gera zu tun und machten unsere Aufgabe zunächst hervorragend. Zwar geizten wir erneut mit den Toren, führten aber souverän mit 4:0. Am Ende entwickelte sich aber wiederum aufgrund vermeidbarer Fehler und etwas Leichtsinnigkeit eine sehr spannende Partie, die mit 5:4 zu unseren Gunsten endete.

 

Fazit

Das Ergebnis und vor allem der Verlauf nach den ersten beiden Gruppenspielen waren doch sehr ernüchternd. Da haben wir uns deutlich unter Wert verkauft. Es war sehr schön anzusehen, wie unsere Jungs sich in vielen Bereichen weiterentwickelt haben. Extrem trickreich, selbstbewusst und offensiv haben unsere Jungs gehandelt und damit die Trainingsinhalte fantastisch in den Wettkampf projiziert. Der Ausgang der beiden Spiele gegen Zwickau und Borea haben großes Lernpotential. Wenn das die Jungs wieder so gut aufnehmen wie zuletzt, werden wir dem nächsten Schritt nach vorn quasi nicht ausweichen können.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 13.01.2019

FC Eilenburg

 

Kader

Colin, Elias, Gustav, Hagen, Philip, Rasmus, Vincent S., Willi, Xaver

 

Jeder gegen jeden

ELS vs. FC Eilenburg 4:1

ELS vs. SG Olympia Leipzig 0:2

ELS vs. Hallescher FC 0:4

ELS vs. SV Grün-Weiß Piesteritz 0:3

ELS vs. SpG Glesien/Lissa 1:0

ELS vs. LSG Löbnitz 3:3


Spielbericht

Saustarker Auftakt und dann?!

 

Heute stand ein ordentlich besetztes Hallenturnier des FC Eilenburg auf dem Programm. Wir waren mit einem Mix aus D1 und D2 angereist.

Wir starteten hervorragend in das Turnier. Gegen den Gastgeber, der am Ende Zweiter hinter dem Halleschen FC wurde, machten wir ein fantastisches Spiel. Immer wieder fanden wir durch Wenig-Kontakt-Spiel den Weg zum gegnerischen Tor und konnten die Möglichkeiten effizient nutzen. So freuten wir uns über einen Fabel-Start von 4:1.

Leider gingen wir dann wohl mit der falschen Einstellung und nicht mit der nötigen Fokussierung in die nächste Partie. Gegen die SG Olympia Leipzig unterlagen wir mit 0:2, weil wir zu selten in den torgefährlichen Bereich kamen, die Chancen nicht nutzten und das Konterspiel nicht gut verteidigten.

Das folgende Spiel gegen den Halleschen FC verlief sehr undankbar. Zunächst verteilten wir Geschenke, dann trafen wir selbst aus guten Positionen nicht. Insgesamt machten wir keine schlechte Partie, konnten uns aber nicht belohnen und standen nun nach drei Begegnungen mit drei Punkten da.

Es folgte das Spiel gegen Piesteritz. Auch hier machten wir unsere Sache ordentlich, begingen aber einfach sehr gruselige Fehler bzw. verhielten uns nicht clever genug. So wurden wir gnadenlos mit einem etwas zu heftig ausgefallenen 0:3 in die Kabine geschickt.

Gegen die SpG Glesien/Lissa starteten wir gut, machten das 1:0, verpassten weitere Tore und konnten aber das Ergebnis über die Zeit bringen. Endlich wieder gewonnen. Das Gewinnen nahmen wir uns auch für das letzte Spiel vor, doch die Aktionen waren zu großen Leistungsschwankungen untersetzt. Wir erzielten drei Treffer, hätten einige mehr machen müssen, ließen aber hinten zu viel zu und kassierten demnach drei Tore. Das Remis gibt das gesamte Turnier wieder: Weder Fisch noch Fleisch, viel Auf und Ab und eine fürchterliche Differenz von minus fünf Treffern.

 

Fazit

Wir sind unseren Erwartungen und unserem Können deutlich hinterher gelaufen. Abhaken, weiter fleißig trainieren und beim nächsten Mal (viel) besser machen.

 

D.G.

 

Hallenturnier, 12.01.2019

Bornaer SV

 

Kader

Bela, Colin, Giacomo, Jill, Jordi, Karl, Lorenz, Vincent J., Willi

 

Vorrunde

ELS vs. RB Leipzig 0:8

ELS vs. ATSV FA Wurzen 6:0

ELS vs. VfB Fortuna Chemnitz 3:2

ELS vs. SV Lok Altenburg 8:0

 

Halbfinale

ELS vs. Bornaer SV 0:2

 

Spiel um Platz 3

ELS vs. SG Regis/Serbitz 2:0


Spielbericht

Gute Platzierung. Guter Fußball?

 

Tolle Rahmenbedingungen erwarteten uns beim Hallenturnier des Bornaer SV. Eine wunderschöne Halle, es wurde mit Vollbande und sogar auf grün-weiße Netze gespielt. Dazu war das Feld riesig groß. In jedem Fall war die Motivation der Jungs hoch.

Doch das erste Spiel erdete alle Erwartungen und Ziele für dieses Turnier etwas. RB Leipzig walzte mit 8:0 über uns hinweg, als wären wir Neulinge. Unser Kontrahent machte quasi